3 Einbaubacköfen mit Pizzafunktion im Test 2026
So leichtgängig gelingt knusprig-krosse Pizza:
Meisterhafte Qualität aus dem heimischen Backofen!
23. April 2026
Kaum ein anderes Gerät kann den Charakter einer Küche so grundlegend prägen wie der Backofen – und dies nicht bloß designmäßig, sondern vielmehr auch funktional. Er ist schließlich eines der Geräte, von dem schwerpunktmäßig abhängig ist, wie komfortabel und effektiv das Backen verschiedenster Speisen daheim erfolgen kann. Ganz gleichgültig, ob buttrig-goldbraune französische Croissants, fruchtig-saftiger österreichischer Marillenkuchen oder locker-luftiger italienischer Focaccia – angesichts dieser gewaltigen kulinarischen Vielfalt ist der Backofen Teil derjenigen Grundausstattung, auf die viele Verbraucherinnen & Verbraucher schlichtweg nicht verzichten möchten. Doch sind im Laufe der vergangenen Jahre auch die Erwartungen an moderne Backöfen spürbar gestiegen. Sie sollen nicht nur die grundlegenden Aufgaben, die mit dem Garen von Fleisch, Fisch, Gemüse & Co. verknüpft sind, souverän erfüllen, sondern darüber hinaus durch Komfort, Effizienz und intelligente Garprogramme brillieren, die das Gelingen auch anspruchsvollerer Speisen massiv erleichtern. Wirklich neugierig machen allerdings diejenigen Backöfen, deren Funktionen sich nicht im Standardmäßigen erschöpfen, sondern die mithilfe moderner Technologie fähig sind, auch spezifische Genussvorlieben vollauf abzudecken. Ein besonders anschauliches Beispiel dafür stellen die bei manchen Backöfen gegebenen Pizzafunktionen dar: Schließlich bedarf es für eine wirklich großartige Pizza einer perfekt aufeinander abgestimmten Kombination aus sehr hoher Temperatur, gleichmäßiger Temperaturverteilung im Backraum und einem gleichförmigen Backverlauf, der den Boden der Pizza knusprig-kross werden lässt, ohne gleichzeitig aber auch den darüber befindlichen Belag auszudörren. Genau daran knüpfen die hiervor angesprochenen Pizzafunktionen an: Mit ihnen soll das Pizzabacken nicht nur sehr viel einfacher gelingen; am Ende sollen sich vielmehr auch Pizzen von rundum meisterhafter Qualität servieren lassen, die den Gaumen auch der anspruchsvollsten Genießerinnen & Genießer in vollem Maße zufrieden stellen dürften.
Gerade aus diesem Grund haben wir in den vergangenen Wochen drei Einbaubacköfen mit Pizzafunktion sorgfältig geprüft: Den AEG TX7PB63FSB, den Bauknecht BBI4S8HM1SK und den Gorenje GO66E PIZZA350C. Wir haben in unserem Backofen-Test allerdings nicht nur an den jeweils gegebenen Komfort, sondern auch an die jeweilige Backleistung angeknüpft – und dies unter vorrangiger Berücksichtigung der einschlägigen Pizzafunktion. Ob die drei Einbaubacköfen also wirklich mit einer leistungsfähigen, vortreffliche Ergebnisse verheißenden Pizzafunktion aufwarten können, haben wir ausgiebig getestet – mit Pizzen von vollauf unterschiedlicher Beschaffenheit. Währenddessen sind wir selbstverständlich auch all den anderen Eigenschaften der Modelle, die in die Kaufentscheidung bzgl. eines Einbaubackofens einzuspielen pflegen, nachgegangen: So haben wir bspw. auch die elektrische Leistung während des Gebrauchs in verschiedenen Garprogrammen, den während eines jeden Garvorgangs ausgegebenen Schalldruckpegel, die mit dem Gebrauch verknüpfte Sicherheit uvm. sehr eingehend geprüft. Falls Sie also in naher Zukunft einen Einbaubackofen mit Pizzafunktion kaufen möchten, dann dürfte sich die Lektüre des folgenden Tests sehr empfehlen!
Wesentliches
Für wen?
Für all diejenigen Verbraucherinnen & Verbraucher, die in naher Zukunft einen leistungsfähigen Backofen mit Pizzafunktion kaufen möchten. Wir haben dieses Mal schwerpunktmäßig die Pizzafunktionen des AEG TX7PB63FSB, des Bauknecht BBI4S8HM1SK und des Gorenje GO66E PIZZA350C geprüft, veranschaulichen allerdings auch alles andere, was in die Kaufentscheidung bzgl. eines betreffenden Backofens einfließen dürfte (also den grundlegenden Bedienkomfort, den Schallausstoß, den Stromverbrauch uvm.).
Was ist interessant?
Dem AEG TX7PB63FSB und dem Gorenje GO66E PIZZA350C werden schon von Werk aus spezielle Zubehörelemente beigelegt, die das Pizzabacken leichtgängiger machen und die Qualität der Pizza hochgradig verbessern: So sind hier bspw. spezielle Metallplatten gegeben, die den Pizzaboden knusprig-kross werden lassen. Der Bauknecht BBI4S8HM1SK wiederum muss ohne ein solches Zubehörbündel auskommen.
Was ist außerdem anzusprechen?
Die Backöfen, die wir dieses Mal geprüft haben, bieten jeweils sehr unterschiedliche Maße an Bedienkomfort: So kann bspw. nur der AEG TX7PB63FSB einen berührungsempfindlichen Screen vorweisen, an dem man scrollen, swipen usw. kann. Darüber hinaus ist hier ein spezieller Assistent gegeben, der nicht nur alle Garparameter eigens an die jeweilige Speise anpassen, sondern auch durch den einschlägigen Garvorgang führen kann; dies kann der Assistent anknüpfend an 97 verschiedene Speisen verwirklichen.
Was muss ich wissen?
Welcher Backofen backt die beste Pizza?
Der AEG TX7PB63FSB backt die beste Pizza – auch dank des schon von Werk aus beigelegten Zubehörs, also der schweren Pizzaplatte aus Gusseisen, und des speziellen Pizzaprogramms, in dem wir Temperaturpeaks von ≈ 334,6 °C maßen. Beim AEG TX7PB63FSB erhält die Pizza einen knusprig-krossen Boden, der Pizzarand ein großartiges Leopardenmuster und Käse & Co. einen exzellenten Geschmack. Doch auch der Gorenje GO66E PIZZA350C kann Pizza von einer durchaus ansehnlichen Qualität backen: Schließlich ist auch hier eine spezielle Pizzaplatte beigelegt, dank derer der Pizzaboden sehr rösch wird. Der Bauknecht BBI4S8HM1SK schließlich kann eine jedenfalls größtenteils ansprechende Pizza backen, die am Ende des Backvorgangs jedoch noch heller bleiben kann: So wird bspw. der Boden eher spröde, auch weil hier von Werk aus keine Pizzaplatte beigelegt ist. Wie aber verhält es sich mit der Backgeschwindigkeit? Nun, die jeweilige Backdauer ist immer auch von der Bräunungsleistung, die man im Ergebnis erreichen will, abhängig. Doch braucht der AEG TX7PB63FSB regelmäßig ≈ 2:30 – 3:30 min, der Gorenje GO66E PIZZA350C ≈ 3:30 – 7:00 min und der Gorenje GO66E PIZZA350C ≈ 7:00 – 10:00 min, jeweils nach Beendigung des Vorheizvorgangs. Der AEG TX7PB63FSB ist jedenfalls beim Pizzabacken also auch der schnellste Backofen, den wir dieses Mal geprüft haben.
Welcher Backofen ist am einfachsten zu bedienen?
Am komfortabelsten erfolgt die Bedienung bei dem AEG TX7PB63FSB: Der Grund besteht in der großartigen Qualität des berührungsempfindlichen Screens, der eingängigen Gestaltung der hier erreichbaren Menüs und dem ausgesprochen wertvollen Assistenten, durch den das Garen von Speisen aus Fleisch, Fisch, Gemüse & Co. sehr viel leichtgängiger wird. Auch stellt der AEG TX7PB63FSB wertvolle Hinweise dar, die mit dem jeweiligen Garvorgang verknüpft sind: So wird bspw. nach der Wahl des Pizzaprogramms in einprägsamem Stil angegeben, wann man die Pizza über der Pizzaplatte deponieren muss, ob man den Backvorgang nach der ursprünglichen Backdauer ggf. noch um ≈ 15 s erweitern möchte uvm. Einen solchen Komfort vermissen wir bei dem Bauknecht BBI4S8HM1SK und dem Gorenje GO66E PIZZA350C. So ist auch deren Bedienung größtenteils problemlos machbar, doch sind hier leider ein paar Mängel gegeben, die bspw. einen gelegentlichen Blick in die Bedienungsanleitung der Backöfen erforderlich machen.
Welcher Backofen bietet die vielfältigsten Garprogramme, Garmodi usw.?
Hier ist der AEG TX7PB63FSB den anderen Backöfen voraus: Mit 18 grundlegenden Garprogrammen und 97 verschiedenen Speisen, an die man per Assistent anknüpfen kann, ist der Spielraum, den der AEG TX7PB63FSB bei der Speisezubereitung erschließen kann, wirklich sehr vielfältig. Doch auch der Gorenje GO66E PIZZA350C kann sich allemal sehen lassen: Hier sind 16 grundlegende Garprogramme und 22 speziellere, an einzelne Speisen anknüpfende Garprogramme gegeben, die einen Großteil derjenigen Speisen abdecken, die man in einem Backofen zubereiten will (wie bspw. Kuchen, Soufflés, Torten uvm.). Als sehr viel überschaubarer stellt sich die Auswahl des Bauknecht BBI4S8HM1SK dar: Hier sind außer den 8 grundlegenden Garprogrammen nur 6 speziellere Garprogramme gegeben, die größtenteils nur an nicht näher spezifizierte Typen von Speisen anknüpfen (wie bspw. Aufläufe, Backwaren oder Fleisch), deren Garparameter man also regelmäßig noch eigenständig anpassen muss. Der AEG TX7PB63FSB bietet also nicht nur die vielfältigsten Garprogramme, sondern macht das Garen mithilfe des hier gegebenen Assistenten auch noch sehr viel komfortabler als die Backöfen von Bauknecht und Gorenje.
Welcher Backofen ist am leisesten?
Der AEG TX7PB63FSB ist während des Garens größtenteils sehr leise, auch wenn der jeweilige Schalldruckpegel immer vom Garprogramm und den verbundenen Garparametern abhängig ist. Wenn wir aber bspw. an das uns in diesem Test schwerpunktmäßig interessierende Pizzaprogramm anknüpfen, stellt sich der Gorenje GO66E PIZZA350C als sehr viel lauter dar: Hier kann das Gebläse, das regelmäßig am Ende des Vorheizvorgangs anspringt, den Schalldruckpegel stark emporschießen lassen (max. ≈ 47,4 dB); vom Bauknecht BBI4S8HM1SK wird ein ähnlicher Schalldruckpegel ausgegeben, den wir während des Tests allerdings als sehr viel angenehmer empfunden haben.
Welcher Backofen ist am sparsamsten?
Auch der Stromverbrauch der Backöfen ist immer von dem jeweiligen Garprogramm und den Garparametern abhängig. Doch können wir auch hier wieder an das Pizzaprogramm anknüpfen: Unter Einrechnung des Vorheizvorgangs und der anschließenden, vom Hersteller empfohlenen Backdauer ist das Backen einer Pizza in dem AEG TX7PB63FSB mit einem Stromverbrauch von ≈ 0,54 – 0,57 kWh (≈ 0,15 €) verknüpft, während es bei dem Bauknecht BBI4S8HM1SK ≈ 0,81 – 0,89 kWh (≈ 0,22 – 0,24 €) und bei dem Gorenje GO66E PIZZA350C ≈ 1,13 – 1,24 kWh (≈ 0,31 – 0,33 €) sind. Der Stromverbrauch kann mit der Backdauer variieren – abhängig vor allem davon, welchen Bräunungsgrad man am Ende des Backvorgangs erreichen möchte; deshalb haben wir hier jeweils Spannen angegeben, deren Endpunkte jeweils mit einem schwachen und einem starken Bräunungsgrad verknüpft sind. Der Stromverbrauch pro Pizza wird nach der 1. Pizza übrigens geringer, weil sich der mit dem Vorheizvorgang verbundene Stromverbrauch so über die Gesamtanzahl an Pizzen verteilen kann. Nach alledem ist der AEG TX7PB63FSB also jedenfalls beim Pizzabacken sparsamer als die Backöfen von Bauknecht und Gorenje. Falls Sie unter Würdigung ihrer persönlichen Essgepflogenheiten errechnen möchten, welche Stromkosten Sie durch das Backen von Pizza in den Modellen einplanen müssen, können Sie die von uns modellspezifisch programmierten Stromverbrauchs- und Stromkostenrechner verwenden: Hier (AEG TX7PB63FSB), hier (Bauknecht BBI4S8HM1SK) und hier (Gorenje GO66E PIZZA350C).
Der Test im Überblick
1. Platz: TX7PB63FSB von AEG – „sehr gut“ (95,4 %)
Der AEG TX7PB63FSB ist vom Auspacken an vollkommen problemlos verwendbar, kann von Werk aus wirklich ansehnlich verbundene Materialien vorweisen, Speisen aus Fleisch, Fisch und Gemüse in vorbildlicher Qualität servieren und den Genuss meisterlicher Pizza erschließen: Das spezielle PIZZAEXPERT-Ensemble, das eine eindrucksvolle Pizzaplatte aus Gusseisen und einen rundherum edlen Pizzaschieber einschließt, macht das Backen erlesener Pizzen sehr leichtgängig. Genauso viel Eindruck hinterließen die Pizzaprogramme des TX7PB63FSB: So stellt der Screen im PIZZAEXPERT-Pizzaprogramm alles Wesentliche dar. Wunderbar ist auch, dass man das Pizzaprogramm am Ende des ursprünglichen Timers um jeweils ≈ 15 s ausdehnen kann, wenn man der Pizza bspw. noch ein ausgeprägteres Aroma verleihen will. Wer sich in vollem Maße in die Materie einlesen will, kommt per App in den Genuss wertvoller Tipps & Tricks, bspw. rund um die Teigherstellung. Grandios ist aber auch der per Touchscreen erreichbare Assistent, durch den das Garen vollends verschiedener Speisen sehr viel schneller und simpler wird. Weil das Gebrauchserlebnis sehr viel schöner als bei den anderen Modellen ist und der AEG TX7PB63FSB darüber hinaus auch in Sachen Tempo, Temperaturstabilität uvm. brillieren kann, erzielt er dieses Mal den Testsieg; und angesichts des verhältnismäßig geringen Stromverbrauchs pro Pizza erreicht er obendrein auch noch den Energiesparsieg.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht der TX7PB63FSB von AEG.
2. Platz: GO66E PIZZA350C von Gorenje – „sehr gut“ (94,0 %)
Auch der GO66E PIZZA350C von Gorenje kann sich durch sein wirklich solides Gebrauchserlebnis aus der Masse anderer Modelle hervorheben: Schön ist vor allem das Drehrad, durch das man die Garparameter eines Garprogramms (Temperatur & Co.) sehr viel schneller und simpler einstellen kann als bei den anderen Modellen. Auch sind die äußeren und inneren Materialien des Gorenje GO66E PIZZA350C von einer rundherum ansprechenden Qualität. Schließlich erwies sich das Modell während des Garens von Speisen als sehr verlässlich, auch weil sich die Temperaturen einheitlich im Garraum verteilen. Genauso ansprechend stellt sich das Modell während des Backens von Pizzen dar: Hier kann es nur manchmal passieren, dass die oberen Teile der jeweiligen Pizza (Salami, Schinken usw.) anbrennen, was aber durchs Anpassen des Timers problemlos vermeidbar ist. Monieren ließe sich wiederum, dass das Modell die Garprogramme nur anhand von Graphiken veranschaulicht, die sich nur sehr schwer einordnen lassen. Was auch verwundern muss: Dass der GO66E PIZZA350C von Gorenje während des Gebrauchs sehr laut werden kann, vor allem im Pizzaprogramm mit max. Temperatur.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht der GO66E PIZZA350C von Gorenje.
3. Platz: BBI4S8HM1SK von Bauknecht – „sehr gut“ (92,3 %)
Der Bauknecht BBI4S8HM1SK ist ein Allrounder, der im Grunde in allen Bereichen von einer ansprechenden Qualität ist, sich gegenüber den Modellen von AEG und Gorenje allerdings nirgends in erheblichem Maße abheben kann. So ist der Gebrauch größtenteils problemlos machbar, auch wenn sich bspw. die Garparameter nicht so leichtgängig einstellen lassen wie bei den anderen beiden Modellen; auch ließe sich das Gebrauchserlebnis verbessern, wenn das Modell über seine Screens nicht nur Graphiken darstellen würde, sondern bspw. auch den Namen des jeweils einschlägigen Garprogramms usw. Die Temperaturen im Pizzaprogramm sind vollkommen passabel, schwanken während des Backvorgangs aber sehr viel mehr als bei den Modellen von AEG und Gorenje. Dies ist im Ergebnis eher nebenrangig; ein viel erheblicheres Problem ist der Umstand, dass der Bauknecht BBI4S8HM1SK von Werk aus kein spezielles Pizzazubehör vorweisen kann, also bspw. auch keine die Qualität des Bodens verbessernde Pizzaplatte beigelegt ist: Das ist der Grund, aus dem der Pizzaboden in diesem Modell sehr viel eher spröde werden kann. Auch erreichen die Pizzen, vor allem also deren Ränder, in diesem Modell regelmäßig kein Leopardenmuster, anders als bspw. in dem Modell von AEG. Sehr ansprechend wiederum ist die Qualität der hier vorhandenen Materialien: Sie ließen auch nach reichlichem Gebrauch keine erheblichen Verschleißspuren erkennen. Angesichts des verhältnismäßig niedrigen Preises erzielt dieses Modell den Preis-Leistungssieg.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht der BBI4S8HM1SK von Bauknecht.
