Privileg PVBN 496 XD – Kühl-Gefrierkombination im Test 2021

Optimale Frische – dank cleverer Technik

29. Oktober 2021

Während der mittlerweile schon 18 Monate währenden Coronaviruspandemie haben wir unser Verhalten in vielerlei Teilen unseres Lebens verändern müssen. Dies schließt bspw. auch Triviales wie die Art und Weise, in der wir unsere Lebensmittel erwerben, ein: Viele Verbraucherinnen und Verbraucher verlassen aktuell nur noch einmal pro Woche ihren Haushalt, um sich dann in einem Mal mit allem einzudecken, was sie in der anstehenden Woche zu verbrauchen planen.1 Dies stellt auch erhebliche Ansprüche an unsere Kühlschränke: Sie müssen nun schließlich die Temperatur von sehr viel pralleren Massen an Lebensmitteln als vorher noch vermindern. privilegs neue PVBN 496 XD bietet nicht nur ein wirklich ansehnliches Volumen von 367 l (Vmax), sondern auch noch verschiedene Mechanismen, die einem das Leben hier erleichtern können: Push&Go bspw. ist ein Modus, der die Temperaturlevel im oberen Teil des Modells auch während des Herausnehmens und Hineinstellens von Lebensmitteln stabil halten soll, um den Stromverbrauch nicht empor schießen zu lassen. Weiters vorhanden sind Boxen, in denen man auch anspruchsvollere Lebensmittel bei vielversprechenden Parametern in puncto Temperatur und Humidität verräumen kann: Für verderbliche Waren, wie bspw. Fleisch und Fisch, ist dies das Temperaturen von circa 0 °C verwirklichende, Mikroben keinerlei Chance lassende ExtraFresh-Fach. Gemüse wiederum lässt sich im FreshSpace+-Fach abstellen, in dem man den Wasserverlust des Gemüses minimieren kann. Wir hatten das Modell in den letzten Wochen im Test und verraten im Weiteren, wie stabil die Temperaturen in den einzelnen Ebenen, Fächern usw. sind, wie sich Gemüse innerhalb des Modells hält und wie es mit dem Schallausstoß sowie dem Stromverbrauch aussieht.

Kühlschränke machen circa 11 % des Stromverbrauchs eines Haushalts aus, sodass sich der Wechsel hin zu einem neueren Modell sehr schnell lohnen kann: Während wirklich alte Kühlschränke noch durchschnittlich 367,0 kWh per annum verbrauchten, sind es bei der PVBN 496 XD bspw. nur noch 181,8 kWh (-50,5 %, s. S. 57). Der Wechsel kann hier also schon mit einer properen, alljährlich wiederkehrenden Stromkostenersparnis von 62,90 € verbunden sein. Das aber ist noch nicht alles: Wie die PVBN 496 XD, vor allem also der hier wesentliche Kompressor, werkeln soll, lässt sich durch die Wahl eines anderen Modus auch an die sich situativ immer wieder ändernden Ansprüche der Verbraucherinnen und Verbraucher anpassen: Mit dem Eco– bzw. EcoPlus-Modus kann man den Stromverbrauch vermindern, ohne dadurch einen rapiden Verderb von Fleisch, Fisch und Co. zu veranlassen. Mit Push&Go und FastFreeze schließlich lassen sich die Temperaturlevel so stark herab reißen, dass man die Temperaturen neu zu verräumender, vielleicht noch warmer Lebensmittel rasch vermindern kann: Das ist vor allem bei verderblichen Waren, wie eben Fleisch und Fisch, außerordentlich wertvoll. Mit einem Holiday-Modus schließlich lässt sich während einer mehrere Wochen dauernden Abwesenheit auch noch der Stromverbrauch des Modells minimieren. Weiters muss man sich dank Total NoFrost auch keinerlei Gedanken um manuell abzuschabendes Eis machen. Wirklich wertvoll ist auch die hier schon von Werk aus vorhandene Pick&Go-Box (V: 1.500 ml): Wer sich einzelne Mahlzeiten vorbereiten will, um sie anschließend außer Haus, also bspw. während der Arbeit, verzehren zu können, der wird diese stabile, sich außerdem in der Mikrowelle erwärmen lassende Box willkommen heißen: Sie lässt sich mit einer vollen Mahlzeit versehen, in der Mitte des Modells verwahren und schließlich, wenn man los muss, wieder herausziehen, um sie so im Rucksack o. Ä. zu verpacken.

Das Wesentliche

Für wen?
Für alle Verbraucherinnen und Verbraucher, die ihre verderblichen Lebensmittel in ordentlicher Weise bei vollkommen stabilen Temperaturen verwahren wollen, ohne währenddessen zu viel Strom zu verbrauchen.

Was ist hervorzuheben?
Wann immer man die Temperatur verderblicher Lebensmittel, wie bspw. von Fleisch- und Fischwaren, nach deren Erwerb eilends vermindern will, kann man vorher schon den Push&Go-Modus des Modells anstoßen.

Was ist weiter interesant?
Das FreshSpace+-Fach ist exzellent, um die Frische von Gemüse und Obst zu erhalten: Dies ist dem hier vorhandenen Mechanismus zu verdanken, vermittels dessen sich das Feuchtelevel (Humidität) an die Ansprüche des Gemüses oder Obstes anpassen lässt.

