Ein Kompendium der Schrauben

Richtig schrauben – so gelingt’s!

25. Februar 2022

Selbst nach der Wahl eines unter Würdigung des Werkmaterials (Holz, Metall, Stein usw.) geeigneten, die eigenen Ansprüche voll abdeckenden Schraubwerkzeugs muss noch einer weiteren, desgleichen gewichtigen Fragestellung nachgegangen werden. All diejenigen, die schon einmal im Baumarkt vor dem Schraubenallerlei standen, wissen schließlich: Für jedes erdenkliche Material existieren mindestens zwei unterschiedliche Schraubenarten variierender Gewindegestaltung, Witterungseignung usw. Was hinter den hier kurz und knapp angesprochenen Merkmalen steht, erschließt sich nicht jedem Menschen mit einem Mal, sodass vielleicht auch ein zweiter, dritter oder vierter Besuch im Baumarkt ansteht, nachdem man während des Werkens erkennen musste, dass die erworbene Schraubenart zum Abschluss des aktuellen Arbeitsprojekts doch nicht ideal ist.

Akku-Schrauber im Test 2022

Wie wir schon in unserem jüngsten Akku-Schrauber-Test erhoben haben, ist die Qualität eines Akku-Schraubers nicht allein, aber doch in durchaus erheblichem Maße von dem Drehmoment und der Drehzahl abhängig. Wesentlich ist, wie diese nicht isoliert in den Mittelpunkt zu stellenden Merkmale ineinander spielen: Während man die Schraube mit einem höheren Drehmoment druckvoller hinein schrauben kann, kann man dies mit einer höheren Drehzahl schneller. Wir haben in unserem Akku-Schrauber-Test ermittelt, wie sich die verschiedenen Akku-Schrauber bei verschiedenen Arbeitsprojekten verwenden lassen, wie ausgeprägt also bspw. der von ihnen vermittelte Grip ist, wie ausdauernd die in ihnen werkenden Akkumulatoren sind und vielerlei anderes mehr. Der ersprießliche Abschluss eines Handwerksprojekts ist allerdings nicht allein von der Güte des hier interessierenden Equipments, sondern auch von derjenigen des Materials, also der Schrauben, abhängig.

Was ist eine Schraube?

Wird von einer Schraube gesprochen, so werden sich die meisten Menschen sicherlich ein entsprechendes Objekt vorstellen können, kommt man mit einem solchen doch bspw. regelmäßig beim Möbelbau in Berührung. Aber die eine Schraube wirklich auszeichnenden Merkmale, die mit „Antrieb“, „Gewinde“ usw. bezeichnet werden, können wahrscheinlich nur versierte Handwerkerinnen und Handwerker sicher einordnen. Dabei kann es vor allem dann, wenn man sich zuweilen verschiedener Handwerksprojekte im Haus widmet, durchaus wertvoll sein, sich diese Basics einzuprägen. So wird schließlich auch die Wahl der Schrauben leichter.

Am oberen Ende der Schraube ist deren „Antrieb“ A auszumachen, welcher in verschiedenen Formen in den „Schraubenkopf“ B eingeprägt sein kann. Der „Antrieb“ entscheidet, wie druckvoll und in welcher Art und Weise sich die Schraube in das zu verarbeitende Material hinein drehen lässt. Die klassischen Formen, die man als Handwerkerin resp. Handwerker regelmäßig sehen wird, sind diejenigen des Schlitzes, des Kreuzschlitzes, des Pozidrivs und des Innensechskants („Inbus“). Für all diese Formen haben moderne Akku-Schrauber regelmäßig schon von Werk aus die passenden Bits in ihrem Zubehörpack. Darüber hinaus existieren außerdem der Außensechskant und der Innensechsrund („Torx“): Schrauben mit solcherlei Antrieben kommen aber regelmäßig nur bei anspruchsvollen Arbeitsprojekten außerhalb der Sphäre des Heimwerkens vor, wie also bspw. bei komplexen Stahlbaukonstruktionen.

