OMRON HeatTens – TENS-Gerät im Test 2021

So lindern Sie Schmerzen – ohne Medikamente

11. August 2021

Für viele Menschen sind Schmerzen, wenn auch verschiedenerlei Ursprungs und in vielgestaltigen Ausprägungen, leider allgegenwärtiger Teil ihres Lebens und vor allem dann, wenn es sich um langwierige, chronische Schmerzen handelt, mit einer gewaltigen Beeinträchtigung der Lebensqualität verbunden. Nach aktuellem Stand leiden circa 30 % der in Deutschland lebenden Menschen an chronischen Schmerzen, von denen 7 % so erheblich sind, dass sie schon einen Großteil der normalen Lebensgestaltung erschweren.1 Gerade Schmerzen, die in der Nacken-, Rücken- und Schultermuskulatur wurzeln, sind hier vornehmlich zu verzeichnen:2 Das ist angesichts der Tatsache, dass derlei Schmerzen durch vorrangig sitzende Arbeit verursacht werden3 und der Anteil solcher Arbeit innerhalb des vollen Spektrums der Arbeitswelt schon seit den 1950ern immer weiter zunimmt,4 nicht weiter verwunderlich. Wie aber kann man sich solcher Schmerzen annehmen – insbesondere dann, wenn man die regelmäßige und dadurch risikoreich werdende Einnahme von Schmerzmedikation5 vermeiden will? Wirksam kann hier eine Manipulation der den Schmerz weiterleitenden Nerven per Wechselstrom sein: Diesen Therapiemodus, dessen Ursprung in den USA der 1970er anzusiedeln ist, werden viele Menschen nur unter der schillernd wirkenden Abbreviatur TENS (Transcutaneous Electrical Nerve Stimulation) kennen. Dass die Therapie mittels TENS wirksam ist oder doch immerhin sein kann, anerkennen auch schon viele Krankenkassen innerhalb Deutschlands: So werden hier bisweilen Kosten übernommen.6

Wir hatten nun ein modernes TENS-Gerät des japanischen Traditionsherstellers OMRON, in einem vier Wochen währenden, 12 einzelne Testerinnen und Tester einbeziehenden Test: Das HeatTens, das aktuell nicht nur in örtlichen Apotheken (auch per Click & Collect), sondern bspw. auch in vielen Onlineshops (von Amazon, OTTO usw.) erhältlich ist. Wie sich OMRONs HeatTens während der Therapie verwenden lässt, wie man die einzelnen Therapieparameter anpassen kann und wie wirksam die Therapie bei verschiedenen Schmerzphänomenen wirklich ist, haben wir während unseres Tests erhoben. Die von uns ersehenen Stärken und Schwächen stellen wir im Weiteren detailliert dar.

Das Schöne an diesem Modell, das wir schon einmal vorab erwähnen wollen, ist das ausnehmende Funktionsspektrum: OMRON hat hier mehrere Mechanismen verbunden, um Schmerzen noch wirksamer lindern und sich darüber hinaus auch des Ursprungs des Schmerzes annehmen zu können: So stoßen die hier vorhandenen Pads nicht nur immer wieder Stromimpulse aus, sondern können, wenn man dies wünschen sollte, Gelenke, Muskulatur et cetera parallel auch noch wärmen. Derlei Wärme kann schließlich von oben herab bis ins Gewebe hinein wirken und dieses wahrnehmbar lockern. Für Menschen, die an verspannten Muskeln leiden, sind diese Wärmeimpulse eine wahre Wohltat.

Die wesentlichen Merkmale

  • Maße (Bmax × Hmax × Tmax): 71,0 × 30,5 × 165,0 Millimeter
  • Gewicht (mmax, ohne Pads): 221 Gramm
  • Anzahl der Therapiearten: 3
  • Anzahl der Stimulationsarten: 9
  • Anzahl der Wärmeintensitäten: 2
  • Anzahl der Stromintensitäten: 20
  • Arbeitszeit des Akkumulators (Tmax): 42:02 Stunden (abhängig von den Therapieparametern)
  • Ladezeit des Akkumulators (Tmax): 4:57 Stunden
  • Zubehör: 2 × Gelpadpaare, 2 × Pads, 1 × Padhalter, 1 × Dokumentation (9 Sprachen), 1 × Stromnetzteil

 

Das Wesentliche

Für wen?
Das Modell zu verwenden kann all den Menschen zupasskommen, die an Schmerzen in ihren Gelenken oder Muskeln leiden und diese Schmerzen ohne Medikamente lindern wollen.

Was ist hervorzuheben?
Dieses Modell weiß sich durch die duale Funktionalität der hier vorhandenen Pads auszuzeichnen: Diese können schließlich nicht nur die Stimulation der Nerven verwirklichen, sondern auch noch Wärme ausstrahlen und den Fluss des Blutes in der Muskulatur anstoßen. Diese lässt sich allein dadurch schon in einem wirklich wahrnehmbaren Maße lockern.

