8 Mähroboter im Test 2021

Für ein gepflegtes Grün

27. Mai 2021

Die Sonne strahlt, die Temperaturen erreichen endlich wieder sommerliche Sphären und das Grün des Grases schießt allenthalben empor. Genießen kann man die schönen Monate des Jahres vor allem im Freien, idealerweise in seinem Garten: Damit dessen Grün aber auch durch einen gepflegten Stil verzücken kann, muss man sich seiner immer wieder annehmen. Gerade der Rasen, der in vielen Gärten einen Großteil der vorhandenen Fläche vereinnahmt, kann durch die Wärme wild vor sich hin wachsen. Daher muss man ihn im Sommer ein- oder mehrmals pro Woche mähen und das ist vor allem dann, wenn der Garten von ausnehmenderer Größe ist, mit außerordentlich viel Arbeit verbunden. Wer sich diese Arbeit ersparen will, sollte sich einen modernen Mähroboter ins Haus (oder vielmehr in den Garten) holen: Ein solcher rollt sich programmierungsgemäß immer wieder durchs Gras und stellt währenddessen sicher, dass das Grün an allen Stellen von einheitlicher Höhe ist. Die sich während des Mähens immer weiter drehenden Messer kappen alle über das Wunschmaß hinaus nach oben hin sprießenden Grashalme ab und verarbeiten sie weiter: Danach purzeln sie auch schon als Mulch bis zur Grasnarbe herab. Hier können sie den noch verwurzelten Rasen nähren, sodass er sein strahlendes Grün viele Monate weiter erhalten kann. Wir hatten dieses Mal 8 aktuell am Markt erhältliche Modelle im Test (€min – €max: 399,99–979,00 €) und verraten im Weiteren, wo die Stärken und Schwächen der einzelnen Modelle auszumachen sind.

Wer die mit dem Mähen verbundene Arbeit leid ist, wird einen modernen Mähroboter herzlich willkommen heißen: Schließlich kann ein solcher sich souverän durch das Grün des Gartens manövrieren und das Gras an allen Stellen einheitlich abkappen. Da der Mähroboter immerhin einen Gutteil des im Garten vorhandenen Grases schon von alleine abschneidet, muss man sich ihm nur noch partiell widmen, bspw. in all den Winkeln, die von den Messern eines Mähroboters nicht erreicht werden können. Das aber nimmt, anders als eine volle Mähsession, nur ein paar Minuten in Anspruch. Vor dem Erwerb eines Modells sollte man sich indes Gedanken um das zu mähende Flächenmaß machen: Während in unserem aktuellen Test nur Modelle vertreten sind, die Flächen mittlerer Größe (Amax: 500 bis 800 m²) händeln können, sind auch Mähroboter erhältlich, mit denen sich mehr als 10.000 m² ordentlich halten lassen. Die Modelle können ihre Arbeit auch in der prallen Sonne verrichten, ihre Stationen aber nicht: Sie sind immer an einem sicheren, nicht voll exponierten Ort abzustellen. Die Mähroboter lassen sich nicht nur manuell ans Werk schicken: Dies wäre in Anbetracht der mit ihnen zu erzielenden Arbeits- und Zeitersparnis auch wirklich nicht ideal. Man kann ihre Arbeit vielmehr mit einem Timer verbinden, sodass sie immer zu einem einprogrammierten Termin innerhalb der Woche und/oder des Wochenendes in den Garten rollen: Dies lässt sich bei einem Großteil aller Modelle per App verwirklichen, einerlei ob man nun ein Android- oder ein iOS-Smartphone resp. -Tablet verwendet.

Rasenmähroboter – Technik im Detail

Auch wenn Mähroboter uns außerordentlich viel Arbeit abnehmen können: Sie zum allerersten Mal einzurichten, braucht mehr als nur ein paar Minuten. Mähroboter können sich schließlich nicht von allein innerhalb des Gartens orientieren: Man muss schon vorab die Grenzen der Fläche, die sie abrollen sollen, von Hand markieren. Dies ist mit einem meistenteils schon von Werk aus enthaltenen Kabel zu verwirklichen. Währenddessen kann man auch all diejenigen Teile des Gartens, die der Mähroboter nicht anvisieren soll, aussparen: Dies ist immer dann sinnvoll, wenn man einzelne Flächen, bspw. wenn und weil sie voller Blumen sind, vor den Messern eines Mähroboters schirmen will.

