Der D800 von Neato im Test 2022

Preiswerter Saugroboter mit starker Saugleistung

25. November 2022

Es ist erstaunlich: Während Saugroboter von vielen Verbraucher:innen damals noch als reine Spielerei verstanden wurden, verwirklichen sie in vielen Häusern mittlerweile schon einen Großteil der regelmäßigen Fußbodenreinigung. Daher ist auch der Markt prallvoll mit Modellen von den verschiedensten Herstellern: Die einen von ihnen stellen ambitionierte Newcomer aus allen Teilen des Erdenrunds dar, die sich durch smarte Techniken aus der Masse herausheben wollen; die anderen wiederum sind versierte Hersteller, die sich bereits im Markt etabliert haben und die ihre bekannten und bewährten Modelle nun immer weiter verbessern, sie also bspw. an die sich andauernd verändernden Ansprüche der Verbraucher:innen anpassen. Auch Neato ist ein solcher Hersteller, der sich schon seit mehr als 10 Jahren durch Saugroboter von exzellenter Qualität auszeichnen kann – und die in ihnen vorhandene Technik wird seither immer eindrucksvoller: So haben wir von unseren Tester:innen in den letzten Monaten bereits die Modelle D8, D9 und D10 erproben lassen – Saugroboter, die sich in manchen Funktionen als maßstabsbildend erwiesen haben. Und nun haben wir die Chance wahrnehmen können, uns ein weiteres Modell aus Neatos Sortiment vorzunehmen: Den D800, der angesichts seines moderaten Marktpreises sicherlich auch junge Verbraucher:innen ansprechen wird.

Wie allen Modellen von Neato ist auch dem D800 die spezielle D-Form verliehen worden, dank derer er auch die Winkel des Wohnraums problemlos erreichen soll. Auch in allen anderen Aspekten, die man nach dem Auspacken des Modells von außen wahrnehmen kann, ist der D800 dem D8, dem D9 und dem D10 durchaus ähnlich. Er wird viele Verbraucher:innen aber vor allem durch seinen wirklich maßvollen Marktpreis verlocken können: Wir sprechen hier schließlich von nur circa 342,00 €. Gerade in der aktuellen Periode immer weiter empor schießender Preise will Neato auch sparsamen Verbraucher:innen den Genuss einer sich von alleine vollziehenden Fußbodenreinigung erschließen. Weil das Stromreservoir des D800 aber nicht so enorm wie das der anderen Modelle ist, will der Hersteller hier vor allem solche Verbraucher:innen ansprechen, deren Wohnraum von mittlerer Größe ist: Das Modell kann schließlich eine Fläche von 50–70 Quadratmetern (AminAmax d. Modus Eco, abhängig auch vom Mobiliar) pro Saugvorgang abrollen. Neues hat der Hersteller außerdem beim Zubehör in petto, welches interessierte Verbraucher:innen online erwerben können: Die spezielle Tierhaarbürste werden vor allem solche Menschen lieben, die viel Haar verlierende Tiere im Haus halten, während sich die Aromakapseln (Fragrance Pods) überall verwenden lassen: Dank ihnen verbreitet der D800 während seiner Arbeit im Haus liebliche Gerüche von Citrus, Lavendel & Co. Was das Modell aber wirklich kann, wie es sich also verwenden lässt, was man alles per App einprogrammieren kann, wie es sich durchs Haus zu manövrieren versteht und wie es sich mit der Fußbodenreinigungsleistung über Fußböden aus verschiedenen Materialien verhält, haben wir von unseren Tester:innen ermitteln lassen – alle wesentlichen Eindrücke über die Stärken und Schwächen des Neato D800 stellen wir im Weiteren dar.

Wesentliches

Für wen?
Für alle Verbraucher:innen, die sich nicht mehr mit der regelmäßigen Fußbodenreinigung plagen und die sich daher einen niedrigpreisigen Saugroboter mit gewaltiger Saugleistung ins Haus holen wollen.

Was ist hervorzuheben?
Auch wenn das Funktionsspektrum der App MyNeato im Moment noch überschaubar ist, sollte dies niemanden vom Erwerb abhalten: Die Entwickler:innen von Neato arbeiten schließlich daran, die App in regelmäßigen Abständen weiter auszubauen.

Was ist interessant?
Die Ausdauer des Saugroboters ist nicht großartig (bspw. Tmax d. Modus Eco: 98 Minuten), was allerdings auch mit einem Vorteil verbunden ist: Man kann den Akku sehr schnell wieder vollladen (Tmax v. 0–100 %: 100 Minuten).

