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Die C9 von JURA im Test 2026

Meisterhafter Kaffeegenuss zum Einstiegspreis:
Komfortabel, innovativ & vielfältig!

24. April 2026

Wer morgens nicht erst Kaffeebohnen abwiegen, den Mahlgrad der Kaffeemühle justieren und ggf. noch viele weitere Handgriffe bis zum Genuss seines Kaffees vornehmen will, findet in einem Kaffeevollautomaten eine der komfortabelsten Formen moderner Kaffeezubereitung: Frisch gemahlene Kaffeebohnen, jederzeit reproduzierbare Ergebnisse in Bezug auf die Qualität von Crema & Co. sowie die Möglichkeit, alle nur vorstellbaren Kaffeespezialitäten – nach Wunsch natürlich auch mit Milch und pflanzlichen Milchalternativen – per Tastenbetätigung zu servieren, machen einen Kaffeevollautomaten hochgradig attraktiv. Spannend wird es allerdings vor allem dann, wenn ein solches Modell nicht nur größtmöglichen Komfort mit meisterhafter Mahl-, Brüh- und Schäumleistung verknüpft, sondern zugleich mit einer raffinierten Neuheit aufwartet, mithilfe derer es sich aus der Masse abhebt. Genau das ist bei der C9 der Fall: Sie verspricht nicht nur vollauf heiße Kaffeespezialitäten mit kraftvollem Geschmacksprofil (Hot Brew), sondern vielmehr auch solche mit geringerer Temperatur und ausgewogenem, spürbar milderem Geschmack, die sich unmittelbar nach dem Ende des Brühvorgangs genießen lassen (Light Brew). Darüber hinaus soll der Kaffeevollautomat 17 verschiedene, abwechslungsreiche anpassbare Spezialitäten servieren können und deren fortlaufend großartig Qualität mithilfe moderner Technologie gewährleisten, bspw. in Gestalt eines leisen und doch sehr leistungsfähigen Mahlwerks (Professional Aroma Grinder) und einer exzellenten Brüheinheit der neusten Generation. Dies weckt Erwartungen: Kann ein vergleichsweise kompakt gestalteter Kaffeevollautomat tatsächlich so viel Komfort, vortrefflichen Genuss und abwechslungsreiche Vielfalt liefern? Genau das wollten wir wissen! Wir haben die JURA C9 in den vergangenen Wochen ausgiebig geprüft und verraten im Weiteren, ob sich der Kauf dieses Kaffeevollautomaten wirklich lohnt.

Die JURA C9 dürfte aus der Perspektive vieler Verbraucherinnen & Verbraucher allerdings auch noch aus einem völlig anderen Grund sehr attraktiv erscheinen: Sie positioniert sich mit einem gegenwärtigen Kaufpreis von 899,00 € in einem Bereich, der für einen Kaffeevollautomaten dieses Herstellers ausgesprochen zugänglich wirkt. Gerade deshalb muss man zwangsläufig die Frage aufwerfen: Wie viel JURA bekommt man hier wirklich für sein Geld? Bietet die C9 nicht nur die elegante Designgestaltung und den Bedienkomfort, der schon von jeher mit diesem Hersteller verknüpft wird, sondern vielmehr auch technologisch ein Niveau, das ihren Kauf wirklich empfehlenswert macht? Wir veranschaulichen alles Wesentliche, was man über den hier gegebenen Bedienkomfort und die technische Leistungsfähigkeit beim Mahlen, Brühen und Schäumen wissen muss!

Für wen?
Für all diejenigen Verbraucherinnen & Verbraucher, die in naher Zukunft einen hochgradig leistungsfähigen, komfortabel verwendbaren Kaffeevollautomaten kaufen möchten, der nicht nur durchweg hochwertig verarbeitet, sondern auch noch verhältnismäßig preisgünstig ist, dürfte die C9 sehr interessant sein.

Was ist hervorzuheben?
Dadurch, dass man mit Hot Brew und Light Brew vollauf verschiedene Brühmethoden wählen kann, stellt sich der Kaffeegenuss mit der C9 als ausgesprochen vielfältig dar: Durch den Wechsel des einschlägigen Brühmodus kann man das Geschmacksprofil der Kaffeespezialitäten ohne jeglichen Aufwand an verschiedene Ansprüche anpassen.

Was ist interessant?
Der Kaffeevollautomat kann übrigens auch sehr komfortabel über die App J. O. E.® bedient werden: Dazu bedarf es allerdings eines speziellen Moduls in Gestalt des JURA Wi-Fi Connect V2, das nicht schon Teil des Lieferumfangs ist, sich jedoch u. a. im Onlineshop des Herstellers kaufen lässt (26,99 €, UVP).

Die JURA C9 – Technik im Detail

Auch wenn die JURA C9 verhältnismäßig preisgünstig ist, wurde ihr von Werk aus doch eine erstaunlich leistungsfähige Technik verliehen. Dies lässt sich bspw. anhand des hier gegebenen Mahlwerks (P. A. G.) erkennen, das infolge seiner gelungenen Qualität auch bei langfristig erheblichem Gebrauch nur sehr geringfügig verschleißt. Die Kaffeebohnen werden bei jeder Mahlgradeinstellung vollauf verlässlich gemahlen. Wer anstelle von Kaffeebohnen allerdings vielmehr Kaffeepulver verwenden möchte, der kann dies dank eines kreisrunden, komfortabel erreichbaren Einlasses A ohne jeglichen Aufwand verwirklichen. Die C9 erschließt infolgedessen volle Wahlfreiheit. Sollen die Kaffeespezialitäten aus Kaffeebohnen produziert werden, so müssen sie vorher bloß in den sicher verschließbaren Bohnenbehälter B gegeben werden. Dieser ist von einer Größe, die auch bei einem sehr üppigen Kaffeekonsum mehr als ausreichen dürfte: Schließlich passen hier ≈ 200 g Kaffeebohnen hinein, sodass sich mit einem vollen Bohnenbehälter bspw. ≈ 12–40 Espressi brühen lassen, ehe er erschöpft ist – wie viele Kaffeebohnen das Modell pro Espresso mahlen soll, ist übrigens einstellungsabhängig (≈ 5–16 g). Darüber hinaus bedarf es auch noch frischen Wassers: Dieses lässt sich in den seitlich gelegenen Tank C füllen. Dessen Volumen ist mit seinen ≈ 1,6 l gleichfalls sehr großzügig: So kann man mit einem vollen Tank in der Theorie ≈ 20–106 Espressi brühen – das Volumen an Wasser, das pro Espresso in den Brühvorgang fließt, ist auch einstellungsabhängig (≈ 15–80 ml). Soll vielmehr eine Kaffeespezialität mit Milch oder pflanzlicher Milchalternative serviert werden, so muss die C9 auch noch geeigneten Schaum produzieren. Der Schäumvorgang erfolgt größtenteils selbständig: So muss man vorher nur das eine Ende des beigelegten Schlauchs D mit dem Milchsystem E verknüpfen und das andere Ende mit dem jeweiligen Behältnis verbinden. Milch und pflanzliche Milchalternativen können aber auch sehr viel stilvoller – und obendrein bei optimaler Temperatur – gelagert werden: Der Hersteller bietet schließlich spezielle Kühler in einem sehr edlen, auch großartig zur C9 passenden Stil an, nämlich mehrere Versionen des Cool Control (≈ 600 ml – 189,00 € oder ≈ 1.000 ml – 219,00 €, jeweils UVP). Nach alledem muss man nur noch die betreffende Kaffeespezialität über das vordere Bedienpanel F wählen: Hier lassen sich 17 verschiedene Spezialitäten beziehen – neben den grundlegenden Kaffeespezialitäten wie bspw. Espresso & Co. sind auch voll im Trend befindliche Spezialitäten wie bspw. Cortado, Flat White usw. wählbar. Nach der Wahl der jeweiligen Kaffeespezialität lässt sich regelmäßig schon das Mahlwerk hören: Die Kaffeebohnen werden sehr schnell in gleichförmiges Pulver gemahlen. Dieses Pulver wird sodann von der C9 gleichmäßig zu einem Puck gepresst, durch den Wasser mit einem max. Pumpendruck von ≈ 15 bar hindurch gelangt; dies erfolgt in einer spezifischen Sequenz, mithilfe derer sich das Geschmacksprofil der Kaffeebohnen voll entfalten soll (u. a. P.E.P.). Die für dieses Geschmacksprofil verantwortlichen Lipide, Saccharide usw. werden mithilfe des durchfließenden Wassers extrahiert und am Ende über den – übrigens flexibel verstellbaren – Kaffeeauslauf G bis in das darunter befindliche Gefäß getragen. Bei Kaffeespezialitäten mit Milchschaum erfolgt der Schäumvorgang vor oder nach dem Brühvorgang – das ist von der jeweiligen Kaffeespezialität abhängig. Nach alledem wird der Puck in den Tresterbehälter H ausgegeben; dessen Kapazität ist nach dem Brühen von ≈ 16 Kaffeespezialitäten erschöpft, weshalb man ihn jedenfalls nicht andauernd ausleeren muss: Dies gelingt im Grunde sehr komfortabel, weil er von vorne her spielend erreichbar ist. Man muss ihn mit der noch davor gelegenen Wasserschale I am Fuße des Kaffeevollautomaten hervorziehen; hier bedarf es nur geringfügiger Anstrengung, um Wasserschale & Co. hervor- und im Weiteren voll herauszuziehen.

