WonderSmile WonderBrush Pro – Schallzahnbürste im Test 2022

Minimalistischer Stil, maximale Power:
Für die schonende Beseitigung von Plaque & Co.

24. März 2022

Karies ist eine der in allen Winkeln der Welt vorkommenden Zahnkrankheiten1 und eine der vorherrschenden Ursachen des vollen Zahnverlustes. Der Ursprung von Karies ist die sich an den Zähnen und in den Zahnzwischenräumen ausbildende Plaque, in der sich allerlei verschiedene Bakterien vermehren können.2 Diese Bakterien verwandeln vor allem simple Kohlenhydrate wie bspw. Glucose, Saccharose & Co. in Säuren, die das Calciumphosphat des Zahns abbauen. Dadurch wiederum kann es zu den Maßen nach immer ausnehmender werdenden Läsionen kommen, die Zähne von außen und schließlich auch von innen ruinieren. Glücklicherweise kann man die Genese von Plaque durch regelmäßiges Zähneputzen verhindern. Das Problem an alledem ist aber, dass das Zähneputzen in puncto Plaquevorbeugung & -beseitigung nur dann wirksam sein kann, wenn auch die Methode des Zähneputzens stimmen sollte, wenn man also alle Zähne immer wieder planvoll aus allen nur vorstellbaren Winkeln voll erreichen und sie so schließlich mit einer idealiter Fluorid enthaltenden Zahnpasta3 versehen kann. Viele Menschen aber, die eine klassisch-konventionelle, allein durch die Muskeln der Arme durch den Mundraum zu manövrierende Zahnbürste verwenden, haben keinerlei Wissen über all die verschiedenen Methoden des Zähneputzens – von Bass4 bis hin zu Stillman5 – und können daher auch nur schwerlich wissen, welche dieser Methoden nun ihren Zähnen zupasskommen kann. Auch das ist – die sehr viel höhere Wirksamkeit bei der Plaquevorbeugung & -beseitigung mal außen vor lassend – ein Grund, aus dem Schallzahnbürsten immer populärer werden:6 Freilich muss man auch eine solche planmäßig durch den Mundraum schieben. Aber: Da viele Modelle schon mehr als 30.000 Vibrationen pro Minute verwirklichen können, ist hier kein üppiges Maß an Arm- und Handbewegungen mehr vorzunehmen. Man muss das Modell nur in maßvollem Tempo über die Zähne manövrieren.

Wer sich nun eine moderne Schallzahnbürste ins Haus holen will, wird bspw. während der Suche im World Wide Web 100e von verschiedenen Modellen erspähen können. Welches all dieser Modelle soll man aber erwerben? Die Versprechen der Hersteller, die regelmäßig an die auch von uns nun schon viele Male angesprochene Plaquevorbeugung & -beseitigung anknüpfen, sind großspurig: Als Verbraucherin resp. Verbraucher lassen sich diese Versprechen aber im Vorhinein, also vor dem Ausprobieren des Modells, nicht validieren. Welch Glück, dass auch wir uns immer mal wieder aktuelle Modelle vornehmen und deren verschiedene Stärken und Schwächen in unseren Tests veranschaulichen: Dieses Mal haben wir uns mit 10 Testerinnen & Testern vier volle Wochen einer niedrigpreisigen Schallzahnbürste eines noch jungen, aber ausgesprochen ambitionierten Start-ups aus der Bundesrepublik Deutschland annehmen können: Der WonderBrush Pro von WonderSmile, die im Onlineshop des Herstellers im Moment ab 69,90 € erhältlich ist. Wer aber ein wirkliches Schnäppchen erhaschen will, der sollte eine der immer mal wiederkehrenden Aktionen von WonderSmile abwarten.

Wesentliches

Für wen?
Für alle Verbraucherinnen und Verbraucher, die nach einer auch äußerlich ansprechenden Schallzahnbürste mit einem ausdauernden Akkumulator und einem wirksamen Verbund aus Motor & Mechanik suchen, die sich dank eines prallen Modusspektrums variabel verwenden und an vollkommen verschiedene Ansprüche anpassen lässt.

Was ist hervorzuheben?
Die Ausdauer des dem Modell verliehenen Akkumulators ist imponierend: Wie viele Minuten das volle Stromreservoir den Motor mit Strom speisen kann, ist vor allem von dem Modus und dem Maß der Vibrationen, also von den verstellbaren Variablen der Mechanik des Modells, abhängig. Wir maßen hier bspw. im Modus Clean 482 Minuten mit minimalem Vibrationsmaß (T) & 196 Minuten mit maximalem Vibrationsmaß (T).

Was ist interessant?
Wer sich auch nach dem Lesen unseres Tests noch immer nicht vollkommen sicher sein sollte, ob er die WonderBrush nun wirklich ordern will, wird WonderSmiles Generosität sehr willkommen heißen: Verbraucherinnen und Verbraucher können das Modell schließlich während des 1. Monats wieder an WonderSmile zurücksenden und den vollen Kaufpreis zurückerhalten.

Der Test im Überblick

Wodurch also kann sich WonderSmiles neue WonderBrush Pro wirklich von anderen Modellen abheben? Das stellen wir hier kurz, knapp und konzis vor: Wer also nur in schneller und simpler Weise recherchieren will, wie es sich mit der Qualität des niedrigpreisigen, schon ab 69,90 € erhältlichen Modells verhält, der muss sich nur die sich an diesen einleitenden Teil anschließenden, alle Themen des Tests abhandelnden Absätze vornehmen. Wer schließlich doch mehr wissen will, der kann sich dank der abschließenden Marker in einem Mal hin zu den inhaltsvolleren Texten leiten lassen, ohne auch nur einen Millimeter herab scrollen zu müssen.

