Direct Smarter Technology – All-in-Sensor im Test 2021

Maximale Flexibilität – mit minimaler Arbeit

20. Januar 2021

Weltweit, also auch innerhalb der Bundesrepublik, verwandeln sich immer mehr Haushalte in moderne Smart Homes: So koppeln viele schon einen Großteil ihres Haushaltsinventars, einerlei ob es sich nun um einen Sprachassistenten, den Wohnraum mit druckvoller Musik anreichernde Speaker oder die zum Frühstück wach werdende Espressomaschine handelt, mit ihren Smartphones. Dies ist in außerordentlich vielen Situationen auch wirklich sinnvoll: Dennoch werden manche Menschen in Anbetracht des immerhin mit der Erstinstallation verbundenen Arbeitsund Zeiteinsatzes noch davor zurückschrecken, ihre Wohnräume smarter zu machen. Der Hersteller Direct Smarter Technology will sich dieses Problems nun endlich annehmen und es sehr viel leichter machen, Smart Home-Mechanismen in die häuslichen vier Wände einzubinden. Um dies zu erreichen, entwickelt der Hersteller seit mittlerweile mehreren Jahren schon Produkte, mit denen sich der Smart Home-Wunsch nicht nur schnell, sondern auch noch eindrücklich-simpel verwirklichen lassen soll – auch, wenn man weder der „Generation X“ (1965–1979) noch der „Generation Y“ (1980–1993) noch der „Generation Z“ (1994–heuer) angehörig ist. Ein wunderbares Beispiel ist DSTs neuer All-in-Sensor, der ein eindrucksvolles Funktionsallerlei in sich vereinen soll und den das ETM TESTMAGAZIN in den letzten Wochen im Test hatte. Was das Modell alles kann, lesen Sie im Weiteren.

Der Gedanke, sein Haus plus Haushalt mit verschiedenen Sensoren zu überwachen, ist beileibe nicht neu: Man nehme nur moderne Alarmsysteme, die aus einer Schar von draußen und drinnen zu installierenden Sensoren bestehen. Mit Sensoren kann man allerlei messen: Mensch- und Tierbewegungen innerhalb eines bestimmten Areals vor dem Haus, die im Wohnraum herrschende Temperatur, die Art und das Ausmaß des einstrahlenden Lichtes, der Abstand eines Sensorenpaars, um den Schließstand von Fenstern und/oder Türen zu kontrollieren, und vieles mehr. An all diese per Sensor ermittelbaren Werte lassen sich per App verschiedene, von den persönlichen Ansprüchen abhängige Reaktionen schließen: Wenn bspw. eine bestimmte Temperatur erreicht wird, kann man ein mobiles Klima- (im Frühjahr und Sommer) resp. Heizsystem (im Herbst und Winter) anspringen lassen usw. Man muss all die verschiedenen Sensoren nur mit demjenigen Haushaltsinventar verbinden, das sich ab einem vorher einzuprogrammierenden Wert an- oder ausschalten, eine bestimmte Arbeit verrichten soll o. ä. Der All-in- Sensor zeichnet sich dadurch aus, dass er die Funktionen all dieser Sensoren und noch eine Handvoll mehr in sich vereint, ohne sich in puncto Farbe und Form hervorzuheben, sondern sich vornehm ins Wohnambiente des Haushalts einzupassen. Dadurch kann man sich die viel Arbeit machende Installation mehrerer Sensoren sparen und seinen Haushalt dennoch in verschiedenerlei Hinsicht überwachen.

Die wesentlichen Merkmale

  • Maße (Lmax × Bmax × Tmax): 2,8 × 4,8 × 7,0 cm
  • Sensoren: 3G-Sensor, Bewegungsmelder, Feuchtigkeitssensor, Feuermelder, Infrarot- Lichtschranke (bis zum Abschluss des Tests noch in der Entwicklungsphase), Magnetkontakt, Notfallalarm, Sabotagesensor, Tageslichtsensor, Temperatursensor, USB-Sensor (links + rechts)
  • Notstromversorgung: ja (2 × Batterien des Typs AA, 3,6 V)
  • Arten des Alarms: E-Mail, Push-Nachrichten, Sirene des Modells, SMS, Telefon, Vibration

Das Wesentliche

Für wen ist der All-in-Sensorgeeignet?
Für all diejenigen, die ihr Haus und/oder ihren Haushalt wirksam überwachen wollen, ohne sich zu diesem Zweck allzu viel Arbeit machen zu müssen.

Was ist an dem Modell hervorzuheben?
Das Modell kommt von Werk aus zwar nur mit einem einzelnen All-inSensor daher, indes lassen sich weitere Sensoren bspw. im Webshop des Herstellers erwerben. Theoretisch kann man maximal 99 von ihnen über ein und dieselbe Basisstation verbinden.

Was ist weiterhin an dem Modell interessant?
Der All-in-Sensor und die mit ihm koppelbaren Apps werden kontinuierlich weiterentwickelt, sodass voraussichtlich noch weitere Funktionen nachgepflegt werden.

