25 Heißluftfritteusen im Test 2026
Für knusprige Pommes frites, Chicken Wings & Co.
26. Juni 2026
Heißluftfritteusen stellen längst kein modisches Accessoire mehr dar, sondern haben auch hierzulande bereits in vielen Küchen Einzug gehalten. Das ist natürlich nicht verwunderlich, wenn man sich ihre Vorteile vor Augen führt: Mit einer Heißluftfritteuse lassen sich schließlich die verschiedensten Lebensmittel zubereiten, egal ob man Pommes frites, Steak, Mischgemüse oder etwas anderes servieren möchte. Darüber hinaus können die meisten Modelle auch Kuchen, Muffins o. Ä. backen. Die Speisen erhalten ein ansprechendes Aroma und vor allem eine knusprige Kruste, wie man es von einer klassischen Fritteuse her kennt. Weil bei der Zubereitung in der Heißluftfritteuse jedoch kein oder nur sehr wenig Öl verwendet wird, ist die Mahlzeit anschließend deutlich gesünder. Im Vergleich zu einem Backofen verfügt eine Heißluftfritteuse natürlich über einen kleineren Garraum, in den sich verhältnismäßig geringe Mengen an Lebensmitteln auf einmal einfüllen lassen. Dafür nimmt es hier viel weniger Zeit in Anspruch, die passende Gartemperatur zu erreichen; aus diesem Grund geht die Zubereitung in einer Heißluftfritteuse um einiges schneller vonstatten als in einem Backofen, der außerdem mehr Energie benötigt.
Alle Heißluftfritteusen bieten die Möglichkeit, die Garparameter exakt an die Bedürfnisse der jeweiligen Speise anzupassen; auf diese Weise lassen sich potenziell perfekte Ergebnisse erzielen. Bei sämtlichen Modellen können sowohl die Gartemperatur als auch die -dauer eingestellt werden; in manchen Fällen lassen sich Lebensmittel nicht nur mit Heißluft frittieren, sondern auch backen oder grillen. Sehr nützlich sind außerdem Garprogramme: Hier gibt man lediglich an, welches Gericht man zubereiten möchte; anschließend nimmt die Heißluftfritteuse selbst die passenden Einstellungen vor, sodass man sich nicht selbst darum kümmern muss. All diese Dinge sind natürlich auch bei den 16 Heißluftfritteusen möglich, die wir in den letzten Wochen getestet haben. Bei 14 dieser Modelle handelt es sich um klassische Geräte mit einem einzigen Garraum. 2 Heißluftfritteusen haben wir separat unter die Lupe genommen: Ihr Garraum lässt sich mit einer Trennwand in zwei Teile untergliedern; nun lassen sich die Garparameter für jeden dieser Einzelräume separat festlegen, sodass sich Speisen mit unterschiedlichen Ansprüchen zugleich garen lassen. Abschließend haben wir noch 9 weitere Modelle getestet, die über jeweils zwei komplett voneinander getrennte Garräume verfügen. Auf S. 50 erfahren Sie, wie Sie diesen Testbericht lesen können.
Wesentliches
Für wen?
Für alle, die Lebensmittel aller Art in kürzester Zeit, völlig mühelos und vor allem ohne große Mengen an Öl knusprig frittieren wollen.
Was ist hervorzuheben?
Damit die Speisen gleichmäßig gegart werden, sollten sie während der Zubereitung mindestens einmal gewendet bzw. durchgemischt werden. Die meisten Modelle weisen mit Signaltönen und/oder einem Hinweis im Display darauf hin, wenn der passende Zeitpunkt dafür gekommen ist.
Was ist interessant?
Viele Heißluftfritteusen im Test sind mit Sichtfenstern ausgestattet: Diese erlauben es, im laufenden Betrieb in den Garraum zu schauen und den Zustand der Speisen zu beurteilen, ohne dafür den Garkorb herausziehen zu müssen; dies wäre mit einem unnötigen Wärmeverlust verbunden.
Heißluftfritteusen – Technik im Detail

Einer der wichtigsten Teile einer jeden Heißluftfritteuse ist sicherlich der hier gegebene Garkorb A: Hier werden all diejenigen Speisen abgelegt, die das Modell während des anschließenden Garvorgangs mit Heißluft umspielen soll. Der Garkorb lässt sich an seinem – von vorne aus meist sehr leichtgängig erreichbaren – Handteil packen und aus dem Modell herausziehen. Praktisch: Sollen die Speisen nicht unmittelbar über dem Boden des Garkorbs abgelegt werden, so kann man vorher einen Garrost oder einen Innenkorb B in den Garkorb schieben. Oberhalb des Garkorbs oder an der Modelloberseite befindet sich das digitale Bedienpanel C, welches Tasten, Touchelemente und Anzeigen in Form von LEDs oder Displays beinhaltet. Hier lassen sich bspw. die Zubereitungsart, das Garprogramm sowie die Temperatur und die Zeit einstellen. Die Garprogramme sind dann großartig, wenn man sich nicht sicher sein sollte, welche Speisen nun welcher Temperaturen bedürfen. An der Decke des Garraums ist ein Heizelement D zu finden: Dieses verwandelt den ins Modell gelangenden Strom in Wärme und lässt diese Wärme auf die Speisen wirken. In unmittelbarer Nachbarschaft der Heizspirale befindet sich ein Ventilator E, der in vielen Garprogrammen schnelle Drehbewegungen vornimmt. Diese fortlaufende Ventilatorbewegung stellt sicher, dass die Heißluft alle im Garkorb vorhandenen Speisen rundum erreicht; das ist nicht nur aus dem Grunde vorteilhaft, dass sich so eine sehr gleichmäßige Zubereitung verwirklichen lässt, sondern auch, weil die Speisen durch diesen allumfassenden Strom aus Heißluft sehr knusprig werden. Die Modelle mit unterteilbarem Garraum verfügen außerdem über eine optional einsetzbare Trennwand F. Dadurch hat man die Wahl, ob man mit einem sehr großen oder mit zwei separaten, aber kleineren Garräumen arbeiten möchte. Wenn man sich für Letzteres entscheidet, besteht die Möglichkeit, die Garparameter (Gardauer und -temperatur) für jeden der beiden Teile des Garraums einzeln festzulegen.
Der Test im Überblick
14 Heißluftfritteusen mit einem Garraum
1. Platz: EASY FRY SMART & SILENCE EY5728 von Tefal („sehr gut“, 96,3 %)
Diese Heißluftfritteuse überzeugt zunächst durch ihr enormes Funktionsspektrum: Gerade die Anzahl der Automatikprogramme ist beeindruckend, weil das Modell selbstständig die passenden Garparameter für zahllose Speisen unter anderem in Abhängigkeit von ihrer Menge einstellt. Trotz dieser Masse an Möglichkeiten gestaltet sich die Bedienung einfach; abschließend lassen sich alle Teile bequem säubern. Vor allem aber gelingen Speisen aller Art hervorragend, sodass Genuss garantiert ist. Der Garkorb des Modells fällt allerdings recht klein aus.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht der EASY FRY SMART & SILENCE EY5728 von Tefal.
