OMRON MicroAIR 100 – Vernebler im Test 2021

Für Asthma, Husten und Co. – mit mobilem Stromreservoir

11. August 2021

Weltweit werden circa 262 Millionen Menschen aus allen Altersklassen von Asthma bronchiale geplagt.1 Allein in der Bundesrepublik Deutschland sind es schon mehr als 5,2 Millionen, deren Lebensqualität daher in erheblichem Maße von der regelmäßigen Einnahme verschiedener Medikamente abhängig ist:2 Viele solcher Medikamente, wie bspw. Glucocorticoide, lassen sich auch wunderbar inhalieren. So können sie von vornherein da wirken, wo sie auch wirken sollen, nämlich in all den verschiedenen Teilen des Bronchialbaums. Gerade weil man die Medikation so planvoll bis in die Bronchien und Bronchiolen hinein manövrieren kann, reichen maßvollere Dosen als bei oraler Einnahme vollkommen aus, um die Symptome ebenso wirksam zu lindern. Wer seine Medikamente inhalieren will, der muss sich bloß einen Inhalator ins Haus holen: Will man sicherstellen, dass die Medikation wirklich schnell und simpel in Aerosolpartikel verwandelt wird, sollte man sich modernere Membranvernebler ansehen. Diese Vernebler wissen sich dank ihres minimalen Größen- und Gewichtsmaßes schon durch ihre Mobilität auszuzeichnen: Man kann sie auch außerhalb des Haushalts verwenden, was bspw. während vieler Stunden vereinnahmender Aktivitäten in der Natur wertvoll ist. Einen solchen Membranvernebler hatten wir in den letzten vier Wochen im Test: Mit sechs verschiedenen Testerinnen und Testern haben wir die Qualität des MicroAIR U100 von OMRON ermittelt. Wie sich das Modell verwenden lässt, wie schnell es Medikationen in Aerosol verwandeln kann, wie es sich mit dem währenddessen zu vernehmenden Schallausstoß verhält und vielerlei mehr lesen Sie im Weiteren.

Doch auch, wenn man Asthma bronchiale als Krankheit voll außen vor ließe, so kennt die Menschheit doch noch immer reichlich andere Krankheiten, deren Symptome man durch die Inhalation mildern kann: So ist bspw. nur an die vielgestaltigen Atemwegskrankheiten zu denken, die uns in Europa nicht allein, aber doch vorrangig im Winter plagen und mehrheitlich von verschiedenerlei Viren verursacht werden. Hier kann man immer wieder isotonische Mixturen aus Wasser und 0,9 % Kochsalz inhalieren, um das Abhusten des sich in den Bronchien ansammelnden Schleims (Mucus) zu erleichtern. Die Wasseraerosole können die Viskosität des Schleims schließlich in erheblichem Maße verbessern.3

Ein nicht von der Hand zu weisender Vorteil eines Membranverneblers ist, dass die Vibrationen nicht mit einem üppigen Temperaturanstieg verbunden sind: So war das Aerosol in dem Moment, in dem es aus dem Modell heraus und bis in die Maske hinein einschoss, nicht wahrnehmbar wärmer als die Medikation vormals.

Die wesentlichen Merkmale

  • Maße (Bmax × Hmax × Tmax, ohne Zubehör): 38,0 × 130,0 × 60,0 Millimeter
  • Gewicht (mmax, ohne Zubehör): 121 Gramm
  • Größe der Aerosole (∅max): 4,5 μm
  • Tempo der Aerosolproduktion (V, ermittelt): 3,0 Milliliter pro Minute
  • Zubehör: 2 × Batterien (Typ AA, U: 1,5 V), 1 × Dokumentation, 1 × Erwachsenenmaske (Polyvinylchlorid, PVC)*, 1 × Kindermaske (Polyvinylchlorid, PVC)*, 1 × Mundstück, 1 × Quick Start Guide

* Die zum Zubehörpack des Modells zählenden Masken enthalten, wiewohl sie weich und daher ohne wirklich wahrnehmbaren Widerstand an- und wieder abzuziehen sind, keinerlei Weichmacher in Gestalt von Phthalsäureestern (Phthalaten), sodass man sich hier auch keine Gedanken um eventuelle Gesundheitsrisiken machen muss.

