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Der CBNsda 572i und der CNsfc 573i von Liebherr im Test 2024

Für das Maximum an Frische
per BioFresh & EasyFresh

31. Mai 2024

Während sich verderbliche Waren aus Fleisch und Fisch damals bloß durchs Pökeln, Säuern und Trocknen konservieren ließen, ist dies seit den 1920er Jahren schon sehr viel simpler machbar: Mit einem Kühlschrank, der winterliche Temperaturen verwirklichen und auch nach vielen Wochen noch einen sicheren Genuss erlauben kann. Viele Modelle haben nunmehr auch spezielle Fächer, in denen man bspw. die Frische von Gemüse & Co. sehr viel wirksamer bewahren kann als in all den vielen anderen Fächern und Flächen, die in einem Kühlschrank so vorhanden sind: Diese Fächer wollen den Wasserverlust des Gemüses durch ein cleveres Mikroklima minimieren. Während mehr als ≈ 99 % der Menschen hierzulande einen Kühlschrank im Haus haben, es sich also um ein wirklich wesentliches Werk moderner Technik handelt, machen sich viele Verbraucherinnen & Verbraucher bei der Wahl eines neuen Modells aber doch nur vereinzelt Gedanken um die verschiedenen Qualitäten, die ein solches vorweisen sollte. Gerade dies aber wäre sinnvoll, können sich manche Kühlschränke doch durch erlesene Materialien, viel Volumen und einen sparsamen Verbrauch aus dem Grau der Masse hervorheben. Wir haben uns dieses Mal ein Duo aus den Werken Liebherrs vornehmen können: Wir sprechen von dem CBNsda 572i und dem CNsfc 573i. Wie stabil die Temperaturen in den voluminösen Modellen sind, in welchem Maße man Fächer und Flächen anpassen kann, wie maßvoll Schallausstoß und Verbrauch wirklich sind und vieles mehr stellen wir im Weiteren dar – ebenso wie unsere Eindrücke von den Frische versprechenden BioFresh– und EasyFresh-Fächern.

Die Gedanken, die in die Wahl eines passenden Modells einspielen, sind von den persönlichen Ansprüchen der Menschen im Haus abhängig. Merkmale aber, die einem Großteil aller Verbraucherinnen & Verbraucher wesentlich sind, stellen der Stil des Modells, das verwendbare Volumen und der von diesem erschlossene Spielraum dar: Wie lassen sich also all die vielen Fächer, Flächen usw. verstellen? Nur dann, wenn sich die verschiedenen Teile des Modells verschieben lassen, kann man seine Waren so in dem Modell verräumen, wie man dies wirklich will. Schließlich wollen viele Menschen auch das Verhalten des Modells spielend an wechselnde Ansprüche anpassen können: Wollen sie bspw. erreichen, dass verderbliche Waren nach dem Verräumen schneller sichere Temperaturen von ≈ 0 °C erreichen, so müssen sie dies per Modus verwirklichen können (hier bspw. per SuperCool und SuperFrost). Genauso willkommen wird ihnen ein Modus sein, in dem sie den Verbrauch des Modells in wahrnehmbarem Maße vermindern können (hier bspw. per HolidayMode, wenn sie ein paar Wochen außer Haus sein werden). Endlich soll all dies auch noch problemlos erreichbar sein – bspw. anhand eines spielerisch verwendbaren Touchscreens, der alles Wesentliche wie Modus, Temperatur usw. in einem Mal erkennbar machen soll. Schließlich sollen Modelle auch die Frische von Gemüse, Fleisch, Fisch, Milch & Co. so wirksam erhalten, dass sich am Ende, keinerlei Einbußen in Sachen Geruch, Geschmack usw. wahrnehmen lassen: Gerade aus diesem Grund sind wir dieses Mal auch der Wirksamkeit der BioFresh-Fächer und des EasyFresh-Fachs nachgegangen. Wir haben wissen wollen, wie verlässlich diese Fächer beim Frischhalten wirklich sind, in welchem Maße sie also die ursprüngliche Frische verschiedener Waren konservieren können. Wir maßen währenddessen bspw. auch die Temperatur- und Feuchtelevel und erhoben, wie viel Wasser verschiedenes Gemüse und Obst während der Einlagerung in diesen Fächern verlieren kann.

Wesentliches

Für wen?
Für alle Verbraucherinnen & Verbraucher, die nach einem edlen Kühlschrank suchen, der sich durch eine in wirklich allen Teilen verlässliche Technik hervorheben kann und in dem sich dank seines erheblichen Volumens (einmal ≈ 361 l und einmal ≈ 359 l) auch Massen an Gemüse, Fleisch, Fisch, Milchwaren usw. verwahren lassen.

Was ist hervorzuheben?
Wer auch ein paar Wochen nach der ursprünglichen Einlagerung noch in den Genuss der vollen Frische von Gemüse & Co. kommen will, dem werden die speziellen Fächer der Modelle (scil. BioFresh und EasyFresh) sehr willkommen sein: Sie stellen optimale Lagerungsbedingungen sicher.

Was ist interessant?
Die Modelle lassen sich an vollkommen verschiedene Ansprüche anpassen: Will man bspw. die Temperaturen in dem einen oder anderen Teil des jeweiligen Modells stark vermindern, sodass Verderbliches aus Fleisch, Fisch oder Milch nach dessen Erwerb schneller sichere Temperaturen erreichen kann, so ist dies per SuperCool und SuperFrost erreichbar. Gerade im Sommer ist dies sehr wertvoll. Wir stellen die volle, jeweils per Touchpanel erreichbare Modusspanne im Weiteren dar.

Der Test im Überblick

Der CBNsda 572i ist, wie auch alle anderen Modelle aus den Werken Liebherrs, die wir bisher schon im Test hatten, von eindrucksvoller Qualität: Weder die Materialien als solche noch der Materialverbund ließen Makel erkennen – auch exzessiver Gebrauch hinterließ keinerlei Verschleißspuren. Man kann den CBNsda 572i dank seiner schlanken Maße auch problemlos in Appartements verwenden. Derweil ist das Volumen mit ≈ 361 l so enorm, dass sich auch Familien das Modell ins Haus holen können.

Die in einem Winkel von ≈ 115° ausschwenkbaren Türen erlauben ein müheloses Erreichen aller Teile des CBNsda 572i (also Fächer, Flächen usw.), was vor allem beim Einräumen von Lebensmitteln sehr wertvoll ist. Die Türen schließen von allein, wobei auch ein hörbarer Türalarm vorhanden ist.

Von dem Modell wird schon durch die voll verstellbaren Fächer und Flächen viel Spielraum erschlossen, kann man doch alles so verschieben, wie man dies will: Gerade dann, wenn Speisen von erheblicher Größe in den CBNsda 572i wandern sollen, ist dies dankbar. Dabei ist all dies spielend machbar, ohne dass sich bspw. viel Widerstand wahrnehmen ließe.

Ein erheblicher Vorteil sind die BioFresh-Fächer am Fuße des oberen Teils: Sie können die Frische von verderblichen Waren aus Fleisch, Fisch, Milch usw. dank passender Temperaturlevel von ≈ 0 °C sicher bewahren. Für Gemüse und Obst stellen sie Feuchtelevel von ≈ 90 % sicher, die den Wasserverlust vermindern und so auch nach mehr als einer Woche noch das volle Maß an Frische erlebbar machen. Die BioFresh-Fächer sind sehr viel wirksamer als ähnliche Fächer vieler anderer Modelle. Doch auch außerhalb von BioFresh bewies der CBNbsa 5753, dass er ein wahres Premiummodell darstellt: So sind bspw. die Temperaturen außerordentlich stabil. Wir maßen in dem einen Teil des Modells ein Schwanken von ≈ 3,3 °C, in dem anderen ein solches von ≈ 3,9 °C. Hier spielen auch die Türen des CBNbsa 5753 ein, die das Modell sicher verschließen.

