Die J8 (EA) von JURA im Test im Test 2022

Für erlesenen Genuss per Tastendruck – der aktuelle State of the Art

28. Oktober 2022

Mehr als 26 Tassen sind es mittlerweile, die wir – als Verbraucherinnen & Verbraucher in der Bundesrepublik – pro Woche zu uns nehmen – so viel wie noch nie. Anhand dieses Konsumrekords kann man vor allem Eines erkennen: Auch in schweren Krisen, wie wir sie aktuell erleben, wollen wir uns den Genuss von Espresso und all den anderen wachmachenden Köstlichkeiten nicht nehmen lassen. Dass uns dieser Genuss so wesentlich ist, wird wohl niemanden verwundern: So ist schon ein Espresso eine wahre Aromenexplosion – wir sprechen hier schließlich von mehr als 1.000 verschiedenen Komponenten (Alkaloide, Phenole usw.), die in variablen Anteilen in das Aroma eines Espresso einspielen1 – ihnen ist i. Ü. auch zu verdanken, dass dieser Genuss auch noch der Gesundheit des Aderwerks, des Herzens und vieler anderer Teile des Körpers dienen kann.2 Will man auch in den vier Wänden seines Hauses in den Genuss erlesener Spezialitäten kommen, so lässt sich das mit passendem Equipment spielerisch verwirklichen – und das Mittel der Wahl ist noch immer der Vollautomat, mit dem Verbraucherinnen & Verbraucher ein eindrucksvolles Spektrum aus allen nur vorstellbaren Spezialitäten servieren können, ohne dass sie auch nur die Basics des Mahlens, des Brühens & Co. verstehen müssen. Doch auch wer ein solches Verständnis haben sollte, kann an einem modernen, vieles schneller und simpler machenden Vollautomaten seine Freude haben – vor allem dann, wenn sich der Genuss durchs Verstellen der Mahl- und Brühparameter voll personalisieren lässt. Wir haben uns dieses Mal einem der aktuellen Meisterwerke des Traditionsherstellers JURA widmen können: Genauer der JURA J8, die als neue Generation der populären J-Serie auch den anspruchsvollsten Verbraucherinnen & Verbrauchern vollkommen neue Genusserlebnisse erschließen will – und das alles mit nur einem Tastendruck. Wir stellen im Weiteren alles Wesentliche über die J8 dar, also wie sie sich verwenden lässt, welche Spezialitäten man mit ihr servieren kann, wie es sich schließlich mit der Qualität des Aromas verhält und noch vieles mehr.

Ehe wir all das veranschaulichen, wollen wir aber noch eine Qualität der JURA J8 voranstellen: Man kann an diesem Modell außerordentlich viel anpassen – und dieser Spielraum ist sehr viel wertvoller, als viele Verbraucherinnen & Verbraucher es sich vorstellen werden. Schließlich können verschiedene Menschen schon das Aroma ein und desselben Espresso vollkommen anders wahrnehmen – dem kann bspw. dadurch so sein, dass Mund, Nase und Rachen dieser Menschen einschließlich all der hier vorhandenen Sinneszellen anders reagieren, sodass sie von dem Espresso auch anders angesprochen werden.3 Gerade weil sich an der JURA J8 all die wesentlichen Parameter, die in das Aroma einer Spezialität wie bspw. eines Espresso einspielen – also die Temperatur des Wassers, das Wasservolumen usw. – sehr präzise anpassen lassen, kann man schon durch ein paar Male des Verstellens und Verkostens erreichen, dass am Ende wirklich alle Menschen im Haus in den Genuss eines nach ihren persönlichen Maßstäben vollendeten Aromas kommen.

Wesentliches

Für wen?
Für alle Menschen, die Espresso, Cappuccino & Co. lieben und in einer schnellen wie simplen Weise in den Genuss eines exzellenten Aromas kommen wollen – eines Aromas, das sie in allen wesentlichen Aspekten voll an die persönlichen Ansprüche anpassen können und das sich immer wieder in ein und derselben Qualität erzielen lässt.

Was ist speziell?
Der J8 wurde mit der Sweet Foam-Funktion eine vollkommen neue Technik verliehen, dank derer das Modell den Milchschaum direkt mit Sirup vermischen und ihn dadurch in Maßen süßen kann – bspw. in einem Cappuccino Sweet Foam.

Was ist interessant?
Die J8 kann dank des Coffee Eye-Sensors die Tassenposition scannen und stellt von vornherein nur solche Spezialitäten über den Touchscreen dar, die aus dem entsprechenden Auslass heraus rinnen können.

