5 Hochleistungsstandmixer im Test 2021

So stark können Mixer sein

23. Dezember 2021

Standmixer sind schon seit alters wirkliche Allrounder, die sich vollkommen variabel verwenden lassen: Die in ihnen vorhandenen Messer können schließlich alle nur vorstellbaren Gemüse- und Obstschmankerl souverän auseinander reißen. Wer aber schnell und simpel immer wieder makellose Strukturen erzielen will, der sollte sich von vornherein lieber einen modernen Hochleistungsstandmixer ins Haus holen: Der in einem solchen plackende Motor kann schließlich sehr viel mehr Power vorweisen und dadurch auch anspruchsvolleres Material wie bspw. Getreide, Gewürze und vielerlei mehr mahlen. Außerdem können solche Mixer, was viele von uns vor allem im Winter willkommen heißen werden, auch Grünes einschließende Smoothies in einheitlicher – eben smoother – Weise herstellen, sodass sich während des Genusses auch nichts Grobes mehr in ihnen wahrnehmen lässt. Gleichermaßen verhält es sich mit den aktuell populären, die Immunabwehr anspornenden Shots, in denen man auch starres Wurzelwerk wie Kurkuma voll verarbeiten kann. Nachdem wir vor ein paar Monaten schon 11 verschiedene Standmixer im Test hatten (s. ETM TESTMAGAZIN 10:2021, S. 6 – 29), haben wir dieses Mal nun die Qualität von 5 aktuellen Hochleistungsstandmixern ermittelt (€min – €max: 124,45 – 695,16 €).

Vor allem Weiteren müssen wir Eines herausstellen: Maßstäbe, anhand derer sich klassisch-konventionelle Standmixer zum einen und moderne Hochleistungsstandmixer zum anderen verlässlich auseinander halten ließen, existieren noch immer nicht. Vielmehr verhält es sich so, dass manche Hersteller all ihre Mixer von vornherein als Hochleistungsstandmixer ausweisen, auch um Verbraucherinnen und Verbraucher so eher zum Erwerb eines ihrer Modelle zu animieren. Wir haben dieses Mal daher das Ausmaß der Stärke der in den Mixern werkelnden Motoren als Maßstab verwendet und schlossen nur Modelle ab 2,0 PS (also circa 1.471 W) in unseren Test ein. Die hier vorhandenen Mixer wissen sich außerdem noch durch eine Handvoll anderer, über die archaische Power des Motors hinaus reichender Merkmale auszuzeichnen: Sie alle erlauben es, das Maß des den Motor speisenden Stroms und dadurch schließlich auch das Tempo des während des Mixens voran schnellenden Messerwerks präzis an die Ansprüche von vollkommen verschiedenen Zutaten anzupassen. Sie alle können außerdem schon von Werk aus mehrerlei Automatikprogramme vorweisen, die einem das versuchsweise Hin und Her mit den verschiedenen Mixparametern voll aus den Händen nehmen: Wer bspw. einen anspruchsvolleren, auch allerlei Grün involvierenden Smoothie herstellen will, muss nur das diesem Zweck zu dienen bestimmte Automatikprogramm anstoßen und kann sich dann anderen Arbeiten widmen. Doch eine Schwäche aller Modelle sollte nicht verhehlt werden: Sie alle sind während des Mixens solchermaßen laut, dass ihr Schallausstoß auch in andere Winkel des Hauses vorpreschen kann. Gerade in den Stunden, in denen viele der im Haus wohnenden Menschen noch ruhen, kann das Mixen daher den ein oder anderen enervieren. Im Weiteren lesen Sie daher auch, welches der Modelle dem Schalldruckpegel nach noch maßvoll ist. Außerdem stellen wir dar, wie sich die verschiedenen Mixer verwenden lassen und wie es sich mit der Qualität von Motor und Messern wirklich verhält.

Wesentliches

Für wen?
Für all diejenigen Menschen, die auch anspruchsvollere Lebensmittel schnell, simpel und vor allem einheitlich mixen wollen. Die hier vertretenen Mixer können bspw. auch Milchalternativen („Mandeldrink“ usw.), Muse und allerlei mehr herstellen: Das kann auch ökonomisch durchaus verlockend sein.

