Der Eleva 300X von Levoit im Test 2026
Wie wirksam, leise und sparsam reinigt der Levoit Eleva 300X die Raumluft?
08. September 2026
Feinstaub, Pollen, Tierhaare, Rauchpartikel und Gerüche gehören zu denjenigen Belastungen der Raumluft, die in Arbeitszimmern, Wohnzimmern, Schlafzimmern und Home Offices regelmäßig eine Rolle spielen können. Gerade ein moderner Luftreiniger soll deshalb mehr leisten als bloß Luft umzuwälzen: Er muss Partikel verschiedener Größen wirksam abscheiden, idealerweise geruchsverursachende Stoffe eliminieren, seine Leistung möglichst intelligent an die aktuelle Luftqualität anpassen und dabei leise sowie stromsparend arbeiten. Wer nach einem HEPA-Luftreiniger für Allergene, Feinstaub und Pollen sucht, wird außerdem Wert auf eine verlässliche Sensorik und eine verständliche Anzeige legen. Der Levoit Eleva 300X knüpft an genau diese Anforderungen an: Das kompakte Smart-Modell kombiniert eine dreistufige Filtration mit einem separat austauschbaren Aktivkohlefilter, dem dreikanaligen AirSight® Plus 2.0-Sensor für PM1.0, PM2.5 und PM10 sowie einer umfangreichen Steuerung per VeSync-App. Ein Luftreiniger kann die Raumluft sinnvoll ergänzend verbessern, ersetzt allerdings weder das Beseitigen von Schadstoffquellen noch eine regelmäßige Lüftung mit sauberer Außenluft.
Wir haben den Levoit Eleva 300X deshalb über mehrere Wochen von unseren Testerinnen & Testern verwenden lassen und seine Leistung zusätzlich unter kontrollierten Bedingungen geprüft. Im Mittelpunkt standen die Filtration von Partikeln mit Größen zwischen ≈ 0,3 und 10,0 µm, die Neutralisation dreier ausgeprägter Geruchsquellen, der A-bewertete Schalldruckpegel aus ≈ 1 m, der elektrische Leistungsbezug unter Würdigung der verschiedenen Leistungseinstellungen, die Bedienung am Gerät und per App, die Qualität von Display & Co., die Reinigung sowie die Material- und Materialverarbeitungsqualität. Das Ergebnis ist ausgesprochen überzeugend: Gerade bei der Partikelfiltration erreicht das Modell großartige Werte.
Wesentliches
Für wen?
Für Verbraucherinnen & Verbraucher, die einen kompakten, smarten Luftreiniger vor allem für Arbeitszimmer, Kinderzimmer, Schlafzimmer oder andere kleine bis mittelgroße Räume suchen. Besonders interessant ist der Levoit Eleva 300X für Menschen, die Pollen, Staub und andere luftgetragene Partikel möglichst wirksam vermindern wollen und dabei eine präzise Anzeige von PM1.0, PM2.5 und PM10 sowie eine umfangreiche App-Steuerung schätzen.
Was ist hervorzuheben?
Die Partikelfiltration ist die größte Stärke des Modells. In unserem Filtrationstest verschwanden nach dem Prüfzyklus – abhängig von der jeweiligen Partikelgröße – ≈ 99,2–99,9 % der zuvor vorhandenen Partikel aus der Raumluft. Selbst bei ≈ 10,0 µm maßen wir noch eine Reduktion von ≈ 99,2 %; bei ≈ 0,3 und 0,5 µm waren es jeweils ≈ 99,9 %.
Was ist besonders?
DuoShield™ trennt den Partikelfilter und den Aktivkohlefilter konstruktiv voneinander. Beide Komponenten lassen sich daher unabhängig voneinander überwachen und austauschen. Das ist praktisch, weil sich die Lebensdauer der Filtermedien voneinander unterscheiden kann. Hinzu kommt der AirSight® Plus 2.0-Sensor, der PM1.0, PM2.5 und PM10 getrennt erfassen und den Auto Mode anhand der jeweils aktuellen Luftqualität steuern kann.
Der Test im Überblick
Der Levoit Eleva 300X ist mit ≈ 23,8 × 23,8 × 38,3 cm (Bmax × Tmax × Hmax d. Modells) angenehm kompakt und beansprucht mit ≈ 0,055 m² nur wenig Stellfläche. Das Gewicht von ≈ 3,5 kg (mmax d. Modells) ist moderat, sodass sich der Luftreiniger ohne größere Anstrengung zwischen Wohn-, Schlaf- und Arbeitsraum umstellen lässt. Die drei genoppten Weichgummipolster an der Unterseite verleihen dem Modell auf glatten wie raueren Oberflächen einen sicheren Stand (➞ Größe, Gewicht & Co.).
Die Material- und Materialverarbeitungsqualität ist sehr gut. Der überwiegend aus Kunststoff gefertigte Modellkörper wirkt stabil, die Verbundstellen sind sauber ausgeführt und auch nach dem mehrwöchigen Gebrauch ließen sich keine relevanten Schäden feststellen. Moderate Stöße, wie sie im Alltag ggf. beim Umstellen vorkommen können, hinterließen keine Spuren (➞ Die Material- & Materialverarbeitungsqualität).
Die Bedienung gelang unseren Testerinnen & Testern sehr leichtgängig. Die runden Touchflächen im Kopfteil messen jeweils bis zu ≈ 0,9 cm im Durchmesser und reagierten in aller Regel schon auf die erste Berührung. Die zentral eingeblendeten Luftqualitätswerte sind mit bis zu ≈ 1,9 cm hohen, hellweißen Ziffern sehr gut lesbar. Besonders wertvoll ist die Verbindung aus AirSight® Plus 2.0, Auto Mode und VeSync: Der Luftreiniger kann die Partikelbelastung nach PM1.0, PM2.5 und PM10 erfassen, seine Leistung automatisch anpassen und die Daten in der App über längere Zeiträume dokumentieren (➞ Die Bedienung, ➞ Die Anzeige & Sensorik und ➞ Die App).
