5 Brotbackautomaten im Test 2022

Backmeisterwerke per Tastendruck – in 180 Minuten zum Genuss

25. März 2022

Circa 18.800 Tonnen – solch enorme Massen an Brot verzehren die Verbraucherinnen & Verbraucher Europas pro Jahr, einerlei ob nun aus klassisch-konventionellem Getreide wie bspw. Weizen oder aber aus moderner scheinenden, weil schon von vornherein keinerlei Gluten einschließenden Getreidealternativen wie bspw. Amaranth, Quinoa & Co. Dass wir alljährlich so viele Backwaren in unsere Münder manövrieren, ist aber alles andere als verwunderlich, wenn man sich nur vorhält, dass es sich hierbei um eines der ältesten, in wirklich allen Epochen populären Lebensmittel der Menschheit handelt: Es verstand den Gaumen der Menschen schon immer durch sein wundervolles Aroma zu verlocken. Dieses ansprechende Aroma, das sich durchs simple Garen von Mehl und Wasser erreichen lässt, kann viele Verbraucherinnen & Verbraucher schließlich – vor allem wenn es mit einer von außen wie von innen ansprechenden Struktur verbunden sein sollte – noch immer zum Schmunzeln veranlassen. Was außerdem wesentlich ist: Die wundervolle Wärme, die sich noch viele Minuten nach dem Abschluss des Backens wahrnehmen lässt und die allen Backwaren einen besonderen Charme verleihen kann. Diesen Genuss kann man aber nur dann verwirklichen, wenn man sich selbst am Backhandwerk versuchen und Mehl, Wasser usw. innerhalb der vier Wände seines Hauses in Brote verwandeln sollte. Das aber ist eine wirklich anspruchsvolle, die Muskulatur der Arme und der Schultern in vollem Maße einspannende Arbeit. Glücklicherweise kann man sich einen Großteil dieser Arbeit mittlerweile schon von modernem Equipment abnehmen lassen: Von einem Brotbackautomaten! All die wesentlichen Teile eines Backprojekts lassen sich von dessen niemals müde werdender Mechanik abwickeln – mehr als den ein oder anderen Tastendruck müssen Verbraucherinnen & Verbraucher hier also nicht mehr vornehmen, um nach nur 180–240 Minuten in den Genuss eines sich voll an ihre Ansprüche anpassen lassenden Brots zu kommen. Wir haben uns dieses Mal 5 verschiedene Modelle der Marken DOMO, Panasonic, Princess, Steba und UNOLD vornehmen können und währenddessen von unseren Testerinnen & Testern ermitteln lassen, wie man sie verwenden kann, welcherlei Backwaren sich mit ihnen herstellen lassen, wie man die verschiedenen Backparameter (Grad der Bräune, Größe usw.) an die Ansprüche der Verbraucherinnen & Verbraucher anpassen kann und – das ist schließlich das wirklich Wesentliche – wie es sich mit der Qualität der Backwaren aus verschiedenen Mehlen verhält.

Das Schöne am Backen ist aber – die Qualitäten des am Abschluss all des Werkens und Wirkens stehenden Backwerks einmal außen vor lassend – auch darin zu sehen, dass viele Verbraucherinnen & Verbrauchern währenddessen voll ausspannen können: Diese das Gemüt hebende Qualität des Backens ließ sich von Forscherinnen & Forschern bspw. auch während der Peaks der Coronaviruspandemie verzeichnen.1 Wesentlich außerdem: Als Amateurbäckerin & -bäcker kann man wirklich alle in die Backwaren hinein wandernden Zutaten kontrollieren. Wer bspw. nur schweres, noch allerlei Mineralien, Vitamine & Co. enthaltendes und dadurch alles andere als schnell verdauliches Vollkornmehl verwenden sollte, der muss sich auch bei regelmäßigem Genuss keine Gedanken um ein schnell empor schießendes Gewicht machen.2

Wesentliches

Für wen?
Für alle Verbraucherinnen & Verbraucher, die regelmäßig in den Genuss von noch wundervoll-warmen Backwaren kommen und durch die Auswahl von Mehl & Co. die Qualität der Backwaren in vollem Maße kontrollieren wollen.