AEG
TX7PB63FSB

Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Garraums (Hmax × Bmax × Tmax): ≈ 35,4 × 47,8 × 42,5 cm
- Volumen des Garraums (Vmax): ≈ 72,0 l
- Temperaturen (tmin – tmax): 50–340 °C (abhängig von Garprogramm & Co.)
- Garprogramme: 18 (vgl. diesbzgl. die Tabelle)
- Automatikprogramme: 97 (vgl. diesbzgl. die Tabelle)
- Zubehör: Backblech (1 ×); Kombinationsrost (1 ×); Pizzablech (1 ×, Gusseisen); Pizzaschieber (1 ×); Teleskopschienen (2 ×, FlexiRunnersTM); Tropfschale (1 ×)
Pro
- eingängiger Bedienungsvorgang
- exzellente Backleistung bzgl. Pizza (auch dank des sehr wertvollen Pizzabündels)
- gleichmäßig verteilte Temperaturen in allen Gaprogrammen
- großartige Garleistung bzgl. Gemüse, Fleisch und Fisch in allen Garprogrammen
- sehr leichtgängige Reinigung (hochgradig wirksame pyrolytische Reinigung in drei Graden)
- verhältnismäßig niedriger Schalldruckpegel
- verhältnismäßig niedrige elektrische Leistung
- wertvoller Kochassistent, durch den das Garen vieler Speisen mühelos wird
Contra
- Stil der schwarz-weißen Menüs ließe sich in Teilen modernisieren
Größe, Gewicht & Co.
Mit seinen ≈ 59,4 × 59,6 × 56,9 cm (Hmax × Bmax × Tmax d. Modells) ist der AEG TX7PB63FSB von einer vollkommen normalen Größe. Das ist der Grund, aus dem man ihn sehr leichtgängig in einer schon vorhandenen Nische anschließen kann. Was außerdem großartig ist: Das geringe Gewicht von nur ≈ 38,0 kg (mmax d. Modells). So lässt sich der Transport ins Haus ohne jegliche Anstrengung vornehmen: Derweil kann das Modell bspw. auch mehrere Treppen hoch- oder herabgetragen werden, ohne dass dies allzu mühsam wäre.
Das Modell von vorne
Ein Großteil der Vorderseite wird von der hier erkennbaren Tür vereinnahmt: Sie ist beinahe vollends mit Glas versehen, sodass man während eines Garvorgangs jederzeit in den Garraum hineinsehen und die darin gelegenen Speisen näher inspizieren kann. Mit einer Größe von ≈ 46,2 × 31,4 cm (Bmax × Hmax d. Glases) ist es so ausladend, dass wirklich jeder Winkel des Garraums von vorne her erkennbar ist. Die hier gegebene Lampe leuchtet übrigens alles sehr gleichmäßig und hell aus; dadurch lässt sich das Äußere der jeweiligen Speise problemlos einordnen, ohne dass man dazu die Tür abklappen muss. Bloß dann, wenn man mehrere Bleche gleichzeitig verwendet, stellt sich dies anders dar, denn: Das obere Blech kann einen Gutteil des von oben links herab scheinenden Lichts abschirmen. Die Lampe schaltet sich regelmäßig von allein an oder aus: So beleuchtet sie den Garraum bspw. immer während eines Garprogramms in hellem Gelb. Freilich kann man sie übers einschlägige Menü auch manuell an- oder ausschalten.
Der Garraum ist von einer üppigen Größe (≈ 35,4 × 47,8 × 42,5 cm, Hmax × Bmax × Tmax d. Garraums) und erschließt so ein großzügiges Garvolumen von ≈ 72,0 l. Das ist nicht gewaltig, aber doch auch dann noch mehr als ausreichend, wenn man mehrere Speisen gleichzeitig zubereiten will: So ist es bspw. auch problemlos machbar, ein Maishuhn in Gänze zu deponieren und es im Weiteren vom Grill her knusprig-kross werden zu lassen. Gerade in Mehrpersonenhaushalten (also bspw. in Familien) stellt das hier verwendbare Garvolumen einen erheblichen Vorteil dar.
Die Einschubebenen
Dem Garraum wurden von Werk aus eine Handvoll Einschubebenen verliehen, ähnlich wie bei vielen anderen Modellen. Dies nahmen wir in der Praxis auch als ausreichend wahr: So lässt sich die Höhe, in der das Garen erfolgen soll, durchaus präzise einstellen und so nicht nur an die Ansprüche der jeweiligen Speise, sondern auch an den Garmodus anpassen.
Die Ebenen sind seitlich mit den jeweils einschlägigen Zahlen (1, 2, 3 usw.) versehen, sodass man jederzeit weiß, welche Ebene angesprochen wird, wenn nun bspw. die Bedienungsanleitung an eine Ebene anknüpft; ähnlich verhält es sich mit dem Kochassistenten, den wir an anderer Stelle noch näher behandeln werden.
Das Schiebeverhalten von Blechen & Co.
Die Qualität der seitlich gelegenen Mechanik ist ausgesprochen solide: So kann man bspw. das hier vorhandene Backblech ohne jegliche Anstrengung hinein- und herausschieben, ohne dass es sich während der Schiebebewegung verhaken würde.
Genauso verhält es sich auch mit allen anderen Teilen des Zubehörs, wie bspw. dem hier gegebenen Grillrost. Deren Gebrauch stellt sich als durchweg leichtgängig dar.
Die Teleskopschienen
Dem TX7PB63FSB wird schon von Werk aus ein Paar Teleskopschienen (FlexiRunnersTM) beigelegt, die sich mühelos an den Schienen des Garraums verankern lassen. Die Teleskopschienen sind von einer eindrucksvollen Qualität, was sich bspw. in ihrer Stabilität äußert: So kann das von ihnen getragene Blech, Rost usw. mit schweren Speisen beladen werden, ohne dass dies mit einer Beeinträchtigung des Gebrauchs verbunden wäre. Die Schienen sind leichtgängig verwendbar, das Gleitverhalten also rundherum smooth.
Außer den Teleskopschienen sind als Teil des Standardzubehörs auch noch ein Backblechpaar und ein variabel verwendbares Rost vorhanden. Bei dem einen Backblech handelt es sich um ein klassisch-konventionelles Blech mit überschaubarer Höhe von ≈ 2,5 cm; hier kann man alle nur vorstellbaren Speisen deponieren. Das andere Backblech wiederum ist sehr viel höher (≈ 4,2 cm), sodass man es bspw. während des Grillens unter das Rost schieben kann: Dann können Jus, Marinaden usw. herabrinnen und sich in diesem Blech sammeln, sodass der Boden des Garraums sauber bleibt. Das Rost schließlich ist sehr stabil und vollkommen variabel verwendbar, gleichgültig welches Garprogramm auch verwendet werden soll. Schließlich ist auch noch ein spezielles Pizzablech aus Gusseisen vorhanden, das wir uns jedoch an anderer Stelle – wenn wir uns dem Backen von Pizza in dem TX7PB63FSB widmen – näher vornehmen werden.
Die Bedienung
Das Handteil der Tür
Die Tür lässt sich dank der großartigen Qualität der hier gegebenen Gelenke durchweg leichtgängig handhaben. Ein Grund ist das vorne gelegene Handteil, das man aus allen Winkeln sicher packen kann, ohne dass sich nun bspw. dessen Kanten ins Gewebe der Hand einschneiden würden. Beim Herabklappen der Tür ist nur ein geringer Widerstand zu spüren; die Scharniere der Tür erlauben eine sehr smoothe Klappbewegung und verhaken sich niemals.
Was während des Schließens auch sehr schön ist: Ein spezieller Mechanismus, der sicherstellt, dass sich die Tür während des Hochklappens nicht allzu schnell verschließt, was evtl. Beschädigungen verursachen würde (SOFTCLOSING).
Das Touchpanel
Das Touchpanel ist oberhalb der Tür erreichbar. Außer den Touchelementen ist auch noch ein Touchscreen vorhanden, von dem man alles Wesentliche (Garprogramme, Garparameter usw.) ablesen kann. Die Touchelemente lassen sich von vorne her problemlos erreichen.
Der Touchscreen ist mit seinen ≈ 9,3 × 3,5 cm (Bmax × Hmax d. Touchscreens) von einer properen Größe. Gerade weil der Touchscreen solchermaßen heiß ist, kann man auch aus mehr als ≈ 1 m alles von ihm ablesen, und dies bspw. auch abends; allein bei prallem Sonnenschein muss man mit Spiegelungen rechnen. Was außerdem wesentlich ist: Die sehr solide Größe, in welcher der Touchscreen alles darstellt. Aus diesem Grunde kann man Garprogrammnamen & Co. mühelos ablesen.
Die seitlichen Teile des Touchpanels
Den Touchscreen schließen mehrere Touchelemente ein: Sie sprechen bei jeder Geste sehr verlässlich an, regelmäßig innerhalb von ≈ 0,5 s; nur manchmal haben wir Gesten wiederholen müssen. Die weißen Graphiken machen erkennbar, welchen Funktionen mit den Touchelementen nachgegangen werden kann. Das ist auch der Grund, aus dem sich der Bedienungsvorgang als sehr intuitiv darstellt; ein Blick in die Bedienungsanleitung ist nur sehr selten veranlasst.
Dank der rund um den Touchscreen erreichbaren Touchelemente kann man den TX7PB63FSB im Ganzen an- und ausschalten, die verschiedenen Menüs des Modells einsehen, die vorher als Favoriten eingespeicherten Garprogramme erreichen, dem jeweiligen Garprogramm einen sehr viel schnelleren Vorheizvorgang voranstellen und das Licht im Garraum an- und ausschalten.
Die Garprogramme
Es wird die Wahl aus 18 verschiedenen Garprogrammen erschlossen: So sind außer den Basics wie bspw. GRILL, HEISSLUFT, OBER- & UNTERHITZE usw. auch sehr spezielle Garprogramme wie PIZZAEXPERT vorhanden (vgl. diesbzgl. die Tabelle). Nach der Wahl eines solchen Garprogramms kann man alle wesentlichen Garparameter, vor allem also die Temperatur, die der Garraum erreichen soll, einstellen: Diese Garparameter sind immer vom jeweiligen Garprogramm abhängig. So sind bspw. im Garprogramm PIZZAEXPERT sehr viel erheblichere Temperaturen von max. 340 °C als in anderen Garprogrammen wählbar.
Der Touchscreen stellt die wesentlichen Garparameter während des vollen Garvorgangs dar, vor allem also die Temperatur des Garens in °C. Vieles wird anhand von Graphiken ersichtlich, in Teilen auch parallel: So ist bspw. jederzeit ersichtlich, welches Garprogramm aktuell verwirklicht wird. Doch auch andere Parameter lässt das Modell anhand von Graphiken erkennen, bspw. ob der Start des jeweiligen Garvorgangs vorausgeplant ist, sich das Modell also in max. ≈ 23:59 h von allein ans Werk machen soll. Diese Graphiken sind im regelmäßigen Gebrauch sehr wertvoll: Viele von ihnen wird man aber nur nach einem Blick in die Bedienungsanleitung sicher einordnen können.
Die Wahl von Temperatur & Co.
Dank des verlässlichen Ansprechverhaltens des Touchscreens lassen sich die Garparameter, wie hier bspw. die Temperatur, ohne Mühe einstellen: So kann man sich hier per simplem Swipen durch alle Temperaturen des jeweiligen Garprogramms wählen. Die Animationen, die der Touchscreen bspw. während des Swipens erkennen lässt, sind auch ausgesprochen smooth. Die Temperaturspanne ist vom aktuellen Garprogramm abhängig; die Temperaturen als solche lassen sich aber regelmäßig sehr präzise verändern (jeweils ± 5 °C).
Der Temperaturspielraum ist enorm, sodass man im Grunde alle nur vorstellbaren Speisen mit dem TX7PB63FSB servieren kann: So ist bspw. im Garprogramm GRILL ein Temperaturpeak von max. 300 °C wählbar, der im Weiteren auch wirklich erreicht wird. So lassen sich auch anspruchsvolle Fleischspeisen (also bspw. Flank, Rump oder Sirloin Steaks) mit einem wundervollen Grillaroma versehen, ohne dass man sich nun sonderlich viel Mühe mit dem Searen des Fleisches machen muss. Dank solcher Temperaturen werden Fleisch und Fisch von außen sehr schön rösch, bleiben von innen aber vollkommen juicy. Das ist bspw. auch bei Doraden, Forellen und Lachsen sehr wertvoll. Genauso sehr sind mit dem TX7PB63FSB aber auch sehr viel maßvollere Temperaturen erreichbar, bspw. im Garprogramm DÖRREN, in dem man Gemüse & Co. programmierungsgemäß bei min. 50 °C dörren kann.
Die Wahl von Favoriten
Was außerdem sehr clever ist: Wenn man regelmäßig Speisen in demselben Garprogramm mit denselben Garparametern servieren will, kann man all dies als einen von max. drei Favoriten einspeichern. Diese Favoriten sind jederzeit, innerhalb von nur ≈ 1 s, über den einschlägigen Teil des Touchpanels erreichbar und machen das Garen sehr viel schneller und simpler.
Der TX7PB63FSB kann durch viele verschiedene Annehmlichkeiten verlocken, die den Gebrauch des Modells im Ganzen so eingängig machen, dass am Ende wirklich jedermann in den Genuss exzellenter Speisen kommen kann. Ein weiterer Grund, der bisher noch nicht näher angesprochen worden ist, sind die spezielleren Automatikprogramme, die sich über den KOCHASSISTENTEN erreichen lassen: Sie nehmen einen Großteil der mit dem Garen von Fleisch, Fisch, Gemüse usw. verbundenen Mühen ab, weil das Modell in ihnen alle wesentlichen Garparameter von allein einstellen und an die jeweilige Speise anpassen kann. Apropos Speisen: Derer lassen sich in den hier erreichbaren Menüs 97 verschiedene auswählen, verteilt über viele Gruppen. Während des vollen Garprozesses stellt der TX7PB63FSB per Touchscreen wertvolle Hinweise dar, bspw. auch über die Wahl der Grillrostposition im Garraum. Weil wir uns den KOCHASSISTENTEN von AEG aber schon vor ein paar Monaten vornahmen (vgl. diesbzgl. hier), lassen wir es nunmehr bei einem kurzen und knappen Urteil bewenden: Die Automatikprogramme des TX7PB63FSB machen das Garen sehr viel leichtgängiger und sollten jedermann, der Spaß am Ausprobieren neuer, evtl. auch anspruchsvoller Speisen hat, sehr willkommen sein – auch die jeweiligen Garparameter haben sich regelmäßig als verlässlich erwiesen.
Der Timer
Der Timer des TX7PB63FSB lässt sich in verschiedenen Situationen sinnvoll verwenden. So kann man einprogrammieren, was nach 00:01 – 23:59 h passieren soll: Das Modell kann am Ende des Timers einen Ton als Alarm erschallen lassen (max. ≈ 52,5 dB aus ≈ 1 m), einen Hinweis per Touchscreen veranschaulichen oder den jeweiligen Garvorgang enden lassen. Während dieser Timer an ist, stellt der Touchscreen andauernd eine passende Graphik dar.
Doch kann man den Gebrauch des TX7PB63FSB durch einen anderen Timer noch bequemer machen: So lässt sich voreinstellen, wann das Modell einen Garvorgang anstoßen soll, wenn er zu einem vorab einprogrammierbaren Zeitpunkt (in 00:01 – 23:59 h) enden soll. Das ist bspw. dann sehr wertvoll, wenn man sicherstellen will, dass sich eine Speise zu dem jeweils erheblichen Zeitpunkt servieren lassen wird, ohne dass man dem im Weiteren noch einen Gedanken widmen muss – man muss die jeweilige Speise nur schon vor dem geplanten Start des Garvorgangs im Garraum deponieren.
Die Tonhinweise
Während des Gebrauchs lässt der TX7PB63FSB regelmäßig Geräusche hören, bspw. am Ende des jeweiligen Garprogramms. Die Höhe des Schalldruckpegels dieser Geräusche ist nach Wunsch einstellbar: So erreichen die Geräusche einen Schalldruckpegel von ≈ 38,4 – 52,5 dB aus ≈ 1 m vor dem Modell. Das ist wunderbar, kann man so doch sicherstellen, dass die Beendigung eines Garvorgangs evtl. auch aus anderen Teilen des Haushalts hörbar ist.
Die Sicherheit
Die Wärmeisolation des Modells
Der Gebrauch des TX7PB63FSB ist durchweg sicher: Man muss sich regelmäßig keine Gedanken darüber machen, dass man sich während des normalen Gebrauchs am Modell verbrennen würde. Selbst wenn man bspw. die max. Temperatur während des Backens von Pizza verwendet und das Modell volle ≈ 30 min an lässt, werden die äußeren Flächen von Tür & Co. nur maßvoll-warm: Wir haben bspw. an der Tür einen Temperaturpeak von ≈ 40,2 °C erhoben, sodass sich hier im Grunde niemand verbrennen sollte. Genauso verhält es sich bspw. mit dem Touchpanel, das man während des Gebrauchs immer mal wieder berühren muss (max. ≈ 32,8 °C.)
Die Temperatur des Handteils
Genauso verhält es sich auch mit dem an der Tür gelegenen Handteil: Die Temperaturpeaks von ≈ 25,3 °C sind alles andere als erheblich, sodass man das Handteil auch unmittelbar nach Beendigung eines Garvorgangs mit sehr hohen Temperaturen packen kann, ohne dass man sich dadurch verbrennen würde.
Die Sperre des Touchpanels & -screens
Man kann das Modell aber auch sehr leichtgängig gegenüber jungen Kindern absichern: So lässt sich nach dem Start eines Garprogramms bspw. das Touchpanel sperren, sodass niemand Garparameter & Co. verstellen kann. Darüber hinaus kann man aber auch das Modell im Ganzen sperren: Ohne den vorher nach Wunsch einprogrammierbaren Code kann es dann niemand mehr verwenden; auch die Tür wird durch die hier vorhandene Mechanik sicher verschlossen.