Der Test im Überblick

Die JURA C9 ist designmäßig so gelungen, dass man hier – anknüpfend an den sehr edlen Gesamteindruck des Kaffeevollautomaten – einen sehr viel höheren Kaufpreis vermuten würde. Doch ist es nicht bloß die moderne Designgestaltung, die Eindruck hinterließ: Alle hier befindlichen Materialien sind von Werk aus so sorgfältig miteinander verknüpft worden, dass auch nach vielen Wochen des fortlaufenden Gebrauchs keinerlei Mängel offenbart wurden.

Schließlich erwies sich auch der Gebrauch der C9 als rundum komfortabel: Die hier gegebenen Tasten bedürfen nur eines geringen Drucks und sprechen infolgedessen sehr verlässlich an. Die Menügestaltung ist eingängig, auch weil die einschlägigen Strukturen nicht verschachtelt sind. So ist bspw. mühelos erkennbar, wie sich die mit dem Bezugsvorgang einer jeden Kaffeespezialität verknüpften Parameter (vor allem das Aroma, die Temperatur und das Volumen) einstellen lassen; und auch dieser Einstellungsvorgang ist leichtgängig. Eine großartige Neuheit besteht darin, dass man den Brühmodus – und damit das am Ende erreichbare Geschmacksprofil – ohne jeglichen Aufwand anpassen kann (Hot Brew oder Light Brew).

Ein Großteil der Bedienung kann übrigens auch per App erfolgen: Dank J. O. E.® lässt sich bspw. der Einstellungsvorgang bzgl. des Aromas, der Temperatur und des Volumens der jeweiligen Kaffeespezialitäten nochmals leichtgängiger vornehmen; man muss vorher allerdings den Wi-Fi Connect V2 kaufen, um die C9 mit dem WLAN verbinden zu können.

Wer aktuell den Kauf der C9 in Erwägung zieht, dürfte allerdings schwerpunktmäßig an der hier entfalteten Mahl-, Brüh- und Schäumleistung interessiert sein: Gerade weil alle hier einspielenden Teile der Technik sehr leistungsfähig sind, stellt sich die Qualität der Kaffeespezialitäten am Ende regelmäßig als fabelhaft dar – und das schon von Werk aus. Weil sich die betreffenden Parameter flexibel verstellen lassen, kann man das Geschmacksprofil allerdings auch grundlegend verändern – grob- oder feinstufig –, sodass sich alle nur vorstellbaren Präferenzen abdecken lassen. Die hier gegebene Technik ist auch sehr verlässlich: So stellt sich die Qualität der Kaffeespezialitäten immer wieder als gleichförmig dar, ohne dass nun bspw. die Nuancen des Geschmacksprofils Mal um Mal schwanken würden.

Die C9 verfügt über das HP1/CX1-System, mithilfe dessen sie nicht nur Milch, sondern vielmehr auch pflanzliche Alternativen aus Hafer, Kokos, Mandel, Soja usw. wirksam schäumen kann. Der Schaum wird regelmäßig sehr feinporig und voluminös; gleichzeitig besticht er durch eine beinahe schon seidige Beschaffenheit. Bei pflanzlichen Alternativen ist die Schaumleistung allerdings stark vom jeweiligen Nährstoffprofil abhängig.

Die Reinigung der C9 kann durchweg komfortabel erfolgen: Schließlich wird eine grundlegende Sauberkeit schon durch die regelmäßigen Spülvorgänge, die sich ans An- und Ausschalten des Kaffeevollautomaten knüpfen, erreicht. Eine noch spezifischere Reinigung lässt sich über die speziellen Reinigungsprogramme verwirklichen.

Ganz eindrucksvoll ist auch der geringe Stromverbrauch der C9: Man kann den Kaffeevollautomaten infolgedessen auch sehr reichlich verwenden, ohne dass ein hoher Strompreis den Genuss der Kaffeespezialitäten schmälert. Gleichermaßen gering ist der Schalldruckpegel, der sich während des Mahl-, Brüh- und Schäumvorgangs hören lässt. Gerade das Mahlwerk kann durch sein sehr gleichförmiges, dunkles Geräusch brillieren.

Die JURA C9 stellt also einen sehr leistungsfähigen, designmäßig rundherum gelungenen und hochgradig komfortabel verwendbaren Kaffeevollautomaten dar, der eine vielfältige Auswahl aus Kaffeespezialitäten erschließt und aufgrund seines niedrigen Kaufpreises für viele Verbraucherinnen & Verbraucher sehr interessant sein dürfte: Dass außer den sehr hochwertigen Basics auch noch clevere Besonderheiten – wie bspw. die Wahlmöglichkeit betreffs des Brühmodus – gegeben werden, ist eine fabelhafte Draufgabe. Daher verleihen wir der JURA C9 das Testurteil „ “ (94,2 %).

Logo des Produkts

Die wesentlichen Merkmale

  • Brühmodi: Hot Brew & Light Brew
  • Mahlwerk: P. A. G.
  • Display: 2,8“-Tasten-Farbdisplay
  • Spezialitäten: 17
  • Spezialitäten anpassbar: ja (Aroma, Temperatur & Volumen)

Pro

  • 17 verschiedene Spezialitäten wählbar
  • alle Kaffeespezialitäten lassen sich personalisieren (Aroma, Temperatur & Volumen)
  • Brühmodus wählbar (Hot Brew & Light Brew)
  • eindrucksvolle Qualität von Materialien & Materialverbund
  • exzellente Mahl-, Brüh- und Schäumleistung
  • leichtgängiger Bedienvorgang
  • maßvoller Schallausstoß während des Mahlens, Brühens und Schäumens

Contra

  • das JURA Wi-Fi Connect V2-Modell muss erworben werden, um das Modell auch per J. O. E.®-App bedienen zu können
  • lässt einzelne Annehmlichkeiten höherpreisiger JURA-Modelle vermissen (bspw. nutzerinnen- & nutzerspezifische Profile)

Was muss ich wissen?

Wie gut ist die Kaffeequalität der JURA C9?

Die JURA C9 bietet eine durchweg sehr hohe Qualität bei jeglichen Kaffeespezialitäten, die sich nicht nur im Geschmacksprofil, sondern auch im Erscheinungsbild der jeweiligen Spezialitäten zeigt. An dieser Stelle sehr aussagekräftig ist der Espresso: Die JURA C9 produziert regelmäßig eine sehr feinporige Crema, die infolge ihrer gleichmäßig-glatten Beschaffenheit ein seidiges Mundgefühl beschert. Auch die Stabilität ist bemerkenswert: Selbst ≈ 60 s nach Beendigung des Brühvorgangs ist die Crema noch von großartiger Qualität, ohne dass schon Mängel in ihr offenbar würden. Wichtig ist darüber hinaus, dass die Qualität gleichbleibend ist: Die JURA C9 produziert Kaffeespezialitäten sehr gleichförmig, ohne signifikante Schwankungen – gleichgültig übrigens, ob sie pur oder mit Milch oder pflanzlichen Milchalternativen zubereitet werden. Diese Gleichförmigkeit gilt übrigens auch für den Doppelbezug von Kaffee: Hier kommt es am Ende nur zu einer sehr geringfügigen Mengendifferenz zwischen den beiden ausgegebenen Kaffeespezialitäten (≈ 1 – 3 ml).

Wie gut kann die JURA C9 Milch und pflanzliche Milchalternativen schäumen?