Das Modell ist dank seiner alles andere als ausladenden Maße wunderbar zu verwenden und in alle Winkel des Mundraums hinein zu manövrieren, ohne bspw. während des Anvisierens der Backenzähne anzuecken: Die 137 Gramm des Modells lassen sich außerdem – auch dank des hier vorhandenen Grips – immer sicher handhaben, ohne dass die Muskulatur der Arme währenddessen schwerer würde. Wodurch sich das Modell aber wirklich auszeichnen kann? Dadurch dass man es voll an die Ansprüche verschiedener Verbraucherinnen und Verbraucher anpassen kann: 4 Modi (Clean, White, Polish & Gum Care) und 3 Maße der Vibration (1, 2 & 3), die man der Mechanik des Modells zu verwirklichen vorschreiben kann, erschließen einem hier sehr viel Spielraum (→ Größe, Gewicht & Co.).

Die Qualität der das Modell ausmachenden Materialien und des Materialverbunds ist wunderbar: Wir haben in den vier Wochen, in denen wir uns das Modell mehr als 840 Male vornahmen, keinen Materialverschleiß wahrnehmen können. Auch Kollisionen mit sehr stabilen Materialien, die bspw. in den Waschbecken vieler Verbraucherinnen und Verbraucher vorhanden sind (Keramik, Melamin usw.), hinterließen keinen Schaden an der Mechanik des Modells (→ Die Qualität des Materials & des Materialverbunds).

Das wirklich Wesentliche aber ist die Wirksamkeit des Modells in der Plaquebeseitigung: Hierin erwies sich die Mechanik des Modells als meisterlich – zum einen an den Zähnen und in den Zahnzwischenräumen unserer 10 Testerinnen und Tester und zum anderen am Zahnmodell mit einer Plaque simulierenden Suspension. Was außerdem sehr wertvoll ist: Wer einen bspw. durch Parodontitis außerordentlich sensitiven Zahnhalteapparat haben sollte, der kann das Modell so maßvoll vibrieren lassen, dass während des Zähneputzens keinerlei Schäden verursacht werden (→ Die Wirksamkeit des Modells).

Dem Modell wurde ein Akkumulator (Q: 2.000 mAh & U: 3,7 V) von wirklich exzellenter Qualität verliehen: Er kann den Motor des Modells schließlich volle 196 – 482 Minuten wirken lassen, ehe man das Modell wieder in dessen äußerlich simple, aber in vollkommen ausreichendem Maße Stabilität vermittelnde Station stellen muss (→ Der Akkumulator).

Auch hier ist die Qualität des Modells süperb: Der Schallausstoß ist während des Zähneputzens mit Schalldruckpegeln von 49,8 – 52,0 dB(A) (LP max aus d: 125 Millimeter, Modus- & Modusparameter-abhängig) sehr maßvoll, sodass man währenddessen bspw. auch Hörbücher streamen und noch immer alles wunderbar verstehen kann (→ Der Schallausstoß).

Die Dokumentation des Modells kann, wiewohl sie von einer wirklich ansprechenden Designsprache ist, nur die wesentlichen Basics über das Modell vermitteln und ist vielmehr als Quick Start Guide zu verstehen. Das aber ist auch aus dem Grunde annehmbar, dass der Hersteller sehr viel mehr in den allein online einsehbaren Frequently Asked Questions abhandelt – auch wenn sich hier ein paar Widersprüche erspähen ließen (→ Die Dokumentation).

Alles in allem ist die WonderBrush Pro von WonderSmile also eine dank ihres modern-minimalistischen Stils wirklich ansehnliche, durch das hier vorhandene Modusspektrum vollvariabel verwendbare, mit einem ausdauernden Akkumulator versehene und – vor allem das ist wesentlich – in der Plaquebeseitigung auch noch außerordentlich wirksame Schallzahnbürste, der wir das wohlverdiente Testurteil „sehr gut“ (94,1 %) verleihen.

Bewertungssiegel

Die wesentlichen Merkmale

  • Maße des Modells (∅max × Hmax): 27 × 238 Millimeter
  • Gewicht des Modells (mmax): 137 Gramm
  • Modusspektrum: Clean, White, Polish & Gum Care
  • Vibrationsspektrum: Minimum, Medium & Maximum resp. 1, 2 & 3
  • Art des Akkumulators: Lithium-Ionen (Q: 2.000 mAh & U: 3,7 V)
  • Ausdauer des Akkumulators: abhängig von den einprogrammierbaren Variablen, s. → Der Akkumulator
  • Zubehörpack: 1 × Bürstenkopf mit harten Borsten (Hard); 1 × deutschsprachige Dokumentation; 1 × Station; 1 × Kabel (USB Type A, Lmax: 0,975 Meter); 1 × Netzteil (Power Adapter, U: 100 – 240 V & f: 50 resp. 60 Hz)

Pro

  • Anpassbarkeit des Vibrationsmaßes an verschiedene Ansprüche der Zähne & des die Zähne einschließenden Gewebes im Mundraum
  • Ausdauer des Akkumulators (Q: 2.000 mAh & U: 3,7 V)
  • Timer, der an den Wechsel des Mundraumquadranten erinnert
  • variabel verwendbar dank imponierenden Modusspektrums

Contra

  • aktueller Stand des Stromreservoirs lässt sich von außen her nicht präzise erkennen (nur 40, 20 & 0 %)

Was sind die Vorteile einer Schallzahnbürste?