Die Reinigung
Die pyrolytische Reinigung
Alle Teile des TX7PB63FSB können nach Beendigung eines Garvorgangs mühelos gereinigt werden. So ist bspw. nicht nur der volle Garraum problemlos von vorne her erreichbar: Einen Großteil der im Garraum verbliebenen Spuren des Gebrauchs kann man vielmehr durch das spezielle Reinigungsprogramm pyrolytische Reinigung ausbrennen: Hier werden enorme Temperaturen erreicht, sodass solche Spuren innerhalb von ≈ 60 min (1. Ausprägung des Reinigungsprogramms), ≈ 90 min (2. Ausprägung des Reinigungsprogramms) oder ≈ 150 min (3. Ausprägung des Reinigungsprogramms) in Asche verwandelt werden. Nach einer Phase des Abkühlens, während derer die Tür verschlossen bleibt, lassen sich die Aschespuren wirksam auswischen. So wertvoll das Vorhandensein eines solchen Reinigungsprogramms auch sein kann: Bei einem Gutteil aller Garprojekte ist es wirklich ausreichend, sich dem Garraum mit einem weichen Tuch, warmem Wasser und evtl. ein paar Millilitern Spülmittel zu widmen – wir sprechen hier von max. ≈ 5 min.
Das Vorbereiten des pyrolytischen Reinigungsprogramms
Vor dem Start dieses Reinigungsprogramms muss man jegliches Zubehör aus dem Garraum herausnehmen, um evtl. Schäden zu vermeiden. So muss man vor allem alle im Garraum vorhandenen Bleche usw. anderswo deponieren: Die hier vorhandene Emaillie würde die massiven Temperaturen aller Wahrscheinlichkeit nach nicht schadlos aushalten.
Die Bedienungsanleitung
Tipps & Tricks aus der Bedienungsanleitung
Die Bedienungsanleitung des TX7PB63FSB ist ausgesprochen detailliert: So wird allein schon im deutschsprachigen Teil der Bedienungsanleitung allem Wesentlichen, was man über den Gebrauch des Modells (Bedienung, Reinigung usw.) wissen muss, in einem sehr einprägsamen Stil nachgegangen. Auch sind an vielen Stellen schwarz-weiße Graphiken vorhanden, die Teile des Textes veranschaulichen. Sie sind auch von einer sehr ansehnlichen Qualität, sodass man ohne sonderlich viele Probleme erkennen kann, was sie jeweils erkennbar machen sollen.
Schön ist, dass wirklich alles, was essenziell ist, auch in der Bedienungsanleitung angesprochen wird: Das schließt bspw. auch kurze und knappe Hinweise über alle in den Menüs wählbaren Garprogramme ein, sodass man hier einen grundlegenden Überblick über jedes einzelne Garprogramm erhält. Dass nicht allzu viele Tabellen vorhanden sind, in denen Tipps rund ums Garen verschiedener Speisen gegeben werden (also bspw. rund um die Wahl des passenden Garprogramms, der Temperatur usw.), ist nur verständlich: Schließlich wurde dem Modell ein Assistent verliehen, in dem man sich all diese Tipps nach der Wahl der einschlägigen Speise anschauen kann – unmittelbar über den Touchscreen des Modells.
Strom & Schall
Der Stromverbrauch in verschiedenen Garprogrammen
Der Stromverbrauch des TX7PB63FSB ähnelt dem vieler anderer Modelle, ist aber in erheblichem Maße von den jeweiligen Garparametern (Garmodus, Temperatur usw.) abhängig. So verbraucht ein ≈ 1 h dauernder Garvorgang im Garmodus OBER-/UNTERHITZE mit einer Temperatur von ≈ 200 °C ≈ 0,92 kWh (≈ 0,25 €), im Garmodus GRILL bei einer Temperatur von ≈ 300 °C ≈ 1,47 kWh (≈ 0,40 €) und im Garmodus PIZZAEXPERT mit einer Temperatur von ≈ 340 °C schließlich ≈ 1,66 kWh (≈ 0,45 €). Gewiss: Gerade im Modus PIZZAEXPERT braucht es regelmäßig nur ≈ 2:30 min, bis man eine Pizza servieren kann, sodass der Preis pro Pizza sehr viel geringer ist (≈ 0,07 kWh bzw. ≈ 0,02 €). Was außerdem interessant ist: Der Stromverbrauch des Reinigungsprogramms der PYROLYTISCHEN REINIGUNG stellt sich als gewaltig dar. Wir maßen bspw. in dem ≈ 60 min dauernden Reinigungsprogramm einen solchen von ≈ 2,47 kWh (≈ 0,67 €), was angesichts der hohen Temperaturen, die während dieses Reinigungsprogramms erzielt werden, aber auch plausibel ist.
Was kostet mich das Pizzabacken im AEG TX7PB63FSB?
Möchten Sie wissen, wie viel Strom Sie durch das regelmäßige Backen von Pizza in dem Modell verbrauchen würden und mit welchen Stromkosten dies verknüpft wäre? Dann können Sie unseren Stromverbrauchsrechner verwenden! Sie müssen nur alle wesentlichen Parameter an Ihre persönlichen Ansprüche anpassen, also bspw. einstellen, wie viele Male pro Woche Sie Pizza backen würden, wie viele Pizzen Sie ein jedes Mal servieren würden und wie schwach oder stark Sie die Pizzen während des Backens bräunen möchten. Der Stromverbrauchsrechner stellt am Ende alles Wesentliche in einer übersichtlichen Tabelle dar.
Hier können Sie wählen, wie intensiv die Bräunung der Pizzen erfolgen soll. Der im Ergebnis erreichte Bräunungserfolg ist mit der Dauer des jeweiligen Backvorgangs verknüpft, sodass eine schwächere Bräunung einen niedrigeren Stromverbrauch und eine stärkere Bräunung einen höheren Stromverbrauch bedeutet.
Wenn Sie pro Session mehrere Pizzen hintereinander backen möchten, wählen Sie "volle Vorheizphase nur einmal pro Session". Dann preisen wir den Stromverbrauch einer vollen Vorheizphase nur einmal pro Session ein und addieren ab der 2. Pizza nurmehr den Stromverbrauch einer ≈ 2:30 min dauernden Nachheizphase. Schließlich muss der Backraum nach der Herausnahme einer jeden Pizza nachheizen, bis er wieder eine zum Pizzabacken passende Temperatur erreicht hat. Wenn Sie wiederum pro Session nur eine einzelne Pizza backen oder sich sehr viel Zeit zwischen den einzelnen Backvorgängen lassen möchten, wählen Sie vielmehr "volle Vorheizphase pro Pizza".
Hier können Sie den Strompreis an den Wert anpassen, den Sie im jetzigen Zeitpunkt pro kWh zahlen. Grundsätzlich knüpfen wir in den Kalkulationen an einen Strompreis i. H. v. ≈ 0,27 € pro kWh an.
Stromverbrauch & Stromkosten
| Zeitraum | Stromverbrauch in kWh | Stromkosten in € |
|---|---|---|
| Pro Woche | – | – |
| Pro Monat | – | – |
| Pro Jahr | – | – |
Der Schallausstoß im Garprogramm OBER-/UNTERHITZE
Was auch verwundern muss, ist der sehr niedrige Schalldruckpegel, den der TX7PB63FSB während des Gebrauchs hören lässt – gleichgültig übrigens, welches Garprogramm auch verwendet wird: Das Modell arbeitet regelmäßig so leise, dass man es bereits aus mehr als ≈ 1 m nur noch in einem minimalen Maße wahrnehmen kann. Beim Gebrauch des Garprogramms OBER-/UNTERHITZE bspw. maßen wir einen durchschnittlichen Schalldruckpegel von ≈ 35,7 dB, verbunden mit vereinzelten Schalldruckpegelpeaks von max. ≈ 36,5 dB, jeweils aus ≈ 1 m vor dem Modell. Auch diejenigen Garprogramme, in denen das Modell seinen Ventilator verwendet, sind übrigens nur minimal lauter (max. ≈ 40,1 dB).
Die Geschwindigkeit & Gleichmäßigkeit
Die Temperaturkurven im Garprogramm OBER-/UNTERHITZE
Der Garraum des TX7PB63FSB wird schnell heiß, vor allem durch den Gebrauch von SCHNELLAUFHEIZUNG: So braucht es bspw. im Garmodus OBER-/UNTERHITZE bei einer einprogrammierten Temperatur von 200 °C regelmäßig nur ≈ 13 min, bis das Temperaturziel erreicht worden ist. Ohne die SCHNELLAUFHEIZUNG sind es ≈ 26 min; deren Gebrauch ist also immer dann, wenn man den Garvorgang eilends anstoßen muss, ausgesprochen wertvoll.
Die vorangegangenen Graphen lassen auch erkennen, wie sich die Temperaturen im Garraum während des Garens im Garmodus OBER-/UNTERHITZE bei einer einprogrammierten Temperatur von 200 °C verändern. Die Temperatur verteilt sich durchgängig gleichmäßig im Garraum: Wir maßen während des Garvorgangs, also nach Beendigung des Vorheizens, Unterschiede von max. ≈ 4,0 °C; während des Vorheizens waren es unter Gebrauch der SCHNELLAUFHEIZUNG max. ≈ 10,8 °C. Diese Unterschiede sind sehr gering und bzgl. der Qualität des Garresultats beinahe immer gleichgültig.
Die Temperaturkurven im Garprogramm GRILL
Ganz ähnlich stellen sich die Temperaturen im Garmodus GRILL bei einer Temperaturprogrammierung von 300 °C dar: Hier waren es regelmäßig Unterschiede von ≈ 7,1 °C, was angesichts der enorm hohen Temperaturen (max. ≈ 299,1 – 306,2 °C, abhängig von der jeweiligen Position im Garraum) noch immer vorbildlich ist.
Die Backleistung
Wie allerdings verhält es sich mit der Backleistung des Modells? Wir haben eingangs angesprochen, dass wir uns in diesem Testprojekt schwerpunktmäßig dem Backen von Pizza widmen werden, weshalb wir an dieser Stelle Eindrücke, die wir während des Garens von Gemüse, Fleisch und Fisch erhalten haben, aussparen. Wir veranschaulichen im Weiteren vielmehr, wie sich der TX7PB63FSB während des Backens von Pizza leistungsmäßig anstellt. Ehe wir aber die nach dem Ende der einzelnen Backvorgänge erstellten Bilder der verschiedenen Pizzen und unsere Eindrücke von ihnen darstellen, handeln wir noch all diejenigen Elemente des Modells ab, die während des Backvorgangs wesentlich sind.
Die Pizzaplatte aus Gusseisen
Als Teil des PIZZAEXPERT-Ensembles ist dem TX7PB63FSB von Werk aus eine spezielle Pizzaplatte in dunklem Grau beigelegt: Diese ist angesichts ihres Materials (Gusseisen) ausgesprochen schwer (≈ 4,6 kg, mmax d. Pizzaplatte), lässt sich allerdings ohne sonderlich viel Mühe verwenden. Sie wird noch vor dem Vorheizvorgang des Pizzaprogramms schon im Garraum abgelegt, sodass man im Nachgang, also nach dem Vorheizen, nur noch die Pizza über ihm deponieren muss. Mit einer Größe von ≈ 34,6 × 34,2 cm (Bmax × Hmax d. Pizzaplatte) erschließt sie sehr übrigens viel Spielraum, sodass man auch ausladendere Pizzen mit dem TX7PB63FSB backen kann.
Warum jedoch ist eine Pizzaplatte aus Gusseisen so wertvoll? Nun, hier spielen mehrere Gründe ein:
- Gusseisen speichert regelmäßig sehr viel Wärme. Gerade beim Backen von Pizza ist eine ausgeprägte Temperatur, die mehr als nur ein paar Minuten anhält, wesentlich. Durch die properen, sich langzeitig haltenden Temperaturen kann man auch mehrere Pizzen nacheinander ausbacken, ohne dass währenddessen sehr viel Wärme verloren würde.
- Gerade weil die Wärme vom Gusseisen sehr gleichmäßig abgegeben wird, erreicht der Boden der Pizza regelmäßig eine sehr viel einheitlichere Bräunung – gleichgültig ob man die Pizza am Ende lieber heller oder dunkler servieren will.
- Eine Pizzaplatte aus Gusseisen kann enorme Temperaturen aushalten, ohne dass sie dadurch Schäden erleiden würde. Das ist essenziell, denn: Gute Pizza lässt sich nun einmal nur bei solchen erheblichen Temperaturen ausbacken, vor allem wenn man eine rundherum krosse Textur erreichen will. Das ist auch dann von Vorteil, wenn die Pizza voller Gemüse & Co. ist, weil man so ein Durchweichen des Bodens verhindern kann.
- Schließlich ist Gusseisen ausgesprochen langlebig, weshalb man mit einer solchen Pizzaplatte im Prinzip jahrzehntelang Spaß haben kann, ohne dass sie sich während des Backens verziehen würde o. Ä.
- Auch lässt sich eine Platte aus Gusseisen sehr variabel verwenden, über das hier vorrangig angesprochene Backen von Pizza hinaus: Man kann hier auch viele andere Schmankerl wie bspw. herrlich-pikantes Focaccia ausbacken.
Mit einer schweren Gusseisenplatte, wie sie der TX7PB63FSB vorweisen kann, lässt sich also ein knusprig-krosser Boden mit rundherum gleichmäßiger, properer Bräunung erreichen; und vor allem dann, wenn man mehrere Pizzen nacheinander backen will, wird man die Temperaturstabilität des Gusseisens sehr willkommen heißen.
Gusseisen versus Stein
Die hier vorhandene Pizzaplatte aus Gusseisen hat gewichtige Vorteile gegenüber einem Pizzastein: So sind Pizzasteine regelmäßig sehr spröde, sodass bspw. schon ein erheblicherer Stoß enormen Schaden verursachen kann. Gusseisen wiederum ist sehr viel stabiler, weshalb man eine Pizzaplatte aus diesem Material sehr viel sicherer handhaben kann, ohne dass man andauernd maximale Vorsicht walten lassen muss. Schließlich lässt sich Gusseisen sehr viel leichtgängiger säubern als ein poröser Pizzastein: Ein solcher kann leider auch die von einer Pizza herabrinnenden Öle & Co. adsorbieren, was anhaltende Spuren hinterlassen kann. Darüber hinaus kann Gusseisen auch mehr Temperaturstabilität erschließen: Gerade in einem Modell wie dem TX7PB63FSB, das sehr eindrucksvolle Temperaturen von ≈ 340 °C erreichen, aber doch nicht an die in Pizzerien regelmäßig erreichten Temperaturpeaks von ≈ 500 °C heranreichen kann, ist die ausgesprochen stabile Wärme, die von dem Gusseisen an den Pizzaboden abgegeben wird, hochgradig wertvoll. Wer Frischpizzen mit ursprünglicher Temperatur von ≈ 20 °C backen will, kommt mit Gusseisen in den Genuss einer sehr viel wirksameren Wärmeübertragung: Der obere Teil des Gusseisens, der durch den Kontakt mit der ≈ 20 °C messenden Pizza an Wärme verliert, kann diesen Wärmeverlust sehr viel schneller kompensieren als ein klassisch-konventioneller Pizzastein.
Der Pizzaschieber
Der TX7PB63FSB kommt von Werk aus auch mit einem sehr ansehnlichen Pizzaschieber ins Haus, weshalb man alle Pizzen vor dem Backvorgang, währenddessen und nach dem Backvorgang sicher handhaben kann: Man muss den Pizzaschieber vor dem Gebrauch zusammenbauen, was allerdings ausgesprochen leichtgängig ist und sich innerhalb von ≈ 1 min vornehmen lässt. Die Qualität des Pizzaschiebers ist in allen Teilen exzellent: Schön ist vor allem das am Stiel vorhandene Holz, durch dessen Textur ein sehr sicherer Grip während des Gebrauchs erschlossen wird. Die Fläche des Pizzaschiebers ist übrigens auch von üppiger Größe (≈ 33,0 × 28,4 cm, Bmax × Tmax d. Pizzaschiebers).
Muss ein solcher Pizzaschieber denn wirklich sein? Ja, denn: Auch wenn sich die Pizza prinzipiell anderswie in den Garraum schieben ließe, ist ein Pizzaschieber wie derjenige, der Teil des hier vorhandenen PIZZAEXPERT-Ensembles ist, außerordentlich wertvoll:
- Dank des Pizzaschiebers kann man die Pizza sehr präzise über der Gusseisenplatte im Garraum deponieren: Gerade bei Frischpizza, die regelmäßig sehr viel weicher ist, stellt sich der Gebrauch des Pizzaschiebers daher als Muss dar.
- Da der Pizzaschieber rundherum stabil ist, kann er die ursprüngliche Form der Pizza während des Hin- und Herhebens erhalten. So kann sich bspw. eine Frischpizza sehr schnell verziehen, vor allem wenn sie schwerer beladen ist (bspw. mit Gemüse & Co.).
- Genauso wesentlich ist das enorme Sicherheitsplus, das mit dem Gebrauch des Pizzaschiebers verbunden ist: Während des Pizzaprogramms kann der Garraum Temperaturpeaks von ≈ 334,6 °C erreichen, weshalb man sich sehr viel schneller als in anderen Garprogrammen verbrennen kann. Durch den Pizzaschieber kann man mit Armen und Händen ausreichenden Abstand wahren.
- Der Gebrauch des Pizzaschiebers ist aber auch aus Gründen der Temperaturstabilität im Garraum essenziell, denn: Man kann die Pizza vor dem Backen so sehr viel schneller und simpler in den Garraum schieben, muss die Tür also nur ein paar Momente herablassen, während derer ein Teil der Wärme verschwinden kann. Würde man dies von Hand verwirklichen wollen, so wäre dies mit einem sehr viel erheblicheren Wärmeverlust verbunden.