Das Wesentliche

Für wen?
Für all diejenigen Verbraucherinnen und Verbraucher, die an akuten oder chronischen Atemwegserkrankungen leiden und an einer schnellen, simplen und vor allem wirksamen Einbringung der von ihnen zu verwendenden Medikation in die Atemwege (Bronchien, Bronchiolen usw.) interessiert sind.

Was ist hervorzuheben?
Das Modell ist dank des Stromreservoirs in Gestalt eines Batteriepaars (Typ AA, U: 1,5 V) voll mobil. Das heißt, dass man mit ihm auch außerhalb seines Haushalts inhalieren kann, was vor allem Asthmatikerinnen und Asthmatikern zupasskommen wird. Ein solches Batteriepaar hält circa 4:02 Stunden (T). Das wertvollste Charakteristikum und Unique Selling Point des Modells ist aber darin zu sehen, dass man es aus allen erdenklichen Positionen heraus verwenden kann, ohne währenddessen auch nur einmal den Strom des Aerosols abebben zu lassen – während des Tests ließ sich das Modell in Winkeln von 0 bis 180° halten, ohne dass die Aerosolproduktion strauchelte.

Was ist interessant?
Dass der Schallausstoß des Modells so maßvoll ist, lässt sich durch die hier verwendete Mechanik erklären: Die Vibration des Titaniumelements spielt sich in der Spanne von Mikrometern ab und ist daher nur mit Schallemissionen von circa 18,8 dB(A) (LP ∅ aus d: 0,25 Metern) verbunden, lässt sich also nicht einmal in stillen Räumen wirklich hören.

Der Test im Überblick

Weil das Modell mit nur 38,0 × 130,0 × 60,0 Millimetern (Bmax × Hmax × Tmax) von einer wirklich leicht zu handhabenden Größe ist, kann man es innerhalb eines Moments und vollkommen mühelos verpacken, einerlei ob innerhalb eines Rucksacks, einer Tasche o. Ä., und es anschließend auch im Freien verwenden: Diese in vielen Situationen wertvoll werden könnende Mobilität ist aber nicht nur dem Größenmaß, sondern auch dem hier vorhandenen, immer wieder auswechselbaren Stromreservoir (2 × Batterien, Typ AA, U: 1,5 V) zu verdanken (➞ Größe, Gewicht und Co.).

Das Modell ist von außen exzellent verarbeitet worden: Mit Ausnahme eines nicht vollends einheitlichen Spaltmaßes am Fuß ist das Modell aber nicht nur in Sachen Ästhetik ansehnlich, sondern auch von einer ordentlichen Stabilität. Alle einzeln abnehmbaren Teile des Modells, derer es mehr als eine Handvoll sind, passen wunderbar ineinander: Wirklich massiver Materialwiderstand ist hier nie zu vernehmen (➞ Die Material- resp. Materialverarbeitungsqualität).

Das Zubehörensemble des Modells erschließt einem verschiedene Methoden, nach denen man seine Medikation inhalieren kann: Einmal per Maske und einmal allein per Mundstück. Das Polyvinylchlorid der Masken, die von Werk aus in mehreren Größen vorhanden sind und ausdrücklich ohne Weichmacher in Gestalt von Phthalaten auskommen, schneidet sich auch bei einem volleren Gesicht nicht ins hier vorhandene Gewebe ein (➞ Die Masken).

Das Modell zu verwenden ist wirklich spielerisch: Mit der hier allein auszumachenden, von vorne und während des Haltens wunderbar erreichbaren Taste kann man es an- und wieder ausschalten, mehr indessen nicht. Lobpreisen müssen wir ein anderes Feature des Modells: Man kann es in allen Winkeln halten, ohne dass dadurch der Strom des Aerosols abreißen würde. So lassen sich Medikamente bspw. auch im Bett inhalieren, ohne den Torso empor recken zu müssen (➞ Die Bedienung).