2. Platz: Steam Airfryer 5000 Series NA547/07 von Philips („sehr gut“, 95,3 %)
Auch die Heißluftfritteuse von Philips bietet einige interessante Funktionen: So kann sie Speisen auch mit heißem Wasserdampf garen; dazu ist kein anderes Modell in dieser Kategorie in der Lage. Unter anderem, weil das Funktionsspektrum so weit ausfällt, braucht es etwas Zeit, bis man das Modell reibungslos verwenden kann. Doch egal wie man die Speisen zubereitet: Das Ergebnis kann gerade bei Fleisch, Geflügel und Gemüse völlig überzeugen.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht der Steam Airfryer 5000 Series NA547/07 von Philips.
3. Platz: FRH 1850 von ROMMELSBACHER („sehr gut“, 94,5 %)
Auch die FRH 1850 bereitet nahezu alle Arten von Lebensmitteln sehr ansprechend zu. Des Weiteren verfügt sie über ein paar nützliche Spezialfunktionen; zum Beispiel lässt sich Speisen mit Crispy eine besonders knusprige Kruste verleihen. Die Bedienung gestaltet sich rundum bequem, was unter anderem ihrem übersichtlichen Touchpanel zu verdanken ist. Die abschließende Reinigung muss von Hand erfolgen und bringt etwas Arbeit mit sich.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht der FRH 1850 von ROMMELSBACHER.
4. Platz: EASY FRY INFRARED EY8328 von Tefal („sehr gut“, 94,4 %)
Im Gegensatz zu den meisten übrigen Heißluftfritteusen besitzt dieses Modell keine Garprogramme, die mit bestimmten Speisen verknüpft sind. Davon abgesehen gibt es an ihm aber kaum etwas zu kritisieren: Zum Beispiel lässt es sich einfach und intuitiv verwenden; zum Schluss hat man mit der Reinigung ebenfalls keine Mühe. Mit Crispy Finish wird das Gargut besonders knusprig frittiert. Doch auch wenn man diese Funktion nicht verwendet, bereitet das Modell viele Speisen, insbesondere Pommes frites, zuverlässig zu.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht der EASY FRY INFRARED EY8328 von Tefal.
5. Platz: MultiFry 5 Heißluftfritteuse HF 5055I BK von Braun („sehr gut“, 94,2 %)
Die Heißluftfritteuse von Braun besitzt einen recht kleinen Garkorb, sodass sich keine großen Speisemengen gleichzeitig zubereiten lassen. Dafür sind zahlreiche Funktionen vorhanden; das Modell kann auf Wunsch etwa wie ein kleiner Backofen arbeiten (Fast Oven). Trotz dieser Vielfalt an Möglichkeiten fällt der Umgang mit ihm leicht; die Reinigung nimmt kaum Zeit in Anspruch. Insbesondere bei der Zubereitung von Fleisch, Geflügel und Gemüse kann diese Heißluftfritteuse überzeugen, und das, obwohl sie keinen Grillrost besitzt.

6. Platz: MULTI-HEISSLUFTFRITTEUSE HEAT & CRISP FAMILY 8 L, Artikel-Nr.: 42585 von GASTROBACK („sehr gut“, 93,9 %)
Dank des zusätzlich vorhandenen Gitterrosts kann man Speisen auf zwei Ebenen gleichzeitig zubereiten. Weil der Garkorb sehr groß ist, finden hier enorme Speisemengen Platz. Die Heißluftfritteuse lässt sich bequem verwenden, vor allem aufgrund der hochwertigen Symbole im Bedienpanel. Die Reinigung von Hand bereitet dagegen ein paar Probleme, weshalb es gut ist, dass man verschmutzte Komponenten in die Spülmaschine geben darf.

7. Platz: HAF2100DCD von Hisense („sehr gut“, 93,7 %)
Auch diese Heißluftfritteuse verfügt über einen großen Garkorb und eignet sich daher gut dafür, mehrere Personen gleichzeitig zu bewirten. Die meisten Speisen werden wirklich schmackhaft zubereitet. Gerade aufgrund der optisch ansprechenden und intuitiv verständlichen Symbole auf den Touchelementen fällt die Bedienung sehr leicht. Mit der Reinigung hat man allerdings etwas mehr Mühe: Grillrost und Garkorb sind nämlich nicht spülmaschinenfest.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht der HAF2100DCD von Hisense.
8. Platz: MAF462B0 von Bosch („sehr gut“, 93,2 %)
Das Modell von Bosch lässt sich hingegen sehr einfach reinigen, entweder in der Spülmaschine oder von Hand. Es fällt allerdings recht klein aus, weshalb sich nicht allzu große Speisemengen auf einmal zubereiten lassen. Gerade beim Frittieren von Fleisch und Geflügel erzielt diese Heißluftfritteuse starke Resultate. Wenn man eines der Garprogramme verwendet, sollte man allerdings bedenken, dass die voreingestellte Gardauer nicht immer optimal ist.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht der MAF462B0 von Bosch.
9. Platz: Satisfry Air 8,3L (27630-56) von Russell Hobbs („sehr gut“, 92,3 %)
Keine andere Heißluftfritteuse in dieser Kategorie besitzt einen so großen Garkorb wie diese: Dank des enormen Fassungsvermögens von ≈ 8,3 l besteht die Möglichkeit, große Speisemengen gleichzeitig zu frittieren. Das gelingt zumindest mit Fleisch und Geflügel immer sehr gut, doch auch bei anderen Lebensmitteln sind die Resultate meist ordentlich. Die Wahl des gewünschten Garprogramms gestaltet sich leider etwas mühsam.

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10. Platz: 58695 Heißluftfritteuse GLAS von UNOLD („gut“, 91,0 %)
Der gläserne Garkorb dieses Modells ist sehr klein. Im Lieferumfang sind einige nützliche Zubehörteile enthalten, etwa zwei Grillroste in unterschiedlichen Höhen. Trotz der starken Temperaturschwankungen im Garraum werden gerade Fleisch, Geflügel und Gemüse ansprechend zubereitet; bei Pommes frites sollte man die Laufzeit des entsprechenden Garprogramms jedoch deutlich erhöhen. Die abschließende Reinigung gestaltet sich überraschend leicht.

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11. Platz: AirFry 6.0 von CASO Design („gut“, 90,8 %)
Ihre größten Stärken zeigt die AirFry 6.0 beim Frittieren von Fleisch und Geflügel, wobei sich die entsprechenden Garprogramme als sehr zuverlässig erweisen. Weil das Volumen des Garkorbs nicht allzu hoch ausfällt, müssen größere Speisemengen gegebenenfalls in mehreren Portionen zubereitet werden. Die Bedienung gestaltet sich nicht völlig reibungslos; unüberwindbare Schwierigkeiten tauchen aber nicht auf. Noch deutlich leichter fällt die Reinigung der verschmutzten Komponenten.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht der AirFry 6.0 von CASO Design.
12. Platz: 182257 SlimFry Airfryer von Princess („gut“, 89,6 %)
Obwohl die Temperatur im Garraum den eingestellten Zielwert erreicht und im zeitlichen Verlauf kaum schwankt, werden manche Speisen nur sehr ungleichmäßig gegart. Das trifft insbesondere auf Pommes frites zu, während Fleisch und Geflügel deutlich ansprechender frittiert werden. Der Garkorb fällt sehr groß aus und erlaubt die Zubereitung enormer Speisemengen auf einmal.