Saugroboter – Technik im Detail

Der D800 ist – wie auch die vorangegangenen Modelle von Neato – von einem vornehmen Stil. Dass ihm so viele verschiedene während der Fußbodenreinigung wertvolle Techniken verliehen worden sind, kann man so nur schwer erkennen. Diesen Techniken ist zu verdanken, dass sich der Roboter verlässlich durch alle Teile des Hauses rollen und währenddessen die Fußböden wirksam säubern kann. Das Material des Fußbodens soll dabei einerlei sein. Am Körper des D800 lässt sich vor allem die Eckbürste A erkennen: Duch deren andauernde Drehbewegung ist zu erklären, dass der Roboter einen Großteil der Grob- & Feinpartikel bis hin zur Mitte seiner Bauchseite schieben kann, wo sie schließlich eingesogen werden – durch den 280 × 40 Millimeter (Bmax × Tmax) messenden Einlass B hindurch. Vor diesem Einlass ist eine sich während des Saugvorgangs schnell voran drehende Walzenbürste C installiert worden: Diese kann bspw. auch Grob- & Feinpartikel aus dem Textil von Teppichen herausholen. Das ist wertvoll, weil sich in ihnen sehr schnell Gras, Erde, Sand & Co. verheddern können. Die Grob- & Feinpartikel wandern anschließend weiter in ein spezielles Behältnis D (Vmax: 700 Millimeter) innerhalb des Modells. Dieses Behältnis kann man nach oben hin aus dem D800 hoch- und herausheben, um es im Weiteren auszuleeren. Schön ist der schon von Werk aus vorhandene HEPA-Filter E: Durch ihn kann der Roboter einen Großteil der eingesogenen Grob- & Feinpartikel auch wirklich in sich halten und sie nicht wieder ins Haus ausspeien. Der D800 kann sechs ausladende Räder F vorweisen, mit denen sich das Modell durchs Haus rollen kann: Nur eines dieser Räderpaare aber ist auch mit dem Motor des Roboters verbunden. Die anderen Räderpaare dienen ausschließlich dazu, das Modell während eines Saugvorgangs seitlich zu stabilisieren – das ist sinnvoll, weil der Roboter so bspw. durch einen Stoß nicht ohne Weiteres ausbrechen kann. Darüber hinaus ist auch noch eine Masse von verschiedenen Sensoren am und im Modell verbaut worden: Diese Sensoren erlauben es ihm, viele der im Haus vorhandenen Hindernisse vorab zu erkennen und ihnen anschließend auszuweichen. Wesentlich ist hier die LaserSmart-Technik G: Der D800 kann die im Haus vorhandenen Objekte anhand eines Lasers scannen. Die Fallsensoren H schließlich sehen sich die Flächen vor dem Roboter an, um so vor allem herab weisende Treppen erkennen zu können. Sie halten den D800 im Fall der Fälle an, seinen Winkel schnell anzupassen. Weiterhin soll sich das Modell dank seines Wandsensors I an den Wänden des Wohnraums orientieren können, um den Fußboden auch hier, vornehmlich also vor den Fußleisten, zu erreichen. Auch die sich nach außen hin wölbende Stoßleiste J des D800 wurde mit ein paar Sensoren versehen: Sie aber erkennen Hindernisse nicht schon im Vor-, sondern im Nachhinein – also nach einem Stoß vor Mobiliar, Wände usw. Den Akku des D800 kann man in der schon von Werk aus vorhandenen Station K laden, an die er mit seinen Ladekontakten L andocken kann.

Der Test im Überblick

Der Ersteindruck, den man schon während des Auspackens vom D800 erhält, ist durchweg positiv: Das Modell ist in allen Teilen exzellent verarbeitet und besteht aus vollkommen stabilen Materialien, die Stöße problemlos aushalten. Das Zubehörpack aber ist alles andere als enorm: Außer der Ladestation und des Reinigungswerkzeugs ist hier nichts weiter vorhanden. Weiteres Zubehör kann man bei Neato ordern: Hervorheben wollen wir hier vor allem die variabel verwendbare Tierhaarbürste, die eine sehr wirksame Tierhaarbeseitigung auch von Teppichen erlaubt, sowie die vielen verschiedenen Duftkapseln; Letztere stellen sicher, dass der Roboter während des Saugvorgangs liebliche Aromen im Haus verteilen kann.

Die Bedienung des D800 ist sehr leichtgängig, allerdings nur in Teilen am Modell selbst vorzunehmen: Denn die hier vorhandenen Tasten erschließen nur die Basics, also bspw. das Starten und das Stoppen eines Saugvorgangs. Daneben sind noch eine Handvoll verständlicher LEDs vorhanden, die über den aktuellen Status unterrichten. Für alles Weitere braucht es aber die App MyNeato, deren Funktionsspektrum noch nicht erheblich ist, aber doch schon sehr viel mehr erlaubt als das soeben angesprochene Tastenpanel. So lassen sich hier verschiedene Funktionen erreichen, die in der Praxis sehr wertvoll sind, wie bspw. das Erstellen von Zonen, die das Modell während des Saugvorgangs vermeiden soll. Bedienen lässt sich die App von vornherein ohne Mühen – die Usability ist lobenswert. Die im Zubehörpack enthaltene Bedienungsanleitung ist ausgesprochen knapp, während diejenige, die sich downloaden lässt, sehr viel mehr Details vorweisen kann.

