7 Kühl-Gefrierkombinationen im Test 2026
Frische nach Maß: So stark sind moderne Kühl-Gefrierkombinationen!
31. Juli 2026
Eine Kühl-Gefrierkombination arbeitet tagein, tagaus und prägt dadurch nicht nur die Lagerung von empfindlichen Lebensmitteln, sondern auch den Stromverbrauch eines Haushalts. Beim Kauf kommt es daher auf sehr viel mehr als das bloße Gesamtvolumen an: Entscheidend ist, wie flexibel sich Ebenen, Flächen & Co. an verschiedene Anspruchsprofile anpassen lassen, wie präzise und gleichmäßig Kühl- und Gefrierteil ihre Temperaturen halten und wie leichtgängig sich das Modell im Alltag bedienen lässt. Auch der Stellplatz spielt eine erhebliche Rolle. Manche Geräte können beinahe unmittelbar an einer Wand stehen, während andere seitlich deutlich mehr Raum verlangen, damit sich die Türen weit genug öffnen und so bspw. Ebenen problemlos entnehmen lassen. Genauso unterschiedlich fallen die Funktionen aus: Neben normalen Temperatureinstellungen in Bezug auf den Kühl- und Gefrierteil bieten viele Modelle Schnellkühl- und Schnellgefrierfunktionen, vereinzelt auch besonders sparsame Modi. Einzelne Kühl-Gefrierkombinationen lassen sich komfortabel per App ansprechen, verfügen über anpassbare Frischezonen oder beleuchten nicht nur den Kühlteil, sondern auch den Gefrierteil effektiv. Solche Extras sind allerdings nur dann wertvoll, wenn man derer wirklich bedarf – und wenn die grundlegenden Eigenschaften stimmen: Die Temperaturen müssen die jeweilige Programmierung möglichst genau umsetzen, Schwankungen sollten geringfügig bleiben, und der elektrische Leistungsbezug darf angesichts des dauerhaft erforderlichen Betriebs nicht überbordend werden. Schließlich kann auch ein leises, gemäßigtes Geräuschprofil wesentlich sein, wenn das Modell bspw. in einer offenen Küche oder in der Nähe von Wohn- und Arbeitsbereichen steht.
Wir haben daher 7 aktuelle Kühl-Gefrierkombinationen sorgfältig geprüft. Dabei wurden unter anderem das Volumen, die Qualität von Materialien und Materialverbund, der Bedienkomfort, die Flexibilität betreffs der Innenraumgestaltung sowie die Temperaturgenauigkeit und -gleichmäßigkeit in Kühl- und Gefrierteil beurteilt. Außerdem haben wir den elektrischen Leistungsbezug und den Schalldruckpegel im normalen Betrieb erhoben und untersucht, wie wirksam die jeweiligen Schnellkühl- und Schnellgefrierfunktionen arbeiten. So lässt sich erkennen, welches Modell besonders sparsam und leise ist, welches den größten Lagerungsspielraum erschließt und welche Kühl-Gefrierkombination im Ganzen das stimmigste Gesamtpaket bietet.
Wesentliches
Für wen?
Für alle Verbraucherinnen & Verbraucher, die ein üppiges Kühl- und Gefriervolumen in einem freistehenden Gerät bündeln wollen und dabei Wert auf eine flexible Innenraumgestaltung, eine verlässliche Temperaturführung und einen durchgängig niedrigen elektrischen Leistungsbezug legen.
Was ist hervorzuheben?
Die Spannweite innerhalb des Testfelds ist gewaltig: Das Gesamtvolumen reicht von ≈ 250 – 400 l, der durchschnittliche elektrische Leistungsbezug im normalen Modus von ≈ 10,9 – 17,7 W und der durchschnittliche Schalldruckpegel von ≈ 29,3 – 39,7 dB aus ≈ 1 m. Auch bei Komfortmerkmalen wie bspw. der Innenraumflexibilität und der Effektivität der jeweils gegebenen Beleuchtung haben sich klare Unterschiede gezeigt.
Was ist interessant?
Einzelne Modelle setzen eigene Akzente: LG bietet mit dem Fresh Converter+-Fach ein spezielles Frischefach mit elektronisch anpassbarem Temperaturprofil und mit der MyBox eine frei positionierbare Ablagelösung; Midea beleuchtet den Kühl- und den Gefrierteil und aktiviert bei Annäherung ein sanftes äußeres Orientierungslicht. Hisense, LG, Midea und Samsung lassen sich außerdem komfortabel per App ansprechen, während bspw. Bosch und Siemens dank Perfect Fit unmittelbar an einer Wand stehen können, ohne dass dies mit Problemen in Bezug auf die Türöffnung verknüpft wäre.
Der Test im Überblick
7 Kühl-Gefrierkombinationen
1. Platz: GBBS726AEV von LG („sehr gut“, 96,7 %)
Der Testsieger und Energiesparsieger von LG verknüpft ein großes Gesamtvolumen von ≈ 375 l mit einer sehr flexiblen Innenraumgestaltung, einem komfortabel erreichbaren Bedienfeld und dem leichtgängig anpassbaren Fresh Converter+-Fach. Im normalen Modus maßen wir den niedrigsten elektrischen Leistungsbezug im Test (≈ 10,9 W bei 5 °C & −18 °C) und einen sehr niedrigen Schalldruckpegel von ≈ 29,3 dB aus ≈ 1 m. Auch das Gefrierteil arbeitete ausgesprochen präzise und gleichmäßig. Abstriche bestehen lediglich bei der fehlenden Gefrierteilbeleuchtung und dem – jedenfalls verhältnismäßig – hohen Marktpreis.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des GBBS726AEV von LG.
2. Platz: KGN39OCAF von Bosch („sehr gut“, 95,9 %)
Das Modell von Bosch überzeugt durch ein gleichfalls üppiges Gesamtvolumen von ≈ 363 l, viele Höhenpositionen für Ebenen und Flächen sowie zwei ausgesprochen geräumige VitaFresh-Fächer. Die Temperaturgenauigkeit, der elektrische Leistungsbezug (≈ 11,1 W bei 4 °C & −18 °C) und der Schalldruckpegel (≈ 29,5 dB aus ≈ 1 m) sind jeweils stark; die Spezialfunktion Super-Gefrieren senkte die Gefrierteiltemperatur besonders deutlich, was bei der Einlagerung empfindlicher Lebensmittel sehr vorteilhaft ist. Eine noch höhere Bewertung verhindern u. a. das hoch positionierte Bedienfeld und die fehlende Beleuchtung des Gefrierteils.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des KGN39OCAF von Bosch.
3. Platz: RB38C607AB1 von Samsung („sehr gut“, 95,8 %)
Die Samsung RB38C607AB1 bietet mit ≈ 387 l ein wirklich gewaltiges Volumen, gleichzeitig eine hohe Stellflächeneffizienz, zwei großzügige Frischefächer und die Möglichkeit der komfortablen Bedienung per App. Im Kühlteil erreichte sie übrigens die beste Temperaturgleichmäßigkeit des Testfelds; auch der elektrische Leistungsbezug blieb mit ≈ 11,7 W im normalen Modus bei 5 °C & −18 °C niedrig. Die komfortablen Griffmulden und Full Flush erleichtern die Aufstellung des Modells, auch sehr nah an Wänden. Weniger gelungen sind die nur mittelbar anwählbaren Spezialfunktionen, das Fehlen einer vollauf stabilen Flaschenablage und die alleinige Beleuchtung des Kühl-, nicht allerdings auch des Gefrierteils.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht der RB38C607AB1 von Samsung.
4. Platz: KG39NAIAU von Siemens („sehr gut“, 95,3 %)
Das Modell von Siemens hebt sich durch die beste Material- und Materialverarbeitungsqualität, massiv gefertigte Edelstahlgriffe und die effektive Beleuchtung von Kühl- und Gefrierteil hervor. Das Volumen von ≈ 363 l lässt sich dank vieler Höhenpositionen von Ebenen & Co. flexibel verwenden; Perfect Fit erlaubt eine leichtgängige Aufstellung, bspw. auch unmittelbar an einer Wand. Der Schalldruckpegel (≈ 29,5 dB aus ≈ 1 m) und der elektrische Leistungsbezug (≈ 11,7 W bei 4 °C & −18 °C) fallen niedrig aus. Die Temperaturstabilität war allerdings schwächer als bei den Spitzenmodellen, und das hoch angeordnete Bedienfeld ist nicht für alle Personen wirklich komfortabel erreichbar.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des KG39NAIAU von Siemens.
5. Platz: RB3K330SAIC von Hisense („sehr gut“, 94,6 %)
Die vergleichsweise kompakte Hisense RB3K330SAIC nutzt ihre Stellfläche effizient und bietet ≈ 330 l Gesamtvolumen, ein großzügiges MultiTray aus stabilem Kunststoff, zwei leichtgängig anpassbare Frischefächer und die Möglichkeit zur Bedienung per App. Die Spezialfunktionen Super Cool und Super Freeze erwiesen sich als ausgesprochen wirksam; im Gefrierteil war darüber hinaus auch die Temperaturgleichmäßigkeit sehr stark. Der elektrische Leistungsbezug von ≈ 12,9 W im normalen Modus bei 5 °C & −18 °C ist noch solide. Kritisieren müssen wir allerdings die weniger hochwertigen Griffmulden, die nicht sonderlich flexibel verstellbaren Ebenen & Co. und den verhältnismäßig hohen, in der Praxis aber noch immer nur in geringem Maße hörbaren Schalldruckpegel von ≈ 36,1 dB aus ≈ 1 m.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht der RB3K330SAIC von Hisense.
6. Platz: MDRB541EIA45 von Midea („sehr gut“, 94,3 %)
Die Midea MDRB541EIA45 besitzt mit ≈ 400 l das größte Gesamtvolumen und die höchste Stellflächeneffizienz im Testfeld. Stark sind außerdem der vergleichsweise solide Funktionsumfang, die Möglichkeit zur Bedienung per App, der niedrige Schalldruckpegel von ≈ 29,8 dB aus ≈ 1 m und die außergewöhnlich effektive Beleuchtung von Kühl- und Gefrierteil. Das schwach beleuchtete, hoch positionierte Bedienfeld ist allerdings weniger komfortabel. Vor allem die Temperaturgenauigkeit und -gleichmäßigkeit im Gefrierteil sowie die nur geringfügig wirksame Funktion Super Cool begrenzen die Gesamtbewertung.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht der MDRB541EIA45 von Midea.