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13. Platz: FR-9418 von Tristar („gut“, 87,9 %)
Auch die Heißluftfritteuse von Tristar besitzt einen wirklich großen Garkorb; wer regelmäßig Speisen für mehrere Personen zubereiten möchte, sollte sich auch dieses Modell daher näher anschauen. Seine Bedienung fällt in Teilen allerdings schwer. Bei der Reinigung von Hand tauchen ebenfalls Probleme auf; leider sind weder der Grillrost noch der Garkorb spülmaschinenfest. Ein weiteres Ärgernis: Die Garprogramme sind teilweise sehr unzuverlässig.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht der FR-9418 von Tristar.
14. Platz: Fritta Ultima ETA716890000 von ETA („gut“, 85,0 %)
Auch bei diesem Modell kann man sich auf die von den Garprogrammen getroffenen Einstellungen nicht immer blind verlassen. Immerhin sind gleich zwölf verschiedene Programme vorhanden. Der Umgang mit der Heißluftfritteuse gestaltet sich mitunter unbequem; dass Garkorb und Grillrost nicht spülmaschinenfest sind und sich nur mit Mühe von Hand reinigen lassen, stellt einen weiteren Nachteil dar.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht der Fritta Ultima ETA716890000 von ETA.
Tefal
EASY FRY SMART & SILENCE EY5728

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 27,9 × 38,8 × 34,6 cm
- Volumen d. Garkorbs (Vmax): ≈ 5,0 l
- Temperaturen: ≈ 40–220 °C (in 5- bzw. 10-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 1–90 min (in 1-min-Schritten)
- Garprogramme: 12 Hauptprogramme (Aufwärmen; Dessert; Fisch; Fleisch; Joghurt; Kartoffelspalten; Kuchen; Obst und Gemüse; Pizza; Pommes frites; Teller zum Teilen; Trocknung)
Pro
- bereitet Speisen aller Art ansprechend zu
- einfache Bedienung & Reinigung
- enormes Funktionsspektrum
Contra
- geringes Fassungsvermögen des Garkorbs
Die EASY FRY SMART & SILENCE EY5728 misst 27,9 × 38,8 × 34,6 cm (Bmax × Tmax × Hmax). Ihr Gewicht fällt mit ≈ 4,9 kg überraschend niedrig aus, weshalb man das Modell bei Bedarf ohne großen Kraftaufwand an eine andere Stelle tragen kann. Es besteht aus soliden Materialien und ist daher rundum stabil; gelegentlich sind ein paar kleinere Spaltmaße erkennbar, die aber nur optische Makel darstellen. Vier gummierte Standfüße sorgen dafür, dass die Heißluftfritteuse nur bei wirklich starken Stößen um wenige Zentimeter verrutscht. Ihr Garkorb ist relativ klein: Er fasst lediglich ≈ 5,0 l, sodass sich keine allzu großen Speisemengen auf einmal zubereiten lassen. Der Grillrost überzeugt durch seine Hochwertigkeit; obendrein kann er Steaks & Co. ein ansprechendes Branding verleihen, was mit keinem anderen Modell im Test so gut gelingt. Für die Bedienung stehen drei Touchelemente, ein Drehregler sowie eine Taste zur Verfügung, die sich alle tadellos verwenden lassen. Über sie kann man die Gartemperatur in einem weiten Spektrum von ≈ 40–220 °C (in 5- bzw. 10-°C-Schritten) anpassen, sodass sich für nahezu alle Speisen ein passender Wert finden lässt; bei der Gardauer hat man ebenfalls eine sehr große Auswahl (≈ 1–90 min; in 1-min-Schritten). Sowohl Temperatur als auch Dauer lassen sich über den Drehregler in kürzester Zeit einstellen. Das ist aber nicht unbedingt nötig, weil das Modell dies in den meisten Fällen selbst übernimmt: Es hat nämlich die empfohlenen Werte für unzählige Speisen eingespeichert, sodass man nur das gewünschte Lebensmittel auswählen muss; auch seine Menge lässt sich eingeben, woraufhin die Garparameter optimal angepasst werden. All das sorgt natürlich für ein Maximum an Komfort. Obwohl das Funktionsspektrum so groß ausfällt wie bei keinem anderen dieses Mal getesteten Modell, gestaltet sich die Bedienung sehr intuitiv; die einzelnen Programme sind nämlich hierarchisch in Haupt- und Unterkategorien sortiert, sodass man sich problemlos in den Menüstrukturen zurechtfindet. Auch die Reinigung fällt sehr leicht, selbst wenn man sie von Hand vornimmt; Garkorb und Rost sind außerdem spülmaschinengeeignet.
Das übersichtliche Bedienpanel trägt mit dazu bei, dass man das Modell bequem verwenden kann. Kritisieren lässt sich nur, dass das Display etwas schwach leuchtet und sich sein Inhalt gerade aus spitzen Winkeln nicht erkennen lässt. Dafür ist alles, was hier dargestellt wird, sofort verständlich, sodass man sich niemals in den Menüstrukturen verirrt.
Im Lieferumfang ist ein Deckel enthalten, mit dem sich der Garkorb verschließen lässt, nachdem man ihn aus der Heißluftfritteuse entnommen hat. Dann kann man Speisen, die man nicht gleich verzehrt, im Garkorb verwahren, ohne dass man sie erst noch in ein anderes Gefäß umfüllen müsste.
Kaum ein anderes Modell in diesem Test erreicht die gewünschte Temperatur (≈ 200 °C) so zuverlässig und hält sie so stabil wie dieses: Direkt am Grillrost schwanken die Werte nicht allzu stark zwischen ≈ 200,5 und ≈ 207,1 °C; durchschnittlich sind es ≈ 204,0 °C. ≈ 3 cm oberhalb des Grillrosts lassen sich nur etwas niedrigere Temperaturen verzeichnen, was eine einheitliche Erhitzung des Grillguts verheißt: Im Durchschnitt haben wir ≈ 200,5 °C gemessen, wobei sich das Ausmaß der Wärme im Laufe der Zeit nur so wenig veränderte (≈ 197,5–202,5 °C), dass das Garresultat nicht merklich beeinträchtigt wurde.
Die Garresultate im Überblick
Pommes frites | Pommes, gefroren, 600 g, Extra Knusprig | ≈ 25 min
Pommes frites werden innerhalb von ≈ 25 min frittiert. Anschließend sind sie trotz der aktivierten Option Extra Knusprig noch überraschend hell und nur leicht gebräunt. Dennoch ist ihre Kruste überall ansprechend knusprig, sodass das Resultat letztlich überzeugen kann.
Chicken Wings | Fleisch, Huhn, Hühnerflügel, 6 Stück | ≈ 14 min
Chicken Wings gelingen perfekt: Ihr Äußeres ist in weiten Teilen sehr knusprig, ohne zu verbrennen. Im Inneren sind die Chicken Wings vollständig durchgegart; zugleich trocknen sie an keiner Stelle aus, sondern bleiben sehr saftig.
Paprika | manuelle Einstellung | ≈ 12 min | ≈ 175 °C
Dass kein Programm für die Zubereitung von Paprika vorhanden ist, überrascht angesichts des enormen Funktionsumfangs sehr. Daher muss man zumindest in diesem Fall Temperatur und Dauer von Hand einstellen, wofür es etwas Übung braucht: Ansonsten verbrennt die Paprika nämlich schnell. Davon abgesehen gerät sie vorzüglich.