Der Test im Überblick

BewertungssiegelWodurch also weiß sich privilegs neue PVBN 496 XD auszuzeichnen? Durch eine rundum ansprechende Qualität, wie sich schon anhand der hier verwendeten Materialien ersehen lässt: Diese sind vollkommen stabil, können also bspw. auch Stößen widerstehen, ohne dass sich dies in wahrnehmbaren Schäden äußern würde. Auch sind die Materialien ansehnlich verarbeitet worden: Wir haben hier keine erheblichen Makel ausmachen können. Die Türen schließen außerdem exzellent ab, sodass hier keine Wärme ins Modell hinein sickern und den Stromverbrauch empor schießen lassen kann.

Mit einem Volumen von 367 l (Vmax) kann man in dem Modell solchermaßen viel an Fleisch, Fisch, Gemüse et cetera verstauen, dass sich die Ansprüche von vier erwachsenen Menschen voll abdecken lassen – auch wenn man hier immer variieren können will.

Verwenden lässt sich das Modell von vornherein intuitiv: Schließlich ist das Tastenpanel auch dank der mit den Tasten verbundenen, die verschiedenen Features veranschaulichenden Graphiken schon aus sich heraus verständlich. Die Temperatur lässt sich vollkommen präzise verstellen. Weiterhin ist dem Modell von Werk aus eine Handvoll wertvoller Funktionen verliehen worden, mit denen sich die Parameter noch besser an die situativen Ansprüche anpassen lassen: So kann bspw. der Stromverbrauch, der einer der wesentlichen Faktoren bei der Wahl eines neuen Kühlschranks ist, durch den Eco-Modus vermindert werden. Wer nur einmal wöchentlich Massen an Lebensmitteln erwerben sollte und sie im Weiteren eilends herabkühlen will, der kann das Modell vorher in den Push&Go-Modus versetzen: Dieser senkt die Temperatur im oberen Teil des Modells erheblich ab, sodass auch ein wiederholtes Hin und Her der Tür nicht schädlich ist. Genauso verhält es sich mit dem FastFreeze-Modus, der die Temperatur indes nicht im oberen, sondern im unteren Teil des Modells herab reißen kann: Mit ihr lassen sich Lebensmittel schneller bis zu Temperaturen von unter 0 °C kühlen, was bspw. auch bei Gemüse in puncto Vitaminen wertvoll sein kann. Schließlich ist noch der Holiday-Modus vorhanden: Wer voraussichtlich ein paar Wochen außer Haus sein wird und währenddessen auch keine Frischwaren vorhalten muss, kann mit diesem Modus die Temperatur im oberen Teil anheben, um den Stromverbrauch stark zu senken.

Ein Schmankerl dieses Modells ist außerdem in der Pick&Go-Box zu sehen: Wer sich seine Speisen vorbereitet, um sie schließlich während der Arbeit oder anderswo zu verzehren, kann sie in dieser Box verpacken. Die Box, die sich auch voll in der Mikrowelle erwärmen lässt, kann man in einem Mal aus dem Modell herausziehen und alsdann weiter in den Rucksack o. Ä. manövrieren.

Für Fleisch, Fisch und andere Frischwaren ist schließlich das ExtraFresh-Fach vorhanden. Darin herrschen die maßvollsten Temperaturen (tmin – tmax: -2,7 – 5,0 °C) im oberen Teil des Modells, was vollkommen ausreichend ist, um bspw. auch Hack vor einem allzu raschen Verderb zu schirmen.

Für Gemüse wiederum lässt sich das FreshSpace+-Fach heranziehen: Mittels eines manuell verstellbaren Schiebers kann man hier die Ventilation anpassen, um die innerhalb des Fachs herrschenden Feuchtelevel zu verändern. Dies ist wertvoll, weil nicht alle Gemüse mit ein und demselben Feuchtelevel auskommen.

Schön: Der obere Teil des Modells lässt sich in verschiedenerlei Teilen individualisieren, indem man bspw. die einzelnen Ebenen anheben und absenken kann, um so mit der Höhe über oder unter ihnen zu spielen. Auch die Fächer innerhalb der Tür können so verstellt werden.

Die Türen sind so konstruiert worden, dass man das Modell auch in den Ausschnitt einer Arbeitsplatte hinein stellen kann, ohne dass sich dadurch die einzelnen Fächer nicht mehr voll herausziehen ließen.

Doch wirklich prunken kann das Modell auch noch durch die Qualität seines Kompressors: Das Temperaturlevel lässt sich mehr oder minder stabil halten, auch wenn die Temperaturen um durchschnittlich 5,9 °C schwanken. Das Tempo, mit dem sich Lebensmittel herab kühlen lassen, kann man via Push&Go und via FastFreeze stark erhöhen (+39,8 bzw. +15,0 %). Frischhalten kann das Modell durchaus souverän: Das in der Gemüsebox verstaute Gemüse verlor pro Arbeitswoche durchschnittlich 11,6 % an Wasser.

Für Menschen, die einen nicht nur äußerlich ansprechenden, sondern auch mit vielen situativ sinnvollen Features versehenen Kühlschrank suchen, ist der PVBN 496 XD von privileg exzellent – auch der alles andere als hohe Marktpreis wird den ein oder anderen zu verlocken wissen. Alles in allem erhält das Modell mit 91,0 % das Testurteil „gut“.

