3 Küchenmaschinen im Vergleichstest

Kenwood überzeugt durch Waage und Wärmefunktion

27. August 2020

Ob rösche Croissants, erlesene Makronen oder süßes Skolebrød – liebliche Backwaren bereichern das Leben der Menschen in allen Teilen unserer Welt. Wer sich in seinen heimischen vier Wänden auch regelmäßig als Bäcker/-in versucht, der weiß um den immensen Wert einer modernen Küchenmaschine: Schließlich kann eine solche einem den Großteil aller wirklich mühevollen Arbeiten in der häuslichen Backstube abnehmen: Gerade die Teigherstellung wird mit ihr spielerisch-leicht. Dabei soll eine Küchenmaschine aber nicht nur eine erhebliche Arbeits- und Zeitersparnis bieten, sondern alle Zutaten – also Eier, Mehl und Co. – auch immer in idealer Art und Weise verarbeiten. Der deutschsprachige Markt hält mittlerweile jedoch solchermaßen viele Modelle bereit, dass sich die Suche nach einer zu den persönlichen Ansprüchen passenden Küchenmaschine ausgesprochen schwierig gestalten kann. Wir hatten in den vergangenen Wochen die aktuell besten Küchenmaschinen im Test: Wir haben das neue Modell von Kenwood einer Maschine von Bosch und einer weiteren von KitchenAid gegenüber gestellt. Dabei konnte sich das Modell von Kenwood mit der integrierten Waage, der Wärmefunktion und perfekten Ergebnissen durchsetzen und gewinnt die „Back-Challenge“.

Gewiss: Mit einer normalen Handrührmaschine kann man die allermeisten Zutaten auch „gut“ bis „sehr gut“ miteinander vermischen. Mit einer Küchenmaschine aber lassen sich die einzelnen Arbeitsschritte sehr viel leichter vollziehen – ohne dass man auch nur eine Hand heben müsste. Während sich die Küchenmaschine nämlich der Zutaten annimmt und sie einheitlich miteinander verrührt, kann man schon einmal weitermachen und die sich anschließenden Arbeitsschritte vorbereiten. Dabei ist die Küchenmaschine aber nicht nur dann wertvoll, wenn die mühevolle Teigherstellung ansteht. Mit ihr kann vielmehr auch Eiweiß in wundervoll-stabilen Eischnee verwandelt werden; auch Sahne kann in Minutenschnelle weiterverarbeitet werden. Die Modelle von Bosch und Kenwood haben spezielle Automatikprogramme in petto: Diese machen es einem sehr viel leichter, die Zutaten in optimaler Art und Weise weiterzuverarbeiten. Das Modell von Kenwood kann aber noch viel mehr: So leuchtet es die Rührschüssel mit hellem LED-Licht aus, um die in ihr enthaltenen Zutaten leichter erkennen können. Obendrein kann sie die Rührschüssel maßvoll erwärmen, um so beispielsweise Schokolade zu schmelzen oder Teig gehen zu lassen. Schließlich können einzelne Zutaten unmittelbar in der Rührschüssel abgewogen werden. Des Weiteren haben alle im Test vertretenen Modelle auch noch weitere Anschlüsse vorzuweisen. Mit ihnen lässt sich manch spezielleres Zubehör an die Maschine anschließen: Hierbei kann es sich um ein Schnitzelwerk, einen Standmixer oder ähnliches handeln. Teils kommen die Modelle schon von Werk aus mit einer ansehnlichen Auswahl an solchen Zubehörelementen daher. Alles andere an Zubehör kann optional erworben werden und macht die Küchenmaschine dann in Minutenschnelle zum wirklichen „Allrounder“, der so viel mehr kann, als bloß Eier, Mehl und Wasser zu vermischen. Für das Kenwood-Modell beispielsweise können über 25 hochwertige Zubehörteile erworben werden.

Küchenmaschinen – Technik im Detail

Nur mit dem Modell von Kenwood können alle Zutaten nacheinander in der Rührschüssel A abgewogen werden. Der Touchscreen B stellt währenddessen den Gewichtswert mit hellen Zahlen dar. Anschließend ist eines der verschiedenen Rührelemente C einzusetzen. Der Schneebesen ist ideal, um locker-leichte Zutaten, wie beispielsweise Eiweiß und Sahne, weiterzuverarbeiten. Für Mittelschweres kann man den Flachrührer (hier: K-Haken) zur Hand nehmen. Bei dem Kenwood-Modell ist obendrein noch ein Flexi-Rührer mit dabei, der sich durch seine namensprägende Flexibilität auszeichnet: Die weiche Silikonlippe am oberen Ende des Rührers holt nämlich auch all diejenigen Zutaten wieder in die Mitte der Rührschüssel zurück, die während des Rührens an die Wand gepresst worden sind. Für wirklich Schweres empfiehlt sich schließlich der massive Edelstahl-Knethaken.

Damit die Zutaten während des Rührbetriebs nicht aus der Rührschüssel spritzen, ist bei allen Modellen ein Spritzschutz enthalten: Dieser hält Spritzer mal mehr (Kenwood) und mal minder (KitchenAid) wirksam zurück. Füllen lassen sich die Rührschüsseln sehr viel leichter, wenn man den Rührarm D löst und anschließend nach oben hin abhebt. Nachdem alle Zutaten in der Rührschüssel sind, kann man den Rührarm wieder herablassen und den Betrieb per Schalter- bzw. Tastenbetätigung E starten. Nur das Modell von Kenwood beleuchtet während des Betriebs das Innere der Rührschüssel: Das macht die Sichtkontrolle sehr viel leichter. Bei den Modellen stehen mindestens sechs Rührstufen zur Wahl. Die Bosch– und Kenwood-Modelle bieten außerdem noch spezielle Automatikprogramme, in denen man die Rührstufe nicht manuell anpassen muss. Das Modell von Kenwood bietet die 7 l EasyWarmTM Rührschüssel mit Wärmefunktion, sodass man beispielsweise Schokolade schonend schmelzen oder Teig gehen lassen kann.

Außerdem lässt sich weiteres, vereinzelt aber nur optional erhältliches Zubehör anschließen: Dazu ist das KitchenAid-Modell mit einem speziellen Anschluss F versehen worden; die Bosch– und Kenwood-Modelle wiederum haben allerdings zwei von solchen Anschlüssen vorzuweisen.

Getestete Produkte

  • Bosch OptiMUM MUM9DT5S41
  • Kenwood Titanium Chef Patissier XL KWL90.594SI
  • Kitchen Aid ARTISAN 5KSM185 PS

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