Philips
Steam Airfryer 5000 Series NA547/07

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 33,5 × 45,8 × 31,8 cm
- Volumen d. Garkorbs (Vmax): ≈ 7,2 l
- Temperaturen: ≈ 40–200 °C (in 5-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 1–90 min (in 1-min- bzw. 5-min-Schritten)
- Garprogramme: 8 AirFry-Programme (Ei und Frühstück; Fleischkoteletts; Ganzer Fisch; Gemischtes Gemüse; Hähnchenunterschenkel; Hausgemachte Pommes frites; Muffin; Tiefgekühlte Pommes frites);
5 Steam-Programme (Brokkoli; Ganzer Fisch; Hähnchenunterschenkel; Kartoffelwürfel; Knödel);
5 SteamFry-Programme (Blumenkohl; Ganzer Fisch; Hähnchenunterschenkel; Kartoffelwürfel; Knödel); Warmhalten
Pro
- starke Ergebnisse v. a. bei der Zubereitung von Fleisch und Gemüse
- umfangreiches Funktionsspektrum (u. a. Dampf-Funktionen)
Contra
- Bedienung erfordert tw. etwas Eingewöhnung
Die Heißluftfritteuse von Philips ist mit Maßen von ≈ 33,5 × 45,8 × 31,8 cm (Bmax × Tmax × Hmax) eines der größeren Modelle in diesem Test. Aus diesem Grund fällt ihr Gewicht sehr hoch aus (≈ 8,7 kg); dadurch wird der Transport ein wenig erschwert. An manchen Stellen des Gehäuses befinden sich scharfe Kanten, an denen man sich jedoch keinesfalls verletzen kann. Davon abgesehen ist das Modell makellos verarbeitet; es besteht aus hochwertigen Materialien und hält alltäglichen Belastungen schadlos stand. Gleich fünf gummierte Standfüße stellen sicher, dass es auch bei starken Stößen an Ort und Stelle bleibt und nicht verrutscht. Interessant ist, dass sich im Garkorb kein Grillrost, sondern ein Innenkorb befindet: Dieser lässt sich separat entnehmen, wodurch es nur wenig Kraft braucht, um die Speisen durch Schütteln zu durchmischen. Praktisch ist außerdem, dass sich der Garkorb dank der Gleitschiene bequem aus dem Modell herausziehen lässt. Das Volumen des Innenkorbs fällt mit ≈ 7,2 l ordentlich aus. Über 22 Touchelemente kann man die Heißluftfritteuse bedienen; dass nicht immer alle davon gleichzeitig sichtbar sind, sondern nur diejenigen, die gerade benötigt werden, sorgt einerseits für Übersichtlichkeit, verwirrt andererseits zumindest anfänglich ein wenig. Bei der Temperatureinstellung hat man die Wahl aus einem Spektrum von ≈ 40–200 °C (in 5-°C-Schritten); die Gardauer lässt sich in einer Spanne von ≈ 1–90 min (in 1-min- bzw. 5-min-Schritten) bestimmen. Ein Alleinstellungsmerkmal dieses Modells ist, dass es auf Wunsch heißen Wasserdampf in den Garraum leiten kann: Dadurch wird zum Beispiel Gemüse besonders bissfest oder Geflügel lässt sich erhitzen, ohne auszutrocknen. Je nachdem, ob man die Lebensmittel mit einem heißen Luftstrom, mit Wasserdampf oder auf beide Weisen zugleich garen möchte, stehen immerhin 5–8 Automatikprogramme zur Verfügung, in denen man die passenden Garparameter nicht selbst herausfinden muss. Einmal getroffene Einstellungen lassen sich übrigens abspeichern, sodass man sie später nicht erneut vornehmen muss (Favoriten-Funktion). Nützlich ist auch das Programm Dampfreinigung; im Anschluss daran lassen sich Verschmutzungen meist mühelos von Hand beseitigen. Alternativ kann man die Garkörbe schlicht in die Spülmaschine geben.
Das Bedienpanel mag auf den ersten Blick ein wenig unübersichtlich wirken; mit etwas Übung findet man sich hier aber ohne Weiteres zurecht. Sämtliche Touchelemente sowie Anzeigen leuchten hell und lassen sich daher immer gut ablesen; die Symbole sind meist unmittelbar verständlich.
Der Wassertank lässt sich bei Bedarf am Modell anschließen, sodass er nicht unnötig Platz einnimmt, wenn man ihn gerade nicht benötigt. Sein Volumen beträgt ≈ 800 ml. Wenn es Zeit ist, das Dampfsystem zu entkalken, leuchtet ein entsprechender Hinweis im Display auf; dann kann man das Entkalkungsprogramm starten.
Unmittelbar am Grillrost wird die gewünschte Temperatur von ≈ 200 °C normalerweise zuverlässig erreicht: Sie bewegt sich in einem Bereich von ≈ 197,2–204,3 °C, schwankt im zeitlichen Verlauf also kaum; durchschnittlich liegt sie bei ≈ 201,6 °C. ≈ 3 cm oberhalb des Grillrosts ist es beinahe ebenso heiß, sodass Lebensmittel in allen Höhen gleichmäßig erhitzt werden: Hier haben wir im Durchschnitt ≈ 196,3 °C ermittelt, wobei sich die Schwankungen ebenfalls nicht allzu sehr auf das Garresultat auswirkten (≈ 190,0–199,4 °C).
Die Garresultate im Überblick
Pommes frites | Tiefgekühlte Pommes frites | ≈ 27 min | ≈ 180 °C
Dass die Pommes frites, obwohl man sie im Betrieb mehrfach durchmischt hat, nicht ganz einheitlich zubereitet werden, dürfte niemanden stören: Ansonsten sind sie nämlich beinahe perfekt und meist ansprechend gebräunt. Nur ganz wenige von ihnen sind etwas zu hart oder umgekehrt noch zu weich.
Chicken Wings | AirFry | ≈ 16 min | ≈ 200 °C
Bei der Zubereitung tiefgekühlter Chicken Wings sollte man nicht das Programm Hähnchenunterschenkel verwenden, sondern die Garparameter von Hand einstellen. Dann gelingen die Chicken Wings nahezu makellos: Sie sind in ihrem Inneren noch sehr saftig; ihre Kruste wird beinahe einheitlich knusprig gebräunt, ohne zu verbrennen.
Paprika | Gemischtes Gemüse | ≈ 12 min | ≈ 180 °C
Auf das Garprogramm Gemischtes Gemüse kann man sich beinahe ohne Einschränkungen verlassen: Die Paprikastücke wurden im Test vollständig durcherhitzt, ohne dabei auszutrocknen. Anschließend entdeckten wir an ihnen nur kleinere verbrannte Stellen, die den Geschmack nicht beeinträchtigten.
