TEFAL FW2018 Easy Fry Grill & Steam – Heißluftfritteuse im Test 2022

Frittieren, Grillen und mehr – ohne Öl

28. Januar 2022

Soll es japanisches Tempura, verbunden mit einem umami schmeckenden, Dashi, Mirin und Sojasauce harmonisch verbindenden Dip, indische Samosas und ein deren schweres Aroma arrondierendes, süßlich-säuerliches Chutney oder auch nur die ein oder andere Handvoll klassisch-konventioneller, Menschen aus aller Welt immer wieder zu verlocken verstehender Pommes sein? Das schnelle und simple Garen von Gemüse, Fleisch und Fisch in einer Wanne aus heißem Öl ist eine Methode der Kulinarik, die – wenn auch in vollkommen verschiedenen Weisen – in wirklich allen Kulturen der Welt verwurzelt ist. Wahrlich verwundern wird dies niemanden, dessen Gaumen schon einmal in den Genuss eines solchen, mit wundervollen Aromen animierenden Schmankerls kam. Aber: Der regelmäßige, mehr als nur einmal pro Woche wiederholte Verzehr von Speisen, die vorab viele Minuten in einer Wanne aus heißem Öl verweilten, ist mit allerlei Gesundheitsrisiken verbunden: So kann es dadurch bspw. zu einer erheblichen Steigerung des Risikos, an einer kardiovaskulären, also das Aderwerk und/oder das Herz involvierenden Krankheit zu versterben, kommen.1 Wer sich aber weder dem Genuss solcher Speisen voll verschließen noch die mit all dem Öl verbundenen Risiken hinnehmen will, kann mittlerweile mit einer ansprechenden Alternative vorliebnehmen: Mit einer modernen Heißluftfritteuse, einem Air Fryer. Mit einem solchen kann man alle nur vorstellbaren Speisen auch ohne Öl oder doch nur mit dem ein oder anderen Milliliter desselben wunderbar-rösch werden lassen – und das allein mit einem die Speisen von allen Winkeln aus vereinnahmenden Wärmestrom. Während die Qualität vieler solcher Modelle damals noch durchwachsen war und die aus ihnen heraus kommenden Speisen weder von außen noch von innen an die in heißem Öl zubereiteten Wonnen heranzureichen vermochten, haben die Hersteller die Technik der Modelle innerhalb des letzten Jahrzehnts immer weiter polieren können. Wie also sieht es aktuell mit den Stärken und Schwächen eines modernen Air Fryers aus?

Eines der ursprünglichen, in vielen Teilen der Welt noch immer ausgesprochen populären Modelle war die ActiFry des Herstellers TEFAL, die sich schon damals durch ihren während des Garens mit gleichmäßig-gemächlichem Tempo voran drehenden, die Speisen so immer wieder hin und her wälzenden Rührarm hervorhob: Das war vor mehr als 12 Jahren. Wiewohl die ActiFry, mittlerweile als smarte ActiFry Genius+ oder ActiFry Genius XL, noch immer viele Menschen zu verzücken weiß, kann der Hersteller nun auch noch viele andere Modelle vorweisen, die sich durch ihr Funktionsprinzip und -spektrum stark von der ActiFry abheben und die daher die Ansprüche anderer Verbraucherinnen und Verbraucher abdecken sollen. Wir hatten nun endlich die neue FW2018 Easy Fry Grill & Steam, einen verschiedene Methoden des Garens in sich zu vereinen versprechenden Allrounder, im Test: Was das Modell wirklich kann, wie ansprechend sich mit ihm Gemüse-, Fleisch-, Fischwaren und Alternativen aus Soja, Seitan und Co. kochen lassen, wie es sich währenddessen mit der Höhe des Schallausstoßes und des Stromverbrauches verhält und vieles mehr wurde von uns erhoben. Nur Eines wollen wir noch voranstellen: Ob und in welchem Maße das Garen in einem solchen Modell mit Gesundheitsvorteilen verbunden sein kann, ist schon in mehreren Studien ermittelt worden. Die Vorteile sind immens: Mit einem Air Fryer kann man nicht nur das Maß an Öl, das schließlich in die Speisen kommt, um 99 % vermindern,2 sondern auch den Anteil des mit Krebsrisiken assoziierten Acrylamids in Chips, Pommes usw.3

Wesentliches

Für wen?
Für all diejenigen Menschen, die in schneller und simpler Weise Gemüse, Fleisch, Fisch und auch Alternativen aus Soja, Seitan usw. einschließende Speisen zubereiten wollen, ohne sich den Speisen während des Garens in ausnehmendem Maße widmen zu müssen.

Was ist hervorzuheben?
Der Garraum des Modells ist von einem wirklich eindrucksvollen Maß, aber doch nicht so enorm wie bspw. ein klassisch-konventionelles Backrohr. Während sich Convenience Food auch in einem solchen einheizen ließe, wäre dies doch mit einem sehr viel höheren Stromverbrauch verbunden.

Was ist weiter interessant?
Dass das Modell, vollkommen anders als andere Air Fryer, auch noch dämpfen kann, ist vor allem dann wertvoll, wenn man regelmäßig in den Genuss von wirklich ansprechendem, einen Großteil auch der wärmesensiblen Vitamine behaltendem Gemüse und/oder Fisch kommen will.

FW2018 Easy Fry Grill & Steam – Technik im Detail

Die FW2018 Easy Fry Grill & Steam ist schon dank ihres sie von außen voll vereinnahmenden schwarzen Mantels von einem verhaltenen Stil: Mit einem Gewicht von 7.162 Gramm (mmax, ohne Speisen) und einer Größe von 399 × 324 × 407 Millimetern (Bmax × Tmax × ​Hmax) ist das Modell alles andere als monumental. Dennoch ist die Stabilität wunderbar: Dies ist nicht allein, aber auch dem mit rauem Material versehenen Fußviererlei A zu verdanken. Dieses Material hinterlässt, wiewohl es weicher und obendrein auch noch vollkommen schwarz ist, keinerlei Spuren an der Arbeitsplatte – auch wenn man das Modell mehr als nur den ein oder anderen Millimeter hin und her rücken sollte. Die vier Ecken des Modellkorpus schließlich sind rund, sodass sich auch ein Stoß vor dieselben, zu dem es bspw. während des schnellen Vorbereitens der Speisen mal kommen kann, ohne Weiteres verschmerzen lässt.