Doch auch das Haupt einer Schraube kann ausgesprochen vielgestaltig sein: Wenn der „Schraubenkopf“ von ausnehmenderem Maß ist, so verleiht dies vor allem dünneren Werksmaterialien, die verbunden werden sollen, sehr viel mehr Stabilität. Schrauben dieses Maßes können aber eben nur vereinzelt verwendet werden. „Senkkopfschrauben“ bspw. kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn man Körperschäden durch ein Stoßen vor eventuell aus dem Material heraus reichende Elemente des „Schraubenkopfes“ vermeiden will: Gerade bei Terrassen mit Holzplanken, die man regelmäßig auch mit planen Füßen beschreitet, ist dies wertvoll. „Möbelgriffschrauben“ wiederum sind solche, deren Haupt spitzer nach oben hin abschließt, aber doch in ausreichendem Maße Fläche bietet: Sie sollen sich schließlich nicht voll im Mobiliar verlieren, aber sicherstellen, dass die mechanischen Lasten durchs andauernde Ziehen an dem mit den Schrauben verbundenen Handteil, bspw. eines Fachs, einer Schublade o. Ä., sich über das volle Material verteilen, sodass dasselbe nicht ausbrechen kann.

Ein weiteres Element, das allein bei Schrauben mit einem Fixier- oder Teil-Gewinde wesentlich ist, stellt der „Schraubenschaft“ C dar, der regelmäßig nur ein paar Millimeter unterhalb des „Schraubenkopfes“ zu erspähen ist. Dieser ist – anders als die Höhe des „Gewindes“ D – nicht durch Normen des Handwerks geregelt und in seiner Ausprägung allein vom Willen des Herstellers abhängig. Er bildet den sich zum „Gewinde“ hin abhebenden, planen Teil der Schraube und dient der besonders sicheren Anpressung der miteinander zu verbindenden Komponenten, um ihnen so ein Mehr ein Halt zu vermitteln.

Das untere Drittel schließlich bildet die „Schraubenspitze“ E. An ihr kann man verschiedenerlei erkennen: Zum einen den Durchmesser F des „Gewindes“, der sich, wie der Name schon vermuten lässt, aus den äußersten Maßen des „Gewindes“ der Schraube ableiten lässt. Zum anderen ist an der äußersten Stelle der sich nach vorne hin verschmälernden Spitze der „Kerndurchmesser“ G zu ermessen, also die Maße, mit denen sich die Schraube schließlich in das zu verarbeitende Material hinein schrauben wird.

Welche Arten von Schrauben gibt es?

Wenn man die hiervor angesprochenen Basics verinnerlicht haben sollte, steht aber noch dasjenige an, was in der Handwerkspraxis wirklich wesentlich ist: Welche Schraube muss ich bei welchem Arbeitsprojekt resp. bei welchem Material des zur Hand seienden Werks verwenden? Will man nun bspw. die Planken einer Terrasse verschrauben, so wäre es von vornherein abwegig, Schrauben ohne einen schon im Material wurzelnden Schutz vor Niederschlag und Co. zu verwenden. Solcherlei Schrauben würden schließlich schon nach der ein oder anderen Saison durch den sich immer weiter ausweitenden Materialverschleiß vollends porös. Genauso sollte man bspw. davon absehen, ein Werk aus leichterem Holz mit schweren, starr-stabilen Metallschrauben zu verbinden, die das Holz während des Hineinschraubens splittern lassen können. Alles in allem ist es schon ausreichend, sich die verschiedenen Typen von Schrauben einzuprägen, die regelmäßig schon durch die ihnen verliehenen Namen das mit den Schrauben zu verarbeitende Material erkennen lassen.

Holzschrauben

Diese Schrauben lassen sich wunderbar verwenden, um alle Arten von Holz zu verschrauben, gleichgültig ob das Holz als Werksmaterial schließlich außen oder innen verwendet werden soll. Gerade weil diese Schrauben regelmäßig an exponierten Stellen verschraubt werden, versehen Hersteller sie meistenteils mit einem „Senkkopf“: Diese Schrauben arbeiten sich ideal ins Holz ein, sodass der obere Teil nach dem Schrauben nicht hervorsteht und sie verwirklichen dennoch einen anstandslosen Halt. Für Flächen, die man mit den Füßen betritt, ist dies willkommen zu heißen, weil man sich an ihnen nur schwerlich verletzen kann. Sie können aus allerlei Materialien wie Aluminium, Edelstahl, Stahl usw. bestehen und brauchen auch kein Gewinde im Holz, um sich in demselben zu halten. Wesentlich: Wann immer Sie an draußen zu verwendenden Werken arbeiten, sollten Sie ausschließlich Schrauben aus Edelstahl verwenden, die auch bei regelmäßig herab prasselndem Niederschlag nicht verschleißen.