7. Platz: KGCN 388 145 E von Amica („gut“, 91,8 %)
Die Amica KGCN 388 145 E ist das kompakteste und günstigste Modell im Test. Zwei spezialisierte Frischefächer, ein variables Flaschenregal und die einfache Bedienlogik sind praktisch. Mit ≈ 250 l besitzt sie allerdings das geringste Gesamtvolumen; außerdem waren der elektrische Leistungsbezug (≈ 17,7 W im Temperaturmodus 3) und der Schalldruckpegel (≈ 39,7 dB aus ≈ 1 m) am höchsten. Auch die Spezialfunktion Fast Cool senkte das Temperaturniveau unter den Messbedingungen nicht signifikant. Für kleinere Haushalte bleibt das Modell gleichwohl eine platzsparende, vor allem preislich hochgradig attraktive Lösung.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht der KGCN 388 145 E von Amica.
LG
GBBS726AEV

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Hmax × Bmax × Tmax): ≈ 203,0 × 59,7 × 67,4 cm
- Gewicht (mmax d. Modells, ohne Waren): ≈ 98,0 kg
- Volumen (Vmax d. Modells): Kühlteil: ≈ 262 l; Gefrierteil: ≈ 113 l; Gesamt: ≈ 375 l
- Modusspanne: Normal; Super Cool; Super Freeze; Vacation
- Schalldruckpegel (LP mean d. Modells aus ≈ 1 m): ≈ 29,3 dB
- Elektrischer Leistungsbezug (Pmean d. Modells): ≈ 10,9 W im normalen Modus bei 5 °C & −18 °C
Pro
- App-Konnektivität vorhanden (LG ThinQ)
- exzellent erreichbares & ablesbares Bedienfeld
- flexible Innenraumgestaltung (4 Ebenen und 8 Höhenpositionen & individuell positionierbare MyBox)
- großes Gesamtvolumen (≈ 375 l)
- niedriger elektrischer Leistungsbezug (≈ 10,9 W im normalen Modus bei 5 °C & −18 °C)
- niedriger Schalldruckpegel (≈ 29,3 dB aus ≈ 1 m)
- zwei geräumige Frischefächer vorhanden (Fresh Converter+ & Fresh Balancer)
Contra
- Gefrierteil nicht beleuchtet
- hoher Marktpreis (durchschnittlich ≈ 992,93 €)
- untere Frischefächer werden nicht völlig effektiv ausgeleuchtet
Die LG GBBS726AEV misst ≈ 203,0 × 59,7 × 67,4 cm (Hmax × Bmax × Tmax d. Modells) und wiegt ≈ 98,0 kg. Die Türen in der Optik dunklen Stahls und die dunkelgrauen Seitenwände wirken modern; die Materialien sind hochwertig verarbeitet und sauber miteinander verknüpft worden. Die über einen Großteil der Türbreite verlaufenden Griffmulden sitzen unten an der Kühlteil- und oben an der Gefrierteiltür. Sie sind problemlos erreichbar und komfortabel zu verwenden. Dank Fit&Max genügt seitlich ein Abstand von ≈ 4 mm; die Türen öffnen bis ≈ 110°. Bis ≈ 15° schließen sie eigenständig.
Das Gesamtvolumen von ≈ 375 l verteilt sich auf ≈ 262 l im Kühlteil und ≈ 113 l im Gefrierteil. Die 4 Ebenen lassen sich in Teilen über 8 Höhenpositionen verteilen; für die 4 Türflächen stehen 4 Höhenpositionen bereit. Zusätzlichen Spielraum eröffnet die individuell positionierbare MyBox. Das großzügige Flaschenregal aus Kunststoff nimmt – abhängig von der jeweiligen Flaschengröße – 5 oder mehr Flaschen auf. Im geräumigen Fresh Converter+-Fach lassen sich über das Bedienfeld Meat bei ≈ −3 °C, Fish bei ≈ 0 °C oder Cheese bei ≈ 2 °C wählen. Das gewaltige Fresh Balancer-Fach ist für empfindliches Gemüse und Obst vorgesehen. Im Gefrierteil stehen 3 Schubladen und eine Eiswürfelschale bereit.
Das Bedienfeld befindet sich vorne links im unteren Bereich des Kühlteils und ist exzellent erreichbar und einsehbar. Die Tasten reagieren durchweg verlässlich; Temperaturen und Statusinformationen erscheinen hell und vorbildlich scharf. Einstellbar sind ≈ 1–7 °C im Kühlteil und ≈ −23 bis −15 °C im Gefrierteil. Neben Normal stehen Super Cool, Super Freeze und Vacation bereit. Die Spezialmodi werden zwar mittelbar, durch längerfristige Tastenbetätigung, aber verständlich angewählt. Über LG ThinQ lässt sich das Modell auch per App bedienen. Der Türalarm setzt nach ≈ 1:30 min an und ist mit beiden Türen verknüpft.
Nur der Kühlteil wird beleuchtet. Die hellweißen LEDs sitzen in seinem oberen Bereich und erschließen den größten Teil des Innenraums wirksam; die Inhalte der unteren Fächer werden allerdings, abhängig von den eingelagerten Lebensmitteln, nicht in vollem Maße erreicht. Der Gefrierteil bleibt ohne eigene Beleuchtung. Ebenen, Türflächen und Schubladen laufen leichtgängig; vor allem die vielen Höhenpositionen und die MyBox erlauben eine variable Gestaltung. Das elektronisch anpassbare Fresh Converter+-Fach kann unterschiedliche empfindliche Waren mit jeweils passendem Temperaturprofil aufnehmen. Auch das breite Flaschenregal ist im Alltag wertvoll, weil mehrere Flaschen nicht lose auf einer normalen Ebene liegen müssen.
Wir maßen im normalen Modus (Temperaturprogrammierung von 5 °C & −18 °C) einen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 0,1–127,0 W (im arithmetischen Mittel ≈ 10,9 W). Wird das Modell 24 h verwendet, werden also ≈ 0,26 kWh (≈ 0,07 €) Strom verbraucht; dies entspricht einem jährlichen Stromverbrauch von ≈ 95,69 kWh (≈ 25,84 €). Setzt man das arithmetische Mittel des Leistungsbezugs von ≈ 10,9 W ins Verhältnis zum Gesamtvolumen von ≈ 375 l, dann resultiert dies in einem mittleren Leistungsbezug von ≈ 2,9 W pro 100 l. Damit kann sich die LG GBBS726AEV von allen anderen Modellen im Test abheben, auch wenn der relative Stromverbrauch der Samsung RB38C607AB1 ähnlich stark ist.
Wir maßen im normalen Modus (Temperaturprogrammierung von 5 °C & −18 °C) eine durchschnittliche Temperatur von ≈ 3,1 °C (≈ −4,2 bis 8,9 °C) im Kühlteil und eine durchschnittliche Temperatur von ≈ −18,1 °C (≈ −19,7 bis −16,6 °C) im Gefrierteil. Die durchschnittliche Temperatur im Kühlteil unterschreitet die Temperaturprogrammierung um ≈ 1,9 °C, während die durchschnittliche Temperatur im Gefrierteil die Temperaturprogrammierung nur um ≈ 0,1 °C unterschreitet; das Modell ist an dieser Stelle also ausgesprochen präzise. Die in Teilen erheblichere Temperaturspanne im Kühlteil wird wesentlich durch das besonders kalte Fach, in dem auch Fleisch & Co. verwahrt werden können, geprägt; im Gefrierteil erreicht das Modell wiederum die beste Temperaturstabilität des Tests.
Im Modus SUPER COOL sank die durchschnittliche Temperatur im Kühlteil gegenüber dem normalen Modus von ≈ 3,1 °C auf ≈ 2,2 °C (≈ −5,4 bis 9,1 °C), also um ≈ 0,9 °C bzw. ≈ 27,9 %. Im Modus SUPER FREEZE sank die durchschnittliche Temperatur im Gefrierteil von ≈ −18,1 °C auf ≈ −26,7 °C (≈ −32,8 bis −17,4 °C), also um ≈ 8,6 °C bzw. ≈ 47,2 %. Für SUPER COOL maßen wir einen durchschnittlichen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 23,7 W und einen Stromverbrauch von ≈ 0,14 kWh innerhalb von 6 h; bei SUPER FREEZE waren es ≈ 23,8 W und ≈ 0,57 kWh innerhalb von 24 h. Das Moduspaar ist leistungsmäßig also durchaus ausgewogen, wobei SUPER FREEZE eine deutlich stärkere Temperaturverringerung als SUPER COOL erreichte.
Bosch
KGN39OCAF

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Hmax × Bmax × Tmax): ≈ 203,0 × 60,0 × 66,5 cm
- Gewicht (mmax d. Modells, ohne Waren): ≈ 96,0 kg
- Volumen (Vmax d. Modells): Kühlteil: ≈ 260 l; Gefrierteil: ≈ 103 l; Gesamt: ≈ 363 l
- Modusspanne: Normal; Ruhe; Super-Kühlen; Super-Gefrieren
- Schalldruckpegel (LP mean d. Modells aus ≈ 1 m): ≈ 29,5 dB
- Elektrischer Leistungsbezug (Pmean d. Modells): ≈ 11,1 W im normalen Modus bei 4 °C & −18 °C
Pro
- ansprechende Qualität von Materialien & Materialverbund
- flexible Innenraumgestaltung (4 Ebenen in 8 Höhenpositionen & 4 Türflächen in 6 Höhenpositionen)
- großes Gesamtvolumen (≈ 363 l)
- kann dank Perfect Fit unmittelbar an einer Wand positioniert werden (Türöffnungswinkel von max. ≈ 125°)
- maßvoller Schalldruckpegel (≈ 29,5 dB aus ≈ 1 m)
- niedriger elektrischer Leistungsbezug (≈ 11,1 W im normalen Modus bei 4 °C & −18 °C)
- zwei geräumige Frischefächer vorhanden (VitaFresh & VitaFresh XXL)
Contra
- Bedienfeld infolge seiner hohen Position nur mühsam erreichbar
- Beschriftungen des Bedienfelds nicht beleuchtet
- nur der Kühlteil wird beleuchtet
Die Bosch KGN39OCAF misst ≈ 203,0 × 60,0 × 66,5 cm (Hmax × Bmax × Tmax d. Modells) und wiegt ≈ 96,0 kg. Die Türen in der Optik dunklen Stahls und die dunkelgrauen Seitenwände wirken durchweg modern; die Materialien sind ausgesprochen stabil und rundum sauber verarbeitet. Die beidseitig über die volle Länge der Türen verlaufenden Griffmulden sind ohne Mühe erreichbar, vermitteln sicheren Grip und machen das Öffnen ausgesprochen komfortabel. Dank Perfect Fit kann das Modell unmittelbar neben einer Wand aufgestellt werden; die Türen lassen sich dennoch in ausreichendem Maße öffnen. Eine Schließautomatik ist allerdings nicht vorhanden.
