Der R5 Nasssauger von Tesvor im Test

Für die schnelle und simple Fußbodenreinigung

25.05.2022

Einerlei ob aus Holz, aus Stein oder aus einem vollkommen anderen Material – will man sicherstellen, dass die Fußböden des Hauses makellos aussehen, so muss man sich derer mehrere Male annehmen: Das eine Mal, um all die hier vorhandenen Grob- & Feinpartikel von den Fußböden abzuziehen und das andere Mal, um die Fußböden anschließend auch noch voll abzuwischen – Malheure mit Espresso, Milch & Co. verschwinden schließlich nur so. Auch wenn diese klassisch-konventionelle Methode der Fußbodenreinigung sehr wirksam ist – dieses Doppel aus Trocken- & Nassreinigung ist ausgesprochen arbeitsintensiv. Glücklicherweise sind mittlerweile schon Produkte zu haben, mit denen sich beide Arten der Fußbodenreinigung parallel vornehmen lassen: Wir sprechen hier von modernen Nasssaugern. Als Beispiel eines solchen Modells lässt sich der aktuelle R5 Nasssauger von Tesvor heranziehen, der seit ein paar Monaten auch in der Bundesrepublik Deutschland erhältlich und alles andere als hochpreisig ist. Wir haben dieses Modell nun volle vier Wochen von unseren Testerinnen & Testern verwenden lassen und währenddessen ermittelt, wie es sich mit dessen Qualität verhält.

Die Versprechen des Herstellers verheißen so allerlei – und vieles davon ist an sich auch durchaus plausibel. Das Vorhandensein eines Akkumulators bspw. kann einen endlosen Aktionskreis vermitteln – schließlich ist man nicht von einem andauernden Anschluss des Modells ans Stromnetzwerk des Haushalts abhängig. Dadurch außerdem, dass das Stromreservoir des Akkumulators mehr als 45 Minuten aushalten soll, sollten auch Verbraucherinnen & Verbraucher mit ausladenderen Flächen in einem Mal alles abdecken können. Die interessanteste Funktion des Modells aber stellt seine smarte Saugleistungsanpassung dar: Es soll dank der in seiner Fußbodendüse vorhandenen Sensoren erkennen können, in welchem Maße das aktuelle Fußbodenareal verschandelt ist und dem Motor anhand dieser Erkenntnis vorschreiben, mit wie viel Power er sich ans Werk machen soll. Dies wäre wirklich dankbar, würden sich Verbraucherinnen & Verbraucher so doch von vornherein keinerlei Gedanken um ein manuelles Verstellen des Modus machen müssen, um die Fußböden wieder makellos werden zu lassen. Wie wertvoll dieses Feature wahrlich ist, wie sich das Modell durchs Haus manövrieren lässt, wie wirksam welche Flecken verschwinden und vieles mehr lesen Sie weiter unten.

Wesentliches

Für wen?
Für alle Verbraucherinnen & Verbraucher, die ihre Fußböden durch eine parallele, also in einem Mal zu verwirklichende Trocken- & Nassreinigung leichtgängig säubern wollen.

Was ist hervorzuheben?
Das dem Modell verliehene Selbstreinigungsprogramm erwies sich als sehr wirksam – es nimmt Verbraucherinnen & Verbrauchern einen Großteil der mit der Modellreinigung verbundenen Mühen ab.

Was ist interessant?
Die Saugleistung des Modells lässt sich manuell nicht wirklich präzis an die Ansprüche des Fußbodens oder der den Fußboden verschandelnden Flecken anpassen – meistenteils nimmt das Modell eine vollautomatische Saugleistungsanpassung vor. Allein den Max-Modus können Verbraucherinnen & Verbraucher per Tastendruck anstoßen.

