Rowenta RR7447 Explorer 60 Allergy Connect – Saugroboter im Test 2021

Der flachste Saugroboter am Markt mit rotierender Bürste

23. April 2020

Das Leben in den häuslichen vier Wänden wird schon seit vielen Jahren immer smarter: Hier ist‘s der Vollautomat, der passend zum Frühstück wach wird und einen wundervoll-aromatischen Espresso vorbereitet; da sind‘s per App steuerbare Türschlösser und -spione, die sich aus aller Welt übers Smartphone oder Tablet einsehen lassen. Aber auch die Haushaltsarbeit kann man sich durch smartes Equipment sehr viel leichter machen: Saugroboter etwa manövrieren sich dank vieler spezieller Sensoren vollkommen autonom durch den Wohnraum und nehmen einem so den Großteil der Fußbodenreinigung ab. Die meisten der aktuell am Markt erhältlichen Modelle kranken aber vor allem an ihrer Form: Sie sind nämlich viel zu hoch und können daher all diejenigen Flächen des Wohnraums, die von Fußboden-nah abschließendem Mobiliar vereinnahmt werden, überhaupt nicht erreichen; sie stoßen schlicht vor die Möbelkanten und wandern anschließend weiter durch den Haushalt – mal planvoll, mal planlos. Der Rowenta RR7447WH Explorer 60 Allergy Connect soll hier vieles besser machen: Mit einer Höhe von nur 6,0 cm passt er immerhin schon einmal unter die allermeisten Möbel und kann dadurch alle Fußbodenareale abarbeiten. Wir haben den derzeit flachsten1 Saugroboter mit 12 versierten Tester/-innen sorgfältig geprüft. Wie ausdauernd er ist, wie es sich mit seiner Saugleistung über Hart- und Teppichböden verhält und wie es mit dem weiteren Funktionsspektrum aussieht, lesen Sie in diesem Test.

In ~80 % aller Haushalte hierzulande wird mindestens einmal pro Woche gesaugt. Das kann, abhängig von der Größe des Haushalts, ausgesprochen viel Zeit in Anspruch nehmen: Auch, wenn man sich seiner Fußböden nur 30 Minuten pro Woche annimmt, sind das jährlich schon 26 Stunden. Zeit, die sich anderswie sehr viel schöner verwenden ließe. Dabei kann man sich die Fußbodenreinigung mittlerweile leicht abnehmen lassen – von einem modernen Saugroboter, wie dem jüngst von uns geprüften Rowenta RR 7447WH Explorer 60 Allergy Connect. Er soll sich systematisch durch den Haushalt manövrieren, sodass alle Fußbodenareale gleichmäßig gesaugt werden. Obendrein kann man, wann immer Hartböden nicht nur gesaugt, sondern sorgfältig gereinigt werden sollen, das Aqua Power System montieren. Dank des hier bestehenden Wasserreservoirs wird die Fußbodenreinigung erweitert. Das spezielle Filtersystem soll sicherstellen, dass 99,9 % des eingesaugten Staubes im Staubbehälter bleibt und nicht wieder, ohne jegliche Filtrierung, zurück in den Haushalt wirbelt. Für all diejenigen, die gegenüber Hausstaub (oder vielmehr: den Exkrementen der Hausstaubmilbe) allergisch sind, ist das außerordentlich wertvoll.

Die Bedienung soll sich leichtgängig auch übers Smartphone oder Tablet vornehmen lassen – per Rowenta Robots-App wahlweise über Android oder iOS. Mit ihr lässt sich der Roboter von jedem Ort im Haushalt aus steuern, beispielsweise indem man die Saugleistung an die aktuell zu pflegenden Fußböden anpasst. Des Weiteren kann auch ein Timer einprogrammiert werden, um den Saugvorgang regelmäßig zu bestimmten Zeitpunkten anzustoßen – idealerweise dann, wenn man ohnehin außer Haus ist. Schließlich kann man den Roboter auch mit einem Sprachassistenten koppeln – einerlei, ob‘s nun Amazons Alexa oder Googles Assistant ist.

Die wesentlichen Merkmale

  • Maximalvolumen des Staubbehälters: 360 ml
  • Höhe des Modells: 6,0 cm
  • Arbeitszeit: ~82 min
  • Ladezeit: ~178 min

Das Wesentliche

Für wen ist der Rowenta RR7447WH Explorer 60 Allergy Connect geeignet?
Für all diejenigen, die an einer vollautomatischen, Saug- und Wischleistung miteinander verbindenden Hart- und Teppichbodenreinigung interessiert sind.

Was ist an dem Modell hervorzuheben?
Das Modell ist mit einer Höhe von nur 6,0 cm (Hmax) ausgesprochen niedrig, sodass auch die Flächen unter Fußboden-nah abschließenden Möbeln gereinigt werden können.

Was ist weiterhin an dem Modell interessant?
Mit dem Aqua Power System können Hartböden ausgiebig gereinigt werden: Mit ihm lassen sich die Hartböden wischen, um auch die nicht eingesaugten Grob- und Feinpartikel abzulösen.

Technik im Detail

Der Rowenta RR7447WH Explorer 60 Allergy Connect hat eine kreisrunde Form. Damit er dennoch alle Fußbodenareale – auch diejenigen an den äußeren Fußbodenkanten (Fußleisten usw.) – erreicht, arbeitet er mit zwei ausladenden Seitenbürsten A. Durch deren kontinuierliche Drehbewegungen werden Staubpartikel auch von solchen Teilen des Fußbodens verlässlich ab- und weiter ins Staubbehältnis hinein getragen. Während des Saugvorgangs rollt das Modell in systematischer Art und Weise durch den Haushalt und kann dadurch den Großteil der jeweils gegebenen Fläche abdecken. Die Zentralbürste B stellt währenddessen sicher, dass alle Grob- und Feinpartikel vom Fußboden verschwinden. Damit der Roboter sich im Wohnraum orientieren kann, muss er ihn mit einer Handvoll verschiedener Sensoren C analysieren: An der Front des Modells sind IR-Sensoren verbaut worden, anhand derer es die allermeisten Objekte erkennen kann – so vermeidet er es, während des Saugvorgangs mit ihnen zu kollidieren. Mit dem speziellen TOF-Wandsensor D schließlich erkennt er die Wände im Haushalt und kann dadurch auch eine geradlinige Fußbodenreinigung unmittelbar an Fußleisten verwirklichen. Weitere Sensoren erkennen derweil Treppen und verhindern, dass der Roboter herab purzelt.