ROMMELSBACHER
FRH 1850

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 30,5 × 41,5 × 32,9 cm
- Volumen d. Garkorbs (Vmax): ≈ 7,5 l
- Temperaturen: ≈ 40–230 °C (in 5-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten)
- Garprogramme: 10 (Auftauen; Backen; Dörren; Fisch; Geflügel; Gemüse; Grillen; Pommes; Pommes XL; Slow Cook)
Pro
- bereitet viele Speisen ansprechend zu
- sehr bequeme Bedienung
- Spezialfunktionen vorhanden (Crispy; Vorheizen)
Contra
- mühsame Reinigung (Garkorb und Grillrost nicht spülmaschinenfest)
Bei der FRH 1850 handelt es sich um eines der größeren Modelle im Test: Sie misst ≈ 30,5 × 41,5 × 32,9 cm (Bmax × Tmax × Hmax) und verfügt über ein leicht überdurchschnittliches Gewicht von ≈ 6,5 kg; der Transport wird dadurch jedoch nicht allzu sehr erschwert. An manchen Stellen des Gehäuses befinden sich unregelmäßige Spaltmaße oder schärfere Kanten, was in der Praxis aber keine Probleme mit sich bringt. Dass der Grillrost, der das einzige Zubehörteil darstellt, aus relativ dünnem Metall besteht und daher leicht verbiegt, stellt da schon ein deutlich größeres Ärgernis dar. An der Unterseite der Heißluftfritteuse befinden sich vier gummierte Standfüße, die zuverlässig verhindern, dass das Modell bei Stößen allzu weit über die Arbeitsplatte rutscht. Der Garkorb verfügt über ein Volumen von stattlichen ≈ 7,5 l. Der Umgang mit der Heißluftfritteuse gestaltet sich sehr intuitiv und bequem. Die 19 Touchelemente fallen groß genug aus und sind so platziert, dass man sie ohne Weiteres erreicht; sie reagieren stets zuverlässig und ohne Verzögerung. Auch ein Display ist vorhanden, welches sich unmittelbar ablesen lässt. Dass es während des Betriebs gleichzeitig die Zieltemperatur und die verbleibende Gardauer anzeigt, ist sehr praktisch; die meisten anderen Modelle stellen diese Werte nur abwechselnd dar. Bei der Gartemperatur hat man die Wahl aus einem Spektrum von ≈ 40–230 °C (in 5-°C-Schritten); so hohe Temperaturen, die sich gerade zum scharfen Anbraten von Grillgut perfekt eignen, erreicht kein anderes Modell in diesem Test. Die Gardauer lässt sich innerhalb einer Spanne von ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten) vorgeben. Möchte man die passenden Parameter nicht selbst einstellen, kann man auf eines der zehn Programme zurückgreifen. Daneben stehen noch weitere nützliche Funktionen zur Verfügung: Mit Vorheizen wird der Garraum in kurzer Zeit auf ≈ 230 °C erwärmt, sodass der eigentliche Garvorgang auf hoher Temperatur gestartet wird; Crispy eignet sich hingegen dafür, den Speisen nach der Zubereitung noch eine besonders knusprige Kruste zu verleihen. Weder der Garkorb noch der Grillrost dürfen in die Spülmaschine gegeben werden. Deshalb muss die Reinigung von Hand erfolgen, wobei sich gerade der Rost nicht immer einfach säubern lässt.
Dass das Bedienpanel nicht nur optisch ansprechend, sondern auch sehr übersichtlich wirkt, ist in erster Linie den bunten Symbolen der Programme zu verdanken. Gerade sie lassen sich unmittelbar erkennen, wobei die deutschsprachige Beschriftung das Verständnis zusätzlich fördert. Auch die übrigen Anzeigen sind sehr hochwertig.
Diese Pfeile auf dem Grillrost veranschaulichen, in welcher Position man den Rost in den Garkorb einlegen muss. Anschließend sitzt er dort so fest, dass er normalerweise nicht unbeabsichtigt herausfällt; andererseits braucht es kaum Kraft, um ihn wieder herauszuziehen. Aus all diesen Gründen fällt der Umgang mit dem Grillrost sehr leicht.
Wenn man eine Gartemperatur von ≈ 200 °C einstellt, sind nach dem Aufheizen am Grillrost durchschnittlich ≈ 197,7 °C messbar; die Temperatur schwankt im Laufe der Zeit allerdings recht stark zwischen ≈ 190,9 und ≈ 208,7 °C. ≈ 3 cm oberhalb des Grillrosts herrschen sehr ähnliche Bedingungen, was bedeutet, dass Speisen in verschiedenen Höhen potenziell im selben Maße erhitzt werden: Die hier ermittelten Temperaturen bewegen sich in einem Bereich von ≈ 192,0–212,2 °C; der Durchschnittswert liegt bei ≈ 199,3 °C.
Die Garresultate im Überblick
Pommes frites | Pommes | ≈ 20 min | ≈ 200 °C
Mit dem passenden Garprogramm braucht es nur ≈ 20 min, bis die Pommes frites fertig sind. Ein Großteil von ihnen erhält eine ansprechende braune Kruste, die niemals zu hart wird oder gar verbrennt. Vollkommen einheitlich fällt die Bräunung zwar nicht aus, das dürfte den Genuss jedoch kaum beeinträchtigen.
Chicken Wings | Geflügel | ≈ 13 min | ≈ 180 °C
Chicken Wings werden zwar größtenteils einheitlich gebräunt, wirklich knusprig ist ihre Kruste aber nicht. Ihr Inneres ist schließlich nicht immer so saftig, wie man es gerne hätte. Dennoch ist das Ergebnis allemal ordentlich. Noch bessere Resultate erhält man, wenn man die Laufzeit des Programms manuell verkürzt und die Temperatur etwas erhöht.
Paprika | Gemüse | ≈ 15 min | ≈ 160 °C
Auch beim Gemüse-Programm empfiehlt sich gegebenenfalls eine Verringerung der Gardauer: Andernfalls verbrennt die Paprika an manchen Stellen, zum Glück jedoch nur so leicht, dass man sie noch verzehren kann. Sie ist allerdings nicht mehr bissfest, sondern sehr weich; auch dem lässt sich durch die Verkürzung der Zubereitungszeit vorbeugen.
Tefal
EASY FRY INFRARED EY8328

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 27,0 × 41,7 × 32,4 cm
- Volumen d. Garkorbs (Vmax): ≈ 7,0 l
- Temperaturen: ≈ 70–200 °C (in 5-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten)
- Garprogramme: 7 (Aufwärmen; Backen; Braten; Dörren; Grillen; Heißluft-Frittieren; Toast)
Pro
- Crispy Finish
- einfache Bedienung & Reinigung
- starke Leistung bei der Zubereitung vieler Speisen (bes. bei Pommes frites)
Contra
- Programme nicht mit bestimmten Speisen verknüpft
Diese Heißluftfritteuse von Tefal verfügt über Maße von ≈ 27,0 × 41,7 × 32,4 cm (Bmax × Tmax × Hmax) und ein Gewicht von nur ≈ 5,2 kg; dadurch kann man sie ohne nennenswerte Anstrengung an eine andere Stelle tragen oder in einem Schrank verstauen. Alles in allem ist sie hochwertig verarbeitet: Sämtliche Materialien des Gehäuses sind solide; die vereinzelt vorhandenen Spaltmaße beeinträchtigen die Stabilität in keiner Weise. Der Grillrost wirkt ein wenig fragil, nimmt bei normaler Belastung aber keinen Schaden. Vier gummierte Standfüße an der Unterseite des Gehäuses sorgen dafür, dass das Modell nur bei starken Stößen ein wenig verrutscht. Im ungünstigsten Fall kann es außerdem umkippen; die Gefahr dafür ist in der Praxis jedoch sehr gering. Das Volumen des Garkorbs beträgt ≈ 7,0 l, was auch für größere Portionen ausreichen dürfte. Mit Ausnahme des Grillrosts ist kein Zubehör vorhanden. Die 15 Touchelemente, über die man das Modell bedient, erweisen sich als tadellos: Man kann sie ohne Probleme erreichen und berühren, woraufhin sofort die passende Reaktion erfolgt. Es stehen Gartemperaturen von ≈ 70–200 °C (in 5-°C-Schritten) zur Verfügung; niedrige Temperaturen lassen sich also nicht einstellen. Die Gardauer lässt sich in einer Spanne von ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten) vorgeben. Es werden sieben verschiedene Programme bzw. Modi geboten, die jedoch nicht mit einer bestimmten Speise verknüpft sind: Stattdessen hat man zum Beispiel die Wahl aus Backen, Grillen und Heißluft-Frittieren, sodass man die für das jeweilige Gericht passende Gardauer und -temperatur immer selbst herausfinden und einstellen muss. Das ist natürlich nicht optimal; im Vergleich zu den übrigen Modellen im Test wird also etwas weniger Komfort geboten. Das ist aber auch schon der einzige große Kritikpunkt hinsichtlich der Bedienung: Ansonsten fällt sie sehr einfach; man kann die Heißluftfritteuse ohne Übung vollumfänglich verwenden. Interessant ist noch die optional aktivierbare Funktion Crispy Finish, mit der die Speisen eine knusprige Kruste erhalten. Grillrost und Garkorb sind spülmaschinenfest. Entscheidet man sich stattdessen für die Reinigung von Hand, hat man damit kaum Mühe.
