NRK62CAXL4 von Gorenje im Test

Moderne Technik & stilvolle Materialien – und das zum Schnäppchenpreis

27. Mai 2022

Ob nun durchs Räuchern, durchs Salzen, durchs Säuern oder durchs Trocknen – schon viele Generationen vor dem Emporkommen moderner Technik verstanden sich die Menschen in vollem Maße darin, anhand von allerlei verschiedenen Methoden verderbliche Waren wie bspw. Fleisch, Fisch & Co. haltbar zu machen, um auch noch viele Wochen nach dem Erwerb weiter in ihren Genuss kommen zu können. Mittlerweile aber versuchen sich viele Verbraucherinnen & Verbraucher nur noch aus einer Motivation heraus an solchen Methoden: Dass sie den Speisen vollkommen neue Aromen verleihen können, wie man bspw. an Kimchi, Tsukemono und anderen Schmankerln aus der schillernden Welt der Kulinarik ersehen kann. Das Haltbarmachen lässt sich schließlich seit den 1920ern sehr viel simpler verwirklichen: Mit einem Kühlschrank, der durch die in ihm vorherrschenden, vollwinterlichen Temperaturen den Verderb hinausschieben kann. Kühlschränke sind in mehr als 99 % aller Haushalte in der Bundesrepublik Deutschland vorhanden und erleichtern uns das Vorhalten von allen nur vorstellbaren Lebensmitteln in unseren Häusern. Obschon es sich um ein solch wesentliches Technikwerk handelt, dem wir das Wohl all der von uns zu verzehrenden Lebensmittel anvertrauen, machen sich viele Verbraucherinnen & Verbraucher bei der Wahl eines neuen, ins Haus zu holenden Modells nur vereinzelt mal Gedanken um all die verschiedenen äußeren und inneren Qualitäten, die ein solches vorweisen sollte. Gerade das aber wäre wirklich sinnvoll, wo sich mancherlei Modelle doch bspw. durch den ein oder anderen, ein schnelles und simples Anpassen des Temperaturlevels erlaubenden Modus wirklich aus der Masse hervorheben können. Wir haben unsere Testerinnen & Tester nun volle vier Wochen dem neuen Gorenje NRK62CAXL4 widmen und ermitteln lassen, wie es sich mit dessen Qualitäten in den Sphären des Schallausstoßes, des Stromverbrauchs, den von ihm zu verwirklichenden Temperaturen und vielerlei mehr verhält. Wir stellen im Weiteren alles wirklich Wesentliche dar – einschließlich wertvoller, die Stärken und Schwächen des Modells veranschaulichender Graphiken.

Wann immer ein neuer Kühlschrank ins Haus muss, stellen viele Verbraucherinnen & Verbraucher während der dann vorzunehmenden Auswahl eines Modells das Ausmaß des Stromverbrauchs in den Mittelpunkt. Das ist in Anbetracht der immer weiter empor schießenden Strompreise auch vollkommen verständlich: Schließlich muss man die in einem solchen Modell vorhandene Technik andauernd mit Strom speisen, um in ihm ein sicheres Temperaturlevel zu erreichen und zu erhalten – einerlei ob nun im Sommer oder im Winter. Apropos Temperaturen: Was viele Verbraucherinnen & Verbraucher aber außen vor lassen, ist der Wert eines wirklich stabilen, also während des Werkens des Modells nicht immer wieder hin und her wandernden Temperaturlevels. Gerade Fleisch-, Fisch- und Milchwaren können sehr viel schneller verderben, wenn es während eines solchen Hin und Hers der Temperaturen mehr als nur den ein oder anderen Moment warm werden sollte: Als warm lassen sich hier schon Temperaturen von mehr als 4–6 °C verstehen. Viele Mikroben (Bakterien, Pilze et cetera) können sich durch solche Temperaturlevel eilends vermehren. Daher erheben wir in unseren Tests immer anhand von modernen Temperatursensoren, wie sich die Temperaturen in allen Winkeln des Modells – also in wirklich allen vorhandenen Ebenen, Fächern & Co. – verhalten: Dieses Mal ließen wir bspw. mehr als 100.000 einzelne Temperaturwerte in die von uns erstellten, die Qualität der Technik in puncto Temperaturstabilität mit einem Mal erkennbar machenden Graphen einspielen (s. S. 62-63).

Wesentliches

Für wen?
Für alle Verbraucherinnen & Verbraucher, die nach einem dank seines modernen Stils vornehm wirkenden und in allen wesentlichen Aspekten der Technik mit einer wirklich ansprechenden Qualität prunken könnenden Kühlschrank suchen – einem solchen, der auch noch ausgesprochen niedrigpreisig ist.

Was ist hervorzuheben?
Das Modusspektrum, das diesem Modell verliehen worden ist, schließt immerhin die Basics ein: So kann man hier bspw. auch den Stromverbrauch schon durch die Wahl des passenden Modus vermindern. Das Maß der Stromersparnis ist aber von der ursprünglichen Temperaturprogrammierung abhängig (s. S. 61).

Was ist interessant?
Wiewohl das Modell außerordentlich schlank ist, kann es doch ein ansehnlichesVolumen vorweisen, das auch in vielen Haushalten, in denen mehrere Verbraucherinnen & Verbraucher wohnen, vollends ausreichen wird (Vmax: 361 Liter).

Gorenje NRK62CAXL4 – Wie sollten Fleisch, Fisch & Co. verstaut werden?

Die über das vordere Tastenpanel des Modells einprogrammierbaren Temperaturen sind als das Mittel der in all den verschiedenen Ebenen, Fächern & Co. vorherrschenden Temperaturen zu verstehen. Wenn man nun also bspw. Temperaturen von 5 °C (tK) und -18 °C (tG) einstellen sollte, dann wird das Modell diese Temperaturlevel nicht in all den verschiedenen Winkeln verwirklichen können. Hier verhält es sich vielmehr so, dass die Temperaturen in den oberen Teilen des Modells oberhalb und in den unteren Teilen des Modells unterhalb dieses einprogrammierten Temperaturlevels zu verorten sind. Wir stellen im Weiteren und auch noch anderswo anhand von Graphen (s. S. 62-63) anschaulich dar, in welchen Teilen des Modells welche Temperaturen vorherrschen. Dieses Wissen sollte man schon während des Einordnens von Fleisch, Fisch, Milch und allerlei anderen Waren innerhalb des Modells anwenden, um den Strom ökonomisch zu verbrauchen und sicherzustellen, dass die Lebensmittel nicht allzu schnell verderben.

A | Das Flaschenrack

Bmax × Tmax: 470 × 370 Millimeter | mmax: 486 Gramm
Das den oberen Teil des Modells abschließende Flaschenrack lässt sich dank der hier vorhandenen, sich über imponierende Maße von 470 × 370 Millimetern (Bmax × Tmax) verteilenden 9 Mulden verwenden, um bspw. 5 Flaschen mit Volumina von 500–1.500 Millilitern (VminVmax) in einer schnell und simpel erreichbaren Weise zu verräumen.
Auch Flaschen mit ausladenderen Maßen passen hier wunderbar hinein, ohne auch nur einen Millimeter hin und her zu rollen.

