Die Snap ‘N Go 45QT von Coleman im Test 2026
Starke Kühlleistung trifft maximale Flexibilität –
eine faltbare Kühlbox!
29. Mai 2026
Endlich steht der diesjährige Sommer vor der Tür: Hohe Temperaturen und praller Sonnenschein laden dazu ein, so viel Zeit wie möglich draußen zu verbringen – sei es nun bei einem Picknick im Park, einem Nachmittagsspaziergang am See oder einem Wochenende im Zelt draußen in der Natur. Gleichgültig allerdings, worauf die Wahl auch fällt: In der sommerlichen Hitze bedarf es unbedingt Erfrischungen in Form von kalten Getränken. Weil man diese auf einem Ausflug natürlich nicht schnell aus dem daheim befindlichen Kühlschrank holen kann, muss man sie vielmehr schon von vornherein als Proviant mit einpacken. Dafür braucht es allerdings die passende Ausstattung, weil sich die Getränke anderenfalls natürlich in kürzester Zeit aufwärmen. Dieser Vorgang lässt sich jedoch verzögern, indem man sie von vornherein in einer leistungsfähigen Kühltasche verwahrt, welche sicherstellt, dass die innere Kälte nicht herausgelangen und die Wärme von draußen nicht hineingelangen kann. Weil eine Kühltasche ihren Inhalt aber infolge ihres weichen Materials kaum vor äußeren Krafteinflüssen schützt, kann man alternativ zu einer stabilen Kühlbox greifen, mit der sich der gleiche Effekt in Bezug auf die Kühlhaltung erzielen lässt; sie nimmt allerdings viel mehr Platz ein, was ihren Transport und ggf. auch die anschließende Lagerung erschwert. Ganz anders verhält es sich mit der neuen Snap ‘N Go 45QT von Coleman: Sie verknüpft die Stabilität einer Kühlbox mit der Flexibilität einer Kühltasche und soll somit einen idealen Allrounder darstellen.
Wie allerdings gelingt es dem erst seit Kurzem erhältlichen Modell, diese beiden – einander scheinbar ausschließenden – Eigenschaften in sich zu vereinen? Die Antwort ist überraschend einfach: Die Kühlbox besteht aus festem, durchweg stabilem Kunststoff, lässt sich aber in kürzester Zeit zusammenklappen und somit platzsparend verstauen; dann kann man sie bspw. mühelos im Auto transportieren oder an geeigneter Stelle aufbewahren. Dennoch ist das Modell im ausgeklappten Zustand so groß, dass es mehreren Getränkeflaschen, vielen Eiswürfeln und natürlich auch anderen wärmeempfindlichen Lebensmitteln gleichzeitig Raum bietet; der Hersteller gibt ein stattliches Volumen von ≈ 42 l an. Dank der hochwertigen Isolierung soll der Inhalt viele Stunden lang kühl gehalten werden – und das auch bei verhältnismäßig hohen Umgebungstemperaturen. All das klingt natürlich sehr beeindruckend – ob die Snap ‘N Go 45QT aber auch wirklich hält, was ihr Hersteller verspricht, wollten wir herausfinden und haben diese faltbare Kühlbox daher ausgiebig geprüft.
Für wen?
Für all diejenigen, die nach einer wirklich leistungsfähigen Kühlbox suchen, die sich beinahe ebenso bequem lagern und transportieren lässt wie eine flexible Kühltasche.
Was ist hervorzuheben?
Die Höhe des Modells kann mit nur wenigen Handgriffen und in kürzester Zeit von ≈ 33,3 cm auf ≈ 11,4 cm verringert werden; dies erlaubt u. a. eine platzsparende Lagerung der Kühlbox, wenn sie gerade nicht benötigt wird.
Was ist interessant?