Die Dokumentation des Herstellers nimmt sich aller wesentlichen Themensphären einschließlich der Basics zur Inhalation in einem inhaltlich vollkommen ausreichenden Maße an und weiß währenddessen vieles durch simple, schwarz-weiße Graphiken anschaulich zu machen. Wer zu lesen keine Muße hat, kann auch mit dem außerdem enthaltenen Quick Start Guide vorliebnehmen (➞ Die Bedienungsanleitung).

Dass man das Modell aus Gründen der Gesundheit immer sauber halten muss, ist eine Selbstverständlichkeit: Alle Teile des Modells zu säubern, kann aber, vor allem wenn man hier die Dauer des abschließenden Auskochens mit einbeziehen will, mehr als 25 Minuten in Anspruch nehmen (➞ Die Reinigung).

Alles, was man von einem Vernebler erwartet, kann das Modell „sehr gut“ leisten: Nicht nur das Volumen des Medikationsbehälters ist mit 10 Millilitern (Vmax) wirklich prall. Es weiß die Medikation auch in einem mehr als nur annehmbaren Tempo (V/T: 0,3 Milliliter pro Minute) zu vernebeln, ohne dass das Aerosol warm würde (➞ Die Funktionalität).

Für Verbraucherinnen und Verbraucher, die einen verlässlichen und sich durch volle Mobilität auszuzeichnen wissenden Vernebler suchen, ist OMRONs MicroAIR U100 ideal: Wir verleihen ihm daher das Testurteil „sehr gut“ (93,2 %).

Pro

  • Ausdauer des Modells (T: 4:02 Stunden)
  • Schallausstoß (LP ∅ aus d: 0,25 Metern: 18,8 dB(A))
  • Inhalation kann aus allen Winkeln verwirklicht werden
  • Mobilität dank minimalen Größen- und Gewichtsmaßes

Contra

Größe, Gewicht & Co.

Das Schöne an diesem Modell ist sicherlich in seinem Größen- und Gewichtsmaß zu sehen: Mit nur 121 Gramm (mmax, ohne Maske o. Ä.) und äußeren Maßen von 38,0 × 130,0 × 60,0 Millimetern (Bmax × Hmax × Tmax, ohne Maske o. Ä.) kann man das Modell auch 10 Minuten in der Hand halten, ohne dass die Muskulatur des Armes, der Schulter usw. schließlich viel zu müde würde.

Alledem ist zu verdanken, dass man das Modell auch wunderbar in Rucksäcken, in Taschen usw. verpacken kann, ohne dass sich das Größen- oder Gewichtsmaß währenddessen als wirkliches Hindernis erwiese.

Mit 12 Millimetern (∅max) ist die hier vorhandene Taste auch von einer allemal ausreichenden Größe. Die Mechanik indes ist, wenn man sich dieses Wortpaars denn bedienen will, eher weich als hart: Ein wirklich präziser Druckpunkt ist hier also leider nicht zu spüren. Glücklicherweise lässt sich aber anhand der Farbe der darüber auszumachenden LED immer erkennen, ob das Modell nun an oder aus ist.

Das Modell schaltet sich nach 30 Minuten auch von alleine wieder aus: Dies ist, da man meistenteils nur 5 bis 15 Minuten inhalieren wird, prima. Diese Abschaltautomatik weiß schließlich ein allzu schnelles Auszehren des Stromreservoirs des Modells zu verhindern.

So ist ein Batteriepaar des hier interessierenden Typs (Typ AA, U: 1,5 V) ab einem Preis von circa 0,54 € zu haben, auch wenn dies von Hersteller zu Hersteller schwanken kann. Da ein solches Batteriepaar circa 4:02 Stunden aushält, ehe es das Modell nicht mehr mit ausreichend Strom zu speisen weiß, würde sich der Erwerb des Stromnetzteils ab der 209. Stunde des Inhalierens amortisieren. Doch auch außerhalb dieser allein ökonomischen Sphäre sollte man nicht außer Acht lassen, dass ein Stromnetzteil zu verwenden schon aus Gründen des Umweltschutzes vorzuziehen ist: Schließlich verbraucht die Fabrikation moderner Batterien immer wieder Metalle (Lithium usw.) und ist auch mittelbar, bspw. durch den sich anschließenden Transport, mit erheblichen CO2-Emissionen verbunden.