Genauso anpassbar wie die Fächer und Flächen des CBNsda 572i ist auch der Modus. Will man bspw. sicherstellen, dass verderbliche Waren nach dem Einräumen schnell sichere Temperaturen erreichen, so ist dies per PartyMode, SuperCool und SuperFrost machbar. Für einen maßvolleren Verbrauch ist auch ein passendes Moduspaar vorhanden. All dies und die Temperaturen, die das Modell verwirklichen soll, lassen sich über ein modernes, sehr responsives Touchpanel verstellen. Das Bedienerlebnis hinterließ Eindruck, auch weil man sich ohne Mühe durch die verschiedenen Menüs manövrieren kann. Schließlich ist der CBNsda 572i von Werk aus auch per App (scil. SmartDevice, ab Android 6.0 und iOS 14.0) ansprechbar.

Endlich ist der CBNsda 572i dank seines Verbrauchs von bloß ≈ 9,3 W sehr viel sparsamer verwendbar als ein Großteil anderer Modelle, die ein ähnliches Volumen vorweisen. Grandios ist auch, dass die vom Modell her schallenden Geräusche so maßvoll sind, dass sie sich auch vor dem Modell nur schwerlich hören lassen: Wir maßen bspw. nur ≈ 33,7 dB.

Der Liebherr CBNsda 572i stellt einen wahren Allrounder dar, der in erheblichem Maße anpassbar ist und Verbraucherinnen & Verbrauchern sehr viel Spielraum erschließen kann. Die BioFresh-Fächer versprechen viele Wochen voller Frische – und dieses Versprechen können sie auch wirklich einlösen, wie wir anhand von vollkommen verschiedenen Gemüseproben ersehen haben. Weil der CBNsda 572i in allen Bereichen Eindruck hinterließ, verleihen wir ihm das Urteil „sehr gut“ (96,9 %).

Der Liebherr CNsfc 573i schließlich, den wir als Annex vorstellen, ist seinem Bruder- resp. Schwesternmodell sehr ähnlich: Er kann aber anstelle des BioFresh-Fächerpaars nur ein EasyFresh-Fach vorweisen, dem in sich ein wärmeres Temperaturlevel von ≈ 4,2 °C messen ließ – hier verloren die Gemüseproben ein paar Milliliter mehr Wasser als in den BioFresh-Fächern. Derweil ist das Bedienerlebnis dank des von außen erreichbaren Touchscreens, des Touch & Swipe Displays, noch besser. Auch das Vorhandensein eines variabel in verschiedenen Ebenen einschiebbaren Fachs im oberen Teil des Modells ist sehr dankbar. Wir verleihen daher auch ihm das Urteil „sehr gut“ (96,7 %).

Logo des Produkts

CBNsda 572i

Die wesentlichen Merkmale

  • Maße des Modells (Hmax × Bmax × Tmax): 201,5 × 59,7 × 67,5 cm
  • Volumen des Modells (Vmax): ≈ 361 l
  • Temperaturspannen: 2 – 9 °C & -26 – -15 °C
  • Modusspanne: EnergySaver, HolidayMode, NightMode, PartyMode, SabbathMode, SuperCool & SuperFrost
  • Schallausstoß (LP ∅ aus d: 1,0 m): 33,7 dB
  • Stromverbrauch (P): 9,3 W

Pro

  • eindrucksvolles Frischhalten von Gemüse & Co. per BioFresh
  • Eis ohne Wasseranschluss herstellbar (per EasyTwist-Ice)
  • enorme Modusspanne (scil. PartyMode, SuperCool, SuperFrost uvm.)
  • erlesene Qualität von Materialien & Materialverbunds
  • spielend verwendbar (dank vorbildlichen Screens)
  • Türen voll ausschwenkbar (scil. ≈ 115°)
  • viel Spielraum durch verstellbare Fächer & Flächen

Contra

Größe, Gewicht & Co.

Den CBNsda 572i kann man dank seiner Maße von nur 201,5 × 59,7 × 67,5 cm (Hmax × Bmax × Tmax d. Modells) prima in Nischen stellen, sodass am Ende nurmehr die Türen hervorschauen und problemlos erreichbar sind (InteriorFit). Das den Türpaneelen verliehene, hellsilberne Material lässt das Modell sehr edel erscheinen und stellt sicher, dass die Türpaneele auch immer ansprechend aussehen: Auch nach dem Berühren der Türen sind bloß schwache Spuren an ihnen erkennbar.

Dank des erheblichen Türwinkels von ≈ 115° kann man von vorne aus alle Bereiche des CBNsda 572i erreichen. Warum ist das aber wesentlich? Weil sich so bspw. auch die Flächen und Fächer aus dem Modell herausholen lassen, ohne dass sie derweilen an den Türen anecken würden. Daher kann man auch Backbleche problemlos ins Modell hineinschieben: Dies ist bspw. dann sinnvoll, wenn schon vorbereitete Backwaren noch eine Weile ruhen sollen, ehe sie schließlich ins Backrohr wandern.

Das Volumen des CBNsda 572i kann sich allemal sehen lassen: Wir sprechen von ≈ 361 l, von denen ≈ 258 l im oberen Teil und ≈ 103 l im unteren Teil verwendbar sind. Schön ist vor allem, dass allein im BioFresh-Fächerpaar schon ≈ 99 l vorhanden sind. Für Familien wird das Volumen des Modells also mehr als nur ausreichen – auch dann, wenn sie sehr viele Frischwaren parallel verwahren wollen.

Der obere Teil des Modells kann ein paar LEDs vorweisen, die in hellem Weiß herab scheinen und so einen Großteil aller hier vorhandenen Flächen und Fächer erreichen. Man kann also bspw. auch abends noch alles sicher erkennen und so einzelne Waren hinein- & herausräumen. Monieren ließe sich nur, dass sich die drei Schubladen am Fußende des CBNsda 572i vor allem abends nur schwer einsehen lassen. Schließlich wurden diesem Teil des Modells keinerlei LEDs verliehen.

Wunderbar: Der Türalarm des CBNsda 572i ist dank der hier erreichbaren Schallpeaks von 41,0 dB dezent, aber doch problemlos wahrnehmbar. Weil parallel auch noch alle LEDs im oberen Teil des Modells pulsieren, ist der Türalarm hör- und sehbar: Gerade abends kann das wertvoll sein. Schön außerdem ist, dass man übers Menü einstellen kann, ob der Türalarm nun nach 1, 2 oder 3 min ans Schließen der Türen erinnern soll.

Material & Materialverbund

Genau wie alle anderen Modelle aus den Werken Liebherrs, die wir uns in unserem Haus schon vornahmen, hinterließ auch der CBNsda 572i viel Eindruck: Schließlich sind ihm in wirklich allen Teilen, von außen wie von innen, edle Materialien verliehen worden, die auch nach vielen Wochen des exzessiven Gebrauchs keinerlei Makel erkennen ließen. Die vorbildliche Qualität des Modells haben wir bspw. auch daran erkennen können, dass sich die vielen verschiedenen Fächer auch nach mehr als ≈ 1.000 Malen noch ohne wirklichen Widerstand heraus- & hineinschieben ließen: Von Verschleiß keine Spur.

