6 Nudelmaschinen im Vergleichstest

Perfekte Pasta im Handumdrehen

24. Januar 2019

Um die Nudel ranken sich viele Mythen. Nachdem der lange Streit zwischen China und Italien um ihren historischen Ursprung durch archäologische Ausgrabungen beendet wurde – sie stammt in der Tat aus China –, ist noch immer nicht sicher, wie die Nudel nun von Asien nach Europa gelangt ist. Sicher ist jedoch, dass die Nudel nicht, wie lange vermutet, von Marco Polo nach Europa gebracht wurde, sondern bereits in der Antike in Griechenland und im Römischen Reich beliebt war. Wer seine Pasta nicht kaufen, sondern lieber selbst herstellen und über die Qualität der einzelnen Zutaten auch selbst bestimmen möchte, kann eine moderne Nudelmaschine zur Hand nehmen. Das ETM TESTMAGAZIN hat insgesamt sechs Modelle, darunter vier elektrische und zwei manuelle, geprüft und bewertet.

Die Erfolgsgeschichte der Nudeln ist genauso international wie bunt. Denn Nudeln sind weltweit beliebt – nicht zuletzt, weil sie so simpel und schnell zuzubereiten sind. Sie bestehen schließlich im Wesentlichen aus nur zwei Zutaten: Wasser und Getreidemehl. Mit ein wenig Übung und etwas Gespür für die Konsistenz des Teiges können die Teigwaren leicht zuhause hergestellt werden. Wer nicht auf die klassischen Zutaten zurückgreifen möchte, kann sich dabei an neuen Varianten probieren: Glutenfrei oder vegan; mit Buchweizen oder Kichererbsen; bunt eingefärbt oder aromatisiert. Elektrische Nudelmaschinen nehmen dabei den Großteil der Arbeit ab: Sie kneten den Teig und pressen ihn anschließend durch die sogenannten Matrizen – Formen, in die kleine Öffnungen eingelassen sind und welche die spätere Form der Nudeln bestimmen. Manche Maschinen können gar mit automatischen Programmen bestechen, sodass die Knetdauer vorgegeben ist. Bei manuellen Nudelmaschinen ist noch Handarbeit verlangt: Vor dem Ausrollen mit den Walzen wird der Teig selbst per Hand vorbereitet. Mit den kleinen Helfern kann dieser allerdings sehr dünn und gleichmäßig ausgerollt werden, bevor er mit der Schneidevorrichtung geschnitten wird. Wir haben vier elektrische Modelle und zwei manuelle Nudelmaschinen in Bezug auf ihre Leistung, ihre Handhabung und ihre Ausstattung geprüft.

Aufbau & Funktion

Aufbau & Funktion

Das Herzstück der elektrischen Nudelmaschinen ist der Knetbehälter A. Je nach Modell ist dieser fest verbaut oder entnehmbar. Ist Letzteres der Fall, gestaltet sich seine Reinigung wesentlich leichter. In den Behälter werden zunächst die trockenen Zutaten (z. B. Mehl oder Hartweizengrieß) hineingegeben und der Deckel des Behälters B geschlossen. Der Deckel ist mit kleinen Einlässen versehen, durch die Flüssigkeiten (z. B. Ei oder Wasser) langsam eingefüllt werden können.

Der Knethaken C mischt die Zutaten kontinuierlich und sorgt so für einen gleichmäßig verarbeiteten Teig. Bei den meisten Modellen liegen der Knethaken und die Pressschnecke D direkt hintereinander; für die Nudelausgabe kehrt sich dann die Drehrichtung um. Bei vielen Modellen verbleiben während der Nudelausgabe noch Teigreste am Rand des Behälters. Diese sollten dann mit einem geeigneten Küchenutensil gen Pressschnecke geschoben werden. Die Bedienung erfolgt über die Tasten E. Teilweise sind Automatikprogramme vorhanden, bei denen die Knetdauer vorgegeben ist und die Nudelausgabe automatisch gestartet wird. Vor der Pressschnecke liegt die Matrize F, mithilfe derer die Pasta ihre Form erhält. Ist die gewünschte Länge erreicht, werden die Nudeln mit einem Messer oder einem Schaber abgetrennt.

Matrizen & Co.

Matrizen & Co.

Spaghetti, Fettuccine, Fusilli oder Maccheroni – erst die Form des Teiges macht die Nudel. Dies stellen die Matrizen, die mit kleinen Öffnungen versehen sind und durch die der Teig gepresst wird, sicher. Den meisten elektrischen Nudelmaschinen liegen mehrere Matrizen bei, insbesondere zur Herstellung von Spaghetti, Penne, Lasagneplatten und Tagliatelle. Nur einer Handvoll Maschinen liegt Zubehör zur die Herstellung von Ravioli bei. Der ausgegebene Teig wird mithilfe eines Messers oder Schabers in einzelne Nudeln getrennt. Meist bestehen die Matrizen aus Kunststoff, seltener vollständig aus Messing oder anderem Metall. Lediglich die Matrizen zur Herstellung von Lasagne bestehen regelmäßig in Teilen aus Metall(en). Für die Reinigung der kleinen Löcher der Matrizen liegen Reinigungsnadeln bei – vor allem angetrocknete Teigreste lassen sich so leicht herausschieben.

Getestete Produkte

Elektrische Nudelmaschinen

  • Häussler Luna
  • Philips Pastamaker Avance HR2382/15
  • Trebs 9933 3
  • Unold 68860 Nudelmeister Pasta

Manuelle Nudelmaschinen

  • GSD-Haushaltsgeräte IMPERIA SP 150 – Artikel-Nr.: 20 600
  • WMF Nudelmaschine

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