Sportkopfhörer im Vergleichstest

Musikalische Motivation beim Sport

30. März 2017

Wer während des Sportes – sei es nun drinnen oder draußen – Musik zur Motivation oder Entspannung hören will, der weiß, wie wichtig die Wahl des richtigen Kopfhörers ist. Diese sollten auch bei starken Bewegungen sicheren Halt bieten. Es wurden insgesamt 23 Sportkopfhörer geprüft, davon 8 mit und 15 ohne Kabel (kabellos).

Der perfekte Sitz im Ohr

Bei Kopfhörern kann es schnell passieren, dass sie bei einer ruckartigen Kopfbewegung aus dem Ohr rutschen. Doch gerade bei Sportkopfhörern sollte dies eben nicht geschehen. Deswegen wurde in unserem Vergleichstest vor allem die Form die Passform und der Tragekomfort berücksichtigt. Ohrhörer müssen optimal im Ohr sitzen und sicheren Halt bieten; ansonsten rutschen sie bei jeder schnelleren Bewegung aus der Ohrmuschel und ruinieren so das Workout. Daher ist es vor allem bei den In-Ear-Modellen wichtig, dass sie eine Vielzahl von verschiedenen Aufsätzen bieten, um die Ohrhörer jeder Ohr-Form und -Größe anzupassen. Zudem sind entsprechende Befestigungen wichtig, damit die Kopfhörer sicher getragen werden können. Besonders zuverlässig sind dabei Ohrbügel und Flossen, die hinter bzw. im Ohr für Halt sorgen. Bei Modellen ohne eine solch spezielle Halterung empfiehlt es sich, einen größeren Aufsatz während des Sports zu verwenden; so bleiben die Ohrhörer auch bei schnelleren Bewegungen eher im Ohr.

individuelle anpassung

Jederzeit einsatzbereit mit Kabel

In unserem Vergleichstest bewiesen insgesamt acht Modelle mit Kabel ihr Können. Die kabelgebundenen Kopfhörer haben den klaren Vorteil, dass sie jederzeit einsatzbereit sind und nicht aufgeladen werden müssen. Sobald sie an das jeweilige Endgerät über einen 3,5-mm-Klinkenstecker angeschlossen sind, beziehen sie dadurch nicht nur die Musik, sondern werden gleichzeitig auch mit Strom versorgt. Damit entfällt jegliche Vorbereitung (bspw. durch einen Aufladevorgang) und die Kopfhörer können direkt verwendet werden. Allerdings zeigte sich, dass bei den kabelgebundenen Modellen das Kabel die Bewegungsfreiheit bei manchen Übungen einschränkt. Wer hingegen läuft oder Rad fährt, wird keine solchen Probleme zu erwarten haben. Bei Übungen, bei denen die Arme besonders bewegt werden, kann es auch passieren, dass man am Kabel hängen bleibt oder es ständig berührt und deswegen Störgeräusche den Musikgenuss schmälern. Allerdings traten diese Störgeräusche nur selten bei den getesteten Modellen auf.

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Bewegungsfreiheit mit Bluetooth

Es waren außerdem 15 Modelle mit einer Bluetooth-Verbindung statt eines Kabels in unserem Test vertreten. Diese Kopfhörer gewährleisten besondere Bewegungsfreiheit, da sie nur am Kopf getragen werden und so das Training nicht einschränken. Dabei sind die Kopfhörer in unserem Vergleichstest schnell und einfach über Bluetooth etwa mit dem Smartphone, dem Tablet Computer oder einem anderen Endgerät zu verbinden. Der Anwender kann sich sogar bis zu 10 Meter von dem angeschlossenen Endgerät entfernen, ohne dass die Verbindung abreißt. Allerdings müssen die Bluetooth-Kopfhörer regelmäßig aufgeladen werden, da ihr Akku naturgemäß nicht endlos hält. Bei den getesteten Modellen waren schließlich drei Kopfhörer vertreten, die über eine jeweils kostenlose App auf dem Smartphone auch als Fitness-Tracker verwendet werden können. Selbst der Herzschlag wird dabei über einen Sensor im Ohr kontrolliert. So lässt sich das Training überwachen und entsprechend auswerten.

Getestete Produkte

Kabelgebundene Sportkopfhörer

  • Beats EP
  • Monster iSport Achieve
  • Panasonic RP-HS34ME-K
  • Philips SHQ3405BL
  • Samsung Rectangle
  • Sennheiser PMX 686 G
  • Teufel MOVE
  • Vivanco SPX 40

Bluetooth Sportkopfhörer

  • Beats Powerbeats ³ Wireless
  • Jabra Elite Sport
  • Jabra Sport Pulse
  • JBL Reflect Mini BT
  • LG HBS-900
  • Miiego AL3+ Freedom
  • Monster iSport Victory
  • Optoma BE6i
  • Panasonic RPBTS50E- W
  • Philips SHQ- 7900CL
  • Samsung Gear IconX
  • Sony MDRXB80BSB
  • Supremery FireFly
  • Teufel MOVE BT
  • Vivanco Sport Air

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