Der Rowenta RR7447WH Explorer 60 Allergy Connect im Überblick

Bewertungssiegel Rowenta RR7447WH Explorer 60 Allergy Connect

Der Rowenta RR7447WH Explorer 60 Allergy Connect ist äußerlich exzellent verarbeitet: Das gleichmäßig-runde Gehäuse ist ausgesprochen stabil und die Spaltmaße sind einheitlich. Die Tester/-innen lobten aber vor allem die Systematik des Modells: Dieses rollt sich nämlich in systematischer Art und Weise durch den Haushalt und arbeitet alle Fußbodenareale ab. Dazu ist er mit speziellen Sensoren versehen, dank derer er alles um sich herum erkennen kann – vor allem Mobiliar. Größere Objekte, mit denen der Roboter kollidieren würde, werden meistens schon aus erheblichem Abstand verlässlich erkannt, sodass er kurz vorher (~3,0 cm) abbremst und knapp vor der Wand dreht. Während des Tests wurden aber Flächen aus (poliertem) Metall und/oder Glas nicht immer ideal erkannt, sodass das Modell hier leicht anstößt. Der Grund: Bei solchen Materialien kann es leicht zu Lichtspiegelungen kommen. Spätestens aber nach einem Anstoßen erkennt der Roboter die Fläche als Hindernis und richtet sich neu aus.

Ein wirklicher „Unique Selling Point“ des Modells ist dessen Höhe: Mit nur 6,0 cm (Hmax) kann es nämlich auch all diejenigen Stellen erreichen, die von anderen Robotern nicht abgesaugt werden können; Fußbodenareale unter Low-, Side- und Highboards, die sich auch von Hand nur mit Mühe erreichen lassen, können so vollautomatisch gereinigt werden.

Trotz der Formgestaltung kann der Roboter sich während der Fahrt dank seines TOF-Wandsensors nah an der Wand halten. Während des Tests konnte er auch die unmittelbar neben den Fußleisten verteilten Grob- und Feinpartikel größtenteils einziehen. Für die Fußbodenreinigung in Wandnähe bietet das Modell einen speziellen Modus (WALL FOLLOW).

Soll nur ein bestimmtes Fußbodenareal gereinigt werden, kann man die Punkt- bzw. punktuelle Reinigung anstoßen. Mit diesem Modus rollt der Roboter in einem nach außen immer ausladender werdenden Spiralmuster vor sich hin, um alle Teile des Fußbodens abzudecken.

Die verschiedenen Modi lassen sich am Modell selbst einstellen. Darüber hinaus kann man sie und auch noch eine Handvoll weiterer Funktionen über die Rowenta Robots-App ansteuern. Die App ist kostenlos, mit Smartphones mit Android (ab 5.0) und iOS (ab 11.0) kompatibel und innerhalb von einer Minute installiert. Die Tester/-innen haben den Roboter aber nicht immer schon beim ersten Mal mit ihren Smartphones koppeln können. Die App erlaubt es beispielsweise auch, den aktuellen Saugleistungsmodus (scil. ÖKO, Standard, BOOST) einzustellen. Aber: Wann immer Teppichböden gereinigt werden, muss man sich hierüber keine Gedanken machen. Das Modell arbeitet nämlich mit einem speziellen Teppichsensor, der während des Saugvorgangs kontrolliert, ob im Moment nun ein Hart- oder doch ein Teppichboden abgesaugt wird: Die Saugleistung wird vollautomatisch an den jeweiligen Fußbodentyp angepasst.

Darüber hinaus kann man den Saugvorgang auch leicht per App anstoßen. Das kann wahlweise unmittelbar per virtuellem Tastendruck oder über einen vorab einzustellenden Timer erfolgen. Mit dem Timer kann ein individuelles Saugprogramm erstellt werden, sodass sich das Modell vollautomatisch ans Werk macht – idealerweise immer zu denjenigen Zeiten, zu denen man ohnehin außer Haus ist. Schließlich bietet die App eine Handvoll sinnvoller Funktionen und erinnert an die Wartung des Saugroboters. Zusätzlich lässt sich der Saugroboter auch mit Sprachassistenten verbinden und schließlich steuern.

Die Saugleistung ist durchgängig „sehr gut“: Gerade Hartböden werden exzellent gereinigt. Der Großteil aller Grob- und Feinpartikel verschwindet schon während eines einzelnen Saugvorgangs. Für eine noch ausgeprägtere Hartbodenreinigung kann das Aqua Power System installiert werden. Mit ihm wischt der Roboter noch mit ein paar Millilitern Wasser nach, sodass auch all diejenigen Partikel verschwinden, die vorher nicht abgesaugt werden konnten. Weiterhin ist er mit einem wirksamen Filtersystem versehen, das 99,9 % des Staubs zurück hält.

Am Ende des mehrere Wochen dauernden Tests hat der Rowenta RR7447WH Explorer 60 Allergy Connect immerhin die breite Mehrheit unserer Tester/-innen beeindrucken können. Gerade angesichts der lobenswerten Saugleistung erhält er das wohlverdiente Testurteil „sehr gut“ (92,1 %).

Kurzbewertung

Handhabung:
4,5 von 5,0
Arbeitsweise:
4,5 von 5,0
Saugleistung:
4,5 von 5,0
Akku:
4,0 von 5,0

Pro

  • „sehr gute“ Saugleistung (Hartböden)
  • „sehr gute“ Randreinigung
  • systematisches Arbeitsprinzip
  • wirksamer Filter
  • bedienbar via App
  • Aqua Power System
  • Teppichdetektor

Contra

  • keine virtuellen Wände von Werk aus mit enthalten
  • doppelte Belegung der Tasten macht die Bedienung schwergängig

Größe, Gewicht & Co.

Der Rowenta RR7447WH Explorer 60 Allergy Connect ist von außen exzellent verarbeitet. Alle hier verarbeiteten Teile schließen einheitlich ab; an den Testexemplaren ließen sich keinerlei äußere Makel ausmachen. Dass die Material- und Materialverarbeitungsqualität „sehr gut“ ist, war auch anhand des ausbleibenden Materialverschleißes bis zum Ende des Tests erkennbar. Das Modell ist vollkommen rund und hat einen nicht allzu ausladenden Durchmesser von 32,5 cm. Diese Form hat sich bei vielen anderen der schon von uns geprüften Modelle anderer Hersteller als problematisch erwiesen: Schließlich macht sie es sehr viel schwerer, an geradlinigen Fußbodenkanten (Fußleisten usw.) zu arbeiten. Dieses Modell aber macht dies immerhin größtenteils durch zwei üppige Seitenbürsten wett: Sie beide haben einen Durchmesser von jeweils 17,0 cm und kehren Grob- und Feinpartikel hin zur Mitte des Roboters.

