Der Beurer DM 20 Trinkmanager im Test

Gesundes Trinkverhalten – so klappt’s!

06. August 2020

Der menschliche Körper besteht zu circa 70 % aus Wasser: Das sind bei einem durchschnittlichen Erwachsenen, um sich das plastischer vorstellen zu können, knapp 43 Liter. Das Gehirn schließlich ist mit einem Wasseranteil von 90 % der mit Abstand wasserreichste Teil von alledem. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass bei Eintritt eines Wassermangels (Dehydration) nicht nur die körperliche, sondern vor allem auch die geistige Leistungserbringung schwerer wird. Dank vieler Studien weiß man mittlerweile, dass sich schon Wassereinbußen in Höhe von nur 1 % des Körpergewichts massiv auswirken und auch das Gemüt in erheblichem Maße dämpfen können. Gerade weil wir kontinuierlich Wasser ausschwitzen – und in der jetzt anbrechenden Sommerzeit noch sehr viel mehr als im Frühjahr, Herbst und Winter – ist kontinuierliches Trinken so wesentlich: Wer hierbei wartet, bis er Durst verspürt, ist regelmäßig schon viel zu spät dran; Durst nämlich ist erst dann wahrzunehmen, wenn schon ein leistungsbeeinträchtigender Wassermangel gegeben ist. Für all diejenigen, die’s im Hektik-geprägten Alltag immer wieder versäumen, ihren Wasserhaushalt richtig zu pflegen, bietet der Handel mittlerweile so manch smartes Equipment an: Vom Traditionshersteller Beurer ist seit ein paar Monaten beispielsweise der neue Trinkmanager DM 20 zu haben, der – via Bluetooth mit Smartphone und/oder Tablet verbunden – das Trinkverhalten protokollieren und durch Licht- und Tonsignalgebung ans regelmäßige Trinken erinnern soll; und das unter Würdigung vollkommen individueller Trinkpläne, die via App erstellt und leicht ans Alter, an die Körpergröße und an das -gewicht angepasst werden können.

Beurer Trinkmanager DM 20
Der Beurer Trinkmanager DM 20 von oben.

Wir hatten den Beurer Trinkmanager DM 20 nun in den letzten vier Wochen im Test und haben ihn währenddessen von 12 Tester/-innen ausgiebig, nämlich 8 Stunden pro Tag am Arbeitsplatz, verwenden lassen. Was man über das 39,96 €1 kostende Gerät alles wissen muss, lesen Sie in diesem Testbericht!

Die wesentlichen Merkmale

  • Durchmesser: 12,1 Zentimeter, davon 9,1 Zentimeter zur Wägung verwendbar
  • Belastbarkeit: 3.000 Gramm
  • Wägungsschritte: 1 Gramm
  • Schutzstandard: IP 41 (Schutz gegen „Tropfwasser“)
  • App: beurer HealthManager (ab iOS 10.0, hier bzw. ab Android 5.0, hier)

Das Wesentliche

Für wen ist der Trinkmanager DM 20 geeignet?
Für all diejenigen Verbraucher/-innen, die regelmäßig nicht ausreichend Wasser zu sich nehmen. Dabei sind die Trinkgepflogenheiten der Deutschen durchaus altersabhängig. Das Trinkverhalten wird mit wachsendem Alter, auch wenn’s den ein oder anderen vielleicht verwundern wird, immer disziplinierter: So scheitern durchschnittlich 38 % der 18- bis 39-Jährigen, 31 % der 40- bis 59-Jährigen und schließlich nur noch 26 % der 60+-Jährigen daran, pro Tag ausreichend Wasser zu sich zu nehmen.2 Gerade jüngeren Menschen kann der DM 20 also empfohlen werden, um neben Arbeit, Studium und Co. nicht auch noch das wirklich Wesentliche – den Wasserkonsum – aus dem Blick zu verlieren.

Was ist an dem Trinkmanager DM 20 besonders?
Dadurch, dass der DM 20 allein mit dem Gewicht des Trinkbehältnisses arbeitet, ist es vollkommen gleichgültig, ob man nun eine Flasche, ein Glas oder eine Tasse über ihm abstellt: Das Modell nimmt nach jedem Wiederabstellen des Trinkbehältnisses eine Wägung vor und ermittelt zusammen mit der beurer HealthManager-App anhand des Gewichtsunterschieds, wie es um den aktuellen Wasserkonsum der Verbraucherin/des Verbrauchers bestellt ist.

