Bart- und Haarschneider im Test

Bart und Haare trimmen

21. Juli 2016

Ob der Bart oder das Haar gestylt werden sollen – ein Gerät genügt. Die verstell- bzw. austauschbaren Kammaufsätze der Bart- und Haarschneider ermöglichen das Trimmen individueller Bärte sowie das Schneiden des Haupthaares in verschiedener Länge. Das ETM TESTMAGAZIN prüfte sieben der Kombi-Geräte.

Kurz oder lang? – Schnittstufen zur individuellen Einstellung

Durch die Möglichkeit der Schnittstufen-Einstellung eignen sich die getesteten Geräte für das Trimmen von Bärten und Haaren in individueller Länge. Vor dem Kauf eines Bart- und Haarschneiders sollte beachtet werden, dass die mögliche Schnittstufen- bzw. Schnittlängen-Auswahl nicht bei allen Geräten gleichermaßen vielfältig ist. Im Test wies ein Bart- und Haarschneider lediglich vier mit Kammaufsätzen wählbare Schnittlängen auf, während ein anderes Modell mit verstellbaren Aufsätzen 44 Schnittstufen zuzüglich der Stufe ohne Kammaufsatz zur Verfügung stellt. Ein Bart- und Haarschneider im Test verfügt sogar über einen ausfahrbaren Präzisionstrimmer, mit anderen Modellen ist das Effilieren (Ausdünnen) zu dichten Haares möglich. Je nach dem, für welche Frisuren und Bartformen der Bart- und Haarschneider genutzt werden soll und ob auch das Haar mehrerer Personen mit unterschiedlichen Wünschen in der Haarlänge geschnitten werden soll, ist die Frage nach der Vielzahl der Schnittstufen und der weiteren Ausstattung von großem Interesse. Unseren Testberichten können Sie mehr über die Zahl der Schnittstufen, über die Ausstattung sowie über den Lieferumfang der sieben getesteten Bart- und Haartrimmer in Erfahrung bringen.

Handhabung und Leistung – Halten, Führen und Trimmen

Der leichteste Bart- und Haarschneider im Test wiegt 130 g, während das schwerste Modell 177 g auf die Waage bringt. Hier sind die Unterschiede nicht überaus groß, doch dennoch wurden hinsichtlich der Haptik teilweise sehr differente Erfahrungen gemacht. Denn außer dem Gewicht bestimmen auch die Form, die Verteilung des Gewichts, die Beschaffenheit der Oberfläche sowie das verwendete Material die Griffigkeit der Bart- und Haarschneider. Wichtig für die Handhabung sind auch eine gute Erreichbarkeit aller Tasten sowie die einfache Einstellung der gewünschten Schnittlänge. Bewertet wurde durch die Testpersonen auch die Führung der Bart- und Haarschneider (mit und ohne Kammaufsätze) durch das Haar und über die Haut. Größtes Augenmerk wurde neben dem Schneidprozess auf dessen Ergebnisse gelegt; dabei wurden die Testgeräte nicht nur zum Kürzen des Bart- und Haupthaares genutzt; auch ohne Kammaufsätze zum Formen von Konturen des Bartes oder Nackens fanden sie Verwendung. Schließlich stand die Reinigung der Schneidsätze und des Geräteinnenraums im Fokus des Tests und der Beurteilung. Drei von sieben getesteten Bart- und Haarschneidern zeichnen sich durch die Möglichkeit der komfortablen und gründlichen Reinigung unter fließendem Wasser aus.

Im Betrieb – Lautstärke, Akku- und Netzbetrieb

Im Test wurde die Akkulaufzeit gemessen und miteinander verglichen; die Differenz zwischen kürzester und längster Laufzeit beträgt 36 Minuten. Doch auch bei Geräten mit kürzerer Akku-Laufzeit muss bei den getesteten Bart- und Haarschneidern nicht auf das Trimmen des Haars verzichtet werden; sie alle nämlich können auch im Netzbetrieb genutzt werden. Zusätzlich zur Laufzeit wurde auch die Lautstärke aus 10 cm und 1 m Entfernung ermittelt.

Getestete Produkte

  • AEG HSM / R 5673
  • AEG HSM / R 5596
  • BaByliss E790E
  • Grundig MC 7440
  • Mia HC 0274+NT „Duo Trimmer Set“
  • Panasonic ER-GB80-S503
  • Philips QG415

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