6 Elektrorasierer im Test 2022

Für eine makellose Rasur

28. Januar 2021

Auch wenn viele Menschen das Äußere von Männern mit ausgeprägtem Bartwuchs als ansprechender ansehen:1 Einem Großteil der in der westlichen Welt lebenden Männer ist noch immer ein vollkommen cleaner, also keinerlei oder doch nur ein paar Millimeter des Barthaars erkennen lassender Stil lieb. Will man einen solchen Stil wahren, so muss man sich des immer wieder aus den Poren sprießenden Barthaars regelmäßig mehrmals pro Woche annehmen: Die Rasuren verwirklichen viele Männer mittlerweile mit einem Elektrorasierer. Das ist auch nicht weiter verwunderlich: Schließlich sind mit einem solchen allerlei verschiedene Vorteile verbunden. Große Teile der Männerwelt heißen vor allem die Simplizität der mit einem Elektrorasierer vollkommen sicher und obendrein auch noch sehr viel schneller als anderswie abzuwickelnden Rasur willkommen. Freilich kann man die Rasur auch hier in ausnehmendem Maße mit verschiedenerlei Mitteln (Preshaves usw.) vorbereiten, um das Rasiererlebnis zu verbessern und das Gewebe noch über die Rasur hinaus zu schonen: Doch wann immer man nur noch die ein oder andere Minute haben sollte, ehe man das Haus verlassen und zur Arbeit, zur Hochschule oder anderswohin muss, lässt sich ein Elektrorasierer auch ohne ein solches Vorspiel in die Hände nehmen, um das Barthaar anschließend in schneller wie simpler Weise einheitlich abzurasieren. Wir hatten nun sechs aktuelle Elektrorasierer von Braun, KOENIC, Panasonic, Philips und REMINGTON im Test (€min – €max: 29,99–229,00 €) und haben innerhalb von sechs Wochen mit einer Vielzahl von Testern, die sich durch in ihrer Stärke, Struktur usw. vollkommen verschiedene Typen von Barthaar auszeichnen, deren Qualität ermittelt: Wie wirksam sich mit den Modellen leichteres bis schwereres Barthaar abrasieren lässt, wie ausdauernd die Akkumulatoren währenddessen sind und in welchem Maße die in den Modellen werkelnden Messer schließlich das Gewebe irritieren, stellen wir im Weiteren anschaulich dar.

Warum sind Elektrorasierer solchermaßen populär? Wesentlich ist vor allem, dass man sich mit einem Elektrorasierer mit einem Mal ans Werk machen kann, ohne vorher noch verschiedenerlei vorbereiten, bspw. also wie bei einer klassisch-konventionellen Rasur viel voluminösen Schaum ins Haar einmassieren zu müssen. Die Rasur mit einem Elektrorasierer kann also vor allem Eines sein: Rapide vorzunehmen. Gerade dies ist in unserer von andauerndem, aus allen Sphären unseres Werkens und Wirkens her rührendem Stress geprägten Zeit wertvoller als vieles andere. Will ein Elektrorasierer das Haar aber wirksam kappen, so muss die Qualität des Motors und diejenige des mit ihm verbundenen Messerblocks stimmen: Die hier vorhandenen Messer sollen schließlich alle bis an den Messerblock heran reichenden Haare einheitlich bis an die Haut abscheren, währenddessen aber auch das Gewebe schonen, es also weder anschneiden noch anreißen. Außerdem vermitteln Elektrorasierer einen endlosen Aktionsradius, sodass man sie in alle Winkel des Gesichts manövrieren kann. Sie holen den ihre Motoren werkeln lassenden Strom aus mobilen Stromreservoirs in Gestalt von modernen Akkus: Mittlerweile erschließen die hier verwendeten Akkus schon außerordentlich viel Ausdauer und erlauben es so, mehr als nur das ein oder andere Mal zu rasieren, ehe das Modell wieder mit dem Stromnetzwerk des Hauses verbunden werden muss. Dank spezieller Schnelllademechanismen kann man die Akkus vieler Modelle in nur ein paar Minuten wieder mit solchermaßen viel Strom versehen, dass sich anschließend schon wieder eine volle Rasur vornehmen lässt. Auch wenn man den Anschluss ans Stromnetzwerk also mal versäumen sollte, kann man viele Elektrorasierer noch immer vollkommen verlässlich verwenden. Welche Modelle sich durch smarte Techniken hervorheben können und in welchem Maße die Qualität der mit ihnen zu verwirklichenden Rasur von der Stabilität und Struktur des Haars abhängig ist, haben wir anhand von mehr als 1.000 einzelnen Rasuren erhoben und in den von uns verliehenen Urteilen verarbeitet.