Das nach vorne aus dem Modell heraus schauende, halboval abschließende Handteil B lässt sich dank seines alles andere als ausladenden Maßes voll mit den Händen einschließen und vermittelt ihnen dadurch, wiewohl es nicht mit einem speziellen Material versehen worden ist, vollkommen ausreichenden Grip. Das Handteil schließlich ist so smooth, dass es sich während des Haltens des Garkorbs C auch dann nicht ins Gewebe der Hände einschneiden kann, wenn der Garkorb wirklich prallvoll mit Speisen sein sollte.

Den Garkorb kann man dank des hier vorhandenen Schienenwerks ohne wirklich wahrnehmbaren Widerstand ins Modell hinein und auch wieder aus demselben heraus sliden: Das Volumen das Garkorbs ist mit 6,2 Litern (Vmax) so enorm, dass man in ihm in einem Mal circa vier volle Speiseportionen herstellen kann. Wesentlich ist außerdem, dass sich der Boden des Garkorbs auswechseln lässt, abhängig von dem zu verwendenden Modus: Wer sich bspw. am Grillen von Fleisch- oder Fischwaren versuchen will, der muss hier anstelle des regelmäßig zu verwendenden Rosts D den Grillrost E heranziehen, auch um die Speisen so mit einem schon von außen ansprechend wirkenden Grillmuster versehen zu können. Am Fuß des Garkorbs ist auch noch ein Tray F auszumachen, der sich an einer von vorne erreichbaren Mulde hervorziehen lässt und in dem sich während des Garens allerlei an Öl, Marinaden usw. ansammeln kann: Sie lassen sich anschließend in einem Mal auskippen.

Der vordere Teil des Modells lässt das vollends schwarze Touchpanel G erkennen, durch welches man all die verschiedenen, hier vorhandenen Features anstoßen kann: Hier lassen sich anhand von 20 je 13 × 13 Millimeter (Bmax × Hmax) messenden Touchelementen der Modus und das Menü einprogrammieren sowie die Modus- resp. Menüparameter, wie also bspw. die von dem Modell während des Garens zu verwirklichende Temperatur, voreinstellen. Wie es sich mit den aktuellen Modus- resp. Menüparametern verhält, stellt das Modell per Liquid Crystal Display H dar: Dieses ist mit Maßen von 34 × 18 Millimetern (Bmax × Hmax) nicht von einer wirklich epochalen Größe, lässt sich aber doch aus allen Winkeln wunderbar ablesen. Gerade die 14 Millimeter (Hmax) messenden, in strahlendem, sich schon dank ihres Azurblaus ausdrucksstark vom Schwarz des Liquid Crystal Displays abhebenden Zahlzeichen sind auch dann noch zu erkennen, wenn man mehr als einen Meter vor dem Modell stehen sollte.

Das Modusspektrum des Modells erschließt einem dreierlei verschiedene Methoden des Garens, von denen sich manche auch schon von vornherein verquicken lassen, sodass man in den Genuss der Qualitäten mehrerer Methoden kommen kann (i. e. Air Fry, Air Fry + Steam, Grill und Steam): Will man das Garen in einer vollends schonenden Weise verwirklichen und verhindern, dass die Speisen währenddessen viel Wasser verlieren, so kann man sie mit dem Modell auch dämpfen (i. e. Air Fry + Steam oder Steam). Das Wasser, welches das Modell dann während des Garens vaporisieren und weiter in den Garraum manövrieren muss, ist vorher in den von oben wunderbar erreichbaren Tank (Vmax: 1,2 Liter) I zu kippen.

Schließlich ist da noch der Stromanschluss, über den sich das Modell mit dem Stromnetzwerk des Hauses verbinden lässt. Das von vornherein vorhandene Stromkabel (Lmax: 0,85 Meter) erschließt hier einen mehr als ausreichenden Aktionsradius, sodass man das Modell in allen Winkeln der Arbeitsplatte abstellen kann, ohne vorher viel hin und her zu schieben.

Der Test im Überblick

Die neue FW2018 Easy Fry Grill & Steam ist ein Allrounder, mit dem sich vollkommen verschiedene, über Convenience Food in Gestalt von Pommes und Co. hinaus reichende Sphären der Kulinarik erschließen. Wir umreißen hier schon einmal die wesentlichen Stärken und Schwächen des Modells, ehe wir uns alledem im Weiteren näher annehmen.

Die Qualität der das Modell ausmachenden Materialien ist nicht erlesen: Die Stabilität des Modells und der in ihm vorhandenen Mechanik ist aber exzellent. Auch nach mehr als 100 voll absolvierten Garprogrammen war keinerlei Materialverschleiß zu verzeichnen. Den ein oder anderen wird vielleicht der das Modell von außen stilvoll erscheinende lassende, planschwarze Lack enervieren: Schließlich zeichnen sich an ihm, wiewohl man den durch ihn vermittelten modern-minimalistischen Look nicht von der Hand weisen kann, ausgesprochen schnell Spuren ab.