Technik im Detail

Dem Äußeren nach ist der All-in-Sensor eher simpel: Man sieht hier schließlich nur einen ausgesprochen kompakten, weißen Quader (2,8 × 4,8 × 7,0 cm, Lmax × Bmax × Hmax). Diesen kann man mit einer von Werk aus zum Zubehörpack zählenden Montageplatte A und diese wiederum mit einer Wand des Haushalts verbinden: Das Modell lässt sich alternativ aber auch in vollkommen sicherer Art und Weise ankleben. So kann man den All-in-Sensor präzise in derjenigen Position installieren, die nach den räumlichen Verhältnissen im Haushalt am sinnvollsten ist. An der Vorderseite sind drei klassisch-konventionelle Tasten B zu erreichen, über die sich immerhin die wesentlichen Funktionen des Modells ansprechen lassen. Währenddessen sollte man sich auch immer den hell leuchtenden und daher in den allermeisten Situationen leicht abzulesenden Bildschirm (1,7 × 0,9 cm, Bmax × Hmax) C anschauen. Ganz vorrangig aber bedient man das Modell per Smartphone, das zuvor mit der aktuell allein mit Android (ab 6.0) kompatiblen Center-App des Herstellers versehen worden ist. Das Smartphone kann so zum Mittelpunkt aller einzeln erwerbbaren All-in-Sensoren avancieren: Schließlich lassen sich bis zu 99 von ihnen gleichzeitig verwenden (angesichts des dann zu gewärtigenden Datenstroms empfiehlt der Hersteller aber, dies nicht auszureizen). Des Weiteren kann man die Receiver-App auch mit weiteren Smartphones und/oder Tablets koppeln, um auch von außerhalb des Haushalts noch Hinweise von dem All-in-Sensor erhalten zu können. Am Modellkörper lässt sich außerdem eine Vielzahl von Einlässen D erkennen, hinter denen die verschiedenen Sensoren des Modells gelegen sind: Das Innere des Modellkörpers ist nämlich prallvoll mit verschiedenen Messinstrumenten, die bspw. Bewegungen von Menschen und Tieren ausmachen, Flammen erkennen oder Temperatur und Humidität messen. Der All-in-Sensor ist also in all denjenigen Haushalten sinnvoll zu installieren, in denen man ohnehin an mehreren der so verwirklichten Funktionen interessiert ist: Mit diesem Modell kann man schließlich alles in einem haben. Für diejenigen, die wie ein Großteil von uns regelmäßig ihr Smartphone in der Hand haben, ist die App wertvoll: Alle wesentlichen Daten kann man so auch von außerhalb des Haushalts einsehen. An der Seite des Modellkörpers sind zwei Anschlüsse E gegeben; dank derer lassen sich bspw. weitere Sensoren mit dem Modell verbinden. Auch ein von Werk aus enthaltenes Stromkabel lässt sich hier anschließen, um die Energieversorgung des All-in-Sensors sicherzustellen. Falls man indes eine andere, geradewegs nicht vom Stromnetzwerk abhängige Stromquelle vorziehen sollte, kann man auch noch normale Batterien (2 ×, Typ AA, 3,6 V) verwenden. So kann das Modell den Haushalt auch dann noch weiter kontrollieren, wenn die normale Stromversorgung plötzlich nicht mehr gegeben ist.

Der Direct Smarter Technology – All-in-Sensor im Überblick

Bewertungssiegel

Mit dem neuen All-in-Sensor will Direct Smarter Technology ein hehres Ziel erreichen: So soll das Modell in seinem ausgesprochen kleinen Korpus ein enormes Spektrum an Funktionen parat halten, um einen Großteil aller nur vorstellbaren Ansprüche abzudecken. Das Modell soll so eine Schlüsselrolle im smarten Haushalt einnehmen. Der All-in-Sensor soll sich aber auch innerhalb von ein paar Minuten in Betrieb nehmen und während des Betriebs intuitiv bedienen lassen, damit auch diejenigen, die vorher noch nie ein Smart Home-geeignetes Gerät in der Hand hatten, mit ihm auskommen. Mit Abschluss des Tests kam die Mehrheit der Tester zur Erkenntnis, dass dies im Großen und Ganzen auch „gut“ bis „sehr gut“ gelungen ist: Der All-in-Sensor bietet ein schier epochales Funktionsspektrum, arbeitet in all seinen Funktionen vollkommen verlässlich und ist simpel zu bedienen, auch per Smartphone.

Schon die Installation des Modells ließ sich während des Tests von allen Testern leicht abwickeln, ohne dass dies von deren Altersgruppe abhängig war (im Test vertreten: 21–30, 31–40, 41–50, 51–60 und 60+): Schnell kann man den Sensor an der passenden Stelle im Haushalt positionieren; anschließend lässt sich das Modell schon per Center-App mit seinem Smartphone und/ oder Tablet koppeln. Genauso simpel ist das weitere Spiel mit der App: Alles lässt sich hier in nur ein paar Momenten des Hin- und Herscrollens erreichen; die simplen Menüs der App machen es einem sehr leicht, sich innerhalb derselben zu orientieren, sodass man sich schnell zu orientieren weiß und das volle Potential des All-in-Sensors schnell und ohne Mühsal verwenden kann. Die „sehr gute“, weil größtenteils intuitive Bedienung zeichnet das Modell im Besonderen aus: Bei einer Handvoll anderer Produkte ist die Eingliederung ins Smart Home nämlich ausgesprochen kompliziert.

Während des Tests als eindrucksvoll erwiesen hat sich aber vor allem das verlässliche Funktionsspektrum: In einem Teil des Modellkörpers ist eine Vielzahl von verschiedenen Sensoren verbaut worden. Daher kann man das Modell auch dermaßen vielen Zwecken parallel dienstbar machen, bspw. zur Prävention von Einbrüchen, zum Erkennen von im Haushalt hoch wallenden Flammen oder nur zum Zählen von Kunden in einem Unternehmensraum – die vorstellbaren Zwecke sind so zahlreich, dass der All-in-Sensor in einem Gutteil aller Haushalte sinnvoll verwendet werden kann. Dass das Modell aber auch all diese verschiedenen Funktionen parallel oder, wenn es einem lieber sein sollte, vor-/nacheinander ausüben kann, ist eine weitere Stärke.