B | Die 1. Ebene

Bmax × Tmax: 470 × 367 Millimeter | mmax: 1.390 Gramm
Wir maßen hier ein außerordentlich mildes Temperaturlevel von 8,0 °C (t, tmintmax: 7,0–8,7 °C), das vollkommen ausreichen sollte, um allerlei verschiedene, schon von vornherein haltbare Lebensmittel wie bspw. Eier, Marmeladen usw. mehrere Wochen sicher vorzuhalten.

C | Die 2. Ebene

Bmax × Tmax: 470 × 367 Millimeter | mmax: 1.390 Gramm
Mit 6,0 °C (t, tmintmax: 4,9–6,9 °C) sind die Temperaturen auch hier noch so maßvoll, dass man bspw. Fleisch, Fisch & Co. einschließende Mahlzeiten, deren Garprozess schon vorüber ist und die man schließlich zum Arbeitsplatz oder anderswohin nehmen will, abstellen kann.

C | Die 3. Ebene

Bmax × Tmax: 470 × 367 Millimeter | mmax: 1.390 Gramm
Milchwaren, die dank eines ausdauernden Fermentationsprozesses haltbarer sind, wie dies bspw. bei Käse der Fall ist, lassen sich hier wunderbar abstellen: Die hier vorherrschenden Temperaturen von 4,7 °C (t, tmintmax: 3,2–6,2 °C) reichen vollends aus, um derlei Milchwaren sicher vorzuhalten.

D | Die 4. Ebene

Bmax × Tmax: 470 × 367 Millimeter | mmax: 1.390 Gramm
Hier wiederum kann man auch schneller verderbliche Milchwaren wie bspw. Quark, Sahne usw. verräumen. Mit einem Temperaturlevel von 4,4 °C (t, tmintmax: 3,5–5,3 °C) kommen aber auch viele schon von vornherein haltbarere Fleisch- und Fischschmankerl wie bspw. Räucherlachs, -schinken et cetera aus.

E | Die 5. Ebene

Bmax × Tmax: 444 × 460 Millimeter | mmax: 1.610 Gramm
Hier lässt sich ein schneller Verderb von Fleisch und Fisch wirksam verhindern: Durch die hier vorhandenen Temperaturen von 3,9 °C (t, tmintmax: 3,2–4,6 °C) können sich schließlich auch mit Gesundheitsrisiken verbundene Mikroben (Bakterien & Co.) nur noch mit einem maßvollen Tempo vermehren. Vor allem Frischwaren wie bspw. Steaks – einerlei ob nun vom Rind, vom Schwein o. Ä. – passen hier hin.

G | Die Schublade (CrispZone)

Bmax × Tmax × Hmax: 416 × 432 × 164 Millimeter | mmax: 1.296 Gramm
Die hier vorherrschenden Temperaturen sind wirklich winterlich: Wir maßen 3,0 °C (t, tmintmax: 2,3–3,6 °C), also ein Temperaturlevel, das in vollem Maße ausreichend ist, um auch verderblichere Waren wie bspw. Fleisch und Fisch vorzuhalten. Wertvoll ist das hier vorhandene Fach aber auch, um Gemüse & Co. in ihm zu verräumen: Dank des hier vorhandenen Feuchtelevels von 95 % (φ, φminφmax: 91–99 %) kann man schließlich den Wasseranteil des Gemüses und dadurch auch dessen Frische wirksam erhalten, wie wir im Weiteren noch veranschaulichen (s. S. 65).

H | Das 1.–4. Fach der Tür

Bmax × Tmax: 470 × 106 Millimeter | mmax: 280 resp. 438 Gramm
Wie es sich mit den Temperaturen in den vier verschiedenen Fächern der Tür des oberen Teils verhält, richtet sich vor allem nach deren Höhenpositionen, von denen sich die des 2. und des 3. Fachs um 78 Millimeter verstellen und so an die Ansprüche der Verbraucherinnen & Verbraucher anpassen lassen: Wir maßen hier Temperaturen von 10,0 °C (1. Fach, t, tmintmax: 9,3–10,4 °C), 7,7 °C (2. Fach, t, tmintmax: 7,0–8,2 °C), 5,8 °C (3. Fach, t, tmintmax: 4,8–6,8 °C) und 5,1 °C (4. Fach, t, tmintmax: 4,4–5,9 °C). Während sich die 1.–3. Fächer wunderbar verwenden lassen, um der Temperatur nach anspruchslosere Waren wie bspw. Dips, Saucen usw. zu verräumen, ist das ausladendere 4. Fach am Fuße der Tür exzellent, um in ihm Flaschen abzustellen: Hier kann man bspw. 5 Flaschen mit Volumina von 500–1.500 Millilitern (VminVmax) parallel vorhalten. Dank eines 82 Millimeter hohen Walls und eines die Flaschen von hinten her stabilisierenden Halters können sie auch durch ein wirklich elanvolles Hin- und Herreißen der Tür nicht mehr als den ein oder anderen Millimeter verrücken.

I | Die 1. Schublade

Bmin × Tmax × Hmax: 377 × 375 × 126 Millimeter | mmax: 994 Gramm
Dass diese Schublade Verbraucherinnen & Verbrauchern keinen enormen Höhenspielraum erschließen kann, ist nicht weiter verdrießlich: Gerade Convenience Food in Gestalt von Pizza & Co. kann man hier wunderbar bei einem Temperaturlevel von -21,5 °C (t, tmintmax: -24,5 – -17,4 °C) verräumen.

J | Die 2. Schublade (SpaceBox)

Bmin × Tmax × Hmax: 377 × 371 × 238 Millimeter | mmax: 1.370 Gramm
Diese Schublade ist von einem solch monumentalen Maß, dass man in ihr auch ausladendere Fleischwaren wie bspw. eine volle Poularde verstauen kann, ohne während des Hineinstellens und des Heraushebens auch nur einmal anzuecken. Hier herrschen Temperaturen von -20,8 °C (t, tmintmax: -23,0 – -18,3 °C) vor.

K | Die 3. Schublade

Bmin × Tmax × Hmax: 382 × 258 × 216 Millimeter | mmax: 1.008 Gramm
Hier schließlich passen vor allem solche Waren hinein, die schon von vornherein in Boxen mit minimaler Größe verpackt werden, wie bspw. verschiedenerlei Gemüse, Kräuter usw. Die Temperaturen von -20,8 °C (t, tmintmax: -23,0 – -18,6 °C) schirmen sie vor einem schnellen Verderb.