Holzschrauben sind erhältlich mit allen Gewindeausprägungen, also mit vollem Gewinde und mit nur partiellem Gewinde. Eine Art des nur partiellen Gewindes ist das Fixier-Gewinde, welches sich durch den im mittleren Drittel der Schraube zu verortenden „Schaft“ auszeichnet und dort ein sehr strammes Zusammenziehen der zu verbindenden Komponenten erreichen kann. Will man den Zusammenhalt noch über dieses Maß hinaus verbessern, so ist es ratsam, vor allem bei „Rundkopfschrauben“ optional auch noch mit Scheiben zu arbeiten: Sie können auch bei ausgeprägter Spannung einen Materialbruch verhindern, indem sie dieselbe weiter verteilen und nicht nur punktuell wirken lassen.

Welche Arten von Holzschrauben werden während des Heimwerkens regelmäßig verwendet? Wir stellen im Weiteren ein paar Gruppen vor, die man kennen sollte.

Spanplattenschrauben

Für diese Holzschrauben charakteristisch ist ihre nach vorne hin außerordentlich schmal werdende Spitze, mit der sie sich präzise ins Holz hinein drehen lassen. Ferner sind die hier interessierenden Schrauben ausgesprochen bruchsicher, sodass sie in vollem Maße Stabilität vermitteln können. Abseits von Hölzern kann man diese Schrauben auch bspw. in Hartplastikwerken verwenden. Sie sind mit einem vollen Gewinde und auch mit einem nur partiellen Gewinde erhältlich und können verschiedene „Antriebe“ vorweisen, wobei hier Schlitz, Kreuzschlitz und Pozidriv am weitesten verbreitet sind. Schrauben mit vollem Gewinde halten die verschraubten Komponenten in einer vollkommen stabilen, starren Weise zusammen: Auch ein Schwanken der Temperatur oder der Humidität machen dem Werk dann nichts mehr aus. Als Nachteil ließe sich aber ansehen, dass diese Schrauben das Holz nicht zusammenziehen, sondern es durch das ausladende, volle Gewinde vielmehr noch den ein oder anderen Millimeter auseinander drücken können.

Wann verwende ich Spanplattenschrauben?

Spanplattenschrauben werden, wie der Name bereits vermuten lässt, in der Regel für Span- oder auch OSB-Platten verwendet; doch auch für Eckverbindungen zwischen Span- und Massivholz in geringen Abständen eignen sie sich hervorragend, da das Material unter Verwendung dieser Schrauben weniger zum Bersten neigt.

Welche Vorteile haben Spanplattenschrauben?

Durch ihr dünnes, über die gesamte Länge hinweg starkes, leicht gewelltes Gewinde arbeitet sie sich leichter in den Werkstoff ein und zieht sich sanfter in diesen hinein. Der aber wohl größte Vorteil von Spanplattenschrauben ist, dass man in das zu verschraubende Material nicht bereits im Vorfeld Einkerbungen bohren muss; die bei dieser Schraubenart schärfere Spitze greift von sich aus hervorragend ins Material ein und erspart so einen lästigen und zudem zeitaufwendigen Arbeitsschritt.

Welche Nachteile haben Spanplattenschrauben?

Die Edelstahlspanplattenschrauben, die dank ihrer Witterungsfeste häufig im Außenbereich zum Einsatz kommen, sind unglücklicherweise etwas teurer als die herkömmlichen Modelle für den Innenbereich.

Wo kann ich Spanplattenschrauben kaufen?