Die Handhabung

Die vier Ebenen im oberen Teil des CBNsda 572i erschließen eine Fläche von mehr als ≈ 0,5 m². Man kann also allein schon dank dieser vier Ebenen viel ins Modell einräumen – und alle Waren lassen sich problemlos erreichen. Die Ebenen lassen sich über 11 verschiedenen Halterpaaren des CBNsda 572i einschieben. Dadurch wird das Modell in erheblichem Maße anpassbar: Wer nun bspw. anlässlich eines Grillabends Fleisch- & Fischwaren von ausladenderer Größe im Modell verwahren will, der kann die Ebenen so verstellen, dass am Ende wirklich alles hineinpassen wird – die Ebenen lassen sich auch voll herausnehmen.

Schließlich ist auch das Material der Ebenen sehr schön: Ein solides Glas, das auch erhebliche Strapazen schadlos aushalten kann. Wir ließen bspw. mehrmals schwere Objekte (scil. Flaschen voller Marinaden, Saucen usw.) vor die Ebenen stoßen, ohne dass sich am Ende auch nur Mikrospuren erkennen ließen.

Eines der wesentlichen Merkmale des CBNsda 572i ist aber sicherlich das BioFresh-Fächerpaar am Fuße des Modells: Diese Fächer versprechen schon durch das in ihnen vorhandene Temperaturlevel von ≈ 0 °C volle Frische. So soll man bspw. in dem Fruit & Vegetable Safe Gemüse und Obst verwahren und währenddessen auch noch in den Genuss von erheblichen Feuchteleveln von ≈ 90 % und mehr kommen können. Derweil soll der Meat & Dairy Safe vielmehr dem sicheren Verräumen von Fleisch-, Fisch- & Milchwaren dienen. Wir maßen, dass die Temperaturen in diesem Fächerpaar wirklich sehr viel maßvoller als in allen anderen Teilen des Modells sind: Wir erhoben solche von ≈ 3,4 °C & 2,7 °C, sodass sich also auch verderbliche Speisen wie bspw. Hack vom Rind, Schwein usw. sicher verwahren lassen. Wie wirksam das Modell die Frische von verschiedenem Gemüse und Obst in diesem Fächerpaar erhalten kann, stellen wir im Weiteren noch sehr detailliert dar.

Wesentlich ist aber auch die ins Hinein- & Herausschieben einspielende Mechanik der Fächer: Die Fächer lassen sich verschieben, ohne dass sich währenddessen viel Widerstand spüren ließe – auch dann, wenn die Fächer prallvoll und daher sehr viel schwerer sind. Denn man kann durchaus viel in den Fächern verräumen, wird hier doch ein properes Volumen von ≈ 99 l erschlossen. Gerade auch Gemüse von ausladenderer Größe kann man problemlos in die Fächer hineinräumen.

Der oberen Tür des Modells wurden 3 Fächer verliehen, in denen man alles verwahren kann, was im Weiteren bequem erreichbar sein soll. Flaschen bspw. passen prima in das Fach am Fußende der Tür. Sie bleiben auch bei einer schnellen Schließbewegung der Tür an derselben Stelle, ohne dass sie auch nur ein paar Millimeter hin & her wanken würden – dank eines Schiebers, durch den sich alle Flaschen aneinander schieben und sichern lassen. Die Fächer darüber erlauben das Abstellen von bspw. Gläsern, Tuben und anderen Waren von ähnlicher Größe. Vieles von alledem kann man auch in dem speziellen FlexCube verwahren, in den sich bspw. Tuben voller Ajvar, Mayonnaise uvm. hineinschieben lassen. Alle Fächer sind von vorne aus einsehbar, sodass in einem Mal erkennbar wird, was alles in welchem Teil der Tür erreichbar ist. Schließlich lassen sich die Fächer auch nach Wunsch verstellen: Es sind 8 verschiedene Sprossenpaare vorhanden, in denen man die Fächer ohne viel Mühe verankern kann. Dieser Mechanismus ist sehr viel leichtgängiger als bei vielen anderen Kühlschränken.

Das Fußende des CBNsda 572i ist schon simpler, kann man in ihm doch bloß 3 Fächer erkennen, die sich ebenso problemlos heraus- & hineinschieben lassen wie alle anderen Fächer des Modells. Hier spielen auch die vorderen, viel Grip erschließenden Mulden ein. Weil sich die Fächer schon von vorne her einsehen lassen, ist auch in aller Eile erkennbar, was nun in welchem Fach erreichbar ist. Die Größen der Fächer sind verschieden, sie erlauben es aber durch ein Volumen von ≈ 103 l, sehr viel in ihnen zu verwahren. Viele Menschen werden vornehmlich Convenience Food in ihnen verräumen wollen: Es lassen sich bspw. auch Pizzas von erheblicher Größe (scil. von ≈ 30 cm und mehr) in die Fächer einräumen.

Will man den CBNsda 572i verstellen, also bspw. dessen Modus anpassen, so muss man das am oberen Ende des Modellkörpers vorhandene Touchpanel verwenden. Gerade weil dieses Touchpanel ≈ 2 m oberhalb des Fußbodens erreichbar ist, kommen nur erwachsene Verbraucherinnen & Verbraucher wirklich problemlos an es heran. Modus, Temperaturen usw. lassen sich von dem außerdem vorhandenen Screen ablesen – dank des hellen Scheins des Screens aus wirklich allen Winkeln vor dem Modell. Das Touchpanel ist in vollem Maße verlässlich: Man kann sich ohne Mühen durch die verschiedenen Menüs manövrieren, ohne dass man Gesten mehrmals vornehmen muss. Bloß dann, wenn man bspw. ein paar Milliliter Wasser an den Händen haben sollte, werden Einbußen im Bedienerlebnis erkennbar.

Temperaturen & Tempo

Dass die Technik des CBNsda 572i derjenigen vieler anderer Modelle voraus ist, ließ sich auch an den Temperaturleveln erkennen: Wir maßen, während wir das Modell Temperaturen von 5 °C & -18 °C verwirklichen ließen, ein Schwanken von nur ≈ 3,3 °C im oberen Teil und ein solches von ≈ 3,9 °C in den Fächern am Fuße des Modells. Solchermaßen stabile Temperaturen sind noch immer ausgesprochen selten (vgl. bspw. auch unseren aktuellen Kühlschrank-Test, in dem wir uns 5 Modelle verschiedener Hersteller vornahmen, s. ETM TESTMAGAZIN 03:2024).

Wesentlich ist aber auch das Tempo des CBNsda 572i. Wir maßen daher auch, wie schnell er die Temperaturen von Fleisch-, Fisch- und Milchwaren nach deren Einlagerung vermindern kann. Veranschaulichen kann man dieses Tempo anhand von Wasser: 1,5 l Wasser mit einer ursprünglichen Temperatur von ≈ 20 °C erreichen im oberen Teil des Modells nach 2:57 h eine Temperatur von ≈ 10 °C und im unteren Teil des Modells nach 2:45 h eine Temperatur von ≈ 0 °C. Soll dies noch schneller passieren, so muss man vorher nur den Modus SuperCool oder den Modus SuperFrost wählen: Dann sind es anstelle von 2:57 h und 2:45 h bloß noch 2:23 h und 2:01 h (-19,2 % & -26,7 %). So können bspw. auch verderbliche Lebensmittel sehr viel schneller wieder sichere Temperaturen erreichen, wie dies vor allem im Sommer sinnvoll sein kann: Schließlich können sich die in Fleisch & Co. vorhandenen Mikroben bei wärmeren Temperaturen eilends vermehren.