Was ist interessant?
Das Modell ist von Werk aus mit einem modernen Akkumulator (U: 3,7 V, Q: 1.510 mAh) versehen worden, der sich innerhalb von 4:57 Stunden von 0 bis 100 % laden lässt und anschließend bis zu 42:02 Stunden hält (Tmax, ermittelt mit ausschließlicher Stimulation per Strom mit minimaler Stromintensität im 1. Modus).

 

Was ist TENS?
Hinter der Abbreviatur TENS steht das Wortviererlei Transcutaneous Electrical Nerve Stimulation, also die Stimulation von Nerven anhand von vielmals wiederholten elektrischen Impulsen innerhalb einer Spanne von 1 bis 100 Hz, wobei man die Stimulation bei einer Frequenz von 2 bis 4 Hz als Low TENS und die Stimulation bei einer Frequenz von 80 bis 100 Hz als High TENS versteht. Diese elektrischen Impulse sollen all diejenigen Nerven, die der Schmerzweiterleitung bis hin zum Gehirn dienen, bzgl. dieser Schmerzweiterleitung desensibilisieren, also durch eine Beeinträchtigung der Schmerzweiterleitung eine Schmerzlinderung (Analgesie) erreichen. Der Mechanismus der Therapie ist außerordentlich komplex und involviert mehrere Rezeptoren innerhalb des zentralen Nervensystems, vor allem γ-Aminobuttersäure-, Muskarinische Acetylcholin- und Opioid-Rezeptoren.7 Toleranz gegenüber der Schmerzlinderung kann sich vor allem dann ausbilden, wenn man die TENS-Therapie langzeitig ein- oder mehrmals pro Tag vornimmt.8 Wenn man dies, also eine Verringerung der Schmerzlinderung, wahrnehmen sollte, kann es sinnvoll sein, mit den Parametern der TENS-Therapie zu variieren, bspw. durch eine Steigerung der Intensität der einzelnen Impulse um circa 10 % pro Tag.9
 
Wann ist TENS zu verwenden?
TENS-Therapien können allen Menschen, die an dezentralen Schmerzen leiden, die ihren Ursprung bspw. in der Muskulatur, in den Gelenken oder auch anderswo haben, zupasskommen, indem sie derlei Schmerzen lindern und den Menschen dadurch wieder ein erhebliches Mehr an Lebensqualität vermitteln. Das Ausmaß der Schmerzlinderung aber ist in erheblichem Maße von individuellen Momenten, wie der Art und Ausprägung des Schmerzes sowie einer eventuell schon bestehenden Toleranz gegenüber Opioiden,10 abhängig.
 
Wann ist TENS nicht zu verwenden?
Von einer TENS-Therapie ist vor allem dann abzusehen, wenn einem ein Herzschrittmacher (Pacemaker) implantiert worden ist. Es ist nicht auszuschließen, dass es durch die hier immer wieder verwirklichten Stromimpulse auch zu erheblichen Einbußen in der Funktion des Herzschrittmachers, also der planvollen Stimulation des Herzmuskels, kommen kann. Eine TENS-Therapie ist außerdem dann nicht sinnvoll, wenn der Ursprung des Schmerzes zentral ist, also bspw. in einer Schädigung des Gehirns wurzelt. Bei einem solchen Schmerzursprung würde eine Desensibilisierung der Nerven bzgl. der Schmerzweiterleitung schließlich von vornherein wertlos sein, weil die Nerven dann keinen außerhalb des Gehirns wurzelnden Schmerz an dasselbe weiterleiten müssen, sondern der Schmerzursprung innerhalb des Gehirns selbst zu verorten ist.

 

Der Test im Überblick

Das Modell hält sich äußerlich in einem zur Medizinsphäre wunderbar passenden Weiß und ist mit nur 71,0 × 30,5 × 165,0 Millimetern (Bmax × Hmax × Tmax) plus 221 Gramm (mmax, ohne Pads) von einem immer simpel zu handhabenden Größen- und Gewichtsmaß. Es enthält alles Wesentliche, um bis zu 60 Therapiesessions mit ihm zu verwirklichen, ehe man wieder neue Gelpads erwerben muss: Das Gel büßt schließlich immer weiter an Adhäsion ein (➞ Größe, Gewicht und Co.).

Die Materialien sind von ordentlicher Qualität und vermitteln so viel Stabilität, dass das Modell bspw. auch Stößen schadlos widerstehen kann: Hier ließen sich wirklich keinerlei Makel ausmachen. Die Mechanik der Tasten hielt mehr als 1.000 Tastendrücke pro Taste aus, ohne dass sie dadurch wahrnehmbar verschliss (➞ Die Material- resp. Materialverarbeitungsqualität).