Die JURA J8 (EA) – Technik im Detail

Dem Modell wurde ein modernes Mahlwerk verliehen, das während des Mahlens nur einen minimalen Schallausstoß vernehmen lässt (P. A. G.2+). Dank eines speziellen Einlasses A im hinteren Teil des Modellkörpers kann man aber auch einzelne Portionen aus Pulver brühen. Wer indes frische Bohnen verwenden will, der muss sich dem von oben her verschlossenen und dadurch das Aroma voll konservierenden Bohnenbehälter B widmen und ihn mit frischen Bohnen versehen: Hier lassen sich 280 Gramm (mmax d. Bohnenbehälters) Bohnen vorhalten. Der Wassertank C befindet sich seitlich: Mit 1.900 Millilitern (Vmax) ist das Volumen auch in Haushalten mit mehreren Verbraucherinnen & Verbrauchern vollkommen ausreichend. Wer in den Genuss einer Spezialität mit Milch und Milchschaum kommen will, der muss im Weiteren auch noch Milch hervorholen. Das Milchschäumen schließlich ist eine sehr simple Sache: Man muss nur das eine Ende des im Zubehörpack des Modells vorhandenen Milchschlauches D ans Milch- und Milchschaumsystem E anschließen und dessen anderes Ende in das Milchbehältnis schieben. Danach muss man sich dem Touchscreen F widmen, um eine von 31 verschiedenen Spezialitäten auszuwählen. Dank eines speziellen Sensors G kann das Modell auch die Tassenposition erkennen, sodass der Touchscreen nur solche Spezialitäten darstellt, die aus dem entsprechenden Auslass heraus kommen (Coffee Eye). Am enormen Touchscreen lassen sich all die verschiedenen Spezialitäten wählen, in puncto Aroma, Volumen usw. verstellen und noch vieles mehr. Das anschließend aus dem Mahlwerk heraus rieselnde Pulver wird in einen einheitlichen Puck verwandelt, durch den das Modell schließlich das Wasser mit einem Extraktionsdruck von 7 – 9 bar (pmax d. Modells: 15 bar) pressen kann – und das in einer speziellen Sequenz (P. E. P.©). Vorab wird der Puck aber schon mit ein paar Millilitern des Wassers versehen, um so das volle Aroma erreichbar zu machen (I. P. B. A.S.©). Währenddessen wandern viele der im Pulver vorhandenen Lipide, Saccharide usw. ins Wasser, sodass es schließlich aus dem vorderen oder, wenn auch Milchschaum im Spiel sein sollte, aus dem seitlichen Auslass H des Modells heraus rinnen kann. Den Puck lässt das Modell anschließend in den Tresterbehälter I purzeln, den man nach dem Herstellen von maximal 16 Spezialitäten ausleert.

Der Test im Überblick

Die Qualität der Materialien der JURA J8 und der Weise, in der sie im Werk des Herstellers verbunden worden sind, ist wunderbar: So schließen alle Teile des nach Farben und Formen sehr vornehm wirkenden Modellkörpers vollkommen einheitlich ab, ohne auch nur einen einzelnen Makel erkennen zu lassen. Da der Vollautomat in drei verschiedenen Stilen – vornehmlich Schwarz, Silber oder Weiß – erhältlich ist, kann man ihn auch prima in das Ambiente des Haushalts einpassen.

Bedienen kann man die JURA J8 schon dank ihres enormen Touchscreens sehr simpel: So sind all die Menüs, durch die man sich hier manövrieren kann, vollends verständlich, sodass sich wirklich alle Teile des Funktionsspektrums des Modells schnell erreichen lassen – einerlei ob man nun eine der 31 verschiedenen Spezialitäten servieren, die Spezialitätenparameter (Aromastärke, Temperatur, Volumen des Wassers usw.) personalisieren, eine der vier Spezialoptionen der Speciality Selection vorauswählen oder anderes anstellen will.

Genauso wertvoll ist aber auch die App J. O. E.® – denn dank derer kann man all die verschiedenen Funktionen des Vollautomaten auch problemlos per Smartphone ansprechen, um so bspw. die schon angesprochenen Spezialitätenparameter anzupassen, vollkommen neue Spezialitäten einzuprogrammieren und vieles mehr.

Das wirklich Wesentliche aber ist die Qualität der Spezialitäten, die man mit der JURA J8 schließlich servieren kann: Gerade diese Qualität war immer wieder süperb, wie sich von den Testerinnen & Testern bspw. anhand des erlesenen Aromas, der einheitlichen Crema und der exzellenten Temperaturen wahrnehmen ließ. Dadurch dass man die Spezialitäten in so vielen Weisen anpassen kann, lassen sich die Gechmackserlebnisse präzise an die Gaumen vollkommen verschiedener Verbraucherinnen & Verbraucher anpassen – einerlei ob es nun ein Americano, ein Espresso, ein Cappuccino oder ein anderer Genuss werden soll. Das Modell kann auch erkennen lassen, wann man das Mahlwerk wie einstellen sollte, um den Geschmack zu optimieren.

Darüber hinaus kann der Vollautomat auch Milch souverän schäumen – mit dem Milchsystem HP3 ließ sich bspw. Vollmilch in viskosen Milchschaum verwandeln, der auch nach mehr als einer Minute noch voluminös war. Doch auch Milchalternativen wie Sojadrink lassen sich in ansehnlicher Weise schäumen. Ein wahres Schmankerl ist aber, dass das Modell den Milchschaum währenddessen auch noch mit süßem Sirup anreichern kann – diesen Sweet Foam kann man Cappuccino & Co. verleihen und durch das Aroma des Sirups neue Genusserlebnisse erschließen (bspw. durch einen winterlich-weihnachtlichen Spekulatiussirup).

Ausdruck der exzellenten Qualität der JURA J8 ist überdies, dass sie das Aroma aller Spezialitäten immer wieder reproduzieren kann: Daran lässt sich erkennen, wie verlässlich die Technik des Modells darin ist, die vielen hier einspielenden Parameter (Grad des Mahlens, Volumen des Wassers, Wasserdruck, Temperatur usw.) wieder und wieder in derselben Weise zu verwirklichen.