Das Gesamtvolumen von ≈ 363 l verteilt sich auf ≈ 260 l im Kühlteil und ≈ 103 l im Gefrierteil. Die 4 Ebenen des Kühlteils lassen sich in Teilen über insgesamt 8 Höhenpositionen verteilen; auch die 4 Türflächen sind teilweise verstellbar und können 6 Höhenpositionen einnehmen. Hinzu kommen ein Flaschenregal und zwei geräumige Frischefächer: Das VitaFresh-Fach ist für empfindliche Fleisch- und Fischwaren vorgesehen, während das ausgesprochen großzügig gestaltete VitaFresh XXL-Fach viel Platz für Gemüse und Obst erschließt. Im Gefrierteil stehen 3 leichtgängig herausziehbare Schubladen bereit; eine Eiswürfelschale und 2 Kälteakkus sind übrigens ebenfalls vorhanden.
Das Bedienfeld befindet sich im oberen Bereich des Kühlteils und ist infolge der Modellhöhe – abhängig von der Körpergröße – ggf. nur mit Mühe erreichbar. Temperaturen und Funktionen lassen sich über eigene berührungsempfindliche Bedienelemente wählen, die während des Tests jederzeit sicher ansprachen. Die Beschriftungen werden allerdings nicht beleuchtet. Einstellbar sind ≈ 2 – 8 °C im Kühlteil und ≈ -24 – -16 °C im Gefrierteil. Neben Normal stehen Ruhe, Super-Kühlen und Super-Gefrieren bereit; alle Spezialfunktionen lassen sich unmittelbar anwählen. Eine App-Konnektivität ist jedoch nicht vorhanden.
Der akustische Türalarm spricht nach ≈ 1:30 min an, anknüpfend an sowohl den Kühl- als auch den Gefrierteil. Beleuchtet wird allerdings allein der Kühlteil: Die hellweißen LEDs befinden sich unterhalb des Bedienfelds und leuchten einen Großteil des Innenraums erstaunlich wirksam aus. Der Gefrierteil bleibt demgegenüber unbeleuchtet, sodass dessen Inhalt bei schwachem Raumlicht, bspw. abends, weniger komfortabel zu überblicken ist. Ebenen, Türflächen und Schubladen laufen leichtgängig; die vielen Höhenpositionen erleichtern die Anpassung an hohe Flaschen oder voluminöse Behälter.
Wir maßen im normalen Modus (Temperaturprogrammierung von 4 °C & −18 °C) einen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 0,2–135,9 W (im arithmetischen Mittel ≈ 11,1 W). Wird das Modell 24 h verwendet, werden also ≈ 0,27 kWh (≈ 0,07 €) Strom verbraucht; dies entspricht einem jährlichen Stromverbrauch von ≈ 96,83 kWh (≈ 26,14 €). Setzt man das arithmetische Mittel des Leistungsbezugs von ≈ 11,1 W ins Verhältnis zum Gesamtvolumen von ≈ 363 l, dann resultiert dies in einem mittleren Leistungsbezug von ≈ 3,0 W pro 100 l. Damit zählt die Bosch KGN39OCAF zu den sparsamsten Modellen und wird nur von der LG GBBS726AEV sowie von der Samsung RB38C607AB1 unterboten.
Wir maßen im normalen Modus (Temperaturprogrammierung von 4 °C & −18 °C) eine durchschnittliche Temperatur von ≈ 3,6 °C (≈ 1,2 – 8,5 °C) im Kühlteil und eine durchschnittliche Temperatur von ≈ −18,8 °C (≈ −21,4 – −14,9 °C) im Gefrierteil. Die durchschnittlichen Temperaturen weichen damit nur um ≈ -0,4 °C & ≈ -0,8 °C von den Temperaturprogrammierungen ab, sodass die Temperaturgenauigkeit exzellent ist. Auch die Temperaturstabilität ist angesichts des noch ausgesprochen moderaten Schwankungsverhaltens in beiden Teilen solide.
Im Modus SUPER-KÜHLEN sank die durchschnittliche Temperatur im Kühlteil gegenüber dem normalen Modus von ≈ 3,6 °C auf ≈ 2,6 °C (≈ 0,9 – 7,3 °C), also um ≈ 1,0 °C bzw. ≈ 28,7 %. Im Modus SUPER-GEFRIEREN sank die durchschnittliche Temperatur im Gefrierteil von ≈ -18,8 °C auf ≈ -34,2 °C (≈ -36,5 – -16,0 °C), also um ≈ 15,4 °C bzw. ≈ 81,6 % ab. Für SUPER-KÜHLEN maßen wir einen durchschnittlichen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 14,5 W und einen Stromverbrauch von ≈ 0,09 kWh innerhalb von 6 h; bei SUPER-GEFRIEREN waren es wiederum ≈ 24,1 W und ≈ 1,30 kWh innerhalb von 54 h. Vor allem SUPER-GEFRIEREN erwies sich damit als außerordentlich wirksam, während SUPER-KÜHLEN eine moderate, aber doch klar erkennbare Temperaturverringerung erzielte.
Samsung
RB38C607AB1

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Hmax × Bmax × Tmax): ≈ 203,0 × 59,5 × 65,8 cm
- Gewicht (mmax d. Modells, ohne Waren): ≈ 79,0 kg
- Volumen (Vmax d. Modells): Kühlteil: ≈ 273 l; Gefrierteil: ≈ 114 l; Gesamt: ≈ 387 l
- Modusspanne: Normal; Power Cool; Power Freeze; Vacation
- Schalldruckpegel (LP mean d. Modells aus ≈ 1 m): ≈ 33,5 dB
- Elektrischer Leistungsbezug (Pmean d. Modells): ≈ 11,7 W im normalen Modus bei 5 °C & −18 °C
Pro
- App-Konnektivität vorhanden (SmartThings)
- großes Gesamtvolumen (≈ 387 l)
- hohe Stellflächeneffizienz (≈ 988,5 l/m²)
- kann dank Full Flush beinahe unmittelbar an einer Wand positioniert werden (min. ≈ 7 mm Abstand)
- komfortable & hochwertig gefertigte Griffmulden
- niedriger elektrischer Leistungsbezug (≈ 11,7 W im normalen Modus bei 5 °C & − 18 °C)
- zwei flexibel verwendbare Frischefächer vorhanden (Optimal Fresh+ mit FlexDivider & Humidity Fresh)
Contra
- keine Flaschenablage vorhanden
- nur der Kühlteil wird beleuchtet
- Spezialmodi nur mittelbar anwählbar
Die Samsung RB38C607AB1 misst ≈ 203,0 × 59,5 × 65,8 cm (Hmax × Bmax × Tmax d. Modells) und wiegt ≈ 79,0 kg. Trotz des üppigen Volumens bleibt sie merklich leichter als viele ähnlich hohe Modelle. Die Türen in der Optik gleichförmig-dunklen Stahls und dunkelgraue Seitenwände lassen das Modell sehr edel wirken; der Materialverbund ist an allen Stellen sauber ausgeführt. Die über die volle Türbreite verlaufenden Griffmulden sitzen unten an der Kühlteil- und oben an der Gefrierteiltür. Sie sind mühelos erreichbar und vermitteln sicheren Grip. Dank Full Flush genügen seitlich ≈ 7 mm Abstand bei der Aufstellung; die Türen öffnen bis ≈ 105° und schließen innerhalb bis ≈ 30° immer selbsttätig. Die Türen starten die Schließbewegung auch bei mehr als ≈ 30°; die Schließung gelingt dann erfolgreich, wenn die jeweilige Tür dabei ausreichend Momentum aufbauen kann (so bspw. bei der Tür des Kühlteils, wenn die Schließbewegung vom max. Türwinkel von ≈ 105° aus startet).
Das Gesamtvolumen von ≈ 387 l verteilt sich auf ≈ 273 l im Kühlteil und ≈ 114 l im Gefrierteil. Die 4 Ebenen und 4 Türflächen lassen sich teilweise über jeweils 5 Höhenpositionen verteilen. Eine gesonderte Flaschenablage ist nicht vorhanden, wohl aber eine Eierablage. Das Optimal Fresh+-Fach für empfindliche Fleisch- und Fischwaren lässt sich mithilfe des FlexDivider flexibel aufteilen. Beim Humidity Fresh-Fach für Gemüse und Obst kann man die relative Luftfeuchte mechanisch über ein Drehrad anpassen. Im Gefrierteil stehen 3 Schubladen und eine Eiswürfelschale bereit.
Das Bedienfeld sitzt vorne links im Kühlteil und ist sehr bequem erreichbar und einsehbar. Die Tasten verfügen über einen soliden Druckpunkt und alle wesentlichen Informationen werden scharf und hell angezeigt. Einstellbar sind ≈ 1 – 7 °C im Kühlteil und ≈ -23 – -15 °C im Gefrierteil. Neben Normal stehen Power Cool, Power Freeze und Vacation bereit. Power Cool und Power Freeze erscheinen erst nach dem Durchlaufen des jeweiligen Temperaturspektrums; das ist weniger komfortabel als eigene Tasten für die betreffenden Spezialfunktionen. Über SmartThings kann das Modell problemlos per App angesprochen werden. Der Türalarm setzt nach ≈ 2 min ein und ist mit beiden Türen verknüpft.