Hervorzuheben ist aber vor allem seine Höhe (Hmax: 6,0 cm): Flacher als er ist nämlich kein anderes Modell mit gleichartiger Saugleistung. Warum das wesentlich ist? Weil das Modell so auch unter Fußboden-nah abschließende Möbel rollen und all diejenigen Massen an Hausstaub erreichen kann, die immer wieder durch den Haushalt wirbeln und an die man auch von Hand nur mit sehr viel Mühe herankommt.

Das Gewicht ist mit 2,6 kg noch maßvoll: Man kann ihn also ohne weiteres durch den Haushalt hieven – bspw. von einem Stockwerk des Hauses ins andere. Die Ladestation misst 7,0 × 17,0 × 12,6 cm (Hmax × Bmax × Tmax) und ist 341 g (inklusive Stromkabel) leicht. Das Stromkabel bietet mit seinen 180 cm (Lmax) mehr als ausreichend Spielraum, um die Ladestation an einer passenden Stelle zu positionieren.

Das Stromkabel, das man nicht braucht, sollte in dem Fach unter der Ladestation verstaut werden. Dann nämlich kann sich das Modell auch mit seinem Radwerk nicht in ihm verheddern. Man sollte die Ladestation so abstellen, dass zu beiden Seiten hin je 1,5 Meter und nach vorne hin 2,0 Meter Freiraum gegeben sind. Die Rückseite der Ladestation sollte sehr nah an der Wand stehen. Der Fußboden muss stabil sein; das Gerät sollte daher möglichst nicht auf einem Läufer positioniert werden.

Damit die Ladestation während des Andockens sicher steht und nicht verrutscht, ist sie mit vier jeweils 4,2 × 2,9 cm (Bmax × Hmax) messenden, gleichmäßig gummierten Füßen versehen worden.

Das Fahrwerk des Modells besteht aus zwei Antriebsrädern und einem Mittelrad; Letzteres ist um 360° drehbar und vermittelt dem Modell dadurch ein erhöhtes Maß an Flexibilität. Das braucht er vor allem dann, wenn viel Mobiliar im Haushalt herumsteht.

An beiden Seiten sind Seitenbürsten verbaut worden: Die hier verarbeiteten Materialien sind zwar sehr stabil, verschleißen aber natürlich auch mit der Zeit immer weiter. Bei regelmäßigen Saugvorgängen (~90 min/d) sollten sie alle 6 Monate erneuert werden (UVP: 19,99 € im Set mit Filter). Der Bürstenwechsel ist sehr leichtgängig vorzunehmen: Man muss nur zwei Schrauben heraus- und anschließend wieder hereindrehen.

Die Zentralbürste ist an der Bauchseite des Roboters auszumachen: Sie misst 13,5 cm (Bmax) und ist mit Hunderten von weichen Borsten (Lmax: 1,0 cm) versehen.

Der Staubbehälter ist an der Oberseite des Modells verbaut worden; eine leicht anzuhebende Klappe verhindert, dass Staubpartikel heraus- oder hineinwirbeln können. Er ist mit einem Handteil versehen, sodass man ihn sicher herausheben kann.

Der Staubbehälter ist mit einem ausgesprochen wirksamen Filtersystem versehen, das ~99,9 % des Staubs zurückhält. Wir maßen hier „sehr gute“ Filtrationswerte: Die Konzentration an Partikeln mit einer Größe von ≤ 5 μm nahm um ~20,7 % ab.

Nach dem ein oder anderen Saugvorgang muss auch das Modell selbst gereinigt werden. Rowenta hat zu diesem Zweck eine spezielle Bürste beigelegt. Mit ihr lassen sich vor allem Staubpartikel aus dem Filter heraus bürsten. Die Zentralbürste lässt sich innerhalb von ein paar Momenten herausnehmen. Menschen- und Tierhaare, die sich während des Saugvorgangs um die Bürstenrolle wickeln können, lassen sich leicht auseinander schneiden und heraus ziehen. Auch die Räder sollten regelmäßig kontrolliert und mit der Bürste gereinigt werden.

Die Sensoren des Modells sollten idealerweise einmal pro Woche gepflegt werden: Hier reicht aber schon ein weiches Tuch aus, um den sich absetzenden Hausstaub abzuwischen.

Des Weiteren ist von Werk aus auch das Aqua Power System enthalten. Hierbei handelt es sich um ein Modul, das zusätzlich am Roboter installiert werden kann. Der Tank des Systems bietet ein Maximalvolumen von 110 ml. Füllen kann man ihn mit bis zu 50 °C warmem Wasser.

Das Wasser wird während der Fußbodenreinigung vollautomatisch an den darunter verbauten Wischmop abgegeben, sodass auch all diejenigen Partikel abgetragen werden können, die vorher nicht schon abgesaugt wurden. Von Werk aus kommt das Modell mit zwei zur Fußbodenreinigung geeigneten Tüchern. Sie können bei einer Temperatur von 40 °C in der Waschmaschine gereinigt werden. Im Test hat sich erwiesen: Nach ~75 bis 100 Waschzyklen sollten sie ersetzt werden (UVP: 14,99 € pro 2 Stück).

Die Bedienung

Die Bedienungsanleitung erläutert die wesentlichen Funktionen des Modells in leicht verständlicher, mit anschaulichen Graphiken verbundener Art und Weise. Die Tester/-innen haben den Roboter nach der Lektüre problemlos in Betrieb nehmen und während des Betriebs bedienen können – auch per App (s. u., Die App).

Das Modell lässt sich per Tastendruck anschalten: Die An-/Aus-Taste ist unter der Klappe des Staubbehälters verbaut worden und an sich sehr leicht zu erreichen.

Bedient wird der Roboter in der Regel über die App. Alternativ kann die Bedienung über das Tastenpanel an der Oberseite erfolgen. Alle Funktionen sind über eine einzelne 7,0 × 0,5 cm (Bmax × Tmax) messende (Haupt-)Taste anzusteuern, die mit drei hellen Symbolen versehen ist. Diese lassen sich nur bei idealen Lichtverhältnissen leicht erkennen. Links ist das Start-/Stop-Symbol, in der Mitte das WLAN-Symbol und rechts schließlich das Ladevorgang-Symbol zu sehen.