Dass das Modell spielerisch zu verwenden ist, lässt sich schon anhand des nur 6 Tasten zählenden Tastenpanels erahnen: Nach dem Anschalten des Modells lotst einen dasselbe schon durch alle Therapieparameter der anzustoßenden Therapiesession einzeln hindurch und schaltet sich nach deren Abschluss, also von Werk aus nach 30 Minuten, von alleine wieder aus. Wie die einzelnen, die Therapieparameter veranschaulichenden Graphiken zu verstehen sind, lässt sich aber leider nicht aus sich heraus verstehen: Hier muss man immerhin einmal in die Dokumentation des Herstellers hinein schauen (➞ Die Bedienung).

Apropos Dokumentation: Diese ist, wiewohl nur schwarz-weiß, von inhaltlich ansprechender Qualität und handelt alles Wesentliche zur Therapie mit dem Modell, einschließlich all der einzeln einstellbaren Therapieparameter, vollkommen verständlich ab. Auch sind alle in puncto Gesundheit essenziellen Hinweise vorhanden (➞ Die Bedienungsanleitung).

Das Modell lässt sich, da alle hier bestehenden Flächen vollkommen plan sind, innerhalb eines Moments säubern: Mehr als ein weiches Tuch und ein paar Milliliter Wasser muss man hier nicht verwenden. Auch der alle 30 Therapiesessions vorzunehmende Wechsel der Gelpads ist schnell abzuwickeln (➞ Die Reinigung).

Wirklich wertvoll ist das Modell aber vor allem deshalb, weil man die Stimulation in vielen verschiedenen Sphären an die individuelle Schmerzphänomenologie anpassen kann: So lässt sich wählen, ob das Modell allein mit Stromimpulsen oder wechselweise mit Strom- und Wärmeimpulsen arbeiten soll, wie es sich mit dem Ausmaß der einzelnen Strom- resp. Wärmeimpulse verhalten soll und in welchem Modus man die verschiedenen Areale stimulieren soll, bspw. durch die Simulation von Massagebewegungen (➞ Das Funktionsspektrum).

Freilich: Schmerz ist immer ein in vollem Maße individuelles Phänomen, das nie vollkommen identisch, sondern auch von der persönlichen Schmerzschwelle abhängig ist. Dennoch haben unsere 12 Testerinnen und Tester, die das Modell während des Tests vier Wochen verwendet haben, als „gut“ bzgl. der Linderung von chronischen Schmerzen in der unteren Rückenmuskulatur (Chronic Back Pain) bis „sehr gut“ bzgl. der Linderung von chronischen Schmerzen in der Nacken-, oberen Rücken- und Schultermuskulatur (Chronic Neck Pain) beurteilt. Das Modell ist also immerhin dann sehr wirksam, wenn die Schmerzen in der Muskulatur wurzeln (➞ Die Wirksamkeit).

Gerade im Lichte des prallen Funktionsspektrums, der Wirksamkeit und des wirklich ausdauernden, in einem Mal bis zu 82 je 30 Minuten dauernde Therapiesessions aushaltenden Akkumulators wird dem Modell das Testurteil „sehr gut“ (94,2 %) verliehen.

Pro

  • 20 Intensitätsstufen einstellbar
  • 2 Wärmestufen einstellbar
  • 3 verschiedene Arten der Therapie einstellbar, in denen die Stimulation per Wärme und per Strom unterschiedlich verbunden wird
  • 9 verschiedene Arten der Stimulation per Strom einstellbar, bspw. um einzelne Massagebewegungen über dem Gewebe zu simulieren
  • „sehr gute“ Wirksamkeit auch bei verspannten Nacken-, Schulter- und Rückenmuskeln

Contra

  • wie die einzelnen Therapieparameter einzustellen sind, lässt sich nur nach dem Lesen der Dokumentation verstehen

Größe, Gewicht & Co.

Trotz der innerhalb des Modells vorhandenen Technik ist es mit einem Gewicht von nur 221 Gramm (mmax, ohne Pads) alles andere als schwer. Das Gewicht des Modells ist aber ohnehin nicht wirklich erheblich, weil man es während der Therapiesessions nicht in den Händen hält, sondern es bspw. vor sich abstellt. Hier hält es sich durch die konvexe, sich also nach außen hin wölbende Rückwand des Modells nicht vollkommen sicher, sondern kann durch Stöße in erheblichem Maße verschoben werden. Dies verhindernde Stopper aus mehr Grip vermittelndem Material, wie bspw. Silikon, sind hier leider nicht vorhanden. Die Größe ist mit Maßen von 71,0 × 30,5 × 165,0 Millimetern (Bmax × Hmax × Tmax) ausladender, das Modell aber noch immer sicher in den Händen zu halten. Man kann das Modell währenddessen nicht voll einschließen, aber noch immer alle Tasten erreichen, einerlei ob man es nun in der einen oder in der anderen Hand hält.

Wann welche Tasten zu drücken sind, lässt sich schon anhand der einzelnen, sich in Grau auch visuell wunderbar abhebenden Graphiken ersehen: Das obere Tastenpaar ist dem An- und Wiederausschalten des Modells (Power-Taste, links oben) und der Bestätigung einer vorangegangenen Wahl, bspw. hinsichtlich des Modus der Therapie, der Intensität des Wärmeausstoßes, der Intensität der Stromimpulse usw., sowie des Anstoßens der Therapiesession (Set– resp. Start-Taste, rechts oben) dienlich. Mit dem unteren Tastenviererlei wiederum kann man zwischen verschiedenen Parametern auswählen.