Der Test im Überblick

Nachdem wir uns das Modell nun vier volle Wochen aus allen Winkeln – von außen und von innen – vornahmen, können wir ein valides Urteil über die Qualität der hier vorhandenen Technik aussprechen: Gorenjes neue NRK62CAXL4 wird vor allem solche Verbraucherinnen & Verbraucher anreizen, die nach einem in puncto Schallausstoß und Stromverbrauch maßvollen Kühlschrank suchen, der allerlei Wesentliches – wie bspw. ein ausnehmendes, sich über viele verschiedene, in vollem Maß erreichbare Ebenen, Fächer & Co. verteilendes Volumen – vorweisen kann und darüber hinaus auch noch sehr niedrigpreisig ist. Gerade junge Verbraucherinnen & Verbraucher werden das sicherlich willkommen heißen.

Auch die Qualität der das Modell ausmachenden Materialien ist ansehnlich: Sie sind schließlich so stabil, dass auch ein versehentliches Anecken, Anstoßen usw. keinerlei Schaden verursachen kann. Weiters sind die Materialien im Werk des Herstellers anstandslos verarbeitet worden: Wir haben weder außen noch innen erhebliche Makel, wie sie sich bspw. in sich nach außen hin wölbenden Materiallinien äußern, erspähen können.

Mit einem – vor allem in Anbetracht des alles andere als ausladenden Modellkörpers – imponierenden Volumen von 361 Litern (Vmax) kann man in dem Modell solchermaßen viel an Fleisch, Fisch, Gemüse et cetera verstauen, dass man hier mehr als das vorhalten kann, was vier erwachsene Verbraucherinnen & Verbraucher während einer Woche zu verzehren pflegen.

Verwenden lässt sich das Modell schon von vornherein sehr intuitiv: Gerade das vollschwarze Tastenpanel ist dank der mit den einzelnen Tasten verbundenen, Modus, Temperatur & Co. veranschaulichenden Graphiken schon aus sich heraus verständlich. Die Temperaturen des einen und des anderen Teils lassen sich vollkommen präzise verstellen – und das in einem alle nur vorstellbaren Ansprüche abdeckenden Spektrum von 1–9 °C (tK min – tK max) und -24 – -16 °C (tG min – tG max). Schließlich ist dem Modell auch noch ein wirklich wertvolles Moduspaar verliehen worden: So kann man bspw. den Stromverbrauch, der in Anbetracht der immer weiter empor schießenden Strompreise immer wesentlicher wird, durch den hier vorhandenen Modus (EcoMode) vermindern – ohne dadurch einen schnelleren Verderb von Fleisch, Fisch usw. zu riskieren. Wer nur ab und an Massen an Lebensmitteln erwerben sollte und sicherstellen will, dass sie nach der Wiederkehr ins Haus schnellstens eine vollwinterliche, Verderb verhindernde Temperatur erreichen, der kann schon vorher den anderen hier vorhandenen Modus (FastFreeze) anstoßen: Dadurch lassen sich in diesem Teil des Modells Temperaturen von -33,6 °C verwirklichen. Verdrießlich allein: Der Türalarm, der Verbraucherinnen & Verbraucher ans Schließen der Tür erinnern soll, ist von einem solch maßvollen Schallausstoß, dass man ihn aus anderen Winkeln des Hauses nur schwerlich wahrnehmen kann.

Dadurch, dass dem oberen Teil des Modells von Werk aus 5 verschiedene Ebenen und ein nach oben hin abschließendes Rack verliehen worden sind, kann man hier auch wirkliche Massen an Waren wunderbar ordnen, bspw. nach Gruppen (Milchwaren, Fleisch und Fisch usw.). Gemüse und Obst wiederum kann man in dem hier allein vorhandenen Fach am Fuß des oberen Teils des Modells verräumen: Dieses Fach, das von wirklich außerordentlicher Größe ist und in dem sich dadurch bspw. auch Wassermelonen & Co. vorhalten lassen, kann den Wasserverlust minimieren. Das ließ sich auch während unserer Tests ersehen, in denen das Gemüse innerhalb von einer Woche vollends annehmbare 12,7 % des Wassers verlor (s. S. 65).

Was außerdem wesentlich ist und vor allem in Appartements wohnende Verbraucherinnen & Verbraucher interessieren wird: Dank des Modellkonzepts muss man die Türen des Modells nur um 90° abklappen, um die einzelnen Ebenen, Fächer usw. in vollem Maße hervor- und herausziehen zu können. So lässt sich das Modell bspw. auch in der Mulde einer Arbeitsplatte abstellen, ohne dadurch ein Anstoßen mit den Türen zu riskieren.

Wirklich prunken kann das Modell aber auch durch die Qualität seines Kompressors. Das Temperaturlevel kann er in vollem Maße stabil halten: Ein Hin und Her von nur 1,7 °C in den einzelnen Ebenen, Fächern usw. ist süperb. Auch das Tempo, in dem neu erworbene Fleisch-, Fischund Milchwaren nach der Wiederkehr ins Haus und dem Verräumen innerhalb des Modells sichere Temperaturen erreichen können, ist wirklich ansehnlich (s. S. 62-63).

Für Verbraucherinnen & Verbraucher, die einen durch seinen vornehmen, viel Metall involvierenden Stil vollends modern wirkenden und eine Technik von exzellenter Qualität vorweisen könnenden Kühlschrank suchen, ist dieses Modell wunderbar – auch weil es mit einem aktuellen Marktpreis von 701,13 € € wirklich alles andere als hochpreisig ist. Alles in allem erhält das Modell mit 92,3 % das Testurteil „sehr gut“.

Logo des Produkts

Die wesentlichen Merkmale

  • Maße des Modells (Hmax × Bmax × Tmax): 2,00 × 0,60 × 0,66 m
  • Volumen des Modells (Vmax): 361 l
  • Temperaturspektrum (tK & tG): 1 – 6 °C & -24 – -16 °C
  • Modusspektrum: EcoMode & FastFreeze
  • Schallausstoß (LP ∅ aus d: 1,0 m): 36,2 dB(A)
  • Stromverbrauch (P): 21,9 W

Pro

  • Eco-Modus (-7,8 % Stromverbrauch im Verhältnis zum normalen Modus mit einer Temperaturprogrammierung von tK: 5 °C & tG: -18 °C)
  • FastFreeze-Modus (25,2 % schnelleres Herabsenken der Temperaturen im Verhältnis zum normalen Modus mit einer Temperaturprogrammierung von tK: 5 °C & tG: -18 °C)
  • manuelles Tauen entbehrlich (NoFrostPlus-Technik)
  • maßvoller Stromverbrauch (P im normalen Modus mit einer Temperaturprogrammierung von tK: 5 °C & tG: -18 °C: 21,9 W)
  • Türen lassen sich in vollem Maße abklappen (SlotIn-Mechanik, ∠max: 115°)

Contra

  • kein FastCool-Modus
  • Schalldruckpegel des Türalarms ist viel zu leise (LP max aus d: 1,0 m: 41,1 dB(A))

Größe, Gewicht & Co.