Auch das Filtersystem ist durchdacht. Vorfilter und HEPA-Medium sind für Partikel zuständig; ein separater Aktivkohlefilter nimmt sich im weiteren Verlauf der Filtration geruchsrelevanter Gase an. Dank DuoShield™ müssen Partikel- und Aktivkohlefilter nicht zwingend gemeinsam gewechselt werden. Das ist sowohl aus Wartungs- als auch aus Kostensicht sinnvoll (➞ Der Filter).
Bei der Filtrationsleistung überzeugte der Eleva 300X besonders deutlich. In unserem standardisierten Partikeltest reduzierten sich die untersuchten Partikelgrößen von ≈ 0,3–10,0 µm um ≈ 99,2–99,9 %. Im Durchschnitt über alle sechs Partikelklassen waren es ≈ 99,6 %. Auch die Geruchsreduktion war gut bis sehr gut: Der Geruch von Käse wurde nach dem Reinigungszyklus um ≈ 71,6 %, der Geruch von Kimchi, Miso usw. um ≈ 74,0 % und der Geruch von Tabakrauch schließlich um ≈ 60,2 % schwächer wahrgenommen (➞ Die Filtrationsleistung).
Der Betrieb ist zugleich erfreulich leise und sparsam. Im Sleep Mode maßen wir im Mittel lediglich ≈ 22,1 dB aus ≈ 1 m sowie ≈ 2,3 W. Selbst die drei regulären Leistungsstufen blieben mit ≈ 32,3–42,7 dB und ≈ 5,8–10,5 W maßvoll. Erst der Turbo Mode wird mit im Mittel ≈ 51,5 dB klar hörbar; dafür bleibt selbst hier der elektrische Leistungsbezug mit ≈ 24,1 W niedrig (➞ Der Schalldruckpegel & ➞ Der elektrische Leistungsbezug).
Die Reinigung und Wartung sind leichtgängig. Glatte Außenflächen lassen sich schnell abwischen; der Vorfilter kann von grobem Staub befreit werden. Besonders komfortabel ist, dass VeSync den Filterzustand getrennt dokumentieren kann und Partikel- sowie Aktivkohlefilter unabhängig voneinander wechselbar sind.
Angesichts der aufgezeigten Stärken und der nur geringfügigen Schwächen erreicht der Levoit Eleva 300X in unserem Test 96,4 % und damit das Testurteil „sehr gut“.

Pro
- exzellente Partikelfiltration
- sehr leiser Sleep Mode
- niedriger elektrischer Leistungsbezug
- sehr gut ablesbare Luftqualitätsanzeige
- präzise PM1.0-/PM2.5-/PM10-Sensorik
- komfortable VeSync-App
- separat austauschbare HEPA– und Aktivkohlekomponenten
- kompakter, ausgesprochen standsicherer Modellkörper
- spezieller Sensor, der das Licht des Bedienfelds eigenständig – unter Würdigung des Umgebungslichts – an- oder ausschalten kann
Contra
- Leistungskraft ist eher für kleine bis mittelgroße Räume geeignet
Was muss ich über den Levoit Eleva 300X wissen?
Ist der Levoit Eleva 300X ein guter Luftreiniger?
Wie gut filtert der Levoit Eleva 300X Feinstaub und andere Partikel?
Kann der Levoit Eleva 300X Gerüche neutralisieren?
Wie groß darf der Raum für den Levoit Eleva 300X sein?
Wie leise ist der Levoit Eleva 300X?
Wie viel Strom verbraucht der Levoit Eleva 300X?
Welche Luftqualität misst der Levoit Eleva 300X?
Kann der Levoit Eleva 300X mit einer App gesteuert werden?
Wie funktioniert das Filtersystem des Levoit Eleva 300X?
Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Modells (Bmax × Tmax × Hmax d. Modells): ≈ 23,8 × 23,8 × 38,3 cm
- Gewicht des Modells (mmax d. Modells): ≈ 3,5 kg
- Max. CADR: ≈ 273 m³/h
- Max. Größe des Raums: ≈ 23,2 m² bei 4,8 ACH bzw. ≈ 111,5 m² bei 1 ACH
- Sensorik: PM1.0, PM2.5 und PM10 über AirSight® Plus 2.0
- Filter: Vorfilter + HEPA-Partikelfilter + separat austauschbarer Aktivkohlefilter (DuoShield™)
- App: VeSync
- Partikelreduktion (Δmax): ≈ 99,2–99,9 % bei ≈ 0,3–10,0 µm
- Schalldruckpegel (LP mean aus ≈ 1 m): im Mittel ≈ 22,1–51,5 dB
- Elektrischer Leistungsbezug (Pmean): im Mittel ≈ 2,3–24,1 W
Größe, Gewicht & Co.
Der Luftreiniger im Ganzen
Der Levoit Eleva 300X misst ≈ 23,8 × 23,8 × 38,3 cm (Bmax × Tmax × Hmax d. Modells) und wiegt ≈ 3,5 kg (mmax d. Modells). Durch die rundliche, nur ≈ 0,055 m² beanspruchende Stellfläche lässt sich das Modell auch in kleineren Schlaf- oder Arbeitszimmern problemlos unterbringen.
Die Bauform ist für einen Luftreiniger dieser Leistungsklasse erfreulich kompakt. Gerade in Schlafzimmern ist dies wertvoll, weil ein Luftreiniger nicht unmittelbar an einer Wand oder unter Möbeln eingezwängt werden sollte: Die Luft muss den perforierten unteren Teil des Gehäuses ohne jegliches Hindernis erreichen und oben wieder austreten können. Das moderate Gewicht erleichtert einen Raumwechsel; gleichwohl steht das Modell stabil genug, um nicht schon bei jeder leichten Berührung zu verrutschen.
Die Füße des Luftreinigers
Drei genoppte Weichgummipolster erhöhen den Grip auf dem Fußboden. Sie verhinderten in unserem Test sowohl auf glatteren als auch auf raueren Oberflächen, dass sich der Luftreiniger schon bei kleinen Berührungen nennenswert verschob.
