Heizung bleibt aus

14. Oktober 2016

Die Heizung hüllt das Heim in eine wohlige Wärme und fördert die Gemütlichkeit. Doch um nicht unnötig Geld zu verheizen und den Energiekonzernen entgegenzuwerfen, wird Frieren in kauf genommen und die dicke Decke aus dem Schrank geholt.

So spät wie möglich

Bei steigenden Energiekosten will knapp die Hälfte der Befragten, einer Studie von toptarif.de zu Folge, das Heizen möglichst lange hinauszögern. Bei acht Prozent scheint der Wille und die Kälteempfindlichkeit gar noch größer. Sie wollen die Heizung erst einschalten, wenn es draußen wirklich bitterkalt ist. So wird das Thema Heizen auch oft zum Diskussionsmittelpunkt in Familien oder Beziehungen, denn die Wohlfühltemperatur von Frauen liege häufig höher als die der Männer, besonders im Bezug auf Raumtemperaturen von über 23° C. 64 Prozent geben dennoch an, sich zwischen 20 und 22,5° C am wohlsten zu fühlen. Nur ein Viertel der Teilnehmer entwickelt zwischen 23 und 25,5° C eine volle Entfaltung des wohligen Gefühls.

Preise stehen im Mittelpunkt

Der Grund der späten Einschaltung des Wunderwerks Heizung ist hier schnell gefunden. Mehr als die Hälfte geben an, das Heizverhalten einzuschränken, um Kosten zu sparen. Da diese offensichtlich eine große Rolle spielen, lohnt es sich bei der Auswahl des Energiepaketes genaustens hinzuschauen. So sind schon im Grundtarif große Einsparungen zu erzielen, da diese, beispielsweise für eine Familie mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden im Jahr, mit 1.448 Euro im teuersten und 739 Euro im günstigsten Tarif, um 709 Euro variieren. Kosten, die das zittern und bibbern eventuell einschränken könnten, wenn der Tarif gewechselt wird und dadurch die Heizung ein paar Tage eher eingeschaltet werden darf.

Quelle: pressetext.de
Bildquelle: Unsplash/pixabay

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