Die neue NRK62CAXL4 von Gorenje ist mit Maßen von 2,00 × 0,60 × 0,66 Metern (Hmax × Bmax × ​Tmax) alles andere als monumental: Auch solche Verbraucherinnen & Verbraucher, die nur in Appartements wohnen, können sich das Modell ohne Weiteres ins Haus holen. Dank des hier vorhandenen Rollenpaars an der Ferse des Modells kann man dasselbe durchs Haus manövrieren: Wie sich das verwirklichen lässt, ist aber von dem Material des Fußbodens abhängig. Fußböden aus vollkommen planem Material (Holz, Stein & Co.) leisten den Rollen keinerlei Widerstand, Fußböden aus Textil – vor allem solche mit voluminös empor sprießendem Flor – aber sehr wohl. Die Türen des Modells kann man in einem ausladenden Winkel von 115° abklappen. Was wertvoll ist: All die verschiedenen Ebenen, Fächer usw. lassen sich auch dann in vollem Maße aus dem Modell herausziehen, wenn man die Türen nur in einem Winkel von 90° abklappen können sollte, wie dies bspw. durch das Vorhandensein von Mobiliar, Wänden usw. neben dem Modell sein kann. Apropos Türen: Will man die Türen abklappen, so muss man eine Hand in die hier vorhandenen Mulden, 28 Millimeter nach innen weisenden Mulden schieben und die eine oder die andere Tür so hervorziehen. Ein wirklich außerordentliches Maß an Widerstand ist währenddessen nicht wahrzunehmen.

Das Modell wird in vielen Haushalten auch dann ausreichen, wenn in ihnen mehrere Verbraucherinnen & Verbraucher wohnen sollten: Die hier vorhandenen 361 Liter (Vmax) können sich schließlich allemal sehen lassen. Der obere Teil des Modells kann 255 Liter (VK max) und der untere Teil 106 Liter (VG max) vorweisen: Dieses Verhältnis von 70,6 % zu 29,4 % werden vor allem die Menschen willkommen heißen, die vornehmlich Frischwaren in Form von Fleisch, Fisch & Co. verzehren. Doch auch Waren, die man bei wirklich winterlichen Temperaturen verräumen muss, passen in ausreichendem Maße ins Modell: Wer also ab und an auch mal Convenience Food zu sich nehmen will, der kann hier ohne Weiteres auch Pizza, Pommes und allerlei anderes vorhalten.

Die das Modell nach vorne hin abschließenden Türen sind von einem wirklich vornehmen Stil, ist ihnen doch ein Mantel aus ansehnlichem Metall verliehen worden. Woran sich der ein oder andere stoßen wird: Schon durchs Anrühren kann man an dem Metall Spuren hinterlassen, die sich auch aus einem Meter wahrnehmen lassen. Die Mulden schließlich, an denen man die Türen packen kann, sind an den einander anschauenden Enden der Türen vorhanden und decken mit 478 Millimetern dermaßen viel des Türmaßes ab, dass man sie aus verschiedenerlei Winkeln erreichen kann. Die verschiedenen Qualitäten der Mechanik der Türen sind bereits angesprochen worden. Wesentlich ist aber auch, dass man die Türen schon durch einen maßvollen Stoß wieder schließen kann. Dies ist der hier vorhandenen, sich als verlässlich erwiesen habenden Schließautomatik zu verdanken: Vor einem Winkel von 10° ziehen sich die Türen wieder von allein zu. Was unsere Testerinnen & Tester außerdem wundernahm: Nach diesem Winkel schnellen die Türen von allein nach vorne.

Wann immer Verbraucherinnen & Verbraucher das Schließen der einen oder der anderen Tür des Modells versäumen sollten, wird dessen Technik nach 2 : 02 Minuten (Tmax) einen Alarm ausstoßen: Dieser Alarm hält 0 : 55 Minute (Tmax) an und wird währenddessen immer schneller. Mit einem Schallausstoß von nur 41,1 dB(A) (LP max aus d: 1,0 m) lässt er sich leider nicht aus anderen Winkeln des Hauses wahrnehmen, was verdrießlich ist, weil er die anderswo durchs Haus wandernden Verbraucherinnen & Verbraucher so nur noch schwerlich ans Schließen der Türen erinnern kann. Nach 8 Alarmen schließlich schalten sich auch die das Modell illuminierenden LEDs aus. Preisen müssen wir, dass die hier verantwortliche Technik des Modells ans Schließen der einen wie der anderen Tür erinnern kann: Das ist schließlich bei vielen anderen Modellen noch immer nicht der Fall.

Nur der obere Teil des Modells kann eine Gemüse, Fleisch, Fisch & Co. illuminieren sollende Gruppe aus 3 einzelnen, vollweiß herab strahlenden LEDs vorweisen: Dadurch, dass dem die LEDs einschließenden Material keine volle Transparenz verliehen worden ist, kann sich das heraus scheinende Weiß einheitlicher in alle Winkel des Modells verteilen. Die LEDs haben ausreichend Power, um alle Ebenen, Fächer usw. zu erreichen. Was unsere Testerinnen & Tester aber monieren: Da die LEDs nur von oben herab strahlen, kann bspw. schon eine proppenvolle Ebene einen Großteil der Strahlen abhalten und von vornherein verhindern, dass sie weiter scheinen können.

Die Handhabung

Wie aber ist das Modell von Verbraucherinnen & Verbrauchern zu verwenden? Wir stellen vorab dar, was hier alles an Ebenen, Fächern usw. vorhanden ist: Hier muss man schließlich alles Wesentliche verräumen.

Der obere Teil des Modells enthält 5 einzelne Ebenen aus ansehnlichem, auch Stöße schadlos aushaltendem Glas (tmax d. Materials: 2,5 Millimeter): Die Qualität des Materials lässt sich auch an dem von 1.390–1.610 Gramm (mmin – mmax) reichenden Gewicht der Ebenen ersehen. Während die oberen 4 Ebenen vollkommen einheitliche Maße von 470 × 367 Millimetern (Bmax × Tmax) vorweisen können, ist die 5. Ebene mit ihren 444 × 460 Millimetern (Bmax × Tmax) nach vorne hin ausladender, sodass man sie bspw. auch verwenden kann, um Suppenhühner o. Ä. abzustellen. Die hier vorhandenen Ebenen erschließen also in summa eine Fläche von 0,9 Quadratmeter (Amax), was vollkommen ausreichend ist, um außerordentlich viele Schmankerl in einem Mal vorzuhalten und sie währenddessen auch noch zu ordnen, bspw. nach Käse, Fleisch, Fisch et cetera. Nach oben hin können die Ebenen, die sich leider nicht verstellen und an die variablen Ansprüche der Verbraucherinnen & Verbraucher anpassen lassen, Höhenspielräume von 76 (Hmax ü. d. 1. Ebene), 112 (Hmax ü. d. 2. Ebene), 168 (Hmax ü. d. 3. Ebene), 170 (Hmax ü. d. 4. Ebene) und 146 Millimetern (Hmax ü. d. 5. Ebene) vorweisen.