Mit einem Tastendruck an der Seite des Start-/Stop-Symbols stößt man den Saugvorgang an. Mit weiteren Tastendrücken lässt sich noch einstellen, wie sich das Modell anschließend durch den Wohnraum manövrieren soll: METHODIC (1. Tastendruck), SPOT (2. Tastendruck) und WALL FOLLOW (3. Tastendruck).

Mit einem Tastendruck an der Seite des Ladevorgang-Symbols wiederum schickt man den Roboter zurück zu seiner Ladestation, wo er sich vollautomatisch anschließt und den Ladevorgang einleitet.

Die WLAN-Funktion schließlich stößt man durch einen 5 s dauernden Tastendruck an; dass das WLAN nunmehr aktiv ist, lässt sich anhand des hell vor sich hin blinkenden WLAN-Symbols erkennen. Das WLAN braucht man nur, um das Modell mit der Rowenta Robots-App zu koppeln (zum Kopplungsvorgang s. u., Die App).

Die App

Die Rowenta Robots-App lässt sich kostenlos über Googles Play Store (Android ab 5.0) und über Apples App Store (iOS ab 11.0) herunterladen. Nachdem die App installiert worden ist, muss noch ein Rowenta-Account erstellt werden: Hierzu braucht‘s keine hochsensiblen persönlichen Daten, sondern allein eine E-Mail-Adresse und ein individuell einzuspeicherndes Passwort. Anschließend leitet das Menü step by step durch den Kopplungsvorgang zwischen Smartphone einerseits und Roboter andererseits. Der Kopplungsvorgang als solcher dauert nur ~60 s. Nach dem Kopplungsvorgang können die Verbraucher/-innen ein spezielles Reinigungsprofil erstellen: Hier müssen nicht nur ein paar persönliche Daten zur Verbraucherin/zum Verbraucher (Alter, Geschlecht usw.), sondern auch solche zur Haushaltssituation eingepflegt werden (bspw. Altersgruppen und Anzahl der im Haushalt lebenden Personen sowie Art und Anzahl der Tiere). Unter dem Menüpunkt Aktivitäten wird den Verbraucher/-innen vorgeschlagen, einen Zeitplan einzuprogrammieren. Hier lässt sich der Startzeitpunkt des Saugvorgangs (00 : 00 bis 23 : 59 Uhr in 1-min-Schritten) einspeichern. Darüber hinaus müssen das System der Fortbewegung (METHODIC, WALL FOLLOW) und auch die Saugleistung (ÖKO, STANDARD und BOOST) eingepflegt werden. An letzter Stelle ist noch einzustellen, ob man an den Start des Saugvorgangs auch noch einmal via Push-Benachrichtigung übers Smartphone erinnert werden möchte. Für jeden einzelnen Tag (Mo. bis So.) lässt sich ein individueller, bspw. von den Arbeitszeiten der Verbraucher/-innen abhängiger Zeitplan einprogrammieren. Hier kann man außerdem kontrollieren, ob das Modell im aktuellen Moment arbeitet, in seiner Ladestation steht und lädt oder ob ggf. ein Problem besteht – das ist immer dann sinnvoll, wenn man nicht im Haushalt vor Ort ist.

Der Menüpunkt Wartung bietet eine Handvoll weiterer interessanter Werte: So lässt sich bspw. einsehen, wie viele Saugvorgänge das Modell schon absolviert hat, wie viel Zeit all die Saugvorgänge in summa in Anspruch nahmen und wie viele Meter der Roboter schon durch den Haushalt rollen musste. Außerdem wird hier in leicht verständlicher Art und Weise erklärt, wie man die Mittelbürste, den Filter, den Wischer und die Sensoren pflegt.

Unter dem Menüpunkt Einstellungen schließlich kann man die Daten seines Rowenta-Accounts prüfen und bspw. auch die in bestimmten Situationen darzustellenden Push-Benachrichtigungen verwalten. Letztere erinnern die Verbraucher/-innen vor allem an die regelmäßig wiederkehrenden Arbeiten, mit denen das Modell gereinigt und gepflegt werden muss (bspw. Reinigung der Bürste, des Filters, der Sensoren usw.).

Obendrein kann man den Saugvorgang per App auch jederzeit manuell starten bzw. stoppen. Auch hier lässt sich einstellen, in welchem Modus (ÖKO, STANDARD und BOOST) der Fußboden anschließend gereinigt werden soll. Auch das Muster der Fortbewegung lässt sich über die App einstellen. Die zur Wahl stehenden Optionen haben hier vollkommen verständliche Namen (STELLENWEISE REINIGUNG, AN DER WAND ENTLANG und INTELLIGENT). Sollte sich der Roboter während der Fußbodenreinigung einmal verhaken, so lässt er sich über die App orten. Obendrein lässt das Modell auch 5 max. 65,5 dB(A) laute Töne hören. Schließlich kann man ihn auch über die App zurück zur Ladestation schicken. Der Roboter lässt sich übrigens auch per Sprachassistent (scil. Amazons Alexa und Googles Assistant) steuern.

Rowenta RR7447WH Explorer 60 Allergy Connect: App-Screenshot

Nachdem die App installiert worden ist, kann ein individuelles Reinigungsprofil angelegt werden. Hierzu müssen verschiedene Daten (Alter, Geschlecht usw.) eingespeichert werden.

Rowenta RR7447WH Explorer 60 Allergy Connect: App-Screenshot

Neben ein paar interessanten Werten (bspw. zur Strecke, die der Roboter schon durch den Haushalt rollen musste) bietet die App auch wertvolle Hinweise zur Modellreinigung und -pflege.

Rowenta RR7447WH Explorer 60 Allergy Connect: App-Screenshot

Den Aktivitäten lässt sich auch entnehmen, welche Flächen der Roboter innerhalb welcher Zeitspannen bearbeitet hat.

Die Reinigungsleistung

Der Saugvorgang lässt sich manuell am Modell selbst, per App übers Smartphone oder Tablet oder vollautomatisch über einen vorher einprogrammierten Timer anstoßen. Der Roboter arbeitet mit dem SMART EXPLORATION 4.0-System. Das heißt, dass die verschiedenen Sensoren in dem Modell kontinuierlich den Haushalt um es herum kontrollieren und sicherstellen, dass es die Fußböden systematisch abarbeiten kann. Während des Tests hat sich erwiesen, dass die Fußböden während des Saugvorgangs in der Tat vollkommen gleichmäßig abgesaugt werden. Mit dem passenden Modus (INTELLIGENT) rollt das Modell außerdem nicht in parallelen, sondern vielmehr in leicht versetzten Bahnen über den Fußboden und verhindert so, dass sich vereinzelt „Staubinseln“ bilden.