Die wesentlichen Merkmale

  • Klimaklasse: SN – T (10 – 43 °C)
  • Kühlvolumen (VK): 263 l
  • Gefriervolumen (VG): 104 l
  • Energieeffizienzklasse: D

Pro

  • FastFreeze-Funktion;
  • Push&Go-Funktion;
  • Ebenen, Fächer usw. individualisierbar;
  • Pick&Go-Box

Contra

  • Türalarm nur bei der oberen Tür vorhanden

Größe, Gewicht und Co.

privilegs neue PVBN 496 XD ist mit Maßen von 202,7 × 59,6 × 67,8 cm (Hmax × Bmax × ​Tmax) von mittlerer Größe und vereinnahmt nur circa 0,4 m² des Fußbodens. Das Modell kann man anhand des hier vorhandenen Transportrollenpaars sicher innerhalb des Haushalts verschieben: Das klappt über ebenen Fußböden auch wunderbar, einerlei ob sie aus Holz, Stein, Vinyl o. Ä. bestehen. Hier ließ sich während des wiederholten Hin- und Herschiebens keinerlei Widerstand wahrnehmen. Die vorderen Füße des Modells schließlich kann man weiter hinein- oder herausschrauben, sodass es sich auch über solchen Teilen des Fußbodens abstellen lässt, die nicht vollkommen eben sind. Die Türen sind von Werk aus voll, also bis zu einem Winkel von 90° zur rechten Seite hin abzuklappen. Will man sie, weil dies bspw. in Anbetracht des Mobiliars sinnvoller sein sollte, zur linken Seite hin abklappen, so kann man die Türscharniere auch links installieren. Hervorzuheben ist hier noch Eines: Auch wenn sich die Türen innerhalb des Haushalts nur in einem Winkel von 90° abklappen lassen sollten, sind sie doch so konstruiert worden, dass man die Fächer des Modells noch immer hervor- und voll aus ihm herausziehen kann. Das erschließt nochmals mehr Flexibilität bei der Wahl des Abstellorts, bspw. auch in einem Wandwinkel.

Das Volumen des Modells ist mit 367 l (Vmax) so reichlich, dass es sich auch wunderbar in solchen Haushalten verwenden lässt, in denen mehrere Menschen wohnen, wie bspw. also in Familien. Mit 263 l (VK) und 104 l (VG) sind 71,7 % des Volumens im oberen Teil und 28,3 % im unteren Teil zu verorten. Dies ist durchaus sinnvoll verteilt, da viele Menschen eher Frischwaren in Gestalt von Fleisch, Fisch, Gemüse usw. vorhalten als TK-Waren. Aber: Wer ab und an auch mal Convenience Food zu sich nehmen will, der kann hier natürlich auch mehr als nur ein paar Portionen Pizza, Pommes und Co. verräumen.

Die Türen sind von einem vornehmen edelstählernen Stil. Das hier verwendete Material ist indes sehr viel dankbarer als ein Metall: Hände hinterlassen an ihm schließlich nur schwache Abdrücke, die man bloß schwerlich wahrnehmen kann. Die Mulden, an denen man die Türen hervorziehen kann, sind an den einander anschauenden Enden der Türen auszumachen und decken mit 14,0 cm (Bmax) so viel des Türmaßes ab, dass man sie aus verschiedenen Positionen heraus erreichen kann. Die Türen lassen sich so bis zu einem Winkel von 145° abklappen. Danach kann man sie schon durch einen maßvollen Stoß wieder schließen, ist hier doch eine verlässliche Schließautomatik vorhanden: Bis zu einem Winkel von 12° ziehen sich die Türen wieder von allein zu.

Wenn man es aber doch einmal versäumt haben sollte, die Tür des oberen Teils voll zu verschließen, so stößt das Modell nach 2 : 00 min einen mit nur 39,0 dB(A) (LP Ø aus d: 1,0 m) leider nicht aus anderen Winkeln des Haushalts hörbaren Alarm aus. Dann schalten sich auch die LEDs des Modells wechselweise an und wieder aus. Der Alarm lässt sich auch durch einen Tastendruck ausschalten. Ein Makel, den wir immer wieder monieren, ist leider auch bei diesem Modell auszumachen: Ein Alarm ist allein mit der Tür des oberen Teils, nicht indes mit der des unteren Teils verbunden worden, was wirklich nicht verständlich zu machen ist. Schließlich lässt sich Strom hier wie da verschwenden, einerlei ob man nun die eine oder die andere Tür nicht voll verschließt.

Allein der obere Teil des Modells wird vermittels 8,5 × 4,5 cm (Bmax × Tmax) messender, vollweißer LEDs illuminiert: Wiewohl die LEDs wirklich stark sind, werden die von ihnen herab wandernden Strahlen doch von Ebene zu Ebene immer schwächer. Wie schwach sie letzten Endes wirklich sind, ist vor allem davon abhängig, wie voll die einzelnen Ebenen sind: All die hier vorhandenen Objekten halten schließlich einen Teil der Strahlen ab und verhindern von vornherein, dass sie weiter reichen können.

Die Handhabung

Der obere Teil des Modells enthält vier einzelne Ebenen aus stabilem, auch Stöße schadlos aushaltendem Glas (t: 4,0 mm). Während die 1., die 2. und die 3. Ebene vollkommen identische Maße von 49,5 × 39,0 cm (Bmax × Tmax) vorweisen können, ist die 4. Ebene mit ihren 49,5 × 33,0 cm (Bmax × Tmax) nach vorne hin verknappt worden. Sie erschließen also vier ausladende Flächen von 0,16–0,19 m² (Amin – Amax), was vollkommen ausreichend ist, um viele verschiedene Lebensmittel in ordentlicher Art und Weise vorzuhalten. Nach oben hin erschließen die einzelnen Ebenen Höhenspielräume von 14,5 (Hmax über E1), 11,0 (Hmax über E2), 11,0 bis 21,0 (Hmax über E3, mit oder ohne Tray) und 17,5 cm (Hmax über E4). Außerdem ist ein weiterer Halter vorhanden, wodurch sich eine der Ebenen um ±5,0 cm hoch oder herab stellen lässt.