Dank der reichlich vorhandenen, sich mehrheitlich von allein vollziehenden Reinigungsprogramme ist es auch eine simple Sache, alle Teile des Vollautomaten sauber zu halten. Manche Teile wie bspw. die Wasserschale erlauben auch eine Spülmaschinenreinigung.

Der Stromverbrauch und auch der Schallausstoß der JURA J8 sind sehr maßvoll. Was vielen Menschen außerdem willkommen sein wird: Das moderne Mahlwerk P. A. G.2+ lässt während des Mahlens nur einen sehr verhaltenen – also alles andere als schrillen – Ton vernehmen. So kann man sich auch schon in aller Frühe einen Espresso machen, ohne dadurch die Familie zu wecken.

Gerade in Anbetracht der vielen Stärken und der nur sehr vereinzelten Schwächen der JURA J8 wird ihr von uns das wohlverdiente Testurteil „sehr gut“ (96,8 %) verliehen.

Logo des Produkts

Die wesentlichen Merkmale

  • Milchsystem: HP3 & CX3
  • Mahlwerk: P.A.G.2+
  • Max. Druck: 15 bar
  • Spezialitäten: 31
  • Spezialitäten anpassbar: ja (Aroma, Temperatur, Volumen & Speciality Selection)

Pro

  • 31 Spezialitäten;
  • exzellente Qualität aller Spezialitäten (Aroma, Crema, Temperatur usw.);
  • Materialien und Materialverbund ohne Makel;
  • exzellente Qualität der Materialien;
  • modernes Mahlwerk mit maßvollem Schallausstoß;
  • schnell und simpel verwendbar (wahlweise auch per App);
  • Spezialitäten lassen sich personalisieren (Aroma, Volumen, Temperatur et cetera);
  • Sonderoptionen via Speciality Selection (sirupsüßer Milchschaum usw.)

Contra

  • das Modell lässt die via App erstellten Spezialitäten nicht in den Menüs erkennen (An- und Auswahl ausschließlich in der App)

Größe, Gewicht & Co.

Eines vorab: Das Modell ist in dreierlei verschiedenen Stilen erhältlich – einmal in Schwarz plus Silber (Piano Black), einmal in Weiß plus Silber (Piano White) und einmal in Schwarz mit verschiedenen Silbervarianten (Midnight Silver): Sie alle sehen so vornehm aus wie die anderen Vollautomaten des Herstellers und passen sich nach Farben und Formen vor allem in modernere Ambiente prima ein. Wesentlich ist aber, dass die Modelle in Piano Black und Piano White mit UVPs von 1.699 € niedrigerpreisig als das Modell in Midnight Silver mit einem UVP von 1.799 € sind.

Mit 348 × 318 × 446 Millimetern (Hmax × Bmax × ​Tmax d. Modells) ist der Modellkörper dermaßen schlank, dass man ihn in wirklich allen Winkeln des Hauses abstellen kann. Dank vier mit Materialrippen versehener Füße steht das 10.304 Gramm (mmax d. Modells) schwere Modell außerdem sehr stabil, sodass man es auch durch ein versehentliches Anstoßen nicht auch nur einen Millimeter verschieben kann.
Die Materialien des Modellkörpers sind von einer in wirklich allen Teilen ansprechenden Qualität – so wie der Materialverbund, der keinerlei Makel an dem Modell erkennen ließ: Alle äußeren Elemente des Modellkörpers schließen vollkommen smooth ab – und auch nach vollen vier Wochen des andauernden Verwendens sah das Modell noch so aus wie nach dem Auspacken. All die verschiedenen Teile, die man sich immer wieder vornehmen muss (wie den Tank, den Tresterbehälter usw.), ließen sich ohne Widerstand aus dem Modell herausziehen und wieder ins Modell hineinschieben – auch nach mehr als 1.000 Malen.

Die Bedienung

Eine der wesentlichen Stärken des Modells ist sicherlich, dass man es schnell und simpel verwenden kann – auch solche Menschen, die vorher noch nie in den Genuss eines Vollautomaten kamen, werden nach nur ein paar Minuten des Verwendens des Modells verstehen, wie sich all die verschiedenen Spezialitäten herstellen lassen, wie man diese Spezialitäten an die persönlichen Ansprüche anpassen kann usw. Die vorbildliche Usability des Modells ist vor allem den verständlichen Menüs zu verdanken: So kann man all die vielen verschiedenen Optionen, die sich an dem Modell verstellen lassen, in eben den Menüs erreichen, in denen man sie nach den Titeln der Menüs auch erwarten würde.

Wertvoll ist außerdem, dass das Modell nach dem ursprünglichen Anschließen und Anschalten alles Wesentliche, was man so vornehmen muss, Step by Step anhand von verständlichen Graphiken veranschaulicht: Das schließt bspw. auch das Einspeichern der Wasserhärte ein, die sich mit dem zum Zubehörpack des Modells zählenden Aquadur®-Tester innerhalb von nur einer Minute ermitteln lässt. So kann man auch ohne Vorkenntnisse nach ein paar Minuten schon in den Genuss einer Spezialität kommen.

Doch auch die exzellente Qualität des mit Maßen von 95 × 56 Millimetern (Hmax × Bmax d. Touchscreens) eindrucksvoll wirkenden Touchscreens, dessen Ansprechverhalten sich als vollkommen verlässlich erwies, wird hier einspielen. Das Modell sprach immer in ein und demselben Moment, in dem wir unsere Testerinnen & Tester den Touchscreen anrühren ließen, an – ohne hier auch nur einmal hinterherzuhinken. Monieren ließe sich allein Eines: Wann immer Sonnenstrahlen ins Haus hinein und vor das Modell scheinen, verhindern die Spiegelungen das Ablesen in Teilen des Touchscreens.