Die Masken

Wie erheblich die Größen der Masken auseinander weichen, lässt sich auch anhand ihrer Maße ablesen: Wir haben hier zum einen solche von 90,0 × 140,0 × 62,5 Millimetern (Erwachsenenmaske, Bmax × Hmax × Tmax) und zum anderen solche von 70,0 × 110,0 × 55,0 Millimetern (Kindermaske, Bmax × Hmax × Tmax) erhoben. Da das Material der Masken aber sehr elastisch ist, hat man hier mehr als nur ein paar Millimeter Spiel.

Das azurblaue Band ist von einem solch prallen Maß (Lmax: 0,56 Meter), dass man die Maske wirklich vor alle Gesichter spannen kann, einerlei ob bspw. das Joch-, Nasen oder Tränenbein von opulenter Größe ist o. Ä. Dadurch dass das hier vorhandene Band mit 9 Millimetern (Bmax) alles andere als schlank und darüber hinaus auch noch sehr dehnbar ist, schneidet es sich während des Spannens nicht wahrnehmbar ins Gewebe ein.

Die Material- resp. Materialverarbeitungsqualität

Dass die Qualität der verschiedenen Teile des Modells ordentlich ist, lässt sich auch während des Vorbereitens erkennen: Hier muss man schließlich, bspw. um an das Medikamentenbehältnis heran zu kommen, verschiedene Teile abziehen resp. abklappen. Währenddessen ist kein wirklicher Widerstand wahrzunehmen, wenn man sich an die Hinweise des Herstellers hält und nicht willkürlich an den Teilen hin und her reißt.

Die Bedienung

Wie man das Modell nun aber vorbereiten muss, um Medikationen in ihm zu vernebeln, veranschaulichen wir hier anhand einer Vielzahl instruktiver Bilder, die all die verschiedenen, von Verbraucherinnen und Verbrauchern einzeln vorzunehmenden Akte nacheinander abbilden.

Wie ist das Modell zu halten?

Die Bedienungsanleitung

Wem die Größe des Textes nicht ausreichen sollte, der kann anstelle des nur 125,0 × 115,0 Millimeter (Bmax × Hmax) messenden Druckwerks auch seinen Computer, sein Smartphone oder Tablet verwenden: Die Dokumentation des Herstellers lässt sich schließlich auch über dessen Website im Portable Document Format downloaden.

Die Reinigung

Dass man alle Teile des Modells immer reinlich halten muss, wird niemanden wundernehmen: Da das aus dem Modell emporkommende Aerosol letzten Endes inhaliert wird, muss man ein eventuelles Wachstum von Keimen (Bakterien, Viren et cetera) von vornherein verhindern. Derlei können ansonsten, mit dem Aerosol des Medikaments, bis in die Bronchien hinein wandern, was mit erheblichen Gesundheitsrisiken verbunden wäre.

Wir illustrieren hier, wie man sich der einzelnen Teile des Modells annehmen muss: Alles in allem sind circa 25 Minuten nach einzelnen Sessions einzuplanen, um das Modell nicht nur aus allen Winkeln mit Wasser abzuspülen, sondern um die hier wesentlichen Teile im Anschluss auch noch auszukochen. Während des einen Großteil dieser Zeit vereinnahmenden Auskochens aber kann man sich auch anderen Arbeiten widmen: Man muss also nicht starr an ein und derselben Stelle innerhalb des Haushalts ausharren.

Trocknenlassen!
All die verschiedenen Teile des Modells, die wir nun nacheinander angesprochen haben (s. 6. bis 8.), müssen anschließend aber noch eine Weile ruhen, bis das zum Ab- resp. Auswaschen verwendete und immerhin noch partiell an ihnen vorhandene Wasser voll verdunstet ist. Dies kann viele Stunden in Anspruch nehmen, abhängig immer von der im Haushalt herrschenden Temperatur und Feuchte (T bei t: 24 °C und RH: 60 % in unseren Testräumen: 6 bis 8 Stunden).