Die regelmäßige Reinigung des Saugroboters ist nicht wirklich anspruchsvoll. Allein beim Leeren des Staubbehälters muss man Vorsicht walten lassen, damit sich Staub & Co. nicht wieder über dem Fußboden verteilen. Schön ist noch, dass sich sehr viele Teile des Modells – einschließlich des Akkus – im Falle eines Schadens problemlos auswechseln lassen.

Der D800 kann sich in allen Situationen sehr planvoll manövrieren und sich – auch dank der von ihm verlässlich erstellten Karte – souverän im Haus orientieren. Sind aber viele Hindernisse vorhanden, so kann der Saugroboter seinen ursprünglichen Reinigungsplan nicht mehr verwirklichen, was sich bspw. daran erkennen lässt, dass einzelne Teile des Fußbodens mehrmals, andere aber überhaupt nicht erreicht werden – dies hält sich aber noch in akzeptablen Grenzen, sodass sich die Reinigungsleistung am Ende durchaus sehen lassen kann. Hindernisse kann der D800 i. Ü. ein bisschen besser erkennen als die anderen Modelle von Neato, von denen wir viele schon in den vorangegangenen Monaten im Test hatten; so wird immer noch nicht alles erkannt, zu Kollisionen kommt es nun aber nurmehr ab und an. Sehr verlässlich ist das Modell außerdem darin, sich am Ende eines Saugvorgangs wieder zurück in seine Ladestation zu rollen.

Die Saugleistung ist allemal ordentlich, einerlei wie es sich mit der Größe der Partikel über den Fußböden verhält. Wesentlich ist aber, dass man den Modus an die Ansprüche des Fußbodens anpasst: So ist der Modus Turbo auch bei der Reinigung von Fußböden aus Holz, Stein & Co. sinnvoll, auch wenn der Modus Eco bei der regelmäßigen Fußbodenreinigung ausreichen wird; bei Fußböden aus Textil, also Teppichen, sollte man wiederum immer den Modus Turbo verwenden. Die Kantenreinigung lässt sich regelmäßig sehr wirksam verwirklichen – anders als die Eckenreinigung.

Die Ausdauer des Saugroboters ist ausreichend, um alle Fußböden eines Haushalts von durchschnittlicher Größe zu säubern, auch wenn andere Saugroboter hier sehr viel mehr können: Wir maßen beim D800 bspw. 98 Minuten im Modus Eco (Tmax d. Modus Eco). Wirklich eindrucksvoll ist dagegen, dass der Akku recht schnell, nämlich nach nur 100 Minuten (Tmax v. 0–100 %), schon wieder voll ist, sodass sich der Roboter wieder eilends an die Fußbodenreinigung machen kann. Währenddessen lässt er allerdings einen gewaltigen Schalldruckpegel vernehmen: Wir haben im Modus Turbo bspw. Schallspitzen von 72,0 Dezibel (LP max d. Modus Turbo) messen können.

Alles in allem handelt es sich bei dem D800 also um einen durchgängig „guten“ Saugroboter, was angesichts seines maßvollen Marktpreises von gegenwärtig 342,00 € großartig ist. Gerade auch deshalb kann man ihm die gelegentlich wahrnehmbaren Schwächen durchaus verzeihen. Das Modell erzielt in unserem Test 90,2 % und erhält daher das Testurteil „gut“.

Logo des Produkts

Die wesentlichen Merkmale

  • Volumen des Staubbehälters (Vmax): 700 Milliliter
  • Höhe des Modells (Hmax): 102 Millimeter
  • Arbeitszeit (Tmax d. Modus Eco, ermittelt): 98 Minuten
  • Ladezeit (Tmax, ermittelt): 100 Minuten

Pro

  • erreicht problemlos seine Station;
  • exzellente Qualität der Materialien & des Materialverbunds;
  • lässt sich sehr schnell vollladen (Tmax v. 0–100 %: 100 Minuten)

Contra

  • App erschließt noch nicht viele Optionen;
  • Ausdauer ließe sich verbessern (bspw. Tmax d. Modus Eco: 98 Minuten);
  • kann nicht alle Hindernisse im Vorhinein erkennen

Das Modell & die Station

Äußerlich ähnelt der D800 sehr seinen Vorgängermodellen; nur hinsichtlich der Farbe seines Gehäuses, die von einem edlen, espressoähnlichen Ton ist, unterscheidet er sich von ihnen. Die Stabilität der im Gehäuse verbauten Materialien sowie ihres Verbunds ist noch immer durchweg hochwertig, sodass sie selbst stärkere Stöße während des Saugvorgangs aushalten können. Spaltmaße sind ausgesprochen selten, was aus dem Grund willkommen zu heißen ist, dass so keine Schmutzpartikel, mit denen das Modell bei seiner Arbeit regelmäßig in Kontakt kommt, in das Gehäuse hinein gelangen können. Nur ein minimales Manko ließ sich von unseren Tester:innen wahrnehmen – nämlich dass die beiden Tasten am oberen Teil des Modellkörpers eher schwergängig zu verwenden sind.