Die JURA C9 liefert bei bei Kaffeespezialitäten mit Milch ein durchweg überzeugendes Ergebnis, weil das hier gegebene Milchsystem (HP1/CX1) einen feinporigen, voluminösen und vollauf stabilen Schaum erzeugt. Mit frischer Vollmilch gelingt ein meisterhaft-cremiger Schaum, dessen üppiges Volumen auch ≈ 60 s nach Beendigung des Schäumvorgangs noch größtenteils erhalten ist. Ausdruck der vortrefflichen Qualität ist allerdings auch die Temperaturführung während des Schäumens: Wir haben hier bspw. Temperaturen von nur ≈ 46,7 – 48,6 °C gemessen, abhängig insbesondere von der jeweils eingestellten Temperaturstufe. Das ist ausgesprochen schonend und stellt sicher, dass das Geschmacksprofil der Milch oder der pflanzlichen Milchalternative infolge des Schäumvorgangs nicht ruiniert wird.

Die Qualität des Schaums, den die JURA C9 aus pflanzlichen Milchalternativen produzieren kann, ist schwerpunktmäßig vom jeweils gegebenen Nährstoffprofil abhängig:

– Kokosdrink (≈ 0,1 % Eiweiß): Diese pflanzliche Milchalternative liefert regelmäßig nur einen sehr schwachen, grobporigen Schaum, der nicht auch nur annähernd viskos wird und schon nach ≈ 45 – 60 s einen Großteil seines ohnehin sehr fragilen Volumens verliert.

– Mandeldrink (≈ 0,4 % Eiweiß): Dieser pflanzliche Drink ist nur geringfügig empfehlenswerter: Der Schaum gelingt nur minimal voluminöser, aber weiterhin nicht viskos und ebenfalls sehr flüchtig; das Volumen des Schaums verschwindet größtenteils schon nach ≈ 45 – 60 s.

– Sojadrink (≈ 3,3 % Eiweiß): Diese pflanzliche Milchalternative liefert demgegenüber einen rundherum vortrefflichen Schaum: Er ist feinporig, voluminös, deutlich viskos und auch nach ≈ 45 – 60 s noch in üppigem Maße vorhanden.

Die JURA C9 kann folglich auch pflanzliche Milchalternativen sehr gut schäumen, wenn das Nährstoffprofil der betreffenden Alternative passt – und das ist für gewöhnlich bei einem verhältnismäßig hohen Eiweißanteil der Fall.

Wie einfach ist die JURA C9 zu bedienen?

Die JURA C9 lässt sich ausgesprochen komfortabel und weitgehend intuitiv bedienen, weil die hier gegebenen Bedienelemente und die durchweg übersichtliche Menüführung des Modells sehr stimmig zusammenspielen. Der Bildschirm ist zwar nicht gewaltig, aber vollkommen ausreichend dimensioniert (≈ 5,6 × 4,5 cm) und lässt sich folglich auch aus ≈ 1 m noch völlig problemlos ablesen; lediglich bei praller Sonneneinstrahlung hat man gelegentlich mit Spiegelungen zu kämpfen. Die Bedienung erfolgt über vier seitlich befindliche Tasten mit Druckmechanik, die infolge ihres klaren Druckpunkts leichtgängig zu verwenden sind. Sehr praktisch ist übrigens auch, dass sich die Seiten der Kaffeespezialitäten personalisieren lassen: So kann man bspw. die Reihenfolge der angezeigten Kaffeespezialitäten an die persönlichen Präferenzen anpassen, sodass häufig bezogene Getränke (wie bspw. Espresso, Cappuccino und Flat White) sofort und ohne jeglichen Zeitaufwand erreichbar sind. Für die alltägliche Nutzung ist freilich auch die Geschwindigkeit sehr wichtig: Die JURA C9 ist in beinahe allen Belangen angenehm schnell. Schon ≈ 46 s nach dem Anschalten ist sie betriebsbereit, ein Espresso ist in ≈ 34 s, ein Cappuccino in ≈ 58 s serviert. Wer darüber hinaus noch mehr Bedienkomfort möchte, kann viele Einstellungen auch per J.O.E.® vornehmen; dafür ist allerdings das separat zu kaufende JURA Wi-Fi Connect V2-Modul erforderlich (26,99 €, UVP).

Wie viel lässt sich bei der JURA C9 wirklich individualisieren (Aroma, Temperatur usw.)?

Die JURA C9 bietet einen sehr differenzierten Individualisierungsspielraum – und die betreffenden Individualisierungen erfolgen jeweils so, dass sie sich im Ergebnis auch eindeutig wahrnehmen lassen: Die Individualisierung kann schwerpunktmäßig in Bezug auf das Aroma, die Temperatur und die Menge der jeweiligen Kaffeespezialitäten erfolgen.

– Aroma: Für das Geschmackserlebnis fundamental ist die Einstellung des Aromas: Hier sind zehn verschiedene Stufen verfügbar, sodass die Anpassung sehr feingliedrig erfolgen kann. Wir haben mit zwölf Testerinnen & Testern einen Blindvergleich mit Espresso durchgeführt und dabei erhoben, dass sich die Ausprägungen der in den Kaffeebohnen befindlichen Aromen durch die Wahl unterschiedlicher Stufen signifikant unterscheiden, auch wenn das grundlegende Geschmacksprofil naturgemäß gleich bleibt.

– Temperatur: Darüber hinaus lässt sich allerdings auch die Temperatur einstellen: Hier sind immerhin drei Stufen gegeben. Die Wahl unterschiedlicher Stufen ist auch hier eindeutig wahrnehmbar, wie wir bspw. am Espresso geprüft haben: Im Brühmodus Hot Brew haben wir Temperaturen von ≈ 55,6 °C, ≈ 65,7 °C und ≈ 69,6 °C gemessen, im Brühmodus Light Brew demgegenüber solche von ≈ 54,2 °C, ≈ 64,3 °C und ≈ 68,8 °C, jeweils in einer ursprünglich ≈ 20 °C warmen Tasse.

– Menge: Endlich kann auch die auszugebende Menge eingestellt werden: Bei reinen Kaffeespezialitäten erfolgt die Einstellung in ml (bspw. bei einem Espresso von ≈ 15 – 80 ml), bei Kaffeespezialitäten mit Milch oder pflanzlichen Milchalternativen wiederum in Sekunden (bspw. bei einem Espresso Macchiato von ≈ 1 – 45 s); beim Schäumen von frischer Vollmilch haben wir übrigens eine durchschnittliche Ausgabemenge von ≈ 5 ml/s erhoben. Die hier verfügbaren Spielräume sind von der jeweiligen Kaffeespezialität abhängig.

Die vorangegangenen Parameter lassen sich spezifisch für jede einzelne Kaffeespezialität einstellen und dann ggf. auch langfristig als Standard einspeichern.

Wie unterscheiden sich Hot Brew und Light Brew bei der JURA C9?

Hot Brew und Light Brew sind bei der JURA C9 keine bloßen Begriffsanhängsel der einzelnen Kaffeespezialitäten, sondern knüpfen vielmehr an den Brühmodus an, in dem die Zubereitung jeweils erfolgt. Hot Brew zielt auf das ursprüngliche, vollauf heiße und kräftige Geschmacksprofil; Light Brew verändert die hier einfließenden Parameter so, dass das Geschmackserlebnis im Ergebnis milder ausfällt und sofort nach Beendigung des Bezugsvorgangs angenehm trinkbar ist. Augenfällig messbar wird das bspw. beim Espresso: Bei Wahl der gleichen Temperaturstufen maßen wir im Modus Hot Brew Temperaturen von ≈ 55,6 °C, ≈ 65,7 °C und ≈ 69,6 °C, im Modus Light Brew demgegenüber solche von ≈ 54,2 °C, ≈ 64,3 °C und ≈ 68,8 °C, jeweils in einer ursprünglich ≈ 20 °C warmen Tasse. Diese Differenzen sind zwar nicht gewaltig, aber je nach Stufe doch signifikant und am Ende auch eindeutig wahrnehmbar: So wirken die Kaffeespezialitäten im Brühmodus Light Brew durchweg milder, was bei Kaffeebohnen mit empfindlicherem, fruchtigem Aromaprofil (bspw. also bei vielen Hochlandkaffees) sehr empfehlenswert ist.

Größe, Gewicht & mehr

Die JURA C9 lässt sich gegenwärtig in Piano Black oder in Piano White kaufen: Die jeweils namensgebende Grundfarbe – Schwarz oder Weiß – ist an beinahe allen äußeren Oberflächen gegeben, wobei die Oberflächengestaltung nicht vollkommen gleichförmig ist: Hier wurden gleichmäßig-matte und hochglänzende Elemente kunstvoll miteinander verknüpft. Neben Wänden & Co. in der jeweiligen Grundfarbe sind allerdings auch noch ein paar andere Elemente vorhanden, deren Oberflächen sich vielmehr in einem hellen Silber hervorheben. Das Design des Kaffeevollautomaten ist – gleichgültig welcher Grundfarbe auch der Vorzug gegeben wird – ausgesprochen modern; infolge der minimalistischen Gestaltung dürfte sich die JURA C9 bruchlos in jeden Wohnstil einpassen.