Was ist weiter an dem Trinkmanager DM 20 hervorzuheben?
Da man den DM 20 mit der beurer HealthManager-App koppeln kann, lässt sich der persönliche Wasserkonsum immer und von überall aus leicht übers Smartphone und/oder Tablet kontrollieren. Die einzelnen Werte werden während des Betriebs vollautomatisch abgespeichert und können anschließend bis zu 14 Tage lang weiter überprüft werden.

Der Test im Überblick

Bewertungssiegel Beurer Trinkmanager DM 20

Der DM 20 ist exzellent verarbeitet, außerordentlich leicht zu handhaben und verrichtet seine Funktion immerhin größtenteils „sehr gut“: 11 von 12 Tester/-innen (~91,6 %) ist es gelungen, innerhalb des vier Wochen dauernden Tests ihr regelmäßiges Trinkvolumen am Arbeitsplatz um durchschnittlich ~500 Milliliter pro Tag zu erhöhen. Der dahinter stehende Grund: Gleich in zweierlei Hinsicht erinnert der DM 20 immer wieder daran, das Trinken nicht außer Acht zu lassen: Per beurer HealthManager-App lässt sich vollkommen intuitiv einprogrammieren, innerhalb welchen Zeitraums (00:00 bis 23:59 Uhr in 1-Minute-Schritten), in welchen zeitlichen Abständen (5 bis 30 Minuten in 5-Minuten-Schritten) und schließlich auch in welcher Art und Weise (optisch mittels Licht- und/oder akustisch mittels Tonsignalgebung) der DM 20 ans Trinken erinnern soll. Wann immer man intellektuell voll von seiner Arbeit vereinnahmt ist und daher von sich aus eben nicht ans Trinken denkt, sind die Trinkhinweise des DM 20 sehr wertvoll: Den Ton, den das Modell hier ausstößt, kann man mit einem maximalen Schalldruckpegel von 53,1 dB(A) aus einem Abstand von 50 Zentimetern auch nur schwerlich überhören.

Die beurer HealthManager-App, ohne die sich der DM 20 nicht sinnvoll einsetzen ließe, ist dank ihrer simplen Menüstruktur leicht zu verwenden und sowohl mit Android- als auch mit iOS-Smartphones kompatibel (ab Android 5.0, hier>; ab iOS 10.0, hier). Man braucht die App nämlich, um das Smartphone via Bluetooth mit dem DM 20 koppeln zu können. Danach lassen sich bis zu 5 einzelne Trinkpläne erstellen, an denen man sein Trinkverhalten in verschiedenen Situationen oder vielmehr in verschiedenen Settings (beispielsweise am Arbeitsplatz, im Haushalt usw.) ausrichten will. Obendrein kann man in der App auch noch die mit dem beurer HealthManager-Account verbundenen Trinkprotokolle der letzten zwei Wochen einsehen.

Technisch arbeitet der DM 20 ausgesprochen präzise: Während der viele Male wiederholten Testwägungen von 2.250 Millilitern Wasser in drei verschiedenen Trinkbehältnissen (V1: 500 Milliliter, V2: 750 Milliliter, V3: 1.000 Milliliter) wich das vom DM 20 bzw. der beurer HealthManager-App ermittelte Trinkvolumen durchschnittlich um nur 7 Milliliter von dem wirklichen Trinkvolumen ab. Das ist weder absolut noch prozentual wesentlich.

Monieren ließe sich nur eines: Während des Tests vermochte der DM 20 eine Handvoll Male nicht das von uns verwendete Trinkbehältnis zu erkennen: Nach einem Druck der An-/Aus-/Cup-Taste blinkte die weiße LED nur kontinuierlich weiter vor sich hin, wiewohl der Trinkbehälter bedienungsanleitungsgemäß in der Mitte des DM 20 positioniert worden war. Hier mussten die Tester/-innen das Modell nur einmal aus- und wieder anschalten: Danach klappte alles.

Gerade weil der DM 20 zusammen mit der beurer HealthManager-App das Trinkverhalten der Verbraucher/-innen in erheblichem Maße verbessern kann und damit exakt das leistet, was Beurer verspricht, wird ihm von uns verdientermaßen das Testurteil „sehr gut“ (95,4 %) verliehen.