Schlüsselschrauben

Diese Schrauben, die manch Handwerkerinnen und Handwerker auch als „Wiener Schrauben“ kennen werden, kommen ausschließlich mit partiellen Gewinden daher, um ein wirksames Aneinanderpressen der mit den Schrauben verbundenen Komponenten sicherzustellen. Daher sind sie immer dann sinnvoll zu verwenden, wenn man einen wirklich vollstabilen Verbund herstellen muss, wie dies bspw. an Haltern, Rahmen usw. vorstellbar ist. Für „Wiener Schrauben“ charakteristisch ist das nach oben hin abschließende Sechseck, weshalb man sie mit einem Schraubenschlüssel anziehen sollte. Außerdem: Wenn das Material der zu verbindenden Teile sehr stark sein sollte, kann ein Vorbohren durchaus wertvoll sein.

Wann verwende ich Schlüsselschrauben?

Schlüsselschrauben werden gern bei Stahl-Holz-Verbindungen gewählt, da mit Hilfe des glatten Schaftes die Werkstoffe eng aneinander gepresst werden; hierdurch eignen sie sich ebenfalls ausgezeichnet für Verschraubungen von Halterungen, Gittern oder auch Outdoor-Spielgeräten, aber auch stärkeres Schichtholz oder das Dach betreffende Stoffe können mit dieser Schraubenart wunderbar miteinander verbunden werden.

Welche Vorteile haben Schlüsselschrauben?

Die mit dieser Schraubenart verwirklichten Verbindungen sind sehr fester Natur, die Schraube selbst kann einfach eingedreht werden und ist genauso mühelos nachziehbar, weshalb sie auch gern für Verschraubungen in flacher Umgebung genutzt wird.

Welche Nachteile haben Schlüsselschrauben?

Für die Verwendung von Schlüsselschrauben ist in der Regel ein Vorbohren im zu verarbeitenden Material erforderlich. Auch sollte man Unterlegscheiben verwenden, um die Krafteinwirkung des Schraubkopfes gleichmäßiger auf dem Werkstoff zu verteilen, da es unter Umständen ansonsten zu zersplittern droht.

Wo kann ich Schlüsselschrauben kaufen?

Terrassenschrauben

Dem schlanken Ende der „Terrassenschrauben“ ist der mit ihnen vollkommen präzis zu verwirklichende Ansatz im Material zu verdanken. Man kann sie schnell und simpel, ohne auch nur einen Millimeter vorbohren zu müssen, ins Holz schrauben. Währenddessen reißen sie das Material, in das sie immer weiter hinein wandern, auch nicht auseinander. Das Gewinde arbeitet sich während des Schraubens voll ins Holz ein und zieht die zu verbindenden Teile so wirksam zusammen. Ein weiterer Vorteil des hier regelmäßig vorkommenden Fixier-Gewindes: Durch den starren Zusammenhalt kommt es nicht in wahrnehmbarem Maße zu Schallemission (Knarren o. Ä.), was sich vor allem bei den hier namensprägenden Terrassenplanken als dankbar erweisen kann. Für den ästhetischen Anspruch kommen „Terrassenschrauben“ meistenteils mit einem „Senkkopf“, der sich ideal ins Holz hinein schieben lässt und am Ende mit demselben voll abschließt. Diese Schrauben bestehen regelmäßig aus Edelstahl, um dem draußen herrschenden Wetter schadlos widerstehen zu können.

Metallschrauben

Diese Schrauben wiederum sind vor allem dann zu verwenden, wenn man Teile aus Metall verbinden will: Wenn man mit ihnen werkeln will, so muss man regelmäßig – anders als mit mancherlei der hiervor angesprochenen Holzschrauben – Muttern, Scheiben und Co. verwenden. Auch hier ist der „Senkkopf“ außerordentlich populär, wiewohl sich auch Schrauben mit anderen Abschlüssen („Rundkopf“, „Zylinderkopf“ usw.) erwerben lassen. Da man hier mit Scheiben arbeiten muss, ist es elementar, vor dem Hineinschrauben passende Mulden ins Metall zu arbeiten. Schließlich ist das Metall, gleichgültig ob nun Aluminium, Stahl o. Ä. verwendet wird, nicht solchermaßen weich wie Holz, sodass sich die Scheibe während des Schraubens nicht schlicht einpressen lässt. Hier kann eine Fräse wertvoll zu verwenden sein.