Tesvor R5 Nasssauger – Technik im Detail

Das Wesensmerkmal eines solchen Modells ist die den Modellkorpus zum Fußboden hin abschließende Fußbodendüse A. Hier ist schließlich nicht nur der Einlass auszumachen, durch den die den Fußboden vereinnahmenden Grob- & Feinpartikel weiter in den Staubbehälter B des Modells empor wandern, sondern auch eine während des Werkens immer weiter voran schnellende Walze C mit einem Wischmopp. Dieser wird während der Fußbodenreinigung immer wieder mit Wasser versehen, um den Fußboden auch wirksam abwischen zu können: Das Wasser kommt aus dem Tank D am Handteil des Modells. Ein Großteil des Schmutzwassers – also des nach dem Wischen verbliebenen, mit all den verschiedenen Grob- & Feinpartikeln verbundenen Wassers – kommt auch in den schon hiervor angesprochenen Staubbehälter. Am Handteil E des Modells, an dem man dasselbe packen und es anschließend sicher vor sich her schieben kann, sind drei verschiedene Tasten zu erreichen. Mit ihnen lässt sich das Modell an- und wieder ausschalten, der Wasserausstoß anpassen usw. Das hier außerdem vorhandene Liquid Crystal Display F stellt dar, wie es sich mit dem aktuellen Modus des Modells und dem noch im Akkumulator vorhandenen Stromvolumen verhält. Apropos Akkumulator: Dieser ist hinten am Modell zu sehen G. Will man ihn wieder mit neuem Strom speisen, so muss man das Modell in der von Werk aus mit enthaltenen Station abstellen. Hier kann man aber auch all das Zubehör verstauen, um es immer schnell und simpel erreichen zu können.

Der Test im Überblick

Der R5 Nasssauger von Tesvor konnte sich in all den verschiedenen Tests unserer Testerinnen & Tester durch eine ansprechende Fußbodenreinigungsleistung hervorheben, dank derer sich das Modell in vielen Momenten ersprießlich verwenden lässt. Wirklich wertvoll ist bspw. auch das von Werk aus vorhandene Zubehörpack, das nicht nur eine Station zum Anschluss ans Stromnetzwerk des Hauses, sondern auch noch weitere, während des Verwendens des Modell verschleißende Teile (Filter, Walze usw.) bietet. Kritik aber war von unseren Testerinnen & Testern anlässlich der durchwachsenen Qualität der Materialien und des Materialverbunds zu äußern; schließlich kann aus manchen Teilen des Modellkörpers Wasser herausrinnen (→ Größe, Gewicht & Co.).

Verwenden lässt sich das Modell wirklich anspruchslos: Hier ist auch die Qualität der Mechanik der Tasten und des Modus & Co. veranschaulichenden Liquid Crystal Displays zu loben. Dass das Modell dank smarter Sensoren den Modus des Motors an die den Fußboden verschandelnden Flecken anpassen kann, ist wirklich wertvoll: So müssen Verbraucherinnen & Verbraucher den Fußboden nicht während des Manövrierens des Modells immer präzise von oben inspizieren und den Modus verstellen. Als wirksam erwies sich auch das dem Modell verliehene Selbstreinigungsprogramm, das Verbraucherinnen & Verbrauchern viel Arbeit abnehmen kann. Was aber verdrießlich ist: Wirklich viel Flexibilität kann die Mechanik des Modells während des Führens über die Fußboden nicht vermitteln. Auch lassen sich Flächen des Fußbodens unterhalb von Mobiliar nicht in vollem Maße erreichen. Schön ist aber, dass sich während des Voranschiebens des Modells kein ausnehmendes Maß an Widerstand wahrnehmen lässt (→ Die Handhabung).

Die Qualität der dem Modell verliehenen Dokumentation ist leider ausgesprochen schwach (→ Die Bedienungsanleitung).

Sehr viel euphorischer waren unsere Testerinnen & Tester bzgl. der Qualität des Akkumulators: Dieser kann den Motor des Modells schließlich volle 54:24 Minuten (Tmax im Standard-Modus) mit Strom speisen. Danach muss das Modell aber 239 Minuten (Tmax) am Stromnetzwerk des Hauses verweilen, bis der Akkumulator wieder prallvoll ist (→ Der Akkumulator).

Auch lässt sich Lob über das Maß des in der Mechanik des Modells wurzelnden Schallausstoßes verlieren: Wiewohl sich die Schalldruckpegelpeaks von 70,2 dB(A) (LP max aus d: 1,0 Meter) auch von anderen Verbraucherinnen & Verbrauchern im Haushalt wahrnehmen lassen, ist der Schallausstoß dieses Modells doch maßvoller als der vieler andere (→ Der Schallausstoß).

