10 Akku-Staubsauger im Test 2021

Für die schnelle und simple Fußbodenreinigung

20. Januar 2021

Wirkliche Freude wird die regelmäßige Fußbodenreinigung wohl nur einer Handvoll Menschen machen: Schließlich ist es alles andere als erquicklich, sich Woche um Woche immer wieder der im Haushalt vorhandenen Fußböden annehmen zu müssen. Aber da es sich in einem ordentlichen Wohnraum sehr viel schöner leben lässt und weil Massen an Staubpartikeln auch ein erhebliches Gesundheitsrisiko nach sich ziehen können, macht man sich – wohl oder übel – dennoch ans Werk. Mit dem passenden Equipment kann man die mit alledem verbundene Arbeit immerhin in erheblichem Maße vermindern: Das Mittel der Wahl ist hier schon seit alters der Staubsauger, der in mittlerweile mehr als 96 % aller Haushalte in der Bundesrepublik vertreten ist. Wer sich volle Flexibilität bei der Fußbodenreinigung wünscht, sollte aber mit solchen Modellen arbeiten, die ihr Stromreservoir immer bei sich haben, nämlich in Gestalt eines modernen Akkus. Das ETM TESTMAGAZIN hatte in den letzten Wochen 10 Akku-Staubsauger im Test: Hier haben wir erhoben, wie es sich mit der Saugleistung bei Grob- und Feinpartikeln, der Ausdauer des Akkus und den Schallemissionen verhält.

Als die ersten mit einem Akku versehenen Modelle in den 1980er Jahren erhältlich waren, machten sie vor allem durch ihre vielen Schwächen von sich reden: Damals ließen die Akkus nämlich noch an Ausdauer vermissen, sodass man die Fußböden vieler Haushalte, abhängig von der in ihnen vorhandenen Quadratmeterzahl, nicht in einem Mal abdecken konnte. Man musste die Modelle immer wieder ans Stromnetzwerk anschließen. Schließlich blieb auch die Saugleistung weit hinter demjenigen zurück, was man von den klassisch-konventionellen, ans Stromnetzwerk anzuschließenden Modellen her kannte und daher auch erwartete. Glücklicherweise haben die Hersteller in den letzten Jahren viel erreicht: Moderne Modelle können nun endlich mit einem eindrucksvoll ausdauernden, vereinzelt bis zu 1:17 h (Tmax im Test) aushaltenden Akku und einer ähnlichen Saugleistung brillieren: Sie ziehen bis zu 98 % resp. 100 % aller den Fußboden verunstaltenden Grob- und Feinpartikel ein. Mittlerweile ist es vollkommen ausreichend, nur ein solches Modell im Haushalt zu haben. Gerade die Freiheit, die einem der Akku während der Fußbodenreinigung vermittelt, ist außerordentlich wertvoll: Man kann mit ihm behänd um das im Haushalt stehende Mobiliar manövrieren, ohne andauernd einen massiven Modellkörper hinter sich herziehen und immer wieder von einem Stromanschluss zum anderen wechseln zu müssen. In diesem Test lesen Sie nun alles Wesentliche, vor allem aber, welches Modell die anderen in puncto Saugleistung auszustechen weiß.

Akku-Staubsauger – Technik im Detail

Der erste Teil des Namens verrätes schon: Ein Akku-Staubsaugererhält seinen Strom während derFußbodenreinigung nicht ausdem Stromnetzwerk des Haushalts,sondern aus einer mobilenStromquelle, die er immer in petto hat: Einen modernen Akku A, deram Handteil verbaut ist: Hierbeihandelt es sich mittlerweile regelmäßigum einen Lithium-Ionen-Akku, dessen Maximalkapazität auch nach vielen Ladezyklen nichtoder immerhin nicht in erheblichemMaße abnimmt, anders alsbspw. bei Nickel-Cadmium- oderNickel-Metallhydrid-Akkus. Wannimmer man den Akku wieder ladenmuss (nach Tmin–Tmax im Test:0 : 26 h–1 : 17 h, vgl. S. 22–23), kann man ihn per Kabel B ans Stromnetzwerk anschließen; manche Modelle bieten alternativ oder kumulativ noch eine Ladestation C, in die sich das Modell oder auch nur dessen Akku stellen lässt, wie bspw. die Modelle von Dyson (vgl.S. 12), Black & Decker (vgl. S. 14)und Leifheit (vgl. S. 21). Am Handteilist auch der Staubbehälter D zu sehen, in dem sich all die verschiedenen,vom Fußboden herrührenden Grob- und Feinpartikel sammeln: Dadurch wird ein Staubbeutel, wie er vornehmlich bei denklassisch-konventionellen Modellenverwendet wird, von vornhereinentbehrlich. Die Staubbehältnisvolumina der im Test vertretenen Modelle reichen von 0,25 l (bei dem Leifheit-Modell, vgl. S. 21) bis 0,9 l (bei dem GRUNDIG-Modell, vgl.S. 17). Durch einen herausnehmbarenund mit Wasser waschbarenFilter E lässt sich außerdem verhindern,dass das Modell all diejenigen Partikel, die nicht im Staubbehälter verblieben sind, wieder inden Haushalt bläst: Hier sind EPA-,HEPA- oder aber noch speziellere Filter mit mehreren Membranenvorhanden (wie bspw. bei dem Philips-Modell, vgl. S. 13). Des Weiteren sind natürlich auch noch eine Handvoll verschiedener Tasten F, mit denen man bspw. die Saugleistungeinstellen kann, gegeben.Bei manchen Modellen lässt sich auch der aktuelle Stand des Akkus,vereinzelt in %, von außen ablesen. So verhält es sich auch mit der Saugleistung. Das Handteil lässt sich aus dem Modellkörper herausnehmen, um es anschließend an all denjenigen Stellen, die sich mit der normalen Fußbodendüse nicht erreichen ließen, zu verwenden, wie bspw. innerhalb von Möbeln. Hier oder am Fuß des Mittelrohrs G kann man die Düsen anschließen,von denen alle anderen Zweckendienen; neben einer normalen Fußbodendüse mit Walzenbürste H sind regelmäßig auch noch eine Fugenreinigungsdüse I, einePolsterreinigungsdüse J und einMöbelpinsel K vorhanden. Manche Modelle, wie bspw. dasjenigevon Rowenta (vgl. S. 16), enthalten noch ein paar speziellere Düsen.

Getestete Produkte

  • AEG QX9-1-ULT
  • Bestron AVC850 A
  • Black+Decker BHFEV36B2D
  • Dyson V11 Absolute Extra Pro
  • Fakir Starky | HSA 700
  • GRUNDIG VCP 8931
  • Leifheit Rotaro PowerVac 2in1
  • Philips SpeedPro Max Aqua XC8147/01
  • Princess Rapido
  • Rowenta Akku-Staubsauger XForce Flex 8.60 Animal RH9679

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