Was darüber hinaus wertvoll ist: Ein vollmetallisches Rack, in dem sich eine Handvoll verschiedener Flaschen (Vmin – Vmax: 500–1.500 Milliliter) nebeneinander verräumen lassen. Diese Flaschen kann man so von vorne aus wunderbar erreichen. Dank der hier vorhandenen, sich im Wechsel 6 Millimeter nach außen und nach innen wölbenden Mulden kann man hier auch Flaschen von ausladenderen Maßen – viele Verbraucherinnen & Verbraucher werden hier wahrscheinlich an so mancherlei Weine denken – sicher vorhalten. Die Flaschen rollen in den Mulden nicht auch nur einen Millimeter hin und her. Wer das Rack aber nicht verwenden will, der kann es auch mit einem Mal nach vorne herausziehen. Das vermittelt dann sehr viel mehr Höhenspielraum über der 1. Ebene.

Am Fuße des oberen Teils des Modells ist auch noch ein einzelnes Fach vorhanden, das man dank der Qualität der hier vorhandenen Mechanik ohne wirklich wahrnehmbaren Widerstand hervor- und herausziehen kann – auch dann, wenn es prallvoll mit Gemüse & Co. ist. Dieses Fach, dem von Gorenje der Name CrispZone verliehen worden ist, soll die Frische des in ihm verweilenden Gemüses erhalten können: Wir maßen hier ein winterliches Temperaturlevel von 3,0 °C (t, tmin – tmax: 2,3–3,6 °C), was auch verderblicheren Waren wie bspw. Fleisch und Fisch zupasskommen kann. Schön außerdem: Mit Maßen von 416 × 432 × 164 Millimetern (Bmax × Tmax × ​Hmax) ist das Fach so voluminös, dass man in ihm Massen vorhalten kann – hier passen bspw. auch Schmankerl mit monumentaler Größe (Melonen usw.) hinein und lassen sich dank des voll herausziehbaren Fachs in einem Mal herausholen, ohne währenddessen anzuecken. Dass hier kein Schieber o. Ä. vorhanden ist, anhand dessen sich das Feuchtelevel innerhalb des Fachs verstellen ließe, ist zu verschmerzen: Wir haben hier während des Tests immer vollkommen ausreichende Feuchtelevel von 90–99 % (φmin – φmax) messen können, abhängig vom Wasseranteil des hier verräumten Gemüses. Wie wirksam sich in diesem Fach aber die Frische von Gurken, Salat usw. erhalten lässt, veranschaulichen wir noch anderswo (s. S. 65).

Will man einzelne Lebensmittel immer eilends erreichen können, so sollte man sie von vornherein in den Fächern der Tür des oberen Teils abstellen: Hier sind schließlich 4 einzelne Fächer vorhanden, in denen sich allerlei verschiedene Lebensmittel ordnen lassen. Mit Maßen von 470 × 106 Millimetern (Bmax d. 1.–3. Fachs × Tmax d. 1.–3. Fachs) und 468 × 106 Millimetern (Bmax d. 4. Fachs × Tmax d. 4. Fachs) erschließen die einzelnen Fächer so viel Fläche, dass man auch hier wieder Massen an Lebensmitteln vorhalten kann. Dies ist auch den Höhenspielräumen von 110 (Hmax ü. d. 1. Fach), 208 (Hmax ü. d. 2. Fach), 210 (Hmax ü. d. 3. Fach) und 300 Millimetern (Hmax ü. d. 4. Fach) zu verdanken – Höhenspielräume, die sich durch ein hier schnell und simpel zu verwirklichendes Verstellen der Höhenposition um 78 Millimeter verändern lassen. Auch den zum Zubehörpack des Modells zählenden Eierhalter, in dem sich 8 Eier der Größen M & L vorhalten lassen, kann man hier deponieren. Alle Fächer lassen sich ausweislich der Hinweise des Herstellers mit 5.000 Gramm (mmax) versehen, ohne dadurch Mechanikschäden zu verursachen: Wir haben aber bspw. in das 4. Fach am Fuße der Tür, in dem Verbraucherinnen & Verbraucher vor allem Flaschen verräumen werden, auch vier volle Flaschen mit 1.500 Millilitern Wasser (Vmax pro Flasche) hinein stellen können, ohne dass sich hier ein Ächzen o. Ä. wahrnehmen ließ.

Das Schöne an diesem 4. Fach ist aber auch der mit 300–378 Millimetern (Hmin – Hmax, abhängig von der Höhenposition des 3. Fachs) wirklich imponierende Höhenspielraum: Hier kann man alle nur vorstellbaren Flaschen abstellen, ohne während des Hineinstellens und des Heraushebens mit ihnen ans Modell zu stoßen. Ein sich schon durch sein helles Grau abhebender, 282 Millimeter (Bmax) des Fachs abdeckender Halter aus Weichplastik kann die Flaschen von hinten her packen und sie nach vorne hin vor den 83 Millimeter (Hmax) hohen Wall des Fachs pressen: Dadurch können sich die Flaschen auch während eines schnellen Hin- und Herreißens der Tür innerhalb des Fachs sicher halten.

Der untere Teil des Modells ist sehr viel simpler: Hier sind schließlich nur dreierlei Fächer vorhanden, die sich vor allem anhand ihrer Maße auseinanderhalten lassen. Diese reichen hier von 377 × 375 × 12 Millimetern (Bmax d. 1. Fachs × Tmax d. 1. Fachs × Hmax d. 1. Fachs) über 377 × 371 × 238 Millimeter (Bmax d. 2. Fachs × Tmax d. 2. Fachs × Hmax d. 2. Fachs ) bis 382 × 258 × 216 Millimeter (Bmax d. 3. Fachs × Tmax d. 3. Fachs × Hmax d. 3. Fachs), sodass man in den Fächern auch Speisen von wirklich ausnehmender Größe verräumen kann, wie bspw. auch Pizzen vollen neapolitanischen Ausmaßes: Gerade das mittlere Fach, dem von Gorenje der Name SpaceBox verliehen worden ist, wird viele Verbraucherinnen & Verbraucher durch seine imposante Größe verlocken können. Hier lassen sich schließlich auch pralle Packs voller Pommes und anderem Convenience Food problemlos einräumen.

Was außerdem schön ist: Die Flanken der Fächer wurden schon von Werk aus mit wirklich ausladenden ovalen Mulden versehen, dank derer sich die Fächer auch dann noch sicher packen lassen, wenn sie prallvoll sind. Die Mulden vermitteln den Händen mehr als ausreichend Grip. Wertvoll ist auch, dass die Fächer an sich schon durch ihr Material alles andere als schwer sind: Wir maßen hier nur 994 Gramm (mmax d. 1. Fachs), 1.370 Gramm (mmax d. 2. Fachs) und 1.008 Gramm (mmax d. 3. Fachs).