Wie aber stellen sich die Temperaturen im BioFresh-Fächerpaar am Ende des oberen Teils des Modells dar? Diese Fächer, welche die Frische von Fleisch-, Fisch- & Milchwaren und von Gemüse & Co. erhalten sollen, erreichen Temperaturen von nur ≈ 3,4 & 2,7 °C. Genauso wesentlich sind aber die Feuchtelevel, spielen sie doch in den Wasserverlust ein, den Gemüse während der Lagerung in einem solchen Fach erleiden kann. Wir maßen hier Feuchtelevel von ≈ 90 – 95 %, wobei diese auch von den Transpirationsraten des eingelagerten Gemüses abhängig waren.

Wie wirksam die BioFresh-Fächer des CBNsda 572i wirklich sind, in welchem Maße sie durch die in ihnen gegebenen Lagerungsbedingungen also die Frische von Lebensmitteln erhalten können, haben wir an verschiedenen Gemüse- und Obstproben erhoben. Alles Wesentliche, einschließlich unserer Eindrücke von den Lebensmitteln am Ende der einzelnen Lagerungsphasen, stellen wir als Annex dar. Hier veranschaulichen wir auch, wie viel wirksamer die BioFresh-Fächer des CBNsda 572i als das EasyFresh-Fach des CNsfc573i sind.

Die Modusspanne

Man kann das Kühlverhalten des Modells dank der enormen, von Werk aus vorhandenen Modusspanne problemlos anpassen. Wann man welchen Modus verwenden sollte, wie sich also bspw. die Temperaturen durch die Wahl von SuperCool, SuperFrost usw. verändern, stellen wir hiernach vor.

SuperCool & SuperFrost

Sollen verderbliche Waren wie bspw. solche aus Fleisch, Fisch und Milch nach deren Erwerb schnell wieder Temperaturen von ≈ 0 °C erreichen, so kann man den Modus SuperCool oder den Modus SuperFrost wählen. Wir maßen im Modus SuperCool im oberen Teil des Modells ein Temperaturlevel von nurmehr ≈ 3,6 °C anstelle eines solchen von ≈ 4,8 °C (-25,0 %), verbunden mit einem Verbrauch von ≈ 11,6 W anstelle eines solchen von ≈ 9,3 W (+24,7 %) und im Modus SuperFrost in den Fächern am Fußende des Modells ein Temperaturlevel von nurmehr ≈ -35,1 °C anstelle eines solchen von ≈ -17,7 °C (-98,3 %), verbunden mit einem Verbrauch von 26,2 W anstelle eines solchen von ≈ 9,3 W (+181,7 %). Gerade weil der Verbrauch in diesem Moduspaar sehr viel erheblicher ist, kann der CBNsda 572i den einen Modus wie den anderen Modus wieder von allein ausschalten: SuperCool nach 12 h und SuperFreeze nach 65 h.

PartyMode

Der PartyMode ließe sich als Convenience Mode einordnen: Durch dessen Wahl kann das Modell parallel in den Modus SuperCool und in den Modus SuperFrost wechseln, die Temperaturen also in dem einen Teil wie in dem anderen Teil minimieren. Nach 24 h wird das Moduspaar wieder von allein verlassen. Gerade dann, wenn man bspw. eine Feier veranstalten und währenddessen immer wieder Drinks mit einer Temperatur von ≈ 0 °C servieren will, kann der parallele Gebrauch von SuperCool und SuperFrost von Vorteil sein: Schließlich lassen sich die Drinks so schon ≈ 30 min nach dem Einräumen ins Modell bei passender Temperatur servieren.

HolidayMode

Der HolidayMode wiederum soll vor allem der Stromersparnis während des Reisens dienen. Die Temperaturen im oberen Teil des Modells werden in diesem Modus sehr viel wärmer: Hier erhoben wir bspw. ein Temperaturlevel von ≈ 14,8 °C anstelle eines solchen von ≈ 4,8 °C (+208,3 %). Das ist der Grund, aus dem man das Modell nur dann in den HolidayMode wechseln lassen sollte, wenn keinerlei verderbliche Lebensmittel mehr in diesem Teil des Modells vorhanden sind. Der Verbrauch wird dann aber auch wirklich maßvoller: Wir maßen einen Verbrauch von ≈ 7,0 W anstelle eines solchen von ≈ 9,3 W (-24,7 %).

EnergySaver

Wer während des normalen Gebrauchs sparen will, der kann den Modus EnergySaver verwenden. Hier werden die Temperaturen in allen Teilen des Modells höher – wenn auch nur maßvoll (scil. + 2 °C). Durch diese wärmeren Temperaturen kann man wirklich sparen, ohne dass man sich Gedanken um Einbußen beim Frischhalten von Fleisch, Fisch & Co. machen muss: Anstelle von 5 °C & -18 °C waren es in unserem Fall solche von 7 °C & -16 °C, die das Modell in diesem Modus verwirklichen wollte. Daran schloss sich ein Verbrauch von ≈ 8,8 W anstelle eines solchen von ≈ 9,3 W (-5,4 %).

SabbathMode

Verbraucherinnen & Verbraucher jüdischen Glaubens können das Modell dank des SabbathMode auch während des Sabbats verwenden, ohne dass sich dies als Verstoß gegen das hier gegebene Arbeitsverbot verstehen ließe. Der Grund: All denjenigen Vorgängen, die sich in einem anderen Modus von allein an den Gebrauch der Türen koppeln würden (wie bspw. das An- & Ausschalten des Türalarms usw.), wird im SabbathMode nicht nachgegangen.

Strom & Schall

Der Verbrauch des CBNsda 572i ist vorbildlich: Während wir das Modell Temperaturen von 5 °C & -18 °C verwirklichen ließen, maßen wir einen solchen von nur ≈ 9,3 W. Man muss also regelmäßig einen solchen von ≈ 81,24 kWh pro Jahr einplanen (scil. ≈ 21,12 € bei ≈ 0,26 € pro kWh). Wie sich der Verbrauch in einem anderen Modus darstellt, haben wir schon erkennen lassen.

Schließlich ist auch der Schallausstoß des CBNsda 572i eindrucksvoll: Wir maßen vor dem Modell einen solchen von bloß ≈ 33,7 dB, den man ausschließlich bei voller Stille im Haus wahrnehmen kann. Das ist Ausdruck der exzellent ineinander spielenden Technik des Modells – auch während des Gebrauchs von SuperCool und SuperFrost sind die Geräusche noch ausgesprochen maßvoll.

Die Reinigung

Man kann wirklich alle Teile des Modells mühelos säubern. Die Fächer und Flächen erweisen sich schon deshalb als sehr dankbar, weil man sie in vollem Maße aus dem Modell herausholen und sie im Weiteren von allen Winkeln aus erreichen kann. Wir haben vom Glas der Flächen auch sehr anspruchsvolle Flecken wie bspw. solche von Marinaden, Sirupen usw. abwischen können.