Man kann den Touchscreen personalisieren und ihn voll an die Ansprüche der Verbraucherinnen & Verbraucher im Haus anpassen: So lässt sich bspw. vorsehen, wo er welche Spezialitäten erreichbar machen soll – wer primär Americano, Espresso und Espresso doppio servieren will, der kann dieses Spezialitätendreierlei an die 1.–3. Touchscreenposition schieben, sodass sie sich schnellstens auswählen lassen. Darüber hinaus kann man den Spezialitäten auch andere Namen verleihen – das ist vor allem dann wundervoll, wenn die im Hause wohnenden Menschen andere Ansprüche an Aroma, Volumen usw. stellen: So ließen sich bspw. mehrere Espressi mit verschiedenen Aromastärken einprogrammieren, um ihnen anschließend die Namen derer zu verpassen, die das eine oder das andere Aroma vorziehen (bspw. „Annas Espresso“).

Ein wirklich schönes Schmankerl ist auch die Speciality Selection, ein vier verschiedene Optionen erschließendes Menü, anhand dessen man voreinstellen kann, wie das Modell die anschließende Spezialität servieren soll – sie lässt sich bspw. mit einem weiteren Espresso (Extra Shot) versehen oder mit sirupsüßem Milchschaum (Sweet Foam) anreichern oder als Doppelportion produzieren. Will man mehrere Spezialitäten so von dem Modell produzieren lassen, kann man auch das vorsehen – die Optionswahl bleibt dann bis zum Ausschalten aktiv. Viele dieser Optionen sind aber nur einzelnen Spezialitäten des Modells vorbehalten, wie man nach der Wahl auch anhand der die Optionen veranschaulichenden Graphiken erkennen kann. Verdrossen waren die Testerinnen & Tester nur darüber, dass sich keine Optionen koppeln lassen – wer also bspw. einen wirklich aromastarken Cappuccino mit Sirup will, der kann die hier passenden Optionen Extra Shot und Sweet Foam nicht parallel wählen.

Wertvoll ist aber, dass man die verschiedenen Spezialitäten des Modells noch weiter anpassen kann – also auch außerhalb der vier Optionen, die von der Speciality Selection erschlossen werden: So kann man das Aroma und auch das Volumen aller Spezialitäten verstellen, bei Milch resp. Milchschaum in Sekunden des Bezugsvorgangs. Man kann immer aus 10 verschiedenen Aromastärken wählen – und das Aroma lässt sich dadurch in einem wirklich wahrnehmbaren Maße verändern, wie wir auch von unseren Testerinnen & Testern ausprobieren ließen: Sie alle haben verschiedene Spezialitäten, die wir das eine Mal mit der minimalen und das andere Mal mit der maximalen Aromastärke herstellen ließen, allein anhand des Geschmackserlebnisses auseinanderhalten können. Mit dem Modell kann man also auch dem anspruchsvollsten Gaumen schmeicheln. Wie sich wiederum das Volumen verstellen lässt, ist eine Sache der Spezialität – anpassen kann man das Wasservolumen in Millilitern und, wenn das Modell auch Milchschaum verwenden muss, in Sekunden des Milchschäumens. So sind es bei einem Espresso bspw. 15–80 Milliliter (Vmin – Vmax d. Espresso) und bei einem Espresso macchiato 15–80 Milliliter (Vmin – Vmax d. Espresso) plus 1–45 Sekunden (Tmin – Tmax d. Milchschäumens). Diese Parameter lassen sich auch während des Herstellens noch verstellen – durch intuitives Wischen über den Touchscreen. Man kann sie aber auch einspeichern, sodass man sie nicht immer wieder neu verstellen muss.

Das Tempo des Modells ist ansehnlich: Nur 57 Sekunden (T∅ d. Anschaltvorgangs) nach dem Anschalten reichen die Temperaturen des Thermoblocks aus, um Espresso & Co. herzustellen – und das schließt den sich nach dem Anschalten immer vollziehenden Spülvorgang schon ein. Dieses Tempo hält das Modell auch im Weiteren: So kann man bspw. nach 31 Sekunden (T∅ d. Herstellungsvorgangs) in den Genuss eines Espresso und nach 50 Sekunden (T∅ d. Herstellungsvorgangs) in den Genuss eines Cappuccino kommen. Noch schneller ließe sich das Herstellen nur schwer verwirklichen, ohne dass die Spezialitäten schließlich an Aroma verlören – denn würde das Wasser in einem Mal durch den Pulverpuck hindurch schießen, so würden viele der so wertvollen Aromakomponenten (Lipide, Saccharide, Melanoidine usw.) im Puck verbleiben.

Die Reinigung

Die Reinigung des Modells ist dank der verschiedenen Reinigungsprogramme sehr leichtgängig. So sind die regelmäßigen Spülvorgänge, die sich wahlweise von allein oder nur nach deren manueller An- und Auswahl im Menü des Modells vollziehen, nach nur 47 Sekunden (T∅ d. Kaffeesystemspülung) und 55 Sekunden (T∅ d. Milchsystemspülung) vorüber.