Die Standfestigkeit hinterließ einen sehr guten Eindruck. Der Schwerpunkt liegt tief genug, dass das Modell bei typischen versehentlichen Stößen nicht kritisch kippelte. Gleichzeitig kann man es mit beiden Händen sicher anheben und umstellen; ein dauerhaft vorgesehener Griff ist nicht gegeben, angesichts der kompakten Abmessungen allerdings auch nicht zwingend erforderlich.
Die Material- & Materialverarbeitungsqualität
Die Qualität der Materialverbundlinien
Der überwiegende Teil des Modellkörpers besteht aus stabilem Kunststoff. Oben dominiert hochglänzendes Weiß, im perforierten unteren Bereich mattes Weiß. Die Verbundlinien sind größtenteils sauber ausgeführt und ließen auch nach mehreren Wochen des Gebrauchs keine relevanten Beeinträchtigungen erkennen.
Alle Komponenten des Gehäuses sind schon von Werk aus stabil miteinander verknüpft. Wirklich gewichtige Spaltmaße oder ähnliche Mängel fanden wir nirgends. Auch die drei Fußpolster blieben während des Testzeitraums fest an ihrem Platz. Moderate Stöße, die unsere Testerinnen & Tester in praxisnaher Weise gegen das Gehäuse ausübten (mit Armen, Füßen usw.), verursachten keine Materialschäden.
Die Bedienung
Das berührungsempfindliche Bedienfeld im Ganzen
Die Bedienung erfolgt hauptsächlich über runde Touchflächen im Kopfteil. Die einzelnen Bedienelemente messen bis zu ≈ 0,9 cm im Durchmesser und sind ausreichend voneinander getrennt. Das Panel reagierte in unserem Test ausgesprochen verlässlich; normalerweise genügte eine einzige Berührung.
Schon ohne App lässt sich der Eleva 300X komfortabel verwenden: Am Bedienfeld sind die wesentlichen Funktionen direkt erreichbar: Das Modell kann an- und ausgeschaltet, die Gebläseleistung bzw. der Betriebsmodus gewählt, die Anzeige angepasst und die Steuerung übers Bedienfeld gänzlich gesperrt werden. Die Symbolik ist designmäßig zurückhaltend, aber nach kurzer Eingewöhnung gut verständlich. Besonders angenehm ist, dass keine verschachtelten Menüs notwendig sind, um die alltäglich erforderlichen Einstellungen zu erreichen.
Die Taste zum An- & Ausschalten des Luftreinigers
Über die An- & Aus-Taste wird der Luftreiniger gestartet bzw. ausgeschaltet. Weil die Taste optisch klar von den übrigen Funktionen getrennt ist und sehr schnell anspricht, gelingt der grundlegende Bedienvorgang auch ohne Blick in die Bedienungsanleitung sofort.
Die Taste zur Einstellung des Auto Mode, des Manual Mode und des Turbo Mode
Für die manuelle Luftreinigung stehen drei reguläre Leistungsstufen und der Turbo Mode bereit. Der große Vorteil der manuellen Wahl ist die Planbarkeit: Wer bspw. konzentriert arbeiten oder schlafen will, kann die Schallentwicklung durch die Wahl einer niedrigen Leistungsstufe gezielt niedrig halten; bei kurzfristig erhöhter Partikelbelastung (bspw. während des Kochens) lässt sich dagegen unmittelbar die maximale Leistung aktivieren.
Die Anzeige bzgl. der Leistungseinstellung
Im Auto Mode übernimmt der AirSight® Plus 2.0-Sensor einen Großteil der Regelung. Das Modell ermittelt PM1.0, PM2.5 und PM10 und kann seine Gebläseleistung an die aktuelle Partikelbelastung anpassen. Dadurch muss die Leistung nicht dauerhaft höher gewählt werden, als es die jeweilige Situation verlangt; das gelang in unserem Test – mit geringfügiger Verzögerung – sehr zuverlässig.
Die Taste zum An- & Ausschalten der Anzeigen
Die Anzeige kann an die Anforderungen der jeweiligen Nutzungssituation angepasst werden; außerdem lässt sich die Bedienfeldoberfläche sperren. Gerade wenn der Luftreiniger bodennah steht und Kinder oder Haustiere im Haushalt leben, vermindert die Sperre die Gefahr unbeabsichtigter Änderungen.
Die Anzeige & Sensorik
Die Anzeige bzgl. der Luftqualität
Die für die Luftqualität wesentlichen Zahlen erscheinen in der Mitte des Bedienfelds mit bis zu ≈ 1,9 cm hohen, hellweiß leuchtenden Ziffern. Selbst aus mehr als ≈ 1 m Entfernung konnten unsere Testerinnen & Tester die Werte sicher erkennen; auch stärkerer Lichteinfall verursachte keine problematischen Spiegelungen.
Die Ablesbarkeit ist damit eine der klaren Stärken des Bedienkonzepts. Anstatt nur einen eher groben farbigen Indikator zu verwenden, kann das Modell genaue Partikelinformationen vermitteln. Der AirSight® Plus 2.0-Sensor erfasst PM1.0, PM2.5 und PM10 übrigens getrennt; diese Aufteilung ist sachlich sinnvoll, weil verschiedene Partikelgrößen unterschiedlich tief in die Atemwege eindringen können und ggf. auch mit unterschiedlichen gesundheitlichen Gefahren verknüpft sind.
Warum PM1.0, PM2.5 und PM10 relevant sind
Sowohl feine als auch ultrafeine Partikel können tiefer in den Atemtrakt eindringen als gröbere Partikel; eine möglichst niedrige Feinstaubbelastung ist deshalb aus Vorsorgegesichtspunkten hochgradig sinnvoll; gerade aus diesem Grund ist es sehr wertvoll, dass das Modell die betreffenden Partikelbelastungen mithilfe seines Sensors erfassen und in eingängigem Stil anzeigen kann.