All die verschiedenen Features des Modells, die drei Garmodi und sieben Garprogramme einschließen, lassen sich über ein verlässlich ansprechendes, mit einem aus allen Winkeln ohne Weiteres ablesbaren Liquid Crystal Display verbundenes Touchpanel erreichen. Das Garmodus- und Garprogrammspektrum des Modells ist nicht prall, sollte aber doch die Ansprüche der allermeisten Verbraucherinnen und Verbraucher voll abdecken – auch und vor allem dank der an das Gemüse, das Fleisch und/oder den Fisch anpassbaren Garparameter. Das Modell lässt sich von vornherein intuitiv verwenden. Wann immer man sich doch einmal nicht sicher sein sollte, wie bspw. in puncto der zu wählenden Temperatur, kann man die instruktive, vornehmlich Graphiken enthaltende Dokumentation des Herstellers in die Hände nehmen: Aus derselben lässt sich alles, was man wissen muss, herauslesen.

Das wirklich Wesentliche aber ist die Qualität der Speisen, die man in diesem Modell erreichen kann: Wir haben hier vollkommen verschiedene Garprogramme verwendet, um schließlich Gemüseallerlei & Ahornsirup, Steak & Chimichurri-Sauce, Kabeljau & Fenchel, Apple Crumble & Red Berries und vielerlei mehr zu servieren (s. S. 78-79). Während der Garmodus Air Fry wirklich variabel verwendbar ist, um ein einheitliches Garen von Gemüse, Fleisch, Fisch und Co. sicherzustellen, ist der Garmodus Grill wunderbar, um vor allem Fleisch in allen nur vorstellbaren Variationen von außen anzubräunen und währenddessen mit ansprechenden Aromen anzureichern: Wer hier das Fleisch vorab mit einem Rauchsalz veredelt, bspw. in Gestalt einer wundervoll-viskosen Marinade oder eines an Gewürzen reichen Dry Rubs, kann dem Grillaroma schon sehr nah kommen. Mit dem Garmodus Steam wiederum lässt sich ein schonenderes, den Wasserverlust verminderndes Garen verwirklichen, auch um zu verhindern, dass die Speisen ausdörren: Gerade bei Gemüse war das immer wieder prima. Wertvoll ist auch das mit 6,2 Litern wirklich pompöse Volumen des Garkorbs: Dem ist es zu verdanken, dass man mit dem Modell in einem Mal bis zu vier Verbraucherinnen und Verbraucher speisen kann.

Was außerdem willkommen zu heißen ist: Der maßvolle Stromverbrauch des Modells, einerlei welchen Garmodus oder welches Garprogramm man auch verwenden muss. Dadurch dass die hier wirkende Technik die einprogrammierten Temperaturen außerordentlich schnell zu erreichen weiß, das Garen verschiedener Speisen also regelmäßig nur 15 bis 30 Minuten in Anspruch nimmt, kann man im Verhältnis zum Garen in einem klassisch-konventionellen Backrohr mit sehr viel voluminöserem Garraum in erheblichem Maße Strom sparen.

Für all diejenigen Menschen, die regelmäßig Gemüse, Fleisch, Fisch oder Alternativen aus Soja, Seitan usw. einschließende Speisen zubereiten, dies aber schnell und simpel abwickeln und außerdem auch ab und an einmal in den Genuss von vollends kross werdendem, köstlich vor sich hin knusperndem Convenience Food kommen wollen, ohne dasselbe mit Massen an Öl anreichern zu müssen, ist die FW2018 Easy Fry Grill & Steam wunderbar: Wir verleihen ihr in Anbetracht all ihrer verschiedenen, sich als wirklich wertvoll erwiesen habenden Features das wohlverdiente Testurteil „sehr gut“ mit 94,1 %.

Bewertungssiegel

Die wesentlichen Merkmale

  • Größe (Bmax × Tmax × Hmax): 39,9 × 32,4 × 40,7 cm
  • Gewicht (mmax): 7,2 kg
  • Volumen (Vmax): 6,2 l resp. 1,6 kg
  • Garmodi: Air Fry; Air Fry + Steam; Grill; Steam
  • Garprogramme: Fries; Vegetables; Chicken; Nuggets; Roast; Fish; Cake

Pro

  • alle Ansprüche abdeckendes Garprogramm- und Garmodusspektrum; eindrucksvolles Volumen (Vmax: 6,2 l resp. 1,6 kg);
  • kann die einprogrammierten Temperaturen ausgesprochen schnell erreichen (TØ bis t: 180 °C im Garmodus Air Fry: 3 : 15 min); kann ein größtenteils gleichmäßiges Temperaturlevel im Garkorb verwirklichen (±20,1 °C im Garmodus Air Fry);
  • maßvoller Schalldruckpegel während des Garens (LP Ø aus d: 1,0 m: 38,2–51,8 dB(A), abhängig vom Garmodus)

Contra

  • kein akustischer oder visueller Hinweis, der in der Mitte eines Garprogramms ans Shaken von bspw.
  • Pommes erinnern würde; keine Möglichkeit zur Einprogrammierung des Gewichts einer Speise.

Material & Materialverarbeitung

Wirklich erlesene Materialien lassen sich an dem Modellkörper nicht erspähen. Das aber ist auch nicht weiter wesentlich: Schließlich sind all die vorhandenen Materialien, bei denen es sich vorrangig um Aluminium und Hartplastik handelt, außerordentlich stabil und können dadurch bspw. auch Stößen schadlos widerstehen. Weiters sind die Materialien im Werk des Herstellers makellos verbunden worden und verschlissen auch nach mehr als 100 voll absolvierten, Fleisch, Fisch, Gemüse und Alternativen aus Soja und Seitan involviert habenden Garprogrammen nicht in wahrnehmbarem Maße: So ließ sich bspw. auch der Garkorb immer wieder smooth hervor- und herausziehen. Verdrießlich allein ist der das Modell von außen voll vereinnahmende, planschwarze Lack: Dieser kann schon durchs regelmäßige Abreiben mit einem Tuch mehr und mehr von seinem ursprünglich noch makellos-einheitlichen Glanz verlieren (durch Mikroschäden in Gestalt von Swirls).