Beleuchtet wird nur der Kühlteil. Die hellweißen LEDs befinden sich in seinem oberen Bereich und leuchten einen Großteil des Innenraums wirksam aus; im Gefrierteil fehlt eine eigene Lichtquelle. Ebenen, Türflächen und Schubladen laufen leichtgängig; die Höhenpositionen erlauben eine ordentliche Anpassung. Besonders nützlich ist der FlexDivider, weil sich empfindliche Waren innerhalb des Optimal Fresh+-Fachs sauber und übersichtlich voneinander trennen lassen. Die Griffmulden erleichtern den Zugriff und die Schließautomatik ist sehr komfortabel; mehrere Flaschen müssen mangels Flaschenablage allerdings bspw. auf einer Türfläche stehen.
Wir maßen im normalen Modus (Temperaturprogrammierung von 5 °C & −18 °C) einen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 0,1–270,4 W (im arithmetischen Mittel ≈ 11,7 W). Wird das Modell 24 h verwendet, werden also ≈ 0,28 kWh (≈ 0,08 €) Strom verbraucht; dies entspricht einem jährlichen Stromverbrauch von ≈ 102,80 kWh (≈ 27,76 €). Setzt man das arithmetische Mittel des Leistungsbezugs von ≈ 11,7 W ins Verhältnis zum Gesamtvolumen von ≈ 387 l, dann resultiert dies in einem mittleren Leistungsbezug von ≈ 3,0 W pro 100 l. Damit ist der relative Stromverbrauch der Samsung RB38C607AB1 wirklich stark und sehr nah an dem Spitzenwert der LG GBBS726AEV dran.
Wir maßen im normalen Modus (Temperaturprogrammierung von 5 °C & −18 °C) eine durchschnittliche Temperatur von ≈ 3,1 °C (≈ 1,1 – 5,8 °C) im Kühlteil und eine durchschnittliche Temperatur von ≈ −18,2 °C (≈ −20,9 – −15,5 °C) im Gefrierteil. Die durchschnittliche Temperatur im Kühlteil unterschreitet die Temperaturprogrammierung um ≈ 1,9 °C, was erheblicher ist, in der Praxis aber kein wirkliches Problem darstellt; die durchschnittliche Temperatur im Gefrierteil unterschreitet die Temperaturprogrammierung demgegenüber um bloß ≈ 0,2 °C. Das Modell erreicht die beste Temperaturstabilität im Kühlteil und bietet auch im Gefrierteil ein durchaus gleichmäßiges Temperaturniveau.
Im Modus POWER COOL sank die durchschnittliche Temperatur im Kühlteil gegenüber dem normalen Modus von ≈ 3,1 °C auf ≈ 0,9 °C (≈ -4,0 – 8,0 °C), also um ≈ 2,2 °C bzw. ≈ 69,9 %. Im Modus POWER FREEZE sank die durchschnittliche Temperatur im Gefrierteil von ≈ -18,2 °C auf ≈ -28,2 °C (≈ -32,3 – -17,2 °C), also um ≈ 10,1 °C bzw. ≈ 55,4 %. Für POWER COOL maßen wir einen durchschnittlichen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 24,7 W und einen Stromverbrauch von ≈ 0,06 kWh innerhalb von 2,5 h; bei POWER FREEZE waren es ≈ 25,6 W und ≈ 1,28 kWh innerhalb von 50 h. POWER COOL erzielte die stärkste relative Verringerung der durchschnittlichen Temperatur im Kühlteil, während auch POWER FREEZE eine sehr ausgeprägte Temperaturverringerung erkennen ließ.
Siemens
KG39NAIAU

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Hmax × Bmax × Tmax): ≈ 203,0 × 60,0 × 66,5 cm
- Gewicht (mmax d. Modells, ohne Waren): ≈ 97,2 kg
- Volumen (Vmax d. Modells): Kühlteil: ≈ 260 l; Gefrierteil: ≈ 103 l; Gesamt: ≈ 363 l
- Modusspanne: Normal; Ruhe; Super-Kühlen; Super-Gefrieren
- Schalldruckpegel (LP mean d. Modells aus ≈ 1 m): ≈ 29,5 dB
- Elektrischer Leistungsbezug (Pmean d. Modells): ≈ 11,7 W im normalen Modus bei 4 °C & −18 °C
Pro
- exzellente Qualität von Materialien & Materialverbund
- flexible Innenraumgestaltung (4 Ebenen in 8 Höhenpositionen & 4 Türflächen in 6 Höhenpositionen)
- großes Gesamtvolumen (≈ 363 l)
- kann dank Perfect Fit unmittelbar an einer Wand positioniert werden (Türöffnungswinkel von max. ≈ 125°)
- niedriger elektrischer Leistungsbezug (≈ 11,7 W im normalen Modus bei 4 °C & −18 °C)
- niedriger Schalldruckpegel (≈ 29,5 dB aus ≈ 1 m)
- sowohl der Kühl- als auch der Gefrierteil werden beleuchtet
- zwei geräumige Frischefächer vorhanden (0 °C hyperFresh & hyperFresh)
Contra
- Bedienfeld infolge seiner hohen Position nur mühsam erreichbar
- Beschriftungen des Bedienfelds nicht beleuchtet
- keine App-Konnektivität vorhanden
Die Siemens KG39NAIAU misst ≈ 203,0 × 60,0 × 66,5 cm (Hmax × Bmax × Tmax d. Modells) und wiegt ≈ 97,2 kg. Die Türen in der Optik hellen Stahls und die gleichartig hellgrauen Seitenwände wirken sehr elegant; der vortreffliche Materialverbund vermittelt den besten Qualitätseindruck im Testfeld. Anders als die übrigen Modelle besitzt sie hervorstehende Griffe aus massiv anmutendem Edelstahl. Diese sind großzügig, mühelos erreichbar und bieten exzellenten Grip. Dank Perfect Fit kann das Modell direkt an einer Wand aufgestellt werden. Die Türen öffnen bis ≈ 125°; bis ≈ 30° schließen sie selbsttätig.
Das Gesamtvolumen von ≈ 363 l verteilt sich auf ≈ 260 l im Kühlteil und ≈ 103 l im Gefrierteil. Die 4 Ebenen lassen sich teilweise über insgesamt 8 Höhenpositionen verteilen. Auch die 4 Türflächen sind in Teilen verstellbar und können 6 Höhenpositionen einnehmen. Damit entspricht der Individualisierungsspielraum demjenigen des Bosch KGN39OCAF vollauf. Hinzu kommen ein Flaschenregal und zwei Frischefächer: Das 0 °C hyperFresh-Fach ist für empfindliche Fleisch- und Fischwaren vorgesehen, während das ausgesprochen geräumige hyperFresh-Fach viel Platz für Gemüse und Obst erschließt. Im Gefrierteil stehen 3 Schubladen und eine Eiswürfelschale bereit.
Das Bedienfeld befindet sich im oberen Bereich des Kühlteils und kann infolge der Modellhöhe – abhängig von der Körpergröße – nur mit Mühe erreicht werden. Die jeweiligen berührungsempfindlichen Bedienelemente reagieren jederzeit verlässlich. Die unbeleuchteten Beschriftungen sind bei schwachem Licht allerdings weniger gut erkennbar. Einstellbar sind ≈ 2 – 8 °C im Kühlteil und ≈ -24 – -16 °C im Gefrierteil. Neben Normal stehen Ruhe, Super-Kühlen und Super-Gefrieren bereit; die Spezialfunktionen lassen sich unmittelbar anwählen. Eine App-Konnektivität ist indes nicht vorhanden. Der Türalarm spricht nach ≈ 1:30 min an, anknüpfend an die Tür des Kühlteils und an diejenige des Gefrierteils.
Sowohl der Kühl- als auch der Gefrierteil werden beleuchtet. Hellweiße LEDs befinden sich unter dem Bedienfeld und an der rechten Seitenwand des Kühlteils; sie beleuchten den Innenraum ausgesprochen effektiv. Weitere LEDs unterhalb der Kühlteiltür strahlen hell in den Gefrierteil herab, sodass auch dessen Schubladen bei schwachem Raumlicht gut einsehbar bleiben. Ebenen, Türflächen und Schubladen laufen durchweg leichtgängig. Die vielen Höhenpositionen erleichtern die Anpassung an größere Gegenstände, bspw. also hohe Flaschen und voluminöse Behälter; die Edelstahlgriffe bleiben auch bei häufigem Öffnen komfortabel.
Wir maßen im normalen Modus (Temperaturprogrammierung von 4 °C & −18 °C) einen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 0,0–161,3 W (im arithmetischen Mittel ≈ 11,7 W). Wird das Modell 24 h verwendet, werden also ≈ 0,28 kWh (≈ 0,08 €) Strom verbraucht; dies entspricht einem jährlichen Stromverbrauch von ≈ 102,17 kWh (≈ 27,59 €). Setzt man das arithmetische Mittel des Leistungsbezugs von ≈ 11,7 W ins Verhältnis zum Gesamtvolumen von ≈ 363 l, dann resultiert dies in einem mittleren Leistungsbezug von ≈ 3,2 W pro 100 l. Damit erzielt das Modell einen sehr soliden relativen Stromverbrauch, erreicht jedoch nicht vollkommen das Niveau der drei eindrucksvollsten Modelle, namentlich der LG GBBS726AEV (s. S. 42 f.), der Samsung RB38C607AB1 (s. S. 46 f.) und der Bosch KGN39OCAF.
Wir maßen im normalen Modus (Temperaturprogrammierung von 4 °C & −18 °C) eine durchschnittliche Temperatur von ≈ 2,3 °C (≈ −0,9 – 9,4 °C) im Kühlteil und eine durchschnittliche Temperatur von ≈ −18,1 °C (≈ −20,1 – −8,4 °C) im Gefrierteil. Die durchschnittliche Temperatur im Kühlteil unterschreitet die Temperaturprogrammierung um ≈ 1,7 °C, während die durchschnittliche Temperatur im Gefrierteil die Temperaturprogrammierung beinahe optimal umsetzt (≈ -0,1 °C). Die breiten Temperaturspannen, insbesondere im Gefrierteil, lassen aber eine schwächere Temperaturstabilität als bei manchen anderen Modellen erkennen.