Was ist hervorzuheben?
Ein Großteil aller aktuellen Modelle kann mittlerweile ein spezielles Backprogramm vorweisen, in dem sich Backwaren auch ohne klassisch-konventionelles, Gluten enthaltendes Getreidemehl herstellen lassen. Für Verbraucherinnen & Verbraucher, die an Zöliakie leiden, ist dies außerordentlich wertvoll.

Was ist interessant?
Was den ein oder anderen sicherlich verlocken wird, ist die Versatilität der Modelle: So kann man mit manchen von ihnen bspw. auch Mehl, Wasser usw. vermischen lassen, um aus dieser Masse anschließend ein lieblich-süßes Brioche herzustellen.

Brotbackautomaten – Technik im Detail

All die Modelle, derer wir uns dieses Mal annahmen, sehen schon ob ihrer ausladenden Maße wirklich monumental aus. Das aber ist auch nicht verwunderlich, vereinen sie doch eine anspruchsvolle, den Verbraucherinnen & Verbrauchern allerlei verschiedene Funktionen erschließende Technik in sich – Features, die mittlerweile schon über das Herstellen klassisch-konventioneller Backwaren hinausreichen: So kann man sich mit vielen verschiedenen Modellen bspw. auch an Marmeladen versuchen.

Ein essenzieller, weil all die so wesentliche Wärme im Modell haltender Teil ist der Deckel A: Viele Hersteller verleihen ihren Modellen hier schon von Werk aus ein Fenster, durch das man hindurch spähen und den aktuellen Stand des Back- resp. Teigprogramms kontrollieren kann. Was sich hier bei einem Großteil aller Modelle erkennen lässt: Eine Liste all der verschiedenen Back- resp. Teigprogramme B, aus der man bspw. ableiten kann, wann man welches von ihnen verwenden sollte. Nicht außen vor zu lassen ist der auch immer hier vorhandene Bildschirm C, bei dem es sich meistenteils um ein modernes Liquid Crystal Display handelt: Hier kann man all die wesentlichen Parameter des Back- resp. Teigprogramms ablesen, wie also bspw. die vorab einstellbare Größe, der während des Backens zu erreichende Grad der Bräune usw. All dies einprogrammieren lässt sich durch ein Tastenpanel D, das sich durch eine klassisch-konventionelle Mechanik oder moderne Technik (Touch usw.) auszeichnen kann.

Wenn man in eines der Modelle hineinschauen sollte, so wird man vor allem die Form E erspähen, in die vor dem Start eines Back- resp. Teigprogramms Mehl, Wasser & Co. hinein wandern müssen. Die Mitte ist mit einem Haken versehen, der während des Back- resp. Teigprogramms schließlich alles zu einer einheitlichen Masse vermischen muss; manche Modelle wie bspw. das von Panasonic (s. S. 32) bieten in ihrem Zubehörpack auch noch einen speziellen Knethaken, um anspruchsvollere Backwaren herzustellen. Weiter oben lässt sich ein Handteil F erkennen, an dem sich die Form nach dem Abschluss des Back- resp. Teigprogramms aus dem Modell heraus hieven lässt.

Die verschiedenen Teile des Heizsystems schließen die Form von außen her ein und vermitteln während des Back- resp. Teigprogramms andauernd Wärme: Während des Gehens des Teigs bspw. strahlen sie nur maßvolle Wärme aus, um schließlich ein pralles Volumen sicherzustellen. Danach schießen die Temperaturen stark empor, um die Masse in ein äußer- wie innerlich ansprechendes Brot mit röscher Kruste und wundervoll-weicher Krume zu verwandeln.

Getestete Produkte

    • DOMO B3974
    • Panasonic SD-YR2540HXD
    • Princess 01.152010.01.001
    • Steba BM 2
    • UNOLD BACKMEISTER Big White

Fußnoten

1 Dies kann aber durch alle Methoden des Garens (Backen, Kochen usw.) vermittelt werden, vgl. Güler, O. & Haseki, M. I.: Positive Psychological Impacts of Cooking During the COVID-19 Lockdown Period: A Qualitative Study. In: Frontiers in Psychology, Vol. 12 (2021): 635957.

2 Das ist schließlich nur davon abhängig, ob man als Verbraucherin resp. Verbraucher mehr Kalorien verzehren als verbrennen sollte, vgl. Serra-Majem, L. & Bautista-Castaño, I.: Relationship Between Bread and Obesity. In: The British Journal of Nutrition, Vol. 113, 2 (2015): S. 29–35.

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