Mit Maßen von 323 × 336 × 102 Millimetern (Lmax × Bmax × ​Hmax d. Modells) ist der D800 von einer durchschnittlichen Größe; allein seine Höhe ist erheblicher, was sich aber nicht weiter als problematisch erwies: Schließlich kann das Modell noch immer unter verschiedene Möbelstücke rollen, um die so verstellten Areale des Fußbodens zu säubern. Auch das Gewicht (mmax d. Modells: 3.690 Gramm) ist maßvoll, sodass es sehr simpel ist, den Saugroboter in einen anderen Teil des Hauses zu heben und von da aus einen Saugvorgang anzustoßen; hier leistet die Mulde an der Oberseite des Modellkörpers exzellente Dienste, lässt sich das Modell an ihr doch sehr sicher packen.

Das Zubehörpack ist nicht wirklich üppig; neben der Ladestation ist schließlich nur ein Reinigungswerkzeug vorhanden. Schön wiederum ist, dass sich dieses Reinigungswerkzeug in einem Fach an der Station verwahren lässt, sodass man es bspw. bei der regelmäßig vorzunehmenden Bürstenreinigung schnell zur Hand hat. Die Station selbst ist ausgesprochen klein und misst bloß 77 × 173 × 115 Millimeter (Lmax × Bmax × ​Hmax d. Station), sodass sie im Haus nicht visuell hervorstechen sollte. Beim Abstellen der Station hat man auch einen erheblichen Spielraum von 2 Metern: Dies ist dem Stromkabel zu verdanken, mit dem man die Station ans Stromnetzwerk des Hauses anschließen muss.

Die Bedienung

Am Modellkörper des D800 ist bloß ein Tastenpaar vorhanden, das man als Verbraucher:in problemlos erreichen sowie dank der Maße von 15 bzw. 37 Millimetern (∅max d. Tasten) ohne Weiteres eindrücken kann; die Mechanik ist aber eher schwergängig. Mit dem hier angesprochenen Tastenpaar kann man indes nur die Basics des Funktionsspektrums des Modells erreichen: Mit der einen Taste lässt sich das Modell an- & ausschalten – aber ausschließlich im Modus Eco – und mit der anderen Taste kann man den Roboter dazu veranlassen, Sprachhinweise auszusprechen: Nach einem Tastendruck lässt sich ein kurzer und knapper Hinweis vernehmen, sodass man unmittelbar erkennen kann, wie es um den D800 momentan bestellt ist (bspw. durch den Hinweis „Ich lade mich für meinen nächsten Reinigungslauf auf.“).

Die Tasten sind mit LEDs versehen, die Verbaucher:innen über alles Wesentliche unterrichten sollen: So kann man bspw. Fehler anhand einer rot blinkenden LED erkennen. Neben den Tasten ist außerdem noch ein weiteres Duo an LEDs vorhanden. Die eine von ihnen stellt dar, ob das Modell aktuell mit dem WLAN verbunden ist, während die andere von ihnen den Stand des Stromspeichers anhand drei verschiedener Farben (i. e. Grün, Gelb & Rot) veranschaulicht. All diese LEDs sind auch bei prallem Sonnenschein noch voll erkennbar.

Mehr lässt sich an dem Modellkörper selbst nicht vornehmen: Daher müssen Verbraucher:innen die App MyNeato verwenden, welche mit Android ab Version 7.0 und mit iOS ab Version 13.2 kompatibel ist. Das Einrichten klappt leider nicht immer problemlos, sodass man es ab und an mehrmals versuchen muss. Am Ende haben unsere Tester:innen den D800 aber doch mit allen Smartphones verbinden können. Qualitätsprobleme ließen sich aber leider auch anschließend noch verzeichnen: Die App kann das Modell manchmal verlieren, sodass es sich übers Smartphone nicht mehr ansprechen lässt; wir müssen aber herausstellen, dass sich diese Probleme innerhalb von 30–60 Sekunden von allein behoben haben.

Das Funktionsspektrum der App MyNeato ist nicht auch nur annähernd so vielgestaltig wie das der Apps anderer Roboter; Neato verspricht aber, den Verbraucher:innen im Weiteren noch viele andere Funktionen zu erschließen. Dass die App so überschaubar ist, hat aber auch den Vorteil, dass man sich in den hier vorhandenen Menüs ohne Mühen orientieren kann. Die App lässt sich von vornherein intuitiv verwenden, sodass man innerhalb von nur ein paar Minuten verstehen wird, wie sich welche Funktionen an- & auswählen lassen.

Welche Funktionen aber sind es denn nun, die man aktuell per App in Anspruch nehmen kann? Zunächst lässt sich per App natürlich ein Saugvorgang starten oder stoppen, wobei die Wahl zwischen den Modi Eco und Turbo besteht; leider kann man den Modus noch immer nicht mitten während eines Saugvorgangs verstellen. Dies wäre vor allem dann wertvoll, wenn der D800 Fußböden aus verschiedenen Materialien säubern muss – bspw. an verschiedenen Stellen des Hauses vorhandene Teppiche. Dann ließe sich die Saugleistung an die Ansprüche des Fußbodens anpassen. Schön wiederum ist, dass man den Stand des Stromreservoirs immer einsehen kann; diesen stellt die App auch sehr präzise von 0–100 % dar.