Die Funktionalität

Wenn die Membran immer in ausreichendem Maße mit Medikation versehen ist, bspw. also durch ein mehrmals wiederholtes Kippen des Modells, ist auch der Strom des Aerosols einheitlich: Nur ab und an kann es passieren, dass der Aerosolstrom abreißt, ehe das Modell nach ein paar Momenten wieder neues Aerosol ausstößt. Wenn man das Modell aber immer in einem Winkel von circa 45° hält, kann die Medikation wunderbar zur Membran hin wandern: Dann muss man es also auch nicht kippen.

Alle Testerinnen und Tester lobten die Flexibilität, die sich mit der 360°-Funktion des Modells erschließt: Dank derer kann man das Modell aus wirklich allen nur vorstellbaren Winkeln verwenden, ohne dass es dadurch zu wahrnehmbaren Funktionseinbußen käme: Das Volumen der Aerosolproduktion ist immer von identischem Ausmaß, gleichgültig ob man das Modell nun in einem Winkel von 0 oder 90° halten sollte. Schön außerdem: Dadurch dass das Medikamentenbehältnis von oben her Silikonlinien säumen, bleibt die Medikation auch immer da, wo sie sein soll.

Während des Tests ließ sich das Aerosol auch immer ohne Weiteres inhalieren, ohne dass dies davon abhängig war, ob eine der zum Zubehörensemble des Modells zählenden Masken verwendet oder von vornherein ohne eine solche inhaliert worden ist.

Technische Daten

Hersteller
Modell
OMRON
MicroAIR U100
Größe, Gewicht und Co.
Art des Modells Membranvernebler
Maße des Modells
(Bmax × Hmax × Tmax, ohne Maske usw.)
38,0 × 130,0 × 60,0 mm
Gewicht des Modells
(mmax, ohne Maske usw.)
121 g
Maße der Masken
(Bmax × Hmax × Tmax)
Erwachsenenmaske:
90,0 × 140,0 × 62,5 mm
Kindermaske:
70,0 × 110,0 × 55,0 mm
Gewicht der Masken
(mmax)
Erwachsenenmaske:
19 g
Kindermaske:
15 g
Volumen des Medikamentenbehälters
(Vmax)
10 ml
Zubehör 1 × Dokumentation
1 × Erwachsenenmaske
1 × Kindermaske
1 × Maskenadapter
1 × Mundstück
1 × Quick Start Guide
1 × Tasche
Schallausstoß
Schalldruckpegel
(LP ∅, lt. Hersteller)
20,0 dB(A)
Schalldruckpegel
(LP ∅, ermittelt aus d: 0,25 m)
18,8 dB(A)
Stromreservoir
Art der Batterien 2 × Typ AA, U: 1,5 V
Ausdauer der Batterien
(T, ermittelt)
4:02 h
Funktionalität
Größe der Aerosolpartikel
(∅, lt. Hersteller)
4,5 μm
Tempo der Aerosolproduktion
(V/T, lt. Hersteller)
> 0,25 ml/min
Tempo der Aerosolproduktion
(V/T, ermittelt)
0,3 ml/min

 

Bewertung

Hersteller
Modell
% OMRON
MicroAIR U100
Leistung 50 90,6
Tempo 50 83,2
Volumen 50 98,0
Handhabung 30 92,5
Bedienung 50 95,0
Reinigung 20 83,8
Zubehör 20 93,5
Bedienungsanleitung 10 95,0
Betrieb 10 94,5
Stromverbrauch 60 92,2
Schallausstoß 40 98,0
Material- resp. Materialverarbeitungsqualität 10 92,0
Bonus resp. Malus +1,0 (aus allen Winkeln verwendbar)
+0,5 (Mobilität)
UVP des Herstellers 119,99 €
Marktpreis
Stand v. 05.08.2021
100,81 €
Preis-Leistungsindex 1,08
Gesamtbewertung 93,2 % („sehr gut“)

 

Wie haben wir geprüft?

Leistung | 50  %

Hier haben wir ermittelt, mit welchem Tempo das Modell die in ihm enthaltene Medikation vernebeln kann: Die Tests wurden vielmals unter ein und denselben Verhältnissen wiederholt, um die währenddessen erhobenen Werte zu validieren (T bei t: 24 °C, RH: 60 %, Medikation: Wasser mit einem Anteil von 0,9 % Natriumchlorid) (50 %). Wir maßen auch, mit wie viel Medikation man das Modell in einem Mal versehen kann (Vmax) und in welchem Verhältnis dieses Volumen zu den verbreitet zu vernebelnden Medikationsvolumina steht, vor allem bei Asthmamedikationen (von Corticosteroiden usw.) (50 %).