Hinzu kommt noch, dass die Sensoren allesamt verlässliche Arbeit leisten: Sie sprechen außerordentlich schnell an (TØ im Test: 0,9 s) und haben immerhin während des Tests in allen von uns simulierten Situationen angeschlagen. Anschließend kann man sich als Anwender mittels verschiedener Kommunikatonsmodi über den Alarm unterrichten lassen; auch dies gelang nahezu immer anstandslos und mit einer nur minimalen Zeitverzögerung (TØ im Test: 3,9 s).

Die Eingliederung ins Smart Home wird bspw. dadurch verwirklicht, dass man den All-in-Sensor mit einer Funksteckdose verbindet, die dann, wenn einer der Sensoren anspricht, ein anderes Gerät mit Strom speist, sodass dieses seine Arbeit verrichtet. Auch dies klappte während des Tests ohne weiteres. Wirklich hervorzuheben ist aber, dass sich der All-in-Sensor mit vielen weiteren Produkten desselben Herstellers, i. e. Direct Smarter Technology, kombinieren lässt, was sein Funktionsspektrum nochmals ausweitet. Außerdem werden der Sensor sowie die mit ihm koppelbaren Apps kontinuierlich weiterentwickelt, sodass in den kommenden Monaten voraussichtlich noch mehr Funktionen gegeben sein werden.

Der All-in-Sensor von Direct Smarter Technology weiß also vorrangig durch seine in den wesentlichen Testdisziplinen „guten“ bis „sehr guten“ Werte und durch ein simples Bedienerlebnis, gleichgültig ob am Modell oder per Smartphone resp. Tablet, zu beeindrucken. Das Modell erzielt im Test 94,1 % und erhält daher das Testurteil „sehr gut“.

Kurzbewertung

Leistung:
4,5 von 5,0
Handhabung:
5,0 von 5,0
Ausstattung:
4,5 von 5,0

Pro

  • sehr leicht zu installieren
  • immenses Funktionsspektrum angesichts der Vielzahl der von Werk aus verbauten Sensoren
  • verschiedentlich individualisierbare Sensoren
  • alarmiert verlässlich und in annehmbarer Zeitspanne (TØ im Test: 1,1–6,0 s, vgl.S. 84–85)

Contra

  • /

Die Inbetriebnahme

Der weiße Modellkörper des All-in-Sensors ist mit Maßen von 2,8 × 4,8 × 7,0 cm (Lmax × Bmax × Tmax) und einem alles andere als üppigen Gewicht in Höhe von 135 g (mmax) sehr leicht zu händeln. Dass sich das Modell in seiner Farb- und Formkomposition zurückhält, ist in Anbetracht seines Zwecks, einzelne Areale inneroder außerhalb des Haushalts zu überwachen, allemal sinnvoll. So nehmen andere Menschen den bspw. an den Wänden installierten All-in-Sensor nicht ohne weiteres wahr: Schließlich streichen 43 bis 63 % der hierzulande wohnenden Menschen noch immer alle Wände ihres Haushaltes weiß. Das Material des Modellkörpers, bei dem es sich vornehmlich um ebenes Hartplastik handelt, ist an allen Stellen ordentlich verarbeitet worden: Hier ließen sich keinerlei Makel erkennen.

Das Modell kann in einer von drei verschiedenen Weisen installiert werden: Die Montageplatte lässt sich nämlich wahlweise mit der Wand des Hauses verschrauben oder mittels eines Klebepads an ihr ankleben; alles, was man hierzu verwenden muss, ist schon von Werk aus enthalten. Das Klebepad hielt sich während des Tests vollstabil an den Wänden, ohne dass hier das Material der Wand wesentlich war: Auch innerhalb von vier Wochen in unserer Testkammer mit einer erheblich über das normale Maß hinaus schießenden Humidität (RHØ im Test: 80 %) blieb es an Ort und Stelle. Der Sensor muss aber auch von vornherein nicht solchermaßen starr installiert werden: Man kann ihn vielmehr auch nur an einem passenden Ort innerhalb des Haushalts abstellen, da sein Fuß ihm einen sicheren Stand vermittelt.

Falls man aber doch lieber die Montageplatte verwendet, muss man anschließend nur noch den All-in-Sensor mit ihr verbinden. Dies ist außerordentlich schnell abzuwickeln, während die Wiederabnahme des Sensors manchmal ein ausreichendes Maß an Feinmotorik voraussetzt. Bei der Wahl desjenigen Ortes, an dem das Modell seine Arbeit verrichten soll, sollte man einen leicht erreichbaren Stromanschluss einplanen, da der Sensor über ein 2,0 m (Lmax) messendes Stromkabel mit dem häuslichen Stromnetzwerk verbunden werden kann. Auch dieses Stromkabel ist schon von Werk aus im Zubehörpack des Modells enthalten. Falls indes kein Stromanschluss in der Nähe vorhanden sein sollte, kann die Stromversorgung auch über ein normales Batteriepaar (Typ AA, 3,6 V) verwirklicht werden: Ein solches soll laut Hersteller circa ein Jahr aushalten. Dies aber ist natürlich auch davon abhängig, wie viele Male die Sensoren anspringen, wie viele Menschen mit welchen Methoden alarmiert werden sollen et cetera. Die Batterien sollten aber idealerweise immer verwendet werden, auch dann, wenn das Modell mit dem Stromnetzwerk verbunden ist. Dadurch nämlich kann man die Funktionalität des All-in-Sensors auch bei einem Abriss der normalen Stromversorgung weiter sicherstellen.