Der Bildschirm des Modells ist aus wirklich allen Winkeln wunderbar ablesbar, ohne dass er auch bei punktuell einstrahlendem Licht blenden würde. Die Ablesbarkeit aber richtet sich immer nach den Lichtverhältnissen innerhalb des Haushalts, da dem Modell leider kein den Bildschirminhalt stets erkennbar machendes Backlight verliehen worden ist. Dies jedoch muss, da man die Therapiesessions meistenteils in seinem Haushalt vornehmen wird und in demselben immer ein Licht anschalten kann, nicht weiter verdrießlich stimmen. Während einer Therapiesession stellt der Bildschirm alle wesentlichen Parameter vollkommen anschaulich dar, namentlich die Art der Therapie, den Modus der Stimulation per Strom, das Strom- resp. Wärmeintensitätslevel und die verbleibenden Minuten der aktuellen Therapiesession.

Die Gelpads sind ausweislich der Dokumentation des Herstellers aber nicht mehr als 30 Male zu verwenden, ehe man neue erwerben muss (s. S. 111): Vier Gelpadpaare, also acht einzelne Gelpads, lassen sich über die Website des Herstellers per Click & Collect in örtliche Apotheken schicken oder aber von vornherein in verschiedenen Onlineshops – einschließlich des Sanitätswaren anbietenden Fachhandels – ordern (19,99 €). Das Modell zu verwenden ist, den Erwerb immer neuer Gelpads einkalkulierend, mit wiederkehrenden Kosten von circa 0,17 € pro Therapiesession verbunden.

Während das Modell mit dem Stromnetzwerk verbunden ist, lässt es sich nicht verwenden, um eine Therapiesession abzuhalten: Hier muss man warten, bis das Stromreservoir wieder voll ist oder immerhin so viel Strom enthält, wie während einer Therapiesession verbraucht wird. Dies aber wird immer von den individuellen Therapieparametern bestimmt: So kann ein voller Akkumulator 42:02 Stunden (Tmax, ermittelt mit ausschließlicher Stimulation per Strom mit minimaler Stromintensität im 1. Modus) aushalten, ehe er leer ist. Das sind also 82 je 30 Minuten dauernde Therapiesessions. Da man den Akkumulator des Modells laut Dokumentation nur circa 500 Male wieder vollladen kann (s. S. 90), heißt dies, dass sich mit dem Modell circa 41.000 Therapiesessions abwickeln lassen, ehe der Akkumulator voll verschlissen ist. Danach muss man, da der Akkumulator nicht auswechselbar ist, wieder ein neues Modell erwerben.

Die Material- resp. Materialverarbeitungsqualität

Die verwendeten Materialien sind solide und das Modell weiß daher auch erheblichem mechanischen Druck, wie er sich bspw. punktuell in Form von Stößen äußern kann, zu widerstehen, ohne dadurch Schaden zu erleiden. Auch die Qualität der Tasten, derer man sich immer wieder annehmen muss, ist süperb: Während des Tests haben wir mehr als 1.000 Tastendrücke pro Taste vornehmen müssen und am Ende noch immer keine Einbußen in puncto Mechanik verzeichnen können: Der ausgeprägte Widerstand, über den wir vorher schon lobende Worte verloren, ließ sich noch immer in ursprünglichem Maße wahrnehmen.

Die Bedienung

Wie aber lässt sich das Modell nun verwenden? Dies veranschaulichen wir im Weiteren und stellen währenddessen auch Eindrücke unserer Testerinnen und Tester heraus.

Das Modell schaltet sich nach 30 Minuten von alleine aus, lässt sich aber durch einen Druck der Power-Taste auch vorher schon manuell ausschalten. Hier sollte man nur sicherstellen, dass die Pads im Moment des Ausschaltens noch immer mit der Haut verbunden sind. Danach kann man sie mit einem Mal abziehen: Dies ist, auch wenn hier viele Haare aus der Haut wachsen sollten, nicht schmerzlich. Das Gel reißt sie schließlich nicht mit heraus.

Die Bedienungsanleitung

Die inhaltliche Qualität der Dokumentation ist vorbildlich: Sie handelt in neun verschiedenen Sprachen wirklich alles Wesentliche rund um das Modell anhand von kurzen, knappen und schon von vornherein aus sich heraus verständlichen Texten ab. Schön sind auch die verschiedentlich vorhandenen Graphiken, die immerhin einen Großteil dessen, was die Texte abhandeln, auch noch visuell arrondieren.