- Schließlich kann man die Pizza während des Backvorgangs mit dem Pizzaschieber sehr viel souveräner drehen. Das ist bei dem TX7PB63FSB aber nicht wirklich wesentlich, weil die Temperatur im Garraum während des Pizzaprogramms größtenteils gleichmäßig ist, sodass man die Pizza an ein und derselben Stelle belassen kann, ohne dass die Bräunung dadurch uneinheitlich würde.
Gerade weil man die Pizza über der hiervor angesprochenen Gusseisenplatte deponieren will, ist der Pizzaschieber süperb: Schließlich muss das Gusseisen vor dem Backvorgang außerordentlich hohe Temperaturen von ≈ 300 °C und mehr erreichen, ehe man die Pizza über ihr abladen sollte. Gerade dies aber, das Abladen der Pizza über einer solchermaßen heißen Gusseisenplatte, ließe sich ohne den Pizzaschieber niemals sicher verwirklichen. Durch die vielen im vorderen Metall vorhandenen Löcher muss man sich auch keinerlei Gedanken darüber machen, dass bspw. der weichere Boden einer Frischpizza am Metall ankleben würde; man muss das Metall aus diesem Grund, anders als bei dem Pizzaschieber von Gorenje, nicht vorher schon mit viel Mehl versehen, um ein solches Ankleben zu verhindern. Das ist nicht nur bequemer im Gebrauch, sondern kommt auch der Qualität des Pizzabodens zupass.
Der Pizzaschieber stellt daher ein wesentliches Teil des PIZZAEXPERT-Ensembles dar, ohne das sich die Pizzen in dem TX7PB63FSB niemals in einer solch wunderbaren Qualität backen ließen.
Die Tipps & Tricks in der App
Will man am Ende in den Genuss einer wirklich meisterlichen Pizza kommen, so sollte man sich auch die ab Android 11.0 und iOS 17.0 verwendbare App des Herstellers näher ansehen (vgl. diesbzgl. hier und hier). Den TX7PB63FSB kann man vollkommen problemlos mit ihr verbinden (max. ≈ 30 s). Nach alledem muss man nur einmal durch den Mainscreen der App scrollen.
Hier wird man den PIZZA-FÜHRER erblicken: Dieser Teil der App vermittelt in einprägsamem Stil alles, was man wissen muss, wenn man eine wahre Pizzaiola resp. ein wahrer Pizzaiolo werden will!
Teigherstellung & Co.
Hier wird nun dem vollen Herstellungsvorgang einer Pizza nachgegangen, was bspw. auch die ursprüngliche Teigherstellung (Wahl des Mehls usw.) mit einschließt. Ein Teil der hier lesbaren Tipps und Tricks ist auch noch mit passenden Videos (jeweils max. ≈ 1 min) verbunden, die noch sehr viel wertvoller als die einzelnen Texte sind: Sie machen den vollen Prozess wirklich sehr anschaulich. Für Verbraucherinnen & Verbraucher, die sich erstmals am Backen von Pizza versuchen, sind die in diesem Teil der App erreichbaren Materialien unvorstellbar wertvoll.
Auch sind in der App viele Rezepte bzgl. der Teigherstellung einsehbar, durch die man sich jeweils durchprobieren kann. So kann man am Ende verschiedene Typen von Pizza ausprobieren und per Trial & Error ermitteln, welchen Typ man im Weiteren regelmäßig servieren will. Auch wenn die Pizzen am Ende immer eine vorbildliche Qualität erreichen, müssen wir Eines doch monieren: Die in Teilen sehr durchwachsenen sprachlichen Makel.
Die sprachlichen Makel
Hier lassen sich ein paar der angesprochenen Makel exemplarisch erkennen: So ist bspw. der Text regelmäßig deutschsprachig, in Teilen dann aber wieder englischsprachig – ohne ersichtlichen Grund. Das stellt im Gebrauch selbstverständlich kein erhebliches Problem dar, da sich auch die englischsprachigen Teile mühelos verstehen lassen; AEG hat außerdem erkennen lassen, dass die von uns monierten Fehler schon in Bälde behoben werden sollen.
Nun widmen wir uns endlich den Pizzen, die wir in den vergangenen Wochen mit dem TX7PB63FSB buken. Wir haben das Modell den Backvorgang mit der Frischpizza im Pizzaprogramm PIZZAEXPERT mit einer Temperaturprogrammierung von 340 °C und mit den anderen Pizzen im passenden Automatikprogramm mit einer Temperaturprogrammierung von 210 °C verwirklichen lassen. Jede Pizza verblieb ≈ 3:30 min im Garraum, nach Beendigung des mit dem Pizzaprogramm verbundenen Vorheizvorgangs.
Pizza Salame | ursprüngliche Temperatur von ≈ -18 °C
Eine Pizza mit einer ursprünglichen Temperatur von ≈ -18 °C macht den Backvorgang regelmäßig sehr anspruchsvoll, weil schon der enorme Temperaturunterschied zwischen der Pizza und dem sehr viel heißeren Garraum nur dann in einer ansprechenden Qualität münden kann, wenn die Temperatur von vornherein massiv, in allen Teilen des Garraum vorhanden und auch im Weiteren, also während des Backens, vollends stabil ist. Glücklicherweise kann der TX7PB63FSB all dies leisten: So war bspw. der Boden der Pizza rundherum kross und auch die Bräunungsleistung erwies sich als sehr gleichmäßig. Genauso vorbildlich war auch die Qualität von Gouda & Co. Schließlich schmolz der Käse in allen Teilen sehr einheitlich und erhielt am Ende auch einen sehr ansprechenden, ins Goldbraun hineinreichenden Ton; schön ist außerdem, dass er nur ein paar schwarze Stellen erkennen ließ, ohne dass sich wirkliche Geschmackseinbußen verzeichnen ließen. Genauso verhielt es sich mit dem äußeren Pizzarand: Dieser war knuspernd-kross und verlor nur in Teilen schon ein bisschen mehr Wasser. Gerade die Tatsache, dass der TX7PB63FSB auch eine Pizza mit einer ursprünglichen Temperatur von ≈ -18 °C in einem solch eindrucksvollen Tempo in ein wahres Genusserlebnis ohne wirkliche Makel verwandeln kann, ist Zeichen einer soliden Backleistung.
Frische Pizza Margherita | ursprüngliche Temperatur von ≈ 20 °C
Noch mehr Eindruck hinterließ der Backvorgang bei einer ≈ 20 °C warmen Frischpizza im neapolitanischen Stil: Schließlich ist der Wärmeverlust, der mit dem Schieben der Pizza in den Garraum regelmäßig verbunden ist, sehr viel schwächer. Das ist auch einer der Gründe, aus dem die Pizza im Ganzen eine vorbildliche Textur erhielt; so ließen sich in den äußeren Teilen schon ein paar Anzeichen des wundervollen Leopardenmusters erkennen, das Ausdruck einer rundum meisterlichen Qualität ist – nicht nur der Pizza als solcher, sondern eben auch des Backvorgangs. Derweil wurden die Pizzaränder auch noch sehr voluminös. Genauso löblich wurde der Boden der Pizza – in allen Teilen knuspernd-kross, vollkommen stabil, aber doch nirgends dörr. Dass der TX7PB63FSB dies in einem so enormen Tempo erreichen kann, ist auch der wirksamen Wärmeübertragung vom Gusseisen her zu verdanken. Genauso schön wurde der Mozzarella: Dieser hat sich gleichmäßig über der Pizza verteilt, war am Ende aber noch in Teilen hellweiß. An der einheitlichen Farbe lässt sich wieder einmal sehr schön sehen, wie überaus gleichmäßig die Temperaturlevel im Garraum des Modells doch sind.
Pizza Margherita ohne Gluten & Co. | ursprüngliche Temperatur von ≈ -18 °C
Sehr viel Eindruck hinterließ auch das Modell schließlich auch bei dieser Pizza, denn: Pizzen ohne Gluten sind beim Backen wirklich sehr anspruchsvoll, vor allem weil die hier vorkommenden Mehle sensibler sind als klassisch-konventionelles Weizenmehl. Dies ist auch der Grund, aus dem es sinnvoll ist, die Qualität eines Pizzaprogramms anhand einer solche Pizza zu evaluieren. Der TX7PB63FSB erwies sich aber auch hier wieder einmal als sehr souverän: So wurde der Boden der Pizza auch hier in ausreichendem Maße stabil, ohne schon solchermaßen viel Wasser zu verlieren, dass er am Ende spröde wurde. Das ist bei einer Pizza ohne Gluten alles andere als selbstverständlich, kann deren Textur doch bspw. dann in erheblichem Maße leiden, wenn die Temperaturen während des Backens massiv schwanken. Genauso verhielt es sich mit allem anderen: Dank der enormen Temperatur erhielten die Tomaten einen exzellenten Geschmack und ließen nur außen in Teilen schon ein paar dunklere Spuren erkennen. Auch verteilte sich der Mozzarella einheitlich über der Pizza und nahm ein helles Goldweiß an. Die Qualität der Pizza war also rundherum solide, was sich nur mit der sehr ansprechenden Backpower des TX7PB63FSB erklären lässt.
Die Temperaturen im Spezialprogramm PIZZAEXPERT
Hier wird auch noch einmal sehr schön erkennbar, welche gewaltigen Temperaturen während des Pizzaprogramms in allen Teilen des Garraums erreicht werden und wie gleichmäßig die Temperaturlevel sind. Das ist einer der Gründe, aus denen Pizzen in dem Modell regelmäßig mit einer solch süperben Qualität gelingen.
Gorenje
GO66E PIZZA350C

Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Garraums (Hmax × Bmax × Tmax): ≈ 38,6 × 47,2 × 42,2 cm
- Volumen des Garraums (Vmax): ≈ 77,0 l
- Temperaturen (tmin – tmax): 30–350 °C (abhängig von Garprogramm & Co.)
- Garprogramme: 16 (vgl. diesbzgl. die Tabelle)
- Automatikprogramme: 22 (vgl. diesbzgl. die Tabelle)
- Zubehör: Backblech (1 ×); Pizzablech (1 ×, Gusseisen); Pizzaschieber (1 ×); Teleskopschienen (2 ×); Tropfschale (1 ×)
Pro
- größtenteils ansprechende Backleistung bzgl. Pizza (auch dank des Pizzabündels)
- gleichmäßig verteilte Temperaturen in allen Gaprogrammen
- solide Garleistung bzgl. Gemüse, Fleisch und Fisch in allen Garprogrammen
- sehr leichtgängige Reinigung (wirksame pyrolytische Reinigung)
Contra
- Schalldruckpegel kann bspw. im Pizzaprogramm erheblicher werden
- Screen stellt leider nur Graphiken, nicht aber auch die Namen der jeweiligen Garprogramme dar
Größe, Gewicht & Co.
Mit einer Größe von ≈ 59,5 × 59,5 × 56,4 cm (Hmax × Bmax × Tmax d. Modells) kann man den Gorenje GO66E PIZZA350C ohne jegliche Mühe anschließen. Hier spielt auch das eher maßvolle Gewicht von bloß ≈ 36,6 kg (mmax d. Modells) ein. Schließlich kann man das Modell daher vollkommen mühelos anheben: Vor allem dann, wenn man es nach dem Erwerb ein paar Treppen emporhieven muss, wird man das Gewicht sehr willkommen heißen.
Das Modell von vorne
Ein Großteil der vorderen Tür ist mit ausgesprochen stabilem Glas versehen. Gleichwohl kann man während eines Garvorgangs nur mit Mühe in den Garraum hineinsehen und sich einen Eindruck von den Speisen machen, denn: Das Glas ist schwärzlich und lässt nur Schemen hindurchscheinen. Die Größe von ≈ 44,2 × 37,4 cm (Bmax × Hmax d. Glases) wiederum ist sehr proper. Was verwundern muss: Auch wenn die Lampe innerhalb des Garraums sehr hell ist, kann man die hinteren Teile des Garraums durch das Glas hindurch doch nur erahnen; das ist verdrießlich, weil man die Tür abklappen muss, wenn man sich den aktuellen Stand der Speisen näher anschauen will. Daher ist es auch gleichgültig, wenn man nun bspw. mehrere Bleche gleichzeitig verwendet: Schließlich kann man die Speisen durch das Glas der Tür ohnehin nur schwer erkennen, sodass das Abblocken des Lichts durch eines der oberen Bleche i. Erg. nebenrangig ist; man kann die Lampe über das vordere Touchpanel auch manuell an- oder ausschalten.
Der Garraum ist von einer wirklich sehr eindrucksvollen Größe (≈ 38,6 × 47,2 × 42,2 cm, Hmax × Bmax × Tmax d. Garraums): Das Garvolumen von ≈ 77,0 l ist erheblicher als dasjenige von AEG (≈ 72,0 l) und von Bauknecht (≈ 73,0 l). Daher kann man in diesem Garraum auch Speisen von ausladenderer Größe ohne Mühe zubereiten: Wir haben bspw. auch Tomahawk Steaks im Garraum deponieren können, um sie nach dem ursprünglichen Searen noch schonend durchziehen zu lassen. Deshalb kann man dieses Modell auch in Mehrpersonenhaushalten ohne wirkliche Einbußen verwenden.
Die Einschubebenen
Die hier vorhandenen Einschubebenen sind in der Garpraxis vollkommen ausreichend, kann man die Höhe, in der die Speisen während des Garens verweilen sollen, doch sicher an den jeweiligen Garmodus anpassen; so muss man bspw. die Pizza im einschlägigen Pizzaprogramm in der 1. Ebene deponieren, kann sie doch nur so in den Genuss der max. Wärmepower des Modells kommen.
Dank der ins Metall eingeprägten Zahlen (1, 2, 3 usw.) kann man problemlos erkennen, welche Ebene man verwenden muss: Schließlich wird bspw. in den Garhinweisen der Bedienungsanleitung auch regelmäßig von der jeweiligen Garposition gesprochen.
Das Schiebeverhalten von Blechen & Co.
Die Schiebebewegung ist größtenteils leichtgängig; nur manchmal können sich die Bleche verhaken, sodass man sie noch einmal hervorholen, den Winkel um ein paar Grad verändern und sie schließlich wieder hineinschieben muss. Das kann enervieren, stellt in der Praxis aber kein wirkliches Problem dar.
Diesen Eindruck erhielten wir auch während des Gebrauchs der anderen Teile des Zubehörbündels: Man muss auch das Grillrost nur präzise in den Garraum schieben.
Die Teleskopschienen
Der GO66E PIZZA350C kann von Werk aus ein Paar Teleskopschienen vorweisen, die auch schon mit dem Garraum verbunden sind. Sie sind solchermaßen stabil, dass man sie auch während des Garens von sehr schweren Speisen verwenden kann (bspw. also einer Gans, einem Huhn usw.), ohne dass dies den Gebrauch der Teleskopschienen erschweren würde; die Schiebebewegung ließ sich von uns immer leichtgängig vornehmen.
Das Zubehörbündel des Modells schließt ein Doppelpack an Backblechen und ein variabel verwendbares Rost ein. Eines dieser Backbleche ist von einem sehr simplen Stil mit einer Höhe von nur ≈ 2,8 cm; hier lassen sich Speisen aus Fleisch, Fisch und Gemüse mit viel Spielraum verteilen. Derweilen ist das andere Backblech sehr viel höher (≈ 5,8 cm). Dessen Gebrauch ist in verschiedenen Situationen sinnvoll, bspw. während des Grillens, wenn man verhindern will, dass Fleisch- und Fischjus den Garraumboden verschandeln; sie können sich so vielmehr in diesem Blech sammeln, von wo aus sie sich am Ende des Garens auskippen lassen. Das Rost ist vor allem dann wertvoll, wenn die Speisen von allen Winkeln aus Wärme abbekommen sollen, bspw. also beim Garen im Garmodus HEISSLUFTFRITTEUSE (AIR FRY) o. Ä. Dem GO66E PIZZA350C wurde von Werk aus, ähnlich wie dem Modell von AEG, ein spezielles Pizzablech aus Metall verliehen: Dessen Qualität in der Garpraxis handeln wir an anderer Stelle noch sehr viel näher ab.
Die Bedienung
Das Handteil der Tür
Der Tür wurden Gelenke von einer sehr soliden Qualität verliehen, weshalb man die Türbewegung sehr sicher vornehmen kann. Schön ist auch das rundliche Handteil aus Metall, das sich vollkommen problemlos und mit sicherem Grip packen lässt. Die Tür kann man herab- und hochklappen, ohne dass diese Klappbewegung mit wirklich viel Widerstand verbunden wäre.
Genau wie bspw. das Modell von AEG kann auch dieses einen speziellen Mechanismus vorweisen, durch den sich die Tür nur mit einem maßvollen Tempo schließen lässt: So muss man sich keinerlei Gedanken über Schäden an den Materialien der Tür, vor allem am Glas, machen (GENTLECLOSE).
Das Touchpanel
Oberhalb der Tür ist das volle Touchpanel des GO66E PIZZA350C erreichbar. Außer den sechs Touchelementen ist auch noch ein Screen erkennbar, der bspw. das aktuelle Garprogramm, die mit demselben verbundenen Garparameter usw. veranschaulicht. Die Touchelemente sind nicht nur mit sinnvollen Graphiken, sondern auch mit englischsprachigen, aber vollends verständlichen Texten versehen. Schließlich ist noch ein Drehrad vorhanden, über das man Temperatur & Co. anpassen kann.
Mit ≈ 16,5 × 2,5 cm (Bmax × Hmax d. Screens) kann der Screen eine wirklich ansprechende Größe vorweisen. Gleichwohl stellt er viele Texte nur als Abbreviaturen dar, bspw. während des Vorheizvorgangs PRHT anstelle von PREHEATING. Wunderbar ist aber, dass man den Screen aus allen Winkeln ablesen kann, auch aus mehr als ≈ 1 m. Schließlich lässt er auch die Garparameter hellweiß und in einer sehr ansehnlichen Größe erkennen. Gewiss: Die Sonne kann, sollte sie vor den Screen scheinen, in erheblichem Maße Spiegelungen verursachen, was aber auch nur schwerlich vermeidbar ist und sich auch bei den Modellen von AEG und Bauknecht verzeichnen ließ.