Die Center-App

Am Sensor selbst sind neben dem 1,7 × 0,9 cm (Bmax × Hmax) messenden Bildschirm noch drei verschiedene Tasten (Ømax: 0,9 cm) vorhanden. Dieses Tastendreierlei aber braucht man nur zum Anresp. Ausschalten des Modells sowie um das Modell mit seinem Smartphone zu koppeln. Der Grund: Alle wesentlichen Funktionen erreicht man ausschließlich per Smartphone, namentlich über die bis zum Abschluss des Tests nur mit Android (ab 6.0) kompatible Center-App. Die Tasten lassen sich erstaunlich leicht erreichen und auch eindrücken. Das Größenmaß des Bildschirms ist alles andere als eindrucksvoll, aber doch ausreichend, um die wesentlichen Hinweise darzustellen: Man kann den All-in-Sensor alles in allem intuitiv handhaben. Um das Modell anschließend aber mit der App zu verbinden, ist ein Blick in die an vielen Stellen „gute“ deutschsprachige Bedienungsanleitung vonnöten: Während sie alle wesentlichen Themen auch rund um die einzelnen Sensoren abhandelt, haben wir doch vor allem detailliertere Einzelheiten zur App vermisst. Außerdem sind die hier vom Hersteller eingepflegten Graphiken von einer eher durchwachsenen Qualität.

Während des Tests, in der wir verschiedene Android-Smartphones der aktuellen Generation (mit Android 10) verwendet hatten, ließen sich die einzelnen Sensoren in der App nicht nur schnell, sondern auch verlässlich anmelden: In 90 % der Tests haben wir die Sensoren innerhalb von nicht einmal einer Minute anmelden können; in den anderen 10 % mussten wir das Anmeldeprozedere nur ein weiteres Mal anstoßen. Herauszustellen ist an dieser Stelle, dass sich das Modell außerordentlich schnell installieren und mit der App verbinden lässt: Dadurch, dass alle hier vorzunehmenden Aktionen solchermaßen simpel abzuwickeln sind, kann der All-in-Sensor auch von Menschen verwendet werden, die noch keinerlei Expertise in puncto Sensorinstallation haben; die mit alledem verbundene Arbeit ist minimal.

Die Kommunikation zwischen dem All-in-Sensor und der App spielt sich via Bluetooth ab, sodass man nicht von dem im Haushalt gegebenen WLAN abhängig ist. Freilich besteht hier kein ausladender, allein per Bluetooth abzudeckender Aktionsradius, der nicht nur vom jeweiligen Abstand, sondern auch von dem Material und dem Maß des Mauerwerks im Haus abhängig ist (dmax im Test im Freien: 191 m).

Das mit der Center-App versehene Smartphone dient schließlich als Zentralstation, über die sich eine Schar aus bis zu 99 einzeln erhältlichen All-in-Sensoren steuern lässt: So kann man auch wirklich ausladende Anwesen mit mehreren 1.000 Quadratmetern Fläche kontrollieren. Falls man sein normales Smartphone aber nicht zu diesem Zweck verwenden will oder von vornherein nicht verwenden kann, weil es sich um ein mit iOS werkelndes Apple iPhone handelt, lässt sich ein passendes Smartphone auch über den Webshop des Herstellers ordern (125,75 €).

Die Center-App bietet ein größtenteils simples, die Bedienung am Smartphone immens erleichterndes Design: So sind bspw. nur ein paar Menüs vorhanden, in denen man sich nicht verirren kann. Dadurch, dass der App von vornherein nur das wirklich Wesentliche gegeben worden ist, kann man alle individuell veränderlichen Parameter der einzelnen Sensoren innerhalb von ein paar Momenten erreichen. Das Eingangsmenü der App stellt in einer Liste alle mit der App verbundenen All-in-Sensoren bzw. anderen Geräte dar: Von hier aus lassen sich auch neue Sensoren einpflegen. Die All-in-Sensoren muss man nur anrühren, um sie an- und wieder auszuschalten. Außerdem kann man den letzten Sensorhinweis einschließlich der von ihm ermittelten Werte zur Humidität, zur Lichtintensität und zur Temperatur einsehen. Alles Wesentliche ist also mit einem Mal erkennbar. Wertvoll ist außerdem, dass sich die Sensoren auch einzeln benennen lassen. Das heißt, dass man auch bei einer Schar von im Haushalt installierten Sensoren immer weiß, um welchen es sich aktuell handelt.

Für jeden All-in-Sensor kann man einstellen, welche der in ihm vorhandenen Sensoren aktiv sein sollen. So lässt sich bspw. vorsehen, dass die im Freien installierten All-in-Sensoren nur die Mensch- und/ oder Tierbewegungen vor dem Haus, die All-in-Sensoren an den Fenstern/Türen nur hier verwirklichte Manipulationsversuche und die All-in-Sensoren innerhalb des Haushalts schließlich Feuer im Wohnraum kontrollieren sollen. Dabei können alle vorhandenen Sensoren parallel werkeln: Welche Sensoren man anschaltet, ist allein davon abhängig, was das Modell überwachen soll. Der All-in-Sensor ist also quasi ein Alleskönner, der die Funktionen verschiedener anderer Sensoren in sich vereint. Warum dies dermaßen sinnvoll ist? Weil man mit ihm mehrere Parameter in einem Areal inneroder außerhalb des Haushalts kontrollieren kann, ohne dazu eine Mehrzahl von Sensoren installieren zu müssen; der Wert des All-in-Sensors ist also vor allem darin zu sehen, dass er einem viel Arbeit abnimmt.

Manche Sensoren lassen sich außerdem noch weiter individualisieren: So kann bspw. ihre Sensitivität an die örtliche Situation angepasst werden. Gerade dies ist sinnvoll, da man so bspw. Fehlalarme verhindern kann, weil das Modell nur bei den wirklich interessanten Stimuli anspringt. Des Weiteren kann man einprogrammieren, innerhalb welcher Zeiten die Sensoren an resp. aus sein sollen, abhängig allein von den persönlichen Ansprüchen. Dass man die An-/Ausschaltmechanismen der Sensoren vollautomatisieren kann, nimmt einem nicht nur viel Arbeit ab, sondern stellt auch sicher, dass sich bspw. all diejenigen Sensoren, die den Haushalt absichern sollen, auch dann anschalten, wenn man das manuelle Anschalten mal versäumen sollte. Schließlich lassen sich auch noch die letzten 20 vom All-in-Sensor her rührenden Statushinweise einsehen, sodass man auch im Nachgang noch nachvollziehen kann, welcher der mit dem Modell verbundenen Sensoren zu welcher Zeit angesprungen ist.