Die 4 verschiedenen Tasten des Modells sind Teil eines vollschwarzen, von vorne erreichbaren Tastenpanels, das in einer Höhe von 1,55 Metern (dmin vom Fußboden) installiert worden ist: Sie ließen sich dadurch auch von all unseren Testerinnen & Testern ohne Weiteres erreichen (Hmin – Hmax: 1,60–2,00 Meter). Wiewohl sich in Anbetracht der ebenen, einheitlichen Fläche des Tastenpanels anderes annehmen ließe, handelt es sich hier um Tasten mit einer klassisch-konventionellen Druckmechanik (kein Touch o. Ä.). Das Ansprechverhalten der Tasten ist auch anstandslos: Wir haben volle 1.000 Tastendrücke vornehmen können, ohne dass die Technik des Modells auch nur einmal nicht ansprach.

Das Wesentliche sind die Temperaturen, die sich hier einstellen lassen – einmal hinsichtlich des oberen Teils von 1 bis 9 °C (tK min – tK max) und einmal hinsichtlich des unteren Teils von -24 bis -16 °C (tG min – tG max). Die Temperaturspannen, die das Modell verwirklichen kann, sollten in vollem Maße ausreichen, um die Ansprüche von Gemüse, Fleisch, Fisch & Co. abzudecken. Die einprogrammierten Temperaturen stellt das Modell anhand der hier vorhandenen LEDs in Gestalt von 11 Millimeter (Hmax) hohen Zahlen dar: Man kann sie auch dank ihres hellen Weißes wunderbar vom Schwarz des Tastenpanels ablesen.

Am oberen Teil des Tastenpanels ist die Taste des Eco-Modus (scil. EcoMode) zu erspähen: Dieser Modus soll den Stromverbrauch des Modells vermindern. Unsere Testerinnen & Tester haben aber ermitteln können, dass das Modell mit diesem Modus nur das in puncto Stromökonomie sinnvollste Temperaturpaar von 4 °C (tK) und -18 °C (tG) einstellt, ohne hier viele Tastendrücke vornehmen zu müssen. Eine wirkliche eindrucksvolle Stromersparnis werden durch die Wahl des Eco-Modus also nur die Verbraucherinnen & Verbraucher erreichen, die das Modell vorher Temperaturen von unter 4 °C resp. -18 °C verwirklichen ließen.

Weiters vorhanden ist hier auch noch die Taste des Fast Freeze-Modus (scil. FastFreeze). Diesen Modus sollte man volle 24 Stunden vor dem Verräumen neuer, noch warmer Waren wie bspw. Fleisch, Fisch et cetera anschalten, um sie anschließend sehr viel schneller in ein ihre Frische wirksam erhaltendes Temperaturlevel herab reißen zu können. Die Temperaturen im unteren Teil des Modells werden schließlich sehr winterlich: Wir sprechen hier von einem den Metabolismus vieler Mikroben (Bakterien, Pilze usw.) anhaltenden Temperaturlevel von -28,2 °C (t, tmin – tmax: -33,6 – -10,1 °C). Nach 48 Stunden schließlich schaltet sich der Modus wieder von allein aus: Das erwies sich in unseren Tests auch als vollends ausreichend, um stabile, vor schnellem Verderb schirmende Temperaturen zu erreichen – einerlei ob nun in Gemüse, Fleisch oder Fisch.

Die Leistung

Dank des hier vorhandenen Kompressors – Gorenje ließ hier einen modernen InverterCompressor installieren – kann das Modell die Temperaturen in den verschiedenen Teilen durchaus stabil halten. Weshalb dem so ist? Weil derlei Kompressoren andauernd vor sich hin werken können – sie vermeiden also anders als konventionelle Kompressoren ein sich immer wiederholendes An- und Ausschalten und dadurch auch die Materialien sehr viel schneller verschleiße lassenden Amplitudenstöße. Während des Tests maßen unsere Testerinnen & Tester innerhalb der einzelnen Ebenen, Fächern & Co. ein durchschnittliches Temperaturschwanken von 1,7 °C im oberen Teil und ein solches von 5,4 °C im unteren Teil des Modells. Das ist exzellent!

Will man 1.500 Milliliter Wasser (t0 : 20 °C) bis zu einer Temperatur von 10 °C herab kühlen, verstreichen im oberen Teil des Modells 3 : 36 Stunden (T bei tK: 5 °C). Schneller lässt sich das im unteren Teil des Modells verwirklichen: Hier verrinnen nur 2 : 19 Stunden (T bei tG: -18 °C), ehe eine Temperatur von 0 °C erzielt wird. Wann immer Verbraucherinnen & Verbraucher die Temperatur von Fleisch, Fisch usw. noch eilender vermindern wollen, können sie dies per FastFreeze erreichen. Hier maßen wir anstelle von 2 : 19 Stunden (T bei tG: -18 °C) nurmehr 1 : 51 Stunden (T bei tG: -18 °C + FastFreeze). Diese Steigerung des Tempos um 25,2 % ist aber auch mit einer Steigerung des Stromverbrauchs um 60,7 % verbunden (s. S. 61).

Das nach dem Willen Gorenjes vor allem zum Verräumen von Gemüse & Co. zu verwendende Fach des Modells, die CrispZone, erwies sich während unserer Tests als außerordentlich wirksam darin, den ursprünglichen Wasseranteil zu erhalten und dadurch bspw. ein auch das Aroma verderbendes Verdörren des Gemüses zu verhindern. Was unsere Testerinnen & Tester aber wundernahm: Dem Modell wurde kein Slider o. Ä. verliehen, anhand dessen sich die Ventilation und mit ihr auch das Feuchtelevel innerhalb des Fachs anpassen ließe: Dies war aber letzten Endes doch zu verschmerzen, ließ sich in dem Fach doch immer ein ausnehmenden Wasserverlust verhinderndes Feuchtelevel von 90–99 % (φmin – φmax) messen, abhängig vom Wasseranteil des hier vorhandenen Gemüses.

Viele Verbraucherinnen & Verbraucher werden aber wissen wollen, wie sich die Crisp Zone denn während des Frischhaltens von Gemüse anstellt: Dies haben unsere Testerinnen & Tester anhand von verschiedenem Gemüse erhoben. Wir ließen das Gemüse in unseren mehrere Male wiederholten Tests immer eine volle Arbeitswoche bei einheitlichen Parametern (Temperatur & Co.) in der Crisp Zone verweilen, um anschließend von allen Testerinnen & Testern nach organoleptischem, also nach einem das Aussehen, das Aroma usw. einschließenden Maßstab ermitteln zu lassen, ob und in welchem Maße sich die einzelnen Teile des Gemüseensembles verändert haben. Während einer Arbeitswoche verlor das Gemüse durchschnittlich 12,7 % des ursprünglichen Wasseranteils – dieser maßvolle Wasserverlust ließ sich auch an der noch immer ansehnlichen Qualität des Gemüses erkennen. Gurken blieben von außen und auch von innen vollkommen ansprechend. Salate wiederum verloren äußerlich wahrnehmbar an Vitalität: Während einzelne der äußeren, vormals noch vollends prallen Blätter welk wurden, war der mittlere Teil noch immer von einer anstandslosen Qualität. Radieschen endlich wurden von außen wie von innen in wahrnehmbarem Maße weicher, ließen sich aber noch immer voller Genuss verzehren. Dass das aus ihnen heraus sprießende Grün welk wurde, ist als ein ausschließlich in der Ästhetik wurzelnder Makel nicht weiter wesentlich.