Weil sich das Bedienpanel an der Oberseite des Gehäuses befindet, lässt sich das Display trotz seiner Helligkeit nur dann ablesen, wenn man unmittelbar vor dem Modell steht. Die Beschriftungen der Symbole sind gut erkennbar; die einzelnen Modi werden allerdings lediglich auf Englisch bezeichnet.
Der Grillrost sitzt sehr fest im Garkorb, weshalb er nicht herausfällt, wenn man die Speisen ausschüttet. Andererseits muss man recht viel Kraft aufwenden, um ihn herauszuziehen; zu diesem Zweck lässt er sich sicher mit den Fingern an der großen Öffnung greifen.
Die gewählte Zieltemperatur von ≈ 200 °C wird nur knapp unterschritten: Direkt am Grillrost werden durchschnittlich ≈ 194,4 °C erreicht, ≈ 3 cm darüber sind es mit ≈ 198,2 °C sogar noch etwas mehr. Beeindruckend ist, dass die Temperaturen sehr zuverlässig gehalten werden und sich daher im Laufe der Zeit nur geringfügig verändern: Am Grillrost schwanken sie nur zwischen ≈ 193,2 und ≈ 195,7 °C; ≈ 3 cm über dem Grillrost sind sie ähnlich stabil (≈ 196,7–199,7 °C). All das trägt mit zu den meist hervorragenden Garresultaten bei.
Die Garresultate im Überblick
Pommes frites | Heißluft-Frittieren + Crispy Finish | ≈ 30 min | ≈ 180 °C
Gerade dank Crispy Finish erhalten die Pommes frites eine knusprige, braune Kruste; diese ist niemals zu hart und an keiner Stelle ernsthaft verbrannt. Dass die Bräunung nicht ganz gleichmäßig ausfällt, merkt man beim Verzehr normalerweise nicht.
Chicken Wings | Heißluft-Frittieren + Crispy Finish | ≈ 14 min | ≈ 200 °C
In anderen Fällen muss man etwas Vorsicht walten lassen, da die Speisen mit Crispy Finish schnell zu dunkel werden können. Bei Chicken Wings mussten wir die Zubereitung ≈ 2 min früher abbrechen, um Verbrennungen zu verhindern. Dann konnte das Ergebnis aber noch überzeugen: Die Kruste war zwar dunkel, aber noch sehr schmackhaft.
Paprika | Heißluft-Frittieren | ≈ 12 min | ≈ 175 °C
Nur die ganz außen befindlichen Stellen der Paprika verbrennen während der Zubereitung ein wenig; das macht sich geschmacklich nicht bemerkbar. Ansonsten wird das Gemüse nur ein wenig zu weich, bleibt aber sehr saftig.
Braun
MultiFry 5 Heißluftfritteuse HF 5055I BK

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 27,0 × 38,2 × 33,4 cm
- Volumen d. Garkorbs (Vmax): ≈ 6,0 l
- Temperaturen: ≈ 80–220 °C (in 5-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten)
- Garprogramme: 7 Air Fry-Programme (Fisch; Fleisch; Geflügel; Gemüse; Pommes frites; TK-Backwaren; TK-Pommes frites); Aufwärmen;
8 Fast Oven-Programme (Fisch; Fleisch; Geflügel; Gemüse; Kuchen; Pizza; Pommes frites; Speck)
Pro
- einfache Bedienung & Reinigung
- starke Ergebnisse v. a. bei der Zubereitung von Fleisch und Gemüse
- umfangreiches Funktionsspektrum
Contra
- geringes Volumen des Garkorbs
Die MultiFry 5 Heißluftfritteuse HF 5055I BK ist mit Maßen von ≈ 27,0 × 38,2 × 33,4 cm (Bmax × Tmax × Hmax) relativ kompakt; das Gewicht fällt dementsprechend niedrig aus (≈ 5,2 kg), was einen mühelosen Transport ermöglicht. Das Modell ist rundum hochwertig konstruiert und kann daher nicht unbeabsichtigt beschädigt werden; dass der Drehregler etwas wackelig ist und sich am Übergang von Gehäuse und Garkorb eine deutlich sichtbare Kante befindet, beeinträchtigt den positiven Gesamteindruck keinesfalls. Mit einem Fassungsvermögen von ≈ 6,0 l fällt der Garkorb nicht allzu groß aus; man kann daher nur kleinere Portionen gleichzeitig zubereiten. Von Werk aus ist kein Zubehör vorhanden; noch nicht einmal ein Grillrost wird geboten. Der Umgang mit der Heißluftfritteuse gestaltet sich sehr einfach, sodass es kaum Übung braucht, um sie vollumfänglich zu verwenden. Sämtliche Bedienelemente lassen sich bequem bedienen: Das beginnt mit den Touchelementen, die groß genug ausfallen und sich gut erreichen lassen; sie reagieren immer zuverlässig. Auch ein eindrückbarer Drehregler ist vorhanden, über den man Temperatur und Gardauer sehr schnell anpassen kann. Bei der Temperatur stehen Werte von ≈ 80–220 °C (in 5-°C-Schritten) zur Verfügung, sodass sich bei Bedarf große Hitze erzeugen lässt, etwa um ein Steak scharf anzubraten. Bei der Dauer kann man aus einem Spektrum von ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten) wählen. Das Modell lässt sich in den zwei Modi Air Fry und Fast Oven verwenden; es arbeitet also wahlweise wie eine Heißluftfritteuse oder wie ein kleiner Backofen. Diese Auswahlmöglichkeit ist einzigartig in diesem Test und erlaubt es, Zutaten so zu garen, wie man es sich gerade wünscht. In jedem Modus werden sieben bzw. acht Programme geboten, sodass man nur die gewünschte Speise vorgeben muss; anschließend werden die passenden Garparameter automatisch eingestellt. Auch weil kein Grillrost vorhanden ist, gestaltet sich die Reinigung sehr einfach: In vielen Fällen genügt es schon, den Garkorb mit Wasser auszuspülen, um sämtliche Verschmutzungen zu entfernen. Bei Bedarf kann man ihn auch in die Spülmaschine geben.