Technische Daten

Hersteller
Modell
Liebherr
CBNsda 572i
Größe, Gewicht usw.
Optik des Modells Grau resp. Grausilber (scil. SmartSteel)
Maße des Modells
(Hmax × Bmax × Tmax)
201,5 × 59,7 × 67,5 cm
Gewicht des Modells
(mmax, inhaltslos)
86,7 kg
Klimaklasse des Modells
(lt. Energielabel)
SN – T (10 – 43 °C)
Volumen des Modells
(Vmax)
≈ 361 l
Volumen des Kühlteils
(VK)
≈ 258 l (davon
BioFresh 98,9 l)
Volumen des Gefrierteils
(VG)
≈ 103 l
Maße des Tastenpanels
(Hmax × Bmax)
Touchpanel:
3 × 1,0 × 1,0 cm
Screen:
3,0 × 3,0 cm
Position des Tastenpanels innen
Tastensperre ja
Türalarm ja
(akustisch & optisch, nach 2 min, LP max aus d: 1 m: 41,0 dB)
Türautomatik ja
ab ≈ 10°
Türscharniere rechts
Türwinkel (∠max) ≈ 115°
Besonderheiten des Modells
(Funktionen, Techniken usw.)
Aktivkohle-Filter (scil. FreshAir); spezielles Fleisch- & Milch-Fach (scil. Meat & Dairy-Safe); spezielles Gemüse- & Obst-Fach (scil. Fruit & Vegetable-Safe); stiller Nachtmodus (scil. NightMode); Sabbath-Modus (scil. SabbathMode); Timer kann an verräumte Flaschen erinnern (scil. BottleTimer); WLAN von Werk aus verwendbar (scil. SmartDeviceBox)
Technik
Art des Kühlsystems Inverter-Kompressor
Anzahl der Kühlsysteme 2 (scil. DuoCooling)
Temperaturspektrum 2 – 9 °C -26 – -15 °C
Art des Ventilationssystems PowerCooling
SuperCool-Modus ja
SuperFrost-Modus ja
Eco-Modus ja
Party-Modus ja
Holiday-Modus ja
No-Frost-Funktion ja (scil. NoFrost)
Ebenen, Fächer usw.
Oberer Teil
Kühlteil: Ebenen 4
Kühlteil: Schubladen 2
Kühlteil: Fächer in der Tür 3
Extras 1 × Eierhalter (scil. 10 Eier d. Größen M – L); 1 × universeller Halter (scil. FlexCube)
Unterer Teil
Gefrierteil: Ebenen
Gefrierteil: Schubladen 3
Gefrierteil: Fächer in der Tür
Extras 1 × Icemaker (scil. EasyTwist-Ice, 20 Eiskuben)
Strom & Schall
Stromverbrauch
(P, lt. Hersteller)
Stromverbrauch
(PØ, ermittelt bei 5 °C & -18 °C)
9,3 W
Stromverbrauch pro Jahr
(P, lt. Hersteller)
116,0 kWh
Stromverbrauch pro Jahr
(PØ, ermittelt bei 5 °C & -18 °C)
81,24 kWh (≈ 21,12 €)
Schallausstoß
(LP max, lt. Hersteller)
34,0 dB
Schallausstoß
(LP Ø aus d: 1 m, ermittelt bei 5 °C & -18 °C)
33,7 dB

Bewertungstabelle

Hersteller
Modell
% Liebherr
CBNsda 572i
Handhabung 25 96,5
Individualisierung
(Ebenen, Fächer usw.)
50 97,3
Bedienung 30 96,0
Beleuchtung 10 95,0
Bedienungsanleitung 10 95,0
Ausstattung 20 96,8
Lagerung
Größe v. Ebenen,
Fächern usw.
60 96,5
Material & Materialverarbeitung 40 97,3
Kühlen 20 96,3
Gleichmäßigkeit 35 94,1
Geschwindigkeit 35 96,8
Frischhaltung
Gemüse, Obst usw.
30 97,6
Gefrieren 20 96,1
Gleichmäßigkeit 50 94,1
Geschwindigkeit 50 98,0
Betrieb 15 98,0
Stromverbrauch 75 98,0
Schallausstoß 25 98,0
Bonus 0,125
(EasyTwist-Ice)
0,125
(FreshAir)
Malus
UVP des Herstellers 1.599,00 €
Marktpreis
Stand v. 16.05.2024
1.393,98 €
Preis-Leistungsindex 14,39
Gesamtbewertung 96,9 % („sehr gut“)

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BioFresh & EasyFresh

Das Maximum an Frische

Was ist BioFresh?
Die BioFresh-Fächer stellen eine Gruppe von verschiedenen Fächern dar, welche sich durch exzellente Lagerungsbedingungen hervorheben sollen. Für alle wesentlichen Gruppen von verderblichen Waren wurde von Liebherr ein eigenes BioFresh-Fach konzipiert, in dem die Lagerungsbedingungen an die Ansprüche dieser Gruppe angepasst wurden: Wir sprechen hier vor allem von Gemüse und von Waren aus Fleisch, Fisch und Milch. BioFresh soll maßvolle Temperaturen von ≈ 0 °C sicherstellen und durch hohe Feuchtelevel von mehr als ≈ 90 % auch nach einer Weile der Lagerung noch das volle Frischeerlebnis erschließen. Derweil sollen sich bspw. auch mehr Mineralien und Vitamine bewahren lassen, als sich dies durch die Lagerung in anderen Fächern erreichen ließe.

Was ist EasyFresh?
Die EasyFresh-Fächer sollen vornehmlich der Lagerung von Gemüse dienen: Die hier herrschenden Temperaturen ähneln denen, die auch in den anderen Teilen des Kühlschranks gegeben sind. Wir maßen bspw. in den EasyFresh-Fächern, während wir das Modell eine Temperatur von 5 °C verwirklichen ließen, eine Spanne von 0,7–6,4 °C, im Mittel eine Temperatur von ≈ 4,2 °C. Bei einem solchen Temperaturlevel kann man wirklich alle Gemüse sicher verwahren. Genauso dankbar sind die hier herrschenden Feuchtelevel: Diese sind schließlich sehr viel höher als in allen anderen Teilen des Kühlschranks. Wir erhoben in den EasyFresh-Fächern solche von ≈ 90 %, abhängig auch von dem Wasseranteil des schon eingelagerten Gemüses ; der wesentliche Unterschied zwischen den BioFresh– und den EasyFresh-Fächern besteht also nicht in den Feuchte-, sondern in den Temperaturleveln.

Doch will Liebherr mit EasyFresh und BioFresh nicht bloß erreichen, dass Verbraucherinnen & Verbraucher langzeitig Freude an der Frische der von ihnen erworbenen Lebensmittel haben. Durch die ausgewogenen Lagerungsbedingungen, die durch EasyFresh und BioFresh erreicht werden, soll vielmehr auch gegen Lebensmittelverschwendung vorgegangen werden: Denn wenn Lebensmittel auch nach ein paar Wochen der Lagerung noch ansprechend aussehen, sind Menschen sehr viel eher geneigt, sie auch noch zu verzehren.1 Gerade auch aus diesem Grund sind EasyFresh und BioFresh so wertvoll: Schließlich werden allein in Europa alljährlich mehr als ≈ 58 Millionen Tonnen an Gemüse, Fleisch, Fisch uvm. verschwendet. Dies sind mehr als ≈ 10 % aller Lebensmittel, die von den Verbraucherinnen & Verbrauchern erworben werden.2 Die Schäden, die durch ein solch verschwenderisches Gebaren verursacht werden, sind gewaltig.

Doch warum sind diese Lagerbedingungen, die in den BioFresh-Fächern und in den EasyFresh-Fächern herrschen, so sinnvoll? Weshalb erlauben sie eine dermaßen schonende Lagerung von Gemüse, dass man sich auch nach ein paar Wochen noch keinerlei Gedanken um eine wirklich erhebliche Beeinträchtigung von Aroma, Äußerem uvm. machen muss? Nun, man muss sich vorab Eines vergegenwärtigen: Auch während der Lagerung spielen sich im Gemüse noch mikrobielle Prozesse ab, die schließlich im Verderb des Gemüses enden. Will man eine Weile Freude an der vollen Frische des Gemüses haben, so muss man eine Verlangsamung dieser Prozesse erreichen. Gerade dies ist durch die winterlichen Temperaturen von ≈ 2,7–3,4 °C resp. ≈ 4,2 °C, welche die Kühlschränke von Liebherr in den BioFresh-Fächern und in den EasyFresh-Fächern sicherstellen, machbar.