Bedienung

All die verschiedenen Garprogramme und -parameter des Modells kann man über ein simpel verwendbares und außerordentlich schnell ansprechendes Touchpanel erreichen: Dieses Touchpanel, das mit Maßen von 222 × 94 Millimetern (Bmax × Hmax) wirklich epochal ist, lässt sich auch aus dem Stand vor dem Modell wunderbar erreichen und kann 20 verschiedene Touchelemente vorweisen. Deren Maße wiederum sind mit 13 × 13 Millimetern (Bmax × Hmax) nicht dermaßen ausladend wie die des Touchpanels, sodass man sie präzise anvisieren muss. Da es sich hier aber nicht um ein resistives, sondern um ein kapazitives Touchpanel handelt, muss man die Touchelemente nur anrühren, einerlei aus welchem Winkel. Das Ansprechverhalten des Touchpanels ist wunderbar: 991 der 1.000 von uns verwirklichten Touchinteraktionen wurden von dem Modell von vornherein als solche verstanden; nur neunmal mussten wir die Touchinteraktion wiederholen.

Das Touchpanel verwendet ausschließlich Graphiken, um die sieben verschiedenen Garprogramme des Modells zu veranschaulichen: Diese Graphiken sind schon aus sich heraus verständlich, stellen sie doch immer ein Muster aus der Gruppe von Speisen dar, die sich in dem Garprogramm zubereiten lässt, wie also bspw. ein Cupcake im Garprogramm Cake, ein Gemüsepaar im Garprogramm Vegetables, vielerlei Pommes im Garprogramm Pommes usw. Das Garmodusspektrum wiederum kann man schon anhand des englischsprachigen Textdreierleis Air Fry, Grill und Steam erkennen. Die im einen wie im anderen Garmodus einzuprogrammierenden Garparameter wiederum lassen sich wieder nur anhand von Graphiken erkennen: Wie man diese Garparameter verstellen kann, ist anhand der die Graphiken einschließenden Plus– und Minus-Touchelemente mit einem Mal verständlich.

Das Modell lässt alles Wesentliche wie bspw. die mit dem aktuellen Garprogramm verbundene Temperatur in °C und die bis zum Abschluss des Garens noch verbleibende Zeitspanne in Minuten durch sein 34 × 18 Millimeter (Bmax × Hmax) messendes Liquid Crystal Display nach außen hin erkennen: Die Garparameter brillieren nicht nur durch ihr sich ausdrucksstark von dem sie einschließenden Schwarz abhebendes Blau, sondern auch durch ihr mit 14 Millimetern (Hmax) wirklich enormes Maß. Dadurch kann man sie auch aus erheblichem Abstand zu dem Modell noch ablesen. Lichtspiegelungen waren hier nicht zu verzeichnen.

Als Temperatur, die das Modell während des Garens im Garraum verwirklichen soll, lässt sich eine solche von 80–200 °C (tmin – tmax) im Modus Air Fry und Grill einprogrammieren: Wenn man das Modell aber im Modus Steam werken lässt, sind es immer nur 100 °C. Wie viele Minuten das Garen mit der einen oder der anderen Temperatur währen soll, kann man schließlich von 1–60 Minuten (Tmin – Tmax) einstellen.

Nach der Wahl eines Garmodus und der in demselben zu verwirklichenden Garparameter oder eines Garprogramms kann man das Modell schließlich per Start resp. Stopp zum Garen veranlassen. Das Modell ist ausgesprochen schnell darin, die im Garraum herrschenden Temperaturen empor schießen zu lassen: Wir maßen im Garmodus Air Fry nach nur 3 : 15 Minuten (TØ) schon ein größtenteils gleichmäßiges Temperaturlevel von 180 °C. Das ist sehr viel rascher, als sich dies bspw. in einem Backrohr erreichen ließe.

Wann immer man Speisen in dem Garmodus Air Fry oder Steam oder in einem der sieben Garprogramme des Modells zubereiten will, so sind sie schon von vornherein in den Garkorb zu stellen und derselbe in den Garraum zu schieben. Anders ist dies allein dann, wenn das Modell Gemüse, Fleisch oder Fisch im Garmodus Grill einheizen soll: Dann muss man vorab auch hier 3 : 15 Minuten (TØ) ausharren, bis in dem Garraum des Modells eine Temperatur von 180 °C erzielt worden ist und die Speisen in den Garkorb wandern können. Dass diese Temperatur schließlich erreicht worden ist, stellt das Modell auch noch durch einen leisen, leider nicht auch aus anderen Winkeln des Hauses zu vernehmenden Alarm heraus. Die vorab einprogrammierten 200 °C ließen sich während des Grillens aber nie messen (tmax: 195,7 °C).

Während des Garens muss man sich, abhängig von dem Garmodus resp. Garprogramm und der im Garkorb vorhandenen Speise, nur ab und an noch vors Modell stellen: Gerade Pommes sind in der Mitte des Garprogramms einmal neu im Garkorb zu verteilen, um so sicherzustellen, dass die einzelnen Quader auch wirklich einheitlich kross werden können. Der Garkorb lässt sich während des Garprogramms hervor- und herausnehmen und anschließend shaken. Aber: Wenn man 1.200 Gramm Pommes in dem Garkorb haben sollte, hält man hier schon ein von der Muskulatur des Arms vielleicht nur schwer zu handhabendes Gewicht von 2.548 Gramm in der Hand. Daher kann es sinnvoller sein, die Pommes mit einem Spatel, Wender o. Ä. neu im Garkorb zu verteilen.

Der Abschluss eines Garprogramms schließlich lässt sich immer anhand eines mit einem Schalldruckpegel von 53,2 dB(A) (LP max aus d: 1,0 Meter) nur vor dem Modell wirklich wahrnehmbaren Alarms erkennen: Leider wird der sich drei Mal wiederholende Alarm, abhängig von dem vorangegangenen Garmodus resp. -programm, von dem parallel anspringenden Ventilator überschallt. Dann kann man den Garkorb hervor ziehen und die Speisen aus ihm herausnehmen. Wesentlich aber: Man sollte sie nicht durch eine über einen Winkel von 90° hinaus reichende Neigung des Garkorbs aus demselben heraus zu kippen versuchen. Ansonsten kann schließlich auch das schwere Gitter, das sich nur durch eine Handvoll einzelner, je 21 × 11 Millimeter (Bmax × Tmax) messender Gummis an den Wänden des Garkorbs hält, mit heraus purzeln.