Das volle Modellreinigungsprogramm aber, das nach dem Abschluss von 180 Bezugsvorgängen des Modells veranlasst ist, nimmt auch nur 10:17 Minuten (T∅ d. Modellreinigungsprogramms) in Anspruch und setzt ein vereinzeltes Mitwirken seitens der Verbraucherinnen & Verbraucher voraus – so bspw. das Ausleeren des Wassers in der vorderen Wasserschale. Vorab muss man eine der von Werk aus im Doppelpack vorhandenen 3-Phasen-Reinigungstabletten (UVP: 9,99 € pro Sechserpack) in den Pulverschacht des Modells werfen.

Wertvoll außerdem: Verbraucherinnen & Verbraucher, welche die CLARIS Smart-Filterpatrone (UVP: 14,99 € pro Stück; erhältlich auch im praktischen Dreierpack) verwenden, müssen das Entkalkungsprogramm des Modells nie anstoßen – schließlich stellt schon die Filerpatrone sicher, dass in dem Wasser, das durch die verschiedenen Teile des Brühwerks rinnt, nur noch ein Minimum an Kalk vorhanden ist. Mit einer Filterpatrone kann man die Qualität von 40–65 Litern Wasser verbessern – abhängig von der ursprünglichen Wasserhärte.

Die Qualität

Aroma, Crema usw.

Wie aber verhält es sich mit der Qualität der verschiedenen Spezialitäten? Dies ließen wir von 12 Testerinnen & Testern erheben, deren Eindrücke über das Aroma, die Crema usw. wir im Weiteren veranschaulichen. Wesentlich ist aber – das wollen wir voranstellen –, dass man das Mahlwerk schon von vornherein an die schließlich zu servierende Spezialität anpassen sollte. Wer nicht weiß, wann er das Mahlwerk in welcher Weise verstellen sollte, dem kann das Modell mit Hinweisen assistieren – diese lassen sich über den Touchscreen an- und ausschalten (Aroma-Kontrolle).

Nach dem Anpassen der Mahlparameter wurde allen Espressi am Ende immer eine voluminöse und viskose Crema von vollkommen einheitlichem Ton verliehen, der an ein warmes Gold erinnern will. Die makellose Qualität dieser Crema ließ sich bspw. auch daran erkennen, dass in ihr ausschließlich Poren von minimalem Maß vorhanden waren. Darüber hinaus war die Crema dermaßen stabil, dass sie auch nach mehr als einer Minute nur ein Minimum an Volumen verlor. Die Temperaturen des Wassers kann man verstellen und dadurch auch das Aroma verschieben: Wir maßen in der Tasse Temperaturen von 60,6 °C, von 70,8 °C und von 74,6 °C (tmax d. 1. u. d. 2. u. d. 3. Temperaturmodus).
Lob müssen wir auch noch über die Qualität des Milchschaums aussprechen, den wir von dem Modell aus Kuhmilch produzieren ließen: Der Milchschaum wurde immer wundervoll-smooth, dabei aber doch so stabil, dass sein Volumen auch mehr als eine Minute nach dem Abschluss des Milchschäumens noch voll vorhanden war. Dieser Milchschaum erwies sich dank seiner Qualität in wirklich allen wesentlichen Spezialitäten, die man mit dem Modell servieren kann (Cappuccino, Espresso macchiato, Latte macchiato usw.), als ein sehr passendes, das Geschmackserlebnis abrundendes Schmankerl.

Eines der wirklich imponierenden Features des Modells ist aber darin zu sehen, dass man dem Modell per Speciality Selection vorschreiben kann, den Milchschaum schon während des Schäumens mit Sirup zu vermischen. Man muss vorher nur einen der im Doppelpack vorhandenen Sirupspender mit circa 4 – 14,5 Millilitern Sirup versehen und den Sirupspender anstelle der Feinschaumdüse an den Auslass des Milchsystems anschließen – über die Sirupportion kann man die Süße kontrollieren. Der Sirup verband sich immer vollkommen einheitlich mit dem Milchschaum, sodass dieser in allen Teilen das Aroma des Sirups vorwies – und das ließ sich mit allen Sirupen verwirklichen, einerlei ob nun mit klassisch-konventionellem Zucker (Saccharose) oder aber mit Zuckeralternativen (wie bspw. Sucralose).
Die Temperatur des Heißwassers kann man variieren, was bspw. dann wertvoll ist, wenn man verschiedene Tees brühen will: Obendrein kann man in dem Menü des Modells auch schon von vornherein Heißwasser oder Heißwasser für Grüntee wählen – hier ließen sich Temperaturen von 66,0 °C, von 72,8 °C und von 81,4 °C (tmax d. 1. u. d. 2. u. d. 3. Temperaturmodus) messen. Wunderbar ist außerdem, dass ein Auslass des Modells ausschließlich Wasser vorbehalten ist, sodass das Wasser immer pur ist und keine Aromen von Espresso usw. annehmen kann.

Dass man mit dem Modell per Speciality Selection drei verschiedene Spezialitäten paarweise servieren kann, haben wir schon angesprochen. Sehr schön ist aber, dass die Volumina dieser Spezialitätenpaare immer nur um 1 Milliliter voneinander abwichen.