Das Modell erkennt den Großteil aller in Verbraucher/-innen-Haushalten herumstehenden Objekte, sodass er während des Saugvorgangs nicht gegen sie stößt – wie verlässlich die Sensoren aber wirklich sind, ist von der Größe des jeweiligen Objekts abhängig: Gerade (sehr) schmale Objekte, wie bspw. Tisch- und Stuhlbeine, wurden während des Tests nicht immer erkannt. Hier stößt das Modell nur einmal leicht an und erkennt anschließend sehr schnell (TØ: ~1,5 s), dass er nun in einem anderen Winkel weiter rollen muss. Die Tester/-innen lobten hier vor allem eines: Selbst dann, wenn der Roboter mit einem Objekt im Haushalt kollidiert, kommt es normalerweise nicht zu Materialschäden; schließlich ist die vordere Stoßkante mit einer weichen Lippe abgepolstert worden.

Die ihrer Größe nach sehr ausladenden Seitenbürsten erlauben eine geradlinige und gleichmäßige Fußbodenreinigung an den Fußbodenkanten, also vor allem an den Fußleisten des Haushalts. Mit dem hier an- und auswählbaren Modus (AN DER WAND ENTLANG) schiebt sich das Modell dank seiner seitlichen Sensoren dicht an Fußleisten vorbei: Währenddessen wird mit ~92,0 % der Großteil des Staubes eingesaugt. Nur in den Ecken kann ein kleiner Teil des Fußbodens nicht gereinigt werden.

Während des Tests hat sich auch die Fußbodenreinigung vor Treppen als problemlos erwiesen. Das Modell hat an seiner zum Fußboden hin weisenden Seite schließlich drei einzelne Sensoren, die kontinuierlich den Fußboden vor ihnen scannen und ermitteln, ob der Roboter noch in sicherer Art und Weise weiter vor rollen kann: Das Modell erkannte in unseren Testräumlichkeiten verschiedene Treppen aus Holz, Metall und (Natur-)Stein; die Farb- und Formgestaltung der einzelnen Treppen war nicht wesentlich.

Hindernisse, wie bspw. Teppichkanten, werden bis zu einer Höhe von 1,5 cm ohne weiteres überwunden. Ab einer Höhe von 3,0 cm werden sie als Hindernis erkannt – das Modell versucht ihnen dann auszuweichen. Von 1,6 bis 2,9 cm erkennt er Hindernisse nur durch leichtes Anstoßen.

Wir haben während des Tests verschiedene Arten von Fußböden bearbeitet, um die Stärken und Schwächen des Modells in puncto Fußbodenreinigung sorgfältig prüfen zu können: Hierzu zählten Hartböden aus Holz, Stein und Vinyl sowie Teppichböden verschiedener Florhöhen (H: ~0,5–1,5 cm) – also aus Materialien, die auch in den meisten Haushalten von Verbraucher/-innen hierzulande vorhanden sind. Wir haben die Fußböden vor jedem Saugvorgang mit verschiedenen Grob- oder Feinpartikeln versehen. Das Modell arbeitete während dieser Testphasen jeweils im Modus METHODIC.

Die Fahrweise

Der Rowenta RR7447WH Explorer 60 Allergy Connect orientiert sich anhand verschiedener Sensoren im Wohnraum, sodass er ihn – je nach Modus – vollkommen systematisch durchqueren kann. Die Saugleistung passt er währenddessen vollautomatisch an den aktuellen Fußboden-Typ (sprich: Hart- oder Teppichboden) an: Hierzu hat Rowenta ihn schließlich mit einem speziellen Teppichdetektor versehen, der kontinuierlich die Art des unter ihm befindlichen Fußbodens prüft. Während des Tests klappte dies in 100 % aller Fälle.


Modus: INTELLIGENT
Im Modus INTELLIGENT rollt der Rowenta RR7447WH Explorer 60 Allergy Connect in geradlinigen Bahnen durch den Wohnraum. Am Ende eines Fußbodenareals dreht er sich um 180° und arbeitet parallel neben der ursprünglichen Bahn weiter – allerdings um ein paar Zentimeter versetzt, um die Bildung von „Staubinseln“ zwischen den einzelnen Bahnen zu vermeiden. Dieses Muster wiederholt sich immer wieder, bis die Fläche rückstandslos abgesaugt worden ist. Sollte ihm eine seiner Bahnen durch ein Hindernis verstellt werden, wird dies dank der vorne installierten Sensoren schnell erkannt; der Roboter wich den von unseren Tester/-innen bemühten Hindernissen ein jedes Mal souverän aus. Nach dem Ausweichmanöver schert er wieder in die ursprüngliche Bahn ein und schließt den Saugvorgang planmäßig ab.


Modus: AN DER WAND ENTLANG
Im Modus AN DER WAND ENTLANG orientiert sich der Rowenta RR7447WH Explorer 60 Allergy Connect an den Fußbodenabschlüssen vor einer Wand, insbesondere also an den hier normalerweise bestehenden Fußleisten. Hierzu nutzt er den speziellen TOF-Wandsensor. Dieser Modus empfiehlt sich vor allem dann, wenn die ansonsten nur schwer per Roboter erreichbaren Fußbodenränder und -ecken gereinigt werden sollen.

Die Saugleistung über allen im Test ausgelegten Hartböden ist „sehr gut“: Durchschnittlich wurden ~94 % der von den Tester/-innen verteilten Grob- und Feinpartikel eingesaugt. Bei manchen Grobpartikeln, wie bspw. Haushaltszucker, kann es aber passieren, dass sie durch die Drehbewegungen der Seitenbürsten bis zu 20,0 cm weiter zu den Seiten hin katapultiert werden. Da sich das Modell in systematischer Art und Weise durch den Haushalt manövriert, werden alle Fußbodenareale aber nur einmal gereinigt. Bei Hartboden kann es in seltenen Fällen dazu kommen, dass die Grobpartikel also durch die Seitenbürsten einen Teil des an sich schon abgesaugten Fußbodens erreichen; daher werden sie während des aktuellen Saugvorgangs auch nicht mehr eingesaugt.