Größe, Gewicht und Co.

Der äußeren Form nach beschreibt der DM 20 einen ausnehmenden Kreis mit 12,1 Zentimetern Durchmesser, von denen 9,1 Zentimeter zur Wägung des über ihm stehenden Trinkbehältnisses verwendet werden können. Er ist aber bloß 2,0 Zentimeter hoch und erinnert daher an einen immerhin höhenmäßig stattlichen, dank seiner gleichmäßig runden Kantenlinie aber auch in puncto Design durchaus ansprechenden Untersetzer. Die vorrangig weiße Farbgestaltung des Modells ist dezent und hebt sich visuell nicht allzu sehr vom Tisch ab.

Mit einem Gewicht von bloß 178 Gramm (inklusive des AAA-/1,5-Volt-Batterienpaars) ist der DM 20 an sich sehr leicht zu handhaben. Damit er durch ein versehentliches Anstoßen während des Anhebens oder Abstellens des Trinkbehältnisses nicht verschoben wird, ist der Modellboden mit einem hellen Gummikreis versehen worden: Das Gummi allein hält den DM 20 nicht immer sicher an Ort und Stelle; wird er aber außerdem noch von einem Trinkbehältnis beschwert, lässt er sich auch von erheblichen Stößen nicht beeindrucken.

Die Oberseite des DM 20 ist nur an seinem nach vorne hin abschließenden Teil, dem Tastenpanel, mit Grip vermittelndem Gummi in hellem Grau versehen worden. Hier bietet das Modell zwei kreisrunde Tasten mit einem Durchmesser von jeweils 9,5 Millimetern. Sie heben sich beide äußerlich nicht nach oben hin ab, sondern schließen vielmehr gleichmäßig mit dem restlichen Tastenpanel ab. Daher lassen sich die Tasten allein dem Tastsinn nach natürlich nicht wahrnehmen. Sie stechen aber schon durch ein hellweißes Symbolpaar pro Taste hervor: Durch die Farbgestaltung setzen sich die Symbole nämlich visuell wunderbar vom Grau des Tastenpanels ab. Mit jeder der beiden Tasten lassen sich jeweils zwei, in summa also vier verschiedene Funktionen an- und auswählen: Welche man mit einem Tastendruck auswählt, ist allein von dessen Dauer abhängig. Bei den Tasten handelt es sich nicht um berührungsempfindliche kapazitive/resistive, sondern um vollkommen normale mechanische Tasten, die sich durch einen wunderbaren Druckpunkt auszeichnen. Der Druckmechanismus der Tasten leierte auch nach Hunderten von Tastendrücken während des Tests nicht in wahrnehmbarem Maße aus.

Die Mittelpartie des Tastenpanels wird von einer kleinen ovalen LED vereinnahmt, die anhand ihrer Farbe zum einen den aktuellen Status des DM 20 während der Inbetriebnahme bzw. des Betriebs und zum anderen darstellt, wie weit man am jeweiligen Tag mit seinem persönlichen, vorab per beurer HealthManager-App erstellten Trinkplan ist:

Farbe der LED Fortschritt des Trinkplans
Grün ≥ 100 % des eingeplanten Trinkvolumens
Orange 75 bis 99,9 % des eingeplanten Trinkvolumens
Rot ≤ 74,9 % des eingeplanten Trinkvolumens

Die LED ist nicht sonderlich hell, lässt ihre Farbe aber wirklich immer, also sowohl bei hellen als auch bei dunklen Lichtverhältnissen erkennen.

Die Inbetriebnahme/der Betrieb

Der DM 20 muss nicht mit dem Stromnetz verbunden werden, ist also auch in puncto Standortwahl nicht von einem Stromkabel abhängig; er hat sein Stromreservoir vielmehr in Gestalt von zwei Batterien des Typs AAA (1,5 Volt) immer mit dabei. Ein solches Batteriepaar ist bereits von Werk aus mit enthalten. Wir haben den DM 20 während des vier Wochen dauernden Tests jeweils vier Wochen lang 8 Stunden pro Tag, insgesamt also 224 Stunden, verwendet, ohne dadurch den Strom des Batterienpaars auszuschöpfen.