Bedienungsanleitung

Die Dokumentation des Herstellers stellt einen vollkommen verständlichen Quick Start Guide dar, der mehr als 100 verschiedene, schwarz-weiße Graphiken einschließt und anhand derer in wirklich anschaulicher Weise vermittelt, wie man das Modell verwenden muss, um in ihm ansprechende Gemüse-, Fleisch- und Fischwaren herzustellen. Schön ist auch, dass sich aus vier hier vorhandenen Tabellen herauslesen lässt, bei welchen Speisen man welches Automatikprogramm vorziehen sollte, welche Temperatur einzuprogrammieren ist und wie viele Minuten man noch Geduld erweisen muss, ehe man die Speisen servieren kann. Die Tabellen nehmen sich des vollen Funktionsspektrums des Modells, also des Air Fry-, des Air Fry + Steam-, des Grill- und des Steam-Modus, an. Wiewohl sich anderes annehmen ließe: Dass die Dokumentation beinahe ausschließlich Graphiken enthält, ist nicht als Schwäche, sondern als Stärke zu verstehen. Dadurch dass sie alles wirklich Wesentliche vor dem Garen, während desselben und nach dem Garen mit einzelnen Graphiken abhandelt, vermittelt sie alles sehr viel einprägsamer, als dies mit Worten allein vorstellbar wäre.

Modus, Menü & mehr

Was aber lässt sich mit dem Modell nun alles anstellen? Die Basics erschließen sich einem schon durch das Garmodusspektrum: Air Fry, Grill und Steam. Hier muss man die wesentlichen Garparameter, die immer von den Ansprüchen des den Garkorb vereinnahmenden Gemüses, des Fleisches oder des Fisches abhängig sind, von sich aus einprogrammieren. Eines vorab: Man kann sich hier an den Hinweisen des Herstellers orientieren, wird aber schließlich erkennen, dass man mit den Garparametern spielen muss, um am Ende ein dem Gaumen wirklich zu schmeicheln verstehendes Garresultat in puncto Aroma, Struktur usw. zu erzielen. Das ist vor allem dann so, wenn die Gewichte derjenigen Lebensmittel, die ins Modell wandern sollen, von den in der Dokumentation zu lesenden Gewichten abweichen: Denn allein an diese Gewichte schließen nun einmal die Hinweise zu den verschiedenen Garparametern an.

Außerdem vorhanden sind aber noch sieben Garprogramme, die sich verschiedenerlei Gemüse-, Fleisch- und Fischspeisen widmen und dieselben immer wieder ansehnlich zuzubereiten versprechen: Hierbei handelt es sich um Fries, Vegetables, Chicken, Nuggets, Roast, Fish und Cake. Wodurch aber wissen sich die Garprogramme nun auszuzeichnen? Sie nehmen einem die manuell vorzunehmende Einprogrammierung der hiervor angesprochenen Garparameter ab, also die während des Garens im Garraum zu verwirklichende Temperatur und die Gardauer. Die Garprogramme sollen das Garen also simpler machen, auch und vor allem wenn man sich der nach den Ansprüchen der Speisen einzuprogrammierenden Garparameter nicht sicher sein sollte. Doch anpassen kann man sie noch immer. Woran wir uns aber stießen: Das Modell kann nicht erkennen, wie viel einer Speise nun im Garkorb vorhanden ist, ob es also bspw. 400 Gramm, 800 Gramm oder 1.200 Gramm Pommes sind. Die mit den Garprogrammen verbundenen Garparameter sind aber vollends starr, einerlei wie es sich mit dem Ausmaß der aktuellen Speiseportion verhält. Wie anders Pommes am Ende des Garprogramms Pommes aussehen können, haben wir auch ermittelt: Wer bspw. nur 400 Gramm Pommes verwendet, ohne die Garparameter anzupassen, kann anschließend schon viele schwarze Stellen an ihnen erspähen.

Während sich der Sinn vieler Garprogramme schon aus den ihnen verliehenen Namen ableiten lässt, wird den ein oder anderen vielleicht das Garprogramm Cake wundernehmen: Hier kann man lieblich-süße Backschmankerl herstellen, das Modell also wie ein klassisch-konventionelles, währenddessen aber nicht solchermaßen viel Strom verbrauchendes Backrohr verwenden. Dies ließ sich von uns auch wunderbar verwirklichen (s. S. 79). Aber: Wer in dem Modell nun bspw. einen Kuchen backen will, der sollte sich immer die Maße des Garkorbs vorhalten. Mit 230 × 248 Millimetern (Bmax × Tmax) ist er schließlich nicht von einer wirklich opulenten Größe, sodass man hier von vornherein passende Formen wählen muss.

Wir haben außerdem erhoben, wie stabil die Temperaturen während des Garens im Garraum wirklich sind, ob die Speisen in demselben also von allen Winkeln aus Wärme in einheitlichem Maß abbekommen, sodass sich auch das Garen einheitlich vollziehen kann: Wir maßen im Modus Air Fry mit einer vorab einprogrammierten Temperatur von 200 °C in den vier Ecken des Garraums und in der Mitte desselben Temperaturen von 175,1–195,3 °C (tmin – tmax, tØ: 188,6 °C). Die Temperaturstabilität ist also wunderbar, wie sich auch anhand all der verschiedenen, von uns veranschaulichten Garresultate (s. S. 78 – 79) ersehen lässt: Gemüse, Fleisch und Fisch können dadurch, dass sie voll von der im Garraum wirkenden Wärme vereinnahmt werden, auch in einheitlicher Weise Aromen ausbilden, anbräunen usw.