Für die regelmäßige Hartbodenreinigung reicht die normale Saugleistung (Standard) vollkommen aus. Eine Ausnahme haben die Tester/-innen aber bei Fußböden mit ausgeprägter Fugengestaltung, wie bspw. Paneelen, verzeichnet: Hier sollte man idealerweise mit maximaler Saugleistung (BOOST) arbeiten. Der ÖKO-Modus schließlich vermindert den Stromverbrauch und die Schallemissionen leicht (durchschn. –8,5 % bzw. –2,3 %). Die mit diesem Modus verbundene Saugleistungseinbuße lässt sich nur bei Feinpartikeln, wie bspw. Sand, erkennen (durchschn. –4,0 %).

Wer die Trocken- und Nassreinigung von Hartböden miteinander verbinden möchte, kann das schon von Werk aus mit enthaltene Aqua Power System installieren. Durch das kontinuierliche Wischen des Fußbodens werden hier auch all diejenigen Partikel abgetragen, die vorher nicht abgesaugt werden konnten. Mit einem vollen Tank (Vmax: 110 ml) kommt das Modell erstaunlich weit: Während des Tests maßen wir eine durchschn. Flächenreinigungsleistung von 38 m². Monieren ließe sich an alledem nur eines: Das Aqua Power System lässt sich nur dann verwenden, wenn man ohnehin im Haushalt ist, da das System unmittelbar vor dem Start des Saug-/Wischvorgangs montiert werden muss. Das normale Wischen des Fußbodens von Hand wird hierdurch aber natürlich nicht voll ersetzt, nein. Das Aqua Power System macht Hartböden nur sehr viel ansehnlicher, als es ein Saugvorgang allein je könnte.

Für die Teppichbodenreinigung bietet das Modell einen speziellen Teppichdetektor. Dieser erkennt Teppichböden und stellt automatisch die höchste Saugleistung (BOOST) ein. Während des Tests verschwanden durchschn. ~91 % der von den Tester/-innen verteilten Partikel, wobei Grobpartikel sehr viel wirksamer eingesaugt wurden (~98 %) als Feinpartikel (~84 %). Auch lose verstreutes Tierhaar von Hunden und Katzen verschwand rückstandslos (100 %). Anders verhält es sich, nachdem das Tierhaar schon mit den Füßen in den Teppich hinein gepresst worden ist; hier blieben ~35 % zurück.

Der Betrieb

Der Roboter holt seinen Strom aus einem Lithium-Ionen-Akkumulator. Dieses Stromreservoir erlaubt einen Saugvorgang von max. ~82 : 00 min. Diese Zeitdauer kann allerdings, abhängig von der Anzahl der abzuarbeitenden Teppiche bzw. Teppichböden im Haushalt, leicht variieren. Mit dem ÖKO-Modus wiederum erhöht sich die Ausdauer des Modells nur leicht (max. ~89 : 00 min, also +8,5 %).

Sobald der Akku größtenteils leer ist, beendet der Roboter den Saugvorgang und rollt automatisch zur Ladestation zurück. Dies nahm in unseren Testwohnräumen (A: ~75 m²) durchschn. ~5 : 43 min in Anspruch. Während des Tests hat das Modell ein jedes Mal wieder seine Ladestation erreicht und den Ladevorgang initiiert. Dieser dauert im Schnitt ~2 : 58 h.

Mit einem A-bewerteten Schalldruckpegel in Höhe von ~60,7 dB(A) (durchschn.) bzw. ~64,8 dB(A) (max., jeweils aus 1,0 m) ist der Roboter nicht viel lauter als ein maßvolles Gespräch zwischen zwei Personen. Wird der ÖKO-Modus aktiviert, vermindert sich der Schalldruckpegel um durchschnittlich ~1,4 dB(A) (durchschn.) bzw. ~1,6 dB(A) (max.) – dieser Sprung war während des Tests aber nicht wahrzunehmen. Der BOOST– oder STRONG-Modus wiederum ist mit ~63,2 dB(A) (durchschn.) bzw. ~68,1 dB(A) (max.) noch einmal lauter.

Technische Daten

Hersteller/Modell Rowenta RR7447WH Explorer 60 Allergy Connect
Form des Modells rund
Maße des Modells (Ø × Hmax) 32,5 × 6,0 cm
Gewicht des Modells 2,6 kg
Maße des Stromkabels (Lmax) 180 cm
Maximalvolumen des Staubbehälters 360 ml
Typ des Filters Hocheffizienz-Filter (99,9 %)
Typ des Akkus Lithium-Ionen-Akkumulator
Technik drehende Zentralbürste
Typ der Bürste Haarbürste
Koordination methodisch (Gyroskop)
Betriebszeit (max., lt. Hersteller) 90 : 00 min
Betriebszeit (durchschn., gemessen) 81 : 00 min + 5 : 43 min (Fahrt zur Ladestation)
Ladezeit (max., lt. Hersteller) 300 : 00 min
Ladezeit (max., gemessen) 178 : 00 min
Spannung / Frequenz 100–240 V / 50 / 60 Hz
Stromverbrauch während des Ladevorgangs (durchschn./max.) 10,2 / 11,6 W
Stromverbrauch während des Ladevorgangs in W Rowenta RR7447WH Explorer 60 Allergy Connect: Stromverbrauch
Lautstärke (durchschn./max.) (Standard-Modus) 60,7 / 64,8 dB(A)
Lautstärke (durchschn./max.) (Öko-Modus) 59,3 / 65,9 dB(A)
Lautstärke (durchschn./max.) (Boost-Modus) 63,1 / 68,1 dB(A)
Lautstärke in dB(A) (Intelligent-Modus) Rowenta RR7447WH Explorer 60 Allergy Connect: Lautstärke
Anzahl der Absturzsensoren 3
Max. überwindbare Kantenhöhe 1,5 cm
Saugmodi 3 (Methodisch, Spot, Wandfolge)
Anzahl der Räder 3
Anzahl der Seitenbürsten 2
Saugleistungsstufen 3
Zubehör Aqua Power System
App Rowenta Robots
Appkompatibilität Android (ab Version 5.0),
iOS (ab Version 11.0)

Bewertung

Hersteller/Modell % Rowenta RR7447WH Explorer 60 Allergy Connect
Handhabung 15 91,4
Bedienung 50 91,0
Pflege und Wartung 30 93,0
Bedienungsanleitung 20 90,0
Arbeitsweise 25 91,8
Timer 20 94,0
Hindernisse 25 87,0
Ladestation 25 92,0
Bewegungsmuster 30 94,0
Saugleistung 50 92,3
Teppichbodenreinigung 40 91,3
Hartbodenreinigung 40 93,5
Ecken-/Kantenreinigung 20 92,0
Akku 5 83,8
Arbeitszeit 50 87,3
Ladezeit 50 80,4
Material-/Materialverarbeitungsqualität 5 96,0
Bonus / Malus +0,1 Rowenta Robots-App
+0,2 Aqua Power System
Preis in Euro (UVP) 599,99
Durchschnittlicher Marktpreis in Euro 2
Preis-/Leistungsindex
Gesamtbewertung 92,1 % („sehr gut“)

Bewertungssiegel Rowenta RR7447WH Explorer 60 Allergy Connect

Wie haben wir geprüft?