Nach Einlegung der Batterien ist der DM 20 an sich sehr leicht in Betrieb zu nehmen: Während des Tests nahm die Inbetriebnahme, die übrigens bei jedem Batteriewechsel wiederholt werden muss, durchschnittlich nur drei Minuten in Anspruch; am meisten Zeit vereinnahmt hier aber die Arbeit mit der beurer HealthManager-App.

Nachdem die beurer HealthManager-App installiert und mit dem DM 20 verbunden worden ist, kann man ihn ohne weiteres verwenden.

Hierzu muss man nur drei Sekunden die An-/Aus-/Cup-Taste (links) drücken, um den DM 20 anzuschalten. Dass sich das System anschließend kalibriert, kann man anhand der LED erkennen: Die leuchtet währenddessen nämlich 7,5 Sekunden in einem strahlenden Kaminrot. Danach ist die An-/Aus-/Cup-Taste (links) noch ein weiteres Mal zu drücken: Die LED blinkt nunmehr hellweiß vor sich hin und lässt dadurch erkennen, dass man ein Trinkbehältnis über dem DM 20 abstellen muss, um es mit dem Modell zu „koppeln“: Das heißt letzten Endes nur, dass der DM 20 das ursprüngliche Gewicht des Trinkbehälters als Maßstab abspeichert und anhand der mit dem Trinken verbundenen Gewichtsabnahmen errechnet, wie es sich mit dem Trinkvolumen verhält. Dass der DM 20 das Trinkvolumen erhoben hat, macht er auch nach außen hin kundbar: Durch ein nur sehr kurzes weißes Leuchten der LED.

Nachdem das Trinkbehältnis also in der Mitte des Modells positioniert worden ist, braucht’s zwischen 3 und 7 Sekunden, bis es vom DM 20 als solches erkannt wird – die Zeitdauer war während des Tests interessanterweise auch mit ein und demselben Trinkbehälter nicht immer konstant. Darin erschöpft sich die Inbetriebnahme aber auch schon: Während des Betriebs muss man bloß noch sicherstellen, dass man das Trinkbehältnis nach jedem Abheben auch wieder über dem DM 20 abstellt.

Das Testergebnis

Der DM 20 arbeitet nach einem vollkommen simplen Prinzip, nämlich durch wiederholte Wägungen: Gewissermaßen handelt es sich bei ihm um eine smarte Waage, die das Gewicht des über ihm stehenden Trinkbehältnisses vor jedem Abheben und nach jedem Wiederabstellen ermittelt. Anhand des Gewichtsunterschieds errechnet der DM 20 anschließend das Trinkvolumen. Das klappt natürlich vor allem mit Wasser ideal, da 1 Milliliter Wasser präzis 1 Gramm schwer ist. Wiewohl andere Getränke eine – wenn auch nur im Mindestmaß – höhere Dichte haben, ein Milliliter von ihnen also schwerer ist als ein Milliliter Wasser, kann man weder am DM 20 selbst noch in der beurer HealthManager-App das aktuelle Getränk einstellen. Das wäre aber, da der DM 20 das Trinkvolumen eben nur anhand des Gewichts errechnen kann, allemal sinnvoll.

Während des mehrere Wochen dauernden Tests haben wir mit dem DM 20 mehr als 1.000 Liter Wasser abgewogen: Das durch Wägung erhobene Trinkvolumen wich bei drei verwendeten Trinkbehältnissen mit jeweils 500, 750 und 1.000 Millilitern Wasser um maximal 7 Milliliter (bei 2.250 Millilitern also um nur ~0,003 %) von dem wirklichen Trinkvolumen ab. Damit kann das Modell ohne weiteres verwendet werden, um die persönlichen Trinkgepflogenheiten vollkommen verlässlich zu kontrollieren.