Von dem Garmodus oder -programm ist abhängig, welches der von vornherein im Zubehörpack des Modells vorhandenen Gitter man im Garkorb verwenden muss. Das eine von ihnen ist mit 84 linear-ovalen, sich wie Kreislinien anordnenden Ein- resp. Auslässen versehen, um die volle Ventilation und einen von allen Winkeln aus vereinnahmenden Wärmestrom während des Garens sicherzustellen: Dieses Gitter ist im Garmodus Air Fry und Steam zu verwenden. Das andere wiederum ist schon ob des hier vorhandenen Materials (Guss) sehr viel schwerer und kann 49 linear-ovale, parallele Ein- resp. Auslässe vorweisen: Dieses Gitter wiederum ist im Garmodus Grill vorzuziehen und kann Fleisch, Fisch und Gemüse während des Garens auch ein ansprechendes Muster verleihen, das viele mit einem klassisch-konventionellen Grill assoziieren werden. Wertvoll: Den Gittern wurde im Werk des Herstellers von vornherein ein das Anbacken verlässlich verhinderndes Obermaterial verliehen. Dadurch ließen sich bspw. auch Fleisch- und Fischwaren immer wieder mit einem Mal abheben, ohne das Fleisch resp. den Fisch währenddessen anzureißen. Aber: Wenn die Speisen vorab mit einer viskosen, Zucker enthaltenden Marinade o. Ä. versehen sein sollten, kann eine solche noch immer am Obermaterial anbrennen.

Strom & Schall

Wie viel Strom das Modell aus dem Stromnetzwerk des Haushalts holt, ist vor allem von dem aktuellen Garmodus, aber auch von den einprogrammierten Garparametern abhängig: Wir maßen hier Werte von 741,9 W (PØ, Modus: Air Fry, Temperatur: 200 °C), 709,1 W (PØ, Modus: Air Fry + Steam, Temperatur: 160 °C & 100 °C), 707,9 W (PØ, Modus: Grill, Temperatur: 200 °C) und 470,9 W (PØ, Modus: Steam, Temperatur: 100 °C). Dies ist schon sehr viel maßvoller als bspw. ein klassisch-konventionelles Backrohr, das immer wieder – einerlei wie es sich mit dem Speisevolumen in ihm verhält – den vollen Backraum bis zur einprogrammierten Temperatur erwärmen muss. Mit welchem Stromverbrauch und vor allem mit welchen Stromkosten ist also das Garen einer Speiseportion verbunden? Dies lässt sich anhand von ein paar Speisebeispielen wunderbar veranschaulichen: 1.200 Gramm Pommes verbrauchen 0,43 kWh resp. 0,14 € (PØ, Modus: Air Fry, Menü: Pommes, Temperatur: 200 °C, Dauer: 35 Minuten), 800 Gramm Lachs 0,13 kWh resp. 0,04 € (PØ, Modus: Air Fry + Steam, Menü: Fish, Temperatur: 160 °C & 100 °C, Dauer: 3 Minuten & 8 Minuten), 250 Gramm Steak 0,05 kWh resp. 0,02 € (PØ, Modus: Grill, Menü: Grill, Temperatur: 200 °C, Dauer: 4 Minuten) und 1.000 Gramm Gemüse schließlich 0,19 kWh resp. 0,06 € (PØ, Modus: Steam, Menü: Vegetables, Temperatur: 100 °C, Dauer: 25 Minuten). Wir haben die hiervor zu sehenden Stromkosten anhand des durchschnittlichen Strompreises, der nach dem BDEW von Verbraucherinnen und Verbrauchern im 4. Quartal des Jahres 2021 in der Bundesrepublik Deutschland zu zahlen war (i. e. 0,3216 € pro kWh), erhoben.

Der Schallausstoß des Modells ist vollkommen maßvoll, was auch nicht weiter verwunderlich ist: Schließlich ist in der Mechanik des Modells nur ein Teil vorhanden, das während des Garens immer placken muss: Der ein einheitliches Temperaturlevel sicherstellen sollende Ventilator. Wir maßen während des Garens einen Schalldruckpegel von nur 51,8 resp. 38,2 dB(A) (Air Fry & Grill resp. Steam, je LP Ø aus d: 1,0 Meter): Das ist nicht viel mehr als ein im Wald daher wehender Wind.

Sicherheit

Das Modell lässt sich vollkommen sicher verwenden: Nach 15 Minuten im Modus Air Fry mit einer einprogrammierten Temperatur von 200 °C ließen sich an den äußeren Wänden des Modellkorpus Temperaturen von 38,8–41,6 °C (tmin – tmax bei t0 : 20 °C) erheben. Wesentlich außerdem ist, dass das Handteil, an dem man den Garkorb nach dem Abschluss des Garens aus dem Modell hervor- und herausziehen muss, mit einer Temperatur von 21,4 °C (tmax bei t0: 20 °C) nur warm wird. Doch kann es während des Garens zu einem erheblichen Maß an empor wabernder Wärme kommen, einerlei in welchem Modus: Man sollte also vermeiden, die Hände an den 70,2 °C (tmax bei t0 : 20 °C) erreichenden Auslass des Modellkörpers zu halten. Nach dem Abschluss des Garens soll man das Modell noch volle 60 Minuten ruhen lassen: Dann ist auch die Temperatur des Metalls im Garkorb wieder so maßvoll, dass man ihn risikolos handhaben kann.