Nach dem Abschluss der Fußbodenreinigung können sich vereinzelt noch Spuren (Schlieren & Co.) am Fußboden erkennen lassen: Das ist aber vor allem von den Merkmalen der Flecken abhängig, ob und in welchem Maße sie also bspw. Lipide usw. enthalten. Anspruchsvoller wird es auch dann, wenn man mit dem Modell verschiedenerlei Flecken nach dem Trocknen abwischen will – bspw. solche von Espresso, Milch usw. (→ Die Reinigungsleistung).

Alles in allem ließen sich während unseres vier Wochen währenden Tests also vielerlei Stärken, aber auch eine Handvoll verschiedener Schwächen ausmachen – als wie wesentlich diese Schwächen aber wirklich anzusehen sind, ist von den individuellen Ansprüchen der Verbraucherinnen & Verbraucher abhängig. Wir verleihen dem R5 Nasssauger von Tesvor mit 89,2 % das nach unserem Maßstab wohlverdiente Testurteil „gut“.

Logo des Produkts

Die wesentlichen Merkmale

  • Höhe des Handteils (dmax v. Fußboden): 1,15 Meter
  • Volumen des Frischwassertanks (Vmax): 900 Milliliter
  • Volumen des Schmutzwassertanks (Vmax): 700 Milliliter
  • Betriebsdauer (Tmax, ermittelt): 54:24 Minuten im Standard-Modus & 21:06 Minuten im Max-Modus
  • Ladedauer (Tmax, ermittelt): 239 Minuten

Pro

  • smarte Saugleistungsanpassung an die Ansprüche des Fußbodens
  • annehmbarer Schalldruckpegel (LP max aus d: 1,0 Meter: 70,2 dB(A) im Max-Modus)
  • ausdauernder Akkumulator (Tmax: 54:24 Minuten im Standard-Modus)
  • wirksames Selbstreinigungsprogramm

Contra

  • durchwachsene Flexibilität
  • Qualität der Bedienungsanleitung
  • vereinzelt Probleme bei schwereren Flecken

Kurzbewertung

Reinigung
4,5 von 5,0
Handhabung
4,5 von 5,0
Ausstattung
4,5 von 5,0
Betrieb
4,5 von 5,0

Größe, Gewicht & Co.

Die Maße des R5 Nasssaugers sind mit 1,19 × 0,35 × 0,33 Metern (Hmax × Bmax × Tmax) alles andere als monumental: Das ist wunderbar, weil sich das Modell so von allen Verbraucherinnen & Verbrauchern schnell, simpel und sicher durchs Haus manövrieren lassen sollte – einerlei wie es sich mit deren Größe verhält. Auch sein Gewicht ist mit nur 5.243 Gramm (mmax, inhaltslos) sehr maßvoll, sodass weder die Muskulatur der Arme noch die der Schultern während des Verwendens des Modells wirklich placken muss. Die Qualität der das Modell ausmachenden Materialien ist ansehnlich, können sie doch bspw. auch Stöße vor Mobiliar & Co. schadlos aushalten: Die Stabilität des Modells ist also anstandslos. Mit der Qualität des im Werk des Herstellers verwirklichten Materialverbunds verhält es sich aber leider anders: Während der vier Wochen, in denen wir uns das Modell vornahmen, ließ sich mehrmals erkennen, wie Wasser aus dem Modellkörper heraus und herab rann. Dies ist kein kapitaler Makel, aber auch nicht Ausdruck einer erhabenen Quality Control im Werk des Herstellers.

Das Modell kommt von Werk aus mit einem prallen Zubehörpack daher: Vorab ist die Station zu nennen, die sich dank ihrer Maße von 0,33 × 0,34 × 0,15 Metern (Bmax × Tmax × Hmax) auch in allen Winkeln des Wohnraums wunderbar abstellen lässt. Hier kann man das Modell vorhalten, wann immer man sich den Fußböden nicht widmen will. Währenddessen lässt sich der Akkumulator des Modells – also dessen mobiles Stromreservoir – mit neuem Strom speisen. Daher muss man die Station mit dem Stromnetzwerk des Hauses verbinden: Das hier vorhandene Stromkabel kann mit seinen 1,50 Metern (Lmax) ein ausreichendes Maß an Spielraum erschließen.