Im Modus SUPER-KÜHLEN sank die durchschnittliche Temperatur im Kühlteil gegenüber dem normalen Modus von ≈ 2,3 °C auf ≈ 1,7 °C (≈ -0,8 – 5,7 °C), also um ≈ 0,6 °C bzw. ≈ 26,7 %. Im Modus SUPER-GEFRIEREN sank die durchschnittliche Temperatur im Gefrierteil von ≈ -18,1 °C auf ≈ -33,2 °C (≈ -34,9 – -17,8 °C), also um ≈ 15,1 °C bzw. ≈ 83,7 %. Für SUPER-KÜHLEN maßen wir einen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 14,9 W und einen Stromverbrauch von ≈ 0,09 kWh innerhalb von 6 h; bei SUPER-GEFRIEREN waren es schon ≈ 25,8 W und ≈ 1,39 kWh innerhalb von 54 h. SUPER-GEFRIEREN erreichte damit die stärkste relative Verringerung der durchschnittlichen Temperatur im Gefrierteil, während sich SUPER-KÜHLEN eher als moderat erwies.
Hisense
RB3K330SAIC

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Hmax × Bmax × Tmax): ≈ 185,6 × 59,5 × 60,0 cm
- Gewicht (mmax d. Modells, ohne Waren): ≈ 73,0 kg
- Volumen (Vmax d. Modells): Kühlteil: ≈ 215 l; Gefrierteil: ≈ 115 l; Gesamt: ≈ 330 l
- Modusspanne: Eco; Normal; Super Cool; Super Freeze
- Schalldruckpegel (LP mean d. Modells aus ≈ 1 m): ≈ 36,1 dB
- Elektrischer Leistungsbezug (Pmean d. Modells): ≈ 12,9 W im normalen Modus bei 5 °C & −18 °C
Pro
- App-Konnektivität vorhanden (ConnectLife)
- großes Flaschenregal vorhanden (MultiTray für bis zu 5 Flaschen)
- hohe Stellflächeneffizienz (≈ 924,4 l/m²)
- kompakte Tiefe (≈ 60,0 cm)
- selbsttätiges Schließen der Türen (bis max. ≈ 30°)
- zwei anpassbare Frischefächer vorhanden (0 °C Fresh Box & Fruit & Vegetable Crisper)
Contra
- Bedienfeld infolge seiner hohen Position eher mühsam erreichbar
- Griffmulden nur von solider Materialqualität
- mäßige Flexibilität der Ebenen
- nur der Kühlteil wird beleuchtet
- vergleichsweise hoher Schalldruckpegel (≈ 36,1 dB aus ≈ 1 m)
Die Hisense RB3K330SAIC misst ≈ 185,6 × 59,5 × 60,0 cm (Hmax × Bmax × Tmax d. Modells) und wiegt lediglich ≈ 73,0 kg. Sie bleibt damit niedriger und flacher als die meisten Modelle des Testfelds. Die Türen in der Optik verhältnismäßig hellen Stahls und die gleichfalls hellgrauen Seitenwände wirken sehr modern; der Materialverbund ist größtenteils solide, aber nicht völlig makellos. Die über die volle Türbreite verlaufenden Griffmulden sitzen unten an der Kühlteil- und oben an der Gefrierteiltür. Sie sind sicher erreichbar, fühlen sich aber nicht besonders wertig an. Die Türen öffnen bis ≈ 105° und das Modell benötigt seitlich nur ≈ 2,5 mm Abstand zur Aufstellung; bis ≈ 30° schließen die Türen selbsttätig.
Das Gesamtvolumen von ≈ 330 l verteilt sich auf ≈ 215 l im Kühlteil und ≈ 115 l im Gefrierteil. Die 4 Ebenen stehen in 4 Positionen bereit und lassen sich daher nur begrenzt anpassen. Die 3 Türflächen können teilweise über 4 Höhenpositionen verteilt werden. Besonders praktisch ist das große MultiTray-Flaschenregal aus Metall, in dem bis zu 5 Flaschen übersichtlich lagern können. Die 0 °C Fresh Box ist für empfindliche Fleisch- und Fischwaren vorgesehen; ihre Temperaturstufe lässt sich per Schieber anpassen, wenn auch bloß grobstufig. Beim Fruit & Vegetable Crisper kann die relative Luftfeuchte über ein Drehrad verändert werden, gleichfalls nur grobstufig. Im Gefrierteil sind 3 Schubladen vorhanden.
Das Bedienfeld sitzt im oberen Bereich des Kühlteils und ist trotz seiner Position noch akzeptabel, aber doch eher mühsam erreichbar. Die berührungsempfindlichen Bedienelemente reagieren durchweg sicher; alle wesentlichen Informationen werden scharf und hell angezeigt. Einstellbar sind ≈ 2 – 8 °C im Kühlteil und ≈ -24 – -14 °C im Gefrierteil. Neben Eco und Normal lassen sich Super Cool und Super Freeze unmittelbar anwählen. Über ConnectLife kann das Modell außerdem komfortabel per App angesprochen werden. Der akustische Türalarm setzt nach ≈ 1 min ein, knüpft allerdings nur an die Tür des Kühlteils an.
Beleuchtet wird lediglich der Kühlteil. Die hellweißen LEDs befinden sich unter dem Bedienfeld und leuchten einen Großteil des Innenraums wirksam aus; im Gefrierteil fehlt demgegenüber eine eigene Lichtquelle. Schubladen und Türflächen lassen sich ordentlich handhaben; die nur begrenzt variierbaren Ebenen eröffnen allerdings weniger Spielraum. Das geräumige Flaschenregal und die anpassbaren Frischefächer trennen Flaschen, empfindliche Waren sowie Gemüse und Obst klar voneinander. Die eigenständig schließenden Türen vermindern zudem die Gefahr, dass sie nach einem flüchtigen Zugriff einen Spalt weit offen bleiben.
Wir maßen im normalen Modus (Temperaturprogrammierung von 5 °C & −18 °C) einen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 0,5–39,1 W (im arithmetischen Mittel ≈ 12,9 W). Wird das Modell 24 h verwendet, werden also ≈ 0,31 kWh (≈ 0,08 €) Strom verbraucht; dies entspricht einem jährlichen Stromverbrauch von ≈ 113,75 kWh (≈ 30,71 €). Setzt man das arithmetische Mittel des Leistungsbezugs von ≈ 12,9 W ins Verhältnis zum Gesamtvolumen von ≈ 330 l, dann resultiert dies in einem mittleren Leistungsbezug von ≈ 3,9 W pro 100 l. Damit ist der relative Stromverbrauch der Hisense RB3K330SAIC noch vollkommen solide, aber doch schwächer als bei vielen anderen Modellen im Test.
Wir maßen im normalen Modus (Temperaturprogrammierung von 5 °C & −18 °C) eine durchschnittliche Temperatur von ≈ 6,4 °C (≈ 1,1 – 10,9 °C) im Kühlteil und eine durchschnittliche Temperatur von ≈ −18,3 °C (≈ −19,8 – −16,1 °C) im Gefrierteil. Während die durchschnittliche Temperatur im Kühlteil um ≈ +1,4 °C von der Temperaturprogrammierung abweicht, weicht die durchschnittliche Temperatur im Gefrierteil bloß um ≈ -0,3 °C von der Temperaturprogrammierung ab. Das Gefrierteil bietet mit seiner sehr übersichtlichen Temperaturspanne eine der besten Temperaturstabilitäten des Tests, während die Temperaturen im Kühlteil erheblich stärker schwanken.
Im Modus SUPER COOL sank die durchschnittliche Temperatur im Kühlteil gegenüber dem normalen Modus von ≈ 6,4 °C auf ≈ 2,4 °C (≈ −0,2 – 4,8 °C), also um ≈ 4,0 °C bzw. ≈ 62,4 %. Im Modus SUPER FREEZE sank die durchschnittliche Temperatur im Gefrierteil von ≈ -18,3 °C auf ≈ -27,1 °C (≈ -32,8 – -3,5 °C), also um ≈ 8,8 °C bzw. ≈ 48,1 %. Beim Gebrauch von SUPER COOL ließ sich ein durchschnittlicher elektrischer Leistungsbezug von ≈ 32,2 W und ein Stromverbrauch von ≈ 0,19 kWh innerhalb von 6 h messen; beim Gebrauch von SUPER FREEZE maßen wir wiederum einen durchschnittlichen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 32,3 W und einen Stromverbrauch von ≈ 1,68 kWh innerhalb von 52 h. Beide Funktionen erwiesen sich als wirksam, wobei insbesondere SUPER COOL das mittlere Temperaturniveau im Kühlteil sehr deutlich absenkte.
Midea
MDRB541EIA45

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Hmax × Bmax × Tmax): ≈ 201,4 × 59,5 × 67,6 cm
- Gewicht (mmax d. Modells, ohne Waren): ≈ 103,0 kg
- Volumen (Vmax d. Modells): Kühlteil: ≈ 272 l; Gefrierteil: ≈ 128 l; Gesamt: ≈ 400 l
- Modusspanne: Eco; Normal; Super Cool; Super Freeze; Vacation
- Schalldruckpegel (LP mean d. Modells aus ≈ 1 m): ≈ 29,8 dB
- Elektrischer Leistungsbezug (Pmean d. Modells): ≈ 13,6 W im normalen Modus bei 5 °C & −18 °C
Pro
- App-Konnektivität vorhanden (Smart Home)
- größtes Gesamtvolumen im Test (≈ 400 l)
- höchste Stellflächeneffizienz im Test (≈ 994,5 l/m²)
- niedriger Schalldruckpegel (≈ 29,8 dB aus ≈ 1 m)
- sowohl der Kühl- als auch der Gefrierteil werden beleuchtet
- umfangreiche Modusspanne (Eco; Normal; Super Cool; Super Freeze; Vacation)
- wertvolles äußeres Orientierungslicht mit Näherungssensor (Reichweite ≈ 0,8 m)
Contra
- Bedienfeld hoch positioniert, sehr schwach beleuchtet & in Teilen doppelt belegt
- großer seitlicher Wandabstand erforderlich (min. ≈ 100 mm)
- höchstes Gewicht im Test (≈ 103,0 kg)
- höherer elektrischer Leistungsbezug (≈ 13,6 W im normalen Modus bei 5 °C & − 18 °C)
- mäßige Flexibilität der Ebenen (3 Ebenen in 4 Höhenpositionen)
Die Midea MDRB541EIA45 misst ≈ 201,4 × 59,5 × 67,6 cm (Hmax × Bmax × Tmax d. Modells) und wiegt verhältnismäßig viel (≈ 103,0 kg); sie ist damit das schwerste Modell des Tests. Die Türen in der Optik dunklen Stahls und die dunkelgrauen Seitenwände wirken sehr ansehnlich; die Materialien und der Materialverbund sind durchweg solide, wenn auch nicht allzu edel. Die über einen Großteil der Türbreite verlaufenden Griffmulden sind problemlos erreichbar. Die Türen öffnen bis ≈ 125° und schließen bis ≈ 30° eigenständig. Für einen ausreichenden Öffnungswinkel ist seitlich allerdings ein Abstand von mindestens ≈ 100 mm erforderlich; das macht die Aufstellung ggf. schwieriger.