Von dem Modell lassen sich verschiedene Varianten kaufen, die sich nur in Bezug auf ihre Größe bzw. ihr Fassungsvermögen voneinander unterscheiden: Die dieses Mal von uns geprüfte Snap ‘N Go 45QT fasst ≈ 42 l, ihre Bruder- bzw. Schwesternmodelle ≈ 33 l bzw. ≈ 52 l. So kann man genau diejenige Kühlbox wählen, die den eigenen Anforderungen vollauf entspricht.
Der Test im Überblick
Die größte Besonderheit der Snap ‘N Go 45QT besteht darin, dass sie sich in kürzester Zeit zusammenfalten lässt, wenn man sie gerade nicht verwendet: Dann kann man sie platzsparend verstauen oder bequem transportieren, was mit herkömmlichen Kühlboxen längst nicht so einfach möglich ist. Wenn das Modell auseinandergefaltet ist, verfügt sein Innenraum über ein Volumen von stolzen ≈ 44,9 l; auch größere Mengen an Lebensmitteln sowie die nötigen Kühlelemente lassen sich also problemlos hierin verwahren. Das Gewicht des Modells kann den Transport in manchen Situationen ein wenig mühsam machen; viele andere Kühlboxen sind allerdings noch schwerer. An der Materialverarbeitungsqualität gibt es nichts auszusetzen: Das Modell ist so stabil, dass es alltäglichen Belastungen schadlos standhält.
Gerade wenn die Kühlbox zusammengefaltet ist, lässt sie sich ohne echte Anstrengung umhertragen. Doch auch im auseinandergefalteten Zustand hat man damit nicht allzu viel Mühe: Man kann die beiden Griffe bequem und sicher mit den Händen umschließen und das Modell an die gewünschte Stelle bringen, ohne dass es aus der Balance gerät. Der Deckel lässt sich so weit öffnen, dass sich auch größere Teile in den Innenraum legen lassen, ohne anzuecken; dabei steht der geöffnete Deckel stabil aufrecht und fällt nicht unbeabsichtigt zu. Auch das Zusammen- bzw. Auseinanderfalten der Kühlbox hält keine echten Schwierigkeiten bereit. Hierfür braucht es nur ein wenig Geschicklichkeit; nach ein paar Malen hat man die notwendigen Schritte so weit verinnerlicht, dass man sie automatisch vornimmt. Im Inneren des Modells befindet sich ein Bezug, der die Kühlbox selbst vor Verunreinigungen schützt; man kann ihn mit wenigen Handgriffen entnehmen und anschließend ohne Weiteres reinigen. Obendrein ist er wasserfest, sodass sich Schmelzwasser in ihm sammelt, anstatt durch die Wände nach außen zu dringen. Sowohl auf der Verpackung des Modells als auch auf der Innenseite seines Deckels befinden sich hilfreiche Anleitungen zur Verwendung der Kühlbox, insbesondere zum Faltmechanismus; die Illustrationen erläutern alles Wesentliche sehr anschaulich.
Die Kühlleistung des Modells kann nahezu ohne Einschränkungen überzeugen. Gerade wenn man Kühlelemente wie Kühlakkus oder Eis mit den Lebensmitteln in den Innenraum legt, erwärmen sich diese nur langsam und werden zuverlässig kühl gehalten; das gilt erstaunlicherweise auch für kleinere Mengen. Doch auch wenn man auf Kühlelemente verzichtet, erfolgt die Erwärmung nicht allzu schnell; hier sollte man das Modell allerdings möglichst weit befüllen und die Lebensmittel nicht länger als ein paar Stunden in der Kühlbox verwahren.
In unserem Test hat die Snap ‘N Go 45QT von Coleman also rundum starke Resultate erzielt und keine großen Schwächen gezeigt. In erster Linie ist natürlich die starke Kühlleistung hervorzuheben, die so gut ist wie bei kaum einer anderen Kühlbox, die wir in der Vergangenheit getestet haben. Dass sich das Modell bei Bedarf jederzeit innerhalb weniger Sekunden zusammenfalten lässt, erleichtert Transport und Lagerung enorm; diese Besonderheit der Snap ‘N Go 45QT erweist sich tatsächlich als große Stärke. Das hohe Fassungsvermögen sowie die rundum solide Verarbeitung stellen weitere Vorzüge der Kühlbox dar. Angesichts all dessen erzielt die Snap ‘N Go 45QT in unserem Test 95,7 % und verdient sich damit die Note „sehr gut“.