Während des ersten Saugvorgangs im Haus erstellt der D800 eine Karte, an der er sich im Weiteren orientiert. Diese Karte lässt sich in der App durchaus einsehen, aber doch nur partiell verändern: So kann man in ihr bspw. No-Go-Zonen einprogrammieren. Diese Teile des Fußbodens werden von dem Modell dann auch wirklich vermieden. Was sich verbessern ließe: Man kann die Karte leider nicht manuell in verschiedene Zonen einteilen (bspw. Arbeitszimmer, Wohnzimmer usw.); zudem lässt sich nicht in Echtzeit einsehen, welche Teile des Fußbodens von dem Modell schon erreicht wurden und welche es sich noch vornehmen muss. Wer in einem Haus mit mehreren Stockwerken wohnen und den Roboter in allen Stockwerken arbeiten lassen will, wird außerdem monieren, dass der D800 aktuell nur eine einzelne Karte erstellen kann; der Hersteller arbeitet aber daran, das parallele Erstellen und Einspeichern von mehreren Karten zu erlauben, sodass sich der Roboter auch in verschiedenen Stockwerken sinnvoll verwenden lässt.

Darüber hinaus bietet die App noch weitere Optionen, von denen im Speziellen der Timer hervorzuheben ist: Man kann hier präzise einprogrammieren, wann sich das Modell ans Werk machen und welchen Modus es währenddessen verwenden soll; anhand eines Wochenplans (Mo. – So. & 00 : 00–23 : 59 Uhr) lässt sich die Fußbodenreinigung voll automatisieren. Will man die App nicht verwenden, sondern den D800 per Sprachassistenten ansprechen, so kann man dies per Amazon Alexa und Google Home verwirklichen. Das ließ sich von unseren Tester:innen auch problemlos verwirklichen.

Wirklich viel Arbeit hat man mit dem Modell also nicht – allein den Staubbehälter muss man sich in regelmäßigen Abständen vornehmen. Dank des hier vorhandenen Volumens von 700 Millilitern (Vmax d. Staubbehälters) werden viele Verbraucher:innen dies aber nur ein paar Male pro Monat einplanen müssen. Dies war unseren Tester:innen auch aus dem Grunde willkommen, dass sich der Staubbehälter nur anspruchsvoll leeren lässt: Denn es kann sehr schnell passieren, dass Staub & Co. währenddessen heraus und wieder herab zum Fußboden wirbeln. Darüber hinaus muss man auch andere Teile des Roboters säubern – wesentlich ist die regelmäßige Bürstenreinigung. Diese lässt sich aber ohne Mühen vornehmen, vor allem weil man die Bürsten ohne Weiteres ausbauen kann; das im Zubehörbündel enthaltene Reinigungswerkzeug macht den Reinigungsvorgang übrigens sehr viel simpler. Die äußeren Sensoren des Modells muss man schließlich nur ab und an mit einem weichen Tuch abwischen.

Manche Teile des Modells verschleißen, sodass man sie immer mal wieder auswechseln muss: Wir sprechen hier vornehmlich von dem Akku, den Bürsten und dem Filter. Dass man den hier vorhandenen Akku wechseln kann, ist alles andere als selbstverständlich und wird auch Verbraucher:innen sehr willkommen sein – denn so muss man im Falle eines vollen Verschleißes keinen neuen D800 erwerben. All diese Teile lassen sich im Onlineshop des Herstellers erwerben.

Der D800 kommt von Werk aus nur mit einer kurzen und knappen Dokumentation daher, die eher einen Quick Start Guide darstellt. Den hier vorhandenen Graphiken ist aber zu verdanken, dass man als Verbraucher:in immer erkennen kann, wie sich das Modell ans Werk schicken lässt – weitere wertvolle Details aber wie bspw. über das Verwenden der App sind hier nicht enthalten. Der Hersteller stellt indes online eine sehr viel detailreichere Version seiner Dokumentation zum Download bereit. Wer diese Dokumentation einmal voll durchlesen sollte, weiß am Ende alles, was er über den D800 wissen muss.

Die Systematik

Eine der wahren Qualitäten des Modells ist sein vollkommen planvolles Manövrieren durchs Haus. Währenddessen kann sich der D800 nämlich an der Karte orientieren, welche er bei seinem ursprünglichen Saugvorgang erstellt. Das Prinzip ist immer ein und dasselbe: Vorab nimmt er sich die äußeren Teile des Fußbodens – also vor allem die Flächen vor den Fußleisten – vor, ehe die anderen Flächen anstehen. Diese schließlich rollt er in parallelen Fahrbahnen ab, um alle Teile des Fußbodens zu erreichen. Wir maßen, dass der Roboter regelmäßig 91 % des Fußbodens abdecken kann – abhängig von den im Haus vorhandenen Hindernissen. Gerade diese Hindernisse können den Roboter veranlassen, von seinem Fahrplan abzuweichen. Daher kommt es in der Praxis ab und an dazu, dass manche Teile des Fußbodens nicht, andere wiederum mehrmals erreicht werden.