Wesentlich außerdem: Ein stabiler, vollmetallischer Tray, in dem sich eine Handvoll verschiedener Flaschen (Vmax: 1,5 l) nebeneinander verräumen lassen, die so von vorne wunderbar erreichbar sind. Hier kann man auch ausladendere Flaschen, wie bspw. solche spezieller Weine o. Ä., abstellen, ohne dass sie im Weiteren hin und her wandern würden. Auch stoßen sie nicht von innen an die Tür des Modells. Wer den Tray aber nicht verwenden will, kann ihn auch nach vorne herausziehen. Dadurch lässt sich ein weiterer Halter heranziehen, vermittels dessen man eine weitere Ebene um ±5,0 cm verstellen kann.

Mit der 3. Ebene verbunden ist schließlich die sich widerstandslos hineinschieben und wieder herausziehen lassende Pick&Go-Box: Hierin kann man vor allem Snacks mit maßvoller Größe, wie bspw. Sandwiches, verräumen, um sie anschließend innerhalb der Box mit zur Arbeit, zur Hochschule o. Ä. zu nehmen. Für Menschen, die ihre Snacks schon am Abend vorbereiten, kann die Pick&Go-Box also wirklich wertvoll sein. Die Box einschließlich der in ihr enthaltenen Speisen lässt sich auch in der Mikrowelle erwärmen: Man kann hier also auch anspruchsvollere, warm zu verzehrende Speisen hineinpacken. Schließlich lässt sich die Position der Box auch innerhalb des Modells verändern, was einem doch sehr viel mehr Spielraum erschließt.

Weiterhin ist hier auch noch ein Fächerpaar vorhanden, das sich dank der hier verbauten Mechanik auch dann noch smooth vorziehen lässt, wenn es prallvoll mit schwerem Gemüse ist. Oben ist das ExtraFresh-Fach auszumachen: Hier herrschen mit durchschnittlich 0,8 °C (tØ, tmin – tmax: -2,7 – 5,0 °C) die maßvollsten Temperaturen in diesem Teil des Modells vor, sodass man hier alle verderblichen Waren, wie vor allem Fleisch und Fisch, vorhalten sollte. Mit Maßen von 45,5 × 29,0 × 15,0 cm (Bmax × Tmax × ​Hmax) ist das Fach solchermaßen voluminös, dass man in ihm wirklich viel verräumen kann.

Darunter ist noch das 43,0 × 31,0 × 15,5 cm (Bmax × Tmax × ​Hmax) messende, der Größe nach also ähnliche FreshSpace+-Fach vorhanden. Wesentlich ist hier, dass man die Ventilation ins Fach hinein und aus dem Fach hinaus vermittels eines Schiebemechanismus anpassen kann: Dadurch wiederum lässt sich das Humiditätslevel an die Ansprüche des Gemüses oder Obstes anpassen. Was den ein oder anderen aber vielleicht stoßen wird: Das Fach ist nicht von solch monumentalen Maßen, dass man in ihm auch wirklich massives Gemüse, wie bspw. mancherlei Kürbisse, voll verräumen kann.

Will man einzelne Lebensmittel immer schnell erreichen können, so sollte man sie in den Fächern der Tür des oberen Teils abstellen: Hier sind schließlich vier einzelne Fächer vorhanden, in denen man sie ordnen kann: Mit Maßen von 46,5 × 9,2 cm (F1, Bmax × Tmax) und 21,5 × 9,2 cm (F2 – F4, Bmax × Tmax hat man hier mehr als ausreichend Fläche, um schwerer verderbliche Lebensmittel, wie bspw. Marmeladen, zu verräumen. Den hier vorhandenen Haltern ist es zu verdanken, dass man die Fächer in dreierlei verschiedenen Höhen verankern kann und sich einem so ein Höhenspielraum von 14,5, 23,5 oder 29,5 cm über ihnen erschließt. Das ist mehr als ausreichend, auch um ausladendere Lebensmittel zu verstauen. Auch der zum Zubehörensemble des Modells zählende Eierhalter, in dem man sechs Hühnereier der Größe M bis L vorhalten kann, lässt sich hier abstellen.

Das am Fuß der Tür vorhandene Fach kann mit Maßen von 46,5 × 9,2 cm (Bmax × Tmax) ein und dasselbe Flächenmaß vorweisen: Hier lassen sich bspw. 5 Flaschen voller Wasser (V: 1,5 l) nebeneinander abstellen. Mit 25,0 bis 34,0 cm Höhenspielraum, dessen Ausmaß allein von der Höhenposition des Fachs darüber abhängig ist, kann man hier alle nur vorstellbaren Flaschen verräumen. Ein spezieller Halter, der die Flaschen immer an Ort und Stelle hielte, ist aber leider nicht vorhanden: Sie stehen dank des sie nach vorne hin schirmenden Walls dennoch sicher, sodass sie auch beim schnellen Hervorziehen der Tür nicht kippen.