Wie die App über einen ansprechenden Sensor in Kenntnis setzen soll, lässt sich auch vollkommen individuell einstellen: Zunächst kann das Modell per- App einen Alarm ausstoßen. Dieser besteht in einer Sirene, deren Schallpegel natürlich von dem verwendeten Smartphone abhängig ist, einer den Touchscreen des Smartphones partiell vereinnahmenden Push-Nachricht und/oder einer andauernden Vibration. Des Weiteren kann man jeweils bis zu 5 Menschen per Telefon, Nachricht und/oder E-Mail alarmieren. Das klappte während des Tests mehrheitlich auch ohne Fehl und Tadel, nämlich innerhalb von 1,1 bis 6,0 s (TØ im Test, vgl. näher S. 85–86). Das heißt, dass man sich sicher sein kann, von allen Alarmsituationen unterrichtet zu werden, einerlei ob man im jeweiligen Moment außer- oder innerhalb des Haushalts sein sollte.

Neben der nun in extenso behandelten Center-App ist noch eine weitere, dieses Mal interessanterweise nicht nur mit Android (ab 6.0), sondern auch mit iOS (ab 10.0) kompatible Receiver– App gegeben: Mit ihr sollen Smartphones bespielt werden, die man regelmäßig auch außerhalb des Haushalts bei sich hat, während die Center-App einem immer innerhalb des Haushalts verbleibenden Smartphone vorzubehalten ist. Die Apps unterscheiden sich rein äußerlich nicht in erheblichem Maße voneinander. Nicht anders verhält es sich mit dem Funktionsspektrum der Apps: Auch über die Receiver-App lassen sich einzelne Sensoren an- und wieder ausschalten; außerdem kann man hier eine Push-Nachricht erhalten, wenn einer der Sensoren anspringen sollte. Wer im Falle eines solchen Alarms außerdem noch kontaktiert werden soll, lässt sich mit der Receiver-App indes leider nicht einprogrammieren. Hier muss wieder die Center-App herhalten.

Die Sensoren

Die im Modell installierten Sensoren haben während des Tests allesamt ordentliche Arbeit verrichtet (vgl. näher zu den einzelnen Sensoren S. 88–89). Sehr schön ist schon einmal, dass sie außerordentlich schnell, nämlich maximal 1 s nach dem von uns simulierten Stimulus (Tmax im Test), ansprechen. Eine Ausnahme stellt hier nur der Feuersensor dar, der in vielen Situationen mehr als 6 s braucht, um das Spektrum des einstrahlenden Lichts zu analysieren und Feuer auch wirklich sicher als solches erkennen zu können (Tmax im Test). Alle Sensoren arbeiten schließlich vollkommen verlässlich: Während des Tests wurde ein Großteil aller von uns veranlassten Stimuli erkannt. Doch auch hier ist noch eine Ausnahme zu machen: Der Kontaktsensor, mit dem man bspw. den Schließzustand von Fenstern und Türen kontrollieren kann, ließ sich mehrere Male überlisten, wenn man eine der Sensorkomponenten abnahm und sie schnell, innerhalb von 1 s, wieder neben das Modell hielt. Hier wurde vereinzelt nur das Abnehmen der Komponente erkannt, nicht indes das anschließende Wiederanhalten derselben. Freilich wird das in der Praxis keinerlei Probleme nach sich ziehen. Auch wenn mit dem Sensor kontrolliert werden kann, ob und wann der Schließzustand eines Fensters resp. einer Tür verändert wird, lässt das Modell den aktuellen Schließzustand auch per App leider nicht erkennen: Man kann also vorab nicht ersehen, wie es sich nun mit dem Status des Fensters bzw. der Tür verhält („gekippt“, „geschlossen“ usw.). Daher kann es durchaus passieren, dass man das Haus verlässt, die Sensoren anschaltet und die von ihnen kontrollierten Fenster resp. Türen nicht voll verschlossen sind, ohne dass man es bspw. per App wahrnähme: Trotz des aktiven All-in-Sensors ist hier ein erhöhtes Sicherheitsrisiko gegeben.

Wenn der All-in-Sensor einen Stimulus, bspw. in Gestalt von einem vormals einprogrammierten Maß an Wärme, Humidität, Licht o. ä., erkennen sollte, muss er dies natürlich alsbald mitteilen; und auch dies klappte während des Tests exzellent: 1,1 s nach einem solchen Stimulus veranlasst die Center-App am Smartphone einen Vibrationsalarm und/oder stellt eine Push-Nachricht dar (TØ im Test). Bis die Sirene des Smartphones wahrzunehmen ist, dauert es aber noch einmal weitere 0,5 s (TØ im Test). Andere Menschen zu kontaktieren, nimmt, ohne dass dies vom Telekommunikations- und/oder E-Mail-Provider abhängig wäre, sehr viel mehr Zeit in Anspruch: Wir maßen hier Werte von 4,1 s (SMS), 4,5 s (Telefon) und 6,0 s (E-Mail, jeweils TØ im Test). Nur ausgesprochen selten kam es dazu, dass eine E-Mail den eingespeicherten Adressaten nicht erreicht hat (im Test in 5 % der Fälle).