Saugleistung (50 %)

Hier haben wir die Saugleistung des Modells geprüft und beurteilt. Hierzu haben wir verschiedene Hart- und Teppichböden (Florhöhe: 5–25 Millimeter) ein- und derselben Quadratmeterzahl einheitlich mit jeweils 50 Gramm verschiedener Grob- und Feinpartikel (Erde, Feinsand, Menschen- und Tierhaar sowie Hausstaub) vorbereitet und durch Wägung ermittelt, wie viele der einzelnen Partikel das Modell während des Sauggangs wirklich eingesogen hat (durchschn. und max.). Des Weiteren ist auch erhoben worden, wie viele Partikel in unmittelbarer Nähe von Kanten und in Ecken (∠: 90°) eingesogen wurden.

Arbeitsweise (25 %)

Hier wurde beurteilt, wie das Modell während des Sauggangs arbeitet. Zu diesem Zweck haben wir ermittelt, ob der Roboter die verschiedenen Flächen auch wirklich in Gänze ansteuert, nach welchem Muster er über die Flächen rollt und wie er mit Hindernissen verschiedenster Art (verschieden in puncto Farbe, Form und Maßen) zurechtkommt. Natürlich wurde auch bewertet, ob und in welcher Art und Weise das Modell von selbst wieder zu seiner Ladestation zurückkommt. Ferner ist auch noch die Funktion des Start-Timers mit in die Beurteilung eingegangen.

Handhabung (15 %)

Hier haben wir von all unseren Tester/-innen ermitteln und beurteilen lassen, wie sich der Roboter handhaben lässt, wie leicht oder schwer sich also all seine verschiedenen Funktionen ansteuern lassen. Wesentlich war hier die Programmierung des sich vollautomatisch vollziehenden Saugprogramms. Hiermit inhaltlich verbunden war auch das Einrichten der Ladestation. Wie sich das Modell reinigen und pflegen lässt, wurde nach Beendigung eines jeden Sauggangs erneut geprüft: Der Staubbehälter wurde ein jedes Mal entnommen, entleert und sorgfältig von ggf. verbliebenem Sauggut gereinigt. Wesentlich war hier die Reinigung und Pflege kritischer Bauteile, also vor allem der Bürsten bzw. Bürstenrollen, der Räder und der Sensoren. Schließlich haben wir die (deutschsprachige) Bedienungsanleitung unter Würdigung ihrer äußeren, graphischen Gestaltung und ihres Inhalts bewertet.

Akku (5 %)

Wir haben ermittelt und beurteilt, wie viele Minuten das Modell mit einem vollen Akku regelmäßig arbeiten kann (durchschn. und max.) und wie viel Zeit das anschließende Laden des Akkus in Anspruch nimmt (durchschn. und max.). Währenddessen maßen wir auch, wie viel Zeit dem Roboter normalerweise verbleibt, um bei sich leerendem Akku wieder zu seiner Ladestation zurückzukehren.

Material-/Verarbeitungsqualität (5 %)

Schließlich wurde das Modell einschließlich seiner Ladestation auch unter Würdigung der verwendeten Materialien und der Art und Weise, in der diese miteinander verbunden worden sind, beurteilt. Das Modell sollte nicht nur den normalen Strapazen, die sich in jedem Haushalt stellen können, standhalten, sondern auch von außen keinerlei Makel erkennen lassen: Weder erhebliche, nicht-einheitliche Spaltmaße noch einschneidende Kanten.

Modell derselben Serie:
Rowenta RR7455WH Explorer 60 Animal Connect

Der von uns geprüfte Rowenta RR7447 Explorer 60 Allergy Connect stammt aus der sog. 60er-Serie. Für all diejenigen Verbraucher/-innen, die in ihrem Haushalt Tiere halten, bietet der Hersteller einen speziellen Roboter aus derselben Serie: Den Rowenta RR7455 Explorer 60 Animal Connect.

Die beiden Modelle lassen sich schon designmäßig leicht auseinanderhalten: Während der RR7455 Explorer 60 Animal Connect einheitlich schwarz ist, kommt der RR7447 Explorer 60 Allergy Connect in modernem Weiß daher: Die weiße Farbgebung passt wunderbar zum Filtersystem des Modells, das vor allem Hausstaub zurückhält und dadurch all denen zupasskommt, die gegenüber Hausstaub empfindlich sind (beispielsweise bei einer sog. „Hausstauballergie“).

Beide Modelle lassen sich mit der sehr leicht zu handhabenden Rowenta Robots-App koppeln, die mit Android (ab 5.0, hier) und auch mit iOS (ab 11.0, hier) kompatibel ist. Das Funktionsspektrum der App haben wir im ursprünglichen Testbericht detailliert beschrieben (vgl. hier).

Die an- und auswählbaren Fahrmuster sind bei beiden Modellen vollkommen identisch, sodass hier wie da eine einheitliche, den Großteil des Wohnraums abdeckende Fußbodenreinigung erreicht wird (vgl. hier).

Sowohl der Rowenta RR7447 Explorer 60 Allergy Connect als auch der RR7455 Explorer 60 Animal Connect arbeiten mit einem komplexen Sensorsystem: Hierbei handelt es sich um IR-Sensoren an der Front, TOF-Sensoren an den Seiten und Fallsensoren am „Bauch“ eines jeden Modells. Ferner bedienen sich beide Modelle spezieller Teppichdetektoren, die erkennen, wann immer der Roboter einen Teppich erreicht und daher die Saugleistung angepasst werden muss.

Während der von uns unter identischen Testbedingungen3 mehrmals wiederholten Tests haben wir auch die durchschnittlichen Arbeits- und Ladezeiten ermittelt: Die Ausdauer des Rowenta RR7455 Explorer 60 Animal Connect ist mit durchschnittlich 78 Minuten nur 4 Minuten kürzer als diejenige des Rowenta RR7447 Explorer 60 Allergy Connect (TØ: 82 Minuten). Der Ladevorgang hingegen nimmt beim Rowenta RR7455 Explorer 60 Animal Connect mit durchschnittlich 185 Minuten circa 7 Minuten mehr Zeit in Anspruch als beim Rowenta RR7447 Explorer 60 Allergy Connect (TØ: 178 Minuten).