Der untere Teil des Modells ist von innen außerordentlich simpel: Hier ist nur ein Schubladendreierlei vorhanden: Dessen Schubladen lassen sich allein anhand ihrer Größen auseinanderhalten. Die Maße reichen hier von 40,0 × 39,0 × 18,0 cm (S1, Bmax × Tmax × ​Hmax) über 40,0 × 39,0 × 21,0 cm (S2, Bmax × Tmax × ​Hmax) bis 40,0 × 25,0 × 24,0 cm (S3, Bmax × Tmax × ​Hmax), sodass man in ihnen auch Convenience Food aller Art hineinstellen kann, wie bspw. auch Pizzen neapolitanischen Ausmaßes. Wenn man aber einmal wirklich monumentale Lebensmittel einräumen muss, kann man dies hier auch anders verwirklichen: Die Schubladen lassen sich dank der seitlichen Mulden sicher hervor- und herausziehen, um an das hier außerdem vorhandene Ebenenpaar heranzukommen: Diese Ebenen, ihrerseits 42,0 × 37,5 cm und 42,0 × 27,0 cm (je Bmax × Tmax) messend, sind exzellent, um enorme Fleischwaren, wie bspw. Lamm-, Rinds- oder Schweinskarree, über ihnen abzustellen.

Die Tasten des Modells sind vorne in einer Höhe von 1,56 bis 1,76 m (dmin – dmax vom Fußboden) installiert worden: Sie lassen sich dadurch von den allermeisten Menschen erreichen, einerlei ob ihre Größe nun über- oder unterdurchschnittlich sein sollte. Hier können die im oberen und auch im unteren Teil des Modells zu verwirklichenden Temperaturen einprogrammiert werden – zum einen von 2 bis 8 °C (tK) und zum anderen von -18 bis -26 °C (tG). Die Temperaturen stellt das Modell anhand der hier vorhandenen LEDs in Gestalt von 15 mm hohen Zahlzeichen dar: Man kann sie also auch aus erheblichem Abstand noch verlässlich ablesen.

An das Temperaturpanel schließt sich von oben her die Push&Go-Taste an: Mit dieser kann man das Modell veranlassen, in den Push&Go-Modus zu wechseln. Hier intensiviert der Kompressor seine Arbeit, um 12 h ein Temperaturlevel von durchschnittlich 2,9 °C (tØ, tmin – tmax: 0,5 – 10,3 °C) zu verwirklichen, sodass man bspw. neu einzuräumende Fleisch- und Fischwaren sehr viel schneller herab kühlen kann, um sie vor einem allzu schnellen Verderb zu bewahren.

Am Fuß des Temperaturpanels wiederum sind drei weitere, sich vom Modell abhebende Graphiken zu erspähen. Bei einer von ihnen handelt es sich um ein Eispiktogramm, welches den FastFreeze>-Modus illustrieren soll. Diesen Modus sollte man circa 24 h vor der geplanten Einlagerung neuer, noch warmer Lebensmittel anstoßen, um sie anschließend sehr viel schneller unter eine Temperatur von 0 °C herab kühlen zu können. Der untere Teil des Modells erreicht bis dahin ein wahrlich arktisches Temperaturlevel von -30,9 °C (tØ, tmin – tmax: -35,6 – -19,0 °C). Auch hier sollte man die 3. Schublade verwenden, da die Temperaturen mit durchschnittlich -31,4 °C (tØ, tmin – tmax: -35,5 – -19,2 °C) noch einmal unter denen in der 1. und in der 2. Schublade sind. Nach 48 h schließlich schaltet sich der Modus wieder von allein aus.

Der Eco-Modus weiß sich nicht durch eine spezielle, den Stromverbrauch vermindernde Mechanik o. Ä. auszuzeichnen: Mit ihm kann man vielmehr nur das unter dem Aspekt der Stromökonomie sinnvollste Temperaturpaar von 5 und -18 °C einprogrammieren, ohne hier viele Tastendrücke vornehmen zu müssen. Eine wirkliche Stromersparnis lässt sich durch die Wahl des Eco-Modus also nur dann verzeichnen, wenn in dem Modell vorher Temperaturen von unter 5 bzw. -18 °C verwirklicht wurden. Wenn man die Eco-Taste 8 s hält, schaltet man anstelle des Eco-Modus den EcoPlus-Modus an: Dieser stellt sicher, dass auch die LEDs des vorderen Panels erlöschen, wenn man mehr als 5 s keine Taste anrühren sollte o. Ä.

Der Holiday-Modus schließlich wird durch ein Sonnenschirmpiktogramm veranschaulicht. Wann immer man die ein oder andere Woche außer Haus sein sollte, ist dieser Modus exzellent, um währenddessen Strom zu sparen
(-13,3 %). Der obere Teil des Modells hält hier schließlich nur noch ein mildes Temperaturlevel von 12 °C, sodass in ihm keine verderblichen Lebensmittel verräumt werden sollten. Der untere Teil des Modells wiederum hält die ursprünglich einprogrammierte Temperatur auch in diesem Modus weiter.

Die Leistung

Der in diesem Modell werkelnde Inverter-Kompressor ist dank der hier implementierten Technik von einer exzellenten, Ausdauer verheißenden Qualität. Weshalb? Weil sich solcherlei Kompressoren nicht immer wieder an- und ausschalten müssen und dadurch die Materialien schneller verschleißen lassenden Amplitudenstöße vermeiden. Auch die Temperaturstabilität ist immerhin ordentlich: Während des Tests bspw. haben wir bei einer einprogrammierten Temperatur von 5 °C (tK) Werte von -2,7 bis 12,5 °C (tmin – tmax) ermitteln können. Durchschnittlich wichen die Temperaturen um ±5,9 °C voneinander ab.