Wie es bei Alarmsystemen regelmäßig der Fall ist, bietet auch der All-in-Sensor noch einen Schutz gegen mechanische Manipulation: Wann immer ein Mensch versuchen sollte, den Sensor mit Gewalt abzuziehen, wird dies vonseiten des Modells erkannt. Dieser Mechanismus ließ sich während des Tests nicht auch nur einmal überlisten und arbeitete stets so, wie er es sollte: Nur 1,1 s nach einem Manipulationsversuch stieß das Modell einen Alarm aus (TØ im Test).

Nach all diesen, mehrmals wiederholten Tests haben wir den Sensoren eine „gute“ bis „sehr gute“ Funktionalität attestieren können: Sie alle haben einen Großteil der von uns verursachten Stimuli schnell erkennen können. Während des Tests haben wir auch alle Hinweise, einerlei ob via App oder anderswie, innerhalb von nur ein paar Momenten erhalten.

Das Modell im Smart Home

Die Funktionalität des All-in-Sensors bewendet sich aber beileibe nicht darin, verschiedene Parameter innerhalb des Haushalts zu kontrollieren und eventuell einen Alarm anzustoßen. Vielmehr soll dieses Modell eine Schlüsselstelle im Smart Home der häuslichen vier Wände einnehmen und sich in cleverer Art und Weise mit verschiedenen anderen Geräten koppeln lassen. Das simpelste Beispiel eines solchen Geräts ist dasjenige einer Smart Home-geeigneten Funksteckdose: Eine solche lässt sich wie der All-in- Sensor mit der Center-App verbinden und auch von außerhalb des Haushalts an- oder ausschalten. Man kann so einprogrammieren, dass sie ein mit ihr verbundenes Gerät nur innerhalb einer vorbestimmten Zeitspanne mit Strom speist, es also zu einem individuell einspeicherbaren Zeitpunkt an- und schließlich wieder ausschaltet. Dies aber kann auch vollautomatisch, also ohne dass man vorher solche Zeiten einprogrammieren müsste, passieren, wenn einer der im Allin- Sensor installierten Sensoren anspringen sollte: Dann schaltet die Steckdose das mit ihr verbundene Gerät in dem Moment an oder aus, in dem es einen Alarm vom mit ihr verbundenen All-in-Sensor erhält. Die Situationen, in denen man sich dieses Wechselspiel aus Sensoren und anderem Smart Home-Equipment dienstbar machen kann, sind zahllos: Wenn bspw. der Bewegungssensor im All-in-Sensor die Wärme eines Menschen erkennen sollte, kann man sich nicht nur per App und Co. alarmieren lassen, sondern auch die Funksteckdose so einrichten, dass sie eines der in den Wohnräumen verbundenen Leuchtmittel anschaltet. Der potentielle Einbrecher sieht dies und wird annehmen, dass in dem in Wirklichkeit menschenleeren Haus doch noch Menschen anwesend und wach wären, weshalb er seinen Einbruchsversuch voraussichtlich abbrechen wird. Diese Beispielskonstellation veranschaulicht, wie sich drei verschiedene Geräte miteinander koppeln lassen, um einen wirksamen Schutz gegen Einbrüche resp. Einbruchsversuche zu erreichen. Auch all die anderen Sensoren und die von ihnen erhobenen Werte lassen sich sinnvoll verwenden: So kann man bspw. ab Erreichen einer bestimmten vom All-in-Sensor erhobenen Temperatur ein Klimasystem (im Frühjahr und Sommer) oder ein Heizsystem (im Herbst und Winter) anspringen lassen. Das hier gegebene Potential ist immens: Man muss bzgl. der zu koppelnden Geräte nur kreativ sein. Übrigens: Der Sensor sowie die beiden Apps werden kontinuierlich weiter entwickelt, sodass der Hersteller aller Wahrscheinlichkeit nach schon bald über den status quo hinausschießen wird.

 

Die Sensoren und Funktionen des All-in-Sensors im Überblick

Das Modell hat von Werk aus also 10 verschiedene Sensoren in petto, die wir hier – einschließlichder von uns während des Tests erzielten Erkenntnisse – einzelnvorstellen.

Temperatursensor

Der Temperatursensor misst die im Haushalt gegebene Temperatur und stellt diese wahlweise in °C oder °F dar. Will man nachvollziehen, wie sich die Temperaturen innerhalb einer bestimmten Zeitspanne verändern, so kann man die Werte auch durch einen Graphen illustrieren lassen. Die Temperaturen, bei deren Über- bzw. Unterschreiten das Modell einen Alarm auslösen soll, lassen sich gradgenau einprogrammieren (-20–60 °C in 1-°C-Schritten). Den Sensor kann man auch kalibrieren, wenn sich Temperaturabweichungen zwischen der vom Modell angegebenen und der wirklich vorherrschenden Temperatur abzeichnen sollten.

Feuchtigkeitssensor

Dieser Sensor misst die relative Feuchte im Haushalt (Humidität), die in der App anschließend in Prozent angegeben wird. Auch hier kann man sich graphisch veranschaulichen lassen, wie sich die Humidität innerhalb einer bestimmten Zeitdauer verändert hat. Diejenigen Werte, bei deren Über- bzw. Unterschreiten ein Alarm laut werden soll, können individuell angepasst werden (0–100 % in 1-%-Schritten). Auch dieser Sensor kann kalibriert werden. 

Tageslichtsensor

Der Tageslichtsensor misst das Licht an seiner Position im Haushalt und ordnet es in eine von drei verschiedenen Lichtintensitäten ein (scil. „Kunstlicht / Tageslicht“, „Dämmerung“ oder „Dunkelheit“). Wie schon bzgl. der Temperatur und bzgl. der Humidität kann man auch hier anhand eines Graphen abbilden lassen, wie die Lichtintensität innerhalb einer bestimmten Zeitspanne ab- und zuzunehmen pflegt. Weiterhin können Schwellenwerte angepasst werden, ab denen das Modell die jeweilige Lichtintensität messen soll.