Der Schallausstoß

Der Schallausstoß des Modells ist mehr als nur annehmbar: So maßen wir während des vollen Herstellungsvorgangs eines Espresso resp. Cappuccino einen durchschnittlichen Schalldruckpegel von nur 50,9 resp. 52,1 Dezibel (je LP ∅ d. Herstellungsvorgangs aus d: 1 Meter). Sehr viel erheblicher sind schon die vereinzelten, vor allem während des Mahlvorgangs wahrnehmbaren Spitzen von 81,5 Dezibel (je LP max d. Herstellungsvorgangs aus d: 1 Meter) – sie aber währen immer nur ein paar Momente, sodass sich die Testerinnen & Tester nicht weiter von ihnen enervieren ließen. Wertvoll ist außerdem, dass das Mahlwerk des Modells ein eher dunkles Tönen vernehmen lässt, das die Testerinnen & Tester sehr viel eher willkommen hießen als das helle Tönen der Mahlwerke so manch anderer Modelle, die außerordentlich schrill wirken.

Der Stromverbrauch

Der Stromverbrauch des Modells ist ausgesprochen niedrig: Während des Einschaltvorgangs maßen wir eine durchschnittliche Leistung von 638,2 W (P∅ d. Einschaltvorgangs) und während des Herstellungsvorgangs eines Espresso resp. Cappuccino eine solche von 466,9 W resp. 827,9 W (je P∅ d. Herstellungsvorgangs). Wie allerdings ist diese Leistung zu verstehen? Wer nun bspw. 365 dieser Spezialitäten pro Jahr zu sich nehmen sollte, der muss einen Stromverbrauch von 1,47 kWh (Espresso) resp. 4,19 kWh (Cappuccino) und – nach dem Maßstab des aktuellen Strompreises von 0,42 € pro kWh – Stromkosten von 0,62 € (Espresso) resp. 1,76 € (Cappuccino) per annum hinnehmen. Wenn man pro Herstellungsvorgang einer Spezialität auch noch den Stromverbrauch eines Einschaltvorgangs einrechnen will, so sind es pro Jahr 3,75 kWh des Stromverbrauches mehr, also Stromkosten von in summa 2,20 € (Espresso) resp. 3,34 € (Cappuccino).

Weiterer Stromersparnis ist auch die hier vorhandene Automatik dienlich, die das Modell 15 oder 30 Minuten oder 1–9 Stunden nach der Vornahme der letzten Aktion von alleine ausschalten kann.

Technische Daten

Hersteller
Modell
JURA
J8 (EA)
Größe, Gewicht usw.
Maße des Modells
(Hmax × Bmax × Tmax)
34,8 × 31,8 × 44,6 cm
Gewicht des Modells
(mmax, ohne Wasser usw.)
10,3 kg
Volumen des Bohnenbehälters
(Vmax)
280 g
Volumen des Wasserbehälters
(Vmax)
1,9 l (ohne CLARIS Smart-Filterpatrone)
Kapazität des Tresterbehälters 16 Pucks resp. Portionen
Tassenbreite
(Hmax)
20 – 55 mm (Kaffeeauslauf)
Tassenhöhe
(Hmax)
65 – 111 mm (Kaffeeauslauf); 110 – 153 mm (Milch- & Milchschaumauslauf); 65 – 111 mm (Wasserauslauf)
Maße des Stromkabels
(Lmax)
110 cm
Zubehör CLARIS Smart-Filterpatrone; Dosierlöffel; Reinigungsbehälter; Reinigungstabletten (2 ×); Sirupaufsätze (2 ×)
Technik & Funktionalität
Kompatibel mit Bohnen & Pulver dank speziellen Pulverschachts
Mahlwerk P.A.G.2+
Pumpendruck
(pmax, lt. Hersteller)
15 bar
Getränkepaar parallel herstellbar ja (bei 2 von 31 Spezialitäten ohne Milch & Milchschaum)
Milch- & Milchschaumsystem Ja (HP3– resp. CX3-System)
Abschalt-Timer einstellbar ja (nach 15 min, 30 min oder 1 – 9 h, einstellbar in 1-h-Schritten)
Fläche zum Abstellen von Tassen aktiv beheizbar nein (aber per optional erhältlichem Tassenwärmer resp. Tassenwärmer S, ab UVPs von 99,00 resp. 199,00 €)
Fläche zum Abstellen von Tassen aktiv beleuchtbar nein
App ja (J.O.E.®-App; Android ab 5.0 & iOS resp. iPadOS ab 11.0 & WatchOS ab 5.0)
Strom
Elektrische Leistung
(Pmax, lt. Hersteller)
1.450 W
Elektrische Leistung
(PØ resp. Pmax, ermittelt während des Herstellungsvorgangs eines Espressos)
466,9 resp. 1.478,0 W
Elektrische Leistung
(PØ resp. Pmax, ermittelt im Wartemodus)
6,3 resp. 6,6 W
Schall
Schalldruckpegel
(LP Ø resp. LP max aus d: 1,0 m, ermittelt während des Herstellungsvorgangs eines Espressos)
50,9 resp. 81,5 dB(A)
Mahlen & Brühen
Vorheizdauer
(TØ, ermittelt)
57 s
Dauer des Herstellungsvorgangs eines Espressos
(TØ, ermittelt)
31 s
Volumen eines Espressos
(VminVmax, ermittelt)
15 – 80 ml (einstellbar in 5-ml-Schritten)
Temperatur eines Espressos
(tmax, ermittelt)
1. Temperaturmodus: 75,6 °C; 2. Temperaturmodus: 84,1 °C; 3. Temperaturmodus: 84,7 °C
Temperatur von Wasser
(tmax, ermittelt)
1. Temperaturmodus: 77,5 °C; 2. Temperaturmodus: 82,8 °C; 3. Temperaturmodus: 84,1 °C
Hersteller
Modell
JURA
J8 (EA)
Aromaspektrum 10 Stärken + Extra Shot-Option bei 5 von 31 Spezialitäten
Mahlspektrum 6 primäre Grade
Temperaturspektrum 3 Modi (Spezialitäten) & 3 Modi (Wasser)
Volumenspektrum – Spezialitäten
(VminVmax)
spezialitätenabhängig, in 5-ml-Schritten verstellbar
Volumenspektrum – Milch & Milchschaum
(VminVmax)
spezialitätenabhängig, in 1-s-Schritten verstellbar
Spezialitäten 31 (scil. Americano; Cappuccino; Cappuccino Extra Shot; Cappuccino Sweet Foam; Cortado; Cortado Sweet Foam; Espresso; 2 × Espresso; Espresso doppio; Espresso macchiato; Espresso macchiato Sweet Foam; Flat White; Flat White Extra Shot; Flat White Sweet Foam; Kaffee; Heißwasser; Heißwasser – Grüntee; 2 × Kaffee; Latte macchiato; Latte macchiato Extra Shot; Latte macchiato Sweet Foam; Milchkaffee; Milchkaffee Extra Shot; Milchkaffee Sweet Foam; Milchschaumportion; Milchschaumportion Sweet Foam; Milchportion; Milchportion Sweet Foam; Sweet Latte; Sweet Latte Extra Shot)