Die wesentlichen Merkmale
- Größe der Kühlbox (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 61,7 × 33,0 × 33,3 cm bzw. ≈ 61,7 × 33,0 × 11,4 cm
- Gewicht der Kühlbox (mmax): ≈ 7,2 kg
- Füllmenge der Kühlbox (Vmax): ≈ 44,9 l
Pro
- hohes Fassungsvermögen
- leichtgängiger Transport und gleichfalls leichtgängige Lagerung infolge faltbarer Wände
- starke Kühlleistung
- vorzügliche Material- und Materialverarbeitungsqualität
Contra
- –
Größe, Gewicht & mehr
Hier wird die größte Besonderheit der Snap ‘N Go 45QT auf einen Blick erkennbar: Nachdem man die Kühlbox zusammengefaltet hat, ist sie deutlich kompakter als im voll ausgefalteten Zustand (≈ 11,4 vs. ≈ 33,3 cm). Deshalb kann man sie ausgesprochen leichtgängig transportieren und darüber hinaus auch platzsparend verstauen.
Während der Nutzung misst die Snap ‘N Go 45QT ≈ 61,7 × 33,0 × 33,3 cm (Bmax × Tmax × Hmax d. Kühlbox v. außen) und nimmt infolgedessen nur wenig Platz ein. Wenn man sie gerade nicht benötigt und sich nichts in ihr befindet, lässt sie sich innerhalb kürzester Zeit zusammenfalten: Dann wird ihre Höhe um beinahe zwei Drittel verringert, sodass die Maße des Modells nur noch ≈ 61,7 × 33,0 × 11,4 cm (Bmax × Tmax × Hmax d. Kühlbox v. außen) betragen. Nun kann es bequem gelagert werden, bspw. in einem Schrank, wo es im voll auseinandergefalteten Zustand keinen Platz finden würde; alternativ lässt sich die Kühlbox bspw. auch unter die Sitzbank eines Autos schieben und dort transportieren, während im Kofferraum reichlich Platz für all die anderen Dinge bleibt, derer man ggf. bedarf. Mit einer herkömmlichen, nicht faltbaren Kühlbox ist all das selbstverständlich nicht möglich.
Die Maße des Innenraums betragen ≈ 53,6 × 29,2 × 28,7 cm (Bmax × Tmax × Hmax d. Kühlbox v. innen), sodass ein stattliches Volumen von ≈ 44,9 l geboten wird – das ist sogar noch etwas mehr, als der Hersteller eigens angibt (≈ 42,0 l). Folglich lassen sich in dem Modell auch größere Mengen an Getränken und anderen Lebensmitteln verwahren und kühl halten, wobei gleichzeitig natürlich ausreichend Platz für die ggf. erforderlichen Kühlelemente (also bspw. Kühlpads) bleibt. Aufgrund der Höhe des Innenraums (≈ 28,7 cm) ist es allerdings nicht möglich, größere Flaschen vollkommen aufrecht hineinzustellen; in der Praxis dürfte das allerdings kein echtes Problem darstellen.
Da die Unterseite des Modells beinahe vollkommen glatt und an keiner Stelle gummiert ist, kann die Kühlbox bei Stößen manchmal ein wenig verrutschen. Hierzu kommt es allerdings nur, wenn sie auf einer ganz glatten Fläche abgestellt worden ist – und selbst dann pflegt sie nur in geringem Maße zu verrücken.