Ehe wir uns den verschiedenen Qualitäten von WonderSmiles neuer WonderBrush widmen, wollen wir noch die Vorteile, die mit dem Verwenden einer modernen Schallzahnbürste verbunden sein können, voranstellen – kurz und knapp, aber wie regelmäßig in all unseren Artikeln unter Würdigung aktueller Studien. Das wirklich Wesentliche ist die Wirksamkeit aktueller Schallzahnbürsten bei der Plaquebeseitigung: Sie können innerhalb von drei Monaten circa 21 % mehr Plaque von den Zähnen verschwinden lassen als klassisch-konventionelle, allein manuell verwendbare Zahnbürsten.7 Warum das hervorzuheben ist? Weil viele Krankheiten der Zähne und auch des die Zahnwurzeln einschließenden Gewebes, also des Zahnhalteapparates, wie bspw. Parodontitis, regelmäßig von den in der Plaque massenweise vorhandenen Bakterien (Streptococcus mutans & Co.) verursacht werden. Wertvoll weiterhin: Dadurch dass hier allein schon durch den Motor 10.000e von Vibrationen pro Minute verwirklicht werden, muss man während des Zähneputzens keine wirklich anspruchsvollen Arm- und Handbewegungen vollziehen, was bspw. auch Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen (Arthritis usw.) zupasskommen kann. Dank des bei vielen Modellen vorhandenen Timers kann man sich aller Areale des Mundraums, den man während des Zähneputzens regelmäßig in vier Quadranten einteilen wird, in einem vollkommen einheitlichen Maße annehmen. Die durch einen solchen Timer vermittelten Hinweise, bei denen es sich vor allem um solche der Akustik handelt, stellen auch sicher, dass man sich während des Zähneputzens so viel Zeit lässt, wie man bspw. zur Plaquebeseitigung auch wirklich verwenden muss: Wie wesentlich solche Timer sein können, lässt sich auch daran ersehen, dass viele Menschen sich ihrem Mundraum noch nicht einmal eine volle Minute widmen,8 auch weil sie ohne Timerhinweis nur schwerlich abschätzen können, wie viele Minuten sie ihre Zähne denn nun schon putzen.9

Größe, Gewicht und Co.

Willkommen waren uns auch die mit nur 27 × 238 Millimetern (∅max × Hmax) alles andere als ausladenden Maße des Modellkörpers: Man kann ihn schließlich voll in die Hand schließen und ihn dadurch vollkommen sicher packen. Schön außerdem: Das Material ist nicht nur äußerlich stilvoll, sondern kann auch ein imponierendes Maß an Grip vermitteln. Warum das wesentlich ist? Weil die Hände während des Hin- & Hermanövrierens des Modells im Mundraum auch einmal den ein oder anderen Milliliter Wasser abbekommen können und es sehr verdrießlich wäre, wenn das Modell dadurch schon aus ihnen heraus sliden würde. Das kann hier aber nur schwerlich passieren. Das Modell ist auch nur in einem annehmbaren, eine ordentliche Qualität der Materialien indizierenden Maße schwer: Durch die hier vorhandenen 137 Gramm sollte weder die Muskulatur der Arme noch die der Schultern müde werden. Dadurch dass man den Modellkörper wunderbar in der Hand hin und her winden kann, lassen sich mit ihm alle Winkel des Mundraums erreichen, einerlei ob man die Zähne nun von außen (bukkal resp. labial), von innen (palatinal resp. lingual) oder von oben (okklusal) anvisieren will.

Bei dem hier vorhandenen Material handelt es sich um modernes Tynex© 612 Nylon des amerikanischen Herstellers DuPont de Nemours. Was aber heißt das? Das hier vorherrschende Material kann sich von vielen anderen Polymeren wie bspw. Polyester und Polypropylen schon dadurch abheben, dass es auch nach vielmals wiederholtem Ab- und Auseinanderspreizen, wie es sich während des mit einem andauernden Druck vor die Zähne und den Zahnhalteapparat verbundenen Zähneputzens nur schwerlich vermeiden lässt, noch zu circa 90 % wieder in seine ursprüngliche Position zurückkehren kann. Mit anderen Worten: Das Material verschleißt nicht solchermaßen schnell, wie es so mancherlei andere Materialien würden. Was außerdem wesentlich ist und sich auch schon anhand der ansehnlichen Qualität der mit dem Modell zu verwirklichenden Plaquebeseitigung erkennen lässt: Das Tynex© 612 Nylon schließt von vornherein eine Vielzahl starr-stabiler, nach außen weisender und dadurch abrasiv wirkender Partikel ein, dank derer man bspw. auch Plaque sehr viel wirksamer von den Zähnen abschaben kann.

Was der ein oder andere aber sicherlich monieren wird: Die Bürsten können keinerlei spezielle Borsten vorweisen, die sich äußerlich verändern und dadurch – also bspw. durch einen Wechsel ihres ursprünglichen Tons (Weiß, Schwarz usw.) – erkennen ließen, wann das Material der Borsten in einem solchen Maße durch Abrasion & Co. verschlissen ist, dass man die Bürste wechseln muss. Nun ist es so, dass das Modell so smart sein soll, dass es diesen Verschleiß erkennen und durch eine weiß scheinende Graphik am Fuß des vorderen Teils des Modells über den vorzunehmenden Wechsel unterrichten kann. Allem Anschein nach handelt es sich hierbei aber nur um einen Timer, der die hiervor angesprochene Graphik nach 164 – 166 Sessions des Zähneputzens strahlen lässt, außen vor lassend, wie stark oder schwach nun der Materialverschleiß war. Woraus wir das schließen? Weil es dem Modell während unserer Tests auch vollkommen einerlei war, wie es sich mit dem Maß des Drucks verhielt: Das Weiß hinter der Graphik erschien immer nach 164 – 166 Sessions, wiewohl wir das Modell das eine Mal drucklos vor sich hin werken ließen und es das andere Mal sehr druckvoll vor stark abrasiv wirkendes Material schoben. Materialverschleiß erheblichen Ausmaßes war nur hier zu erkennen – und das schon sehr viel eher, als das Modell endlich die Graphik scheinen ließ. Gewiss: Auch ein solchermaßen simpler Timer ist sinnvoll, weil man sich durch ihn an den Wechsel der Bürste erinnern lassen kann. Doch das Vorhandensein eines wirklichen smarten Mechanismus ist hier nicht zu erkennen.