Das Display befindet sich in der Mitte des Drehreglers; es lässt sich auch aus der Entfernung gut ablesen. Auch die Symbole auf den Touchelementen, über die sich ein Garprogramm aktivieren lässt, sind gleich erkennbar; die meisten von ihnen sind unmittelbar verständlich, sodass man intuitiv weiß, welches man betätigen muss.
Im Lieferumfang ist kein Grillrost enthalten. Daher muss man die Speisen unmittelbar auf dem Boden des Garkorbs ablegen, was zur Folge hat, dass der Luftstrom sie nicht von allen Seiten erreicht. Im Test hat sich allerdings herausgestellt, dass das Garergebnis dadurch längst nicht in allen Fällen negativ beeinflusst wird.
Die eingestellte Zieltemperatur (≈ 200 °C) wird an keiner Stelle des Garraums erreicht. Überdies können die Temperaturen gerade unmittelbar nach dem Aufheizen im zeitlichen Verlauf sehr stark schwanken: Direkt am Garkorbboden bewegen sie sich in einem Bereich von ≈ 171,7–194,6 °C; im Durchschnitt sind hier ≈ 185,5 °C messbar. ≈ 3 cm oberhalb des Garkorbbodens verhält es sich kaum anders: Hier haben wir durchschnittlich ≈ 184,5 °C ermittelt, wobei die Werte zwischen ≈ 173,0 und ≈ 193,4 °C schwankten. Die Höhe der Speise macht also kaum einen Unterschied; alle Bereiche werden in gleichem Maße erhitzt.
Die Garresultate im Überblick
Pommes frites | TK-Pommes frites | ≈ 23 min | ≈ 200 °C
Beim Frittieren von Pommes frites macht sich das Fehlen eines Grillrosts negativ bemerkbar: Auch wenn man sie während der Zubereitung mehrfach durchmischt, erreicht der heiße Luftstrom längst nicht alle von ihnen. Daher sind die Pommes frites nach Abschluss des Programms sehr hell und in Teilen noch zu weich; nur einzelne von ihnen haben eine knusprige Kruste erhalten.
Chicken Wings | Geflügel (Air Fry) | ≈ 15 min | ≈ 200 °C
Deutlich besser gelingen Chicken Wings: Obwohl abschließend auch ihre Kruste ein wenig zu weich ist, wurde sie immerhin sehr einheitlich gebräunt. Trotz der hohen Programmlaufzeit trocknet das Geflügel nicht aus, sondern bleibt sehr saftig.
Paprika | Gemüse (Air Fry) | ≈ 15 min | ≈ 180 °C
Auch beim Garen von Gemüse werden wirklich ansprechende Resultate erzielt. Besonders schön ist, dass die Paprika sehr bissfest und saftig bleibt. Nur die nach außen abstehenden Teile der Paprikastücke können mitunter schwarz werden; die verbrannten Stellen beeinträchtigen den Geschmack aber nicht.
GASTROBACK
MULTI-HEISSLUFTFRITTEUSE HEAT & CRISP FAMILY 8 L, Artikel-Nr.: 42585

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 29,0 × 44,3 × 33,5 cm
- Volumen d. Garkorbs (Vmax): ≈ 8,0 l
- Temperaturen: ≈ 80–200 °C (in 5-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten)
- Garprogramme: 9 (Fisch; Garnelen; Gemüse; Hühnchen; Kuchen; Pizza; Pommes frites; Steak; Warmhalten)
Pro
- bequeme Bedienung
- großer Garkorb
- zusätzlicher Gitterrost ermöglicht Garen auf zwei Ebenen
Contra
- mühsame Reinigung von Hand
Die Heißluftfritteuse von GASTROBACK verfügt über Maße von ≈ 29,0 × 44,3 × 33,5 cm (Bmax × Tmax × Hmax). Ihr Gewicht fällt mit ≈ 5,7 kg noch so niedrig aus, dass man sie ohne echten Kraftaufwand umhertragen kann. Das Modell besteht aus stabilen Materialien, die bei normalem Gebrauch keinen Schaden nehmen. Dennoch ist es nicht immer hochwertig verarbeitet: So schließt die Schublade des Garkorbs nicht bündig mit dem Gehäuse ab und an manchen Stellen befinden sich schärfere Kanten. Stößt man vor die Heißluftfritteuse, kann sie zwar nicht umkippen, dafür aber um ein paar Zentimeter verrutschen; nur zwei ihrer Standfüße sind nämlich gummiert. Der Garkorb ist einer der größten im Test: Er fasst bis zu ≈ 8,0 l, sodass sich enorme Speisemengen gleichzeitig zubereiten lassen. Der Umgang mit dem Modell gestaltet sich sehr intuitiv und bequem. Sein Bedienpanel umfasst 16 Touchelemente, die man völlig mühelos erreichen und berühren kann; sie reagieren ohne Verzögerung auf jede Interaktion. Wenn man die entsprechenden Bedienelemente für längere Zeit berührt, lassen sich die Werte für Gartemperatur und -dauer erfreulich schnell anpassen. Bei der Temperatur hat man die Wahl aus einer Spanne von ≈ 80–200 °C (in 5-°C-Schritten), was für die Ansprüche vieler Speisen allemal ausreicht. Die Gardauer lässt sich, wie bei den meisten Heißluftfritteusen in diesem Test, innerhalb eines Spektrums von ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten) verändern. Wenn man die passenden Garparameter nicht selbst einstellen möchte, kann man eines der neun Garprogramme verwenden; hier werden die Temperatur und die Dauer automatisch in Abhängigkeit von der zuzubereitenden Speise bestimmt. Die entsprechenden Werte werden sehr groß im Display dargestellt, das so hell ist, dass man es auch aus der Entfernung noch gut ablesen kann. Sämtliche Komponenten des Modells, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, dürfen in die Spülmaschine gegeben werden. Empfohlen wird allerdings die Reinigung von Hand, wobei jedoch manchmal Schwierigkeiten auftauchen: Gerade die Rückstände fettiger Lebensmittel lassen sich nämlich nicht immer gut aus den Öffnungen des Grillrosts entfernen.
Aufgrund der zahlreichen hochwertigen Symbole weiß man sofort, welches Touchelement man berühren muss, um das gewünschte Programm auszuwählen. Die englischsprachigen Beschriftungen fördern das Verständnis zusätzlich, obwohl sie so klein ausfallen, dass man sie manchmal nur schwer entziffern kann.
Im Lieferumfang ist dieser Gitterrost enthalten. Er kann auf dem eigentlichen Grillrost platziert werden, sodass sich Speisen auf zwei Ebenen innerhalb des Garkorbs ablegen lassen. Dadurch kann man größere Mengen an Lebensmitteln gleichzeitig zubereiten.
Längst nicht alle Modelle im Test sind in der Lage, die eingestellte Temperatur von ≈ 200 °C so zuverlässig zu erreichen wie dieses: Direkt am Rost herrschen nach dem Aufheizen durchschnittlich ≈ 199,7 °C, wobei die Temperatur im zeitlichen Verlauf allerdings zwischen ≈ 193,7 und ≈ 204,4 °C schwankt. Diese Schwankungen fallen ≈ 3 cm oberhalb des Grillrosts nicht ganz so stark aus (≈ 194,4–201,3 °C); im Durchschnitt sind hier ≈ 198,3 °C messbar. In welcher Höhe die einzelnen Stücke des Garguts zu liegen kommen, macht also kaum einen Unterschied.