Der Kaffeevollautomat ist von einer verhältnismäßig geringen Größe (≈ 43,7 × 26,0 × 32,5 cm, Hmax × Bmax × ​Tmax d. Modells), sodass man ihn wirklich ohne jeglichen Aufwand aufstellen kann: Gerade dann, wenn nur ein überschaubarer räumlicher Spielraum zur Verfügung steht, ist die kompakte Größengestaltung der JURA C9 hochgradig wertvoll. Am Boden des Kaffeevollautomaten befinden sich übrigens vier Füße, die den Stand des ≈ 9,5 kg (mmax d. Modells, ohne Wasser & Co.) schweren Kaffeevollautomaten infolge des hier gegebenen Kunststoffs sehr wirksam absichern: Daher wird die JURA C9 auch durch einen erheblicheren Stoß nur in geringfügigem Maße verschoben.

Besonderen Eindruck hinterließ allerdings die Qualität des Kaffeevollautomaten: Schließlich handelt es sich hier – an die Kaufpreise der anderen Modelle von JURA anknüpfend – um ein ausgesprochen günstiges Modell, sodass marginale Abweichungen ggf. sogar verständlich wären. Doch ist der Hersteller beim Materialdesign der JURA C9 allem Anschein nach keine Kompromisse eingegangen: Ausnahmslos alle Materialien, die dem Modell verliehen wurden, sind durchweg solide. Darüber hinaus sind sie so sorgfältig miteinander verknüpft worden, dass sich keine wirklichen Mängel erkennen ließen: So sind bspw. all die Verbundlinien, an denen diese Verknüpfung erfolgt ist, sehr gleichmäßig. Die gelungene Qualität der hier gegebenen Materialien lässt sich allerdings auch daran erkennen, dass sie infolge der Nutzung des Kaffeevollautomaten nicht signifikant verschleißen.

Die Bedienung

Die Bedienung der JURA C9 erfolgt sehr intuitiv, auch weil die Gestaltung des vorne erreichbaren Bedienpanels ausgesprochen eingängig ist: Das ist übrigens auch der Grund, aus dem man nur sehr gelegentlich in die Bedienungsanleitung des Modells schauen muss. Schließlich sind auch die hier erreichbaren Menüs von einem durchweg übersichtlichen Stil, sodass die Bedienung sehr komfortabel gelingt: So ist bspw. ohne jeglichen Aufwand erkennbar, wie sich die verschiedenen Kaffeespezialitäten brühen lassen und wie man sie – noch vor Beginn des jeweiligen Brühvorgangs – in Bezug auf Temperatur & Co. modifizieren kann.

Nach dem ursprünglichen Anschalten der JURA C9 muss ein einmaliger Konfigurationsvorgang durchlaufen werden: Dieser knüpft bspw. an die Einprogrammierung der Sprache an, die im weiteren Verlauf verwendet werden soll. Der Kaffeevollautomat stellt alles, was an dieser Stelle wesentlich ist, in einem sehr eingängigen und infolgedessen problemlos verständlichen Stil dar; dies alles wird mit passenden Graphiken verknüpft, welche die jeweiligen Hinweise noch anschaulicher machen. Für den vollen Konfigurationsvorgang muss man nur ≈ 1–3 min einplanen.

Das vorne gelegene Display ist nicht gewaltig, aber doch von einer vollkommen ausreichenden Größe (≈ 5,6 × 4,5 cm, Hmax × Bmax d. Displays): Genauso verhält es sich mit den jeweiligen Displayinhalten, die sich auch aus ≈ 1 m vor der JURA C9 ohne jegliches Problem ablesen lassen: Bloß bei praller, gegen das Display scheinender Sonne kann man regelmäßig Spiegelungen erkennen; das aber stellt nur eine sehr geringfügige Beeinträchtigung des Bedienerlebnisses dar. Die Bedienung erfolgt über vier verschiedene, neben dem Display gelegene Bedienelemente: Hierbei handelt es sich um Tasten mit Druckmechanik, die von vorne her spielend erreichbar sind und sich schon dank ihres sehr prägnanten Druckpunktes überaus leichtgängig verwenden lassen; jede einzelne Tastenbetätigung wurde sicher von dem Kaffeevollautomaten erkannt.

Dasjenige Menü, über das sich die verschiedenen Kaffeespezialitäten wählen lassen, kann man übrigens in gewissem Maße personalisieren und es so an die persönlichen Präferenzen anpassen: So kann man bspw. die Reihenfolge, in der die jeweiligen Kaffeespezialitäten angezeigt werden, an die eigenen Gebrauchsgepflogenheiten anpassen. Wenn man also bspw. vorrangig an dem Genuss von Espresso und Cappuccino interessiert ist, dann empfiehlt es sich, diese beiden Kaffeespezialitäten schlichtweg an die vorderen Positionen zu verschieben; diese Möglichkeit macht die Nutzung der JURA C9 sehr flexibel und infolgedessen auch sehr viel komfortabler.

Was allerdings noch sehr viel entscheidender ist: Auch viele der wesentlichen, u. a. ins Geschmacksprofil einspielenden Eigenschaften der verschiedenen Kaffeespezialitäten lassen sich beliebig anpassen. So kann man bspw. sehr leichtgängig justieren, wie stark oder schwach das mit der jeweiligen Kaffeespezialität verknüpfte Geschmackserlebnis am Ende sein soll – und diese Einstellung kann hochgradig differenziert erfolgen, stehen hier doch zehn verschiedene Stufen zur Wahl. Wie sehr sich das Geschmacksprofil durch die Wahl einer anderen Stufe wirklich beeinflussen lässt, haben wir mit zwölf Testerinnen & Testern ausgiebig geprüft: Sie haben jeweils blindlings Espresso verkosten müssen, das eine Mal nach der Wahl der niedrigsten Stufe und das andere Mal nach der Wahl der höchsten Stufe. Auch wenn die Grundzüge des Aromaprofils, das naturgemäß in den von uns verwendeten Kaffeebohnen angelegt war, jeweils erhalten blieben, waren die Ausprägungen der einzelnen Aromen doch signifikant anders. Die hier gegebene Möglichkeit ist infolgedessen sehr wertvoll: Schließlich kann man so den Geschmack einer jeden Kaffeespezialität sehr feingliedrig anpassen, ohne dass dies mit wirklichem Aufwand verbunden wäre; gerade dann, wenn – bspw. bei der Bewirtung von Gästen – differierende Ansprüche in Bezug auf die Stärke bzw. Schwäche des Geschmacks bestehen, dürfte man dies sehr willkommen heißen. Genauso sehr mit dem Geschmack verknüpft ist übrigens die Temperatur: Und auch sie lässt sich durch die Wahl einer von drei verschiedenen Temperaturstufen anpassen, was sich am Ende übrigens gleichfalls von all unseren Testerinnen & Testern wahrnehmen ließ (vgl. diesbzgl. S. 90). Darüber hinaus lässt sich auch noch die Menge sehr präzise verstellen – die Weise, in der die Mengeneinstellung erfolgt, ist allerdings immer von der jeweiligen Kaffeespezialität abhängig: Wenn dem Bezugsvorgang nur mit Wasser nachgegangen wird, wie dies bspw. bei allen puren Kaffeespezialitäten der Fall ist, dann lässt sich die Menge vollauf präzise in Millilitern einstellen; bei einem Espresso wird bspw. ein gewaltiger Mengenspielraum von 15–80 ml erschlossen. Bei all denjenigen Kaffeespezialitäten wiederum, deren Bezugsvorgang darüber hinaus auch noch die Nutzung von Milch oder einer pflanzlichen Milchalternative umfasst, erfolgt die Mengeneinstellung betreffs des Schaums in Sekunden, bei einem Espresso Macchiato also bspw. von 1–45 s. Wie viel Schaum am Ende ausgegeben wird, ist von der jeweiligen Milch oder pflanzlichen Milchalternative abhängig: Wir maßen hier beim Gebrauch frischer Vollmilch bspw. eine durchschnittliche Ausgabemenge von ≈ 5 ml/s. All diese Parameter lassen sich nach erfolgter Einstellung übrigens langfristig einspeichern, sodass die betreffenden Kaffeespezialitäten immer genau in der Weise zubereitet werden, die man eigens präferiert.