Die App
Der Levoit Eleva 300X lässt sich mit der VeSync-App verbinden. Für den normalen Betrieb ist die App zwar nicht zwingend erforderlich; sie erweitert das Modell allerdings erheblich und macht die Bedienung nochmals komfortabler. Neben der Fernsteuerung, die man mittlerweile von jedem smarten Gerät erwartet, können bspw. auch Luftqualitätswerte und Verläufe eingesehen, Leistungseinstellungen angepasst, Zeitpläne aufgestellt, Filterzustände kontrolliert und auch weitergehende Geräteeinstellungen vorgenommen werden.
Der ursprüngliche Screen der App
Die Startseite von VeSync ist designmäßig bewusst übersichtlich gehalten. Über die Schaltfläche Gerät hinzufügen lässt sich der Einrichtungsprozess unmittelbar starten; weitere geeignete Geräte können später freilich noch im selben Haushalt ergänzt werden.
Die Wahl des Modells
Die App erkannte den Eleva 300X während des ursprünglichen Einrichtungsvorgangs automatisch in der näheren Umgebung, innerhalb von nur ≈ 3 s; alternativ kann man das Gerät jedoch auch manuell über die einschlägige Kategorie, nämlich Luftreiniger, hinzufügen.
Der Kopplungsvorgang
Die Kopplung wird sehr ausführlich, nämlich Schritt für Schritt, erklärt: Vor dem eigentlichen WLAN-Setup fordert die App dazu auf, die An- & Aus-Taste ≈ 5 s gedrückt zu halten, bis die WLAN-Anzeige auf der Bedienoberfläche blinkt.
Die Wahl des WLANs
Für die erfolgreiche Einbindung verlangt die App ein WLAN im 2,4-GHz-Band. Das jeweilige Netzwerk und das mit ihm verknüpfte Passwort werden unmittelbar in der App hinterlegt; die Beschränkung auf WLANs im 2,4-GHz-Band wird dabei übrigens unmissverständlich offengelegt.
Der Abschluss des Kopplungsvorgangs
Nach erfolgreicher Einrichtung bestätigt die App eigens, dass das Modell erfolgreich verbunden worden ist. Dadurch lässt sich sofort erkennen, ob die Einbindung vollständig gelungen ist.
Die Anzeige bzgl. des Softwareupdates
Auch Aktualisierungen in Bezug auf die Software werden über die App abgewickelt: Nach dem Update wird die aktuell installierte Version in der App angezeigt; der Aktualisierungsvorgang ließ sich in unserem Test problemlos abschließen, war allerdings mit ≈ 5 min ausgesprochen langwierig.
Die personalisierte Reinigungsstrategie – die 1. Variante
Bei der Ersteinrichtung kann in der App eine personalisierte Strategie zur Luftreinigung angelegt werden. Täglicher Komfort ist bspw. für einen ausgewogenen Alltagsbetrieb ohne besondere Reinigungsschwerpunkte vorgesehen.
Die personalisierte Reinigungsstrategie – die 2. Variante
Mit Gezielte Pflege lässt sich die personalisierte Strategie stärker auf bestimmte Schadstoffbelastungen ausrichten.
Die personalisierte Reinigungsstrategie – die 3. Variante
Erweiterte Pflege wiederum legt den Schwerpunkt der personalisierten Strategie auf eine besonders konsequente Luftreinigung und reagiert bereits auf kleinere Veränderungen der Luftqualität empfindlicher.
Die personalisierte Reinigungsstrategie – der Manual Mode
Doch auch der manuelle Betrieb lässt sich in die persönliche Strategie einbeziehen. Neben einer gleichförmigen Lüftergeschwindigkeit bietet die App eine dynamische Variante an, welche die Lüftergeschwindigkeit bei plötzlich erkannter Luftverschmutzung vorübergehend erhöhen und die Luftreinigungsleistung folglich verstärken kann.
Die personalisierte Reinigungsstrategie – der Sleep Mode
Für die Nacht kann gleichfalls zwischen einem gleichförmigen Schlafbetrieb und einem dynamischen Schlafmodus gewählt werden. Letzterer kann die Lüftergeschwindigkeit bei plötzlich verschlechterter Luftqualität automatisch anheben und danach wieder absenken.
Der Abschluss des Personalisierungsvorgangs
Nach Abschluss der Auswahl bestätigt die App, dass die persönliche Luftreinigungsstrategie bereitsteht. Der geführte Einrichtungsvorgang ist damit beendet und das Modell kann unmittelbar über die App verwendet werden.
Der primäre Screen des Modells
Der Mainscreen bündelt den aktuellen AQI, eine kurze, informatorisch durchaus wertvolle Einordnung der Luftqualität und die wichtigsten Schnellzugriffe. Die Leistungseinstellungen und der jeweilige Zustand des Luftreinigers bleiben dadurch ebenso unmittelbar erreichbar wie Zeitpläne und weiterführende Luftqualitätsfunktionen.
Die Darstellung der einschlägigen Luftqualität
Die Sensorverwaltung macht die Messwerte des AirSight® Plus 2.0 besonders anschaulich: PM1.0, PM2.5 und PM10 werden getrennt mit ihrer jeweiligen Konzentration in µg/m³ und einer eingängigen qualitativen Einordnung angezeigt.
Die Erstellung von Zeitplänen
Beim Erstellen eines Zeitplans lassen sich die Einschaltzeit, die Leistungseinstellung, in der die Luftreinigung erfolgen soll, und die Wiederholung des jeweiligen Ablaufs miteinander verknüpfen; für wiederkehrende Abläufe können übrigens einzelne Wochentage gezielt ausgewählt werden.
Die Koordination mehrerer Zeitpläne
Mehrere Zeitpläne werden in einer übersichtlichen Tagesstruktur gesammelt. Im hier gezeigten Beispiel sind ein morgendlicher und ein abendlicher Wochenplan hinterlegt; beide lassen sich separat an- und wieder ausschalten.
Der jeweilige Stand der Filter
In der Filterverwaltung werden HEPA-, Aktivkohle- und Vorfilter getrennt behandelt. Für den Vorfilter kann bspw. auch eine regelmäßige Reinigungserinnerung aktiviert werden; darüber hinaus stellt die App Hinweise zur Filterpflege und zu Ersatzfiltern bereit.