Bewegungsmelder

Dieser Sensor hier erkennt, auch wenn der Name anderes vermuten ließe, keine Menschen- und/oder Tierbewegungen, sondern die von ihnen ausstrahlende Wärme. Damit der Sensor nicht bei in puncto Sicherheit irrelevanten Stimuli, wie bspw. von Haustieren, anspringt, lässt sich seine Sensitivität anpassen. Auch kann einprogrammiert werden, wie viele Sekunden der Sensor nach Registrierung eines Menschen und/oder Tiers nicht mehr ansprechen soll (namentlich weitere 15, 30 oder 60 s); so kann verhindert werden, dass dasselbe Lebewesen mehrere Male erkannt wird, was letzten Endes nur Strom kosten würde. Schließlich lassen sich auch Zeiten einstellen, zu denen sich der Sensor automatisch an- und wieder ausschalten soll.

Feuersensor

Der Feuersensor arbeitet vollkommen anders als ein klassischkonventioneller Rauchsensor: Er analysiert das Spektrum des einstrahlenden Lichts und erkennt, wenn dieses Licht von empor wabernden Flammen herrührt. Auch die Sensitivität dieses Sensors kann angepasst werden, was vor allem an denjenigen Stellen des Haushalts sinnvoll ist, an die viel Sonnenlicht gelangt; das Farbspektrum des von der Sonne her scheinenden Lichts entspricht schließlich größtenteils demjenigen eines Feuers. Des Weiteren kann man einprogrammieren, dass sich der Sensor zu vorbestimmten Zeiten an- oder ausschaltet.

3G-Sensor

Der 3G-Sensor kann nicht nur seine Position innerhalb des Raumes, sondern auch Materialvibrationen erkennen: Mit ihm kann das Modell bspw. über Einbrüche resp. Einbruchsversuche durchs Fenster alarmieren. Die Sensitivität dieses Sensors kann außerordentlich präzise verändert werden (0–100 % in 1-%-Schritten); außerdem lässt sich ein Nullpunkt bzgl. eventueller Rotationen setzen. Das heißt, dass der All-in- Sensor nicht unbedingt exakt waagerecht installiert werden muss, damit dieser Sensor exakt arbeiten kann. Auch bei diesem Sensor kann eine Zeitspanne einprogrammiert werden, während derer er nach dem Erkennen einer Vibration bzw. einer Neupositionierung, bspw. durch Kippen eines Fensters, nicht ansprechen soll. Schließlich lässt sich noch bestimmen, zu welcher Zeit sich der Sensor vollautomatisch an- und wieder ausschaltet.

Sabotagesensor

Dieser Sensor erkennt, wenn ein Mensch versucht, den All-in-Sensor von der mit ihm verbundenen Montageplatte abzureißen. Da sich die Funktion dieses Sensors in diesem nicht weiter individualisierbaren Schutzmechanismus erschöpft, lässt er sich nur an- und ausschalten.

Magnetkontakt

Mit diesem aus zweierlei Komponenten bestehenden Sensor lässt sich kontrollieren, ob sich der Abstand zwischen den Sensorkomponenten in erheblichem Maße verändert (dmin im Test: 1,0 cm): So kann bspw. erkannt werden, ob eine Tür zur Seite geklappt wird. Auch hier ist nichts weiter verstellbar, sodass man den Sensor bloß an- und wieder ausschalten kann.

USB-Sensor

An der linken und rechten Seite des All-in-Sensors kann man per USB-C maximal zwei weitere Sensoren, wie bspw. einen Gassensor, anschließen, die der Hersteller in absehbarer Zeit in seinen Webshop einzupflegen plant.

Infrarot-Lichtschranke(in Entwicklung)

Dieser Sensor ließ sich schon während des Tests über die App an-/auswählen, aber noch nicht verwenden, da er aktuell noch vom Hersteller entwickelt wird. Alsbald, voraussichtlich in den kommenden Monaten, soll der All-in-Sensor eine vom Menschen nicht erkennbare Lichtschranke kreieren und den Anwender alarmieren, wenn diese durchbrochen wird.

Notfallalarm

Wenn die entsprechende Funktion vorab in der App aktiviert ist, kann man durch Betätigung des großen Schalters am All-in-Sensor selbst einen Alarm manuell auslösen. Das ist bspw. in denjenigen Situationen sinnvoll, in denen man während eines Einbruchs nah am Sensor steht.

Uhr

Da sich manche der im Modell installierten Sensoren einprogrammierungsgemäß vielleicht nur zu einer bestimmten Uhrzeit von selbst ein- und/oder ausschalten sollen, ist es elementar, dass der All-in-Sensor die aktuelle Uhrzeit kennt. Die Uhrzeit lässt sich jederzeit synchronisieren.