Darüber hinaus kann der D800 viele Hindernisse wirksamer erkennen als die anderen Modelle des Herstellers, die wir uns in den letzten Monaten schon vornahmen. Was aber verdrießlich ist: Flachere Hindernisse mit einer Höhe von unter 80 Millimetern (Hmax d. Hindernisses) lassen sich von den Lasersensoren nie im Vorhinein erkennen. Nach 2–4 Malen des Anstoßens sieht sich der Roboter aber endlich dazu veranlasst, auch solchen Hindernissen auszuweichen, ohne sie – wie noch die anderen Modelle – überrollen zu wollen. Die Stoßsensoren an der Vorderseite des Modells erwiesen sich in solchen Situationen daher als sehr wirksam. Verlässlich sind aber auch die Wandsensoren, anhand derer sich der D800 an den Wänden halten und so die Flächen vor den Fußleisten voll abrollen kann, sowie die Sturzsensoren, von denen sich Treppen aus vollkommen verschiedenen Materialien (Holz, Stein und Stahl) problemlos erkennen ließen. Auch Hindernisse wie bspw. Türschwellen stellen kein Problem dar: Sie kann der Roboter erklimmen, ohne dass er dadurch auch nur ein paar Millimeter von seinem Fahrplan abkommen würde.

Der D800 weiß immer, wo seine Station im Haus ist und kann sich dadurch verlässlich in die Station rollen, ehe sein Stromreservoir leer ist. Dabei ist es auch gleichgültig, wie viele Meter er sich zu diesem Zweck durchs Haus schieben muss; der Roboter ermittelt schließlich anhand seines aktuellen Abstandes zur Station sehr präzise, wann er zurückkehren muss. Nur sehr selten ließ sich von unseren Tester:innen verzeichnen, dass sich das Modell zwar in die Nähe der Ladestation rollte, sie dann aber doch nicht sicher erkennen konnte, sodass sich der D800 am Ende nicht wieder laden ließ.

Die Saugleistung

Die Saugleistung des Modells ist durchaus ansehnlich, aber von verschiedenen Faktoren abhängig – einmal von dem Material des Fußbodens und einmal von dem Modus. Fußböden aus Holz, Stein & Co. kann man schon im sparsamen Modus Eco ordentlich säubern, werden doch durchschnittlich 87 % aller Grob- & Feinpartikel während eines Saugvorgangs eingesogen, wobei die Größe der Partikel nicht weiter wesentlich ist. Die Wahl des Modus Turbo ist durchaus wahrnehmbar: Mit ihm verschwinden schließlich 95 % aller Grob- & Feinpartikel. Während der Teppichreinigung schließlich ist immer der Modus Turbo einzuprogrammieren: Hier werden während eines Saugvorgangs 94 % aller Grob- & Feinpartikel eingesogen. Bei der Randreinigung soll der D800 schon dank seiner ausbauchenden D-Form brillieren, was sich aber leider nicht voll bewahrheitet hat: Während Grob- & Feinpartikel bspw. vor den Fußleisten voll verschwinden, verbleiben viele von ihnen doch in den Ecken des Hauses (14 %). So kann das Modell voll in die Ecken hinein rollen, die in ihnen verteilten Grob- & Feinpartikel aber nicht erreichen – denn die Borsten der vorderen Eckbürste messen nur 25 Millimeter (Lmax d. Borsten).

Strom & Schall

Der Akku des D800 ist schwächer als der des Vorgängermodells (U & Q: 14,4 V & 2.100 mAh versus 14,4 V & 6.200 mAh), was sich auch anhand der maximalen Dauer des Saugvorgangs erkennen lässt: So maßen wir bspw. im Modus Eco eine solche von 98 Minuten (Tmax d. Modus Eco) und im Modus Turbo eine solche von 69 Minuten (Tmax d. Modus Turbo). Für viele Verbraucher:innen wird auch das schon vollkommen ausreichen: Wir sprechen hier schließlich von von 70 resp. 45 Quadratmetern (Amax d. Modus Eco resp. Turbo), die das Modell in einem Mal abrollen kann. Schön ist außerdem, dass der Stromspeicher des Modells sehr viel schneller wieder voll ist: Nach nur 100 Minuten (Tmax) kann sich der D800 schon wieder ans Werk machen.

Während des Saugvorgangs lässt das Modell einen erheblichen Schallausstoß vernehmen, was den ein oder anderen, der währenddessen bspw. Filme, Serien & Co. schauen will, sicherlich stören wird. Wir ermittelten im Modus Eco Spitzen von 66,6 Dezibel (LP max d. Modus Eco aus d: 1 Meter) und im Modus Turbo solche von 72,0 Dezibel (LP max d. Modus Turbo aus d: 1 Meter) – dieses Schallen kann man auch aus anderen Teilen des Hauses wahrnehmen. Gerade daher ist es so wertvoll, dass dem Modell ein Timer verliehen wurde: Diesem ist es schließlich zu verdanken, dass man den D800 auch dann arbeiten lassen kann, wenn alle außer Haus sind; so muss man sich um den Schallausstoß auch nicht weiter scheren.