Die beurer HealthManager-App

Der DM 20 lässt sich per Bluetooth-Technologie mit einem Smartphone und/oder Tablet koppeln: Hierzu braucht’s, wie oben schon beschrieben, bloß die beurer HealthManager-App, die man kostenlos aus dem Google Play Store (ab Android 5.0, hier) und dem Apple App Store (ab iOS 10.0, hier) herunterladen kann. Trotz der hier und da eher verschachtelten Menüs ist die App selbst sehr leicht zu handhaben: Wir haben dies während des Tests vornehmlich mit aktuellen Android- (Samsung Galaxy S20+) und iOS-Smartphones (iPhone 11 Pro) mit jeweils aktueller Firmware geprüft. Während des vier Wochen dauernden Tests kam es hier zu keinerlei Problemen: Jedes einzelne Wägungsergebnis des DM 20 wurde innerhalb von ein paar Sekunden nach Abschluss des jeweiligen Wägungsvorgangs an die beurer HealthManager-App übermittelt.

Die Bedienungsanleitung

Der DM 20 kommt von Werk aus mit einer größtenteils „sehr guten“ Bedienungsanleitung, die in 8 verschiedenen Sprachen alle wesentlichen Themenkreise rund um den DM 20, einschließlich der Funktionen der beurer HealthManager-App, in leicht verständlicher Art und Weise abhandelt: Wie man den DM 20 in Betrieb nimmt und wie man ihn während des Betriebs bedient, wird kurz und knapp, nämlich step by step, beschrieben. Den Text arrondieren außerdem noch eine Handvoll schwarz-weißer Graphiken.

Schließlich hat Beurer auch noch eine Tabelle eingepflegt, aus der sich ablesen lässt, welchen Wasserkonsum man pro Tag mindestens erreichen sollte – abhängig von der jeweiligen Altersgruppe (15 bis 18, 19 bis 24, 25 bis 50, 51 bis 65 und über 65). Die in der Tabelle enthaltenen Milliliterzahlen machen’s sehr viel leichter, anschließend in der beurer HealthManager-App einen individuellen Trinkplan zu erstellen.

Technische Daten

Hersteller/Modell Beurer Trinkmanager DM 20
Außenmaße
(Hmax × Bmax × Tmax)
18,5 × 12,1 × 12,1 cm
Gewicht 178 g (mit 2 × AAA-/1,5-V-Batterien)
Stromquelle 2 × AAA-/1,5-V-Batterien
Schutzstandard IP 41 (Schutz gegen „Tropfwasser“)
Messbereich 1 – 3.000 g
Messschritte 1 g
App-Kompatibilität beurer HealthManager-App (ab Android 5.0 und ab iOS 10.0)
App-Funktionen Trinkpläne erstellen (max. 5), Trinkverhalten/-volumen protokollieren (max. 2 Wochen)
Bluetooth ja (ab Bluetooth 4.0)
Trinkhinweise ja, aber individuell an-/ausschaltbar (akustisch mit max. 53,1 dB(A) aus 50 cm Abstand und/oder optisch)

Bewertung

Hersteller/Modell % Beurer Trinkmanager DM 20
Funktion 60 97,2
Erkennen des Trinkvolumens 50 97,7
Erkennen des Trinkbehälters 40 97,0
Synchronisation (App) 10 95,0
Handhabung 25 93,9
Inbetriebnahme 25 93,5
Betrieb 50 95,0
Funktionsspektrum 25 92,0
Material-/Materialverarbeitungsqualität 10 92,0
Bedienungsanleitung 5 89,3
Bonus / Malus
Preis in Euro (UVP) 40,99
Durchschnittlicher Marktpreis in Euro 34,99
Preis-/Leistungsindex 0,37
Gesamtbewertung 95,4 % („sehr gut“)

Bewertungssiegel Beurer Trinkmanager DM 20

Wie haben wir geprüft?

Funktion (60 %)

Die Tester/-innen haben den DM 20 mehrere Wochen an ihrem Arbeitsplatz verwendet, um zu beurteilen, ob und in welchem Maß man mit ihm das individuelle Trinkverhalten wirklich verbessern kann. Hierzu haben die Tester/-innen schon vor dem Test protokolliert, wie es um ihr durchschnittliches Trinkvolumen pro Arbeitszeitspanne bestellt ist (Wochendurchschnitt). Dies haben sie während des Tests, in dem sie den DM 20 immer am Arbeitsplatz positioniert hatten, wiederholt (abermals im Wochendurchschnitt). Des Weiteren maßen die Tester/-innen in summa 1.000 Liter Wasser in drei Trinkbehältern mit verschiedenen Maximalvolumina (V1: 500 Milliliter, V2: 750 Milliliter, V3: 1.000 Milliliter) mit dem DM 20 und der beurer HealthManager-App ab. Hierbei wurde nicht nur erhoben, wie präzis der DM 20 das Trinkvolumen ermittelt, sondern auch, ob bzw. wie er mit verschiedenen Trinkbehältern auskommt. Schließlich haben die Tester/-innen auch die Kommunikation zwischen dem DM 20 und der beurer HealthManager-App beurteilt, einmal mit Android- und einmal mit iOS-Smartphones – immer mit aktueller, von Beurer empfohlener Firmware.