So kommen Sie an neue Bürsten!

Da der Hersteller dem Modell von Werk aus kein wirklich pompöses Zubehörpack, sondern nur eine einzelne Bürste verliehen hat, wird man schon nach ein paar Wochen – in den online lesbaren Frequently Asked Questions wird regelmäßig von 8 – 10 Wochen gesprochen – eine neue ordern müssen. Das kann man im Onlineshop des Herstellers auch eilends verwirklichen: Hier lassen sich die härteren Bürsten (4er-Pack, 14,90 €) und die weicheren Bürsten (4er-Pack, 14,90 €) in Weiß (All White), Schwarz (Ultimate Black) & Rosa (Atomic Rose) erwerben. Kinder, von denen viele während des Zähneputzens mehr Anpressdruck verwenden und die dadurch bspw. den Zahnhalteapparat verletzen können, will der Hersteller mit nochmals weicheren Bürsten adressieren, die in Rosa (Rainbow Rose), Gelb (Lemon Yellow) & Blau (Balloon Blue) erhältlich sind (je 4er-Packs, je 14,90 €).

Das Ansprechverhalten der hier vorhandenen Taste ist vorbildlich: Wir nahmen mehr als 1.000 Tastendrücke vor und sie wurden von dem Modell auch alle als solche verstanden. Die Technik des Modells sprach immer in ein und demselben Moment an, sodass sich bspw. Wechsel des aktuellen Modus immer wieder schnell vollziehen ließen.

Man kann den Modus, mit dem man sich seiner Zähne und des die Zahnhälse einschließenden Gewebes annehmen will, leider nicht mit einem einzelnen Tastendruck an- und auswählen, sondern muss den Tastendruck das ein oder andere Mal wiederholen, um vom vormals verwendeten Modus aus – diesen kann sich das Modell schließlich einprägen – zum Modus der Wahl zu kommen. Wenn man also bspw. anstelle des 1. Modus (Clean) den 4. Modus (Gum Care) wählen will, so muss man die Taste vier Male drücken – ein Mal, um das Modell und den Motor anzuschalten, und im Weiteren noch drei Male, um sich durch die volle Modusspanne zu blättern. Wesentlich ist aber auch das Tempo des Tastendrucks, das man hier verwirklichen muss: Man muss die Wahl des Modus schließlich innerhalb von nur 3 Sekunden (Tmax) nach dem Anschalten des Modells abschließen. Danach locked das Modell den aktuellen Modus, sodass man es, um den Modus doch noch verstellen zu können, aus- und wieder anschalten muss.

Wann aber sollte man welchen Modus wählen? Wir stellen im Weiteren kurz und knapp dar, wodurch sich Clean, White, Polish & Gum Care auszeichnen.

Clean
31.000 – 38.000 Vibrationen pro Minute
Dieser Modus ist zur regelmäßigen Zahnreinigung zu verwenden. Alle 30 Sekunden lässt das Modell durch einen nur einen Moment währenden Wechsel des Vibrationsmaßes erkennen, dass man nun den Quadranten des Mundraums wechseln soll. Was verdrießlich ist: Nach 4 × 30 Sekunden schaltet sich der Motor in diesem Modus von allein aus, vollkommen einerlei, ob man mit dem Modell nun schon an allen Zähnen war.

White
33.000 – 40.000 Vibrationen pro Minute
Mit diesem Modus soll sich durch noch mehr Vibrationen vor allem den Vorderzähnen ein ansprechenderes Weiß verleihen lassen. Dies will das Modell durch einen Abrieb des die Vorderzähne von außen her vereinnahmenden, auch Farben von Espresso & Co. annehmen könnenden Films erreichen. Woran man sich stoßen kann: Will man Zähne wirklich wirksam weißen, so muss man regelmäßig abrasive Politurpasten verwenden, die den Zähnen bspw. dann, wenn die in ihnen enthaltenen Politurpartikel von einem zu ausladenden Maß sein sollten, durchaus schaden können.11 Was man hier verwenden soll, lässt sich leider auch aus den an sich durchaus inhaltsvollen, online einsehbaren Frequently Asked Questions des Herstellers nicht herauslesen.

Polish
35.000 – 40.000 Vibrationen pro Minute
Dieser Modus ähnelt dem hiervor angesprochen, außer dass sich das Modell hier nach dem Willen des Herstellers auch anderswo, also nicht allein an den Vorderzähnen verwenden lassen soll. Auch hier muss man aber monieren, dass der Hersteller Hinweise zu diesem Modus und den in ihm zu verwendenden Mitteln (Politurpaste usw.) vermissen lässt.

Gum Care
30.000 – 35.000 Vibrationen pro Minute
Mit diesem Modus, der das Maß der Vibrationen des Modells alle 1 resp. 2 Sekunden von allein verstellt, lässt sich das die Zähne einschließende Gewebe, also die von außen erreichbaren Teile des Zahnhalteapparats, mit einem Minimum an Anpressdruck massieren. Warum das wesentlich ist? Weil sich die Zirkulation in diesem Gewebe während des Alterns immer weiter verschlechtern kann,12 sie sich aber durch regelmäßiges Massieren mit dem Modell wieder verbessern lässt.12

Was das Modell außerdem vorweisen kann: Einen außerordentlich wertvollen Timer, der im Modus Clean während des Zähneputzens alle 30 Sekunden daran erinnern soll, den aktuellen Quadranten des Mundraums zu wechseln, um schließlich in 4 × 30 Sekunden die Zähne und das sie einschließende Gewebe in allen vier Quadranten einheitlich putzen zu können. Wie der Timer das anstellt? Dadurch dass er die Mechanik des Modells, also vor allem den hier verantwortlichen Motor, anhält, den Vibrationsmodus zu verändern. Dieser andere, nur einen Moment währende Vibrationsmodus ist mit einem vollkommen anderen Schallausstoß verbunden als der, den das Modell im Modus Clean an sich vernehmen lässt. Diesen anderen Schallausstoß kann man, da das Modell währenddessen im Mundraum ist und der Schall dadurch druckvoller wahrzunehmen ist, bspw. auch dann wunderbar hören, wenn man während des Zähneputzens Musik o. Ä. hören sollte.

