Gesicht ersetzt Passwort

18. Oktober 2016

Ein Passwort muss mittlerweile in vielen Bereichen zur Autorisierung verwendet werden. Ist dies nicht schnell zur Hand oder gar vergessen/verlegt worden, kann der schnelle Einkaufsspaß getrübt werden und einen vorzeitigen Abbruch finden.

Unkompliziertes Einkaufsvergnügen

Um das Online-Erlebnis durch verlorene oder vergessene Passwörter nicht in Frust umzukehren, stellen Unternehmen und Forschung immer weitere Versuche an, dieses mit biometrischen Daten zu ersetzen. So ist als Passwort-Ersatz auch der Einsatz eines Selfies denkbar. Moderne Smartphones verfügen beinahe durchgehend über qualitativ hochwertige Kameras. So testen vor allem große Unternehmen wie Mastercard oder Uber den Einsatz dieser. Auch Online-Shops sollen sich begeistert von dieser Idee zeigen. Der Schnappschuss könnte unkompliziert die Identität des Einkaufenden bestätigen.

Das Smartphone als Scanner

Die vielen individuellen Gesichtszüge der einzelnen Person werden von einem Algorithmus gemessen und dem aktuellen Nutzer zugeordnet. So sollen in erster Linie Strukturen, die für das Entsperren eines Accounts notwendig sein, vereinfacht werden, denn Passwörter werden häufig vergessen. Zudem erscheine Usern die Erstellung eines neuen Passwortes schlicht zu kompliziert und aufwendig. Daher werde der Vorgang des Einkaufes lieber unterbrochen. Dies schmälere Umsätze, weshalb Unternehmen hier Handlungsbedarf sehen. Mit Mastercard und HSBC Holding gibt es bereits zwei Konzerne, die dieses Verfahren zur Verfügung stellen. Experten seien sich über die Sicherheit dieser Variante der Authentifizierung zur Zeit noch nicht im klaren. So blieben Zweifel, wie sie unter anderem bei Fingerabdruck-Scans bestehen.

Quelle: pressetext
Bildquelle: wilkernet/pixabay

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