Auch werden vom Hersteller alle nur vorstellbaren Gesundheitsrisiken, die mit einer solchen Therapie verbunden sein können, veranschaulicht (s. S. 81 – 86): Wesentlich sind vor allem die vielen mit Graphiken versehenen Hinweise zu den verschiedenen Stellen des Körpers, an denen man die Pads des Modells nicht verwenden sollte, wie bspw. am Genick, an den Genitalien usw. (s. S. 81). Diese Hinweise werden auch an anderen Stellen, an denen sie virulent werden, wiederholt (s. bspw. S. 94 – 95).

Wer sich der Dokumentation einmal annimmt und die hier vorhandenen 36 Seiten voll liest, wird das Modell anschließend souverän zur Therapie verwenden können und außerdem wissen, wann er wie mit welchen Therapieparametern spielen muss.

Die Reinigung

Während der Reinigung sollte man allerdings keine aggressiven Reinigungsmittel, wie bspw. verschiedene Alkohole (Ethanol, Isopropanol usw.), heranziehen, weil sich durch solche leider auch die Farbe der das Tastenpanel zierenden Graphiken ablösen würde.

Der Padhalter einschließlich der so in ihm verstauten Pads lässt sich dank der maßvollen Höhe von nur circa 4 Millimetern immer nah an dem Modell verwahren, bspw. auch innerhalb der Originalverpackung. So hat man alles, was man während einer Therapiesession verwenden muss, immer an ein und derselben Stelle innerhalb des Haushalts.

Das Funktionsspektrum

Wann man welchen Modus der Therapie verwenden sollte, ist vor allem von dem Ursprung des Schmerzes abhängig, weil sich Wärme nur bei mancherlei Schmerzen als heilsam erweisen kann: Therapiesessions mit wiederholtem Wärmeausstoß sind vor allem dann vorzuziehen, wenn die Schmerzen in der Muskulatur wurzeln und man diese Schmerzen nicht nur lindern, sondern die Muskulatur auch noch lockern will, auch um weitere, anschließend wieder wahrnehmbare Schmerzen zu vermeiden: Eine erhebliche Wärmeexposition kann auch Sportlerinnen und Sportlern zupasskommen, weil die Wärme bis hinein in die Muskulatur wirken, den Fluss des Blutes in derselben verbessern11 und dadurch die mit Muskelkater (Delayed-Onset Muscle Soreness) verbundenen Schmerzen abmildern kann.12 Doch auch bei Gelenkschmerzen, wie sie bspw. bei verschiedenen Ausprägungen der Arthrose (Osteoarthritis) vorkommen, kann die Wärmeexposition lindernd wirken, indem sie die Fluidität der Gelenkschmiere erhöht. Ferner lässt sich durch die Wärme auch die Flexibilität und die Funktionalität der Gelenke verbessern.13

Der Hersteller stellt in der Dokumentation heraus, dass sich die von den Pads vermittelte Temperatur nur um 1 °C voneinander unterscheide, dass bei minimalem Wärmelevel eine Temperatur von 42 °C und bei maximalem Wärmelevel eine Temperatur von 43 °C verwirklicht würde. Während des Tests maßen wir an den Pads dem durchaus nahe kommende Temperaturen von 42,3 °C (tmax bei minimalem Wärmelevel) und 43,4 °C (tmax bei maximalem Wärmelevel).

Wann immer das Modell mit Wärme arbeitet, lässt es dies auch visuell, nämlich vermittels einer hell strahlenden LED in der Mitte des Tastenpanels, erkennen.

Welcher Modus hier vorzuziehen ist, lässt sich leider nicht pauschalieren: So ist auch innerhalb der Dokumentation zu lesen, dass man sich hier allein an dem Wesen des Schmerzes orientieren und durch wiederholte Therapien ermitteln soll, durch welche Therapieparameter man den Schmerz wirksam vermindern kann (s. S. 98). Schön aber ist, dass der Hersteller immerhin eine Tabelle mit vielerlei Hinweisen zu den einzelnen Arten der Stimulation an die Hand reicht, in dem er auch Sinneseindrücke (Steifheit, Empfindlichkeit, Spannungsgefühl usw., s. S. 99 – 100) benennt, bei denen sich die eine oder die andere Art ausprobieren ließe.

Dass die Wahl einzelner Therapieparameter vollkommen individuell ist, hat sich auch während unseres Tests erwiesen: Auch bei ähnlichen Schmerzen innerhalb des Hals-, Nacken- und Schulterareals wählten die Testerinnen und Tester doch nicht immer ein und dieselben Parameter, sondern passten sie in den Wochen immer weiter an Art und Ausmaß ihres Schmerzes an, um ihn wirksam zu lindern.

Da es sich hierbei aber nur um eine Folie handelt, kann sie sich mit den Wochen immer weiter ablösen: Gerade dann, wenn man sich des Modells von außen nicht nur mit einem weichen Tuch, sondern auch noch mit ein paar Millilitern Wasser annimmt, können sich die Ecken der Folie nach und nach abheben. Dies aber ist, da alle hier wesentlichen Hinweise auch in der Dokumentation enthalten sind, nicht weiter schädlich.