Mit ≈ 400 l besitzt das Modell das größte Gesamtvolumen im Test; davon entfallen ≈ 272 l auf den Kühlteil und ≈ 128 l auf den Gefrierteil. Die 3 Ebenen lassen sich teilweise auf 4 Höhenpositionen verteilen. Die 4 Türflächen können 5 Positionen einnehmen. Hinzu kommen eine Eierablage, ein Flaschenregal und zwei Frischefächer von üppiger Größe: Die Cooling Zone ist für empfindliche Fleisch- und Fischwaren vorgesehen, die Fresh Zone für Gemüse und Obst. Im Gefrierteil stehen 3 Schubladen und eine Eiswürfelschale bereit. Die Variabilität der Ebenen fällt trotz des großen Volumens nur mäßig aus.
Das Bedienfeld sitzt oben im Kühlteil und ist infolge der Modellhöhe – abhängig von der Körpergröße – eher mühsam erreichbar. Die berührungsempfindlichen Bedienelemente reagieren völlig sicher, ihre Beleuchtung ist jedoch ausgesprochen schwach. Doppelbelegte Temperaturfelder dienen auch der Wahl der Spezialfunktionen; das ist verständlich, aber nicht optimal komfortabel. Einstellbar sind ≈ 1 – 7 °C im Kühlteil und ≈ -23 – -15 °C im Gefrierteil. Eco, Normal, Super Cool, Super Freeze und Vacation erschließen den größten, per Bedienfeld wählbaren Modusumfang im Test. Dank Smart Home kann außerdem eine Bedienung per App erfolgen. Der Türalarm spricht nach ≈ 2 min an, anknüpfend an beide Türen des Modells.
Als eines von nur zwei Modellen beleuchtet die Kühl-Gefrierkombination sowohl den Kühl- als auch den Gefrierteil effektiv. Hellweiße LEDs sitzen unter dem Bedienfeld und an beiden Seitenwänden des Kühlteils; weitere LEDs strahlen von der Unterkante der Kühlteiltür in den Gefrierteil herab. So bleibt der Inhalt auch bei schwachem Raumlicht gut erkennbar, was gerade am Abend vorteilhaft ist. Bei geschlossenen Türen aktiviert ein Näherungssensor aus ≈ 0,8 m ein sanftes hellblaues Außenlicht, das besonders abends Orientierung vermittelt. Das große Volumen bietet viel Platz; der erforderliche seitliche Wandabstand schränkt die Wahl des Aufstellorts jedoch ggf. ein wenig ein.
Wir maßen im normalen Modus (Temperaturprogrammierung von 5 °C & −18 °C) einen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 0,1–37,4 W (im arithmetischen Mittel ≈ 13,6 W). Wird das Modell 24 h verwendet, werden also ≈ 0,33 kWh (≈ 0,09 €) Strom verbraucht; dies entspricht einem jährlichen Stromverbrauch von ≈ 119,36 kWh (≈ 32,23 €). Setzt man das arithmetische Mittel des Leistungsbezugs von ≈ 13,6 W ins Verhältnis zum Gesamtvolumen von ≈ 400 l, dann resultiert dies in einem mittleren Leistungsbezug von ≈ 3,4 W pro 100 l. Damit ordnet sich die Midea MDRB541EIA45 in der Mitte des Tests ein: Sie arbeitet, wenn man den Stromverbrauch ins Verhältnis zum Gesamtvolumen setzt, sparsamer als die Hisense RB3K330SAIC und Amica KGCN 388 145 E, ist aber doch schwächer als die anderen Modelle.
Wir maßen im normalen Modus (Temperaturprogrammierung von 5 °C & −18 °C) eine durchschnittliche Temperatur von ≈ 6,1 °C (≈ −1,5 – 14,7 °C) im Kühlteil und eine durchschnittliche Temperatur von ≈ −15,5 °C (≈ −19,9 – 0,5 °C) im Gefrierteil. Die durchschnittlichen Temperaturen weichen damit um ≈ +1,1 °C & ≈ +2,5 °C von den Temperaturprogrammierungen ab, wobei sich vor allem die Diskrepanz im Gefrierteil als erheblicher darstellt. Die sehr breiten Temperaturspannen sind Ausdruck einer eher schwachen Temperaturstabilität, auch wenn die Temperaturpeaks nur ein paar Minuten währen.
Im Modus SUPER COOL wuchs die durchschnittliche Temperatur im Kühlteil gegenüber dem normalen Modus – wenn auch nur im Mittel – von ≈ 6,1 °C auf ≈ 6,4 °C (≈ -1,9 – 14,4 °C), also um ≈ 0,3 °C bzw. ≈ 4,1 %, anstatt abzusinken. Im Modus SUPER FREEZE sank die durchschnittliche Temperatur im Gefrierteil von ≈ −15,5 °C auf ≈ −20,8 °C (≈ -26,6 – -1,5 °C), also um ≈ 5,3 °C bzw. ≈ 34,4 %. Für SUPER COOL maßen wir einen durchschnittlichen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 20,2 W und einen Stromverbrauch von ≈ 0,12 kWh innerhalb von 6 h; bei SUPER FREEZE waren es ≈ 28,1 W und ≈ 1,12 kWh innerhalb von 40 h. Während SUPER FREEZE eine klar erkennbare Temperaturverringerung erreichte, konnte SUPER COOL die Temperatur nur in Teilen, nicht aber im Mittel, also über alle Ebenen & Co., ausreichend reduzieren.
Amica
KGCN 388 145 E

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Hmax × Bmax × Tmax): ≈ 181,0 × 54,0 × 59,1 cm
- Gewicht (mmax d. Modells, ohne Waren): ≈ 62,0 kg
- Volumen (Vmax d. Modells): Kühlteil: ≈ 180 l; Gefrierteil: ≈ 70 l; Gesamt: ≈ 250 l
- Modusspanne: Normal; Fast Cool
- Schalldruckpegel (LP mean d. Modells aus ≈ 1 m): ≈ 39,7 dB
- Elektrischer Leistungsbezug (Pmean d. Modells): ≈ 17,7 W im normalen Modus (Temperaturmodus 3)
Pro
- kompakte Maße (≈ 181,0 × 54,0 × 59,1 cm)
- sehr niedriger Marktpreis (durchschnittlich ≈ 550,29 €)
- variables Flaschenregal vorhanden (für 2 Flaschen)
- zwei spezialisierte Frischefächer vorhanden (FreshZone & VitControl Plus)
Contra
- Bedienkomfort der Griffmulden nur passabel
- geringer Funktions- & Einstellumfang (5 Temperaturlevel; Normal & Fast Cool)
- geringes Gesamtvolumen (≈ 250 l)
- hoher elektrischer Leistungsbezug (≈ 17,7 W im normalen Modus bzw. Temperaturmodus 3)
- hoher Schalldruckpegel (≈ 39,7 dB aus ≈ 1 m)
- nur der Kühlteil wird beleuchtet
Die Amica KGCN 388 145 E misst ≈ 181,0 × 54,0 × 59,1 cm (Hmax × Bmax × Tmax d. Modells) und wiegt nur ≈ 62,0 kg; damit ist sie die kompakteste Kühl-Gefrierkombination des Testfelds. Die Türen in der Optik hellen Stahls und die rundherum hellgrauen Seitenwände wirken designmäßig sehr dezent. Die Materialien sind größtenteils solide und der Materialverbund ist überwiegend ordentlich ausgeführt. Die Griffmulden liegen unten an der Kühlteil- und oben an der Gefrierteiltür; sie vermitteln sicheren Grip, sind jedoch nur passabel erreichbar. Die Türen öffnen bis ≈ 105° und verlangen seitlich mindestens ≈ 51 mm Abstand. Eine Schließautomatik fehlt völlig.
Das Gesamtvolumen von ≈ 250 l verteilt sich auf ≈ 180 l im Kühlteil und ≈ 70 l im Gefrierteil. Die 3 Ebenen lassen sich in Teilen über 6 Höhenpositionen verteilen; die 3 Türflächen können teilweise 4 Positionen einnehmen. Praktisch ist das kleine, variabel verschiebbare Flaschenregal aus Metall, in dem 2 Flaschen sicher lagern können. Hinzu kommen das FreshZone-Fach für empfindliche Fleisch- und Fischwaren und das VitControl Plus-Fach für Gemüse und Obst. Dessen relative Luftfeuchte lässt sich mechanisch über einen Schieber anpassen, wenngleich nur grobstufig. Im Gefrierteil stehen 3 Schubladen und eine Eiswürfelschale bereit.
Das Bedienfeld befindet sich oben im Kühlteil und ist im Grunde – auch dank der vergleichsweise geringen Höhe des Modells – leichtgängig erreichbar. Das Konzept ist ausgesprochen schlicht: Über nur eine Taste mit prägnantem Druckpunkt werden die 5 Temperaturlevel und Fast Cool nacheinander angewählt. Der jeweils aktive Status leuchtet hell und lässt sich problemlos erkennen; eine konkrete Temperatur wird allerdings nicht ausgewiesen. Zusätzliche Spezialfunktionen oder eine App-Konnektivität sind nicht vorhanden. Der akustische Türalarm spricht nach ≈ 3 min an, ist allerdings bloß mit der Kühlteiltür verknüpft.
Beleuchtet wird ebenfalls nur der Kühlteil. Hellweiße LEDs sitzen hinter dem Bedienfeld und erschließen einen Großteil des Innenraums, während der Gefrierteil bei schwachem Raumlicht völlig dunkel bleibt. Ebenen, Türflächen und Schubladen lassen sich ordentlich verwenden; das verschiebbare Flaschenregal kann dort eingesetzt werden, wo es im jeweiligen Beladungsszenario am sinnvollsten ist. Aufgrund des kleineren Volumens muss die vorhandene Fläche bewusster eingeteilt werden als bei den übrigen Modellen. Auch die tief sitzende Griffmulde der Kühlteiltür und die hoch sitzende Mulde der Gefrierteiltür verlangen beim regelmäßigen Öffnen etwas mehr Bewegung als durchgängige seitliche Mulden oder hervorstehende Griffe.