Mit der Station lässt sich auch ein Zubehörhalter verbinden, in dem man all die Teile des Zubehörpacks verräumen kann: Das ist wunderbar, kann man sie so doch immer wieder problemlos erreichen. All das, was im Zubehörensemble vorhanden ist, lässt sich hier abstellen. Außerdem ließ sich noch ein klassisch-konventioneller Inbusschlüssel erspähen, den man beim Auseinandernehmen des Modells verwenden muss.

Die Qualität des Zubehörpacks ist prima: Hier ließ sich von unseren Testerinnen & Testern nichts monieren. Schön wäre es allein, wenn außerdem noch ein weiterer Akkumulator vorhanden wäre und sich die Akkumulatoren auch dann laden ließen, während sie außerhalb des Modellkörpers sind. Dann könnte man einen Akkumulator im Modell verwenden, um sich den Fußböden zu widmen und den anderen währenddessen laden.

Die Handhabung

Nach dem Auspacken muss noch das Handteil mit dem Modell verbunden werden, was aber ohne Mühen zu verwirklichen ist. Danach muss man den hier vorhandenen Tank (Vmax: 900 Milliliter) mit Wasser versehen. Die Mechanik hält ihn starr im Modellkörper, sodass man während des Heraushebens viel Widerstand wahrnehmen kann. Der Wassereinlass schließlich ist mit 24 Millimetern von ausreichendem Maß, sodass nur ab und an mal der ein oder andere Milliliter Wasser an den äußeren Wänden des Tanks herab rinnen sollte. Wenn in dem Moment des Herausnehmens noch Wasser im Tank sein sollte, so kann ein Teil hiervon herausrinnen.

Die drei Tasten des Handteils erlauben es, Motor & Co. des Modells anzusprechen. Mit einer von ihnen kann man das Modell an- und wieder ausschalten. Nach dem Anschalten ist das Modell immer im Standard-Modus. Hier kann das Modell anhand von Sensoren der Fußbodendüse ersehen, wie es sich mit den Ansprüchen des Fußbodens verhält und alsdann die Motorlast an diese Ansprüche anpassen. Während unseres vier Wochen währenden Tests erwies sich die Technik des Modells auch als durchaus verlässlich. Nur ab und an wollten die Sensoren verschiedene Flecken nicht erkennen und den Motor daher nicht in ausnehmenderem Maße placken lassen. Wirklich problematisch war dies aber nie, kann man dann doch per Tastendruck eilends in den Max-Modus wechseln, in dem der Motor des Modells immer das Maximum leistet. Mehr kann das Modusspektrum des Modells aber leider nicht vorweisen: Viele Verbraucherinnen & Verbraucher werden schon ob des sehr viel maßvolleren Stromverbrauchs die smarte Saugleistungsanpassung durch die Sensoren des Modells im Modus Standard hinnehmen. Kontrollieren kann man aber den Wasserausstoß des Modells: Dieser lässt sich per Tastendruck anhalten, was bspw. dann sinnvoll ist, wenn der Fußboden nach mehreren Malen des Hin und Hers mit der Fußbodendüse schon voller Wasser ist.

Mit Maßen von 105 × 60 Millimetern (Bmax × Hmax) kann das Liquid Crystal Display des Modells wirklich imponieren. Hier lässt sich während des Verwendens des Modells alles wirklich Wesentliche – wie bspw. das noch im Akkumulator vorhandene Stromvolumen von 0 – 100 % – ablesen. Auch allerlei Hinweise stellt das Modell hier nach außen hin dar, um Verbraucherinnen & Verbraucher über Status & Co. zu unterrichten. So kann man hier bspw. ersehen, wann der Schmutzwassertank voll ist. Ferner sind auch noch verschiedene akustisch-sprachliche Hinweise zu vernehmen, wenn man diese Funktion vorher nicht ausschalten sollte; wirklich ansprechend ist die Qualität der deutschsprachigen Hinweise aber nicht.