Der von dem Kaffeevollautomaten erschlossene Gestaltungsspielraum ist also durchaus großzügig, lassen sich viele der ins Geschmacksprofil der jeweiligen Kaffeespezialitäten einfließenden Parameter des Brühvorgangs doch ausgesprochen feinstufig anpassen; auch das Vorhandensein grundlegend verschiedener Brühmodi (Hot Brew und Light Brew, s. diesbzgl. S. 92) ist hochgradig eindrucksvoll, handelt es sich bei der JURA C9 doch um einen verhältnismäßig niedrigpreisigen Kaffeevollautomaten, bei dem man eine solch spezielle Funktionalität nur schwerlich erwarten kann. Was wir allerdings sehr vermissen, ist die Möglichkeit eines Extra Shots, mit dem sich der Brühvorgang einer jeden Kaffeespezialität verknüpfen ließe, um deren Geschmack mit geringfügigem Aufwand noch kräftiger zu machen.

Die JURA C9 bietet allerdings nicht nur einen wirklich eingängigen Bedienungsvorgang; die hier gegebene Technik ist vielmehr auch noch verhältnismäßig schnell, was den Bedienkomfort noch weiter verbessert: Schon ≈ 46 s nach dem Anschalten ist der Kaffeevollautomat bereit und kann im Weiteren alle Kaffeespezialitäten brühen. Mit dem ursprünglichen Aufheizvorgang ist ggf. auch noch ein grundlegender Spülvorgang verknüpft. Während der nachgelagerten Brühvorgänge ist die JURA C9 gleichfalls schnell: So kann sie bspw. einen Espresso innerhalb von ≈ 34 s und einen Cappuccino innerhalb von ≈ 58 s servieren. Auch wenn wir schon geringfügig schnellere Kaffeevollautomaten geprüft haben, ist die JURA C9 doch außerordentlich flink. Gerade die Dauer des Brühvorgangs ist perfekt, um den Durchfluss des Wassers in angemessener Geschwindigkeit zu verwirklichen: So werden all die wichtigen Lipide, Saccharide und Melanoidine, die in den Kaffeebohnen befindlich sind und am Ende in das Geschmacksprofil der jeweiligen Kaffeespezialität einspielen, in einem sehr ausgewogenen Maße extrahiert – ohne dass einzelne Geschmacksnuancen über- oder unterrepräsentiert würden.

Die Qualität

Aroma, Crema usw.

Noch sehr viel wesentlicher ist allerdings die Mahl-, Brüh- und Schäumleistung, die wir in den vergangenen Wochen sorgfältig geprüft haben: Schließlich haben wir wissen wollen, ob die JURA C9 – trotz ihres verhältnismäßig niedrigen Kaufpreises – an die gewaltige Leistungskraft anknüpfen kann, mit der die anderen Modelle des Schweizer Traditionsherstellers aufwarten.

Die Brühleistung der JURA C9 ist vortrefflich, gleichgültig in welchem Modus (Hot Brew oder Light Brew) der jeweilige Brühvorgang erfolgt. Die überaus hervorragende Qualität des aus dem Modell fließenden Kaffees kann beispielhaft am Espresso veranschaulicht werden, anknüpfend nicht nur an das ausgewogene Geschmacksprofil, sondern bspw. auch an die Beschaffenheit der Crema: Diese gelingt regelmäßig sehr feinporig und voluminös, vermittelt gleichzeitig aber ein feines, beinahe seidiges Mundgefühl. Das Farbprofil der Crema ist größtenteils auch sehr gleichmäßig: Hier herrschen regelmäßig helle, goldbraune Töne vor, deren Farbkraft allerdings immer auch von den jeweils verwendeten Kaffeebohnen abhängig ist. Gerade infolge der durchweg feinporigen Beschaffenheit ist die Crema ausgesprochen stabil: So ist die Crema auch ≈ 60 s nach Beendigung des Brühvorgangs noch von einer vortrefflichen Qualität, ohne dass sich dann bspw. schon eine signifikante Beeinträchtigung des Volumens erkennen ließe.

Wie heiß der Kaffee am Ende des Brühvorgangs sein soll, lässt sich übrigens grobstufig – anhand von drei verschiedenen Temperaturstufen – anpassen. Die betreffende Einstellung kann spezifisch für jede einzelne Kaffeespezialität der JURA C9 erfolgen und auch langfristig mit ihr verknüpft werden – man muss die Einstellung also nicht immer wieder, vor dem Beginn eines jeden einzelnen Brühvorgangs, wiederholen, was natürlich sehr komfortabel ist; Gleiches gilt auch in Bezug auf die vorher angesprochenen Parameter. Wie sehr die Wahl der verschiedenen Temperaturstufen die endgültige Temperatur des Kaffees beeinflussen kann, haben wir wieder am Espresso geprüft: Nach Beendigung des Brühvorgangs ließen sich hier Temperaturen von ≈ 55,6 °C, ≈ 65,7 °C und ≈ 69,6 °C (im Brühmodus Hot Brew) bzw. von ≈ 54,2 °C, ≈ 64,3 °C und ≈ 68,8 °C (im Brühmodus Light Brew) messen – jeweils in einer ursprünglich ≈ 20 °C warmen Tasse. Der Spielraum, der durch die hier gegebenen Temperaturstufen erschlossen wird, ist also ausgesprochen groß.

Wer es allerdings nicht bei purem Kaffee bewenden lassen will, sondern diesen vielmehr noch mit Milch oder einer geeigneten pflanzlichen Milchalternative verknüpfen möchte – man denke hier an raffinierte Spezialitäten wie bspw. Cappuccino, Flat White usw. –, dürfte auch an der Schäumleistung der JURA C9 interessiert sein. Hier erwies sich die Technik des Modells als ebenfalls sehr leistungsfähig, was sich in der sehr eindrucksvollen Beschaffenheit des ausgegebenen Schaums gezeigt hat: Gerade dann, wenn der Schäumvorgang mit frischer Vollmilch erfolgt, wird der Schaum am Ende sehr feinporig und voluminös; infolgedessen ist er so stabil, dass sich ≈ 60 s nach dem Ende des Schäumvorgangs keine Beeinträchtigung des hier gegebenen Volumens verzeichnen ließ. Der Schaum gelingt ein jedes Mal meisterhaft-cremig, ohne dass dies von der jeweiligen Spezialität abhängig wäre; Grobporen kommen nur gelegentlich vor. Hier dürfte auch die betreffs der Temperatur sehr schonende Gestaltung des Schäumvorgangs einspielen: Schließlich wird die Milch oder die pflanzliche Milchalternative während des Schäumens nur geringfügig warm, wie wir beispielhaft am Cappuccino geprüft haben: Hier maßen wir, während der Schaum ausgegeben wurde, verhältnismäßig geringe Temperaturen von nur ≈ 46,7–48,6 °C, abhängig von der jeweiligen Temperaturstufe und der ursprünglichen Temperatur der Milch oder der pflanzlichen Milchalternative. Das ist durchaus wertvoll, können sehr viel höhere Temperaturen doch das Geschmacksprofil des Schaums und – folglich – auch dasjenige der jeweiligen Kaffeespezialität ruinieren.

Die JURA C9 kann die beiden grundlegenden Kaffeespezialitäten gleichzeitig im Doppelpack brühen: Das empfiehlt sich immer dann, wenn man bspw. sich und seinem Gegenüber jeweils einen Kaffee servieren und sicherstellen möchte, dass die beiden Kaffees gleichzeitig genossen werden können – ohne jegliche Temperaturdifferenz. Die Qualität der hier gegebenen Technik äußert sich übrigens auch darin, dass die Kaffees ein jedes Mal sehr gleichförmig ausgegeben werden, sodass deren Größen am Ende des Brühvorgangs beinahe gleichauf sind: Wir haben hier ein jedes Mal nur sehr geringe Differenzen von ≈ 1–3 ml ermittelt.

Was wir allerdings monieren müssen: Die JURA C9 kann leider kein reines Heißwasser ausgeben, das sich im Weiteren ggf. auch zum Brühen von empfindlichen Tees verwenden ließe. Das ist beileibe kein gewichtiger Mangel, da der Schwerpunkt eines Kaffeevollautomaten naturgemäß in der Kaffeezubereitung liegt – und die gelingt der JURA C9 vortrefflich; gleichwohl wäre die Möglichkeit eines Heißwasserbezugs durchaus komfortabel.