Die Wirksamkeit der Therapie ist immer mit der Stromintensität verwoben:14 Während sich Schmerzen mit der minimalen Stromintensität nicht voll lindern lassen, kann die Therapie mit maximaler Stromintensität schon selbst schmerzen. Man sollte eine Stromintensität einstellen, die man als ordentliche Stimulation wahrnimmt, ohne aber Schmerzen zu verursachen.

Gerade weil die Wirksamkeit der Therapie in solch einem erheblichen Maße von der Stromintensität abhängig ist, sollte man am Ende der einzelnen Therapiesessions immer vermerken, ob sich der Schmerz vermindern ließ und wie stark resp. schwach die Schmerzreduktion wirklich war. Durch ein mehrmals zu wiederholendes Spiel mit den Therapieparametern, im Speziellen also mit der Stromintensität, kann man schlussendlich zu den unter Würdigung von Art, Ausmaß und Ursprung des zu lindernden Schmerzes idealen Parametern kommen.

Die Wirksamkeit

Wir haben 12 verschiedene Testerinnen und Tester, die sich ihrem Alter, ihrem Gewicht und ihrer Größe nach in erheblichem Maße voneinander unterschieden, in den Test involviert, um zu erheben, ob und inwieweit die Wirksamkeit des Modells auch von derlei individuellen Faktoren bestimmt wird. Die einen sechs Testerinnen und Tester litten an chronischen Schmerzen innerhalb des Nacken-, oberen Rücken- und Schulterareals (Chronic Neck Pain), während die anderen sechs Testerinnen und Tester an chronischen Schmerzen innerhalb des unteren Rückens (Chronic Lower Back Pain) litten.

Sie alle haben ein Exemplar des Modells während des vier Wochen dauernden Tests regelmäßig, 28 Mal pro Testerin resp. Tester, also in summa 336 Mal verwendet und immer wieder vermerkt, wie intensiv ihre Schmerzen innerhalb der Muskeln vor sowie 0, 6 und 12 Stunden nach dem Ende der einzelnen Therapiesessions waren.

Chronische Schmerzen – Hals, Nacken und Schultern
Chronic Neck Pain

Alle Testerinnen und Tester haben die Schmerzreduktion in ihrer Nacken-, oberen Rücken- und Schultermuskulatur als „sehr gut“ beurteilt (93,1 % von 100 %). Die Schmerzreduktion hielt circa 12 Stunden an, ehe der Schmerz wieder intensiver wurde.

Wann immer der Schmerz emporschießen sollte, ist es sinnvoll, die Therapie zu wiederholen. Vor allem Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihre Arbeit ausschließlich starr an ihrem Arbeitsplatz verrichten und währenddessen ihre Muskulatur verspannen, sollten daher eine Therapiesession vor der Arbeit und eine Therapiesession nach derselben einplanen.

Chronische Schmerzen – unterer Rücken
Chronic Lower Back Pain

Vier Testerinnen und Tester haben die Schmerzreduktion in ihrer unteren Rückenmuskulatur als „sehr gut“, zwei noch immer als „gut“ beurteilt (90,9 % von 100 %). Hier hielt die Schmerzreduktion 6 Stunden voll an, während der Schmerz anschließend wieder intensiver wurde, indes auch nach 12 Stunden noch nicht das ursprüngliche Schmerzmaß erreichte.

Wann immer die Testerinnen und Tester Wärme in ihre Therapiesessions einbanden, hielt die Schmerzreduktion über 12 Stunden hinaus an: Dies ist, da die Schmerzen der Testerinnen und Tester allein von ihrer Muskulatur her ausstrahlten, nicht verwunderlich, lässt aber doch das Potenzial des Strom und Wärme verbindenden Doppelansatzes des Modells erkennen.

Technische Daten

Hersteller
Modell
OMRON
HeatTens
Größe, Gewicht und Co.
Maße des Modells
(Bmax × Hmax × Tmax, ohne Pads)
71,0 × 30,5 × 165,0 mm
Gewicht des Modells
(mmax, ohne Pads)
221 g
Maße des Stromkabels
(Lmax)
1,5 m
Anzahl der Pads 2
Maße der Pads
(Bmax × Hmax)
41,0 × 41,0 mm
Art des Bildschirms Liquid Crystal Display
Maße des Bildschirms
(Bmax × Hmax)
44,0 × 45,0 mm
Zubehör 4 × Gelpads
2 × Pads
1 × Padhalter
1 × Dokumentation
Akkumulator
Art des Akkumulators Lithium-Ionen
Kapazität des Akkumulators 1.510 mAh
Spannung des Akkumulators 3,7 V
Arbeitszeit
(Tmax, ermittelt, Stimulation per Strom,
1. Stromintensität, 1. Modus der Therapie)
42:02 Stunden
Ladezeit
(Tmax, ermittelt)
4:57 Stunden
Funktionalität
Anzahl der Therapiearten 3
Anzahl der Stimulationsarten 9
Anzahl der Wärmeintensitäten 2
Anzahl der Stromintensitäten 20

 