Die wesentlichen Funktionen
Die tägliche Fernsteuerung ist sehr eingängig: Neben dem An- und Ausschalten und der Wahl des Modus stehen auch die drei Leistungsstufen im manuellen Modus sowie der Turbo Mode bereit. Die bereits angesprochenen, feingliedrig justierbaren Timer und die ggf. personalisierte Luftreinigungsstrategie sind aus derselben Ansicht erreichbar.
Alles in allem ist die App VeSync deutlich mehr als eine bloße Fernbedienung. Besonders wertvoll sind aus unserer Sicht der Luftqualitätsverlauf, die getrennte Filterverwaltung und die Möglichkeit, automatische Abläufe zeitlich zu planen, um die Luftreinigung in der Wohnung weitgehend zu automatisieren. Die App blieb während unseres Tests übersichtlich genug, obwohl ihr Funktionsumfang erheblich ist. Wer ausschließlich einen Bedienvorgang ausführen und in der Folge saubere Luft erhalten möchte, kann sie geflissentlich ignorieren; wer allerdings fortlaufende Informationen über die Luftqualität und die sehr komfortablen Automatisierungsmöglichkeiten schätzt, erhält einen echten Mehrwert.
Die Bedienungsanleitung
Die Bedienungsanleitung
Die Bedienungsanleitung ist ausführlich und klar gegliedert. Sie behandelt die ursprüngliche Einrichtung, die folgende Bedienung, die Filter- und Sensorpflege, einschlägige App-Funktionen, wertvolle Sicherheitshinweise und die ggf. erforderlich werdende Fehlerbehebung in einem verständlichen Stil.
Die Bedienungsanleitung hinterließ einen ausgesprochen guten Eindruck. Die Texte sind eingängig formuliert und werden an vielen Stellen durch schwarz-weiße Grafiken ergänzt; gerade bei der Filtermontage und -wartung, beim Verständnis der mannigfaltigen Anzeigen auf der Bedienoberfläche sowie bei der Kopplung mit der App VeSync sind diese Illustrationen hilfreich. Nach sorgfältiger Lektüre sollte auch jemand, der bislang noch keinen smarten Luftreiniger verwendet hat, das Modell spielend richtig bedienen können.
Die übersichtliche Struktur der Bedienungsanleitung
Die grafischen Darstellungen erleichtern das Nachvollziehen vor allem derjenigen Texte, die an die Bedienung und die Wartung des Luftreinigers anknüpfen. Positiv ist außerdem die typographisch sehr übersichtliche Struktur: Über- und Unterschriften, informatorische Texte und Schritt-für-Schritt-Anleitungen lassen sich schon bei flüchtigem Blick sicher voneinander unterscheiden.
Der Filter
Das Filtersystem des Luftreinigers
Das Filtersystem arbeitet dreistufig: Gröbere Teilchen werden zunächst vom Vorfilter abgefangen, danach übernimmt das HEPA-Medium die Feinpartikelfiltration; der separat ausgeführte Aktivkohlefilter ist für geruchsrelevante Gase vorgesehen. Dank DuoShield™ können Partikel- und Aktivkohlefilter unabhängig voneinander gewechselt werden.
Die modulare Trennung ist ein sinnvoller Unterschied zu Filtersystemen, bei denen sämtliche Medien verknüpft sind und am Ende in Gänze neu gekauft werden müssen, auch wenn ggf. noch nicht alle Medien in gleichem Maße verbraucht sind.
Für Gerüche ist übrigens der Aktivkohlefilter entscheidend. Aktivkohle adsorbiert bestimmte Gasmoleküle an ihrer großen inneren Oberfläche. Dabei gilt allerdings: Ein solcher Filter kann nicht jedes Gas vollständig entfernen und seine Wirkung ist von der Art und Konzentration des jeweiligen Stoffes, der Menge an vorhandener, noch nicht verbrauchter Aktivkohle, der Kontaktzeit u. v. m. abhängig.
Die Filtrationsleistung
Die Partikelfiltration
Die Filtrationsleistung bzgl. der Partikelbeseitigung
Bei Partikeln von ≈ 0,3 und 0,5 µm maßen wir eine Reduktion von jeweils ≈ 99,9 %. Bei ≈ 1,0 µm waren es ≈ 99,7 %, bei ≈ 2,5 µm ≈ 99,6 %, bei ≈ 5,0 µm ≈ 99,3 % und bei ≈ 10,0 µm ≈ 99,2 %; im arithmetischen Mittel verschwanden damit ≈ 99,6 % der untersuchten Partikel.
Die Ergebnisse unserer Messreihen fielen ausgezeichnet aus. Bemerkenswert ist vor allem, wie klein der Abstand zwischen den verschiedenen Partikelgrößen bleibt. Selbst in der schwächsten der sechs Klassen verbleiben nach dem Reinigungszyklus nur ≈ 0,8 % der zuvor vorhandenen Partikel; bei ≈ 0,3 und 0,5 µm bleiben jeweils nur ≈ 0,1 % zurück. Das Modell arbeitet folglich nicht bloß bei einer einzelnen Partikelgröße stark, sondern über das komplette von uns geprüfte Spektrum hinweg.
Für den Alltag bedeutet dies: Staub, Pollen und ein großer Teil feinerer Aerosolpartikel können sehr wirksam aus der Luft abgeschieden werden, sofern sie vom Luftstrom des Geräts erfasst werden. Genau dieser letzte Punkt ist für jede reale Nutzung wichtig: Auch ein sehr wirksamer Filter kann nur diejenigen Partikel abscheiden, die tatsächlich durch das Gerät strömen. Deshalb spielen bspw. auch der Aufstellort und die Nutzungsgepflogenheiten neben dem Filtermedium selbst eine erhebliche Rolle.
Levoit nennt eine AHAM-verifizierte CADR von ≈ 273 m³/h. Für einen Raum von ≈ 23,2 m² werden ≈ 4,8 Luftwechsel pro Stunde angegeben; wer eine Partikelbelastung dauerhaft niedrig halten will, profitiert regelmäßig von mehreren Luftwechseln pro Stunde. Daher ist das Modell für die Luftreinigung in kleinen Räumen sehr effektiv, für die Luftreinigung in großen Räumen aber ggf. nicht ausreichend.