Doch da ist noch mehr: Während der Lagerung verlieren alle Gemüse Teile des in ihm vorhandenen Wassers. Wie viel Wasser aber in welchem Tempo verloren wird, ist von dem Gemüse als solchem und von den Lagerungsbedingungen abhängig, vor allem von den hier herrschenden Feuchteleveln: Denn wenn diese sehr hoch sind (scil. ≈ 90 %), dann ist das Maß an Wasser, das während des Verwahrens verloren wird, sehr überschaubar. Genau solche Feuchtelevel haben wir in den EasyFresh-Fächern und insbesondere in den BioFresh-Fächern messen können. Doch weshalb sollte man den Wasserverlust minimieren wollen? Weil es vor allem das Wasser ist, von dem die schon äußerlich erkennbare Qualität des Gemüses abhängig ist. Große Wasserverluste können sich in verschiedenen Weisen äußern, bspw. das Volumen des Gemüses vermindern und es welken lassen.

Wir haben wissen wollen, wie wirksam BioFresh und EasyFresh wirklich sind, in welchem Maße die Fächer also bspw. die Frische von Gemüse und Obst bewahren können. Wir ließen daher verschiedene Proben von Brokkoli, Paprika, Salat uvm. immer eine volle Woche in den Fächern der beiden Modelle verweilen, während wir von ihnen Temperaturen von 5 °C & -18 °C verwirklichen ließen. Am Ende dieser Wochenphasen ließen wir von 10 Testerinnen & Testern Urteile über die Qualität der verschiedenen Proben verleihen, vor allem unter Berücksichtigung von deren Geruch, Geschmack usw. Wir maßen außerdem, wie viel Wasser die Proben während der Einlagerung verloren: Hier ließen sich im Mittel Einbußen von ≈ 0,24 % in den BioFresh-Fächern (≈ 0,36 % bei Gemüse und ≈ 0,12 % bei Obst) und Einbußen von ≈ 0,58 % in dem EasyFresh-Fach (≈ 0,82 % bei Gemüse und ≈ 0,34 % bei Obst) verzeichnen. Dies sind sehr maßvolle Wasserverluste, anhand derer schon erkennbar wird, dass ein Großteil des Wassers in den Proben verblieben ist: Hier erwiesen sich die Fächer aller anderen Kühlschränke, die wir uns schon vornahmen, als sehr viel schwächer. Wie erheblich die Verluste der einzelnen Proben waren, stellen wir im Weiteren anhand von Graphenpaaren dar.

Unseren Eindruck von dem Gemüse und Obst am Ende der einzelnen Einlagerungsphasen können wir kurz & knapp resümieren: Grandios. Dank BioFresh und EasyFresh waren alle Gemüse- und Obstexemplare noch von einer hohen Qualität und ließen weder von außen noch von innen Makel erkennen. Gerade bei den sensibleren Gemüsen wie bspw. Salat, die viel Wasser verlieren und schnell welken können, erwiesen sich die Lagerungsbedingungen in den Fächern als sehr eindrucksvoll: So sah auch solches Gemüse nach mehr als einer Woche noch vorbildlich aus. Schließlich behielten alle Gemüse- und Obstproben ihre ursprüngliche Textur in vollem Maße bei, wurden also bspw. nicht in wahrnehmbarem Maße weicher: Dies ließ sich sehr schön bei Brokkoli, Gurken und Paprika ersehen. Was durchaus interessant ist: Dass die BioFresh-Fächer den Wasserverlust wirksamer vermindern als das EasyFresh-Fach, ließ sich bei ausnahmslos allen Proben erkennen. Doch ist dieser Unterschied so überschaubar, dass er sich von uns in der Praxis, also beim abschließenden Probieren des Gemüses, nicht wirklich wahrnehmen ließ. Beide Fächer stellen exzellente Lagerungsbedingungen sicher, die Verbraucherinnen & Verbrauchern volle Frische verheißen.

Hier stellen wir nun dar, wie wirksam BioFresh und EasyFresh wirklich sind, wie sehr die Fächer der Modelle also den Wasserverlust von eingelagertem Gemüse und Obst vermindern können. Wir maßen anhand von 48 Stichproben – jeweils 6 pro Gemüse- und Obstsorte –, wie hoch der Wasserverlust nach einer vollen Woche der Einlagerung in den beiden Fächern war. Für die eindrucksvollen Qualitäten beim Frischhalten von Gemüse und Obst verleihen wir BioFresh und EasyFresh jeweils das Testurteil „sehr gut“ (das eine Mal mit 97,6 %, das andere Mal mit 96,8 %). Ob als Rohkost oder beim Backen und Kochen – Verbraucherinnen & Verbraucher, die viele Frischwaren verwenden und sie nach dem Erwerb eine Weile im Kühlschrank verwahren wollen, müssen sich weder bei BioFresh noch bei EasyFresh Gedanken um einen schnellen Frischeverlust machen.

Logo des Produkts
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Äpfel

Birnen

Nektarinen

Trauben

Brokkoli

Gurken

Paprikas

Salate

Das leisten die Modelle

Temperaturen und mehr

Hier veranschaulichen wir einen Teil der von uns erhobenen Werte anhand von mehreren Graphen: Die Graphen lassen erkennen, wie sich der Verbrauch des Modells verhält, während es Temperaturen von 5 °C & -18 °C verwirklichen muss (1. Graph, Verbrauch), wie sich die Temperaturen in den verschiedenen Teilen des Modells währenddessen verändern, wie stabil sie also wirklich sind (2. Graph, Temperaturen) und in welchem Tempo Wasser mit einer Temperatur von ≈ 20 °C im Modell eine solche von ≈ 10 °C resp. ≈ 0 °C erreichen kann, abhängig vom aktuellen Modus (3. Graph, Tempo).

CBNsda 572i

CNsfc 573i

CNsfc 573i

Die wesentlichen Merkmale

  • Maße des Modells (Hmax × Bmax × Tmax): 201,5 × 59,7 × 67,5 cm
  • Volumen des Modells (Vmax): ≈ 359 l
  • Temperaturspannen: 2 – 9 °C & -26 – -15 °C
  • Modusspanne: EnergySaver, HolidayMode, NightMode, PartyMode, SabbathMode, SuperCool & SuperFrost
  • Schallausstoß (LP ∅ aus d: 1,0 m): 31,5 dB
  • Stromverbrauch (P): 13,9 W

Pro

  • wirksames Frischhalten von Gemüse & Co. per EasyFresh
  • Eis ohne Wasseranschluss herstellbar (per EasyTwist-Ice)
  • enorme Modusspanne (scil. PartyMode, SuperCool, SuperFrost uvm.)
  • erlesene Qualität von Materialien & Materialverbunds
  • Türen voll ausschwenkbar (scil. ≈ 115°)
  • viel Spielraum durch verstellbare Fächer & Flächen (plus VarioSafe)
  • vorbildliche User Experience (dank Touch & Swipe Display)

Contra

Dieses Modell ist dem CBNsda 572i sehr ähnlich, sodass wir im Weiteren nur unsere wesentlichen Eindrücke darstellen werden. So ist bspw. auch dieser Modellkörper solchermaßen schlank, dass man ihn problemlos ins Haus stellen kann (scil. 201,5 × 59,7 × 67,5 cm, Hmax × Bmax × ​Tmax d. Modells). Die Materialien sind in allen Teilen edel und ließen am Ende auch keinerlei Spuren des Verschleißes erkennen.Schließlich kann man die Türen auch dieses Modells in einem ausladenden Winkel von ≈ 115° ausschwenken, sodass sich alle Fächer und Flächen in einem Mal einsehen und erreichen kann. Das Volumen (scil. ≈ 359 l) wird vielen Verbraucherinnen & Verbrauchern vollends ausreichen: Hier sind im oberen Teil ≈ 227 l und in den vier Fächern am Fuße des Modells ≈ 132 l vorhanden. Für Convenience Food ist hier also noch mehr Volumen verwendbar als im CBNsda 572i.