Dass man das Maß der Vibrationen anpassen kann, ist sehr wertvoll: Schließlich kann man das Modell so an die Ansprüche verschiedener Verbraucherinnen und Verbraucher anpassen, die vor allem von der Sensitivität des im Mundraum vorhandenen Gewebes geprägt werden. Da auch mehrere in ein und demselben Haushalt wohnende Menschen das Modell dank auswechselbarer, bspw. im Onlineshop des Herstellers erhältlicher Bürstenelemente wechselweise verwenden können, ist diese variable Vibrationsintensität ausdrücklich willkommen zu heißen. Will man die Vibrationsintensität verstellen, so muss man nach der Wahl eines Modus nur die hier allein vorhandene Taste des Modells drücken und den Tastendruck anschließend noch volle 1,5 Sekunden (T) halten. So kann man sich sukzessive durch die Vibrationslevel scrollen, also von 1 bis 2, von 2 bis 3 usw.

Will man den Akkumulator des Modells in der Station laden, dann muss man sie vorab nur mit dem außerdem im Zubehörpack vorhandenen Pad versehen: Dieses Pad ist äußerlich einem planschwarzen Puck ähnlich, der sich dank seines Maßes von 29 Millimetern (∅max) präzis in die Mulde am Fuß der Station hinein schieben lässt. Das Pad schließlich kann den Akkumulator des Modells durch Induktion, wie dies der ein oder andere sicherlich von Smartphones und Tablets her kennen wird (bspw. via Qi), mit Strom speisen. Man muss es vorher nur über das hier außerdem vorhandene, vollweiße und mit 0,975 Metern (Lmax) in vollkommen ausreichendem Maße Spielraum bei der Wahl des Abstellorts erlaubende USB Type A-Kabel plus Power Adapter ans Stromnetzwerk des Hauses anschließen.

Die Qualität des Materials & des Materialverbunds

Wie aber verhielt es sich mit dem Materialverschleiß des Modells? Während der vier Wochen, in denen wir uns unserer Zähne mehr als 840 Male mit 10 verschiedenen Modellen in Weiß (All White), Schwarz (Ultimate Black) & Rosa (Atomic Rose) annahmen, ließ sich kein erheblicher Verschleiß an ihnen ausmachen. Auch ließen wir die Modelle mehrere Male aus 0,5 Metern herab purzeln und mit Keramik kollidieren, wie dies bspw. auch während des Zähneputzens passieren kann: Doch auch dadurch haben wir keine wirklich kapitalen Schäden an den Modellen verursachen können.

Die Wirksamkeit des Modells

Wir haben die Wirksamkeit des Modells in puncto Plaquebeseitigung einmal anhand von 10 Testerinnen & Testern, die ihrem Alter und ihrer Anatomie nach vollkommen verschieden sind und deren Zähne und Zahnhalteapparate daher auch verschiedene Ansprüche an die Qualität einer Zahnbürste stellen, und einmal anhand von Zahnmodellen, die wir vorab vollkommen einheitlich mit einer Plaque simulierenden Suspension16 versehen haben, erhoben.

Die 10 Testerinnen & Tester haben das Modell in den vier Wochen unseres Tests volle 840 Male zum regelmäßigen Zähneputzen verwendet. Sie alle sahen die von dem Modell hier erwiesene Qualität als eindrucksvoll an, ließ sich die verschiedentlich vorhandene Plaque doch immer verlässlich abschrubben. Was sie ausdrücklich willkommen hießen, waren die Maße des Modells: Die 9 – 11 Millimeter (Lmin – Lmax) des nach oben hin abschließenden, auswechselbaren Bürstenelements reichen vollkommen aus, um alle Areale des Mundraums einschließlich der Backenzähne zu erreichen, ohne währenddessen auch den ausladenderen Teil des Modellkörpers in den Mund schieben zu müssen. Wesentlich außerdem: Während des Zähneputzens kam es nie, einerlei welches Vibrationsmaß die Testerinnen & Tester auch voreinstellten, auch nur einmal zu Schäden an dem die Zähne einschließenden Gewebe – dies schließt auch all die Testerinnen & Tester ein, die schon an einer maßvoll ausgeprägten Parodontitis leiden und deren Zahnhalteapparat daher ausgesprochen sensitiv ist.

Gleichwohl: Will man sich wirklich sicher sein, dass die Zahnzwischenräume vollkommen rein werden, so muss man noch immer Zahnseide o. Ä. in die Hände nehmen: Auch nach dem Abschluss des Zähneputzens mit dem Modell ließ sich hier doch an einzelnen Stellen noch ein Minimum an Plaque ausmachen.

Der Akkumulator

Wenn man das Modell also regelmäßig im Clean-Modus mit mittlerer Intensität drei Mal pro Tag verwenden und sich seiner Zähne währenddessen immer volle 2 Minuten14 annehmen, sich pro Tag also 6 Minuten dem Zähneputzen mit dem Modell widmen sollte, ist dessen Stromreservoir nach circa 2 Monaten leer.