Die Geruchsneutralisation
Die Filtrationsleistung bzgl. der Geruchsbeseitigung
Die von unseren Testerinnen & Testern wahrgenommene Geruchsintensität sank bei Käse von 8,1 auf 2,3 Punkte (≈ -71,6 %), bei Kimchi, Miso usw. von 7,7 auf 2,0 Punkte (≈ -74,0 %) und bei Tabak von 9,3 auf 3,7 Punkte (≈ -60,2 %). Im Mittel über die drei Geruchsquellen entspricht dies einer relativen Reduktion von ≈ 68,6 %.
Auch bei Gerüchen arbeitet der Eleva 300X effektiv, erreicht allerdings naturgemäß nicht dieselbe nahezu vollständige Wirkung wie bei Partikeln. Käse und Kimchi, Miso usw. wurden nach dem Testzyklus nur noch schwach wahrgenommen. Bei Tabak blieb der Geruch deutlicher erhalten; auch hier sank die Intensität jedoch um mehr als die Hälfte. Dieser Unterschied ist plausibel, weil Geruch aus einem komplexen Gemisch vieler gasförmiger Stoffe besteht und Aktivkohle nicht jeden Bestandteil gleich gut adsorbiert.
Die Ergebnisse sind deshalb als sehr ordentlich einzuordnen: Ein Luftreiniger kann Lüften und das Entfernen der Geruchsquelle nicht ersetzen, er kann die wahrnehmbare Belastung nach unseren Messungen allerdings signifikant vermindern.
Der Schalldruckpegel
Der A-bewertete Schalldruckpegel
Aus ≈ 1 m maßen wir im Sleep Mode ≈ 21,8–22,4 dB (im Mittel ≈ 22,1 dB). Auf den drei regulären Leistungsstufen waren es ≈ 31,9–32,6 dB (≈ 32,3 dB), ≈ 38,0–38,7 dB (≈ 38,4 dB) und ≈ 42,4–43,1 dB (≈ 42,7 dB). Im Turbo Mode maßen wir ≈ 51,2–51,8 dB und im Mittel ≈ 51,5 dB.
Der Sleep Mode ist ausgesprochen leise. Ein mittlerer A-bewerteter Schalldruckpegel von ≈ 22,1 dB aus ≈ 1 m ist im normalen Schlafzimmerhintergrund nur sehr schwach wahrnehmbar. Hinzu kommt, dass die Messwerte während der 15 min dauernden Messphasen nur minimal schwankten. Das Geräuschprofil wirkt daher gleichförmig und nicht durch wiederkehrende Peaks auffällig.
Auch die 1. Leistungsstufe bleibt mit ≈ 32,3 dB im Mittel angenehm zurückhaltend. Die 2. Leistungsstufe und die 3. Leistungsstufe werden mit ≈ 38,4 und ≈ 42,7 dB zunehmend hörbar, können beim Arbeiten, Fernsehen oder Lesen aber noch völlig problemlos verwendet werden. Der Turbo Mode ist mit ≈ 51,5 dB deutlich präsent und eignet sich eher für kurze Phasen maximaler Reinigung als für sehr ruhige Nutzungssituationen.
Wie hört sich der Levoit Eleva 300X an?
Möchten Sie einen Eindruck vom Geräuschprofil des Levoit Eleva 300X erhalten? Weil sich objektive Schalldruckpegelmesswerte von vielen Verbraucherinnen & Verbrauchern nur schwierig deuten lassen, stellen wir im Weiteren auch eigens angefertigte Geräuschsamples vom Gebrauch des Levoit Eleva 300X zur Verfügung – hier haben wir die auf allen Leistungsstufen ausgegebenen Geräusche nacheinander aufgeführt, sodass Sie insbesondere erkennen können, wie schwach bzw. stark die jeweiligen Schalldruckpegelsprünge zwischen den einzelnen Leistungsstufen sind.
Der elektrische Leistungsbezug
Der elektrische Leistungsbezug
Wir maßen im Sleep Mode im Mittel ≈ 2,3 W und maximal ≈ 2,5 W. Im Manual Mode lagen die Mittelwerte auf den drei Stufen bei ≈ 5,8 W, ≈ 7,3 W und ≈ 10,5 W; die Maxima betrugen ≈ 6,0 W, ≈ 7,6 W und ≈ 10,7 W. Im Turbo Mode waren es im Mittel ≈ 24,1 W und maximal ≈ 24,4 W.
Der Eleva 300X ist sehr sparsam. Besonders im Sleep Mode fällt der Leistungsbezug von nur ≈ 2,3 W kaum ins Gewicht. Selbst wenn dieser Modus jeden Tag volle 8 h verwendet würde, ergäben sich bei einem Strompreis von ≈ 0,27 € pro kWh nur ≈ 6,72 kWh bzw. ≈ 1,81 € im Jahr.
Auch die regulären Leistungsstufen bleiben maßvoll. Bei täglich 8 h Nutzung entsprechen ≈ 5,8 W rund ≈ 16,94 kWh bzw. ≈ 4,57 € im Jahr, ≈ 7,3 W rund ≈ 21,32 kWh bzw. ≈ 5,76 € und ≈ 10,5 W rund ≈ 30,66 kWh bzw. ≈ 8,28 €. Selbst der Turbo Mode läge bei derselben, in der Praxis freilich eher unrealistisch langen täglichen Laufzeit mit ≈ 24,1 W bei nur ≈ 70,37 kWh bzw. ≈ 19,00 € pro Jahr.
Der Auto Mode wurde in dieser festen Leistungsbezugsreihe bewusst nicht als eigener Balken dargestellt: Seine Leistungsaufnahme hängt definitionsgemäß von der erkannten Luftqualität und der daraus resultierenden Gebläsestufe ab. Gerade darin liegt aber sein praktischer Vorteil, weil die maximale Leistung nur dann mobilisiert werden muss, wenn die Sensorik tatsächlich eine höhere Partikelbelastung erkennt.