Bewertung

Hersteller
Modell
% OMRON
HeatTens
Leistung 50 93,4
Leistungsspektrum 15 95,9
Arten der Stimulation 50 93,8
Stromintensität 50 98,0
Handhabung 15 90,7
Bedienung 60 92,0
Reinigung 30 86,5
Bedienungsanleitung 10 95,0
Akkumulator 10 90,3
Arbeitszeit 60 96,1
Ladezeit 40 81,6
Material- resp. Materialverarbeitungsqualität 10 95,0
Bonus resp. Malus +1,0 (Stimulation per Wärme)
UVP des Herstellers 139,00 €
Marktpreis
Stand v. 05.08.2021
123,25 €
Preis-Leistungsindex 1,32
Gesamtbewertung 94,2 % („sehr gut“)

 

Wie haben wir geprüft?

Leistung | 50  %

Hier haben wir vor allem erhoben, wie wirksam das Modell in verschiedenen Teilen der Muskulatur wurzelnde Schmerzen lindern kann: Wir haben daher 12 einzelne Testerinnen und Tester eingespannt, von denen sechs an chronischen Schmerzen in ihrer Nacken-, oberen Rücken- und Schultermuskulatur (1. Gruppe, Chronic Neck Pain) und sechs an chronischen Schmerzen in ihrer unteren Rückenmuskulatur (2. Gruppe, Chronic Lower Back Pain) litten. Die einzelnen Testerinnen und Tester haben das Modell während des vier Wochen dauernden Tests einmal pro Tag (TTherapiesession: 30 Minuten) mit individuell und im Lichte des persönlichen Schmerzphänomens einprogrammierten Therapieparametern verwendet. Sie haben vor den einzelnen Therapiesessions und 0, 6 und 12 Stunden nach Abschluss derselben anhand einer von 0 bis 10 reichenden Skala vermerken müssen, wie stark resp. schwach die von ihnen vernommenen Schmerzen in den verschiedenen Momenten waren. Schließlich haben wir aus den 1.008 Werten unserer Testerinnen und Tester das arithmetische Mittel zur Wirksamkeit des Modells errechnet.

Leistungsspektrum | 20 %

Wir haben ermittelt, wie sich der vom Modell verwirklichte Modus der Stimulation per Strom an die Art und das Ausmaß des persönlichen Schmerzphänomens anpassen lässt (50 %). Wesentlich war außerdem, wie minuziös man die Intensität der Stimulation per Strom verändern kann: Wir haben hier an Momente der Quantität, wie bspw. die Anzahl der einzelnen Stromintensitätslevel, und der Qualität, wie bspw. das Ausmaß der Wahrnehmbarkeit der einzelnen Stromintensitätslevel, angeknüpft (50 %).

Handhabung | 15  %

Schließlich haben wir auch erhoben, wie sich das Modell in verschiedenerlei Momenten verwenden lässt, also vor allem vor und während einer Therapie: Hier waren speziell die Mechanik (mechanisch, kapazitiv, resistiv usw.), die Größe, die Position und das Ansprechverhalten aller vorhandenen Tasten einschließlich eines das Ansprechen wahrnehmbar machenden Feedbacks (akustisch, haptisch, visuell usw.), die Art, die Größe, die Position und die Ablesbarkeit des Bildschirms aus verschiedenen Winkeln (∠min – ∠max: 0 – 90°), die Menüs, die Menüstrukturen, die Qualität und Quantität der die verschiedenen Menüpunkte veranschaulichenden Graphiken und die Position der Anschlüsse wesentlich (60 %). Weiterhin wurde ermittelt, wie sich alle von außen erreichbaren Teile des Modells reinlich halten lassen und mit welchem Arbeitsvolumen es verbunden ist, die Funktionalität des Modells voll zu erhalten, was bspw. auch den Wechsel der Pads resp. Gelpads einschließt (30 %). Wir lasen außerdem die von Werk aus enthaltene Dokumentation des Herstellers und erhoben währenddessen, ob die Dokumentation alle wirklich wesentlichen Themen, vor allem zur Therapie, zu den einzeln einstellbaren Therapieparametern und zu Indikationen und Kontraindikationen, in einer schon aus sich heraus verständlichen Art und Weise abhandelt (10 %).

Akkumulator | 10  %

Hier nahmen wir uns der Qualität des Stromreservoirs des Modells, also des hier vorhandenen Akkumulators, an: Wir maßen, wie viele Therapiesessions sich mit einem vollen Akkumulator verwirklichen lassen. Da dies in erheblichem Maße von den Therapieparametern abhängig ist, ermittelten wir die Arbeitszeit des Akkumulators nach dem Einstellen von unterschiedlich viel Strom verbrauchenden Therapieparametern (ausschließliche Stimulation per Strom, 1. Modus der Stimulation, minimales resp. maximales Stromintensitätslevel) (60 %). Schließlich maßen wir auch, wie es sich mit der Ladezeit des Akkumulators verhält, wie viel Zeit derselbe nach dem Anschluss an das Stromnetzwerk des Haushalts mit dem zum Zubehörensemble des Modells zählenden Stromnetzteil (U: 6 V, Q: 700 mA) also braucht, um sich wieder von 0 bis 100 % voll zu laden (40 %).