 

Reinigung

Nach dem Abschluss eines Garprogramms sollte man den Garkorb einschließlich des während des Garens verwendeten Gitters einmal voll ab- und auswaschen resp. -wischen. Dies ließ sich immer schnell und simpel abwickeln: Mehr als die ein oder andere Minute mit warmem Wasser und ein paar Millilitern maßvoll-mildem Abwaschmittel muss man hier nicht einplanen. Was aber den ein oder anderen sicherlich enervieren wird: Die hier wesentlichen, während des Garens mit Fleisch, Fisch, Gemüse usw. in Kontakt kommenden Teile des Modells können leider nicht in die Spülmaschine wandern. Ab und an muss man die Mechanik außerdem entkalken: Nach in summa 10 Stunden im Garmodus Steam lässt das Modell anhand einer dann hell strahlenden Graphik am Touchpanel erkennen, dass man sich des Modells nun annehmen muss. Hier ist der Tank vorab mit einer Mixtur aus 600 Millilitern Wasser und 200 Millilitern Essig zu versehen, wieder mit dem Modell zu verbinden und anschließend das mit der hiervor angesprochenen Graphik versehene Touchelement anzurühren. Das Modell lässt diese Mixtur nun innerhalb von 40 Minuten durch die Mechanik schießen, um den Kalk, also das hierunter zu verstehende Kalziumkarbonat, schließlich in dem Modell nichts weiter ausmachendes Kohlendioxid und Wasser zu verwandeln. Die endlich in den Garkorb rinnende Mixtur ist am Ende auszukippen. Alsdann muss man all dies noch einmal mit 800 Millilitern Wasser wiederholen. Alles in allem nimmt dieses Prozedere 80 Minuten in Anspruch. Dies ist, weil man vorher bspw. 30 je 20 Minuten währende Garprogramme im Garmodus Steam absolvieren kann, allemal annehmbar.

Garleistung

Wir haben ermitteln wollen, ob sich das Modell wirklich als Allrounder in der Kulinarik verwenden lässt, ob man mit ihm also verschieden anspruchsvolle Speisen aus Gemüse, Fleisch und Fisch in einer äußer- wie innerlich ansprechenden Weise zubereiten kann. Hierzu haben wir uns von den Rezepten des Herstellers inspirieren lassen, die man durch einen per Smartphone resp. Tablet schnell vorzunehmenden Scan des im Quick Start Guide des Modells zu sehenden QR-Codes einsehen kann.

Die Garleistung im Überblick

Kabeljau Fenchel
Garmodus Steam & Air Fry | 1 × 100 °C & 1 × 160 °C | 1 × 5 & 1 × 8 Minuten
Während man den Fenchel mehr als nur 5:00 Minuten im Modell lassen sollte, war der 20 Millimeter messende Kabeljau nach 8:00 Minuten wirklich exzellent, ließ also das Weiß des im Kabeljau enthaltenen, während des Garens immer wärmer werdenden (denaturierenden) Eiweißes nicht bis in die Mitte hinein ziehen.

Steak & Chimichurri-Sauce
Garmodus Grill | 2 × 200 °C | 2 × 1 Minute
Hier war die Qualität wirklich eindrucksvoll: Nach nur 1:30 Minuten pro Seite wurde das von uns verwendete, 25 Millimeter messende Rumpsteak von außen ansprechend-braun, erhielt durch den Guss das den Gaumen schon vorab zu euphorisieren wissende, einheitlich-lineare Grillmuster und war von innen schließlich medium-rare.

Gemüseallerlei & Ahornsirup
Garmodus Grill | 1 × 200 °C | 1 × 20 Minuten
Das Gemüse wurde, wiewohl die hier verarbeiteten Möhren, Pastinaken usw. durchaus anspruchsvoll sind, maßvoll-weich und nahm in erheblichem Maße Aromen an: Dies ließ sich auch durch die ausgeprägten, an allen Ecken des Gemüses vorhandenen Farben erkennen. Nur vereinzelt reichten sie schon ins Schwarz hinein.

Apple Crumble & Red Berries
Garprogramm Cake | 2 × 190 °C | 2 × 15 Minuten
Wiewohl das liebliche Crumble an sich von einer wunderbaren Qualität war, ließ es nach 15:00 Minuten doch an Weiche vermissen. Nach 10:00 Minuten wiederum war die Struktur erlesen. Genauso verhielt es sich mit dem nicht dörr werdenden Waldbeerenallerlei, dem der Crumble als schirmender Mantel diente.

Technische Daten

Hersteller
Modell
TEFAL
FW2018 Easy Fry Grill & Steam
Maße des Modells
(Hmax × Bmax × Tmax)
39,9 × 32,4 × 40,7 cm
Maße des Modells
(mmax, ohne Speisen)
7.162 g
Maße des Stromkabels
(Lmax)
0,85 m
Temperaturspektrum
(tmintmax)
80 – 200 °C
(Air Fry & Grill);
100 °C (Steam)
Anzahl der Garmodi 3 (i. e. Air Fry; Grill; Steam)
Anzahl der Garprogramme 7 (i. e. Cake; Chicken; Fish; Fries; Nuggets; Roast; Vegetables)
Material des Garkorbs Aluminium
Spülmaschineneignung des Garkorbs nein
Maximalvolumen des Garkorbs
(Vmax)
6,2 l resp. 1,6 kg
Art der Tasten Touch
Art des Bildschirms Liquid Crystal Display
Timer
(Tmin – Tmax)
1 – 60 min (Air Fry, Grill & Steam)
Stromverbrauch
(Pmax, lt. Hersteller)
Stromverbrauch
(PØ, ermittelt)
732,0 W (Cake); 599,7 W (Chicken); 709,1 W (Fish); 741,9 W (Fries); 627,7 W (Nuggets); 624,9 W (Roast); 470,9 W (Vegetables)
Schallemissionen
(LP max, lt. Hersteller)
Schallemissionen
(LP Ø, ermittelt aus d: 1,0 m)
51,8 dB(A) (Air Fry & Grill); 38,2 dB(A) (Steam)
Funktionen 3 Garmodi & 7 Garprogramme & 1 Reinigungsprogramm
Zubehör Gitter (1 × mit Air Fry & Steam verwendbar, 1 × mit Grill verwendbar); Handbuch; Rezeptbuch (online); Quick Start Guide