Der Winkel der Fußbodendüse lässt sich leider weder schnell noch simpel verändern: So kann man mit ihr bspw. auch nur ausladende Kurven verwirklichen. Nach ein paar Malen werden Verbraucherinnen & Verbraucher aber wissen, wie sich das Modell wirksam über die Fußböden des Hauses schieben lässt, wie man es also in welchen Situationen handeln muss. Schön ist, dass sich während des Führens der Fußbodendüse über Fußböden aus verschiedenen Materialien keinerlei Widerstand wahrnehmen lässt. Alles in allem kann man also einen Großteil der Flächen des Fußbodens mit dem Modell erreichen – allein die von Mobiliar wie bspw. Sideboards verstellten Flächen lassen sich nicht in vollem Maße anvisieren; die Maße der Fußbodendüse sind zu üppig. Hervorzuheben ist noch, dass auch die Arbeit an den abschließenden Teilen des Fußbodens, also bspw. den Fußleisten, wunderbar vorzunehmen ist: Maximal 5 Millimeter vor den Fußleisten ließen sich anschließend noch ein paar Grob- & Feinpartikel erkennen – hier kann die in der Fußbodendüse voran schnellende Walze nicht hinreichen.

Während einer Arbeitspause kann man das Modell schließlich vertikal abstellen: Währenddessen ist es auch so stabil, dass es nur durch stärkere Stöße kippen kann. Nach der Arbeit sollte man das Modell aber immer in seiner Station verweilen lassen – auch wenn der Akkumulator noch voll sein sollte: Denn es kann schnell passieren, dass dann noch viele Milliliter Wasser aus der Walze herausrinnen. Diese würde in eine den Fußboden vereinnahmende Wasserlache münden und – immerhin bei manchen Materialien – Wasserschäden verursachen. Dank einer die Fußbodendüse einschließenden Schale kann das in der Station nicht passieren. Ein weiterer Vorteil: Allein in der Station kann man auch das nur 78 Sekunden (Tmax) dauernde Selbstreinigungsprogramm anstoßen. Hier lässt das Modell viel Wasser durch dessen Mechanik – vor allem durch die Fußbodendüse und die hier vorhandene Walze – schießen, um verbliebene Grob- & Feinpartikel auszuwaschen. Danach sollte man den Schmutzwassertank leeren und auch ihn das ein oder andere Mal auswaschen. Dies ist mühevoller, weil sich hier Grob- & Feinpartikel und Wasser vermischen und sich in den Winkeln des Tanks ansammeln können. Mehr als eine Minute werden Verbraucherinnen & Verbraucher aber auch hier nicht verwenden müssen.

Einzelne Teile des Modells verschleißen während des Verwendens des Modells – das Maß des Verschleißes ist vom Material des Fußbodens und vielerlei anderem abhängig. Dies ließ sich von unseren Testerinnen & Testern vor allem bei der immer wieder über den Fußboden schnellenden Walze in der Fußbodendüse ersehen. Genauso verhält es sich aber auch mit der Membran des Filters. Glücklicherweise kann man das eine wie das andere Teil eilends auswechseln, ohne dass man hier viel Geschick haben muss.

Die Bedienungsanleitung

Die dem Modell verliehene Dokumentation des Herstellers ließe sich noch in verschiedenen Teilen verbessern: So ist bspw. schon die sprachliche Qualität der in ihr vorhandenen Texte schwach, was sich aber aus der Sicht unserer Testerinnen & Tester noch verschmerzen ließ – schließlich sind die Texte noch immer vollkommen verständlich. Was aber verdrießlich ist: Die Dokumentation handelt alles Wesentliche nur kurz und knapp ab und lässt bspw. Hinweise zum Verwenden des Modells über verschiedenen Fußböden vermissen. Lob sprachen unsere Testerinnen & Tester allein über die Qualität der den Text arrondierenden Graphiken aus – sie veranschaulichen viele Teile des Textes und verbessern dadurch auch das Textverständnis.