Will man 1,5 l Wasser (t0 : 20 °C) bis zu einer Temperatur von 10 °C herab kühlen, verstreichen im oberen Teil des Modells 4 : 20 h (TØ). Schneller lässt sich das, was niemanden verwundern wird, im unteren Teil des Modells erreichen: Hier wird innerhalb von 2 : 50 h (TØ) eine Temperatur von 0 °C erzielt. Wenn die Temperaturen einmal rapide absacken sollen, kann man dies via Push&Go oder FastFreeze anstoßen, abhängig davon, in welchem Teil des Modells neue Lebensmittel verstaut werden sollen. Mit ihnen haben wir die Zeitdauern um statliche 39,8 bzw. 15,0 % verkürzen können (TØ: 2 : 36 bzw. 2 : 50 h).

Die Gemüsebox des Modells (FreshSpace+) ist vor allem dazu da, um Gemüse zu lagern. Mit dem hier vorhandenen, widerstandslos hin und her zu schiebenden Schieber kann man die Ventilation und mit ihr auch das Feuchtelevel anpassen: Dies ist wertvoll, weil hiervon abhängig ist, wie schnell das Gemüse Wasser verliert. Während des Tests maßen wir einen allemal ausreichenden Wert von 91,8 % (RHØ, abhängig immer von dem Wasseranteil des verstauten Gemüses).

Wesentlich ist aber auch, wie das Modell die Frische der Lebensmitteln wirklich erhalten kann. Dies haben wir anhand von verschiedenerlei Gemüse ermittelt, das in puncto Temperatur- und Feuchtelevel unterschiedlich anspruchsvoll ist. Die einzelnen Gemüse wurden in den mehrmals wiederholten Tests immer eine Arbeitswoche bei identischen Parametern in der Gemüsebox verstaut, um anschließend von allen Testerinnen und Testern nach organoleptischem Maßstab kontrollieren zu lassen, ob und in welchem Maße sie sich verändert haben. Während einer Arbeitswoche verlor das Gemüse durchschnittlich 11,6 % des ursprünglichen Wasseranteils. Gurken blieben äußer- und auch innerlich immer wieder ansprechend. Salate wiederum verloren von außen wahrnehmbar an Vitalität: Während also die äußeren Blätter vereinzelt welk wurden, war die Mittelpartie noch immer von einer exzellenten Qualität. Die Radieschen schließlich wurden auch von innen sehr viel weicher. Weiterhin wurde das aus ihnen heraus sprießende Grün welk.

Schall und Strom

Der Schallausstoß des Modells ist so maßvoll, dass man es aus anderen Winkeln des Haushalts nicht wahrnehmen kann: Wir ermittelten hier einen Schalldruckpegel von durchschnittlich 35,8 dB(A) (LP Ø aus d: 1,0 m), der dem eines Wisperns ähnlich ist. Allein in den Phasen, in denen der Kompressor intensiver werkeln muss, wurden Spitzen von 37,7 dB(A) (LP max aus d: 1,0 m) erhoben. Der Stromverbrauch schließlich ist, ohne dass man Optionen anschaltet, bei 20,8 W zu verorten (PØ bei tK: 5 °C und tG: -18 °C). Das heißt, dass das Modell zu verwenden mit einem Stromverbrauch von 181,8 kWh und unter Würdigung des aktuellen Strompreises innerhalb der Bundesrepublik mit Stromkosten in Höhe von 61,81 € per annum verbunden ist. Mit dem Eco-Modus lässt sich erstaunlicherweise keinerlei Strom einsparen, wenn man vorher schon Temperaturen von 5 und -18 °C einprogrammiert hat. Push&Go wiederum lässt den Stromverbrauch um 161,5 % empor schießen (PØ: 54,4 W), FastFreeze um noch ausnehmendere 176,7 % (PØ: 57,1 W).

Wie sollten Lebensmittel verstaut werden?

Bei Kühlschränken ist die per Tastenpanel einprogrammierbare Temperatur immer als Durchschnitt der in den einzelnen Ebenen, Fächern et cetera herrschenden Temperaturen anzusehen. Dies ist so zu verstehen, dass sich bspw. Temperaturen von 5 °C (tK) und -18 °C (tG) einprogrammieren lassen, diese aber schließlich nicht in allen Winkeln des einen oder des anderen Teils des Modells erreicht werden. Vielmehr verhält es sich so, dass die Temperaturen vor allem in den oberen Teilen des Modells oberhalb und in den unteren Teilen des Modells unterhalb dieser Temperatur zu verorten sind. Dieses Wissen sollte man auch beim Ordnen der Lebensmittel innerhalb des Modells anwenden, um den Strom ökonomisch zu verwenden und doch zu erreichen, dass die Lebensmittel nicht allzu schnell verderben.

A: Die oberste Ebene (E1)
Hier herrschen milde Temperaturen von durchschnittlich 11,2 °C (tØ, tmintmax: 5,1 – 12,5 °C) vor. Für von vornherein haltbarere Lebensmittel, wie bspw. Eier, Saucen usw., ist ein solches Temperaturlevel schon vollkommen ausreichend.

B: Die mittlere Ebene (E2)
Mit durchschnittlich 8,6 °C (tØ, tmintmax: 2,6–10,7 °C) sind auch hier maßvolle Temperaturen zu verzeichnen, sodass sich bspw. schon zubereitete Mahlzeiten, die man im Weiteren zur Arbeit, zur Hochschule oder anderswohin nehmen will, in dieser Ebene verräumen lassen.

C: Die unteren Ebene (E3, 4)
Milchwaren, wie bspw. Käse, Quark und Sahne, lassen sich hier wunderbar abstellen: Temperaturlevel von durchschnittlich 5,8 °C (tØ von E3) und 5,0 °C (tØ von E4) verhindern, dass sich Mikroben schnell vermehren können (tmin – tmax: 1,5 – 8,4 °C).