Schall & Strom

Der Schallausstoß des Modells ist wirklich maßvoll, sodass Verbraucherinnen & Verbraucher ihn aus anderen Winkeln des Hauses nur schwerlich wahrnehmen können: Wir ermittelten hier einen Schalldruckpegel von 36,2 dB(A) (LP ∅ aus d: 1,0 Meter), der nur vereinzelt mal bis 39,4 dB(A) empor (LP max aus d: 1,0 Meter) schießen kann. Diese noch immer vollkommen annehmbaren Peaks ließen sich nur verzeichnen, während die Technik des Modells in anspruchsvollerem Maße placken musste – bspw. wenn das Modell die Temperatur vermindern sollte.

Auch der Stromverbrauch ist alles andere als verschwenderisch: Verbraucherinnen & Verbraucher werden die 21,9 W (P bei tK: 5 °C & tG: -18 °C), die das Modell aus dem Stromnetzwerk des Hauses holen muss, willkommen heißen. Schließlich ist das Verwenden des Modells mit einem Stromverbrauch von nur 191,32 kWh (P) und – den aktuellen Strompreises innerhalb der Bundesrepublik Deutschland von 0,362 € pro kWh einstellend – mit Stromkosten in Höhe von 69,26 € per annum verbunden.

Mit dem EcoMode lässt sich nicht nur dann Strom einsparen, wenn man die Technik des Modells vorher Temperaturen von unter 4 °C (tK) und -18 °C (tG) verwirklichen ließ: Das ist verwunderlich, weil das Modell eben diese Temperaturen mit der Wahl des EcoMode einstellt. Wir maßen hier einen Stromverbrauch von nur 20,2 W (P), also einen solchen von 176,47 kWh (P) und Stromkosten von 63,88 € pro Jahr – sehr viel erheblicher ist die Strom- und Stromkostenersparnis selbstverständlich dann, wenn die von der Technik des Modells zu haltenden Temperaturen vor der Wahl dieses Modus noch winterlicher waren.

Wann immer man FastFreeze anstoßen, die Technik des Modells also in vollem Maße werken lassen sollte, wird auch der Stromverbrauch sehr viel erheblicher: Wir haben hier ein Stromverbrauchsplus von 60,7 %, also einen Stromverbrauch von 35,2 W (P) ermitteln können. Wenn man diesen Modus nun volle 48 Stunden währen lassen sollte, verbraucht das Modell währenddessen 1,68 kWh (P) anstelle von 1,05 kWh (P). Das per FastFreeze zu erreichende, wirklich rapide Herabreißen des Temperaturlevels ist also mit Strommehrkosten von 0,23 € verbunden.

Gorenje NRK62CAXL4

Wir haben während unseres Tests auch ermittelt und veranschaulichen im Weiteren anhand von einer Handvoll Graphen, wie es sich mit dem Stromverbrauch des Modells verhält, wie sich die Temperaturen in den verschiedenen Ebenen, Fächern & Co. verändern und wie rapide Wasser mit einer Temperatur von 20 °C im oberen Teil des Modells eine Temperatur von 10 °C und im unteren Teil des Modells eine Temperatur von 0 °C erreichen kann. Die Texte lassen erkennen, in welchem Modus wir das Modell während des Messens arbeiten ließen – die Graphen, die eines solchen Textes entbehren, enthalten Werte, die nach dem Einstellen eines Temperaturpaars von 5 °C & -18 °C erhoben worden sind. All die von den einzelnen Graphen illustrierten Werte (Temperaturen, Stromverbräuche & Co.) wurden von uns erhoben, während das Modell in einer unserer Testräumlichkeiten mit einem vollkommen stabilen Temperaturlevel, das auch in den Haushalten vieler Verbraucherinnen & Verbrauchern vorherrschen wird, verweilte: Alles Wesentliche über die Modalitäten des Messens haben wir schon weiter oben vermittelt (s. S. 51).

Die CrispZone – Das kann sie wirklich!

Wir stellen hier in kurzer, knapper Weise dar, wie sich in der CrispZone des Modells verräumtes Gemüse während einer vollen Arbeitswoche von außen und von innen verändern kann – wir veranschaulichen dies hier exemplarisch anhand von Gurken, Radieschen und Salat. Wir maßen während dieses vier Male wiederholten Tests auch immer wieder den zu verzeichnenden Wasserverlust in dem Gemüse (s. S. 60, 61). Das Urteil unserer Testerinnen & Tester: Die Qualität der CrispZone ist wirklich ordentlich und das Gemüse am Ende der einzelnen Arbeitswochen noch immer ein voller Genuss.

Technische Daten

Hersteller
Modell
Gorenje
NRK62CAXL4
Größe, Gewicht usw.
Optik des Modells Grau-Metallic
Maße des Modells
(Hmax × Bmax × Tmax)
200,0 × 60,0 × 66,3 cm
Gewicht des Modells
(mmax, inhaltslos)
71,5 kg
Energieeffizienzklasse des Modells (lt. Energielabel) C
Klimaklasse des Modells (lt. Energielabel) SN – T (10 – 43 °C)
Volumen des Modells
(Vmax)
361 l
Volumen des Kühlteils
(VK)
255 l
Volumen des Gefrierteils
(VG)
106 l
Maße des Tastenpanels
(Hmax × Bmax)
248 × 38 mm
Position des Tastenpanels außen
Tastensperre ja
Türalarm ja
(akustisch, nach 2:02 min, LP max aus d: 1,0 m: 41,1 dB(A))
Türautomatik ja
(SlotIn, automatisches Schließen bis ∠max: 10°)
Türscharniere rechts
(von Werk aus, aber wechselbar)
Türwinkel (∠max) 115°
Spezialitäten des Modells
(Funktionen, Techniken usw.)
AdaptTech; CrispZone
Technik
Art des Kühlsystems Inverter-Kompressor (InverterCompressor)
Anzahl der Kühlsysteme 1
Temperaturspektrum
(tK mintK max & tG mintG max)
1 – 9 °C & -24 – -16 °C (in 1-°C-Schritten)
Art des Ventilationssystems MultiFlow 360° – Multi 3D
Fast Cool-Modus nein
Fast Freeze-Modus ja (FastFreeze)
Eco-Modus ja (EcoMode)
Party-Modus nein
Vacation-Modus nein
No-Frost-Funktion ja (NoFrost Plus)
Ebenen, Fächer usw.
Kühlteil: Ebenen 5
Kühlteil: Schubladen 1
Kühlteil: Fächer in der Tür 4
Extras Eierhalter
(8 Eier d. Größe M & L); Flaschenhalter (5 Flaschen, Vmax: 1,5 l)
Gefrierteil: Ebenen
Gefrierteil: Schubladen 3
Gefrierteil: Fächer in der Tür
Extras Eisbehälter (21 Eisquader)
Strom & Schall
Stromverbrauch
(P, lt. Hersteller)
Stromverbrauch
(P, ermittelt im normalen Modus bei tK: 5 °C & tG: -18 °C)
21,9 W
Stromverbrauch per annum
(P, lt. Hersteller)
163,89 kWh
Stromverbrauch per annum
(P, ermittelt im normalen Modus bei tK: 5 °C & tG: -18 °C)
191,32 kWh
Schallausstoß
(LP max, lt. Hersteller)
35,0 dB(A)
Schallausstoß
(LP ∅ resp. LP max aus d: 1,0 m, ermittelt im normalen Modus bei tK: 5 °C & tG: -18 °C)
36,2 & 39,4 dB(A)