Von Werk aus ist bei beiden Modellen das Aqua Power System enthalten. Mit ihm lässt sich der Fußboden wischen, um auch all diejenigen Partikel verschwinden zu lassen, die vorher nicht abgesaugt werden konnten (vgl. hier). Des Weiteren ist auch ein leicht zu verwendender Reinigungspinsel mit dabei. Bei dem Rowenta RR7455 Explorer 60 Animal Connect ist der Reinigungspinsel noch mit einem Messer versehen worden. Der Grund: Mit ihm lassen sich auch Tierhaare, die sich während des Betriebs um die Bürstenrolle wickeln, in einem Mal durchschneiden. Daher ist dieses Modell in der entsprechenden Testdisziplin (scil. Wartung / Pflege) um 1,0 % höher beurteilt worden als der RR7447 Explorer 60 Allergy Connect.

Die Mittelbürste stellt den nächsten, in puncto Saugleistung wesentlichen Unterschied zwischen der Allergy– und der Animal-Variante dar: Bei Letzterer ist nämlich eine spezielle Gummibürste verbaut worden. Diese löste während des Tests den Großteil aller von uns verteilten Tierhaare4 auch von Teppichböden ab und aus ihnen heraus. Während Ersterer nämlich nur die lose verstreuten Tierhaare verschwinden lässt, nimmt sich Letzterer aller Tierhaare an – auch derjenigen, die von den Tester/-innen vorher druckvoll ins Flor des Teppichs gepresst worden sind. Daher erhält die Animal-Variante in der Testdisziplin Saugleistung: Teppichboden eine um 1,5 % höhere Testnote als die Allergy-Variante. Die Saugleistung über Hartböden ist aber vollkommen identisch (vgl. hier).

Technische Daten

Hersteller/Modell Rowenta RR7455WH Explorer 60 Animal Connect
Form des Modells rund
Maße des Modells (Ø × Hmax) 32,5 / 6,0 cm
Gewicht des Modells 2,6 kg
Maße des Stromkabels (Lmax) 180 cm
Maximalvolumen des Staubbehälters 360 ml
Typ des Filters Standardfilter
Typ des Akkus Lithium-Ionen Akku
Technik drehende Zentralbürste
Typ der Bürste Gummibürste
Koordination Methodisch (Gyroskop)
Betriebszeit (max., lt. Hersteller) 90:00 min
Betriebszeit (durchschn., gemessen) 77 min saugen + 5:43 Rückweg
Ladezeit (max., lt. Hersteller) 300:00 min
Ladezeit (max., gemessen) 185:00 min
Spannung / Frequenz 100-240 V / 50/60 Hz
Stromverbrauch während des Ladevorgangs
(durchschn./max.)
10,2 / 11,6 W
Stromverbrauch während des Ladevorgangs in W Rowenta RR7455WH Explorer 60 Animal Connect: Stromverbrauch
Lautstärke
(durchschn./max.) (Standard-Modus)
60,7 / 64,8 dB(A)
Lautstärke
(durchschn./max.) (Öko-Modus)
59,3 / 65,9 dB(A)
Lautstärke
(durchschn./max.) (Boost-Modus)
63,1 / 68,1 dB(A)
Lautstärke in dB(A)
(Intelligent-Modus)
Rowenta RR7455WH Explorer 60 Animal Connect: Lautstärke
Anzahl der Absturzsensoren 3
Max. überwindbare Kantenhöhe 1,5 cm
Saugmodi 3 (Methodisch, Spot, Wandfolge)
Anzahl der Räder 3
Anzahl der Seitenbürsten 2
Saugleistungsstufen 3
Zubehör Aqua Power System
App Rowenta Robots
Appkompatibilität Android ab Version 5.0 iOS ab Version 11.0

Bewertung

Hersteller/Modell % Rowenta RR7455WH Explorer 60 Animal Connect
Handhabung 15 91,7
Bedienung 50 91,0
Pflege und Wartung 30 94,0
Bedienungsanleitung 20 90,0
Arbeitsweise 25 91,8
Timer 20 94,0
Hindernisse 25 87,0
Ladestation 25 92,0
Bewegungsmuster 30 94,0
Saugleistung 50 92,9
Teppichbodenreinigung 40 92,8
Hartbodenreinigung 40 93,5
Ecken-/Kantenreinigung 20 92,0
Akku 5 83,8
Arbeitszeit 50 87,3
Ladezeit 50 80,4
Material-/Materialverarbeitungsqualität 5 96,0
Bonus / Malus 0,1 Rowenta Robots-App
0,2 Aqua Power System
Preis in Euro (UVP) 599,99
Durchschnittlicher Marktpreis in Euro 5
Preis-/Leistungsindex
Gesamtbewertung 92,4 % („sehr gut“)

Bewertungssiegel Rowenta RR7455WH Explorer 60 Animal Connect

 

Fußnoten

1 Diese Behauptung von Rowenta wird von einem Vergleich des Rowenta RR7447WH Explorer 60 Allergy Connect mit den 15 meistverkauften Staubsaugerrobotern in Europa (14 Ländern) plus Russland getragen (unabhängiges Panel 2019, Verkäufe nach Wert und Stück).

2 Das Modell war zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses noch nicht am Markt erhältlich.

3 Da die Leistung eines Lithium-Ionen-Akkumulators auch von den jeweils vorherrschenden Temperaturbedingungen abhängig ist, wurden die hier angegebenen Zeiten immer in ein und demselben Testraum mit einheitlichen Temperaturbedingungen (tØ: ~24,0 °C, ±0,5 °C) ermittelt. Näher zur Temperaturabhängigkeit vgl. bspw. Ma, S. et al.: Temperature effect and thermal impact in lithium-ion batteries: A review. Progress in Natural Science: Materials International. Volume 28, Issue 6, December 2018, S. 653–666 (hier).

4 Da in Deutschlands Haushalten sehr viel mehr Katzen als Hunde leben (14,8 Millionen zum einen, 9,4 Millionen zum anderen), pflegen wir die Tierhaarbeseitigungsleistung eines Saugroboters regelmäßig nur mit Katzenhaaren von verschiedenen Kurz- und Langhaarrassen zu prüfen (namentlich „British Shorthair“, „Maine Coon“ und „Persian“).

5 Das Modell war zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses noch nicht am Markt erhältlich.

Getestete Produkte

  • Rowenta RR7447 Explorer 60 Allergy Connect

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