Welche Kosten sind mit dem Gebrauch des Levoit Eleva 300X verbunden?
Möchten Sie wissen, welche laufenden Kosten mit dem Gebrauch des Levoit Eleva 300X in Ihrem Haushalt verknüpft wären? Dies lässt sich im Folgenden sehr leichtgängig berechnen: Sie können eintragen, wie viele Stunden Sie das Modell regelmäßig verwenden, welche Leistungseinstellungen jeweils aktiv sind und welchen Strompreis Sie als Berechnungsgrundlage zugrunde legen wollen.
Stromverbrauch & -kosten errechnen
Hier können Sie Ihr geplantes Nutzungsprofil einstellen, also vermerken, wie viele Stunden pro Tag Sie welche Modi bzw. Leistungseinstellungen des Modells verwenden möchten. Sie können mehrere Blöcke miteinander verknüpfen, wenn Sie das jeweilige Nutzungsprofil variieren, also verschiedene Modi bzw. Leistungseinstellungen im Tagesverlauf verwenden möchten.
Bei der Wahl dieser Option lassen wir auch den elektrischen Leistungsbezug des Modells, der im Standby erfolgt, in den Berechnungsvorgang einspielen. Dies empfiehlt sich bspw. dann, wenn das Modell kontinuierlich mit dem Stromnetzwerk des Hauses verbunden bleiben soll. Die Zeitspanne im Standby wird unter Berücksichtigung derjenigen Zeitspanne berechnet, die mit dem von Ihnen einprogrammierten Nutzungsprofil verknüpft ist.
Dauer des Standbys pro Tag: – h
| Zeitraum | Stromverbrauch in kWh | Stromkosten in € |
|---|---|---|
| Pro Tag | – | – |
| Pro Woche | – | – |
| Pro Monat | – | – |
| Pro Jahr | – | – |
Die hier ersichtlichen Werte stellen den voraussichtlichen Stromverbrauch und die voraussichtlichen Stromkosten nur im Groben dar, können in der Praxis also ggf. in erheblichem Maße variieren. Sie knüpfen an die von uns ermittelten Werte bzgl. des elektrischen Leistungsbezugs des Modells und den von Ihnen einprogrammierten Strompreis an.
Die Reinigung
Die Reinigung des glatten Gehäuseteils
Die glatten Außenflächen lassen sich mit einem weichen, leicht angefeuchteten Tuch schnell säubern. Vor der Reinigung sollte das Modell ausgeschaltet und vom Strom getrennt werden; Flüssigkeit darf nicht in Sensor- oder Luftöffnungen gelangen.
Die Reinigung des gelochten Gehäuseteils
Am Vorfilter sammeln sich mit der Zeit Haare, Flusen und gröbere Staubpartikel. Sie lassen sich vorsichtig mit einer weichen Bürste oder einem Staubsauger mit geringer Saugleistung entfernen. Eine regelmäßige Pflege hält den Luftwiderstand niedrig und schützt das nachgelagerte Filtermedium.
Die Wartungslogik ist insgesamt sehr anwenderfreundlich. Der Filterzugang ist ohne komplizierte Werkzeuge möglich, und die getrennte Ausführung von Partikel- und Aktivkohlefilter verhindert, dass zwangsläufig beide Komponenten gleichzeitig ersetzt werden müssen. Der Filterstatus in der App erleichtert außerdem die Planung des nächsten Wechsels.
Technische Daten
| Hersteller Modell |
Levoit Eleva 300X |
|---|---|
| Größe, Gewicht usw. | |
| Größe des Modells (Hmax × Bmax × Tmax) |
38,3 × 23,8 × 23,8 cm |
| Gewicht des Modells (mmax, mit Filter) |
3,5 kg |
| Maße des Stromkabels (Lmax) |
1,8 m |
| Zubehör | Netzkabel & Netzteil (1 ×); Bedienungsanleitung (1 ×) |
| Technik | |
| Filtersystem | 3 Ebenen (Vorfilter, HEPA-Partikelfilter, Aktivkohlefilter) |
| Clean Air Delivery Rate (CADRmean, lt. Hersteller) |
273 m³/h |
| Maximale Fläche des Raums (Amax, lt. Hersteller) |
23,2 m² bei 4,8 ACH; 111,5 m² bei 1,0 ACH |
| Sensorsystem | AirSight® Plus 2.0 (PM1, PM2.5, PM10) |
| Modi | 4 (AUTO, MANUAL, SLEEP, TURBO) |
| Art der Tasten | Touch |
| Funktion der Tasten | An- u. Ausschalten des Modells; An- und Ausschalten des Lichts am Touchpanel; An- u. Ausschalten der Sperre des Touchpanels; An- und Ausschalten des WLANs; Wahl des Modus u. der Modusparameter |
| Timer (Tmin – Tmax) |
00:01 – 24:00 h (in Gestalt von Timerplänen, aber nur per App) |
| Strom & Schall | |
| Elektrischer Leistungsbezug (Pmax, lt. Hersteller) |
25,5 W |
| Elektrischer Leistungsbezug (Pmean, ermittelt) |
AUTO: 5,8 – 24,1 W; MANUAL 1: 5,8 W; MANUAL 2: 7,3 W; MANUAL 3: 10,5 W; TURBO: 24,1 W; SLEEP: 2,3 W |
| Schallausstoß (LP max – LP min, lt. Hersteller) |
20 – 50 dB |
| Schallemissionen (LP mean, ermittelt aus ≈ 1 m) |
AUTO: 32,3 – 51,5 dB; MANUAL 1: 32,3 dB; MANUAL 2: 38,4 dB; MANUAL 3: 42,7 dB; TURBO: 51,5 dB; SLEEP: 22,1 dB |
Bewertung
| Hersteller Modell |
% | Levoit Eleva 300X |
|---|---|---|
| Filtrationsleistung | 50 | 96,9 |
| Grobpartikel | 40 | 97,5 |
| Feinpartikel | 40 | 98,0 |
| Gerüche | 10 | 92,2 |
| Größe des Raums | 10 | 95,0 |
| Handhabung | 20 | 95,8 |
| Bedienung | 60 | 96,5 |
| Reinigung | 30 | 94,3 |
| Bedienungsanleitung | 10 | 96,0 |
| Funktionsspektrum | 15 | 95,7 |
| Schallausstoß | 10 | 96,5 |
| Material- & Materialverarbeitungsqualität | 5 | 95,0 |
| Bonus | – | |
| Malus | – | |
| UVP des Herstellers | 169,99 € | |
| Durchschnittlicher Marktpreis Stand v. 04.09.2026 |
– * | |
| Preis-Leistungsindex | 1,76 | |
| Gesamtbewertung | 96,4 % („sehr gut“) |
|
* Das Modell war im Zeitpunkt der Publikation unseres Tests noch nicht in Deutschland erhältlich; aus diesem Grund haben wir auch noch keinen durchschnittlichen Marktpreis ermitteln können.