Die Snap ‘N Go 45QT wiegt ≈ 7,2 kg (mmax d. Kühlbox), was einerseits nicht wenig ist, vor allem wenn man bedenkt, dass ggf. noch das Gewicht des Inhalts hinzukommt; andererseits gibt es durchaus Kühlboxen, die von Werk aus deutlich schwerer sind, sodass das Modell – jedenfalls verhältnismäßig – keineswegs schlecht abschneidet. Ein Grund für das hier gegebene Gewicht ist, dass das Gehäuse aus hochwertigen und infolgedessen schweren Materialien gefertigt ist: Die Wände, der Deckel und der Boden bestehen aus solidem Polyurethan, welches alltäglichen Belastungen ohne Weiteres standhält. Alle Bauteile sind perfekt miteinander verknüpft und nirgends befinden sich scharfe Elemente, an denen man sich verletzen könnte. Die großartige Stabilität der Kühlbox überrascht insbesondere in Anbetracht dessen, dass sie sich ja zusammenfalten lässt: Aus diesem Grund befinden sich in ihren Wänden an mehreren Stellen Gelenke, wodurch die Stabilität allerdings keinesfalls beeinträchtigt wird; sie sind so hochwertig, dass das Modell höchstens geringfügig wackelt. Daher kann man es bedenkenlos belasten: Der Hersteller spricht von einem zulässigen Füllgewicht von ≈ 22,5 kg, und im Test hat sich herausgestellt, dass tatsächlich weder der Korpus der Kühlbox noch die außen befindlichen Griffe Schaden nehmen, wenn man sie bis zu diesem Gewicht befüllt und umherträgt. Aus diesem Grund lassen sich ohne Weiteres größere Mengen an Lebensmitteln sowie mehrere Kühlakkus in der Kühlbox verwahren.
Die Bedienung
Die am Deckel befindliche Griffmulde ist ≈ 30,0 cm breit, sodass die Hand hier völlig problemlos Halt findet. Um den Deckel zu öffnen, muss man zu Beginn recht kräftig ziehen. Das ist allerdings nur verständlich, denn: Der Deckel muss fest verschlossen sein, da andernfalls die Kälte schneller aus der Kühlbox entwiche.
Wenn die Snap ‘N Go 45QT zusammengefaltet ist, hat man überhaupt keine Mühe damit, sie an die gewünschte Stelle zu tragen: Aufgrund ihrer geringen Maße lässt sie sich bequem unter den Arm klemmen, wobei ihr Gewicht die meisten Verbraucherinnen & Verbraucher nicht stören dürfte. Doch auch im auseinandergefalteten Zustand fällt der Transport überraschend einfach. Nun hält man die Kühlbox an den zwei außen befindlichen Griffen. Diese lassen sich selbst für längere Zeit mit den Händen umschließen, ohne dass dies unangenehm würde: Schließlich ist die hier gegebene Oberfläche ein wenig weich und an keiner Stelle befinden sich einschneidende Kanten. Dass die Griffe nicht vollauf ergonomisch geformt sind, stellt kein Problem dar, weil ihr Äußeres so rau gestaltet ist, dass man für gewöhnlich nicht an ihnen abrutscht; der Grip ist durchweg sicher. Um das Modell umherzutragen, braucht es nicht allzu viel Kraft, selbst wenn es mit mehreren größeren Flaschen o. Ä. befüllt sein sollte: Naturgemäß macht sich das Gewicht gerade auf Dauer in der Armmuskulatur bemerkbar, trotzdem hält sich die Anstrengung noch in Grenzen. Außerdem ist die Kühlbox großartig ausbalanciert, sodass man sich in der Regel nicht darauf konzentrieren muss, sie im Gleichgewicht zu halten; hierbei spielt allerdings auch eine Rolle, wie gleichmäßig man sie befüllt hat.