Bewertungstabelle

Hersteller
Modell
% Gorenje
NRK62CAXL4
Handhabung 10 87,2
Individualisierung (Ebenen, Fächer usw.) 70 85,5
Bedienung 30 91,0
Ausstattung 15 92,8
Volumen 45 95,1
Beleuchtung 15 87,0
Materialien 30 92,0
Bedienungsanleitung 10 94,0
Betrieb 15 92,9
Schallausstoß 30 96,5
Stromverbrauch 70 91,3
Kühlen 40 93,0
Gleichmäßigkeit 35 95,9
Geschwindigkeit 35 97,3
Frischhaltung (Gemüse, Obst usw.) 30 84,6
Gefrieren 20 92,5
Gleichmäßigkeit 50 91,3
Geschwindigkeit 50 93,7
Bonus
Malus
UVP des Herstellers 1.050,00 €
Marktpreis
Stand v. 13.06.2022
701,13 €
Preis-Leistungsindex 7,60
Gesamtbewertung 92,3 % („sehr gut“)

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Wie haben wir geprüft?

Kühlen | 40 %
Hier haben die Testerinnen & Tester die im oberen Teil des Modells herrschenden Temperaturen in Abständen von 5 Sekunden in allen Ebenen ermittelt: Hierzu wurden Temperatursonden in der Mitte der einzelnen Ebenen installiert. Sie verweilten mindestens 24 Stunden an den einzelnen Messpunkten, um nicht nur die wirklich erreichten Temperaturen zu ermitteln, sondern währenddessen auch die Stabilität derselben zu kontrollieren. Ob und in welchem Maß die so erhobenen Temperaturen in den einzelnen Kompressorphasen voneinander abwichen, wurde beurteilt. Darüber hinaus wurden Testbehälter aus Polyethylenterephtalat (PET, tmax d. Wand: 1 Millimeter) jeweils mit 1.500 Millilitern ursprünglich 20,0 °C warmem Wasser versehen, über allen hier vorhandenen Ebenen platziert und ermittelt, nach welcher Zeit das Wasser eine Temperatur von 10 °C erreicht hat. Wie das Modell die ursprüngliche Frische von Gemüse im Gemüse- bzw. Obst-Fach zu erhalten weiß, wurde in mehrmals wiederholten, immer exakt eine Arbeitswoche dauernden Tests ermittelt: Hier wurde immer wieder neu erworbenes Gemüse (scil. Gurken, Radieschen und Salat) ein- und desselben Ernteloses über Zeitspannen von je einer Arbeitswoche im Gemüse- bzw. Obst-Fach verräumt. Die Frische des Gemüses wurde schließlich anhand von organoleptischen Merkmalen ermittelt. Des Weiteren wurde durch Wägungen vor und nach der Einlagerung auch erhoben, wie viel Wasser das Gemüse währenddessen verloren hat.

Gefrieren | 20 %
Hier haben die Testerinnen & Tester die in den Schubladen herrschenden Temperaturen vermittels der oben erläuterten Methode ermittelt. Ferner maßen und bewerteten die Testerinnen & Tester auch hier diejenige Zeitspanne, nach der 1.500 Milliliter ursprünglich 20 °C warmes, in Testbehältern aus Polyethylenterephtalat (PET, tmax d. Wand: 1 Millimeter) enthaltenes Wasser eine Temperatur von 0 °C erreicht hat.

Ausstattung | 15 %
Hier wurde von den Testerinnen & Testern vor allem das verwendbare Volumen des Modells – einmal hinsichtlich des einen Teils und einmal hinsichtlich des anderen Teils des Modells – benotet. Auch die außen und innen verwendeten Materialien sowie die Weise, in der diese im Werk des Herstellers verarbeitet worden sind, wurde beurteilt. Darüber hinaus wurde erhoben, ob und in welcher Weise die beiden Teile des Modells beleuchtet werden, ob sich die in ihnen verräumten Lebensmittel also bei verschiedenen Lichtverhältnissen immer voll erkennen lassen. Schließlich wurde die Qualität der Dokumentation des Herstellers bewertet: Diese sollte nicht nur verständlich alle wesentlichen Themen rund ums Modell abhandeln, sondern auch noch weitere, in praxi wertvolle Hinweise, bspw. zur idealen Lagerung von verschiedenen Lebensmitteln innerhalb des Modells, enthalten.

Betrieb | 15 %
Das Modell wurde während des Tests bei einer einheitlichen Temperatur in den Testräumlichkeiten in Höhe von 24 °C (±0,5 °C) betrieben. Nachdem die vorab einprogrammierten Temperaturen (tK: 5 °C & tG: -18 °C) stabil waren, wurden der A-bewertete Schalldruckpegel aus einem Abstand von einem Meter zur Modellvorderseite sowie der Stromverbrauch ermittelt und beurteilt.

Handhabung | 10 %
Hier wurde ermittelt und beurteilt, wie sich der Innenraum des Modells an die in ihm eingelagerten Lebensmittel, sprich Fleisch-, Fisch-, Milchwaren et cetera, anpassen lässt, bspw. durch in seiner Position veränderliche Ebenen und Fächer. Des Weiteren wurde natürlich auch von allen Testerinnen & Testern bewertet, wie sich das Modell handhaben lässt: Neben dem einprogrammierbaren Temperaturspektren und den Temperaturstabilitäten in beiden Teilen des Modells wurden auch alle weiteren Funktionen benotet. Die Testerinnen & Tester nahmen sich hier auch der Qualität des Tastenpanels an: Alle Tasten sollten nach jedem Tastendruck ansprechen. Ob, nach welcher Zeitspanne und in welcher Weise das Modell einen Alarm ausstößt, nachdem eine der Türen nicht voll verschlossen worden ist, wurde außerdem beurteilt.

Getestete Produkte

  • Gorenje NRK62CAXL4
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