Wesentliches

Für wen?
Für alle Männer, die ihr Barthaar regelmäßig rasieren müssen und in den Genuss all der verschiedenen, mit der Elektrorasur verbundenen Annehmlichkeiten kommen wollen.

Was ist hervorzuheben?
Die einzelnen Rasierer erwiesen sich während der Rasur als verschieden ausdauernd (Tmin – Tmax: 56–97 Minuten): Das Maß der Ausdauer wird vor allem solche Männer interessieren, die mit dem Rasierer regelmäßig zu reisen planen und die ihn daher nicht andauernd an ein Stromnetzwerk anschließen können.

Was ist interessant?
Wie sich der Rasierer während der Rasur an die Konturen des Gesichts anpassen kann, ist vor allem von dem Winkelspektrum abhängig, welches der obere Teil des Rasierers verwirklichen kann (∠max: ±20,75°).

Elektrorasierer – Technik im Detail

Auch wenn sich anhand des reichen Modellspektrums vieler Hersteller anderes annehmen ließe: Die wirklich wesentlichen Merkmale all dieser verschiedenen Rasierer sind einander doch ausgesprochen ähnlich. Den meisten Modellen wird von vornherein ein sich von oben herab verschlankender Modellkörper verliehen, der sich mit der einen wie mit der anderen Hand voll einschließen lässt – ohne dass hierbei erheblich wäre, wie es sich nun mit der Größe der ihn haltenden Hand verhält. Wie viel Grip die Rasierer währenddessen aber vermitteln, ist von verschiedenerlei Momenten abhängig: Manche Materialien wie bspw. Silikon lassen sich schließlich schon von vornherein vollkommen sicher halten, auch wenn während der Rasur bspw. der ein oder andere Milliliter Wasser am Modellkörper herab rinnen sollte (wie bspw. bei den Modellen von Panasonic, vgl. S. 50–51 & S. 52–53). Manche Materialien vermitteln nicht schon von sich aus einen solch vollends sicheren Grip, können denselben aber durch eine außerordentliche, sich den ein oder anderen Millimeter nach oben hin abhebende Materialstruktur (Rippen, Wellen usw.) erreichen. Dank einer vorne vorhandenen Mulde A, in die sich der Daumen der den Rasierer haltenden Hand pressen lässt, kann man den Grip während des Manövrierens des Modells noch weiter stabilisieren.

Alle Rasierer haben – einerlei wie anspruchsvoll oder -los die in ihnen werkelnde Technik auch sein sollte – eine regelmäßig in der Mitte des Modellkörpers auszumachende und dadurch immer wunderbar erreichbare Taste B, vermittels derer sich ihr Motor an- und auch wieder ausschalten lässt.