Bewertung

Hersteller
Modell
% JURA
J8 (EA)
Leistung 50 95,2
Brühvorgang 30 96,3
Qualität der Crema 20 96,0
Qualität des Milchschaums 20 95,1
Heißwasserbezug 10 98,0
Mehrfachbezug 10 90,0
Milchbezug 10 93,0
Handhabung 20 93,5
Bedienung 35 94,0
Reinigung und Pflege 30 96,0
Einsatzbereitschaft 25 89,5
Bedienungsanleitung 10 94,0
Betrieb 15 93,1
Stromverbrauch 70 93,2
Schallemissionen 20 90,1
Timer 10 98,0
Individualisierung 10 91,9
Volumen 60 89,6
Aroma 15 98,0
Temperatur 15 94,5
Mahlgrad 10 93,0
Materialverarbeitungsqualität 5 96,0
Bonus 1,5
(Speciality Selection);
0,5 (J.O.E.®-App);
0,5 (Spezialitätenspektrum)
Malus
UVP des Herstellers 1.699,00 €
Durchschnittlicher Marktpreis
Stand v. 17.10.2022
1.659,00 €
Preis-Leistungsindex 16,21
Gesamtbewertung 96,8 % („sehr gut“)

Logo des Produkts

Das leistet die JURA J8

Während des Tests ließen wir unsere Testerinnen & Tester verschiedene Spezialitäten herstellen, um uns einen Eindruck von der Qualität der hier implementierten Technik machen zu können. Wir veranschaulichen im Weiteren, wie es sich mit den Qualitäten von Espresso (Blend aus 80 % Arabica & 20 % Robusta) und Cappuccino (Blend aus 100 % Arabica & Milch mit einem Fettanteil von 1,5 %) verhält – verbunden mit kurzen, knappen Urteilen unserer Testerinnen & Tester, die wir all die Spezialitäten verkosten ließen.

Wie haben wir geprüft?

Leistung | 50 %
Hier haben die Testerinnen & Tester erhoben, wie es sich mit der Qualität der ins Mahlen, Brühen usw. involvierten Technik des Modells verhält und durch welche Qualitäten sich die von dem Modell produzierten Spezialitäten (Espresso, Cappuccino & Co.) auszeichnen. Wir maßen vor allem, wie schnell das Modell die verschiedenen Spezialitäten herstellen kann. Wesentlich waren auch die Temperaturen, die wir unmittelbar in der Tasse (t0 d. Tasse: 20 °C & tmax d. Materials d. Tasse: 3,0 Millimeter Bone Porcelain) ermittelten. Am Ende verliehen auch alle Testerinnen & Tester anhand eines organoleptischen, also Geruch, Geschmack usw. einschließenden Maßstabs einzelne Urteile über die Qualität der verschiedenen Spezialitäten, deren Mittel sich in unserem hier verliehenen Urteil erkennen lässt: So schlossen wir bspw. beim Espresso an verschiedene Aspekte der Cremaqualität (Stabilität, Struktur usw.) an.

Handhabung | 20 %
Die Testerinnen & Tester ermittelten auch, wie sich das Modell verwenden lässt. So ist bspw. wesentlich, wie man die verschiedenen Teile des Modells (Tank usw.) erreichen, sie aus dem Modell herausheben und wieder in dasselbe hineinlassen kann. Weiterhin wurde erhoben, wie sich die Technik des Modells ansprechen lässt, bspw. um Aroma, Temperatur usw. an die Ansprüche der Verbraucherinnen & Verbraucher anzupassen: Hier nahmen sich die Testerinnen & Tester auch des Touchpanels an und verliehen ihr Urteil über die Qualität der hier vorhandenen Technik, die sich bspw. im Ansprechverhalten der Touchelemente äußert. Wie es sich mit der Ablesbarkeit des Bildschirms aus verschiedenen Winkeln verhält und über was das Modell Verbraucherinnen & Verbraucher hier alles unterrichten kann, wurde außerdem erhoben. Schließlich maßen wir, wie schnell sich das Modell nach dem Anschalten verwenden lässt, um eine der verschiedenen, von Werk aus wählbaren Spezialitäten (Espresso, Cappuccino usw.) zu produzieren. Weitere Urteile wurden darüber verliehen, wie sich alle Teile des Modells säubern lassen, wie man also bspw. den Tank ab- und ausspülen kann. Schließlich lasen alle Testerinnen & Tester auch noch den deutschsprachigen Teil der Dokumentation des Herstellers, um so ermitteln zu können, ob diese Dokumentation wirklich alle wesentlichen Themen über das Verwenden des Modells (bspw. über die verstellbaren Mahl- und Brühparameter usw.) anhand von verständlichen Texten und das Textverständnis verbessernden Graphiken abhandelt.