Wir maßen im normalen Modus (Temperaturmodus 3) einen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 0,0–162,6 W (im arithmetischen Mittel ≈ 17,7 W). Wird das Modell 24 h verwendet, werden also ≈ 0,43 kWh (≈ 0,11 €) Strom verbraucht; dies entspricht einem jährlichen Stromverbrauch von ≈ 155,16 kWh (≈ 41,89 €). Setzt man das arithmetische Mittel des Leistungsbezugs von ≈ 17,7 W ins Verhältnis zum Gesamtvolumen von ≈ 250 l, dann resultiert dies in einem mittleren Leistungsbezug von ≈ 7,1 W pro 100 l. Damit ist der relative Stromverbrauch der Amica KGCN 388 145 E schwächer als derjenige aller anderen Modelle im Test.
Wir maßen im normalen Modus (Temperaturmodus 3) eine durchschnittliche Temperatur von ≈ 5,6 °C (≈ 1,9 – 12,6 °C) im Kühlteil und eine durchschnittliche Temperatur von ≈ −18,8 °C (≈ -22,8 – -14,5 °C) im Gefrierteil. Da der Temperaturmodus nicht mit einer Temperaturprogrammierung verbunden ist, lässt sich die Temperaturgenauigkeit nicht vollkommen sicher beurteilen; die Temperaturen ähneln aber denjenigen Temperaturen, die normalerweise mit Temperaturprogrammierungen von 5 °C & -18 °C verknüpft sind (≈ +0,6 °C & ≈ -0,8 °C). Die erheblichen Temperaturspannen lassen in beiden Teilen eine schwächere Temperaturstabilität als bei den stärkeren Modellen des Tests erkennen.
Im Modus FAST COOL wuchs die durchschnittliche Temperatur im Kühlteil gegenüber dem normalen Modus minimal von ≈ 5,6 °C auf ≈ 5,7 °C (≈ -1,3 – 14,9 °C), also um ≈ 0,1 °C bzw. ≈ 3,0 %, anstatt abzusinken. Dabei maßen wir einen durchschnittlichen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 38,1 W und einen Stromverbrauch von ≈ 0,11 kWh innerhalb der 3-h-Modusdauer. Unter den Messbedingungen erwies sich FAST COOL damit als nur in Teilen wirksam, da das mittlere Temperaturniveau über alle Ebenen & Co. nicht vermindert wurde.
Technische Daten
| Hersteller Modell |
LG GBBS726AEV |
Bosch KGN39OCAF |
Samsung RB38C607AB1 |
Siemens KG39NAIAU |
Hisense RB3K330SAIC |
Midea MDRB541EIA45 |
Amica KGCN 388 145 E |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Größe, Gewicht usw. | |||||||
| Optik des Modells | Türen: Optik dunklen Stahls; Wände: dunkles Grau | Türen: Optik dunklen Stahls; Wände: dunkles Grau | Türen: Optik dunklen Stahls; Wände: dunkles Grau | Türen: Optik hellen Stahls; Wände: helles Grau | Türen: Optik hellen Stahls; Wände: helles Grau | Türen: Optik dunklen Stahls; Wände: dunkles Grau | Türen: Optik hellen Stahls; Wände: helles Grau |
| Größe (Hmax × Bmax × Tmax) |
≈ 203,0 × 59,7 × 67,4 cm | ≈ 203,0 × 60,0 × 66,5 cm | ≈ 203,0 × 59,5 × 65,8 cm | ≈ 203,0 × 60,0 × 66,5 cm | ≈ 185,6 × 59,5 × 60,0 cm | ≈ 201,4 × 59,5 × 67,6 cm | ≈ 181,0 × 54,0 × 59,1 cm |
| Gewicht (mmax, ohne Waren) |
≈ 98,0 kg | ≈ 96,0 kg | ≈ 79,0 kg | ≈ 97,2 kg | ≈ 73,0 kg | ≈ 103,0 kg | ≈ 62,0 kg |
| Klimaklasse (lt. Label) |
SN – T (≈ 10 – 43 °C) | SN – T (≈ 10 – 43 °C) | SN – T (≈ 10 – 43 °C) | SN – T (≈ 10 – 43 °C) | SN – T (≈ 10 – 43 °C) | SN – N – ST (≈ 10 – 38 °C) | SN – T (≈ 10 – 43 °C) |
| Gesamtvolumen (Vmax) |
≈ 375 l | ≈ 363 l | ≈ 387 l | ≈ 363 l | ≈ 330 l | ≈ 400 l | ≈ 250 l |
| Gesamtvolumen im Verhältnis zum Stellmaß (Vmax ÷ (Bmax × Tmax)) |
≈ 932,0 l/m² | ≈ 909,8 l/m² | ≈ 988,5 l/m² | ≈ 909,8 l/m² | ≈ 924,4 l/m² | ≈ 994,5 l/m² | ≈ 783,4 l/m² |
| Kühlvolumen (VK max) |
≈ 262 l | ≈ 260 l | ≈ 273 l | ≈ 260 l | ≈ 215 l | ≈ 272 l | ≈ 180 l |
| Gefriervolumen (VG max) |
≈ 113 l | ≈ 103 l | ≈ 114 l | ≈ 103 l | ≈ 115 l | ≈ 128 l | ≈ 70 l |
| Größe des Tasten-/Touchpanels (Hmax × Bmax) |
≈ 19,8 × 7,2 cm | ≈ 4,2 × 31,8 cm | ≈ 11,1 × 5,2 cm | ≈ 4,2 × 31,8 cm | ≈ 5,7 × 34,7 cm | ≈ 3,0 × 26,2 cm | ≈ 2,2 × 22,0 cm |
| Position des Tasten-/Touchpanels |
innen | innen | innen | innen | innen | innen | innen |
| Türalarm | ja, akustisch (nach ≈ 1:30 min, anknüpfend an den Kühlteil und den Gefrierteil) |
ja, akustisch (nach ≈ 1:30 min, anknüpfend an den Kühlteil und den Gefrierteil) |
ja, akustisch (nach ≈ 2 min, anknüpfend an den Kühlteil und den Gefrierteil) |
ja, akustisch (nach ≈ 1,5 min, anknüpfend an den Kühlteil und den Gefrierteil) |
ja, akustisch (nach ≈ 1 min, anknüpfend nur an den Kühlteil) |
ja, akustisch (nach ≈ 2 min, anknüpfend an den Kühlteil und den Gefrierteil) |
ja, akustisch (nach ≈ 3 min, anknüpfend nur an den Kühlteil) |
| Türautomatik | ja, anknüpfend an den Kühlteil und den Gefrierteil (bis max. ≈ 15°) |
nein | ja, anknüpfend an den Kühlteil und den Gefrierteil (immer bis ≈ 30°, teils bis max. ≈ 105°, je nach Momentum) |
ja, anknüpfend an den Kühlteil und den Gefrierteil (bis max. ≈ 30°) |
ja, anknüpfend an den Kühlteil und den Gefrierteil (bis max. ≈ 30°) |
ja (bis max. ≈ 30° beim Kühlteil, bis max ≈ 15° beim Gefrierteil) |
nein |
| Position der Türscharniere |
rechts; wechselbar | rechts; wechselbar | rechts; wechselbar | rechts; wechselbar | rechts; wechselbar | rechts; wechselbar | rechts; wechselbar |
| Maximaler Türwinkel (dmin zu Wänden & Co., lt. Hersteller) |
≈ 110° (min. ≈ 4 mm Abstand, Fit&Max) |
≈ 125° (min. ≈ 0 mm Abstand, Perfect Fit) |
≈ 105° (min. ≈ 7 mm Abstand, Full Flush) |
≈ 125° (min. ≈ 0 mm Abstand, Perfect Fit) |
≈ 105° (min. ≈ 2,5 mm Abstand) |
≈ 125° (min. ≈ 100 mm Abstand) |
≈ 105° (min. ≈ 51 mm Abstand) |
| Technik | |||||||
| Art des Kühlsystems | Inverter-Kompressor | Inverter-Kompressor | Inverter-Kompressor | Inverter-Kompressor | Inverter-Kompressor | Inverter-Kompressor | Inverter-Kompressor |
| Anzahl der Kühlsysteme | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 1 |
| Temperaturspektrum | Kühlteil: 1 – 7 °C; Fresh Converter+: Meat (-3 °C), Fish (0 °C), Cheese (2 °C); Gefrierteil: -23 – -15 °C |
Kühlteil: 2 – 8 °C; Gefrierteil: -24 – -16 °C |
Kühlteil: 1 – 7 °C; Gefrierteil: -23 – -15 °C |
Kühlteil: 2 – 8 °C; Gefrierteil: -24 – -16 °C |
Kühlteil: 2 – 8 °C; Gefrierteil: -24 – -14 °C |
Kühlteil: 1 – 7 °C; Gefrierteil: -23 – -15 °C |
5 Temperaturlevel |
| Ventilationssystem | Multi-Airflow; LinearCooling; DoorCooling+ |
Multi Airflow | Twin Cooling+ | multiAirflow | Multi Air Flow | ja | CoolBalance |
| Modusspanne | Normal; Super Cool; Super Freeze; Vacation |
Normal; Ruhe; Super-Kühlen; Super-Gefrieren |
Normal; Power Cool; Power Freeze; Vacation |
Normal; Ruhe; Super-Kühlen; Super-Gefrieren |
Eco; Normal; Super Cool; Super Freeze |
Eco; Normal; Super Cool; Super Freeze; Vacation |
Normal; Power Cool |
| No-Frost-Technik | ja (Total No Frost) |
ja (Total No Frost) |
ja (No Frost+) |
ja (Total noFrost) |
ja (Total NoFrost) |
ja (NoFrost) |
ja (NoFrost, FlexOn) |
| App-/Smart-Speaker-Konnektivität | ja (LG ThinQ) |
nein | ja (SmartThings) |
nein | ja (ConnectLife) |
ja (Smart Home) |
nein |
| Ebenen, Fächer usw. | |||||||
| Kühlteil: Ebenen | 4 (in Teilen verstellbar, 8 Höhenpositionen) |
4 (in Teilen verstellbar, 8 Höhenpositionen) |
4 (in Teilen verstellbar, 5 Höhenpositionen) |
4 (in Teilen verstellbar, 8 Höhenpositionen) |
4 (4 Höhenpositionen) |
3 (in Teilen verstellbar, 4 Höhenpositionen) |
3 (in Teilen verstellbar, 6 Höhenpositionen) |