Der Akkumulator

Der Akkumulator des Modells (U: 25,2 Volt & Q: 3.800 Milliamperestunden) ist von einer ansehnlichen Qualität, wie sich auch anhand der von unseren Testerinnen & Testern ermittelten Ausdauer ersehen ließ: Während des Arbeitens im Standard-Modus ist die Ausdauer stark von den Bedingungen der Fußbodenreinigung (Material und Materialstruktur des Fußbodens, Art und Ausmaß der Flecken et cetera) abhängig, weil das Modell seine Saugleistung immer von allein anpasst und der Stromverbrauch wiederum von der Saugleistung abhängig ist. Wir maßen über planem, nur Staub vorweisendem Fußboden aus Steinwerk volle 54:24 Minuten (Tmax); dies ist wirklich ordentlich und sollte sich auch in den Haushalten vieler Verbraucherinnen & Verbraucher als vollkommen ausreichend erweisen, um sich den Wohnräumen zu widmen. Sehr viel schneller wird das Stromreservoir im Max-Modus leer: Hier maßen wir nurmehr 21:06 Minuten (Tmax). Doch ist der Strom dann noch nicht vollends verbraucht; vielmehr kann das Modell anschließend noch weitere 12:43 Minuten (Tmax) im Standard-Modus arbeiten. Nur der Max-Modus lässt sich dann nicht mehr anstoßen.

Bis der Akkumulator anschließend wieder prallvoll mit Strom ist, muss das Modell 239 Minuten (Tmax) in seiner Station verweilen – das ist wirklich alles andere als schnell.

Der Schallausstoß

Die in dem R5 Nasssauger vorhandene Mechanik lässt sich während des Verwendens des Modells auch in puncto Akustik wahrnehmen: Wir maßen hier Schalldruckpegelspitzen von 67,7 dB(A) resp. 70,2 dB(A) (LP max aus d: 1,0 Meter) – einmal im Modus Standard und einmal im Modus Max. Dieses Maß an Schallausstoß ist an sich sehr hoch, aber im Verhältnis zu den Modellen vieler anderer Hersteller, derer sich unsere Testerinnen & Tester schon annahmen, noch immer maßvoll. Dennoch: Wer sich mit dem Modell dem Fußboden widmen sollte, während andere Verbraucherinnen & Verbraucher bspw. Filme, Serien usw. schauen, der wird sie durch den dann zu vernehmenden Schallausstoß sicherlich enervieren.

Die Reinigungsleistung

Die Qualität der Fußbodenreinigungsleistung ist von vielerlei – vor allem aber von dem Material und der Materialstruktur des Fußbodens und von der Art und dem Ausmaß der ihn verschandelnden Flecken – abhängig. Frische Flecken, derer man sich mit dem Modell innerhalb von Momenten nach einem den Fußboden verunstaltenden Malheur annimmt, kann das Modell in vollem Maße verschwinden lassen, ohne dass man es viele Male über die Fläche des Fußbodens manövrieren muss. Doch kann es hier auch passieren, dass sich anschließend noch Schlieren am Fußboden abzeichnen: Dies ließ sich bspw. nach der Arbeit an solchen Flecken wahrnehmen, die einen erheblichen Teil an Lipiden (Milch usw.) oder Sacchariden (süße Marinaden, Saucen usw.) enthielten. Wie sich diese Schlieren schließlich wahrnehmen lassen, ist von dem Material und der Materialstruktur des Fußbodens abhängig: Gerade von solchen Materialien, die sich schon von vornherein durch einen außerordentlichen Glanz auszeichnen, wie dies bspw. bei Steinwerk (Granit, Marmor & Co.) mit abschließender Politur der Fall ist, heben sich die Schlieren in erheblichem Maße ab.