Schön außerdem: Wenn man das Modell mal mehrere Wochen anzuschließen versäumen und der Akkumulator daher in dem Moment, in dem man sich wieder ans Zähneputzen machen will, leer sein sollte, kann man ihm schon durch einen nur 5 Minuten währenden Anschluss ans Stromnetzwerk in ansehnlichem Maße Strom einspeisen. Danach ließen sich die Zähne schon wieder 6 Minuten (T, Modus: Clean & Modusintensität: 1), 4 Minuten (T, Modus: Clean & Modusintensität: 2) und 4 Minuten (T, Modus: Clean & Modusintensität: 3) putzen: Für mehrere, alle Winkel des Mundraums voll abdeckende Sessions des Zähneputzens ist das mehr als ausreichend.

So erhalten Sie die Ausdauer des Akkumulators!

Dem Modell ist von Werk aus ein moderner, mit außerordentlich viel Power prunken könnender Akkumulator (Lithium-Ionen, Q: 2.000 mAh & U: 3,7 V) verliehen worden. Die imponierende Ausdauer des Modells, derer wir uns schon hiervor annahmen, ist Ausdruck von der hier vorhandenen Qualität. Aber: Auch ein solcher Akkumulator kann schließlich, bspw. wenn man ihn immer wieder voll laden und mit vollem Stromreservoir herumstehen lassen sollte, verschleißen, wodurch das ursprüngliche Maß der Ausdauer immer weiter abnehmen kann.15 Daher sollte man das Modell nach dem Vollladen schnell wieder verwenden, bspw. also zum abendlichen Zähneputzen. Was außerdem wesentlich ist, man in der Bundesrepublik Deutschland aber regelmäßig außen vor lassen kann: Das Temperaturlevel. Akkumulatoren verschleißen sehr viel schneller, wenn es außerordentlich warm ist. Wer also in wärmeren Winkeln der Welt wohnen sollte, kann die Ausdauer des Akkumulators wirksamer erhalten, wenn er das Modell bspw. außerhalb von prallem Sonnenschein abstellt.

Der Schallausstoß

Weil sich die Schalldruckpegel als solche nur schwer einordnen lassen: Der Schallausstoß des Modells ähnelt dem Maß nach einem im Wald daher wehenden, währenddessen Laub & Co. verwirbelnden Wind. Der Schallausstoß ist also, was wir ausdrücklich loben wollen, sehr maßvoll, auch wenn er sich durch die 30.000 – 40.000 Vibrationen, die der Motor pro Minute verwirklichen kann, als schrill wahrnehmen lässt.

Die Dokumentation

Woran sich der ein oder andere sicherlich stoßen wird? An den hier verschiedentlich zu erspähenden sprachlichen Makeln aus der Sphäre der Grammatik, der Orthographie usw. Da all die hier vorhandenen Texte aber verständlich sind und die Makel das Textverständnis nicht vermindern, kann man ihr Vorhandensein noch verschmerzen. Was aber verdrießlich ist, weil es sich hier um einen Widerspruch über einen doch durchaus wesentlichen Aspekt der Technik des Modells handelt: Online lässt sich in den Frequently Asked Questions des Herstellers lesen, dass das Modell in die Schutzklasse IPX7 einzuordnen wäre, während in der Dokumentation zu lesen ist, dass es in die Schutzklasse IPX8 einzuordnen wäre. Warum wir dies ausdrücklich monieren? Weil das Maß, in dem die Technik des Modells Wasserexposition aushalten kann, bei IPX7 vollkommen anders ist als bei IPX8 und man nicht ausschließen kann, dass sich manche Verbraucherinnen und Verbraucher allein an das Booklet halten werden und das Modell dadurch in einer schließlich Schäden an der Technik verursachenden Weise verwenden. Das kann bspw. passieren, wenn man sich während eines Bads auch ans Zähneputzen machen will: Das Modell ließe sich, wenn es die Ansprüche von IPX7 abdecken würde, nur einen Moment unters Wasser halten, während es sich dann, wenn es die Ansprüche von IPX8 voll abdecken würde, andauernd unters Wasser halten ließe, ohne dadurch dem Akkumulator oder dem Motor zu schaden.

Was aber außerdem sehr wertvoll ist, sind all die verschiedenen Hinweise, die der Hersteller hier über die Modalitäten des Zähneputzens mit dem Modell erteilt, in welchem Winkel man das Modell also halten sollte, wie man sich die verschiedenen Areale des Mundraums vornehmen sollte usw.

Technische Daten

Hersteller
Modell
WonderSmile
WonderBrush Pro
Größe, Gewicht & Co.
Maße des Modells
max  × Hmax)
27 × 238 mm
Gewicht des Modells
(mmax)
137 g
Maße der Station
max  × Hmax)
48 × 22 mm
Maße des Stromkabels
(Lmax)
97,5 cm
Modus verstellbar ja
(Clean, White, Polish & Gum Care)
Maß der Vibration verstellbar ja
(1, 2 & 3)
Das Zubehör Bürstenelement mit harten Borsten (Hard), Dokumentation (Quick Start Guide), Ladekabel & Ladestation
Schallausstoß
Schalldruckpegel
(LP max aus d: 125 mm, ermittelt im Modus Clean mit Vibrationsmaß 1, 2 & 3)
49,8 dB(A),
51,2 dB(A) &
52,0 dB(A)
Akkumulator
Art Lithium-Ionen
Betriebszeit
(Tmax, lt. Hersteller)
Betriebszeit
(Tmax, ermittelt im Modus Clean mit Vibrationsmaß 1, 2 & 3)
8:02 h,
6:14 h &
3:16 h
Ladezeit
(Tmax, lt. Hersteller)
Ladezeit
(Tmax, ermittelt)
10:14 h
Stromverbrauch während des Ladens
(PØ, ermittelt)
1,9 W
Ladestand von außen erkennbar partiell
(40, 20 & 0 %)

Bewertung

Hersteller
Modell
WonderSmile
WonderBrush Pro
Zahnreinigung & -pflege 50 96,1
Zähne 70 97,3
Zahnhalteapparat 10 97,3
Zahnzwischenräume 5 95,0
Anpassbarkeit
(Modus, Vibrationen usw.)
15 90,0
Handhabung 25 89,6
Halt
(Größe, Gewicht usw.)
50 93,5
Tasten 25 83,8
Statushinweise
(Akkumulator, Modus usw.)
10 89,3
Dokumentation 7,5 86,5
Zubehör 7,5 86,0
Akkumulator 10 95,7
Ausdauer 75 98,0
Laden 25 88,6
Material- & Materialverarbeitungsqualität 10 96,5
Schallausstoß 5 89,9
Bonus
Malus
UVP des Herstellers 69,90 €
Durchschnittlicher Marktpreis

Stand v. 24.03.2022

69,90 €
Preis-Leistungsindex 0,75
Gesamtbewertung 94,1 („sehr gut“)

Bewertungssiegel

Wie haben wir geprüft?