Die Reinigung

Die regelmäßige Reinigung der JURA C9 ist sehr leichtgängig: Ein wesentlicher Grund sind die Spülvorgänge, die mit dem An- und Ausschaltvorgang verbunden sind (max. ≈ 80 s). Hier werden die wesentlichen Teile der Technik, die während des Gebrauchs mit Espresso & Co. in Berührung kommen, mit reichlich Wasser gespült, sodass ein Großteil der ggf. verbliebenen Spuren in dem Modell verschwinden. Vor dem Ausschalten wird von der JURA C9 übrigens eigenständig vorgeschlagen, eine grundlegende Milchsystemreinigung vorzunehmen – dies aber natürlich nur dann, wenn dem eine Nutzung des Milchsystems vorangegangen ist.

Nach ≈ 80 Malen des An- und Ausschaltens oder nach ≈ 180 Brühvorgängen führt die JURA C9 das vollständige Modellreinigungsprogramm (≈ 10 min) durch. Das Schöne an diesem Modellreinigungsprogramm ist, dass das Modell es größtenteils allein verwirklichen kann; nur gelegentlich muss man sich eigens ans Werk machen und bspw. die vorne gelegene Wasserschale auskippen. Glücklicherweise werden während des Modellreinigungsprogramms alle wesentlichen Hinweise in eingängigem, problemlos verständlichem Stil angezeigt. Vor alledem muss eine der 3-Phasen-Reinigungstabletten, die der JURA C9 schon von Werk aus im Doppelpack beigelegt worden sind, in den schon eingangs angesprochenen Pulvereinlass des Modells gegeben werden (≈ 1,67 € pro Tablette, UVP): So werden bspw. auch die im Kaffee befindlichen Öle sorgfältig ausgespült, sodass man sich im Nachgang wieder eines puren Geschmacksprofils – ohne auch nur die geringsten Geschmacksspuren vorangegangener Kaffeespezialitäten – sicher sein kann.

Durch die Nutzung der Filterpatrone werden die Kalklevel des Wassers so sehr vermindert, dass die Vornahme des ≈ 20 min dauernden Entkalkungsprogramms niemals notwendig ist. Dadurch wird das ohnehin schon großartige Gebrauchserlebnis, in dessen Genuss man mit der JURA C9 kommt, nochmals bequemer: Schließlich muss man nur regelmäßig einen Wechsel der Filterpatrone einplanen – diese ist nach dem Verbrauch von ≈ 40–65 l Wasser erschöpft, abhängig vom Kalkanteil des Wassers der jeweiligen Region.

Die Mahlgradeinstellung

Man kann das Geschmacksprofil des Kaffees jedoch auch über den – sehr leichtgängig einstellbaren – Mahlgrad der JURA C9 anpassen. Der jeweilige Mahlgrad beeinflusst die Größe der Teilchen, die während des Mahlvorgangs aus dem Mahlwerk fallen – und diese Größe wiederum ist eng mit dem Geschmacksprofil des Kaffees verknüpft. Der Grund ist folgender: Die Geschwindigkeit, in der das Wasser durch die Teilchen fließen kann, ist schwerpunktmäßig von deren Größe abhängig – je grober die Mahlgradeinstellung ist, desto schneller erfolgt der Durchfluss, was sich in einem verhältnismäßig schwächeren Aroma äußert; je feiner die Mahlgradeinstellung ist, desto langsamer erfolgt der Durchfluss, was in einem stärkeren Aroma mündet. Welche Mahlgradeinstellung sich bei der JURA C9 zu verwenden empfiehlt, kann nicht allgemeingültig gesagt werden: Schließlich spielen hier das spezifische Aromaprofil der jeweiligen Kaffeebohnen und auch die persönlichen Ansprüche mit ein. Daher ist es sehr empfehlenswert, nach dem Kauf neuer Kaffeebohnen sowohl gröbere als auch feinere Mahlgradeinstellungen auszuprobieren, um herauszufinden, welcher Mahlgrad das nach persönlichem Empfinden ausgewogenste Geschmackserlebnis verschafft.

Hot Brew & Light Brew

Nach dem Anschalten der JURA C9 muss man den jeweiligen Brühmodus wählen – Hot Brew oder Light Brew. Während Hot Brew den ursprünglichen Brühmodus, der das volle Geschmacksprofil der jeweiligen Kaffeebohnen in wunderbar-heißen Kaffeespezialitäten erschließen soll, darstellt, verhält es sich mit Light Brew ein wenig anders: Hier ist der JURA C9 natürlich auch daran gelegen, das Geschmacksprofil der Kaffeebohnen erschöpfend in allen Kaffeespezialitäten abzubilden; einzelne Parameter des Brühvorgangs werden allerdings so modifiziert, dass der Geschmack am Ende sehr viel milder wird. Dies knüpft an die Menge der Kaffeebohnen und an die Temperatur des Wassers an: Wird dem Brühvorgang im Modus Light Brew nachgegangen, so ist das Wasser nicht in gleichem Maße heiß wie im Modus Hot Brew. Dies haben wir bspw. beim Espresso geprüft: Wenn der Brühvorgang im Modus Hot Brew erfolgt, erreicht er Temperaturen von ≈ 55,6 °C, ≈ 65,7 °C und ≈ 69,6 °C; wenn der Brühvorgang demgegenüber im Modus Light Brew erfolgt, erreicht er nurmehr Temperaturen von ≈ 54,2 °C, ≈ 64,3 °C und ≈ 68,8 °C. Diese Differenz ist – je nach Temperaturstufe – durchaus signifikant und lässt sich am Ende auch wirklich schmecken. Unseres Erachtens empfiehlt sich der neue Brühmodus vor allem dann, wenn man Kaffeebohnen mit ausgeprägtem, hochgradig-feinem Säureprofil verwendet, bspw. also viele Hochlandkaffees. Die geringeren Temperaturen kommen den empfindlichen, fruchtigen Aromen solcher Kaffeebohnen in besonderem Maße gelegen.

Hafer-, Kokos-, Mandel- & Sojadrink

Wer sich pflanzlich ernährt und dennoch in den Genuss von Cappuccino & Co. kommen will, dürfte auch an der Schäumleistung bei pflanzlichen Milchalternativen aus Hafer, Kokos, Mandel, Soja usw. interessiert sein. Deshalb haben wir dieses Mal auch sorgfältig geprüft, wie leistungsfähig die C9 beim Schäumen solcher pflanzlichen Alternativen ist, ob der Schaum also auch hier gleichmäßig-voluminös und viskos wird. Hier können sie sich in unsere Eindrücke von der Schäumleistung beim Gebrauch verschiedener pflanzlicher Milchalternativen einlesen – verbunden mit einschlägigen Bildern. Wir können aber schon einmal voranstellen, dass die Schäumleistung des HP1-/CX1-Systems auch bei pflanzlichen Alternativen eindrucksvoll ist – oder doch jedenfalls sein kann. Schließlich ist die Qualität des Schaums nicht nur von dem hier vorhandenen System, sondern vor allem von dem Nährstoffprofil der pflanzlichen Milchalternative abhängig: Hier bedarf es bspw. eines gehörigen Anteils an Eiweiß, um einen üppig-voluminösen Schaum zu erreichen.

Das leistet die JURA C9

Espresso & Cappuccino

Die Qualität der Mahl-, Brüh- und Schäumleistung der C9 haben wir dieses Mal sehr ausgiebig geprüft: Wir stellen im Weiteren diejenigen Eindrücke dar, die wir in den vergangenen Wochen von den wesentlichen Qualitätsmerkmalen des Espresso (≈ 80 % Arabica & ≈ 20 % Robusta) und des Cappuccino (≈ 100 % Arabica) erhielten. Währenddessen knüpfen wir auch an die Urteile unserer Testerinnen & Tester an, welche die beiden Spezialitäten unter Würdigung von Aussehen, Geruch, Geschmack usw. sorgfältig beurteilt haben.

Der Schallausstoß

Die Geräusche, die während des Mahl-, Brüh- und Schäumvorgangs von der C9 ausgegeben werden, sind größtenteils sehr gleichmäßig: Wir haben bspw. erhoben, dass der durchschnittliche Schalldruckpegel während des Bezugs eines Espresso bzw. eines Cappuccino mit nur ≈ 47,7 dB bzw. ≈ 47,2 dB aus ≈ 1 m vor der C9 verhältnismäßig gering ist. Manche Verbraucherinnen & Verbraucher werden evtl. schon in normalen Gesprächen lauter sprechen. Bloß manchmal kann der Schalldruckpegel emporspringen, bspw. während des Mahlvorgangs: Hier haben wir eine Schalldruckpegelspitze von ≈ 64,7 bzw. ≈ 64,8 dB aus ≈ 1 m vor der C9 erhoben, die jedoch schon nach ≈ 1 s wieder vorüber war. Das Schöne an diesem Geräuschprofil: Das Mahlwerk lässt während des Mahlvorgangs einen gleichmäßigen, eher dunklen Ton hören; dies ist sehr viel willkommener als der hellere, ja beinahe schon schrille Ton vieler anderer Mahlwerke.