Weil wir aber einen Text allein als nicht ausreichend ansehen, um die Stärken und Schwächen der Fußbodenreinigungsleistung des Modells plastisch zu machen, veranschaulichen wir sie im Weiteren anhand von mehreren Splits: Hier lässt sich erkennen, wie wirksam die Mechanik des Modells in verschiedenen Fällen, die auch in den Häusern von Verbraucherinnen & Verbrauchern immer mal wieder vorkommende Malheure simulieren sollen, wirklich war. Währenddessen stellt das Foto links immer das Fußbodenareal plus Fleck vor dem Wischen und das Foto rechts das Fußbodenareal nach dem Wischen dar – verbunden mit Hinweisen von unseren Testerinnen & Testern darüber, wie viele Male das Modell über ein und dieselbe Fläche des Fußbodens zu manövrieren war, um den Fleck verschwinden zu lassen. Ein Hub ist zu verstehen als eine lineare Vor- und Rückwärtsbewegung mit der Fußbodendüse des Modells über den Fußboden.

Technische Daten

Hersteller
Modell
Tesvor
R5 Nasssauger
Größe, Gewicht usw.
Maße des Modells
(Hmax × Bmax × Tmax)
119,0 × 35,0 × 33,0 cm
Gewicht des Modells
(mmax, inhaltslos)
5,2 kg
Maße der Fußbodendüse
(Bmax)
28 cm
Maße des Stromkabels
(Lmax)
150 cm
Höhe des Handteils
(dmax v. Fußboden)
115 cm
Volumen des Frischwassertanks
(Vmax)
900 ml
Volumen des Schmutzwassertanks
(Vmax)
700 ml
Modusspektrum Standard; Max
Zubehör Inbusschlüssel; Ladestation mit Zubehörhalter; Reinigungsutensil; weitere Bürstenrolle; weiterer Filter
Akkumulator
Art des Akkumulators Lithium-Ionen
Kapazität des Akkumulators
(Qmax)
3.800 mAh
Betriebsdauer
(Tmax, lt. Hersteller)
45:00 min (Standard-Modus); 15:00 min (Max-Modus)
Betriebsdauer
(Tmax, ermittelt)
54:24 min (Standard-Modus); 21:06 min (Max-Modus)
Ladedauer
(Tmax, lt. Hersteller)
240 min
Ladedauer
(Tmax, ermittelt)
239 min
Strom & Schall
Stromverbrauch während des Ladens
(P resp. Pmax, ermittelt)
25,9 resp. 34,0 W
Schallausstoß
(LP max aus d: 1,0 m, lt. Hersteller)
67,7 dB(A) (Standard-Modus); 70,2 dB(A) (Max-Modus)
Rotation der Walze
(fmax, lt. Hersteller)
360 U/min

Bewertungstabelle

Hersteller
Modell
% Tesvor
R5 Nasssauger
Reinigung 60 89,0
Feuchtreinigung 35 85,0
Leichte bis mittelschwere Flecken 35 92,0
Ecken und Kanten 20 92,0
Schwere Flecken 10 86,0
Handhabung 20 88,2
Bedienung 40 91,0
Flexibilität 40 85,0
Reinigung & Wartung 20 89,0
Ausstattung 10 89,7
Zubehör 50 94,0
Material- & Materialverarbeitungsqualität 45 88,0
Bedienungsanleitung 5 61,0
Betrieb 10 92,3
Akkumulator 70 89,9
Schallausstoß 30 98,0
Bonus
Malus
UVP des Herstellers 399,00 €
Durchschnittlicher Marktpreis
Stand v. 25.05.2022
399,00 €
Preis-Leistungsindex 4,47
Gesamtbewertung 89,2 %

Wie haben wir geprüft?

Reinigungsleistung | 60 %
Die Qualität der mit dem Modell zu verwirklichenden Fußbodenreinigung wurde von allen Testerinnen & Testern anhand verschiedener, vielmals wiederholter Tests ermittelt: Hier wurden Fußböden aus Holz, Stein und Polyvinylchlorid mit verschiedenerlei Grob- & Feinpartikeln, die regelmäßig auch die Fußböden in den Haushalten von Verbraucherinnen & Verbrauchern verschandeln (Erde, Gras, Sand et cetera), vorbereitet. Danach wurde erhoben, wie sich diese Grob- & Feinpartikel wieder von den Fußböden abwischen ließen – einmal vor und einmal nach dem 24 Stunden währenden Trocknen in unseren Testräumlichkeiten (t: 24 °C & φ: 70 %). Die Testerinnen & Tester sahen sich den Fußboden anschließend aus allen Winkeln an und erhoben, ob und in welchem Maße sich Wischspuren (Schlieren) ausmachen ließen.