Material- resp. Materialverarbeitungsqualität | 10  %

Wir sahen uns das Modell aus allen Winkeln an und haben währenddessen ermittelt, ob und in welchem Maße sich an ihm Makel ausmachen ließen: Makel, die ausschließlich in der Sphäre der Ästhetik wurzeln, waren hierbei nicht solchermaßen erheblich wie über diese Sphäre noch hinausreichende, sich anderswo auswirkende Makel. Während des Tests ließen wir alle Exemplare des Modells außerdem 1.095 einzelne, 30 Minuten währende Therapiesessions mit ein und denselben Therapieparametern (ausschließliche Stimulation per Strom, 1. Modus der Stimulation, minimales Stromintensitätslevel) verwirklichen, um zu erheben, ob es durch die so simulierten drei Jahre der Therapierung mit dem Modell zu äußeren oder inneren Verschleißphänomenen kam.

Fußnoten

1 Vgl. Häuser, W. et al.: Prevalence of Chronic Disabling Noncancer Pain and Associated Demographic and Medical Variables: A Cross-Sectional Survey in the General German Population. In: The Clinical Journal of Pain, Vol. 31, 10 (2015): S. 886 – 892 (hier).

2 Vgl. Kallings, L.V. et al.: Workplace sitting is associated with self-reported general health and back/neck pain: a cross-sectional analysis in 44,978 employees. In: BMC Public Health , Vol. 21, 875 (2021) (hier).

3 Vgl. Wolff, R. et al.: Epidemiologie von nicht tumorbedingten chronischen Schmerzen in Deutschland. In: Schmerz, Vol. 25, 1 (2011): S. 26 – 44 (hier).

4 So ließ sich bspw. innerhalb der USA ein Sprung um 83 % verzeichnen, vgl. Church, T. S. et al.: Trends over 5 decades in U.S. occupation-related physical activity and their associations with obesity. In: PloS One, Vol. 6, 5 (2011) (hier).

5 Dies ist vor allem bei Opioid-Schmerzmitteln der Fall, vgl. Sullivan, M. D et al.: Problems and concerns of patients receiving chronic opioid therapy for chronic non-cancer pain. In: Pain, Vol. 149, 2 (2010): S. 345 – 353 (hier).

6 Vgl. bspw. bzgl. der Barmer hier, bzgl. der DAK hier und bzgl. der Techniker Krankenkasse hier.

7 Vgl. Vance, C. G. T. et al.: Using TENS for pain control: The state of the evidence. In: Pain management, Vol. 4, 3 (2014): S. 197 – 209 (hier).

8 Vgl. Liebano, R. et al.: An investigation of the development of analgesic tolerance to transcutaneous electrical nerve stimulation (TENS) in humans. In: Pain, Vol. 152 (2011): S. 335 – 342 (hier).

9 Vgl. Sato, K. L.: Increasing intensity of TENS prevents analgesic tolerance in rats. In: The Journal of Pain, Vol. 13 (2012): S. 884 – 890 (hier).

10 Vgl. Chandran, P. et al.: Development of opioid tolerance with repeated transcutaneous electrical nerve stimulation administration. In: Pain, Vol. 102, 1 – 2 (2003): S. 195 – 201 (hier).

11 Durch Wärmeapplikation kann die Makro- und Mikrozirkulation verbessert werden, vgl. Pizzey, F. K. et al.: The effect of heat therapy on blood pressure and peripheral vascular function: A systematic review and meta-analysis. In: Experimental Physiology, Vol. 106 (2021): S. 1317 – 1334 (hier).

12 Hierzu sollte man die Therapiesession innerhalb von 60 Minuten nach Abschluss des Workouts anstoßen, vgl. Wang, Y. et al.: Heat and cold therapy reduce pain in patients with delayed onset muscle soreness: A systematic review and meta-analysis of 32 randomized controlled trials. In: Physical Therapy in Sport, Vol. 48 (2021): S. 177 – 187 (hier).

13 Vgl. Yildirim, N. et al.: The effect of heat application on pain, stiffness, physical function and quality of life in patients with knee osteoarthritis. In: Journal of clinical nursing, Vol. 19, 7 – 8 (2010): S. 1113 – 1120 (hier).

14 Vgl. Aarskog, R. et al.: Is mechanical pain threshold after transcutaneous electrical nerve stimulation (TENS) increased locally and unilaterally? A randomized placebo-controlled trial in healthy subjects. In: Physiotherapy research international : The journal for researchers and clinicians in physical therapy, Vol. 12, 4 (2007): S. 251 – 263 (hier).

15 Vgl. Okada, K. et al.: The influence of hot pack therapy on the blood flow in masseter muscles. In: Journal of oral rehabilitation, Vol. 32, 7 (2005): S. 480 – 486 (hier).

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