Der Deckel des Modells lässt sich bis zu einem Winkel von ≈ 102° aufklappen. Dann ist die Öffnung so weit, dass man auch größere Teile vollkommen mühelos im Innenraum ablegen kann; dass sich der Deckel nicht demontieren lässt, bringt folglich überhaupt keinen Nachteil mit sich. Nachdem man ihn geöffnet hat, steht er übrigens sehr stabil aufrecht und fällt nur bei schweren Stößen unbeabsichtigt zu; aus diesem Grund muss man beim Befüllen der Kühlbox nicht allzu vorsichtig vorgehen.
Mit einer Breite von ≈ 11,3 cm fallen die an den Seiten der Kühlbox gelegenen Griffe allemal groß genug aus; deshalb lassen sie sich bequem mit den Händen umschließen, ohne dass sie während des Greifens eingeengt würden.
Um die Snap ‘N Go 45QT auseinanderzufalten, braucht es nur wenige Sekunden: Nachdem man die Griffe ausgeklappt und den oberen Teil des Modells an ihnen hinaufgezogen hat, muss man nur noch den Deckel öffnen und ggf. von innen gegen die Wände drücken, bis die Gelenke einrasten und die Kühlbox stabil steht. All dies fällt so einfach, dass man kaum Übung benötigt, um die erforderlichen Schritte zu beherrschen. Kritisieren ließe sich allenfalls, dass die Griffe anfänglich sehr nah am Untergrund befindlich und daher nur schwer zu packen sind; das stellt jedoch nur ein ausgesprochen kleines Ärgernis dar. Das Zusammenfalten hält ebenfalls keine echten Schwierigkeiten bereit. Hierfür muss zunächst der Innenbezug entnommen werden, da man ansonsten nicht an die Schlaufe am Boden der Kühlbox herankommt. Nachdem man sie gezogen hat, lassen sich die Wände mit nur ein wenig Geschicklichkeit zusammenklappen und das Modell mit den Griffen in dieser Position arretieren. Abschließend wird der Innenbezug zusammengefaltet und in der Kühlbox platziert sowie der Deckel geschlossen. Das klingt glücklicherweise deutlich komplizierter, als es tatsächlich ist; nachdem man das Modell ein paar Mal zusammengefaltet hat, gehen die erforderlichen Handgriffe schon automatisch vonstatten.
Der Innenbezug lässt sich einfach aus dem Modell herausheben: Weil er nur ≈ 1,2 kg wiegt, bedarf es hier keines großen Kraftaufwands. Trotz seines geringen Gewichts besteht er aus hochwertigen Materialien, die fest miteinander verknüpft sind; daher kann er bei normalem Gebrauch nicht beschädigt werden.
Der Innenbezug besteht übrigens ebenfalls aus Polyurethan. Dank des hier gegebenen Materials kommt die Kühlbox selbst nicht in direkten Kontakt mit dem in ihr gelagerten Inhalt. Folglich wird ggf. nicht das Modell, sondern lediglich sein Innenbezug verschmutzt; er lässt sich schnell entnehmen und somit bei Bedarf bequem reinigen. Da er vollkommen wasserdicht ist, dringen Flüssigkeiten nicht durch ihn hindurch. Man kann ihn also bedenkenlos mit Eiswürfeln befüllen, um Lebensmittel zu kühlen: Selbst wenn das Eis im Laufe der Zeit vollständig schmelzen sollte, läuft das Wasser nicht aus der Kühlbox, sondern bleibt im Innenbezug; von hier lässt es sich später problemlos ausgießen. Ehe man den Bezug wieder zusammenfaltet und im Modell verstaut, muss er allerdings vollständig trocknen; dies kann, in Abhängigkeit von den jeweiligen Umgebungsbedingungen, durchaus ein paar Stunden in Anspruch nehmen.
Nach Entfernung des Innenbezugs gelangt man an diese Schlaufe am Boden der Kühlbox heran. An ihr muss gezogen werden, damit sich die Außenwände des Modells einklappen lassen. Um anschließend die Kühlbox zusammenzufalten, bedarf es nur ein verhältnismäßig geringes Maß an Geschicklichkeit.