D: Das ExtraFresh-Fach
Temperaturen von durchschnittlich 0,8 °C (tØ, tmintmax: -2,7 – 5,0 °C) verheißen vor allem Fleisch- und Fischwaren anhaltende Frische. Dass die Temperaturen hier vereinzelt unter 0 °C absacken, hat sich in puncto Qualität nicht als schädlich erwiesen.

E: Das FreshSpace+-Fach
Die Mechanik dieses Fachs erlaubt es, das in ihm herrschende Feuchtelevel (Humidität) an die Ansprüche des in ihm verwahrten Gemüses und Obstes anzupassen. Die Temperaturen sind mit durchschnittlich 3,6 °C (tØ, tmintmax: 2,4 – 3,8 °C) wunderbar, sodass man sich hier auch bei Humiditäten von 90 % und mehr keine Gedanken über ein rapides Mikrobenwachstum machen muss.

F: Die Fächer der Tür
Wie es sich mit den Temperaturen in den vier Fächern der Tür des oberen Teils verhält, ist von deren Höhenposition innerhalb der Tür abhängig: Wir maßen hier Temperaturen von 2,3 bis 8,4 °C (tmin – tmax), wobei die wärmeren Temperaturlevel oben zu verorten sind. Hier passt auch der im Zubehörpack des Modells enthaltene Eierhalter wunderbar hinein.

G: Der Gefrierbereich
Das Modell ist hier mit vier Sternen versehen worden: Das heißt, dass in ihm Temperaturen von ≤ -18 °C verwirklicht werden können. Das Wissen hierum ist wertvoll, um die Haltbarkeit der im Modell zu verräumenden Lebensmittel vorhersehen zu können: Vier Sterne indizieren bspw., dass sich Lebensmittel in dem Modell bis zu einem Jahr halten können.

Das leistet das Modell!

Während des Tests haben wir ermittelt, in welchem Maße das Modell die Frische von verschiedenerlei Gemüse innerhalb des Gemüse-Fachs erhalten kann: Hierzu haben wir Gurken, Radieschen und Salat aus ein und demselben Erntelos erworben und es anschließend in dem Gemüse-Fach verräumt (tK: 5 °C). Am Ende einer Arbeitswoche wurde anhand von äußeren und inneren Aspekten, wie bspw. des zu verzeichnenden Gewichtsverlusts, erhoben, wie sich die Qualitat des Gemüses verändert hat.

Temperaturstabilität im Überblick

Kühlteil:

Gefrierteil:

Technische Daten

Hersteller
Modell
Gorenje
NRC 6204 SXL4
Optik (Stil) Edelstahloptik
Maße des Modells
(Hmax × Bmax × Tmax)
202,7 × 59,6 × 67,8 cm
Energieeffizienzklasse des Modells
(lt. Energielabel)
D
Klimaklasse des Modells
(lt. Energielabel)
SN – T (10 – 43 °C)
Volumen des Kühlteils
(VK)
263 l
Temperaturspektrum des Kühlteils 2; 3; 4; 5; 6; 7; 8 °C
Volumen des Gefrierteils
(VG)
104 l
Temperaturspektrum des Gefrierteils -18; -19; -20; -21; -22; -23; -24; -25; -26 °C
Volumen des Modells
(Vmax)
367 l
Position des Tastenpanels außen
Tastensperre nein
Türalarm ja (akustisch und optisch)
Spezialitäten des Modells
(Funktionen, Techniken usw.)
ExtraFresh 0 °C; FreshSpace+; Push&Go; Total NoFrost
Funktionalität
Art des Kühlsystems Inverter-Kompressor
Anzahl der Kühlsysteme 1
Art des Ventilationssystems normales Ventilationssystem
Schnelles Herabkühlen des Kühlteils ja (Push&Go)
Schnelles Herabkühlen des Gefrierteils ja
Eco-Modus ja
Party-Modus nein
Vacation-Modus ja
Dauer des Kühlhaltens nach einem Stromverlust
(Tmax)
16 h
Gewicht der innerhalb von 24 h kühlbaren Lebensmittel
(mmax)
11 kg
Anzahl der Sterne
(Gefrierteil)
4
Innenraum
Kühlteil: Glas-Flächen 4
Kühlteil: Schubladen 2
Kühlteil: Tür-Fächer 5
Extras Flaschenhalter (5 Flaschen, Vmax:  1,5 l); Eierhalter (6 Hühnereier der Größe M – L)
Gefrierteil: Glas-Flächen 2
Gefrierteil: Schubladen 3
Gefrierteil: Tür-Fächer 0
Extra Eisbehälter (16 Eisquader)
Betrieb
Stromverbrauch
(PØ, ermittelt im normalen Modus)
20,8 W
Stromverbrauch in W Graph
Stromverbrauch per annum
(PØ, lt. Hersteller)
203,0 kWh
Stromverbrauch per annum
(PØ, lt. ermittelt im normalen Modus)
181,8 kWh
Schallausstoß
(LP max, lt. Hersteller)
37,0 dB(A)
Schallausstoß
(LP Ø resp. LP max aus d: 1,0 m, ermittelt)
35,8 bzw. 37,7 dB(A)
Schallausstoß in dB(A)
(LP Ø aus. d: 1,0 m, ermittelt)
Graph

Bewertung

Hersteller
Modell
% privileg
PVBN 496 XD
Handhabung 10 92,0
Individualisierung
(Ebenen, Fächer usw.)
70 93,0
Bedienung 30 89,5
Ausstattung 15 91,0
Volumen 45 95,5
Materialien 30 88,0
Beleuchtung 15 86,0
Bedienungsanleitung 10 87,0
Betrieb 15 92,9
Schallausstoß 30 92,5
Stromverbrauch 70 94,3
Kühlen 40 91,0
Gleichmäßigkeit 35 90,6
Geschwindigkeit 35 95,6
Frischhaltung
(Gemüse, Obst usw.)
30 86,0
Gefrieren 20 89,0
Gleichmäßigkeit 50 92,0
Geschwindigkeit 50 86,0
Bonus
Malus
UVP des Herstellers 839,00 €
Marktpreis
Stand v. 29.10.2021
769,00 €
Preis-/Leistungsindex 8,45
Gesamtbewertung 91,0 % („gut“)

Wie haben wir geprüft?