Handhabung (25 %)

Hier haben die Tester/-innen beurteilt, wie sich der DM 20 im Zusammenspiel mit der beurer HealthManager-App in Betrieb nehmen und während des sich anschließenden Betriebs bedienen lässt. Es wurde ermittelt, wie leicht- oder schwergängig der Inbetriebnahmevorgang ist, insbesondere ob und in welchem Maß die beurer HealthManager-App Verbraucher/-innen an die Hand nimmt. Des Weiteren wurde auch das Funktionsspektrum des DM 20 unter Würdigung nicht nur der Quantität der vorhandenen Funktionen, sondern auch und vor allem ihrer Qualität bewertet: Die Tester/-innen haben während des Tests benotet, wie wertvoll die einzelnen Funktionen in Anbetracht des mit dem DM 20 primär zu erreichenden Ziels, der Trinkverhaltenspflege, wirklich sind.

Material-/Materialverarbeitungsqualität (10 %)

Die Tester/-innen haben während des Tests auch die Material- und Materialverarbeitungsqualität des DM 20 bewertet: Hier wurde nicht nur die Qualität der verwendeten Materialien, sondern auch die Art und Weise, in der diese verarbeitet worden sind, benotet. Es sollten sich keinerlei äußere Makel am Modellaußenkörper des DM 20 erkennen lassen (bspw. in Gestalt von erheblichen Spaltmaßen, einschneidenden Kantenlinien usw.). Obendrein sollte der Modellaußenkörper den Strapazen, zu denen es auch in normalen Verbraucher/-innen-Haushalten kommen kann, schadlos widerstehen. Des Weiteren wurde geprüft, wie leicht- oder schwergängig er gereinigt bzw. gepflegt werden kann, da immerhin die Oberseite des Modellaußenkörpers regelmäßig mit herab perlendem Tee, Wasser und Co. in Berührung gelangen kann.

Bedienungsanleitung (5 %)

Hier haben die Tester/-innen die deutschsprachige Fassung der Bedienungsanleitung des DM 20 unter Würdigung sowohl äußerer als auch innerer/inhaltlicher Aspekte beurteilt: Die Bedienungsanleitung sollte alle wesentlichen Themenkreise rund um den DM 20, insbesondere also den Inbetriebnahmevorgang und die Bedienung während des sich anschließenden Betriebs, in einer leicht verständlichen Art und Weise abdecken. Die Texte sollten aus sich heraus verständlich sein, idealerweise auch noch durch Graphiken veranschaulicht werden und durchschnittliche Verbraucher/-innen in den Stand versetzen, den DM 20 bestimmungsgemäß zu verwenden.

Fußnoten

1 Hierbei handelt es sich um die unverbindliche Preisempfehlung Beurers (vgl. hier, Stand: 06.08.2020).

2 Vgl. Studie der Techniker Krankenkasse, „Trink Was(ser), Deutschland!“, 2019, S. 19 (vgl. hier). Diese Werte knüpfen an Antworten an, welche die Teilnehmer/-innen der Studie selbst gegeben haben.

3 Der Espresso wurde mit 7 Gramm Bohnen (Arabica, „Italian Roast“) pro 25 Milliliter Wasser (weiches Wasser mit < 1,5 Millimol Calciumcarbonat pro Liter) und der Schwarze Tee mit 15 Gramm losem Teeblatt (Assam, Special Finest Tippy Golden Flowery Orange Pekoe“) pro Liter Wasser (weiches Wasser mit < 1,5 Millimol Calciumcarbonat pro Liter) und einer Ziehzeit von 3 Minuten zubereitet. Die Getränke wurden anschließend mit einer Temperatur von circa 60 °C über der Oberseite des DM 20 verteilt.

Getestete Produkte

  • Beurer DM 20
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