Für Metallschrauben prägend sind die im Verhältnis zu Holzschrauben sehr viel dralleren Maße und der einer sich verschlankenden Spitze entbehrende Gewindeabschluss. Will man mit ihnen Arbeitsprojekte an Mobiliar verwirklichen, so sollte man vorrangig verzinkte Schrauben heranziehen: Dass sie nicht wunderbar mit regelmäßiger Wasserexposition auskommen und im worst case auch rosten können, sollte niemanden stoßen. Schließlich prasselt nur selten Wasser ins Haus hinein. Wenn man nun aber Teile von draußen abzustellendem Mobiliar verbinden wollen sollte, sind edelstählerne Schrauben zu verwenden. Sie vermitteln auch dann noch langjährig Stabilität, wenn sie immer wieder die volle Gewalt des Wetters abbekommen.

Auch wenn viele Arten von Metallschrauben erhältlich sind, wollen wir im Weiteren doch nur eine interessante Gruppe vorstellen, mit deren Schrauben man viele Handwerksarbeiten verwirklichen kann:

Blechschrauben

Auch wenn sie sich angesichts ihrer ausgesprochen schmalen Spitze mit Holzschrauben verwechseln ließen, sollte man sie doch immer mit Muttern und Scheiben verwenden: Sie vereinen viele Vorteile von Holz- und Metallschrauben und können ein konisches Gewinde, das die Schrauben in vollem Maße vereinnahmt, vorweisen. Was sie aber, anders als ein Großteil aller anderen Metallschrauben, nicht brauchen, ist ein schon im Material vorhandenes Gewinde. Sie schneiden sich ins Material ein und sichern ihren Halt dadurch von allein ab. Dennoch lassen sie sich, wenn dies bspw. durch ein Malheur veranlasst sein sollte, wieder ohne viel zu viel Mühe aus dem Material herausholen. Mit ihnen kann man bspw. auch Hartplastik verschrauben.

Wann verwende ich Blechschrauben?

Blechschrauben kommen besonders in den Bereichen der Industrie und Technik zum Einsatz. Die Verkleidung von Fassaden, Profilbleche oder Tragekonstruktionen können mit diesen Schrauben ergänzend gesichert werden, jedoch sind sie neben metallischen Werkstoffen ebenfalls für dünne Kunststoffplatten einsetzbar. Auch kleinere Montagearbeiten wie beispielsweise bei Lüftungsanlagen sind wunderbar mit Blechschrauben zu verwirklichen.

Welche Vorteile haben Blechschrauben?

Blechschrauben neigen nicht dazu, die strukturelle Integrität des Materials, in das sie geschraubt werden, zu verändern. Außerdem werden sie oft speziellen Härtungsprozessen unterzogen, durch welche sie eine höhere Zugfestigkeit, sowie eine hohe Torsionsfestigkeit erhalten.

Welche Nachteile haben Blechschrauben?

Auch bei dieser Schraubenart ist ein Vorbohren notwendig, da sie kein metrisches Gewinde besitzen und sich ihr Muttergewinde dementsprechend nicht selbst schneiden. Außerdem ist beim Vorbohren des Kernloches höchste Genauigkeit von Nöten, damit eine stabile Verbindung geschaffen werden kann. Drückte man die Schraube ohne ein Kernloch ins Blech, würde sich dieses wellen oder schlimmstenfalls komplett verformen.

Wo kann ich Blechschrauben kaufen?

Gemeinsam haben aber alle zuvor angesprochenen Schraubenarten Eines: Mit einem bereits vorbereiteten Loch lassen sie sich sehr viel schneller und auch simpler ins Material eindrehen. Metallschrauben setzen als Utensil also mindestens einen Akku-Bohrschrauber voraus, während bei weicheren Holzarten wie bspw. Lärche, Pappel usw. in vielen Momenten schon ein Akku-Schrauber ausreichen kann. Welche Akku-Schrauber wir schon in einem unserer Testprojekte in den Händen hielten und wie es sich mit deren Stärken und Schwächen verhält, lesen Sie in unserem aktuellen Akku-Schrauber-Test.

/www/htdocs/w00bc79c/domains/2018_etm-testmagazin-de