Kühlen | 40 %
Hier haben die Testerinnen und Tester die im oberen Teil des Modells herrschenden Temperaturen in Abständen von 5 s in allen Ebenen ermittelt: Hierzu wurden Temperatursonden in der Mitte der einzelnen Ebenen installiert. Sie verweilten mindestens 24 h an den einzelnen Messpunkten, um nicht nur die wirklich erreichten Temperaturen zu ermitteln, sondern währenddessen auch die Stabilität derselben zu kontrollieren. Ob und in welchem Maß die so erhobenen Temperaturen in den einzelnen Kompressorphasen voneinander abwichen, wurde beurteilt. Darüber hinaus wurden Testbehälter aus Polyethylenterephtalat (PET, tWand: 1 mm) jeweils mit 1,5 l ursprünglich 20,0 °C warmem Wasser versehen, über allen hier vorhandenen Ebenen platziert und ermittelt, nach welcher Zeit das Wasser eine Temperatur von 10 °C erreicht hat. Wie das Modell die ursprüngliche Frische von Gemüse im Gemüse- bzw. Obst-Fach zu erhalten weiß, wurde in mehrmals wiederholten, immer exakt eine Arbeitswoche dauernden Tests ermittelt: Hier wurde immer wieder neu erworbenes Gemüse (scil. Gurken, Radieschen und Salat) ein- und desselben Ernteloses über Zeitspannen von je einer Arbeitswoche im Gemüse- bzw. Obst-Fach verräumt. Die Frische des Gemüses wurde schließlich anhand von organoleptischen Merkmalen ermittelt. Des Weiteren wurde durch Wägungen vor und nach der Einlagerung auch erhoben, wie viel Wasser das Gemüse währenddessen verloren hat.

Gefrieren | 20 %
Hier haben die Testerinnen und Tester die in den Schubladen herrschenden Temperaturen vermittels der oben erläuterten Methode ermittelt. Ferner maßen und bewerteten die Testerinnen und Tester auch hier diejenige Zeitspanne, nach der 1,5 l ursprünglich 20 °C warmes, in Testbehältern aus Polyethylenterephtalat (PET, tWand: 1 mm) enthaltenes Wasser eine Temperatur von 0 °C erreicht hat.

Ausstattung | 15 %
Hier wurde von den Testerinnen und Testern vor allem das verwendbare Volumen des Modells, anschließend an beide Teile desselben, benotet. Auch die außen und innen verwendeten Materialien sowie die Weise, in der diese im Werk des Herstellers verarbeitet worden sind, wurde beurteilt. Darüber hinaus wurde erhoben, ob und in welcher Weise die beiden Teile des Modells beleuchtet werden, ob sich die in ihnen verräumten Lebensmittel also bei verschiedenen Lichtverhältnissen immer voll erkennen lassen. Schließlich wurde die Qualität der Dokumentation des Herstellers bewertet: Diese sollte nicht nur verständlich alle wesentlichen Themen rund ums Modell abhandeln, sondern auch noch weitere, in praxi wertvolle Hinweise, bspw. zur idealen Lagerung von verschiedenen Lebensmitteln innerhalb des Modells, enthalten.

Betrieb | 15 %
Das Modell wurde während des Tests bei einer einheitlichen Temperatur in den Testräumlichkeiten in Höhe von 24,0 °C (±0,5 °C) betrieben. Nachdem die vorab einprogrammierten Temperaturen (tK: 5 °C, tG: -18 °C) stabil waren, wurden der A-bewertete Schalldruckpegel aus einem Abstand von einem Meter zur Modellvorderseite sowie der Stromverbrauch ermittelt und beurteilt.

Handhabung | 10 %
Hier wurde ermittelt und beurteilt, wie sich der Innenraum des Modells an die in ihm eingelagerten Lebensmittel, sprich Fleisch-, Fisch-, Milchwaren et cetera, anpassen lässt, bspw. durch in seiner Position veränderliche Ebenen und Fächer. Des Weiteren wurde natürlich auch von allen Testerinnen und Testern bewertet, wie sich das Modell in praxi handhaben lässt: Neben dem einprogrammierbaren Temperaturspektren und den Temperaturstabilitäten in beiden Teilen des Modells wurden auch alle weiteren Funktionen benotet. Die Testerinnen und Tester nahmen sich hier auch des Tastenpanels an: Alle Tasten sollten nach jedem Tastendruck ansprechen. Ob, nach welcher Zeitspanne und in welcher Art und Weise das Modell einen Alarm ausstößt, nachdem eine der Türen nicht ordentlich verschlossen worden ist, wurde außerdem beurteilt.

Fußnoten:

1 Vgl. Schmidt, S. et al.: Purchasing under threat: Changes in shopping patterns during the COVID-19 pandemic. In: PLoS ONE, Vol. 16:6 (2021): S. 1 – 15.

Getestete Produkte

  • privileg PVBN 496 XD

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