Den Fächern und Flächen nach stellt sich dieses Modell aber doch in Teilen anders dar: So ist hier außer den Flächen, die auch der CBNsda 572i vorweisen kann, auch noch ein Flaschenrack aus Metall vorhanden, in dessen Mulden sich mehrere Flaschen verschiedener Maße sicher verwahren lassen. Wer aber schon mit dem Fach am Fußende der Tür auskommen sollte, der kann das Flaschenrack spielend herausheben. Für Sachen von minimaler Größe (bspw. Gläser voller Marmelade) ist auch noch eine Schublade vorhanden, die man variabel verwenden, also in verschiedenen Ebenen des Modells einschieben kann – so lassen sich die Spielräume über den einzelnen Fächern situationsabhängig anpassen. Alle Fächer und Flächen sind ebenso schnell verstellbar wie im CBNsda 572i: So ließ die Mechanik auch hier keinerlei Widerstand spüren.

Was außerdem anders ist: Diesem Modell wurde bloß ein einzelnes Fach verliehen, in dem man Gemüse & Co. in sicherer Weise verräumen kann. Wir sprechen von dem EasyFresh-Fach am Fuße des oberen Teils, das von außen in vollem Maße einsehbar ist und ein durchaus properes Volumen erschließen kann. Hier passen bspw. auch Daikon, Hokkaido und mehr problemlos hinein. Die Temperaturlevel sind wärmer als in den BioFresh-Fächern des CBNsda 572i, erlauben es aber bspw. doch, Gemüse vor erheblichen Wasserverlusten zu bewahren. Freilich spielen hier auch die erheblichen Feuchtelevel von ≈ 90 % ein.

Die Modusspanne ist ebenso eindrucksvoll wie diejenige des CBNsda 572i: So kann man bspw. auch hier das Moduspaar SuperCool und SuperFrost verwenden, sodass verderbliche Waren nach dem Einräumen schneller sichere Temperaturen erreichen. Während wir im Modus SuperCool im oberen Teil ein Temperaturlevel von ≈ 3,5 °C anstelle eines solchen von ≈ 4,8 °C (-27,1 %) und einen Verbrauch von ≈ 16,8 W anstelle eines solchen von ≈ 13,9 W (+20,9 %) maßen, waren es im Modus SuperFreeze in den Fächern am Ende des Modells ein Temperaturlevel von ≈ -36,4 °C anstelle eines solchen von ≈ -19,3 °C (-88,6 %) und ein Verbrauch von ≈ 39,4 W anstelle eines solchen von ≈ 13,9 W (≈ +180,6 %).

Einstellen kann man all dies, anders als beim CBNsda 572i, durch einen von vorne aus prima erreichbaren Touchscreen, das Touch & Swipe Display: Dieses ist nicht nur von modernem Stil, sondern dank der vielen Graphiken, die alles Wesentliche vorbildlich veranschaulichen, spielend zu verwenden.

Die Temperaturen in dem Modell sind sehr stabil, wie auch in allen anderen Modellen von Liebherr, die wir schon ausmaßen. Wir ermittelten, während wir dem Modell Temperaturen von 5 °C & -18 °C vorschrieben, ein Schwanken von ≈ 1,4 °C im oberen Teil und ein solches von ≈ 2,2 °C in den Fächern am Ende des Modellkörpers. Genauso eindrucksvoll ist die Power des Modells: 1,5 l Wasser mit einer Temperatur von ≈ 20 °C erreichen im oberen Teil des Modells nach 3 : 05 h eine solche von ≈ 10 °C und im unteren Teil des Modells nach 2 : 53 h eine solche von ≈ 0 °C. Schneller ist dies auch hier per SuperCool und SuperFrost machbar: Hier maßen wir nurmehr 2 : 34 h und 2 : 16 h (-16,8 % & -21,4 %).

Der Verbrauch ist ähnlich sparsam wie der des CBNsda 572i: Wir maßen bei Temperaturen von 5 °C & -18 °C einen solchen von ≈ 13,9 W, sodass man pro Jahr ≈ 121,43 kWh einplanen muss (scil. ≈ 31,57 € bei ≈ 0,26 € pro kWh). Sparen kann man aber auch hier bspw. durch die Wahl des Modus EnergySaver: Wir erhoben hier einen Verbrauch von ≈ 13,2 W anstelle eines solchen von ≈ 13,9 W (-5,0 %).

Was uns wundernahm: Der Schallausstoß dieses Modells ist noch maßvoller als der des CBNsda 572i: So maßen wir vor dem Modell bspw. einen solchen von nur ≈ 31,5 dB. Doch müssen wir hervorheben, dass man Kompressor & Co. weder von dem einen Modell noch von dem anderen wirklich hören kann – schließlich sind sie so leise, dass ausschließlich in vollkommenen Stillephasen ein leises Wispern hörbar wird.

Technische Daten

Hersteller
Modell
Liebherr
CNsfc 573i
Größe, Gewicht usw.
Optik des Modells Grau resp. Grausilber (scil. SmartSteel)
Maße des Modells
(Hmax × Bmax × Tmax)
201,5 × 59,7 × 67,5 cm
Gewicht des Modells
(mmax, inhaltslos)
79,4 kg
Klimaklasse des Modells
(lt. Energielabel)
SN – T (scil. 10 – 43 °C)
Volumen des Modells
(Vmax)
≈ 359 l
Volumen des Kühlteils
(VK)
≈ 227 l
Volumen des Gefrierteils
(VG)
≈ 132 l
Maße des Tastenpanels
(Hmax × Bmax)
3,7 × 4,9 cm
Position des Tastenpanels außen
Tastensperre ja
Türalarm ja
(akustisch & optisch, nach 2 min, LP max aus d: 1 m: 41,0 dB)
Türautomatik ja
ab ≈ 10°
Türscharniere rechts
Türwinkel
(∠max)
≈ 115°
Besonderheiten des Modells
(Funktionen, Techniken usw.)
Aktivkohle-Filter (scil. FreshAir); spezielles Gemüse- & Obst-Fach (scil. EasyFresh-Safe); stiller Nachtmodus (scil. NightMode); Sabbath-Modus (scil. SabbathMode); Timer kann an verräumte Flaschen erinnern (scil. BottleTimer); variabel verwendbare Schublade (scil. VarioSafe); WLAN von Werk aus verwendbar (scil. SmartDeviceBox)
Technik
Art des Kühlsystems Inverter-Kompressor
Anzahl der Kühlsysteme 2 (scil. DuoCooling)
Temperaturspektrum 2 – 9 °C -26 – -15 °C
Art des Ventilationssystems PowerCooling
SuperCool-Modus ja
SuperFrost-Modus ja
Eco-Modus ja
Party-Modus ja
Holiday-Modus ja
No-Frost-Funktion ja (scil. NoFrost)
Ebenen, Fächer usw.
Oberer Teil
Kühlteil: Ebenen 4
plus Flaschenrack
Kühlteil: Schubladen 2
Kühlteil: Fächer in der Tür 3
Extras 1 × Eierhalter (scil. 10 Eier d. Größen M – L); 1 × universeller Halter (scil. FlexCube)
Unterer Teil
Gefrierteil: Ebenen
Gefrierteil: Schubladen 4
Gefrierteil: Fächer in der Tür
Extras 1 × Icemaker (scil. EasyTwist-Ice, 20 Eiskuben)
Strom & Schall
Stromverbrauch
(P, lt. Hersteller)
Stromverbrauch
(PØ, ermittelt bei 5 °C & -18 °C)
13,9 W
Stromverbrauch pro Jahr
(P, lt. Hersteller)
168,0 kWh
Stromverbrauch pro Jahr
(PØ, ermittelt bei 5 °C & -18 °C)
121,43 kWh (≈ 31,57 €)
Schallausstoß
(LP max, lt. Hersteller)
31,0 dB
Schallausstoß
(LP Ø aus d: 1 m, ermittelt bei 5 °C & -18 °C)
31,5 dB