Eine umfangreiche Bedienungsanleitung benötigt man nicht; die Nutzung des Modells ist in weiten Teilen selbsterklärend. Ein paar Erläuterungen in Gestalt von knappen Texten sowie hilfreichen Illustrationen befinden sich auf den Verpackungsmaterialien; hier erhält man bspw. sehr eingängige Hinweise darüber, wie man die Kühlbox zusammen- und wieder auseinanderfaltet. Praktischerweise befinden sich weitere Illustrationen, die diese Schritte ausführen, auf der Innenseite des Deckels: Dadurch hat man sie immer im Blick, wenn man derer bedarf.
Die Kühlleistung
Die auf der Innenseite des Deckels befindliche Anleitung veranschaulicht anhand eingängiger Graphiken, welche Schritte man unternehmen muss, um das Modell auseinander- und wieder zusammenzufalten; während der Nutzung kann man jederzeit einen Blick hierher werfen und erhält somit alle erforderlichen Informationen.
Die Kühlleistung der Snap ‘N Go 45QT – eines der wichtigsten Kriterien, das in die Kaufentscheidung einfließen dürfte – kann rundum überzeugen. Im Test haben wir zunächst ≈ 1,5 l Wasser mit einer Ausgangstemperatur von ≈ 5 °C zusammen mit drei gleichmäßig verteilten Kühlakkus (≈ -18 °C) im Innenraum des Modells gelagert und die Temperaturentwicklung fortlaufend geprüft. Nach ≈ 6 h betrug die Temperatur des Wassers lediglich ≈ 10,6 °C; es wurde also kühl gehalten und erwärmte sich nur in geringem Maße. Noch zuverlässiger arbeitet die Kühlbox allerdings, wenn man sie anfänglich noch weiter befüllt: Wenn wir die Menge des Wassers auf ≈ 6 l erhöhten, maßen wir nach ≈ 6 h sogar nur ≈ 8,1 °C. Es ist also völlig problemlos möglich, Lebensmittel im Bedarfsfall auch längerfristig zu kühlen, sodass man die Snap ‘N Go 45QT bspw. auf einen Tagesausflug mitnehmen kann, damit der jeweilige Proviant durchweg frisch bleibt.
Wenn man darauf verzichtet, Kühlakkus o. Ä. zusammen mit den Lebensmitteln in das Modell zu legen, empfiehlt es sich allemal, nur größere Mengen auf einmal zu kühlen. Dann werden ebenfalls sehr starke Resultate erzielt: ≈ 6 l Wasser mit einer ursprünglichen Temperatur von ≈ 5 °C erwärmen sich, wenn sie allein in dem Modell gelagert werden, innerhalb von ≈ 3 h auf lediglich ≈ 9 °C. Eine derart starke Leistung hat kaum eine andere Kühlbox gezeigt, die wir in der jüngeren Vergangenheit geprüft haben.
Das kann das Modell!
Die Kühlleistung
Hier veranschaulichen wir die Kühlleistung des Modells in zwei verschiedenen Szenarien – zum einen unter Nutzung von Kühlakkus mit einer ursprünglichen Temperatur von ≈ -18 °C und zum anderen ohne Nutzung von Kühlakkus. Die Messvorgänge, die wir in den betreffenden Graphen veranschaulichen, sind jeweils unter gleichförmigen Messbedingungen erfolgt: So herrschten bspw. in unserem Testlabor durchweg gleichmäßige Temperatur- und Feuchtelevel von ≈ 20 °C & ≈ 60 %.