Bewertung

Hersteller
Modell
TEFAL
FW2018 Easy Fry Grill & Steam
Funktionalität 50 94,4
Pommes Frites 50 93,8
Fleisch- resp. Fischspeisen 30 95,0
Fleisch- resp. Fischalternativen (aus Gemüse, Seitan usw.) 20 95,0
Handhabung 30 92,0
Bedienung 80 92,0
Reinigung 10 95,0
Bedienungsanleitung 10 89,3
Sicherheit 10 98,0
Temperatur 60 98,0
Stabilität 40 98,0
Volumen 5 98,0
Material- & Materialverarbeitungsqualität 5 92,0
Bonus
Malus
UVP des Herstellers 189,99 €
Durchschn. Marktpreis
Stand v. 17.01.2022
189,99 €
Preis-Leistungsindex 2,02
Gesamtbewertung 94,1 % („sehr gut“)

ETM 2021-12 Gorenje BPS6737E14X RGB DE

Wie haben wir geprüft?

Funktionalität | 50 %
Hier haben wir erhoben, wie sich verschiedenerlei, Fleisch, Fisch und/oder Gemüse einschließende Speisen in dem Modell zubereiten ließen: Wir ermittelten im Anschluss an das Garen immer wieder, welche Farben die Waren aus allen Winkeln von außen erreichten, welche Struktur außen und innen erzielt worden war sowie ob und in welchem Maße das Modell imstande war, durch die von ihm verwirklichten Temperaturen ansprechende Aromen an und in den Speisen auszubilden: Dies wurde von uns immer ohne Kenntnis desjenigen Modells, in dem die Speisen zubereitet worden sind, anhand von organoleptischen Maßstäben, also solchen des sensorischen Wahrnehmens, beurteilt. Während des Tests haben wir noch drei Air Fryer anderer Hersteller verwendet, um dadurch ersehen zu können, wo die Qualität der in allen vier Modellen parallel zubereiteten Speisen im Verhältnis zueinander anzusiedeln war.

Handhabung | 30 %
Weiterhin haben wir ermittelt, wie sich das Modell verwenden lässt, vor allem ob sich alle Garprogramme in einer schon aus sich heraus verständlichen Art und Weise mit den vorhandenen Teilen des Touchpanels an- und auswählen lassen, wie diese Teile als Rechts- oder als Linkshänderin resp. -händer zu erreichen sind, ob sie auch mit Öl- und/oder Wasser-versehenen Händen vollkommen verlässlich ansprechen, wie viel Zeit zwischen einer Touchinteraktion und der Reaktion vonseiten des Modells verstreicht usw. Auch wurden die Maße, die Position und die mit alledem verbundene Ablesbarkeit des Liquid Crystal Displays beurteilt: Hier sollten sich alle wesentlichen Parameter des aktuellen Garmodus resp. Garprogramms, also die während des Garens zu verwirklichende Temperatur in °C und die noch verbleibenden Minuten des Garens, bei allen innerhalb eines Hauses regelmäßig herrschenden Lichtverhältnissen ablesen lassen.

Sicherheit | 10 %
Außerdem wurde von uns erhoben, wie sicher man das Modell vor dem Garen, während desselben und nach dem Garen handhaben kann. Es wurde vor allem erhoben, wie stabil das Modell über verschiedenen Flächen aus Holz-, Metall- und Steinmaterialien steht und in welchem Maße es bei simulierten Stößen, zu denen es versehentlich kommen kann, verrückt. Schließlich maßen wir auch, welche Temperaturen an welchen Teilen des Modellkorpus erreicht werden und mit welcherlei Risiko dies verbunden ist: Hier waren nicht nur die Temperaturen als solche wesentlich, sondern auch, wie leicht oder schwer sich die heiß werdenden Stellen des Modellkorpus (Handteil, Wände usw.) erreichen lassen.

Volumen | 5 %
Hier haben wir ein Urteil ausschließlich anhand des wirklich verwendbaren Volumens des schon von Werk aus vorhandenen Garkorbs verliehen.

Material- & Materialverarbeitungsqualität | 5 %
Schließlich wurde nicht nur die Qualität der das Modell ausmachenden Materialien, sondern auch die Weise, in der diese Materialien im Werk des Herstellers verbunden worden sind, beurteilt. Wir nahmen uns des Modellkorpus von außen und von innen an und ermittelten, ob und welcherlei Makel hier vorhanden waren: Wesentlich waren vor allem erhebliche Spalt- und/oder Schweißmaße sowie nach oben hin erhabene Materiallinien. Weiters wurde am Ende des vier Wochen dauernden, mehr als 100 je 15 bis 30 Minuten in Anspruch nehmende Garprogramme einschließenden Tests ersehen, ob und in welchem Maße es zu wahrnehmbarem Materialverschleiß an dem Modell kam.

 

Fußnoten

1 Das Ausmaß des Risikos ist von dem Ausmaß des Konsums abhängig, vgl. Qin, P. et al.: Fried-food consumption and risk of cardiovascular disease and all-cause mortality: a meta-analysis of observational studies. In: Heart, Vol. 107, 19 (2021): S. 1567–1575.

2 Diese Reduktion wurde anhand von Pommes ermittelt, vgl. Arafat, S.: Air Frying a New Technique for Produce of Healthy Fried Potato Strips. In: Journal of Food and Nutrition Sciences, Vol. 2, 4 (2004): S. 200–206.

3 Auch hier ließ sich eine Reduktion von 80–90 % messen, vgl. Sansano, M. et al.: Effect of pretreatments and air-frying, a novel technology, on acrylamide generation in fried potatoes. In: Journal of Food Science, Vol. 80, 5 (2015): S. T1120–1128.

Getestete Produkte

  • TEFAL FW2018 Easy Fry Grill & Steam

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