Waschmaschinen im Test

Reine Wäsche mit Energieersparnis

24. September 2015

Die meisten Waschmaschinen werden gekauft, um ein älteres Modell zu ersetzen, das entweder defekt ist oder schier zu viel Energie und Wasser verbraucht; gerade moderne Waschmaschinen der Energieeffizienzklasse A+++ zeichnen sich durch einen weitaus niedrigeren Energieverbrauch aus als alte Modelle der Klasse A. Insgesamt acht sparsame Modelle haben wir für Sie getestet.

Effektive Waschleistung

Einige der getesteten Modelle verfügen über ein spezielles System, welches das Waschmittel ideal in dem zugeleiteten Wasser meist auch bei Niedrigtemperatur auflöst. So kann die volle Waschkraft des Waschmittels genutzt werden, da es sich direkt zu Programmbeginn auflöst und auf die Wäsche gesprüht wird. Durch das Einsprühen der Waschlauge wird diese deutlich gleichmäßiger verteilt und dringt tief in die Fasern der Textilien ein, sodass auch hartnäckige Flecken schonend gelöst werden. Gerade bei älteren Waschmaschinen kommt es öfters vor, dass das Waschmittel nicht restlos aufgelöst wird und so Waschmittelrückstände an der Kleidung haften bleiben. Mit diesem effektiven Waschsystem neuerer Waschmaschinen kann solch ein Malheur nicht passieren. Ferner sind bestimmte Modelle mit einem speziellen Schaumsensor ausgestattet, der die Schaumbildung während des Waschprogramms überwacht; zwar ist einerseits ausreichend Schaum zur sorgfältigen Reinigung erforderlich, andererseits lässt sich zu viel Schaum nur unter hohem Wasserverbrauch wieder ausspülen. So ändert der Schaumsensor die Trommelbewegung, um die Bildung weiteren Schaums zu verhindern; gegebenenfalls wird auch ein weiterer Spülgang hinzu geschaltet.

Beladungssensor und Dosierhilfe

Viele der Waschmaschinen in unserem Testfeld sind nicht nur mit einer Mengenautomatik ausgestattet, sondern mit einem weitaus präziseren Beladungssensor versehen. Während eine Mengenautomatik meist anhand der Trägheit der Trommel oder durch den Wasserstand und der Saugfähigkeit der Wäsche ermittelt, wie die Trommel gefüllt ist, bestimmt eine Beladungssensor meist durch das Gewicht der Wäsche, das den Laugenbehälter herabsenkt, die Füllmenge. Dies erlaubt naturgemäß eine weitaus genauere Ermittlung der Wäschemenge.

Die meisten Modelle mit Beladungssensor sind auch gleichzeitig mit einer Dosierhilfe ausgestattet. Nach Maßgabe des ermittelten Wäschegewichts kann errechnet werden, wie viel Waschmittel das jeweilige Waschprogramm brauchen wird.

In den wenigsten Fällen gibt die Dosierhilfe die Waschmittelmenge direkt in Millilitern an, sondern erschöpft sich vielmehr in einer erst noch manuell umzurechnenden Prozentangabe der vom Waschmittelhersteller empfohlenen Dosiermenge. Besonders praktisch hingegen ist es, wenn eine automatische Dosierung von Waschmittel vorgenommen wird. Ein getestetes Modell kann mit zwei Waschmittelbehältern befüllt werden, aus denen jeweils zuvor einprogrammierte Mengen bei jedem Waschgang entnommen werden.

Energiesparend und strahlendrein

Alle Waschmaschinen aus unserem Test gehören der Energieeffizienzklasse A+++ an. Sowohl im Energie- als auch im Wasserverbrauch entsprechen somit die getesteten Modelle den momentan höchsten Ansprüchen. Dennoch gibt es wesentliche Unterschiede in den Verbrauchswerten, denn manche Hersteller haben besondere Systeme entwickelt, um beispielsweise das Wasser besonders effektiv zu nutzen und so schon mit kleinen Mengen die gleiche Wirkung zu erzielen wie mit einem ausgiebigen Spülgang. Ein paar Modelle pflegen selbst bei Niedrigtemperatur Waschergebnisse zu erzielen, die man ursprünglich nur bei 60 °C und mehr erreichen konnte.

Manche Hersteller haben direkt energiesparende Eco-Programme in die Programmauswahl aufgenommen, während andere mit einem Eco-Modus die Möglichkeit bieten, das gewünschte Programm energiesparender zu gestalten.

Getestete Produkte

  • AEG L99695FL
  • Bauknecht WM Style 824 ZEN
  • Beko WMY81443 PTLE
  • Gorenje W8665I/I
  • Hisense WFH8014
  • Miele WMV960WPS P Wash 2.0 & TDos XL
  • Panasonic NA-148XR1 WDE
  • Samsung WW90J 6400CW

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