Optional erhältliches Zubehör:

Für Tierhalter:innen und mehr

Für den D800 lässt sich auch noch wertvolles Zubehör erwerben, welches i. Ü. auch mit den Modellen D8, D9 und D10 kompatibel ist. Zuvörderst ist hier die spezielle Tierhaarbürste zu nennen, die sich anstelle der von Werk aus vorhanden Walzenbürste ans Modell anschließen lässt. Sie kann sich durch ihre vielen und obendrein auch sehr viel stabileren Lamellen auszeichnen. Dadurch kann die Bürste bspw. auch weiches Tierhaar wirksamer von den Fußböden abnehmen, wie sich anhand des von unseren Tester:innen verteilten Tierhaars (u. a. von British Shorthairs) prima erkennen ließ. Sie ist bspw. im Onlineshop von Neato erhältlich (49,99 €, UVP).

Außerdem kann man den D800 verwenden, um ansprechende Aromen im Haus zu verteilen. Verwirklichen lässt sich dies durch kompakte Kapseln, die man an den Filter des Modells anschließen kann. Die drei verschiedenen Aromen, aus denen sich hier wählen lässt – Apfel-Melone (Sweet), Citrus (Fresh) und Lavendel (Calm) – nahmen unsere Tester:innen schon nach dem Abschluss eines einzelnen Saugvorgangs deutlich im Haus wahr. Schön vor allem: Die Aromen wirken ausgesprochen natürlich. Auch die Kapseln lassen sich bspw. online erwerben (6 Kapseln – 24,99 €, UVP).

Wie wirksam ist das Modell?

Hier veranschaulichen wir nun anhand von drei verschiedenen Fotopaaren, wie ordentlich die Fußbodenreinigung mit dem Modell zu verwirklichen ist: Die Fotos stellen Flächen von 0,70 × 0,65 Metern (Bmax × Hmax), also Flächenmaße von 0,45 Quadratmetern, dar. Bei den von uns hier verwendeten Fußböden handelt es sich um solche aus Stein (i. e. 100 % Granit) und Textil (i. e. Velours, 100 % Polyamid mit 3 Millimeter empor sprießendem Textil). Die Fußböden wurden von uns vorab zu 75 % mit Grobpartikeln und zu 25 % mit Feinpartikeln versehen, um zu erheben, ob und in welchem Maße die Qualität der Fußbodenreinigungsleistung auch von den Maßen der Partikel abhängig ist. Die linken Fotos bilden das Fußbodenareal vor und die rechten Fotos dasselbe nach Abschluss des Saugvorgangs im Eco– (Hartboden) & im Turbo-Modus (Teppichboden) ab.

Technische Daten

Hersteller Modell Neato
D800
Größe, Gewicht usw.
Form des Modells D-Form
Maße des Modells
(Lmax × Bmax × Hmax)
32,3 × 33,6 × 10,2 cm
Gewicht des Modells
(mmax)
3,7 kg
Maße des Stromkabels
(Lmax)
200 cm
Volumen des Staubbehälters
(Vmax)
700 ml
Zubehör Kamm mit Messer; Ladestation; Ladekabel inkl. 2 versch. Anschlüsse
Technik & Mechanik
Mittel der Fußbodenreinigung Zentralbürste (Spirale)
Mittel der Koordination Lasersensoren (LaserSmart)
Typ des Filters HEPA-Filter
Anzahl der Räder 6
Anzahl der seitlichen Bürsten 1
Betriebsarten Saugen
Saugmodi
Saugleistungsmodi 2 (Eco; Turbo)
Akkumulator
Typ des Akkus
(Q & U)
Lithium-Ionen
(14,4 V & 2.100 mAh)
Betriebszeit
(Tmax, lt. Hersteller)
98 min
Betriebszeit
(T, ermittelt im Eco-Modus)
323 min
Ladezeit
(Tmax, lt. Hersteller)
100 min
Ladezeit
(Tmax, ermittelt)
100 min
Leistung während des Ladevorgangs
(P resp. Pmax, ermittelt)
23,7 bzw. 29,9 W
Schallausstoß
Schalldruckpegel
(LP Ø bzw. LP max aus d: 1,0 m, lt. Hersteller)
Schalldruckpegel
(LP ∅ resp. LP max aus d: 1,0 m, ermittelt im Eco-Modus)
62,0 bzw. 66,6 dB(A)
Smart Home & Co.
App MyNeato-App (Android ab 7.0; iOS ab 13.2)
Smart Speaker-Kompatibilität ja
(Amazon Alexa; Google Home)