Wie haben wir geprüft?
Filtrationsleistung | 50 %
Des Weiteren haben die Testerinnen & Tester auch die Qualität der Filtration des Modells in verschiedenen Sphären ermittelt: Währenddessen wurden Messinstrumente verwendet, um die Partikel- resp. Massenkonzentration von Partikeln mit aerodynamischen Durchmessern von ≈ 0,3, 0,5, 1,0, 2,5, 5,0 und 10 μm in unserer ≈ 1,25 × 1,25 × 2,0 m (Bmax × Tmax × Hmax) messenden Testkammer zu erheben – wiederholt vor und nach dem 15, 30 und 60 min dauernden Verwenden des Modells in allen von Werk aus vorhandenen Modi, um zu erheben, in welchem Maße sich die Partikel- resp. Massenkonzentration vermindern ließ. Vorab haben die Testerinnen & Tester innerhalb der Testkammer immer ≈ 0,7 g Tabak abbrennen lassen, um die Testkammer einheitlich mit dem Tabakrauchaerosol anzureichern. Des Weiteren haben wir die Urteile von 6 verschiedenen Testerinnen & Testern verwertet, u. a. bzgl. der Neutralisation von Gerüchen: Die hier verwendete Methodik ist schon illustriert worden (➞ Die Filtrationsleistung).
Handhabung | 20 %
Hier haben die Testerinnen & Tester erhoben, wie sich das Modell handhaben lässt: Dies schließt die Art, die Größe und die Position der einzelnen Tasten und die mit alledem verbundene Erreichbarkeit derselben aus der Perspektive von Rechts- und Linkshänderinnen & -händern, die Zeitdauer, innerhalb derer das Modell nach einer Tasteninteraktion anspricht und die Art und Weise, in der sich die verschiedenen Funktionen des Modells mit den Tasten ansprechen lassen, ein. Die Testerinnen & Tester haben außerdem ermittelt, wie sich die Filter des Modells warten lassen, mit wie viel Arbeit dies verbunden ist und in welchen Abständen welche Filter auszuwechseln sind. Schließlich wurde auch noch die Qualität der Dokumentation des Herstellers von allen Testerinnen & Testern beurteilt: Sie sollte alle wesentlichen Themen zum Modell in einer auch aus dem Horizont durchschnittlicher Verbraucherinnen & Verbraucher vollkommen verständlichen Art und Weise abhandeln, einerlei ob nur durch Texte und/oder durch das Textverständnis arrondierende Grafiken. Die Testerinnen & Tester honorierten derweil, wenn sich die Dokumentation auch der sich während der Arbeit mit dem Modell eventuell stellenden Probleme annimmt, bspw. in Gestalt von Frequently Asked Questions/FAQs.
Funktionsspektrum | 15 %
Hier haben die Testerinnen & Tester ermittelt, wie viele verschiedene Modi von Werk aus vorhanden sind, wodurch sich diese Modi auszeichnen sowie ob und in welchem Maße sich die einzelnen Modi an die individuellen Ansprüche der Verbraucherinnen & Verbraucher anpassen lassen. Währenddessen wurde auch erhoben, ob es sich bei den Modi des Modells um solche handelt, die sich nur manuell an- und wieder abschalten lassen oder ob es sich auch um automatische Modi handelt, die das Modell im Lichte der durch Sensoren ermittelten Atmosphäre im Haushalt (Partikelkonzentration usw.) selbst an- und wieder abschalten kann. Weiterhin spielten nicht nur die verschiedenen Modi des Modells, sondern auch weiterreichende Funktionen, wie bspw. ein Timer zum An- und/oder Ausschalten des Modells, hier ein: Die Testerinnen & Tester erhoben währenddessen, ob sich der Timer nur zum An- und/oder zum Ausschalten des Modells verwenden lässt, ob und in welchem Maße er sich individuell einprogrammieren lässt et cetera.
Schalldruckpegel | 10 %
Die Testerinnen & Tester maßen außerdem, wie es sich mit dem Schallausstoß des Modells verhält: Dazu wurde das Modell in der Mitte einer weiteren, wieder ≈ 2,5 × 2,5 × 3,0 m (Bmax × Tmax × Hmax) messenden und voll mit schallabsorbierendem Melaminharzschaum versehenen Testkammer positioniert und anschließend der A-bewertete Schalldruckpegel aus einem Abstand von einem Meter zum Modellkörper erhoben (LP mean und LP max aus d: ≈ 1 m). Die Testerinnen & Tester ermittelten außerdem, ob sich die Schallemissionen des Modells bspw. durch einen manuell an- und wieder ausschaltbaren Modus weiter vermindern ließen, um Verbraucherinnen & Verbraucher vor allem während der Abend- resp. Nachtzeit nicht in erheblichem Maße zu enervieren.
Material- & Materialverarbeitungsqualität | 5 %
Schließlich haben die Testerinnen & Tester auch erhoben, welche Materialien in der Fabrikation des Modells verwendet wurden und wie diese Materialien miteinander verbunden wurden. Hier sollten sich keine in der Fabrikation wurzelnde Makel, wie bspw. der Größe nach ausladende Spalt- und/oder Schweißmaße, erkennen lassen.
Getestetes Produkt
- Levoit Eleva 300X