Das Kabel sollte in Abständen von circa 50 cm in der Erde verankert werden: Passende Erdanker („Heringe“) sind auch schon von vornherein enthalten. Falls der Erdboden nicht vollkommen eben sein sollte, kann man die Abstände verknappen, damit sich das Kabel nicht auch nur ein paar Millimeter nach oben hin abhebt. Ansonsten kann es durchaus passieren, dass die Messer des Mähroboters es schlicht kappen: Dann würde das Modell noch in ein und demselben Moment innehalten und abwarten, bis der Schaden behoben worden ist. Das Kabel verschwindet mit den Wochen immer weiter in der Erde, sodass man es letzten Endes nicht einmal mehr erkennen kann. Freilich lässt sich das Kabel auch schon von vornherein innerhalb des Erdbodens installieren (Tmax: 10 cm, abhängig von Modell und Hersteller). Das ist zwar arbeits- und zeitintensiver, schützt das Kabel indes vor den Messern des Roboters. Des Weiteren ist eine partielle Doppelverlegung des Kabels durchaus sinnvoll, weil man so auch im Anschluss noch ausreichend Spiel hat, um die Grenzen der zu mähenden Fläche immerhin an einzelnen Stellen anzupassen.

Weiterhin sollte man, insbesondere wenn die Fläche des Gartens ausnehmender ist, mehrere Startpunkte einprogrammieren. Die meisten Mähroboter starten von ihrer Station aus. Da sie – abhängig von der Ausdauer des Akkumulators (Tmin – Tmax im Test: 0:54 – 3:39 Stunden) – letzten Endes wieder in die Station zurückkehren, werden Areale mit erheblichem Abstand zur Station nicht immer voll erreicht. Hier können sich mehrere Startpunkte allemal auszahlen: Durch deren Einprogrammierung kann der Roboter schließlich erst in ein solches Areal hinein rollen, ehe er sich ans Mähen des Grases macht.

Die Bedienung der Modelle ist größtenteils über ein Tastenpanel vorzunehmen. Bei allen im Test vertretenen Mährobotern sind die Tasten an der Oberseite des Modellkörpers installiert worden und können dadurch von Links- und auch von Rechtshänder:innen mühelos erreicht werden. Allein bei den Stihl– und AL-KO-Modellen ist auch noch eine Haube vorhanden, die das Bedienpanel vor den draußen vorhandenen Grob- und Feinpartikeln et cetera abschirmen kann. Mit Ausnahme der Modelle von Stihl und LandXcape bieten alle anderen Modelle im Test außerdem eine App, sodass man alle wesentlichen Parameter auch per Smartphone und oder Tablet verändern kann. Um den Mähroboter in einer Notsituation schnell anhalten zu können, ist bei allen Modellen im Test eine sich durch Farbe und Form nach oben hin abhebende Stopp- Taste gegeben: Mit einem Tastendruck stoppen die Messer innerhalb eines Moments.

Die Schnitthöhe lässt sich von vornherein an die individuellen Ansprüche der Verbraucher:innen anpassen: Während des Tests haben wir vollkommen ausreichende Höhen von 20 bis 70 mm (Hmin – Hmax) einstellen können. Bei einem Großteil aller Modelle im Test ist dies über ein von Rechts- und auch von Linkshänder:innen leicht zu erreichendes Drehelement zu verwirklichen. Allein bei dem Ambrogio-Modell  verhält es sich anders: Hier muss man einen speziellen Schlüssel heranziehen, um die Höhe des Messerwerks zu verändern. Durch die Wahl der Höhe verändert sich der Abstand zwischen den Messern und der Erde. Apropos Messer: Bei ihnen kann es sich um einen einzelnen Messerbalken oder aber um mehrere Messerschneiden handeln. Mit Ausnahme des Modells von WORX Landroid sind all diese Messer von vornherein in der Mitte installiert worden. Bei diesem Mähroboter indes wurde die Messereinheit leicht nach rechts versetzt, um das Gras auch nah an den Rändern kappen zu können.

Getestete Produkte

  • AL-KO ROBOLINHO®
  • Ambrogio L15 Deluxe 
  • Bosch Indego S+ 500 
  • Einhell Expert FREELEXO 500 BT 4326363
  • LandXcape LX835
  • Robomow RT700
  • Stihl M700 Plus (WR167E)
  • WORX Landroid M700 Plus (WR167E)

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