Betrieb | 15 %
Hier maßen die Testerinnen & Tester den während des Herstellungsvorgangs eines Epsressos wahrzunehmenden Schallausstoß aus einem Abstand von 1,0 Meter zum Modell und aus einer Höhe von 1,73 Metern, also der durchschnittlichen Größe der in der Bundesrepublik Deutschland wohnenden Verbraucherinnen & Verbraucher. Weiterhin wurde von ihnen auch der Stromverbrauch des Modells während des Herstellungsvorgangs eines Espresso erhoben. Endlich wurde ermittelt, ob das Modell eine Abschaltautomatik vorweisen kann und, wenn dem so sein sollte, ob und in welchem Maße sich diese Abschaltautomatik verstellen lässt.

Individualisierung | 10 %
Wesentlich war uns außerdem, ob und in welchem Maße man der Technik des Modells vorschreiben kann, wie sie all die verschiedenen Spezialitäten (Espresso, Cappuccino usw.) herstellen soll. Wir ließen unsere Testerinnen & Tester vor allem ermitteln, wie sich das Aroma, die Temperatur und die Volumina verändern lassen. Unsere Testerinnen & Tester verliehen in puncto Aroma Urteile darüber, in welchem Maße sich das Verstellen des Aromalevels auch wirklich wahrnehmen ließ. Schließlich wurde noch erhoben, wie man das Mahlwerk des Modells und den von ihm zu verwirklichenden Grad des Mahlens an die Ansprüche der Verbraucherinnen & Verbraucher anpassen kann.

Material- & Materialverarbeitungsqualität | 5 %
Die Testerinnen & Tester nahmen sich die verschiedenen Muster des Modells aus allen Winkeln von außen und von innen vor und erhoben währenddessen die Qualität der den Modellkorpus ausmachenden Materialien und des Materialverbunds. Sie haben hier vor allem ermittelt, ob und welche Makel sich an dem Modell erkennen ließen, ob diese Makel nur in der Sphäre der Ästhetik wurzeln (wie bspw. sich nach außen abhebende Materiallinien) usw. Ferner wurde von den Testerinnen & Testern ersehen, wie stabil das Modell über Arbeitsplatten aus Holz, Stein und Melamin ist, wie viele Millimeter es sich also durch versehentliches Anstoßen aus Winkeln von 0–45° (∠min – ∠max) verschieben lässt.

Fußnoten

1 Wesentliche Komponenten sind vor allem die Phenolsäuren, von denen sich viele als starke Antioxidantien erwiesen, vgl. Jeszka-Skowron, M. & Zgoła-Grześkowiak, A. & Grześkowiak, T.: Analytical Methods Applied for the Characterization and the Determination of Bioactive Compounds in Coffee. In: European Food Research and Technology, Vol. 240 (2015): S. 19 – 31.

2 Wesentliche Komponenten sind vor allem die Phenolsäuren, von denen sich viele als starke Antioxidantien erwiesen, vgl. Jeszka-Skowron, M. & Zgoła-Grześkowiak, A. & Grześkowiak, T.: Analytical Methods Applied for the Characterization and the Determination of Bioactive Compounds in Coffee. In: European Food Research and Technology, Vol. 240 (2015): S. 19 – 31.

3 Es spielen sehr viele verschiedene Aspekte in das Wahrnehmen des Aromas ein – außer der schon angesprochenen Gestalt des Mund-, Nasen- und Rachenraums bspw. auch das Atemverhalten während des Trinkens, das Trinkverhalten an sich, die Art und das Ausmaß des sich im Mundraum ansammelnden Speichels und vieles mehr, vgl. Yeretzian, C. & Opitz, S. & Smrke, S. & Wellinger, M.: Coffee Volatile and Aroma Compounds – From the Green Bean to the Cup: Production, Quality and Chemistry (2019), Chapter 33: S. 726 – 770 m. w. N.

4 Auch wenn hier noch viele andere Parameter einspielen, kann das Verwenden eines sehr weichen Wassers in ein saureres und das Verwenden eines sehr harten Wassers in ein bittereres Aroma münden, vgl. Dadalı, C. & Elmacı Y.: The Effect of Water Hardness on Volatile Compounds and Flavour of Filter Coffee. In: Turkish Journal of Agriculture – Food Science and Technology, Vol. 9, 2 (2021): S. 312–320.

5 So kann bspw. schon die Sonnenexposition Oxidationsprozesse anstoßen, die nach einer Weile auch das erlesenste Aroma verderben, vgl. Verduin, J. & Den Uijl, M. & Peters, R. & Bommel, M. R.: Photodegradation Products And Their Analysis In Food. In: Food Science and Nutrition, Vol. 6 (2020): S. 1–16.

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