Zahnreinigung & -pflege | 50 %
Wir haben die Wirksamkeit des Modells in puncto Zahnreinigung und -pflege einmal anhand von 10 Testerinnen und Testern, die ihrem Alter und ihrer Anatomie nach vollkommen verschieden sind und deren Zähne und Zahnhalteapparate daher auch verschiedene Ansprüche an die Qualität einer Zahnbürste stellen, und einmal anhand von Zahnmodellen, die wir vorab vollkommen einheitlich mit einer Plaque simulierenden Suspension aus Titandioxid (TiO2) und Ethanol (C2H5OH) versehen haben, erhoben. Wesentlich war vor allem, wie sich die Zähne mit dem Modell von außen (bukkal resp. labial), von innen (palatinal resp. lingual) und von oben (okklusal) erreichen ließen und in welchem Maße sich währenddessen Plaque von ihnen ablösen ließ (70 %). Wesentlich waren auch die Zahnzwischenräume (5 %). Wir kontrollierten außerdem, ob das Modell dem die Zähne einschließenden Gewebe des Mundraums während des Zähneputzens schaden kann (10 %). Schließlich erhoben wir, ob und in welchem Maße sich das Modell an die Ansprüche verschiedener Verbraucherinnen und Verbraucher anpassen lässt, bspw. durch ein verstellbares Vibrationsmaß (15 %): Hier ließen wir die Quantität und die Qualität der vorhandenen Optionen einspielen.
Handhabung | 25 %
Wie leicht oder schwer sich das Modell wirklich verwenden lässt, wurde von uns auch erhoben: Wir ermittelten hier vor allem, wie man es im Mundraum hin und her manövrieren kann, um die Zähne, die Zahnzwischenräume und das die Zähne einschließende Gewebe planvoll und präzise aus allen Winkeln zu erreichen, und wie es sich mit dem durch das Material des Modells vermittelten Grip verhält: Hier ließen wir auch einspielen, wie sicher der Grip ist, wenn die das Modell einschließenden Hände vorab mit Wasser versehen wurden (50 %). Wesentlich war außerdem, wie sich der Modus des Modells anpassen lässt, wie man also die hier zu verwendenden Tasten während des Zähneputzens erreichen kann und wie das Ansprechverhalten der Mechanik des Modells nach einem Tastendruck aussieht (25 %). Weiters wurde von uns erhoben, ob und wie das Modell bspw. seinen aktuellen Modus nach außen hin wahrnehmbar machen kann und wie sich dieser Status vor dem Zähneputzen, während desselben und nach dem Zähneputzen wahrnehmen lässt, ob und in welchem Maße die Wahrnehmbarkeit also bspw. von dem Ausmaß des vorhandenen Lichts abhängig ist (10 %). Überdies sahen wir uns das von Werk aus vorhandene Zubehör an und verliehen ein dessen Wert in praxi abbildendes Urteil (7,5 %). Schließlich nahmen wir uns auch noch den deutschsprachigen Teil der Dokumentation des Herstellers vor und erhoben währenddessen, ob er wirklich alle wesentlichen Themen in einem verständlichen Modus abhandelt, einerlei ob durch schon aus sich heraus vollkommen verständliche Texte oder durch einen Verbund aus Texten und arrondierenden, das Textverständnis verbessernden Graphiken: Die Dokumentation muss es auch durchschnittlichen Verbraucherinnen und Verbrauchern erlauben, das Modell einschließlich des vollen Modusspektrums sicher zu verwenden (7,5 %).
Akkumulator | 10 %
Wie es sich mit der Qualität des hier vorhandenen Akkumulators verhält, wurde von uns außerdem erhoben: Wir stellten die Materialien des Akkumulators (Nickel-Cadmium, Nickel-Metallhydrid usw.) und das mit ihnen verbundene Ausmaß des Materialverschleißrisikos ein, maßen aber vor allem, wie ausdauernd das Modell während des Zähneputzens in dem nach dem Willen des Herstellers zu verwendenden Modus ist, also wie viele Minuten das Stromreservoir den Motor des Modells mit Strom speisen kann. Wo sich die Variablen des Modus wie bspw. das Maß der Vibrationen verändern ließen, wurde die Ausdauer mit allen hier voreinstellbaren Variablen ermittelt (je von 100 – 0 %, 75 %). Weiters maßen wir auch, wie viele Minuten man das Modell an das Stromnetzwerk des Hauses anschließen muss, um den Akkumulator wieder in vollem Maße mit Strom zu versehen (von 0 – 100 %, 25 %).
Material- & Materialverarbeitungsqualität | 10 %
Wir nahmen uns auch der Qualität des Materials und des Materialverbunds an und ermittelten, welche Materialien dem Modell verliehen wurden, wie wirksam die hier vorhandenen Materialien die Mechanik des Modells schirmen können, wenn dasselbe aus 0,5 Metern vor anspruchsvolles, die Waschbecken in den Häusern vieler Verbraucherinnen und Verbraucher ausmachendes Material (Keramik, Melamin usw.) prallen sollte und wie all diese Materialien in den Werken des Herstellers verbunden worden sind: Wir erhoben also, ob und in welchem Maße sich an dem Modell Makel erkennen ließen und wie sich diese Makel vor dem Zähneputzen, während desselben und nach dem Zähneputzen auswirken können, ob sie einem also bspw. das Handhaben des Modells verleiden. Wir ermittelten weiterhin, ob und in welchem Maße die verschiedenen Materialien in den vier Wochen, in denen wir uns das Modell vornahmen, wahrnehmbar verschlissen.
Schallausstoß | 5 %
Schließlich war auch noch der während des Zähneputzens in dem nach dem Willen des Herstellers zu verwendenden Modus wahrnehmbare Schallausstoß wesentlich: Wir maßen denselben aus einem Abstand von 125 Millimetern zu der Mitte des Modellkörpers. Wo sich die Variablen des Modus wie bspw. das Maß der Vibrationen verändern ließen, wurde der Schallausstoß mit allen hier voreinstellbaren Variablen erhoben.