Die Temperaturentwicklung mit Kühlakkus
Zu Beginn des Messvorgangs befanden sich ≈ 1,5 l Wasser mit einer ursprünglichen Temperatur von ≈ 5 °C sowie die drei eingangs angesprochenen Kühlakkus mit einer ursprünglichen Temperatur von ≈ -18 °C in der Kühlbox. Die Temperatur hat sich nach ≈ 2 h der Lagerung auf ≈ 8,5 °C erhöht, wobei die Erwärmung in der ersten halben Stunde naturgemäß deutlich stärker ausgefallen ist als in den verbliebenen ≈ 1:30 h. Nach ≈ 4 h war das Wasser ≈ 9,7 °C warm und nach ≈ 6 h schließlich ≈ 10,6 °C. Als wir – unter ansonsten gleichförmigen Messbedingungen – die Menge des Wassers auf ≈ 6 l erhöhten, hielt es seine niedrige Temperatur sogar noch längerfristig: So ließen sich nach ≈ 2 h lediglich ≈ 6,2 °C messen. Auch hier nahm die Geschwindigkeit der Erwärmung im Laufe der Zeit weiter ab: Daher lag die Temperatur nach ≈ 4 h bei ≈ 7,3 °C und nach ≈ 6 h sogar bei lediglich ≈ 8,1 °C.
Die Temperaturentwicklung ohne Kühlakkus
Wurden keine Kühlakkus in das Modell gelegt, erwärmte sich das Wasser selbstverständlich etwas schneller. So erreichten bspw. ≈ 6 l nach ≈ 1 h eine Temperatur von ≈ 6,7 °C und nach ≈ 2 h schon eine solche von ≈ 8 °C. Nach ≈ 3 h haben wir schließlich ≈ 9 °C gemessen, was noch immer sehr stark ist. Die Qualität der hier entfalteten Kühlleistung wird anhand eines einfachen Vergleichs deutlich: Wasser mit derselben Ausgangstemperatur, welches wir währenddessen neben dem Modell gelagert haben, erreichte im gleichen Zeitraum eine Temperatur von max. ≈ 13,5 °C; es erwärmte sich also mehr als doppelt so stark wie dasjenige, das in dem Modell verstaut wurde. Gerade dann, wenn man empfindliche Lebensmittel nur für eine verhältnismäßig kurze Zeit kühl halten möchte, kann man sie also durchaus auch ohne weitere Kühlelemente im Modell lagern.
Technische Daten
| Hersteller Modell |
Coleman Snap ‘N Go 45QT |
|---|---|
| Größe, Gewicht usw. | |
| Größe der Kühlbox von außen (Bmax × Tmax × Hmax) |
Auseinandergefaltet: 61,7 × 33,0 × 33,3 cm 61,7 × 33,0 × 11,4 cm |
| Größe der Kühlbox von innen (Bmax × Tmax × Hmax) |
53,6 × 29,2 × 28,7 cm |
| Gewicht der Kühlbox (mmax) |
7,2 kg |
| Material der Kühlbox von außen | Polyurethan |
| Material der Kühlbox von innen | Polyurethan |
| Volumen der Kühlbox (Vmax) |
44,9 l |
| Funktionalität | |
| Typ des Kühlsystems | Passiv |
| Winkel des Kühlboxdeckels (∡max) |
102° |
| Belastbarkeit der Kühlbox (mmax) |
22,5 kg |
| Besonderheiten | Faltbarkeit der Kühlbox; Innenmaterial der Kühlbox ist wasserabweisend und waschbar |
Bewertung
| Hersteller Modell |
% | Coleman Snap ‘N Go 45QT |
|---|---|---|
| Kühlleistung | 60 | 96,0 |
| Kühlung | 70 | 96,7 |
| Isolierung | 30 | 94,3 |
| Ausstattung | 20 | 96,7 |
| Fassungsvermögen | 55 | 98,0 |
| Material- & Materialverarbeitungsqualität | 40 | 95,0 |
| Bedienungsanleitung | 5 | 96,0 |
| Handhabung | 20 | 94,0 |
| Transport | 50 | 97,0 |
| Bedienung | 30 | 94,0 |
| Gewicht | 20 | 86,5 |
| Bonus | — | |
| Malus | — | |
| UVP des Herstellers | 179,00 € | |
| Durchschnittlicher Marktpreis Stand v. 13.05.2026 |
171,36 € | |
| Preis-Leistungsindex | 1,79 | |
| Gesamtbewertung | 95,7 % („sehr gut“) |
|

Wie haben wir geprüft?