Die verschiedenen Teile des Touchpanels
Die sechs Touchelemente sind am Fuße des Screens erreichbar: Sie ordnen sich um das Drehrad herum an, das sich in hellerem Grau sehr schön vom Schwarz des Glaspaneels abheben kann. Das Touchpanel ist im Grunde sehr verlässlich; nur manchmal kann es passieren, dass man eine Geste wiederholen muss, wenn man nun bspw. ein anderes Menü der Garprogramme erreichen will. Was den ein oder anderen verwundern wird: Man muss die Touchelemente wirklich drücken, wenn man das Modell wirksam ansprechen will. Während die hier erkennbaren Graphiken nur mehr oder minder plausibel sind, stellen sich die außerdem vorhandenen Texte als vollkommen verständlich dar. Daher ist der Gebrauch des GO66E PIZZA350C im Grunde sehr eingängig – leider aber nicht rundum.
Was wir vor allem monieren müssen: Während der Wahl des Garprogramms stellt das Modell nur Graphiken dar, die von einer sehr ansprechenden Qualität sind, von denen sich viele indes nur sehr schwer einordnen lassen. Während die Graphiken von OBER- UND UNTERHITZE und anderen standardmäßigen Garprogrammen ohne Weiteres verständlich sind, verhält es sich mit denjenigen von GROSSFLÄCHENGRILL, GROSSFLÄCHENGRILL MIT LÜFTER usw. schon anders. Hier ist ein Blick in die Bedienungsanleitung notwendig.
Die Garprogramme
Der GO66E PIZZA350C erschließt Garprogramme aus der Gruppe PRO BAKE (16) und Garprogramme aus der Gruppe AUTO BAKE (22): Nach der Wahl von PRO BAKE kann man außer den Basics des Garens (also bspw. HEISSLUFT) auch speziellere Garprogramme wie bspw. HEISSLUFTFRITTEUSE (AIR FRY) wählen, die sehr schön erkennbar machen, wie variabel man das Modell doch verwenden kann (vgl. diesbzgl. die Tabelle). Nach der Wahl eines Garprogramms aus der Gruppe PRO BAKE muss man noch alle erheblichen Garparameter einprogrammieren: Wie viel Spielraum währenddessen erschlossen wird, ist immer vom jeweiligen Garprogramm abhängig.
Während eines Garvorgangs kann man alle einschlägigen Garparameter des jeweiligen Garprogramms vom Screen ablesen. Was wir aber vermissen: Die aktuelle Temperatur im Garraum. So stellt das Modell dar, welche Temperatur es unter Würdigung der vorher einprogrammierten Garparameter erreichen soll, enthält einem aber die jeweilige Temperatur vor. Daher kann man auch nur schwer absehen, wie viele Minuten es voraussichtlich noch dauern wird, bis der Vorheizvorgang vorüber ist und man die Speisen im Garraum deponieren kann. Das stellt eine erhebliche Beeinträchtigung des Gebrauchserlebnisses dar.
Das Drehrad
Alle Garparameter wie bspw. die Temperatur lassen sich mühelos per Drehrad einstellen, denn: Wie präzise man die Temperaturprogrammierung vornehmen will, lässt sich über das Tempo der Drehbewegung verändern. So ist die Temperatur in Sprüngen von ± 1, 5 oder 10 °C einstellbar. Das ist ein sehr cleveres, erstaunlich eingängiges Prinzip, durch das sich die Temperaturprogrammierung sehr viel leichtgängiger als bspw. beim Modell von Bauknecht verwirklichen lässt.
Welche Temperaturen sich einstellen lassen, ist immer vom jeweiligen Garprogramm abhängig. Die max. Temperaturprogrammierung von 350 °C ist bspw. nur im Garprogramm PIZZAPLUS wählbar. Will man Fleischspeisen wie bspw. Racks, Ribs & Co. servieren, so ist im Garprogramm GROSSFLÄCHENGRILL ein Temperaturpeak von max. 300 °C einstellbar, den das Modell am Ende auch annähernd erreichen kann. Grillaromen lassen sich in dem Modell also allemal erreichen. Das Wunderbare an der enormen Power des Modells ist, dass man so auch anspruchsvolle Speisen aus Fleisch und Fisch in wirklich ansehnlicher Qualität servieren kann, ohne dass dies sonderlich mühevoll wäre. Ganz wunderbar ist bspw. das Garprogramm HEISSLUFTFRITTEUSE (AIR FRY), in dem sich der GO66E PIZZA350C ähnlich wie ein Air Fryer verwenden lässt: Hier erhalten bspw. auch Pommes ein ausgesprochen gleichmäßiges Goldbraun, weil die Ventilation in diesem Garprogramm so wirksam ist.
Die Automatikprogramme
Außer den hiervor angesprochenen Garprogrammen aus der Gruppe PRO BAKE sind auch noch sehr viel speziellere, sich einzelnen Speisen widmende Garprogramme aus der Gruppe AUTO BAKE wählbar: Sie veranschaulicht der Screen leider nur anhand von Codes (PR01 – PR22), sodass der jeweilige Code regelmäßig in der Bedienungsanleitung nachgeschlagen werden muss. Das macht den Gebrauch dieser Garprogramme sehr viel mühsamer.
Wie aber verhält es sich mit dem Spielraum, den diese Garprogramme erschließen? Nun, man kann mit ihnen sehr viele verschiedene Speisen servieren, außer lieblich-süßen Schmankerln wie bspw. APFELKUCHEN, APFELSTRUDEL oder SCHOKOLADENSOUFFLÉ auch anspruchsvollere Speisen mit Fleisch und Fisch (bspw. GERÖSTETES RINDFLEISCH, GEBACKENER/GEGRILLTER FISCH oder SCHWEINEBRATEN). Während sich die Garparameter, die von Werk aus mit diesem Garprogrammen verbunden sind, als sehr verlässlich erwiesen, ist es doch verdrießlich, dass ein jedes Mal in der Bedienungsanleitung nachgeschlagen werden muss, welches Teil des Zubehörbündels man verwenden muss, in welcher Ebene des Garraums man es deponieren muss usw. Es wäre sehr viel schöner, wenn der Screen des GO66E PIZZA350C all dies erkennen ließe.
Der Timer
Man kann den Timer des GO66E PIZZA350C in verschiedenen Weisen verwenden: So lässt sich vorab einstellen, wann das jeweilige Garprogramm enden soll (00:01 – 23:59 h). Am Ende des Timers lässt das Modell einen Ton erschallen, den man auch aus mehr als ≈ 1 m noch wahrnehmen kann (max. ≈ 44,6 dB aus ≈ 1 m). Das ist ein klassisch-konventioneller Timer, wie man ihn auch von anderen, sehr viel älteren Modellen her kennen wird.
Anstelle eines solchen Timers kann man aber auch einstellen, dass das Modell nach 00:01 – 23:59 h nur einen Alarm ausspielen soll, ohne dass dann aber bspw. auch das aktuelle Garprogramm enden soll. Das ist in manchen Situationen wirklich sinnvoll, bspw. wenn der Alarm nur daran erinnern soll, dass man die Speisen im Garraum nach einer Weile wenden muss. Schließlich kann man durch den Timer auch erreichen, dass sich die Speise zu einem vorab einprogrammierbaren Zeitpunkt servieren lassen wird (00:01 – 23:59 h). Dank dieses ZEITVERZÖGERTEN ENDES muss man die Speise nur vorher schon in den Garraum schieben und kann sie am Ende passend hervorholen, bspw. also anlässlich eines abendlichen Besuchs von Freunden und Familie, wo sie dann noch wundervoll-warm ist.
Die Tonhinweise
Der GO66E PIZZA350C ist während des Gebrauchs nicht still, sondern lässt Geräusche hören, bspw. während man Garprogramme, Garparameter usw. verstellt. Wie laut oder leise diese Geräusche sein sollen, ist in vollem Maße einstellbar. Monieren ließe sich nur, dass dieses Menü alles andere als intuitiv erreichbar ist, auch wenn die hier erscheinende Abbreviatur (VOL) plausibel erscheinen muss: Man kann erreichen, dass die Geräusche am Ende mit einem Schalldruckpegel von ≈ 39,0 – 44,6 dB aus ≈ 1 m vor dem Modell ausgegeben werden. So kann man die Geräusche jederzeit an verschiedene Situationen anpassen, sie also bspw. dann sehr viel leiser machen, wenn man abends noch ein Garprogramm verwirklichen, gleichzeitig aber niemanden in anderen Teilen des Haushalts enervieren will.
Die Sicherheit
Die Wärmeisolation des Modells
Der GO66E PIZZA350C lässt sich auch vollkommen sicher verwenden, kann man sich während des normalen Gebrauchs doch nur schwerlich an den äußeren Teilen des Modells verbrennen. Auch das Verwenden der max. Temperaturprogrammierung von 350 °C ließ das Modell nach ≈ 30 min nur in Teilen warm werden: Wir maßen bspw. an der Tür einen Temperaturpeak von ≈ 42,6 °C, was alles andere als erheblich ist. Schließlich lässt sich auch das Touchpanel während des Garens sicher verwenden: Hier wurden es nur max. ≈ 32,6 °C.
Die Temperaturen des Handteils
Muss man die Tür am Ende eines Garprogramms herabklappen, so ist dies problemlos machbar: Hier werden regelmäßig nur Temperaturpeaks von ≈ 28,1 °C erreicht, weshalb sich niemand an dem hier vorhandenen Handteil verbrennen wird. Gewiss: Nach der Beendigung eines Garvorgangs mit max. Temperatur kann viel Wärme heraus wabern – das aber ist ein Sicherheitsrisiko, das mit dem Garen an sich und daher mit allen Modellen in demselben Maße verbunden ist.
Die Sperre des Touchpanels
Schließlich lässt sich das Touchpanel auch sperren, sodass im Weiteren niemand ein Garprogramm wählen, Garparameter & Co. verändern usw. kann. Stellt man die Sperre einmal an, während das Modell einen Garvorgang vornimmt, so wird dem Garvorgang weiter nachgegangen; nach dem Ende des Garens muss man die Sperre aber wieder ausstellen. Was sich monieren ließe: Dass man das An- und Ausschalten über denjenigen Teil des Touchpanels verwirklichen muss, der mit der Lampe im Garraum verbunden ist; das ist wirklich alles andere als intuitiv.
Die Reinigung
Das Reinigungsprogramm
Wir haben den GO66E PIZZA350C nach dem Gebrauch immer vollkommen problemlos säubern können. Einer der Gründe ist sicherlich, dass alle Winkel des Garraums spielend von vorne aus erreichbar sind. Will man in den Genuss einer sehr wirksamen Grundreinigung kommen, so lässt sich auch das spezielle Reinigungsprogramm PYROLYSE verwenden, denn: Durch die in diesem Modus vorherrschenden Temperaturen lassen sich viele Spuren des Garens wirksam verbrennen, in Asche verwandeln und am Ende, wenn die Temperatur des Garraums wieder maßvoll ist, innerhalb von nur ≈ 1 min auswischen. Die PYROLYSE ist sehr wirksam, deren Gebrauch aber nur in manchen Situationen wirklich sinnvoll: Man kann auch süße Marinaden u. Ä. mit einem weichen Tuch, warmem Wasser und passendem Spülmittel wirksam vom Obermaterial des Garraums abwischen.
Das Vorbereiten des Reinigungsprogramms
Was außerdem wesentlich ist: Weil die Temperaturen im Garraum während der PYROLYSE so enorm werden, muss man vorher alle Teile des Zubehörs aus dem Garraum herausnehmen. Das schließt vor allem die im Garraum evtl. noch vorhandenen Bleche usw. ein: Schließlich würden die Temperaturen Schäden an der Emaille verursachen. Genauso sehr muss man die seitlich vorhandenen Einschübe aus Metall herausnehmen.
Die Bedienungsanleitung
Tipps & Tricks in der Bedienungsanleitung
Die Bedienungsanleitung des GO66E PIZZA350C ist von einer sehr ansprechenden Qualität: Alles, was man über den Gebrauch des Modells und die verschiedenen Garprogramme wissen muss, stellt der deutschsprachige Teil der Bedienungsanleitung in einem sehr plausiblen Stil dar. Schließlich sind auch viele schwarz-weiße Graphiken vorhanden, die einen Großteil des Textes illustrieren und das Textverständnis in erheblichem Maße verbessern.
Wertvoll sind die Hinweise über die verschiedenen Garprogramme des GO66E PIZZA350C: Sie stellen die wesentlichen Merkmale eines jeden Garprogramms dar, sodass man eher einordnen kann, wann der Gebrauch von welchem Garprogramm sinnvoll ist. Genauso verhält es sich auch mit den Automatikprogrammen, also den Garprogrammen, in denen das Modell alle wesentlichen Garparameter schon von allein einstellt: Hier stellt Gorenje bspw. dar, wo man welches Blech einschieben muss. All dies wird in einem sehr übersichtlichen, viele Tabellen verwendenden Stil verwirklicht, weshalb man die Bedienungsanleitung so problemlos verwenden kann.
Strom & Schall
Der Stromverbrauch in verschiedenen Garprogrammen
Während des Gebrauchs des GO66E PIZZA350C haben wir einen vollkommen passablen Stromverbrauch erhoben. Dieser ist aber immer von den verwendeten Garparametern, vor allem also von dem Garmodus und der Temperatur, die das Modell im Garraum erreichen soll, abhängig. Wir maßen, dass man während eines ≈ 1 h dauernden Garvorgangs im Garmodus OBER- UND UNTERHITZE mit einer Temperaturprogrammierung von 200 °C einen Verbrauch von ≈ 0,75 kWh (≈ 0,20 €) einplanen muss, während es im Garmodus GROSSFLÄCHENGRILL mit max. Temperaturprogrammierung von 300 °C Grilllevel ≈ 1,66 kWh (≈ 0,45 €) sind. Der Garmodus PIZZAPLUS mit einer Temperatur programmierung von 350 °C stellt sich anders dar: Nach ≈ 30 min des Vorheizens (≈ 1,03 kWh und ≈ 0,28 €) muss die Pizza nur ≈ 3:30 – 7:00 min im Garraum verweilen, ehe man sie servieren kann. Pro Pizza sind dies also nur ≈ 0,10 – 0,21 kWh und ≈ 0,03 – 0,06 €, je nachdem, in welchem Maße sie mit Gemüse, Fleisch, Fisch usw. versehen ist; so sollte man bspw. bei wasserreichem Gemüse eher ≈ 7:00 min oder evtl. noch mehr einplanen.
Was kostet mich das Pizzabacken im Gorenje GO66E PIZZA350C?
Möchten Sie wissen, wie viel Strom Sie durch das regelmäßige Backen von Pizza in dem Modell verbrauchen würden und mit welchen Stromkosten dies verknüpft wäre? Dann können Sie unseren Stromverbrauchsrechner verwenden! Sie müssen nur alle wesentlichen Parameter an Ihre persönlichen Ansprüche anpassen, also bspw. einstellen, wie viele Male pro Woche Sie Pizza backen würden, wie viele Pizzen Sie ein jedes Mal servieren würden und wie schwach oder stark Sie die Pizzen während des Backens bräunen möchten. Der Stromverbrauchsrechner stellt am Ende alles Wesentliche in einer übersichtlichen Tabelle dar.
Hier können Sie wählen, wie intensiv die Bräunung der Pizzen erfolgen soll. Der im Ergebnis erreichte Bräunungserfolg ist mit der Dauer des jeweiligen Backvorgangs verknüpft, sodass eine schwächere Bräunung einen niedrigeren Stromverbrauch und eine stärkere Bräunung einen höheren Stromverbrauch bedeutet.
Wenn Sie pro Session mehrere Pizzen hintereinander backen möchten, wählen Sie "volle Vorheizphase nur einmal pro Session". Dann preisen wir den Stromverbrauch einer vollen Vorheizphase nur einmal pro Session ein und addieren ab der 2. Pizza nurmehr den Stromverbrauch einer ≈ 2:30 min dauernden Nachheizphase. Schließlich muss der Backraum nach der Herausnahme einer jeden Pizza nachheizen, bis er wieder eine zum Pizzabacken passende Temperatur erreicht hat. Wenn Sie wiederum pro Session nur eine einzelne Pizza backen oder sich sehr viel Zeit zwischen den einzelnen Backvorgängen lassen möchten, wählen Sie vielmehr "volle Vorheizphase pro Pizza".
Hier können Sie den Strompreis an den Wert anpassen, den Sie im jetzigen Zeitpunkt pro kWh zahlen. Grundsätzlich knüpfen wir in den Kalkulationen an einen Strompreis i. H. v. ≈ 0,27 € pro kWh an.
Stromverbrauch & Stromkosten
| Zeitraum | Stromverbrauch in kWh | Stromkosten in € |
|---|---|---|
| Pro Woche | – | – |
| Pro Monat | – | – |
| Pro Jahr | – | – |
Der Schallausstoß im Spezialprogramm PIZZAPLUS
Der Schallausstoß, den man während des Garens vom GO66E PIZZA350C her vernehmen kann, ist größtenteils sehr maßvoll. Doch können die Geräusche beim Garen mit max. Temperatur, bspw. also im Garmodus PIZZAPLUS, sehr viel erheblicher werden: Hier maßen wir einen Schalldruckpegelpeak von ≈ 47,4 dB aus ≈ 1 m. Anders stellt sich dies wiederum in vielen anderen Garprogrammen dar: So stellen sich die Geräusche bspw. während des Gebrauchs des Garprogramms OBER- UND UNTERHITZE als sehr leises Wispern dar. Wir maßen hier ≈ 37,3 dB, in Teilen Schalldruckpegelpeaks von max. ≈ 38,0 dB, wieder aus ≈ 1 m vor dem GO66E PIZZA350C.