Bewertung

Hersteller Modell % Neato
D800
Reinigungsleistung 50 90,2
Hartboden 40 88,3
Teppichboden 40 93,5
Ecken- & Kantenreinigung 20 87,5
Arbeitsweise 25 86,5
Bewegungsmuster 30 90,0
Hindernissen ausweichen 25 90,0
Ladestation erreichen 25 96,0
App 20 65,0
Handhabung 15 88,3
Bedienung 50 90,0
Reinigung & Wartung 30 83,0
Bedienungsanleitung 20 92,0
Akkumulator 5 94,3
Arbeitszeit 50 90,5
Ladezeit 50 98,0
Material- & Materialverarbeitungsqualität 5 96,5
Bonus 0,1
(Duftkapseln);
0,5
(Smart Home-Kompatibilität);
0,1
(spezielle Tierhaarbürste)
Malus
UVP des Herstellers 399,00 €
Durchschnittlicher Marktpreis Stand v. 04.03.2022 342,00 €
Preis-Leistungsindex 3,79
Gesamtbewertung 90,2 %
(„gut“)

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Wie haben wir geprüft?

Reinigungsleistung | 50 %
Hier haben die Tester:innen die Saugleistung des Modells ermittelt: Hierzu wurden Fußböden aus verschiedenen Materialien, einmal aus Holz, Stein und Vinyl sowie einmal aus Textil (Polyamid, Hmin–Hmax des Flors: 5–25 Millimeter), immer einheitlich mit 50 Gramm verschiedener Grob- und Feinpartikel (Erde, Gras, Sand, Staub, Menschen- und Tierhaar et cetera) vorbereitet und durch Wägung erhoben, wie viele der so verteilten Partikel das Modell wirklich einzuziehen vermocht hat (m und mmax). Des Weiteren ist auch ermittelt worden, wie viele Grob- und Feinpartikel das Modell neben Fußleisten sowie aus Ecken (∡: 90°) heraus einziehen konnte. Die einzelnen Fußbodenareale wurden von den Tester:innen anschließend inspiziert, um herauszustellen, ob das Modell, abhängig von dem Material des Fußbodens, schwerpunktmäßig Grob- oder Feinpartikel erreicht.

Arbeitsweise | 25 %
Hier wurde erhoben, wie sich das Modell durch den Haushalt manövrieren kann: Die Tester:innen haben die Fahrten des Modells analysiert und währenddessen vor allem kontrolliert, ob es die verschiedenen Flächen des Fußbodens auch wirklich voll abarbeitet, nach welchem Muster es über die Fußböden rollt und wie es Hindernissen, die sich ihrer Farbe, ihrer Form und auch ihren Maßen nach voneinander unterscheiden, zu händeln weiß. Natürlich wurde auch ermittelt, ob und in welcher Art und Weise das Modell von allein wieder zu seiner Ladestation zurückkehren kann: Dies wurde aus verschiedenen Abständen (dmax: 25 Meter) kontrolliert. Ferner ist auch noch der Funktionsumfang der App beurteilt worden.

Handhabung | 15 %
Hier haben wir mit 10 Tester:innen, die vollkommen verschiedene Altersspannen (18–60+) abdecken, ermittelt, wie sich das Modell verwenden lässt, wie leicht oder schwer sich also all seine verschiedenen Funktionen verwenden lassen. Wesentlich war hier vor allem, wie man das sich vollautomatisch vollziehenden Saugprogramm anstoßen kann. Damit inhaltlich verbunden war auch das Einrichten der Ladestation. Wie sich das Modell nach Abschluss eines Saugvorgangs säubern lässt, wurde auch benotet: Der Staubbehälter wurde ein jedes Mal entnommen, entleert und sorgfältig von ggf. verbliebenem Sauggut gereinigt. Wesentlich war hier die Reinigung und Pflege kritischer Bauteile, also vor allem der Bürsten bzw. Bürstenrollen, der Räder und der Sensoren. Schließlich haben die Tester:innen auch die deutschsprachige Dokumentation des Modells unter Würdigung ihrer äußeren/graphischen und ihrer inneren/inhaltlichen Gestaltung bewertet.

Akkumulator | 5 %
Des Weiteren maßen die Tester:innen auch, wie viele Minuten das Modell mit einem vollen Akku arbeiten kann (T und Tmax, abhängig vom aktuellen Modus) und wie viel Zeit das anschließende Laden des Akkus in Anspruch nimmt (T und Tmax).

Material- & Materialverarbeitungsqualität | 5 %
Schließlich wurde auch beurteilt, welche Materialien in dem Modellkorpus verwendet und wie die einzelnen Materialien verarbeitet worden sind: Die Tester:innen haben alle im Test vertretenen Exemplare des Modells minutiös von außen und auch von innen inspiziert und währenddessen ermittelt, ob sich hier von der Fabrikation herrührende Makel, bspw. in Gestalt von erheblichen Spaltmaßen, ausmachen lassen. Das Modell sollte dank der vorhandenen Materialien vor allem dazu imstande sein, versehentliche Stöße auszuhalten, ohne durch sie Schäden zu erleiden.

Getestete Geräte

  • Neato D800

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