Apropos Technik: Wesentlich ist hier vor allem das Scherwerk C, das die Modelle nach oben hin abschließt und vermittels dessen man das Barthaar schließlich abscheren kann. Hier zu erkennen sind vor allem die sich nach oben wölbenden, nur circa einen halben Millimeter starken und außerordentlich viele Poren vorweisenden Metallelemente (Scherfolien), die das Gewebe während der Rasur vor dem sich hinter ihnen schnell hin und her schiebenden Messerblock (Scherblock) schirmen und die Haare immer wieder so empor stellen, dass die Messer sie mit ein und demselben Maß abkappen können. Wie viele dieser Metallelemente vorhanden sind, ist von Rasierer zu Rasierer verschieden: Manche, wie bspw. derjenige von KOENIC (vgl. S. 60–61), verwenden hier zwei, andere, wie bspw. diejenigen von Panasonic (vgl. S. 50–51 & S. 52–53), wiederum vier. Das Modell von Philips (vgl. S. 54–55) schließlich nimmt sich des Haares mit sich drehenden Scherscheiben an. Die Qualität der Rasur ist aber nicht allein hiervon abhängig, sondern auch von den Winkeln, die sich mit dem Scherwerk verwirklichen lassen: Will man auch die anspruchsvolleren Areale des Gesichts (Oberlippe usw.) mit dem Scherwerk erreichen, ohne das Modell immer und immer wieder in den Händen wenden zu müssen, so sollte sich der obere Teil desselben in ausreichendem Maße zu den Seiten hin kippen lassen. Manche Rasierer, wie bspw. auch derjenige von KOENIC (vgl. S. 60–61), sind hier ausgesprochen starr.

Viele Modelle lassen außerdem schon von außen erkennen, wie voll ihr Stromreservoir, also ihr Akkumulator, aktuell noch ist: Manche von ihnen, wie bspw. das Rasiererpaar von Panasonic, stellen dies außerordentlich präzise dar, sodass man mit einem Mal erkennen kann, wann das Modell voraussichtlich wieder ans Stromnetzwerk anzuschließen ist, wie viele Male man sich vorher also noch seinem Barthaar widmen kann (i. e. 20, 40, 60, 80 oder 100 % der Kapazität des Akkumulators, vgl. S. 50–51 & S. 52–53). Will man die Akkumulatoren mit neuem Strom speisen, so muss man die Rasierer nur ans Stromnetzwerk anschließen und alsdann den ein oder anderen Moment ausharren (Tmin – Tmax: 53–91 Minuten). Alle Modelle kommen schon von Werk aus mit einem regelmäßig ans Ende des Modellkörpers D anzuschließenden Stromkabel (Lmin – Lmax: 1,25–2,00 Meter) daher. Drei Rasierer, nämlich diejenigen von Braun, Panasonic und Philips (vgl. S. 50–51, S. 54–55, & S. 56–57), enthalten von vornherein auch eine Station E, in der sie sich abstellen lassen und in der man außerdem die noch im Scherwerk verbliebenen Haare lösen kann.

Mit den Modellen kann man das Barthaar aber nicht nur gleichmäßig scheren, sondern es außerdem noch stylen: Sie alle können am Rücken ihres Modellkörpers schließlich einen sich nach oben schieben lassenden oder einen anstelle des normalen Scherwerks zu verbindenden Trimmer F vorweisen (Bmin – Bmax: 25–30 Millimeter). Mit einem solchen lassen sich bspw. die anderswie nur schwer erreichbaren Stellen des Gesichts vollkommen präzise ausarbeiten.

Gerade weil sich mit solchen Rasierern die Rasur dermaßen schnell und simpel verwirklichen lässt, kann man sie auch außerhalb des Hauses wunderbar verwenden: Sie alle kommen von vornherein mit Taschen G daher, in denen sie sich verpacken lassen. Manche, wie bspw. das Modellpaar von Panasonic (vgl. S. 50–51 & S. 52–53), haben solche aus außerordentlich stabilem, vor Stößen schirmendem Material, was vor allem den Herren zupasskommen wird, die mit den Rasierern regelmäßig zu reisen planen.

Getestete Produkte

    • Braun 70-N7200cc
    • KOENIC KSH 21520 WD
    • Panasonic ES-LV67
    • Panasonic ES-LV97
    • Philips S9987/55
    • REMINGTON F5 Style

Fußnoten:

1 Dies soll indes davon abhängig sein, ob der Vater des über die Attraktivität urteilenden Menschen eigens Bart getragen hat, vgl. Valentova, J. V. et al.: Mate preferences and choices for facial and body hair in heterosexual women and homosexual men: influence of sex, population, homogamy, and imprinting-like effect. In: Evolution and Human Behavior, Vol. 38, 2 (2017): S. 241 – 248.

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