Die Geschwindigkeit & Gleichmäßigkeit
Die Temperaturkurven im Garprogramm OBER- UND UNTERHITZE
Der GO66E PIZZA350C kann in einem sehr soliden Tempo vorheizen, vor allem nach der Wahl der SCHNELLVORHEIZFUNKTION: Dies maßen wir exemplarisch im Garmodus OBER- UND UNTERHITZE mit einer Temperaturprogrammierung von 200 °C. Der Temperaturpeak von ≈ 216,9 °C ließ sich nach ≈ 9 min verzeichnen. Was aber wesentlich ist: Man muss die SCHNELLVORHEIZFUNKTION vor dem Anstoßen des Garvorgangs eigenständig anschalten; das ist im Grunde problemlos machbar, leider aber nicht so wirklich eingängig.
Hier veranschaulichen wir, wie sich die Temperaturen im Garraum während des Garens im Garmodus OBER- UND UNTERHITZE mit einer Temperaturprogrammierung von 200 °C verteilen und wie stabil sie während eines ≈ 1 h andauernden Garvorgangs sind. Wir haben erhoben, dass sich die Temperatur in allen Teilen des Garraums stabil hält: So wichen die Temperaturen nach dem Ende des Vorheizens nur um max. ≈ 6,9 °C auseinander; während des Vorheizens waren es max. ≈ 42,5 °C. Das ist enorm, während des Vorheizvorgangs aber im Grunde vollends gleichgültig.
Die Temperaturkurven im Garprogramm GRILL
Die Temperaturen im Garmodus GRILL sind auch in einem vollkommen ausreichenden Maße stabil: Sie nehmen nach dem Erreichen des Temperaturpeaks immer weiter ab, sodass wir nach dem Vorheizen ein Schwanken von nur ≈ 13,1 °C maßen. Das ist, auch weil die Temperaturen in diesem Garmodus und im max. Grillevel sehr erheblich sind (max. ≈ 330,9 – 340,8 °C, abhängig von der jeweiligen Garraumposition), in der Grillpraxis keinerlei Problem.
Die Backleistung
Genau wie schon an anderer Stelle veranschaulichen wir auch hier, wie es sich mit den verschiedenen Teilen des Zubehörbündels verhält, die den Gebrauch des Pizzaprogramms abrunden sollen. Danach stellen wir dar, wie die verschiedenen Pizzen am Ende der einzelnen Backvorgänge in dem GO66E PIZZA350C aussahen, verbunden mit unseren Eindrücke von ihnen.
Die Pizzaplatte aus Metall
Dem GO66E PIZZA350C wurde von Gorenje eine Pizzaplatte aus Metall verliehen, die sehr viel schwerer ist, als man von außen her annehmen würde (≈ 2,4 kg, mmax d. Pizzaplatte). Man kann sie aber bspw. an ihren Seiten sicher packen und im Weiteren in den Garraum schieben. Dies muss vor dem Vorheizen des Pizzaprogramms passieren, damit das Metall die enormen Temperaturen annehmen kann. Danach muss man nurmehr die Pizza über ihm deponieren. Von Vorteil ist die Größe von ≈ 45,8 × 39,3 cm (Bmax × Hmax d. Pizzaplatte), denn: So lassen sich im Grunde alle nur vorstellbaren Pizzen wunderbar ausbacken, auch wenn sie mal ausladender sein sollten.
Die Metallplatte ist sehr viel leichter als diejenige, die das Modell von AEG vorweisen kann. Gleichwohl hinterließ sie Eindruck, wurde der Boden der Pizza am Ende doch regelmäßig sehr rösch. Auch die Bräunungsleistung war sehr ansprechend: Am Ende des Pizzaprogramms ließ ein Großteil des Pizzabodens ein sehr gleichmäßiges Goldbraun erkennen.
Der Pizzaschieber
Schließlich kann der GO66E PIZZA350C auch einen Pizzaschieber aus Metall vorweisen. Dies ist wertvoll, kann man die Pizza so doch vollkommen sicher in den sehr heißen Garraum schieben, ohne dass sich die Hände dem Garraum nähern müssen. Vor dem Gebrauch muss man den vorderen Teil aus Metall mit dem Stiel verbinden, was in max. ≈ 1 min machbar ist. Auch wenn sich die Qualität in Teilen verbessern ließe, ist der Pizzaschieber doch sehr stabil. Die Größe von ≈ 31,8 × 31,7 cm (Bmax × Tmax d. Pizzaschiebers) ist auch dann noch ausreichend, wenn man Pizzen von amerikanischem, also sehr ausladendem Stil servieren will.
Der Gebrauch dieses Pizzaschiebers ist essenziell: Schließlich will man die Pizza in einer schnellen, simplen und vor allem auch sicheren Weise im Garraum deponieren, präzise über der hiervor angesprochenen Metallplatte. Nach der Vorheizphase des Pizzaprogramms herrschen im Garraum max. ≈ 317,3 °C, weshalb auch die Metallplatte außerordentlich heiß ist. Ohne den Pizzaschieber ließe sich die Pizza niemals in einem solchen Tempo über der Metallplatte deponieren, ohne dass man sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit am Modell verbrennen würde. Was verwundern muss: Dem Metall wurden keinerlei Löcher versehen, sodass man das Metall vor dem Hochheben der Frischpizza mit reichlich Gries versehen sollte; ansonsten kann der weichere Boden einer Frischpizza leider spürbar am Metall ankleben.
Was aber sehr viel wesentlicher als das Equipment ist: Wie ansehnlich wurden die Pizzen, die wir in den vergangenen Wochen mit dem GO66E PIZZA350C buken? Eines vorab: Wir sind den Backvorgängen jeweils in den einschlägigen Pizzaprogrammen nachgegangen, beim Backen der Frischpizza also mit einer max. Temperatur von ≈ 317,3 °C im Garraum. Die Frischpizza ließen wir nach dem Ende des mit dem passenden Pizzaprogramm verbundenen Vorheizvorgangs ≈ 3:30 min im Garraum, die anderen Pizzen wiederum volle ≈ 7:00 min, wie dies von Gorenje in der Bedienungsanleitung eigens vorgeschlagen wird.
Pizza Salame | ursprüngliche Temperatur von ≈ -18 °C
Der GO66E PIZZA350C hinterließ hier einen sehr soliden Eindruck, war doch bspw. der Boden der Pizza am Ende rundherum knuspernd-kross – manchen Testerinnen & Testern aber erschien er schon sehr dörr. Monieren ließe sich außerdem, dass er in vielen Teilen an Farbe vermissen ließ, die Bräunungsleistung also nur durchwachsen war. Sehr ähnlich stellte sich die Situation auch beim Käse dar: Während ein Großteil des Käses vorbildlich schmolz, war er am Ende doch noch immer ausgesprochen hell; mikroskopische schwarze Stellen wiederum ließen sich nur in Teilen erkennen, bspw. an dem nach oben hin schauenden Salamirand. Alles in allem war die Qualität durchaus ansehnlich, die Pizza als solche aber wahrlich kein Meisterwerk.
Frische Pizza Margherita | ursprüngliche Temperatur von ≈ 20 °C
Sehr viel schöner wurde die ursprünglich ≈ 20 °C warme Frischpizza im neapolitanischen Stil: So wurde die Textur in allen Teilen ansprechender, wie sich bspw. an den vereinzelten schwarzen Stellen im Stile eines Leopardenmusters erkennen ließ. Die Pizzaränder wurden sehr voluminös und ließen auch kein Wasser vermissen: Sie waren also von innen her noch wundervoll-weich („chewy“). Sehr ähnlich stellte sich der Pizzaboden dar: Durch den Gebrauch der Metallplatte wurde er vollends stabil und knuspernd-kross. Der Mozzarella verwandelte sich innerhalb der ≈ 7:00 min im Garraum in eine weiß-bräunliche Masse, von der sich nur in Teilen dunklere Spuren abhoben; der Geschmack wurde süperb. Schön ist wiederum, dass alle Teile der Pizza wirklich ähnlich aussahen, was aber auch verständlich ist: Schließlich sind die Temperaturen im Garraum sehr stabil, wenn man das Pizzaprogramm mit max. Temperatur verwendet; das Schwanken von ≈ 13,5 °C, das sich während des vollen Backvorgangs verzeichnen ließ, erwies sich als gleichgültig.
Pizza Margherita ohne Gluten & Co. | ursprüngliche Temperatur von ≈ -18 °C
Diese Pizza ließ sich in einer annehmbaren Qualität aus dem GO66E PIZZA350C heraus servieren: Während der Boden der Pizza am Ende des Pizzaprogramms vollends stabil war, ließ er doch an Wasser vermissen – er war doch schon sehr spröde, ähnlich wie auch die oberen Teile des Pizzarands. Sehr viel eindrucksvoller wurden bspw. die Tomaten: Diese erhielten durch die properen Temperaturen einen wirklich wunderbaren Geschmack; die schwärzlichen Stellen, die sich vor allem an Teilen des Pizzarands erkennen ließen, stellten nur einen äußeren Makel dar, waren also nicht mit einer Geschmackseinbuße verbinden. Genauso ansprechend wurde der Mozzarella: All die mit ihm versehenen Teile der Pizza erhielten schlussendlich ein schönes, wenn auch noch eher helles Goldweiß.
Die Temperaturkurven im Spezialprogramm PIZZAPLUS
Während des Gebrauchs des Pizzaprogramms sind die Temperaturen im Garraum wirklich sehr stabil, wie anhand dieses Graphen sehr schön erkennbar wird. Auch lassen sich die enormen Temperaturpeaks von max. ≈ 317,3 °C ablesen, die sicherstellen, dass die Pizza am Ende des Pizzaprogramms wirklich rundum-rösch werden kann; auch wenn sich die Qualität in ein paar Teilen verbessern ließe, stellen die Pizzen doch einen durchaus runden Genuss dar und werden sehr viel verlockender als in klassisch-konventionellen Garprogrammen (wie bspw. OBER- UND UNTERHITZE).
Bauknecht
BBI4S8HM1SK

Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Garraums (Hmax × Bmax × Tmax): ≈ 36,6 × 46,8 × 42,6 cm
- Volumen des Garraums (Vmax): ≈ 73,0 l
- Temperaturen (tmin – tmax): 30–310 °C (abhängig von Garprogramm & Co.)
- Garprogramme: 8 (vgl. diesbzgl. die Tabelle)
- Automatikprogramme: 6 (vgl. diesbzgl. die Tabelle)
- Zubehör: Air-Fry-Garkorb (1 ×); Backbleche (2 ×); Teleskopschienen (2 ×); Tropfschale (1 ×)
Pro
- gleichmäßig verteilte Temperaturen in allen Gaprogrammen
- solide Garleistung bzgl. Gemüse, Fleisch und Fisch in allen Garprogrammen
- sehr leichtgängige Reinigung mit Wasserdampf
Contra
- Backleistung bzgl. Pizza ließe sich in Teilen verbessern (so bspw. bzgl. der Bräunungsleistung)
- kann kein spezielles Zubehör zum Pizzabacken vorweisen
- überschaubare Spanne an Garprogrammen
- Screen stellt leider nur Graphiken, nicht aber auch die Namen der jeweiligen Garprogramme dar
Größe, Gewicht & Co.
Dank seiner Größe (≈ 59,7 × 59,5 × 56,4 cm, Hmax × Bmax × Tmax d. Modells) kann man den Bauknecht BBI4S8HM1SK vollkommen problemlos anschließen. Auch das Gewicht ist mit ≈ 36,9 kg (mmax d. Modells) so maßvoll, dass man das Modell ohne sonderlich viel Mühe ins Haus heben kann. Das ist bspw. dann von Vorteil, wenn man es ein paar Treppen emporheben muss.
Das Modell von vorne
Das einen Großteil der Tür vereinnahmende Glas ist sehr stabil. Durch seinen dunklen Ton aber lassen sich die Speisen während eines Garvorgangs nur schwer erkennen, weshalb man deren jeweiligen Stand auch nur erahnen kann. Daher ist auch die durchaus eindrucksvolle Größe von ≈ 42,0 × 29,0 cm (Bmax × Hmax d. Glases) eher gleichgültig, weil durch das Glas nur Schemen erkennbar sind. Auch ist die Lampe des Garraums nicht solchermaßen hell, dass sich Speisen rundherum erkennen ließen; aus diesem Grund muss man im Grunde immer die Tür abklappen, wenn man die Qualität der Speisen einsehen will. Die Lampe lässt sich über einen Teil des vorne erreichbaren Touchpanels nach Wunsch an- oder ausschalten.
Die Größe des Garraums (≈ 36,6 × 46,8 × 42,6 cm, Hmax × Bmax × Tmax d. Garraums) ist passabel: Das Garvolumen von ≈ 73,0 l ist in der Garpraxis vollkommen ausreichend und bspw. dem von AEG (≈ 72,0 l) ähnlich. Für das Garen von Speisen von ausladenderer Größe wie bspw. Frenched Racks ist der Spielraum innerhalb des Garraums wunderbar. Man kann aber auch eindrucksvolle Massen anderer Speisen (bspw. Gemüse) in dem Garraum deponieren, ohne dass sie einander verdecken würden. Auch dann, wenn mehrere Verbraucherinnen & Verbraucher im Haushalt wohnen, kann man den Bauknecht BBI4S8HM1SK sinnvoll verwenden.
Die Einschubebenen
Genau wie die anderen Modelle kann auch der Bauknecht BBI4S8HM1SK eine Handvoll verschiedener Einschubebenen vorweisen. So lassen sich Speisen immer problemlos in diejenige Ebene einschieben, die unter Würdigung von Garprogramm, Garparametern usw. sinnvoll ist. So wird bspw. in der Bedienungsanleitung sehr schön veranschaulicht, in welcher Ebene man welche Speisen deponieren soll.
Dem vorderen Metall des Garraums wurden Zahlen (1, 2, 3 usw.) verliehen, die sich von vorne aus sicher erkennen lassen. Das ist aus dem Grunde sehr schön, dass in den Garhinweisen, die in der Bedienungsanleitung lesbar sind, regelmäßig der Gebrauch der 1. Ebene, der 2. Ebene, der 3. Ebene usw. vorgeschlagen wird. Dank dieser Zahlen lassen sich die Ebenen, die in den Garhinweisen angesprochen werden, sicher erkennen.
Das Schiebeverhalten von Blechen & Co.
Auch wenn die Qualität der hier vorhandenen Mechanik im Grunde sehr ansprechend ist, kann es doch durchaus passieren, dass sich die Bleche während der Schiebebewegung verhaken. Man muss sie dann regelmäßig nur druckvoller voran schieben, bis sie in vollem Maße im Garraum sind; ein wirkliches Hindernis nahmen wir hier niemals wahr.
Gerade auch der Gebrauch des speziellen Air-Fry-Garkorbs, von dem nur dieses Modell ein Exemplar vorweisen kann, erwies sich als mühevoll: Hier muss der Winkel in vollem Maße passen, wenn man ihn in den Garraum hinein- oder herausschieben will.
Die Teleskopschienen
Auch der Gebrauch des Bauknecht BBI4S8HM1SK ist durch die hier vorhandenen Teleskopschienen in Teilen sehr viel sicherer machbar: Sie sind vollkommen stabil, weshalb man auch sehr schwere Speisen in Gänze im Modell deponieren und sie dank der Teleskopschienen spielend hin und her schieben kann; nur manchmal nahmen wir die Schiebebewegung hier als schwergängiger wahr.
Das Zubehörbündel des Bauknecht BBI4S8HM1SK schließt alle wesentlichen Basics ein: So ist auch hier ein Doppelpack an Backblechen und ein variabel verwendbares Rost vorhanden. Die Backbleche variieren in der Höhe des Blechrands: Wir sprechen von Höhen von ≈ 2,1 cm und von ≈ 4,2 cm. Es ist also vollkommen einerlei, ob man nun Speisen aus Fleisch, Fisch und Gemüse im Garraum deponieren und nur ein gleichmäßiges Garen sicherstellen will oder ob man verhindern will, dass von den Speisen herab rinnende Marinaden, Öle usw. den Boden des Garraums verdrecken. Beides ist durch den Gebrauch des passenden Backblechs mühelos machbar. Schön wiederum ist, dass auch noch ein spezieller Garkorb verwendbar ist, der sicherstellt, dass die Speisen von wirklich allen Winkeln aus pralle Wärme erhalten: So lässt sich Convenience Food wie Pommes, Drumsticks uvm. in einer erstaunlich soliden Qualität servieren, ähnlich wie aus einem modernen Air Fryer.
Die Bedienung
Das Handteil der Tür
Die Türbewegung ist dank der hier vorhandenen Gelenke ausgesprochen leichtgängig; nur während des Abklappens lässt sich mehr Widerstand wahrnehmen. Auch wenn der Grip des Handteils rundherum sicher ist, kann sich das Metall doch sehr spürbar ins Gewebe der Hand drücken.
Dank einer speziellen Hydraulik kann man die Tür nur mit einem sehr maßvollen Tempo schließen, sodass auch eine druckvollere Schließbewegung keinerlei Schäden an den Materialien, vor allem an dem vorderen Glaspaneel, verursachen kann; die Mechanik erwies sich auch nach mehreren Wochen des Gebrauchs noch als sehr verlässlich.
Das Touchpanel
Einen Teil des Gebrauchs kann man über das vordere Touchpanel des BBI4S8HM1SK verwirklichen. Außer den sechs Touchelementen ist auch noch ein Doppelpack an Screens vorhanden, die sich um das Touchpanel herum anordnen. Der eine Screen stellt die Graphiken der verschiedenen Garprogramme dar, der andere vor allem die Garparameter des jeweiligen Garprogramms. Was sich verbessern ließe: Am Touchpanel sind nur Graphiken in hellerem Grau erkennbar, von denen viele leider nur in Teilen verständlich sind – sehr viel schöner wären einprägsame Texte, anhand derer sich erkennen ließe, wie man nun bspw. welches Menü erreichen kann usw. Außerdem ist ein Drehrad ersichtlich, über das man nicht nur das jeweilige Garprogramm wählen, sondern auch dessen Garparameter verändern kann.