Bewertungstabelle

Hersteller
Modell
% Liebherr
CNsfc 573i
Handhabung 25 96,6
Individualisierung
(Ebenen, Fächer usw.)
50 97,5
Bedienung 30 96,3
Beleuchtung 10 95,0
Bedienungsanleitung 10 95,0
Ausstattung 20 95,5
Lagerung
Größe v. Ebenen,
Fächern usw.
60 94,3
Material & Materialverarbeitung 40 97,3
Kühlen 20 96,3
Gleichmäßigkeit 35 96,6
Geschwindigkeit 35 95,6
Frischhaltung
Gemüse, Obst usw.
30 96,8
Gefrieren 20 96,6
Gleichmäßigkeit 50 95,8
Geschwindigkeit 50 97,4
Betrieb 15 97,3
Stromverbrauch 75 97,0
Schallausstoß 25 98,0
Bonus 0,125
(EasyTwist-Ice)
0,125
(FreshAir)
Malus
UVP des Herstellers 1.149,00 €
Marktpreis
Stand v. 16.05.2024
1.089,00 €
Preis-Leistungsindex 11,26
Gesamtbewertung 96,7 % („sehr gut“)

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Wie haben wir geprüft?

Handhabung | 25 %
Hier wurde erhoben, in welchem Maße man die Modelle an die verschiedene Waren, die man in ihnen verräumen will, anpassen kann, sprich Fleisch-, Fisch-, Milchwaren usw. Wir sprechen hier bspw. von den Ebenen, Fächern usw. Auch wurde ein Urteil darüber verliehen, wie sich die Modelle in der Praxis verwenden lassen: Neben den von Werk aus wählbaren Temperaturenspannen und den Temperaturstabilitäten in beiden Teilen der Modelle wurden auch alle weiteren, von Verbraucherinnen & Verbrauchern wählbaren Optionen beurteilt. Die Testerinnen & Tester nahmen sich hier bspw. auch die Bedienpanels vor: Diese sollten verlässlich ansprechen und aus sich heraus verständlich sein. Ob, nach wie vielen Minuten und in welcher Weise die Modelle einen Alarm vernehmen lassen, nachdem eine der Türen nicht in vollem Maße verschlossen worden ist, wurde außerdem beurteilt. Überdies wurde erhoben, ob und in welcher Weise die beiden Teile der Modelle beleuchtet werden, ob sich die in ihnen verräumten Lebensmittel also bei verschiedenen Lichtverhältnissen immer voll erkennen lassen. Schließlich wurde die Qualität der Dokumentationen der Hersteller beurteilt: Diese sollten nicht bloß verständlich alle wesentlichen Themen über die Modelle abhandeln, sondern auch noch weitere, in der Praxis wesentliche Hinweise (bspw. zur idealen Lagerung von verschiedenen Lebensmitteln innerhalb der Modelle) vorweisen.

Ausstattung | 20 %
Hier verliehen die Testerinnen & Tester Urteile vor allem über das verwendbare Volumen der verschiedenen Modelle. Währenddessen ließen sie die außen und innen vorhandenen Materialien und die Weise, in der diese im Werk der Hersteller verbunden worden sind, einspielen.

Kühlen | 20 %
Hier haben die Testerinnen & Tester die im Kühlteil der Modelle herrschenden Temperaturen in allen Ebenen, Fächern usw. erhoben. Sie ermittelten anhand von Temperatursensoren, in welchem Maße sich die Temperaturen innerhalb von ≈ 24 h verändern. Ob und in welchem Maße die so erhobenen Temperaturen hin & her schwanken, wurde beurteilt, auch unter Berücksichtigung der Temperaturprogrammierung. Darüber hinaus ließen wir Behälter aus PET (scil. Polyethylenterephtalat, tmax d. Wand: ≈ 1 mm) mit 1,5 l ursprünglich ≈ 20 °C warmem Wasser versehen, über allen hier vorhandenen Ebenen verweilen und haben erhoben, nach wie vielen Minuten das Wasser nurmehr eine Temperatur von ≈ 10 °C maß. Wie wirksam die Modelle die ursprüngliche Frische von Gemüse im Gemüse- & Obst-Fach erhalten, wurde in mehrmals wiederholten, immer eine Woche dauernden Tests erhoben: Hier wurde immer wieder neu erworbenes Gemüse (scil. Gurken, Möhren und Salat) aus demselben Erntelos über eine Woche im Gemüse- bzw. Obst-Fach verräumt. Die Frische des Gemüses wurde schließlich anhand von organoleptischen Merkmalen (scil. Geruch, Geschmack usw.) ermittelt. Des Weiteren wurde durch Wägungen vor und nach der Einlagerung auch erhoben, wie viel Wasser das Gemüse währenddessen verloren hat.

Gefrieren | 20 %
Hier maßen die Testerinnen & Tester die in den verschiedenen Ebenen des Gefrierteils herrschenden Temperaturen nach der oben beschriebenen Methode. Überdies maßen und beurteilten die Testerinnen & Tester auch hier diejenige Zeitspanne, nach der 1,5 l ursprünglich ≈ 10 °C warmes, in Behältern aus PET (scil. Polyethylenterephtalat, tmax d. Wand: ≈ 1 mm) enthaltenes Wasser eine Temperatur von ≈ 0 °C erreicht hat.

Betrieb | 15 %
Die Modelle wurden während des Testprojekts bei einer Temperatur von ≈ 24 °C betrieben. Nachdem die von den Testerinnen & Testern einprogrammierten Temperaturen (scil. 4 resp. 5 °C & -18 °C) stabil waren, wurden der A-bewertete Schalldruckpegel aus einem Abstand von ≈ 1 m zur Vorderseite der Modelle sowie der Verbrauch erhoben und beurteilt.

Fußnoten

1 Eine Beeinträchtigung des äußeren Erscheinungsbildes der Lebensmittel während der Lagerung kann eine Entsorgung der Lebensmittel sehr viel wahrscheinlicher machen, auch wenn sie noch nicht verdorben sind, vgl. bspw. Dusoruth, V. & Peterson, H. H.: „Food Waste Tendencies: Behavioral Response to Cosmetic Deterioration of Food.“ In: PloS One. Vol. 15, 5. 2020. A. E0233287.

2 Ein Großteil dieser Lebensmittel (scil. ≈ 54 %) werden von Verbraucherinnen & Verbrauchern verschwendet; Gastronomie & Co. spielen hier in einem sehr viel überschaubareren Maße ein (scil. ≈ 9 %), vgl. Eurostat: „Food Waste and Food Waste Prevention – Estimates“, 2023.

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