Fensterwischroboter im Test

Nie wieder Fensterputzen?

27. März 2014

Fensterwischroboter sollen das Fensterputzen automatisch erledigen. Wir haben mit dem Ecovacs „Winbot 730“ und dem Sichler „Intelligenter Fensterputz-Roboter NC-5649-675“ zwei Modelle miteinander verglichen und getestet. Lesen Sie, wie gut das Reinigungsergebnis ausfiel und ob sich der Einsatz lohnt.

Wie hält der Roboter am Fenster?

Die erste Frage, die sich bei einem Fensterwischroboter stellt, ist diejenige der ordnungsgemäßen Anbringung am Fenster. Denn schließlich soll sich der Roboter ja frei auf der Glasscheibe bewegen, aber dennoch nicht abstürzen. Sobald ein Fensterwischroboter an das Fenster gehalten wird, muss die Ansaugfunktion aktiviert werden. Der Roboter saugt dann die Luft zwischen sich und dem Glas an und erzeugt so ein Vakuum, mit dem er an der glatten Oberfläche anhaftet. Auf diese Weise saugt sich der Fensterwischroboter am Fenster fest und kann sich so auf der Scheibe bewegen.

Wischen mit Netzbetrieb

Der „Intelligenter Fensterputz-Roboter NC-5649-675“ von Sichler wie auch der „Winbot 730“ von Ecovacs können nur im Netzbetrieb zur Reinigung verwendet werden. Zwar sind beide Modelle mit einem Akku ausgestattet, doch ist dieser nur für den Notbetrieb gedacht.

Wird die Stromzufuhr unterbrochen (bspw. durch einen Stromausfall), würde der Roboter, wäre er nicht mit einem solchen Akku versehen, keine weitere Luft ansaugen und somit vom Fenster fallen. Daher schalten beide getesteten Fensterwischroboter sofort auf Akkubetrieb um, sobald die Stromversorgung durch den Netzbetrieb unterbrochen wird. Allerdings wird im Akkubetrieb die Reinigung nicht fortgesetzt, sondern nur die Ansaugfunktion bleibt aktiviert.

Durch die Akkuleistung vermag sich der Roboter für etwa 30 Minuten am Fenster zu halten. Zudem ertönt ein Warnsignal, das den Nutzer dazu auffordert, entweder die reguläre Stromversorgung wieder herzustellen oder den Roboter vom Fenster zu nehmen.

Wie funktioniert die Reinigung?

An der Unterseite der Roboter werden Reinigungstücher befestigt, die mit Fensterreiniger angefeuchtet werden. Während der Fensterwischroboter systematisch das Fenster abfährt, wischt das Reinigungstuch das Glas.

Keines der Modelle aus unserem Vergleichstest verfügt über einen Wassertank; mithin wird das Fenster nicht mit frischem Wasser, sondern einzig mit der Feuchtigkeit im Reinigungstuch gesäubert. Durch diese Einschränkung sind der „Winbot 730“ und der „Intelligenter Fensterputz-Roboter NC-5649-675“ nicht für stark verschmutzte und sehr große Fenster geeignet, da hier die angefeuchteten Reinigungstücher nicht die komplette Glasscheibe reinigen können, weil sie zu schnell trocknen und den Schmutz lediglich verteilen würden.

Getestete Produkte

  • Ecovacs Winbot 730
  • Sichler Intelligenter Fensterputz-Roboter NC-5649-675

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  • Ecovac Winbot 730
  • Sichler Intelligenter Fensterputz-Roboter NC-5649-675

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