Was ist hervorzuheben?
Die Mixbehälter sämtlicher Modelle bestehen aus Hartplastik und sind somit sehr stabil. Die Materialien enthalten keinerlei Bisphenol A (BPA), sodass man sich hier auch keine Gedanken darüber machen muss, dass diese Chemikalie während des Mixens in Smoothies und Co. hineinwirken könnte.

Was ist interessant?
Alle Modelle kommen schon von vornherein mit einem Stößel, vermittels dessen sich während des Mixens alle Lebensmittel immer wieder bis zu den Messern herab schieben lassen.

Hochleistungsstandmixer – Technik im Detail

Hochleistungsstandmixer haben immer einen Motorblock A, in dem der während des Mixens werkende Motor installiert ist. Die sich in den Modellen plackenden Motoren haben eine Power von 2,2 PS (im Mixer von Braun, s. S. 12) bis 3,5 PS (im Mixer von KitchenAid, s. S. 14). Hierüber ist der mit der Mechanik des Motorblocks zu verbindende Mixbehälter B abzustellen, an dessen Boden all diejenigen Messer C zu sehen sind, die sich all der verschiedenen Zutaten annehmen: Während die allermeisten Mixer hier vier Messer verwenden, kann das Modell von Springlane (s. S. 13) sechs vorweisen. Aus der Anzahl der vorhandenen Messer allein lässt sich aber noch nichts über die Qualität der mit einem Mixer schließlich zu erzielenden Mixresultate ableiten. Der Mixbehälter, dessen Volumen von 1,75 l (beim Modell von KitchenAid, s. S. 14) bis 2,0 l (bspw. beim Modell von Sage, s. S. 11) reichen kann, lässt sich mit einem Deckel D verschließen, in dessen Mitte ein ebenso verschließbarer Einlass auszumachen ist. Durch ihn kann man allerlei Zutaten auch während des Mixens noch in den Mixbehälter hinein rieseln oder rinnen lassen. Verwenden lassen sich die Modelle vor allem durch einen sich nach vorne hin von ihnen abhebenden Drehschalter E, während manche Mixer außerdem eine Handvoll verschiedener, der Wahl von Automatikprogrammen usw. dienender Tasten vorweisen können. Mit all diesen Elementen lässt sich das Tempo der Messerrotation innerhalb des Mixbehälters einstellen und eines der eventuell vorhandenen Automatikprogramme anstoßen. Wie schnell sich die Messer während des Mixens wirklich drehen können, ist vom Modell abhängig: Die Mixer von Optimum (s. S. 10) und Braun (s. S. 12) bspw. können hier imponierende 45.000 U/min verwirklichen, das Modell von KitchenAid (s. S. 14) wiederum nur 24.000 U/min. Auch eine Pulse-Funktion ist regelmäßig vorhanden: Mit ihr drehen sich die Messer nur einen Moment mit maximalem Tempo. Weshalb das wirklich wertvoll sein kann? Weil sich die Zutaten so mit einem Mal von den Messern auseinanderreißen lassen, währenddessen aber nicht aus dem Wirkkreis der Messer hinaus, also bspw. an die Wände des Mixbehälters, katapultiert werden, sondern innerhalb von nur einem Moment wieder zu denselben zurück wandern. Manche Mixer haben hier auch noch weiteres Zubehör wie bspw. Trinkbehälter, in denen sich Shakes, Smoothies und Co. auch hin zur Arbeit, zur Hochschule oder anderswohin nehmen lassen, in petto. Bei vielen von ihnen kann man schließlich den Boden des Mixbehälters bzw. dessen hier verbundenen Messerblock herausnehmen, um die Messer wirklich von allen Winkeln aus mit warmem Wasser und Abwaschmittel erreichen zu können.

Getestete Produkte

    • Braun JB 9040 BK
    • KitchenAid Artisan Power Plus Standmixer 5KSB8270
    • Optimum 9400X Extreme
    • Sage Appliances the Super Q
    • Springlane Hanno

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