Handhabung | 30 %

Wie sich das Modell verwenden lässt, wurde von allen Testerinnen und Testern erhoben, u. a. im Lichte des Größen- und Gewichtsmaßes des Modells, der Art (mechanisch, kapazititv, resistiv usw.), der Größe und der Position der verschiedenen Tasten und der Art und Weise, in der das Modell seinen aktuellen Status nach außen hin erkennbar macht (50 %). Wir erhoben außerdem, mit welch einem Arbeitsvolumen sich all die verschiedenen Teile des Modells säubern lassen, um eventuelle, in Bakterien, Pilzen, Viren et cetera wurzelnde Gesundheitsrisiken wirksam auszuschließen (20 %). Auch nahmen wir die Quantität und Qualität des schon von Werk aus vorhandenen Zubehörs (i. e. der Masken und des Mundstücks) in den Fokus und verliehen unser Urteil hier auch anhand des mit den einzelnen Zubehörelementen verbundenen Funktionswerts in praxi (20 %). Schließlich lasen wir alle die von Werk aus vorhandene Dokumentation des Herstellers und ermittelten, ob sie die wirklich essenziellen Themen, im Speziellen zum Handhaben des Modells vor dem Inhalieren, während desselben und nach dem Inhalieren, in einer schon aus sich heraus verständlichen, mit Graphiken arrondierten Art und Weise abhandelt (10 %).

Betrieb | 10  %

Wesentlich war hier, wie ausdauernd sich das Modell mit einem vollen Stromreservoir (i. e. 2 × Batterien, Typ AA, U: 1,5 V) anstellt: Wir maßen also, nach wie vielen Minuten das Modell den Strom voll verbraucht hat und wiederholten unsere Tests auch hier viele Male unter ein und denselben Verhältnissen, um die währenddessen ermittelten Werte zu validieren (T bei t: 24 °C, RH: 60 %, Medikations: Wasser mit einem Anteil von 0,9 % Natriumchlorid) (60 %). Weiterhin haben wir unter ein und denselben Verhältnissen auch noch den Schallausstoß des Modells innerhalb unserer 2,0 × 2,0 × 2,5 Meter (Bmax × Tmax × Hmax) messenden, von innen mit Melaminharzschaum versehenen Schallmesskammer in Gestalt des A-bewerteten Schalldruckpegels aus einem Abstand von 0,25 Metern erhoben (LP ∅ aus d: 0,25 Metern) (40 %).

Material- resp. Materialverarbeitungsqualität | 10  %

Schließlich wurden alle Exemplare des Modells von außen und von innen inspiziert, um eventuell in der Fabrikation wurzelnde Makel, bspw. in Form von erheblichen Spaltmaßen, auszumachen. Auch nahmen wir das Modell 250 Mal auseinander, um zu erheben, in welchem Maße alle hierin involvierten Teile des Modells (i. e. der die Technik enthaltende Fuß des Modells, der Maskenadapter, der Medikamentenbehälter, die Membran und wechselweise das Mundstück resp. eine der Masken) derweil verschlissen. Die Qualität der Mechanik der hier allein vorhandenen Taste wurde anhand von 1.000 Tastendrücken ermittelt.

Fußnoten

1 Vgl. Global Health Metrics – Asthma. In: The Lancet, Vol. 396 (2020): S. S108 – S109 (hier).

2 Vgl. Steppuhn, H. et al.: 12-Monats-Prävalenz von Asthma bronchiale in Deutschland. In: Journal of Health Monitoring, Vol. 2, 3 (2017): S. 36 – 45 (hier).

3 Vgl. Pavia, D. et al.: Enhanced clearance of secretions from the human lung after the administration of hypertonic saline aerosol. In: The American review of respiratory disease, Vol. 117, 2 (1978): S. 199 – 203 (hier).

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