| Kühlteil: Schubladen | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 | 2 |
| Kühlteil: Türfächer | 4 (4 Höhenpositionen) |
4 (in Teilen verstellbar, 6 Höhenpositionen) |
4 (5 Höhenpositionen) |
4 (in Teilen verstellbar, 6 Höhenpositionen) |
3 (in Teilen verstellbar, 4 Höhenpositionen) |
4 (5 Höhenpositionen) |
3 (in Teilen verstellbar, 4 Höhenpositionen) |
| Kühlteil: Extras | Flaschenablage | Flaschenablage | Eierablage | Flaschenablage | Flaschenablage | Eierablage; Flaschenablage | Eierablage; Flaschenablage |
| Gefrierteil: Ebenen | – | – | – | – | – | – | – |
| Gefrierteil: Schubladen | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 | 3 |
| Gefrierteil: Türfächer | – | – | – | – | – | – | – |
| Gefrierteil: Extras | Eiswürfelschale | Eiswürfelschale; Kälteakkus (2 ×) |
Eiswürfelschale | Eiswürfelschale | – | Eiswürfelschale | Eiswürfelschale |
| Strom & Schall | |||||||
| Stromverbrauch (Pmean, ermittelt) |
10,9 W | 11,1 W | 11,7 W | 11,7 W | 12,9 W | 13,6 W | 17,7 W |
| Stromverbrauch pro Jahr (Emean, ermittelt) |
≈ 95,69 kWh (≈ 25,84 €) | ≈ 96,83 kWh (≈ 26,14 €) | ≈ 102,80 kWh (≈ 27,76 €) | ≈ 102,17 kWh (≈ 27,59 €) | ≈ 113,75 kWh (≈ 30,71 €) | ≈ 119,36 kWh (≈ 32,23 €) | ≈ 155,16 kWh (≈ 41,89 €) |
| Schallausstoß (lt. Hersteller) |
29,0 dB | 29,0 dB | 35,0 dB | 29,0 dB | 35,0 dB | 29,0 dB | 39,0 dB |
| Schallausstoß (LP mean aus ≈ 1 m, ermittelt) |
29,3 dB | 29,5 dB | 33,5 dB | 29,5 dB | 36,1 dB | 29,8 dB | 39,7 dB |
Bewertung
| Hersteller Modell |
% | LG GBBS726AEV |
Bosch KGN39OCAF |
Samsung RB38C607AB1 |
Siemens KG39NAIAU |
Hisense RB3K330SAIC |
Midea MDRB541EIA45 |
Amica KGCN 388 145 E |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Handhabung | 25 | 96,4 | 96,1 | 95,0 | 96,3 | 94,5 | 93,7 | 91,7 |
| Individualisierung Ebenen, Fächer usw. |
50 | 97,0 | 97,0 | 94,9 | 97,0 | 93,1 | 92,6 | 93,1 |
| Bedienung Bedienpanels, Funktionen usw. |
30 | 97,9 | 96,6 | 96,9 | 96,6 | 97,3 | 95,9 | 90,8 |
| Beleuchtung | 10 | 92,5 | 92,7 | 92,5 | 95,0 | 93,0 | 93,5 | 92,7 |
| Bedienungsanleitung | 10 | 92,7 | 93,5 | 92,7 | 93,5 | 94,3 | 93,0 | 86,5 |
| Ausstattung | 20 | 95,4 | 94,5 | 95,3 | 95,1 | 92,4 | 95,8 | 87,1 |
| Lagerung Größe v. Ebenen, Fächern usw. |
60 | 96,1 | 95,2 | 97,0 | 95,2 | 92,6 | 98,0 | 86,5 |
| Material & Materialverarbeitung |
40 | 94,3 | 93,5 | 92,7 | 95,0 | 92,0 | 92,5 | 87,9 |
| Kühlen | 20 | 94,1 | 95,7 | 95,1 | 93,3 | 93,9 | 92,6 | 93,8 |
| Genauigkeit | 50 | 94,6 | 97,0 | 94,3 | 93,9 | 94,9 | 94,3 | 94,9 |
| Gleichmäßigkeit | 50 | 93,5 | 94,4 | 95,8 | 92,7 | 92,9 | 90,9 | 92,7 |
| Gefrieren | 20 | 97,1 | 95,6 | 96,3 | 94,7 | 96,6 | 91,2 | 94,7 |
| Genauigkeit | 50 | 97,4 | 96,3 | 97,5 | 97,4 | 97,4 | 92,0 | 95,8 |
| Gleichmäßigkeit | 50 | 96,7 | 94,9 | 95,1 | 92,0 | 95,7 | 90,3 | 93,6 |
| Betrieb | 15 | 98,0 | 97,8 | 97,3 | 97,4 | 95,1 | 97,0 | 92,1 |
| Stromverbrauch | 75 | 98,0 | 97,7 | 97,8 | 97,2 | 95,4 | 96,6 | 92,0 |
| Schallausstoß | 25 | 98,0 | 98,0 | 95,9 | 98,0 | 94,3 | 98,0 | 92,2 |
| Bonus | 0,5 (spezielles Fach mit einzeln einstellbarem Temperaturlevel); 0,125 (App) |
0,125 (App) |
0,125 (App) |
0,25 (äußeres Licht mit Sensor); 0,125 (App) |
||||
| Malus | ||||||||
| UVP des Herstellers | 1.499,00 € | 1.149,00 € | 844,00 € | 1.309,00 € | 909,00 € | 1.799,00 € | 1.069,00 € | |
| Durchschn. Marktpreis Stand v. 17.07.2026 |
992,93 € | 964,59 € | 836,27 € | 1.000,60 € | 634,41 € | 932,66 € | 550,29 € | |
| Preis-Leistungsindex | 10,27 | 10,06 | 8,73 | 10,50 | 6,71 | 9,89 | 5,99 | |
| Gesamtbewertung | 96,7 % „sehr gut“ |
95,9 % „sehr gut“ |
95,8 % „sehr gut“ |
95,3 % „sehr gut“ |
94,6 % „sehr gut“ |
94,3 % „sehr gut“ |
91,8 % „gut“ |
|
Wie haben wir geprüft?
Handhabung | 25 %
Hier wurde erhoben, in welchem Maße man die Modelle an die verschiedenen Waren, die man in ihnen verräumen will, anpassen kann, sprich Fleisch-, Fisch-, Milchwaren usw. Wir sprechen hier bspw. von den Ebenen, Fächern usw. Auch wurde ein Urteil darüber verliehen, wie sich die Modelle in der Praxis verwenden lassen: Neben den von Werk aus wählbaren Temperaturspannen und den Temperaturstabilitäten in beiden Teilen der Modelle wurden auch alle weiteren, von Verbraucherinnen & Verbrauchern wählbaren Optionen beurteilt. Die Testerinnen & Tester nahmen sich hier bspw. auch die Bedienpanels vor: Diese sollten verlässlich ansprechen und aus sich heraus verständlich sein. Ob, nach wie vielen Minuten und in welcher Weise die Modelle einen Alarm vernehmen lassen, nachdem eine der Türen nicht in vollem Maße verschlossen worden ist, wurde außerdem beurteilt. Überdies wurde erhoben, ob und in welcher Weise die beiden Teile der Modelle beleuchtet werden, ob sich die in ihnen verräumten Lebensmittel also bei verschiedenen Lichtverhältnissen immer voll erkennen lassen. Schließlich wurde die Qualität der Dokumentationen der Hersteller beurteilt: Diese sollten nicht bloß verständlich alle wesentlichen Themen über die Modelle abhandeln, sondern auch noch weitere, in der Praxis wesentliche Hinweise (bspw. zur idealen Lagerung von verschiedenen Lebensmitteln innerhalb der Modelle) vorweisen.
Ausstattung | 20 %
Hier verliehen die Testerinnen & Tester Urteile vor allem über das verwendbare Volumen der verschiedenen Modelle. Währenddessen ließen sie die außen und innen vorhandenen Materialien und die Weise, in der diese im Werk der Hersteller verbunden worden sind, einspielen.
Kühlen | 20 %
Hier haben die Testerinnen & Tester die im Kühlteil der Modelle herrschenden Temperaturen in allen Ebenen, Fächern usw. erhoben. Sie ermittelten anhand von Temperatursensoren, in welchem Maße sich die Temperaturen innerhalb von ≈ 24 h verändern. Ob und in welchem Maße die so erhobenen Temperaturen hin & her schwanken, wurde beurteilt, auch unter Berücksichtigung der Temperaturprogrammierung. Darüber hinaus wurde ermittelt, wie sehr die durchschnittliche Temperatur im Kühlteil innerhalb von 24 h von der einschlägigen Temperaturprogrammierung abwich; die Modelle sollten die jeweilige Temperaturprogrammierung im Kühlteil vollkommen präzise verwirklichen.
Gefrieren | 20 %
Hier maßen die Testerinnen & Tester die in den verschiedenen Ebenen des Gefrierteils herrschenden Temperaturen nach der oben beschriebenen Methode. Darüber hinaus wurde ermittelt, wie sehr die durchschnittliche Temperatur im Gefrierteil innerhalb von 24 h von der einschlägigen Temperaturprogrammierung abwich; die Modelle sollten die jeweilige Temperaturprogrammierung im Gefrierteil vollkommen präzise verwirklichen.
Betrieb | 15 %
Die Modelle wurden während des Testprojekts bei einer Temperatur von ≈ 20 °C betrieben. Nachdem die von den Testerinnen & Testern einprogrammierten Temperaturen (scil. 4 resp. 5 °C & −18 °C) stabil waren, wurden der A-bewertete Schalldruckpegel aus einem Abstand von ≈ 1 m zur Vorderseite der Modelle sowie der Verbrauch erhoben und beurteilt.
Getestete Produkte
- Amica KGCN 388 145 E
- Bosch KGN39OCAF
- Hisense RB3K330SAIC
- LG GBBS726AEV
- Midea MDRB541EIA45
- Samsung RB38C607AB1
- Siemens KG39NAIAU