Weil sich viele Verbraucherinnen & Verbraucher nur schwerlich vorstellen können, welche Geräusche mit einem objektive Schalldruckpegel verbunden sind, können Sie sich auch die von uns erstellten Geräuschsamples vom Mahl-, Brüh- und Schäumvorgang anhören: Durch einen Scan des Quick-Response-Codes am Fuße dieser Seite kommen Sie zu den einschlägigen Geräuschsamples, die Sie jederzeit abspielen können.

Wie hört sich die JURA C9 an?

Möchten Sie wissen, wie sich die JURA C9 während des Gebrauchs anhört? Wir haben schon in unserem Test dargelegt, dass wir einen Schallausstoß von max. ≈ 64,7 – 64,8 dB aus ≈ 1 m maßen. Weil sich ein objektiver Schalldruckpegel von vielen Verbraucherinnen & Verbrauchern allerdings nur sehr schwierig einordnen lässt, stellen wir im Weiteren Geräuschsamples vom vollen Bezugsvorgang – also vom Mahlen, Brühen und Schäumen – vor. Sie müssen nur die hiernach erreichbaren Buttons anklicken und sich anhören, welche Geräusche während der betreffenden Bezugsvorgänge von der JURA C9 her erschallen.

Espresso Geräusch des Bezugsvorgangs aus ≈ 1 m
Cappuccino Geräusch des Bezugsvorgangs aus ≈ 1 m

Der Stromverbrauch

Der Stromverbrauch der C9 ist ausgesprochen niedrig, gleichgültig übrigens bei welcher Kaffeespezialität: Während des Anschaltvorgangs ließ sich eine sehr geringe durchschnittliche Leistung von ≈ 303,8 W und während des anschließenden Bezugsvorgangs eine solche von ≈ 507,9 W (Espresso) bzw. ≈ 795,6 W (Cappuccino) messen, jeweils bei Nutzung der von Werk aus gegebenen Bezugsparameter. Wie allerdings muss man diese elektrische Leistung einordnen? Nun, wer alljährlich ≈ 365 Espressi bzw. Cappuccini brühen möchte, der muss infolgedessen einen geringen Jahresverbrauch von ≈ 2,37 kWh bzw. ≈ 5,16 kWh einplanen; dies wiederum ist mit gleichfalls geringen Stromkosten von ≈ 0,64 € bzw. ≈ 1,39 € verknüpft, wenn von einem Strompreis i. H. v. ≈ 0,27 € pro kWh ausgegangen wird. Wird auch noch der Stromverbrauch einkalkuliert, der sich an jeden An- und Ausschaltvorgang knüpft, dann sind es pro Jahr ≈ 2,24 kWh (≈ 0,61 €) mehr. Die C9 ist daher sehr sparsam verwendbar.

Schön ist hier auch die schon von Werk aus gegebene Ausschaltautomatik: Sie schaltet die C9 ≈ 15 min, ≈ 30 min oder ≈ 1 – 9 h nach dem letzten Bedienungs- oder Bezugsvorgang eigenständig aus; die Dauer kann man eigens an die persönlichen Gebrauchsgepflogenheiten anpassen.

Möchten Sie wissen, welche Kosten mit dem regelmäßigen Gebrauch der C9 – unter Würdigung Ihrer persönlichen Gebrauchsgepflogenheiten – verbunden wären? Dann müssen Sie nur den hier erkennbaren Quick-Response-Code scannen, um zu dem von uns erstellten Gesamtkostenrechner zu gelangen, in dem Sie auch Strompreis, Wasserpreis usw. nach Wunsch anpassen können.

Welche Kosten sind mit dem Gebrauch der JURA C9 verbunden?

Möchten Sie wissen, welche Gesamtkosten mit dem Gebrauch der JURA C9 in Ihrem Haushalt verknüpft wären? Das können Sie im Weiteren ohne jegliche Anstrengung errechnen lassen: Hier kann einprogrammiert werden, wie viele Getränke Sie regelmäßig mit der JURA C9 servieren möchten und wie es sich mit den jeweils einschlägigen Preisen von Strom, Wasser & Co. verhält. Währenddessen werden die voraussichtlichen Gesamtkosten, die aus einem solchen Gebrauchsmuster resultieren würden, ermittelt und in einer übersichtlichen Tabelle ausgegeben, in der sich die Kosten all der verschiedenen Komponenten einsehen und sorgfältig auseinanderhalten lassen.

Bei Auswahl dieser Option wird der Stromverbrauch des An- & Ausschaltsvorgangs zu jedem einzelnen Bezugsvorgang hinzuaddiert. Dies ist bspw. dann sinnvoll, wenn man das Modell regelmäßig anschaltet, nur ein einzelnes Getränk bezieht und das Modell anschließend wieder ausschaltet.

Kosten von Stromverbrauch & Co.

Zeitraum Stromverbrauch in kWh Stromkosten in € Wasserkosten in € Bohnenkosten in € Milchkosten in € Gesamtkosten in €
Pro Tag
Pro Woche
Pro Monat
Pro Jahr

Diese Werte stellen den voraussichtlichen Verbrauch nur im Groben dar und können in der Praxis evtl. in erheblichem Maße abweichen; sie knüpfen an die Messwerte an, die wir in unserem Test ermittelt haben, sowie an die von Ihnen einstellbaren Preise von Strom, Wasser & Co.

Technische Daten

Hersteller
Modell
JURA
C9
Größe, Gewicht usw.
Maße des Modells
(Hmax × Bmax × Tmax)
43,7 × 26,0 × 32,5 cm
Gewicht des Modells
(mmax, ohne Wasser usw.)
9,5 kg
Volumen des Bohnenbehälters
(Vmax)
200 g
Volumen des Wasserbehälters
(Vmax)
1,6 l
(ohne Filter)
Kapazität des Tresterbehälters 16 Portionen
Tassenbreite
(Bmin)
4,2 cm
Tassenhöhe
(Hmax)
7,5 – 11,5 cm
Maße des Stromkabels
(Lmax)
1,1 m
Zubehör Bedienungsanleitung; Filterpatrone; Milchsystem-Reinigungsbehälter; Milchsystem-Reinigungsmittel (2 ×); Portionierer; Reinigungstabletten (3-in-1, 2 ×); Wasserhärte-Tester
Technik & Funktionalität
Kompatibel mit Bohnen & Pulver dank speziellen Pulverschachts
Mahlwerk P.A.G.
Max. Pumpendruck
(pmax, lt. Hersteller)
15 bar
Getränkepaar parallel herstellbar ja
(bei 2 von 17 Getränken)
Milch- & Milchschaumsystem HP1 & CX1
Abschalt-Timer einstellbar ja
(nach 15 min, 30 min oder 1 – 9 h)
Fläche zum Abstellen von Tassen aktiv beheizbar nein
(aber per optional erhältlichem Tassenwärmer S bzw. Tassenwärmer, 99,00 bzw. 199,00 €)
Fläche zum Abstellen von Tassen aktiv beleuchtbar ja
App ja
(J.O.E.®-App; Android ab 8.0 & iOS bzw. iPadOS ab 16.4 & watchOS ab 8.8.1)
Strom
Elektrische Leistung
(Pmax, lt. Hersteller)
1.450 W
Elektrische Leistung
(PØ bzw. Pmax, ermittelt während des Herstellungsvorgangs)
Espresso:
507,9 bzw. 1.414,7 W
Cappuccino:
795,6 bzw. 1.527,5 W
Elektrische Leistung
(PØ bzw. Pmax, ermittelt im Wartemodus)
4,4 bzw. 4,8 W
Schall
Schalldruckpegel
(LP Ø bzw. LP max aus d: 1,0 m, ermittelt während des Herstellungsvorgangs)
Espresso:
47,7 bzw. 64,8 dB
Cappuccino:
47,2 bzw. 64,7 dB
Mahlen & Brühen
Dauer des Vorheizvorgangs
(TØ, ermittelt)
46 s
Dauer des Herstellungsvorgangs
(TØ, ermittelt)
Espresso:
34 s
Cappuccino:
58 s
Volumen
(Vmin – Vmax, ermittelt)
Espresso:
15 – 80 ml
Cappuccino:
25 – 240 ml & 1 – 45 s
Temperatur eines Espresso
(tmax, ermittelt im Hot Brew-Modus bzw. im Light Brew-Modus) *
1. Temperaturmodus:
55,6 bzw. 54,2 °C;
2. Temperaturmodus:
65,7 bzw. 64,3 °C;
3. Temperaturmodus:
69,6 bzw. 68,8 °C
Temperatur eines Cappuccino
(tmax, ermittelt im Hot Brew-Modus bzw. im Light Brew-Modus) *
1. Temperaturmodus:
58,8 bzw. 54,8 °C;
2. Temperaturmodus:
64,6 bzw. 57,6 °C;
3. Temperaturmodus:
66,0 bzw. 59,8 °C

* Die Temperaturwerte wurden von unseren Testerinnen & Testern unmittelbar nach Abschluss des Herstellungsvorgangs in Tassen aus Porzellan (tmax d. Materials: ≈ 3,5 mm & t0 d. Materials: ≈ 20 °C) ermittelt.