 

Fußnoten

1 So leiden regelmäßig schon mehr als 50 % der Vorschulkinder an Karies, wenn auch in verschiedenen Ausprägungen, vgl. bspw. Baelum, V. et al.: A global perspective on changes in the burden of caries and periodontitis: implications for dentistry. In: Journal of Oral Rehabilitation, Vol. 34, 12 (2007): S. 872 – 906 (hier).

2 Vgl. Marsh, P. D.: Dental plaque as a microbial biofilm. In: Caries Research, Vol. 38, 3 (2004): S. 204 – 211 (hier).

3 Fluorid ist ein wirksames Mittel, um Karies zu verhindern, vgl. bspw. Walsh, T. et al.: Fluoride toothpastes of different concentrations for preventing dental caries. In: The Cochrane Database of Systematic Reviews, Vol. 3, 3 (2019): S. CD007868 (hier).

4 Vgl. Bass, C. C.: The optimum characteristics of toothbrushes for personal oral hygiene. In: Dental Items Interest, Vol. 70 (1948): S. 921 – 934.

5 Vgl. Stillman, P. R.: A philosophy of treatment of periodontal disease. In: Dental Digest, Vol. 38 (1932): S. 315 – 322.

6 Während das hier interessierende Marktvolumen im Jahre 2020 schon circa 3,1 Milliarden Dollar maß, soll es im Jahre 2031 circa 6,5 Milliarden Dollar erreichen, vgl. Bundele, J. & Deshmukh, R.: Electric Toothbrush Market by Bristle (Soft Bristles and Nanometer Bristles), Head Movement (Sonic/Side-to-side and Rotation/Oscillation), and End User (Adult and Children): Global Opportunity Analysis and Industry Forecast, 2022–2031.

7 Dies wurde bspw. in einer Metastudie aus dem Jahr 2014 erhoben, in der 56 verschiedene, vorab in den Jahren 1964 – 2011 publizierte und mehr als 5.000 Probandinnen und Probanden involvierende Studien analysiert wurden, vgl. Yaacob, M. et al.: Powered versus manual toothbrushing for oral health. In: Cochrane Database of Systematic Reviews, Vol. 6 (2014): S. CD002281 (hier).

8 Vgl. bspw. Macgregor, I. D. & Rugg-Gunn, A. J.: Toothbrushing duration in 60 uninstructed young adults. In: Community Dentistry and Oral Epidemiology, Vol. 13, 3 (1985): S. 121 – 122 (hier).

9 Vgl. bspw. Emling, R. C. et al.: A comparison of estimated versus actual brushing time. In: Pharmacology and Therapeutics in Dentistry, Vol. 6, 3 – 4 (1981): S. 93 – 98 (hier) & Saxer, U. P. et al.: New studies on estimated and actual toothbrushing times and dentifrice use. In: The Journal of Clinical Dentistry, Vol. 9, 2 (1998): S. 49 – 51 (hier).

10 Vgl. Matsui, M. et al.: Effects of tongue cleaning on bacterial flora in tongue coating and dental plaque: a crossover study. In: BMC Oral Health, Vol. 14, 4 (2014): S. 1 – 8 (hier).

11 Vgl. Sawai, M. A. et al.: Tooth polishing: The current status. In: Journal of Indian Society of Periodontology, Vol. 19, 4 (2015): S. 375 –380 (hier).

12 Vgl. Ohsugi, Y. et al.: Age-related changes in gingival blood flow parameters measured using laser speckle flowmetry. In: Microvascular Research, Vol. 122 (2019): S. 6 – 12 (hier).

13 Vgl. Wada-Takahashi, S. et al.: Effect of physical stimulation (gingival massage) on age-related changes in gingival microcirculation. In: PloS One, Vol. 15, 5: S. E0233288 (hier).

14 Eine Dauer von 2:00 Minuten wird regelmäßig als ausreichend verstanden, um die Zähne in wirksamem Maße putzen zu können, vgl. Creeth, J. E. et al.: The effect of brushing time and dentifrice on dental plaque removal in vivo. In: Journal of Dental Hygiene, Vol. 83, 3 (2009): S. 111 – 116 (hier).

15 Vgl. Edge, J. et al.: Lithium ion battery degradation: what you need to know. In: Physical Chemistry Chemical Physics, Vol. 23 (2021): S. 8200 – 8221 (hier).

16 Die Suspension wurde von uns aus Titandioxid (TiO2) und Ethanol (C2H5OH) im Verhältnis von 3:1 erstellt, vgl. Imfeld et al.: In-Vitro-Untersuchung der mechanischen Wirkung von handelsüblichen Handzahnbürsten. In: Acta Medicinae Dentium Helvetica, Vol. 5 (2000): S. 37 – 47 (hier).

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