Kühlleistung | 60 %
Wie wirksam die Kühlbox verschiedene Waren kühlhalten kann, wurde anhand von Testbehältern (100 % Polypropylen, tmax d. Materials: ≈ 1 mm) erhoben, die vorab mit ≈ 1,5 l Wasser (ursprüngliche Temperatur von t0 ≈ 5 °C) versehen wurden. Die Testerinnen & Tester maßen mittels mehrerer Temperatursensoren, wie wirksam sich das Wasser kühlhalten ließ, wie sich die Temperaturen des Wassers also während des Vorhaltens in der Kühlbox veränderten. Vorab versahen sie die Kühlbox mit drei klassisch-konventionellen Kühlakkus (≈ 370 ml & ≈ -18 °C). Anschließend wurde auch noch die Isolierung der Kühlbox geprüft. Dazu wurde die Kühlbox wiederholt mit ≈ 6 l Wasser (ursprüngliche Temperatur von ≈ 5 °C) bestückt. Der Temperaturanstieg ohne Kühlung durch Kühlakkus wurde dokumentiert und anschließend bewertet.
Ausstattung | 20 %
Die Testerinnen & Tester erhoben auch, wie sich das Modell verwenden lässt. Wesentlich war hier vor allem, wie leicht man es zusammenfalten und wieder auseinanderfalten kann. Das Gewicht der Kühlbox ist auch mit in die Bewertung eingegangen, weil dieses mit ihrer Mobilität verbunden ist. Das Modell wurde mit ≈ 6 kg schweren Waren versehen, ehe wir die Testerinnen & Tester sie 10 Male über ≈ 1.000 m verschiedenen Terrains (Erde, Gras & Co.) hieven ließen, um ein Urteil über die Mobilität verleihen zu können: Währenddessen ermittelten sie vor allem, wie sicher sich die Kühlbox in den Händen halten lässt. Ferner erhoben die Testerinnen & Tester, welche Größen die jeweiligen Waren (Bier, Wein, Wasser usw.) maximal vorweisen können, ohne während des Verräumens vor die Wände der Kühlbox zu stoßen, wie sich der Deckel des Modells hoch- und herabklappen lässt und ob man ihn während des Heraus- und Hereinräumens von Waren auch in vollem Maße abheben kann, um ein Anecken, Anstoßen usw. zu verhindern.
Handhabung | 20 %
Hier ermittelten die Testerinnen & Tester das verwendbare Volumen des Modells und stellten das verwendbare Volumen ins Verhältnis zu den Maßen des Modellkorpus. Des Weiteren nahmen sie sich der Qualität der Materialien und des Materialverbunds der Kühlbox an: Alle hier vorhandenen Materialien sollten solchermaßen stabil sein, dass sie während des Verwendens des Modells durch Verbraucherinnen & Verbraucher keine Schäden erleiden, bspw. also durch ein Anecken, Anstoßen usw. Die Testerinnen & Tester erhoben außerdem, in welchem Maße sich nach vier Wochen des andauernden Verwendens der Kühlbox Materialverschleiß ausmachen ließ. Schließlich ließen die Testerinnen & Tester auch die Qualität der Dokumentation des Herstellers nicht außen vor: Sie alle nahmen sich die Dokumentation vor und erhoben, ob sie alle wirklich wesentlichen Themen über das Modell in einer verständlichen Weise abhandelt, sodass Verbraucherinnen & Verbraucher anhand der Dokumentation verstehen können, wie die Kühlbox sicher zu verwenden ist.
Getestetes Gerät
- Coleman Snap ‘N Go 45QT