Was lässt sich wie individualisieren?

Hersteller
Modell
JURA
C9
Aromaspektrum 10 Stärken
Mahlspektrum 7 Grade
Temperaturspektrum 3 Grade
Volumenspektrum – Spezialitäten
(Vmin – Vmax)
spezialitätenabhängig, in 5-ml-Schritten verstellbar
Volumenspektrum – Milch & Milchschaum
(Vmin – Vmax)
spezialitätenabhängig, in 1-s-Schritten verstellbar
Spezialitäten 17 (scil. Cappuccino; Cortado; Espresso (1 ×); Espresso (2 ×); Espresso Macchiato; Flat White; Kaffee (1 ×); Kaffee (2 ×); Latte Macchiato; Light Brew Cappuccino; Light Brew Cortado; Light Brew Espresso; Light Brew Espresso Macchiato; Light Brew Flat White; Light Brew Kaffee; Light Brew Latte Macchiato; Milchschaumportion)

Bewertung

Hersteller
Modell
% JURA
C9
Leistung 50 89,8
Brühvorgang 30 94,7
Qualität der Crema 20 96,0
Qualität des Milchschaums 20 94,5
Heißwasserbezug 10 50,0
Mehrfachbezug 10 90,0
Milchbezug 10 93,0
Handhabung 20 94,1
Bedienung 35 93,5
Reinigung und Pflege 30 96,0
Einsatzbereitschaft 25 92,3
Bedienungsanleitung 10 95,0
Betrieb 15 97,2
Stromverbrauch 70 96,9
Schallemissionen 20 98,0
Timer 10 98,0
Individualisierung 10 92,2
Volumen 60 89,6
Aroma 15 98,0
Temperatur 15 96,5
Mahlgrad 10 93,0
Materialverarbeitungsqualität 5 94,3
Bonus 1,5
(Hot Brew & Light Brew);
0,5
(J.O.E.®)
Malus
UVP des Herstellers 899,00 €
Durchschnittlicher Marktpreis
Stand v. 10.04.2026
738,33 €
Preis-Leistungsindex 7,83
Gesamtbewertung 94,2 %
(„sehr gut“)

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Wie haben wir geprüft?

Leistung | 50 %
Hier haben die Testerinnen & Tester erhoben, wie es sich mit der Qualität der ins Mahlen, Brühen usw. involvierten Technik des Modells verhält und durch welche Qualitäten sich die von dem Modell produzierten Spezialitäten (Espresso, Cappuccino & Co.) auszeichnen. Wir maßen vor allem, wie schnell das Modell die verschiedenen Spezialitäten herstellen kann. Wesentlich waren auch die Temperaturen, die wir unmittelbar nach Abschluss des Herstellungsvorgangs in Tassen aus Porzellan (tmax d. Materials: ≈ 3,5 mm & t0 d. Materials: ≈ 20 °C) ermittelten. Am Ende verliehen auch alle Testerinnen & Tester anhand eines organoleptischen, also Geruch, Geschmack usw. einschließenden Maßstabs einzelne Urteile über die Qualität der verschiedenen Spezialitäten, deren Mittel sich in unserem hier verliehenen Urteil erkennen lässt: So schlossen wir bspw. beim Espresso an verschiedene Aspekte der Cremaqualität (Stabilität, Struktur usw.) an.

Handhabung | 20 %
Die Testerinnen & Tester ermittelten auch, wie sich das Modell verwenden lässt. So ist bspw. wesentlich, wie man die verschiedenen Teile des Modells (Tank usw.) erreichen, sie aus dem Modell herausheben und wieder in dasselbe hinein lassen kann. Weiterhin wurde erhoben, wie sich die Technik des Modells ansprechen lässt, bspw. um Aroma, Temperatur & Co. an die Ansprüche der Verbraucherinnen & Verbraucher anzupassen: Hier nahmen sich die Testerinnen & Tester auch des Touchpanels an und verliehen ihr Urteil über die Qualität der hier vorhandenen Mechanik, die sich bspw. im Ansprechverhalten der Tasten äußern. Wie es sich mit der Ablesbarkeit des Bildschirms aus verschiedenen Winkeln verhält und über was das Modell Verbraucherinnen & Verbrauchern hier alles unterrichten kann, wurde außerdem erhoben. Schließlich maßen wir, wie schnell sich das Modell nach dem Anschalten verwenden lässt, um eine der verschiedenen, von Werk aus wählbaren Spezialitäten (Espresso, Cappuccino usw.) zu produzieren. Weitere Urteile wurden darüber verliehen, wie sich alle Teile des Modells säubern lassen, wie man also bspw. die verschiedenen Tanks ab- und ausspülen kann. Schließlich lasen alle Testerinnen & Tester auch noch den deutschsprachigen Teil der Dokumentation des Herstellers, um so ermitteln zu können, ob diese Dokumentation wirklich alle wesentlichen Themen über das Verwenden des Modells (bspw. über die verstellbaren Mahl- und Brühparameter usw.) anhand von verständlichen Texten und das Textverständnis verbessernden Graphiken abhandelt.

Betrieb | 15 %
Hier maßen die Testerinnen & Tester den während des Herstellungsvorgangs eines Epsressos wahrzunehmenden Schallausstoß aus einem Abstand von ≈ 1 m zum Modell und aus einer Höhe von ≈ 1,73 m, also der durchschnittlichen Größe der in der Bundesrepublik Deutschland wohnenden Verbraucherinnen & Verbraucher. Weiterhin wurde von ihnen auch der Stromverbrauch des Modells während des Herstellungsvorgangs eines Espresso erhoben. Endlich wurde ermittelt, ob das Modell eine Abschaltautomatik vorweisen kann und, wenn dem so sein sollte, ob und in welchem Maße sich diese Abschaltautomatik verstellen lässt.

Individualisierung | 10 %
Wesentlich war uns außerdem, ob und in welchem Maße man der Technik des Modells vorschreiben kann, wie sie all die verschiedenen Spezialitäten (Espresso, Cappuccino usw.) herstellen soll. Wir ließen unsere Testerinnen & Tester vor allem ermitteln, wie sich das Aroma, die Temperatur und die Volumina verändern lassen. Unsere Testerinnen & Tester verliehen in Sachen Aroma Urteile darüber, in welchem Maße sich das Verstellen des Aromalevels auch wirklich wahrnehmen ließ. Schließlich wurde noch erhoben, wie man das Mahlwerk des Modells und den von ihm zu verwirklichenden Grad des Mahlens an die Ansprüche der Verbraucherinnen & Verbraucher anpassen kann.

Material- & Materialverarbeitungsqualität | 5 %
Die Testerinnen & Tester nahmen sich die verschiedenen Muster des Modells aus allen Winkeln von außen und von innen vor und erhoben währenddessen die Qualität der den Modellkorpus ausmachenden Materialien und des Materialverbunds. Sie haben hier vor allem ermittelt, ob und welche Makel sich an dem Modell erkennen ließen, ob diese Makel nur in der Sphäre der Ästhetik wurzeln (wie bspw. sich nach außen abhebende Materiallinien) usw. Auch wurde von den Testerinnen & Testern ersehen, wie stabil das Modell über Arbeitsplatten aus Holz, Stein und Melamin ist, wie viele Millimeter es sich also durch versehentliches Anstoßen aus Winkeln von ≈ 0–45° verschieben lässt.

Getestetes Gerät

  • JURA C9