Mit ≈ 6,2 × 3,4 cm (Bmax × Hmax d. Screens) sind die Screens von einer vollkommen ausreichenden Größe. Die Screens lassen sich im Grunde auch aus allen Winkeln vor dem BBI4S8HM1SK ablesen, auch aus mehr als ≈ 1 m. Ein weiterer Grund ist sicherlich, dass sich die jeweiligen Graphiken und Garparameter durch ihren hellweißen Ton sehr schön vom Schwarz des Screens abheben. Spiegelungen lassen sich regelmäßig nur dann erkennen, wenn die Sonne prall vor einen der Screens scheinen kann.
Die verschiedenen Teile des Touchpanels
Das Touchpanel des BBI4S8HM1SK ist rund ums Drehrad herum erreichbar. Während des Gebrauchs haben wir das Touchpanel ohne wirkliche Probleme verwenden können; doch kann es auch hier passieren, dass man ein paar Gesten wiederholen, also bspw. eines der Touchelemente mehrmals drücken muss. Gerade weil die Touchelemente von Werk aus nur mit Graphiken versehen sind, stellt sich der Gebrauch manchmal als sehr umständlich dar.
Genau dieses Problem stellt sich auch bei der Wahl des Garprogramms: Diese illustriert das Modell per Screen nur in Gestalt von Graphiken, an in Teilen nur schwer verständlich sind. So sind die Graphiken der klassisch-konventionellen Garprogramme (bspw. von OBER- & UNTERHITZE) noch durchaus eingängig, während sich die anderen Garprogramme anhand der Graphiken nur erahnen lassen (so bspw. RISING/AUFGEHEN). Daher muss man auch bei diesem Modell regelmäßig in die Bedienungsanleitung schauen.
Die Garprogramme
Der Spielraum, der durch die vorhandenen Garprogramme erschlossen wird, ist sehr viel schwächer als bei den anderen Modellen: So sind 8 Garprogramme vorhanden, in denen man den Garmodus wählen kann und die Garparameter von allein an die Ansprüche der jeweiligen Speise anpassen muss; 6 Garprogramme wiederum widmen sich speziellen Typen von Speisen, wie bspw. das uns an dieser Stelle schwerpunktmäßig interessierende Pizzaprogramm (vgl. diesbzgl. die Tabelle).
Während eines Garvorgangs lässt sich die aktuelle Temperatur im Garraum leider nirgends einsehen: Der BBI4S8HM1SK stellt per Screen ausschließlich dar, welche Temperatur er im Weiteren erreichen soll. Das ist aus dem Grunde sehr bedauerlich, dass man so auch nur sehr schwer absehen kann, wann die Vorheizphase vorüber sein wird – schließlich stellt das Modell während des Vorheizens nur eine passende Graphik in hellem Weiß dar, die sich wechselweise an- und ausschaltet.
Das Drehrad
Für den Gebrauch des BBI4S8HM1SK noch sehr viel wesentlicher ist aber das Drehrad: So kann man außer dem Garprogramm auch alle Garparameter wie bspw. die Temperatur hier anpassen. Dies ist wirklich sehr präzise machbar, weil sich Temperatursprünge von ± 1 °C verwirklichen lassen. Was wir aber vermissen: Ein intuitives Anpassen der Temperatursprünge (also bspw. ± 1, 5 oder 10 °C) an das Tempo der Drehbewegung, so wie dies bei dem Modell von Gorenje der Fall ist. Das würde den Gebrauch an dieser Stelle sehr viel schneller und simpler machen.
Die Temperaturspannen, die sich wählen lassen, variieren je nach Garprogramm. So lässt sich bspw. die max. Temperaturprogrammierung von 310 °C nur im Pizzaprogramm einstellen, ähnlich wie bei den Modellen von AEG und Gorenje. Schade ist, dass der BBI4S8HM1SK in manchen Garprogrammen nur eine sehr durchwachsene Power vorweisen kann: So sind bspw. im Modus GRILL nur max. ≈ 235,2 °C erreichbar, weshalb man anspruchsvolleren Fleisch- und Fischwaren kein wirklich pralles Grillaroma verleihen kann. Was wir wiederum als wertvoll ansahen, waren ein paar der Spezialprogramme wie bspw. AIR FRY/LUFTBRATEN: Schließlich kann man das Modell so wie einen modernen Air Fryer verwenden, vor allem im Verbund mit dem schon vorher angesprochenen Air-Fry-Garkorb: Wir haben hier Pommes in einer vorbildlichen Qualität servieren können, mit einem rundherum einheitlichen Goldbraun.
Die Automatikprogramme
Die sich einzelnen Typen von Speisen widmenden Garprogramme machen das Garen in Teilen sehr viel leichtgängiger, sind mit ihnen doch regelmäßig schon passende Garparameter wie bspw. die Temperatur verbunden. Die Graphiken aber, welche diese spezielleren Garprogramme veranschaulichen sollen, sind wieder nur mit viel Mühe erkennbar – mit Ausnahme allein des Pizzaprogramms, das sich anhand der im Screen erscheinenden Pizzagraphik problemlos einordnen lässt.
Der Spielraum, der von diese spezielleren Garprogrammen erschlossen wird, ist alles andere als eindrucksvoll. So kann man bspw. im Garprogramm BACKWAREN/TORTEN süße Schmankerl wie Cupcakes, Scones usw. backen. Verwundern muss aber bspw. das Garprogramm FLEISCH, das sich zum Garen aller Fleischspeisen verwenden lassen soll, was in der Garpraxis aber vollkommen absurd ist, stellen doch bspw. Flank, Rump und Sirloin Steaks vollkommen andere Ansprüche an die Temperatur im Garraum als Teile vom Hühnchen. Dies wird auch in einer der Tabellen der Bedienungsanleitung so erkennbar, leider aber nur in einem sehr schwer verständlichen Stil. Apropos Tabellen: Dass man regelmäßig in die Bedienungsanleitung schauen muss, welches Teil des Zubehörbündels man während des Garens welcher Speisen verwenden muss, wo man es in den Garraum einschieben muss usw. ist alles andere als dankbar. So muss doch sehr verwundern, warum das Modell nicht all diese Hinweise nach der Wahl des jeweiligen Garprogramms über einen seiner Screens darstellt.
Der Timer
Nach der Wahl eines Garprogramms kann man per Timer einstellen, wann der Garvorgang enden soll, also bspw. in 00:30 h, in 01:00 h oder in 01:30 h: Der Spielraum, der von dem BBI4S8HM1SK erschlossen wird, ist in der Garpraxis mehr als ausreichend. Einen solchen Timer haben im Grunde auch alle anderen Modelle; man muss ihn aber nicht einstellen, sondern kann den Garvorgang dann, wenn man es will, auch von Hand abbrechen.
Nach dem Einstellen dieses Timers kann man auch noch vorausplanen, wann der BBI4S8HM1SK den Garvorgang abschließen soll, wann sich die Speise also servieren lassen soll (00:01 – 23:59 h). Diese STARTVERZÖGERUNG ließ sich vollkommen problemlos verwenden: Man muss die Speise wirklich nur vorab in den Garraum stellen und kann sich am Ende des Timers sicher sein, dass sie sich wundervoll-warm servieren lassen wird. Gerade dann, wenn man bspw. abends noch Besuch bekommen wird und schon einmal alles Wesentliche vorbereiten will, ist die STARTVERZÖGERUNG ausgesprochen wertvoll.
Genau wie die anderen Modelle kann auch der BBI4S8HM1SK regelmäßig Töne ausstoßen, bspw. am Ende der Vorheizphase eines Garprogramms. Sie erreichen einen Schalldruckpegelpeak von max. ≈ 45,2 dB aus ≈ 1 m, sodass man sie aus anderen Teilen des Haushalts durchaus noch wahrnehmen kann. Was aber sehr schade ist: Dass man den Schalldruckpegel auch nirgends anpassen kann – so muss man, anders als bspw. bei den Modellen von AEG und Gorenje, immer mit dem von Werk aus erschallenden Schalldruckpegel vorliebnehmen. Der Spielraum ist auch an dieser Stelle eher schwach.
Die Sicherheit
Die Wärmeisolation des Modells
Wirklich verbrennen kann man sich während des Gebrauchs des Bauknecht BBI4S8HM1SK nur schwerlich, denn: Die vorderen Teile des Modells werden auch nach ≈ 30 min des Garens mit max. Temperatur von ≈ 310 °C nur warm: So ließ bspw. an der Tür ein Temperaturpeak von ≈ 45,4 °C erheben, was sicherlich warm, nicht aber mit einem Risiko verbunden ist. Genauso verhält es sich mit dem Touchpanel oberhalb der Tür: Hier wurden es max. ≈ 33,2 °C. Nur nach dem Abklappen der Tür kann die Wärme empor wabern und das Touchpanels sehr viel wärmer werden. Das aber ist bei allen Modellen so.
Die Temperatur des Handteils
Apropos Tür: Das vordere Handteil wird während des Garens auch nur maßvoll-warm (max. ≈ 28,3 °C), sodass sich niemand an dem hier vorhandenen Metall verbrennen wird.
Die Sperre des Touchpanels
Will man ein versehentliches Anschalten eines Garprogramms, ein Verstellen der Garparameter des jeweiligen Garvorgangs o. Ä. verhindern, so kann man das Touchpanel des Modells in vollem Maße sperren. Monieren ließe sich nur, ähnlich wie bei dem Modell von Gorenje, dass das An- und Ausschalten der Sperre alles andere als intuitiv ist: Man muss denjenigen Teil des Touchpanels verwenden, über den man normalerweise in den hier gegebenen Menüs zurückspringen kann.
Die Reinigung
Das Reinigungsprogramm
Anders als die anderen Modelle kann der BBI4S8HM1SK ein Spezialreinigungsprogramm vorweisen, das Wasser verdampfen und so Spuren vom Garen lösen soll (SMART CLEAN). Das ist im Grunde auch plausibel: Das Wasser kann bspw. auch Jus, Marinaden usw. erweichen und es so erlauben, alles mit einem weichen Tuch, warmem Wasser und passendem Spülmittel aus dem Garraum herauszuwischen. Dies ist am Ende auch wirklich sehr leicht. Wirkliche Probleme ließen sich allein bei solchen Spuren vernehmen, die viel Öl vorwiesen. Das aber lässt sich, weil man den Garraum auch von Hand ohne erhebliches Maß an Mühe säubern kann, allemal verschmerzen.
Das Vorbereiten des Reinigungsprogramms
Was den ein oder anderen sicherlich verwundern wird: Während des Spezialreinigungsprogramms soll das Modell ≈ 200 ml Wasser verdampfen. Dieses Wasser muss man vorher über dem Boden des Garraums verteilen. Das ist im Grunde problemlos machbar, doch kann dies am Ende weißliche Spuren hinterlassen, wenn die Kalklevel des Wassers erheblicher sein sollten.
Die Bedienungsanleitung
Tipps & Tricks in der Bedienungsanleitung
Die Qualität der hier vorhandenen Bedienungsanleitung ist im Grunde annehmbar: So wird den verschiedenen Teilen des Bedienungsvorgangs in verständlichem Stil nachgegangen. Schön sind die vielen schwarz-weißen Graphiken, die u. a. den Screen des Modells veranschaulichen und erkennbar machen, wie sich nun bspw. Garprogramme, Garparameter usw. einstellen lassen.
Die Hinweise über die verschiedenen Garprogramme des BBI4S8HM1SK sind mehr oder minder wertvoll: So wird nur in Teilen wirklich verständlich, wann man welches Garprogramm verwenden sollte, wann die Wahl von welchen Garparametern sinnvoll ist usw. Dies lässt sich sehr schön anhand des Pizzaprogramms erkennen: Hier wird nur nebulös von einer Gardauer von ≈ 5:00 – 8:00 min gesprochen, ohne dass währenddessen auch vermittelt würde, was man in die Wahl der jeweiligen Gardauer einspielen lassen sollte (wie bspw. den Typus der Pizza, die man am Ende servieren will). Schön wiederum sind die Hinweise rund ums Garen, die sich ans Ende des deutschsprachigen Teils der Bedienungsanleitung anschließen.
Strom & Schall
Der Stromverbrauch in verschiedenen Garprogrammen
Man kann den BBI4S8HM1SK mehr oder minder sparsam verwenden. Der Verbrauch ist in einem Großteil aller Garprogramme maßvoll, auch wenn hier – wie auch bei allen anderen Modellen – die Garparameter des jeweiligen Garprogramms einspielen (Garmodus, Temperatur usw.). Während eines ≈ 1 h dauernden Garvorgangs im Garmodus OBER- & UNTERHITZE mit einer Temperaturprogrammierung von 200 °C maßen wir bspw. einen Verbrauch von ≈ 0,89 kWh (≈ 0,24 €) und im Garmodus GRILL mit max. Temperatur im 3. Grilllevel einen solchen von ≈ 0,97 kWh (≈ 0,26 €). Das Pizzaprogramm PIZZA mit einer Temperaturprogrammierung von 310 °C ist sehr viel verbrauchsintensiver: Hier würde ein ≈ 1 h dauernder Gebrauch ≈ 1,62 kWh (≈ 0,44 €) verbrauchen. Nach ≈ 23 min des Vorheizens (≈ 0,62 kWh und ≈ 0,17 €) muss die Pizza regelmäßig ≈ 7:00 – 10:00 min im Garraum verbleiben. Daher ist das Backen einer Pizza mit einem noch durchaus annehmbaren Verbrauch von ≈ 0,19 – 0,27 kWh und ≈ 0,05 – 0,07 € bzw. – unter Würdigung des Stromverbrauchs eines vollen Vorheizvorgangs – von ≈ 0,81 – 0,89 kWh und ≈ 0,22 – 0,24 € verbunden.
Was kostet mich das Pizzabacken im Bauknecht BBI4S8HM1SK?
Möchten Sie wissen, wie viel Strom Sie durch das regelmäßige Backen von Pizza in dem Modell verbrauchen würden und mit welchen Stromkosten dies verknüpft wäre? Dann können Sie unseren Stromverbrauchsrechner verwenden! Sie müssen nur alle wesentlichen Parameter an Ihre persönlichen Ansprüche anpassen, also bspw. einstellen, wie viele Male pro Woche Sie Pizza backen würden, wie viele Pizzen Sie ein jedes Mal servieren würden und wie schwach oder stark Sie die Pizzen während des Backens bräunen möchten. Der Stromverbrauchsrechner stellt am Ende alles Wesentliche in einer übersichtlichen Tabelle dar.
Hier können Sie wählen, wie intensiv die Bräunung der Pizzen erfolgen soll. Der im Ergebnis erreichte Bräunungserfolg ist mit der Dauer des jeweiligen Backvorgangs verknüpft, sodass eine schwächere Bräunung einen niedrigeren Stromverbrauch und eine stärkere Bräunung einen höheren Stromverbrauch bedeutet.
Wenn Sie pro Session mehrere Pizzen hintereinander backen möchten, wählen Sie "volle Vorheizphase nur einmal pro Session". Dann preisen wir den Stromverbrauch einer vollen Vorheizphase nur einmal pro Session ein und addieren ab der 2. Pizza nurmehr den Stromverbrauch einer ≈ 2:30 min dauernden Nachheizphase. Schließlich muss der Backraum nach der Herausnahme einer jeden Pizza nachheizen, bis er wieder eine zum Pizzabacken passende Temperatur erreicht hat. Wenn Sie wiederum pro Session nur eine einzelne Pizza backen oder sich sehr viel Zeit zwischen den einzelnen Backvorgängen lassen möchten, wählen Sie vielmehr "volle Vorheizphase pro Pizza".
Hier können Sie den Strompreis an den Wert anpassen, den Sie im jetzigen Zeitpunkt pro kWh zahlen. Grundsätzlich knüpfen wir in den Kalkulationen an einen Strompreis i. H. v. ≈ 0,27 € pro kWh an.
Stromverbrauch & Stromkosten
| Zeitraum | Stromverbrauch in kWh | Stromkosten in € |
|---|---|---|
| Pro Woche | – | – |
| Pro Monat | – | – |
| Pro Jahr | – | – |
Der Schallausstoß im Spezialprogramm PIZZA
Schön wiederum ist der Schallausstoß, den man während des Garens in dem Modell vernehmen kann: Schließlich ist der Schalldruckpegel auch dann, wenn das Modell die max. Temperaturprogrammierung von 310 °C verwirklichen soll, größtenteils maßvoll. Wir haben derweilen einen durchschnittlichen Schalldruckpegel von ≈ 40,7 dB und vereinzelte Schalldruckpegelpeaks von ≈ 47,1 dB aus ≈ 1 m erhoben. Das ähnelt dem Modell von Gorenje, wo das Gebläse ab dem Ende der Vorheizphase allerdings sehr viel lauter erscheint.
Die Geschwindigkeit & Gleichmäßigkeit
Die Temperaturkurven im Garprogramm OBER- & UNTERHITZE
Der BBI4S8HM1SK kann während des Vorheizens durchaus an das Tempo anderer Modelle, bspw. desjenigen von AEG, heranreichen: Dies lässt sich anhand des Garmodus OBER- & UNTERHITZE mit einer Temperaturprogrammierung von 200 °C veranschaulichen. Hier ließ sich der Temperaturpeak von ≈ 208,7 °C nach vollen ≈ 13 min verzeichnen; dies kann man durch die Wahl von SCHNELLES VORHEIZEN um ein paar Minuten vermindern.
Wesentlich ist aber auch, wie einheitlich die Temperaturlevel im Garraum während des Garens sind. Der Graph stellt die Temperaturen in mehreren Teilen des Garraums dar, während wir das Modell den Garmodus OBER- & UNTERHITZE mit einer Temperaturprogrammierung von 200 °C verwirklichen ließen. Während die Temperaturen nach dem Ende des Vorheizvorgangs wieder in erheblichem Maße abnehmen, stabilisieren sie sich im Weiteren vorbildlich. Während des anschließenden Garvorgangs wichen sie um max. ≈ 6,3 °C auseinander. Das ist noch stabiler als bei dem Modell von Gorenje.