Technische Daten

Hersteller/Modell Direct Smarter Technology
All-in-Sensor
Gewicht des Sensors 135 g
Maße des Sensors (Lmax × Bmax × Hmax) 2,8 × 4,8 × 7,0 cm
Stromanschluss ja
Maße des Stromkabels (Lmax) 2,0 m
Notstrom ja (2 × Batterien des Typs AA, 3,6 V)
Sensorarten 3G-Sensor, Bewegungssensor, Feuchtigkeitssensor,
Feuersensor, Infrarot- Lichtschranke (in Entwicklung),
Magnetkontakt, Notfallalarm, Sabotagesensor,
Tageslichtsensor, Temperatursensor, USBSensor (links + rechts)
Zubehör Ladekabel (USB), Montagematerialien, USB-Adapter
Mitteilungen per Telefonanruf versenden
(max. Anzahl der speicherbarenNummern)
ja (5)
Mitteilungen per SMS versenden
(max. Anzahl der speicherbarenNummern)
ja (5)
Mitteilungen per E-Mail versenden
(max. Anzahl der speicherbarenAdressen)
ja (5)
Push-Mitteilungen via App  ja
Scharfschaltung per App (AIS Center, AISApp (AIS Center, AISReceiver)
Name der App AIS Center (Android ab6.0); AIS Receiver (Androidab 6.0, iOS ab 10.0)

Bewertung

Hersteller/Modell % Direct Smarter Technology
All-in-Sensor
Leistung  50 93,9
Funktionalität 40 94,0
Reaktionszeit 40 93,4
Schutz (Manipulation) 20 94,7
Handhabung 35 95,5
Bedienung 35 94,5
Installation  35 96,0
Menüs (App) 30 96,0
Ausstattung 15 91,3
Funktionsspektrum 30 87,0
Zubehör 30 94,0
Erweiterbarkeit 20 97,8
Bedienungsanleitung  10 76,0
Materiel-/Materialverarbeitungsqualität 10 98,0
Bonus / Malus
Preis in Euro (UVP) 198,00
Durchschnittlicher Marktpreis in Euro 198,00
Preis-/Leistungsindex 2,11
Gesamtbewertung 94,1 % („sehr gut“)

Bewertungssiegel  

Wie haben wir geprüft?

Leistung (50 %)

Wesentlich ist, dass alle von Werk aus im All-in-Sensor enthaltenen einzelnen Sensoren in verschiedenen Situationen schnell und sicher ansprechen. Daher haben wir in viele Male wiederholten Tests erhoben, ob und innerhalb von welchen Zeitspannen (TØ) die Sensoren einen Stimulus wahrnahmen und anschließend einen Alarm auslösten. Außerdem wurden die Manipulationsschutzmechanismen des Modells kontrolliert, indem die Tester versucht haben, den an verschiedenen Stellen installierten Sensor mechanisch abzuziehen. Das von uns hier verliehene Testurteil ist größtenteils von den durchschnittlichen Zeitdauern abhängig, innerhalb derer der All-in-Sensor nach dem von uns simulierten Stimulus den Alarm auslöste und Hinweise bzgl. des Alarms an alle vorab einprogrammierten Kontakte versandte (per App, E-Mail, Nachricht et cetera). Auch wurden die vom Modell her rührenden Hinweise inhaltlich beurteilt, namentlich ob sie auch den aktuell alarmierenden Sensor, den von ihm erkannten Stimulus und den Zeitpunkt, in dem der Stimulus erkannt worden ist, ausdrücklich erkennbar machten.

Handhabung (35 %)

Hier wurde erhoben, wie leicht- oder schwergängig sich der All-in-Sensor und die verschiedenen, per Smartphone verwendbaren Apps (i. e. AIS Center-App und AIS Receiver-App) handhaben lassen: Während des Tests wurde ermittelt, wie man die Arbeit der einzelnen Sensoren über die Apps individualisieren und an die Ansprüche des Anwenders und/oder die Situation außer-/innerhalb des Haushalts anpassen kann. Hier wurde auch an die in den Apps gegebenen Menüs angeknüpft und erhoben, wie man sich mit modernen Androidund/ oder iOS-Smartphones durch die Apps hindurch manövrieren kann, wie stabil die Apps werkeln usw. Wir haben schließlich auch alle Tester veranlasst, ein Exemplar des All-in-Sensors an Wänden aus verschiedenen Materialien zu installieren, es mit den Apps zu koppeln und es anschließend zu individualisieren, um zu ersehen, ob und in welchem Maße die empfundene Qualität all dieser Schritte von individuellen Anspruchsprofilen abhängig ist.

Ausstattung (15 %)

Schließlich haben wir auch ermittelt, durch welche Funktionen sich das Modell von Werk aus auszuzeichnen weiß: So wurde erhoben, wie viele Menschen der All-in-Sensor in wie vielen verschiedenen Arten und Weisen bzgl. eines von ihm erkannten Stimulus alarmieren kann. Darüber hinaus wurden alle im Modell verbauten Sensoren nicht nur unter Würdigung ihrer Quantität, sondern auch und vor allem ihrer Qualität beurteilt: Wesentlich war also, wie wertvoll die einzelnen Sensoren inner- und/oder außerhalb des Haushalts sein können und welche Funktionsspielräume sich durch die von Werk aus enthaltene Sensorenklaviatur erschließen. Auch die maximale Anzahl der parallel ins System einzuprogrammierenden All-in-Sensoren ist bewertet worden. Weiterhin ist auch noch die deutschsprachige Fassung der Bedienungsanleitung von allen Testern benotet worden, wobei äußere und innere/ inhaltliche Aspekte bemüht wurden: Sie musste alle Themenkreise rund ums Modell in leicht verständlicher Art und Weise abhandeln, sodass man durch ihre Lektüre ohne weiteres in den Stand versetzt wird, das Modell ordnungsgemäß zu installieren und per App zu individualisieren. Schließlich haben wir noch die Material- und die Materialverarbeitungsqualität des All-in-Sensors beurteilt: So wurden alle im Test vertretenen Exemplare des Modells vor und nach dem Test äußer- und innerlich inspiziert, um eventuelle Makel in Gestalt von erheblichen Spalt-/Schweißmaßen, erhabenen Materiallinien usw. auszumachen. Auch ließen wir den Sensor wiederholt aus einer Höhe von 1,0 m (Hmax) vertikal herabpurzeln, um nach Kollisionen mit dem Fußboden (aus Holz, aus Stein und aus Polyvinylchlorid) eventuelle Materialschäden auszumachen.

Getestete Produkte

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