Handhabung | 20 %
Hier wurde von allen Testerinnen & Testern, die sich des Modells während des vier Wochen währenden Tests viele Male annahmen, erhoben, wie es sich vor der Fußbodenreinigung, während derselben und nach der Fußbodenreinigung verwenden lässt. Hier spielte bspw. auch ein, wie sich das Modell an verschiedenerlei Fußböden, die schon ihren Materialien nach vollkommen andere Ansprüche an das Maß des Wassers & Co. stellen können, anpassen lässt. Wesentlich war auch, ob man das Modell während des Arbeitens an den Fußböden auch abstellen kann und wie sicher der Stand des Modells nach einem solchen Abstellen wirklich ist, ob es also bspw. auch versehentliche, aus verschiedenen Winkeln simulierte Stöße durch Arme, Beine usw. aushält. Die Testerinnen & Tester verliehen nach Abschluss des Tests auch noch ein Urteil darüber, wie sich das Modell durch die verschiedenen Winkel der von ihnen mit allerlei Mobiliar vorbereiteten Testräumlichkeiten manövrieren ließ: Mit ihm sollten sich schließlich alle Areale in den Haushalten von Verbraucherinnen & Verbrauchern ohne viel Mühe erreichen lassen, idealiter auch solche, die von solchem Mobiliar vereinnahmt werden, das durch Füße nicht voll mit dem Fußboden abschließt (bspw. Low-, Side– & Highboards). Währenddessen wurde auch ermittelt, wie sich das Modell zwischen Möbelstücken hindurch schieben lässt. Wie man es nach dem Abschluss der Arbeit an den Fußböden säubern kann, wurde auch noch erhoben: Hier nahmen sich die Testerinnen & Tester vor allem der hier vorhandenen Tanks und des in der Fußbodendüse vorhandenen Walzenwerks an.

Ausstattung | 10 %
Wie es sich mit der Qualität des deutschsprachigen Teils der Dokumentation des Herstellers verhält, wurde von allen Testerinnen & Testern ermittelt – im Lichte verschiedener äußerer und innerer Aspekte. Die Dokumentation sollte schließlich alle wesentlichen Themen über das Modell in einer schon aus sich heraus in vollem Maße verständlichen Weise vermitteln, sodass auch durchschnittliche Verbraucherinnen & Verbraucher durch die Lektüre der Dokumentation in den Stand versetzt werden sollten, das Modell vor der Fußbodenreinigung, während derselben und nach der Fußbodenreinigung souverän zu verwenden. Welche Materialien das Modell ausmachen und wie diese Materialien im Werk des Herstellers verbunden worden sind, wurde auch erhoben: Es sollten an dem Modellkorpus von außen und von innen keinerlei Makel erkennbar sein, die sich bspw. in erhabenen Materiallinien äußern können. Schließlich verliehen unsere Testerinnen & Testern ein Urteil auch noch über das von Werk aus vorhandene Zubehör des Modells nach Aspekten der Quantität und der Qualität, also vor allem nach dem von den verschiedenen Teilen des Zubehörpacks in praxi erschlossenen Wertes.

Betrieb | 10 %
Wie ausdauernd der Akkumulator ist, wie viele Minuten das Stromreservoir des Modells also dessen Motor speisen kann, wurde von unseren Testerinnen & Testern in dem einen wie in dem anderen Modus des Modells ermittelt. Weiters maßen sie den Schallausstoß des Modells in dem einen wie in dem anderen Modus desselben aus einem Abstand von einem Meter und aus einer Höhe von 1,73 Metern, der durchschnittlichen Höhe der in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Verbraucherinnen & Verbraucher.

 

Wo ist der R5 Nasssauger erhältlich?

Der R5 Nasssauger von Tesvor ist sowohl auf der Homepage des Herstellers als auch bei Amazon verfügbar.

Getestete Produkte

  • Tesvor R5 Nasssauger
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