Die Temperaturkurven im Garprogramm GRILL
Der Modus GRILL wiederum muss sehr verwundern, denn: Die Temperaturen wuchsen während des ≈ 1 h dauernden Grillvorgangs immer weiter an (max. ≈ 235,2 °C). Das ist ein erheblicher Makel, will man doch bspw. die Dauer des Grillvorgangs an der jeweiligen Temperatur ausrichten, was angesichts des durchgängigen Temperaturanstiegs in diesem Modus allerdings nur schwerlich machbar ist. Was wir außerdem monieren müssen: Die Temperaturen sind im vorderen Teil des Garraums maßvoller als im hinteren Teil. Wir maßen hier einen Unterschied von max. ≈ 5,8 °C, was erheblicher als bspw. bei dem Modell von AEG ist, sich in der Grillpraxis aber doch nur in einem sehr schwachen Maße wahrnehmen lassen wird.
Die Backleistung
Der BBI4S8HM1SK kann – anders als die anderen Modelle, die wir uns dieses Mal vornahmen – kein spezielles Zubehör vorweisen, welches das Servieren rundherum exzellenter Pizzen erleichtern würde. Was auch sehr verwundern muss: Dass in der Bedienungsanleitung von einem speziellen Pizzastein WPro gesprochen wird, der sich online erwerben ließe – doch ist ein solches Zubehör im Onlineshop des Herstellers nirgends einsehbar.
Daher widmen wir uns an dieser Stelle nurmehr den Pizzen, die wir in dem BBI4S8HM1SK buken. Wir ließen das Modell alle Backvorgänge mit dem speziellen Pizzaprogramm mit einer max. Temperatur von ≈ 315,1 °C verwirklichen. Am Ende verblieben alle Pizzen volle ≈ 7:00 min im Garraum, da dies vom Hersteller online vorgeschlagen wird; die schon mehrmals angesprochene Bedienungsanleitung wiederum stellt eine Spanne von ≈ 5:00 – 8:00 min heraus, ohne dass aber erkennbar würde, wann man eher das eine Ende der Spanne (≈ 5:00 min) und wann man eher das andere Ende der Spanne (≈ 8:00 min) wählen sollte.
Pizza Salame | ursprüngliche Temperatur von ≈ -18 °C
Während der Boden der Pizza am Ende des Pizzaprogramms wirklich knuspernd-kross war, ließ er doch ein schönes Goldbraun vermissen; die Bräunungsleistung des Modells im Pizzaprogramm ist alles andere als eindrucksvoll. Genau diesen Eindruck erhielten wir auch beim Käse: Dieser schmolz in vollem Maße und verteilte sich auch in ausreichendem Maße über der Pizza, ließ am Ende aber doch einen sehr hellen Ton erkennen; nur ein paar Elemente der Pizza, wie bspw. die höheren Teile der Salami, wurden schwärzlich. Gleichwohl war die Pizza von einer wirklich soliden Qualität: Sie ließe sich nur in Teilen, vor allem in der Textur, noch verbessern.
Frische Pizza Margherita | ursprüngliche Temperatur von ≈ 20 °C
Solide wurde die ursprünglich ≈ 20 °C warme Frischpizza im neapolitanischen Stil: Auch wenn die Pizza ein rundherum schönes Goldbraun vermissen ließ, war die Textur in allen Teilen doch sehr viel ansprechender. Gerade der Pizzarand erwies sich als wunderbar-voluminös, leider aber nur in minimalem Maße rösch. Ein sehr ähnliches Bild erhielten wir auch vom Pizzaboden: Er war weicher als bei den Modellen von AEG und Gorenje, wahrscheinlich auch weil dieses Modell ohne Metallplatte auskommen muss, war aber doch von sehr ansprechender Qualität. Nach ≈ 7:00 min im Garraum verteilte sich der Mozzarella bloß sehr schwach und war am Ende immer noch sehr weiß. Die Temperaturen im Garraum sind mehr oder minder stabil, doch kann es durchaus passieren, dass der Rand im vorderen Teil der Pizza, hin zur Tür des Modells, am Ende noch sehr viel heller ist.
Pizza Margherita ohne Gluten & Co. | ursprüngliche Temperatur von ≈ -18 °C
Auch hier ließ sich wieder eine sehr ordentliche Qualität erreichen, die aber bei niemandem enorm viel Eindruck hinterließ, denn: Der Boden der Pizza war in Teilen leider schon sehr viel spröder, als es von außen her schien. Schließlich waren Pizzarand & Co. in Teilen schon sehr dunkel. Der Mozzarella schmolz und nahm auch ein schönes Goldweiß bis Goldbraun an. Die sich ein paar Millimeter nach oben hin abhebenden Tomaten wiederum ließen keinerlei schwarze Spuren erkennen. Das Geschmackserlebnis war rundherum wunderbar, auch wenn sich die Textur der Pizza in Teilen verbessern ließe.
Die Temperaturkurven im Spezialprogramm PIZZA
Dass die Temperaturlevel im Garraum des BBI4S8HM1SK niemals vollkommen stabil sind, kann man sehr schön an diesem Graphen erkennen: So sind sie in allen Arealen des Garraums durchaus einheitlich, schwanken während des Garprogramms aber doch in erheblichem Maße. Dies veranschaulichen wir an dieser Stelle im speziellen Pizzaprogramm des Modells, in dem Temperaturpeaks von max. ≈ 315,1 °C erreicht werden. Dass die Temperaturen solchermaßen enorm werden, muss verwundern, denn: Die Bräunungsleistung war, wie wir in unseren Eindrücken schon erkennen ließen, leider nur durchwachsen.
Technische Daten
| Hersteller Modell | AEG TX7PB63FSB |
Gorenje GO66E PIZZA350C |
Bauknecht BBI4S8HM1SK |
|---|---|---|---|
| Größe, Gewicht & Co. | |||
| Größe des Modells (Hmax × Bmax × Tmax) |
59,4 × 59,6 × 56,9 cm | 59,5 × 59,5 × 56,4 cm | 59,7 × 59,5 × 56,4 cm |
| Gewicht des Modells (mmax) |
38,0 kg | 36,6 kg | 36,9 kg |
| Größe des Garraums (Hmax × Bmax × Tmax) |
35,4 × 47,8 × 42,5 cm | 38,6 × 47,2 × 42,2 cm | 36,6 × 46,8 × 42,6 cm |
| Volumen des Garraums | 72,0 l | 77,0 l | 73,0 l |
| Ebenen des Garraums | 5 | 5 | 5 |
| Zubehör | Backblech (1 ×); Kombinationsrost (1 ×); Pizzablech (1 ×, Gusseisen); Pizzaschieber (1 ×); Teleskopschienen (2 ×, FlexiRunnersTM); Tropfschale (1 ×) |
Backblech (1 ×); Grillrost (1 ×); Pizzablech (1 ×); Pizzaschieber (1 ×); Teleskopschienen (2 ×); Tropfschale (1 ×) |
Air-Fry-Garkorb (1 ×); Backblech (1 ×); Teleskopschienen (2 ×); Tropfschale (1 ×) |
| Funktionalität | |||
| Temperaturen | 30 – 340 °C (in 5-°C-Schritten) |
30 – 350 °C (in 1-, 5- oder 10-°C-Schritten) |
30 – 310 °C (in 5-°C-Schritten) |
| Garprogramme | 18 (AUFTAUEN; BROT BACKEN; DÖRREN; EINKOCHEN; FEUCHTE UMLUFT; GÄRSTUFE; GRILL; HEISSLUFT; HEISSLUFTGRILLEN; HEISSLUFT & UNTERHITZE; NIEDERTEMPERATUR-GAREN; OBER-/UNTERHITZE; PIZZAEXPERT; TELLER WÄRMEN; TIEFKÜHLGERICHTE; ÜBERBACKEN; UNTERHITZE; WARMHALTEN) |
16 (BACKEN VON TIEFKÜHLKOST; HEISSLUFT; HEISSLUFTFRITTEUSE (AIR FRY); HEISSLUFTFRITTEUSE (AIR FRY) MIT DAMPF; GRILL MIT HEISSER LUFT; GRILL MIT UNTERHITZE UND LÜFTER; GROSSFLÄCHENGRILL; GROSSFLÄCHENGRILL MIT LÜFTER; GROSSFLÄCHENGRILL UND UNTERHITZE; INTENSIVES BACKEN; LANGSAMES BACKEN; OBER- UND UNTERHITZE; OBER- UND UNTERHITZE MIT LÜFTER; PIZZA-SYSTEM; SANFTES BACKEN; TURBO BAKE) |
8 (AIR FRY/LUFTBRATEN; ECO; GRILL; HEISSLUFT; OBER- & UNTERHITZE; RISING/AUFGEHEN LASSEN; TURBO GRILL; UMLUFT) |
| Automatische Garprogramme | 97 (AUFLAUF, SÜSS; BAGUETTE, FRISCH; BAGUETTE, GEFROREN) |
22 (APFELKUCHEN; APFELSTRUDEL; AUFGEHEN UND PRÜFEN; BISKUITTORTE; BLÄTTERTEIG-GEBÄCK; BROT; CUPCAKES; FLEISCH – LANGSAMES KOCHEN; GEBACKENER/GEGRILLTER FISCH; GEFLÜGEL – GANZ; GEFLÜGEL – KLEINERE STÜCKE; GEMÜSESOUFFLÉ; GERÖSTETES RINDFLEISCH; HACKBRATEN; HEFETEIG-GEBÄCK; IM OFEN GEBACKENES RINDERSTEAK; LASAGNE; OFENKARTOFFELN – KARTOFFELSPALTEN; PIZZA; SCHOKOLADENSOUFFLÉ; SCHWEINEBRATEN; SPRITZGEBÄCK) |
6 (AUFLAUF; BACKWAREN/TORTEN; BROT; DAMPF+; FLEISCH; PIZZA) |
| Reinigungsprogramme | 1 (PYROLYTISCHE REINIGUNG, 3 Varianten) |
1 (PYROLYSE) |
1 (SMART CLEAN) |
| Endzeitvorwahl | ja | ja | ja |
| Timer | Wahl des Start- bzw. Endzeitpunkts (max. 23:59 h); Wecker (max. 23:59 h) |
Wahl des Start- bzw. Endzeitpunkts (max. 23:59 h); Wecker (max. 23:59 h) |
Wahl des Start- bzw. Endzeitpunkts (max. 23:59 h) |
| Strom & Schall | |||
| Stromverbrauch (PØ bzw. Pmax, ermittelt) |
OBER-/UNTERHITZE 200 °C: 918,0 bzw. 3.121,3 W GRILL 300 °C: 1.467,2 bzw. 2.152,9 W PIZZAEXPERT 340 °C: 1.662,9 bzw. 3.005,9 W |
OBER- UND UNTERHITZE 200 °C: 750,1 bzw. 2.258,1 W GRILL 300 °C: 1.663,0 bzw. 2.120,6 W PIZZAPLUS 350 °C: 1.780,6 bzw. 2.086,8 W |
OBER- & UNTERHITZE 200 °C: 889,8 bzw. 2.875,0 W GRILL 3: 971,4 bzw. 2.188,4 W PIZZA 310 °C: 1.615,5 bzw. 2.948,2 W |
| Schalldruckpegel (LP max aus d: 1,0 m, ermittelt) |
OBER-/UNTERHITZE 200 °C: 35,7 bzw. 36,5 dB GRILL 300 °C: 35,9 bzw. 36,5 dB PIZZAEXPERT 340 °C: 36,0 bzw. 36,7 dB |
OBER- UND UNTERHITZE 200 °C: 39,4 bzw. 40,0 dB GRILL 300 °C: 40,8 bzw. 47,2 dB PIZZAPLUS 350 °C: 41,0 bzw. 47,4 dB |
OBER- & UNTERHITZE 200 °C: 38,3 bzw. 39,0 dB GRILL 3: 40,7 bzw. 47,1 dB PIZZA 310 °C: 40,9 bzw. 47,5 dB |
Bewertung
| Hersteller Modell | % | AEG TX7PB63FSB |
Gorenje GO66E PIZZA350C |
Bauknecht BBI4S8HM1SK |
|---|---|---|---|---|
| Leistung | 60 | 95,4 | 94,3 | 92,3 |
| Backen von Pizza | 40 | 97,5 | 94,3 | 91,3 |
| Temperatureinheitlichkeit | 20 | 95,0 | 92,8 | 93,3 |
| Garen, Grillen usw. Fleisch-, Fisch- und Gemüsespeisen |
20 | 93,5 | 93,0 | 91,3 |
| Vorheizen | 20 | 93,5 | 97,3 | 94,3 |
| Handhabung | 15 | 94,4 | 93,1 | 91,7 |
| Bedienung | 50 | 94,3 | 92,0 | 91,3 |
| Reinigung | 35 | 95,0 | 95,0 | 92,0 |
| Bedienungsanleitung | 15 | 93,5 | 92,0 | 92,0 |
| Ausstattung | 10 | 95,0 | 92,7 | 89,3 |
| Betrieb | 10 | 96,3 | 93,1 | 93,5 |
| Stromverbrauch | 80 | 95,9 | 92,9 | 93,4 |
| Schallausstoß | 20 | 98,0 | 93,7 | 94,1 |
| Sicherheit | 5 | 98,0 | 98,0 | 98,0 |
| Bonus | – | – | – | |
| Malus | – | – | – | |
| UVP des Herstellers | 1.698,00 € | 699,00 € | 1.698,00 € | |
| Durchschnittlicher Marktpreis Stand v. 23.04.2026 |
882,00 € | 562,90 € | 501,81 € | |
| Preis-Leistungsindex | 9,24 | 5,99 | 5,44 | |
| Gesamtbewertung | 95,4 % („sehr gut“) |
94,0 % („sehr gut“) |
92,3 % („sehr gut“) |
|



Wie haben wir geprüft?
Hier urteilten die Testerinnen & Tester darüber, was das Modell in der Praxis leisten kann: Sie ermittelten bspw. das Tempo des Modells, also in welchen Zeitspannen sich welche Temperaturen im Garraum verwirklichen ließen. Des Weiteren wurde anhand von vorab installierten Temperatursensoren im Modell erhoben, wie es sich mit der Stabilität der Temperaturlevel in den verschiedenen Teilen des Garraums verhält, in welchem Maße diese Temperaturen also voneinander abweichen. Wesentlich ist aber die Qualität der mit dem Modell erzielbaren Garresultate. Daher ließen wir die Testerinnen & Tester verschiedene Speisen aus Gemüse, Fleisch, Fisch usw. in allen wesentlichen Garprogrammen des Modells herstellen und anschließend von ihnen anhand eines organoleptischen Maßstabs (Aussehen, Geruch, Geschmack usw.) beurteilen.
Hier wurde ermittelt, wie sich das Modell verwenden lässt: Die Testerinnen & Tester nahmen sich hier alle wesentlichen Merkmale rund um den Bedienungsvorgang vor. Wesentlich waren bspw. die Art, die Maße, die Position und das Ansprechverhalten der vorhandenen Tasten, die Art, die Maße, die Position und die Ablesbarkeit des Displays und schließlich, wie sich mittels all dieser Teile Garparameter, Garprogramme usw. wählen lassen. Doch auch die Qualität der Mechanik des Modells war erheblich: Wir kontrollierten, wie sich die Tür herab- und wieder hochklappen lässt, ob sich die Tür wieder von allein schließen kann et cetera. Ferner wurde ermittelt, wie sich all die Teile des Garraums des Modells nach dem Abschluss eines Garprozesses säubern lassen. Abschließend nahmen sich die Testerinnen & Tester auch noch der Qualität des deutschsprachigen Teils der Bedienungsanleitung an: Diese sollte alle wirklich essenziellen Themen übers Modell wie bspw. Tipps & Tricks zu den einzelnen Garprogrammen in einer verständlichen Weise abhandeln und alle Verbraucherinnen & Verbraucher so in den Stand versetzen, das Modell einschließlich seines vollen Funktionsspektrums bestimmungsgemäß zu verwenden.
Schließlich haben die Testerinnen & Tester auch das von Werk aus enthaltene Zubehör des Modells beurteilt: Wesentlich war währenddessen nicht allein die Quantität des Zubehörs, sondern auch und vor allem dessen Qualität während des Verwendens, also der wirkliche Wert, der sich mit den verschiedenen Teilen des Zubehörpacks aus der Perspektive von Verbraucherinnen & Verbraucher erschließt. Weiterhin wurde erhoben, wie viele Garprogramme, Garparameter usw. von vornherein vorhanden sind, wie viele verschiedene Speisen sich anhand von Garprogrammen, die sich allein einzelnen Speisen widmen, herstellen lassen und welche der mit einem Garprogramm verbundenen Garparameter man wie verändern kann.
Den Stromverbrauch des Modells haben die Testerinnen & Tester sowohl im OBER- & UNTERHITZE-Modus (mit einer Temperaturprogrammierung von 200 °C) als auch im GRILL-Modus (mit einer Temperaturprogrammierung von 300 °C) ermittelt und anschließend bewertet; auch ließen wir den Stromverbrauch im jeweiligen Pizzaprogramm einspielen. Währenddessen wurde auch der A-bewertete Schalldruckpegel des Modells in einer mit Melaminharzschaum isolierten Schallpegelmesskammer aus einem Abstand von einem Meter zur Modellvorderseite erhoben.
Wesentlich war hier vor allem, wie warm die von außen erreichbaren Teile des Modells, also das Tastenpanel, die Tür usw. während des Garens wurden. Daher haben die Testerinnen & Tester die Temperatur an all diesen Teilen des Modellkörpers nach ≈ 30 min des Garens bei max. Temperaturprogrammierung ermittelt und so erhoben, ob hier wirkliche Risiken gegeben sind.
Getestete Produkte
- AEG TX7PB63FSB
- Gorenje GO66E PIZZA350C
- Bauknecht BBI4S8HM1SK