Die Garresultate im Überblick
Pommes frites | Pommes frites | ≈ 18 min | ≈ 200 °C
Das Programm, mit dem sich Pommes frites zubereiten lassen, nimmt nur ≈ 18 min in Anspruch. Mit ihm lassen sich wirklich ordentliche Ergebnisse erzielen: Ein Großteil der Pommes frites wird appetitlich gebräunt, ohne zu verbrennen. Auch wenn man sie gut durchmischt, bleibt eine Handvoll von ihnen allerdings sehr hell und deutlich zu weich.
Chicken Wings | manuelle Einstellung | ≈ 16 min | ≈ 200 °C
Da das Programm Hühnchen für deutlich größere Teile geeignet ist, sollte man Gardauer und -temperatur für Chicken Wings von Hand einstellen. Dabei muss man allerdings aufpassen, dass das Geflügel nicht verbrennt: Sein Äußeres gerät nämlich schnell sehr dunkel. Immerhin trocknet das Fleisch trotzdem nicht aus, sondern bleibt saftig.
Paprika | Gemüse | ≈ 12 min | ≈ 180 °C
Gerade wenn man kleinere Mengen Gemüse zubereitet, empfiehlt es sich, die Laufzeit des entsprechenden Programms gegebenenfalls zu reduzieren: Andernfalls kommt es schnell dazu, dass die Paprika ein wenig zu weich wird und außen stellenweise verbrennt. Auch dann lässt sie sich jedoch noch verzehren, weil der Geschmack nur geringfügig beeinträchtigt wird.
Hisense
HAF2100DCD

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 31,0 × 39,8 × 34,8 cm
- Volumen d. Garkorbs (Vmax): ≈ 7,7 l
- Temperaturen: ≈ 80–200 °C (in 5-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten)
- Garprogramme: 10 (Auftauen; Eiertörtchen; Fisch; Gemüse; Grill; Hühnchen; Pizza; Pommes; Steak; Torte)
Pro
- bequeme Bedienung
- großer Garkorb
- ordentliche Ergebnisse bei der Zubereitung der meisten Speisen
Contra
- mühsame Reinigung (Garkorb und Grillrost nicht spülmaschinenfest)
Mit Maßen von ≈ 31,0 × 39,8 × 34,8 cm (Bmax × Tmax × Hmax) fällt die HAF2100DCD nicht übermäßig groß aus. Ihr Gewicht (≈ 5,6 kg) ist ebenfalls recht niedrig, sodass es keine Anstrengung bedeutet, die Heißluftfritteuse zu transportieren. Sie ist alles in allem stabil verarbeitet und kann daher normalerweise nicht beschädigt werden; dass sich an mehreren Stellen des Gehäuses größere Spaltmaße befinden, ist zum Glück vollkommen unbedenklich. Selbst wenn man kräftig vor das Modell stößt, kippt es nicht um; aufgrund seiner vier gummierten Standfüße verrutscht es dabei nur ein kleines Stück. Der Garkorb bietet ein Volumen von ≈ 7,7 l, sodass man viele Speisen gleichzeitig zubereiten und mehrere Personen auf einmal bewirten kann. Als Zubehör ist lediglich ein Grillrost vorhanden, der zunächst ein wenig wackelig wirkt, alltäglichen Belastungen aber schadlos standhält. Die 16 Touchelemente, über die man mit dem Modell interagiert, sind an sich tadellos: Man kann sie ohne Mühe erreichen und berühren, was unmittelbar die passende Reaktion nach sich zieht. Verwirrend ist nur, dass das Ein-/Aus-Touchelement nicht nur zum Ein- bzw. Ausschalten der Heißluftfritteuse dient, sondern auch dazu, den Garvorgang zu starten oder zu stoppen; darauf wird man leider nicht über ein entsprechendes Symbol hingewiesen. Immerhin lassen sich größere Veränderungen von Gardauer und -temperatur schnell vornehmen, indem man das jeweilige Touchelement längere Zeit berührt. Dabei stehen Temperaturen von ≈ 80–200 °C (in 5-°C-Schritten) und Dauern von ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten) zur Verfügung; die meisten Heißluftfritteusen in diesem Test bieten eine ähnliche Auswahl. Auch zehn Garprogramme werden geboten, in denen das Modell die Garparameter selbstständig einstellt. Dass sich das gewünschte Garprogramm auf zwei Weisen auswählen lässt, verwundert ein wenig: Entweder schaltet man mit dem dafür vorgesehenen Touchelement durch die Reihe der Programme oder man berührt schlicht das jeweilige Programmsymbol im Bedienpanel. Die abschließende Reinigung von Garkorb und Grillrost fällt schwer, weil man sie nicht in die Spülmaschine geben darf. Gerade fettige Speisereste lassen sich von Hand nur mühsam beseitigen.
Gerade die farbigen Symbole, mit denen die Touchelemente der Automatikprogramme versehen sind, lassen sich hervorragend erkennen; dadurch braucht es nur einen Blick, um das richtige Element zu finden. Auch das Display ist sehr hochwertig; sein Inhalt wird hell und meist groß genug dargestellt, weshalb man ihn sofort ablesen kann.
Gerade wenn man das Fassungsvermögen des Garkorbs voll ausschöpft, fällt es nicht immer leicht, mit ihm zu hantieren. Er ist nämlich nicht gut ausbalanciert, sodass man sich etwas anstrengen muss, um ihn im Gleichgewicht zu halten. Immerhin kann man seinen Griff bequem mit der Hand umschließen, ohne dass seine Kanten in die Haut einschneiden würden.
Die eingestellte Zieltemperatur von ≈ 200 °C wird an keiner Stelle des Garraums erreicht, sondern meist deutlich unterschritten. Direkt am Grillrost haben wir durchschnittlich ≈ 182,5 °C ermittelt; die Schwankungen im zeitlichen Verlauf waren erheblich (≈ 174,6–194,6 °C). Das Gargut wird in verschiedenen Höhen nahezu gleichmäßig erwärmt, weil ≈ 3 cm über dem Grillrost beinahe die gleichen Temperaturen herrschen: Im Durchschnitt sind es ≈ 183,4 °C, wobei sie zwischen ≈ 176,1 und ≈ 193,8 °C schwanken.
Die Garresultate im Überblick
Pommes frites | Pommes | ≈ 22 min | ≈ 200 °C
Aufgrund der relativ geringen Gardauer im Pommes-Programm bleiben die Pommes frites oft etwas zu hell und werden nicht knusprig frittiert. Bessere Ergebnisse erhält man, wenn man die Programmlaufzeit um ≈ 5 min erhöht oder die Menge der Pommes frites verringert.
Chicken Wings | manuelle Einstellung | ≈ 16 min | ≈ 200 °C
Auch Chicken Wings benötigen etwas mehr Zeit als die vom Hersteller angegebenen ≈ 16 min, um eine wirklich knusprige Kruste zu erhalten. Dafür verbrennen sie an keiner Stelle und ihr Inneres bleibt sehr saftig. Für größere Mengen lässt sich auch das Programm Grill verwenden, wobei man dessen Dauer auf ≈ 18–20 min reduzieren sollte, damit das Geflügel nicht zu trocken wird.
Paprika | Gemüse | ≈ 15 min | ≈ 170 °C
Dass die äußersten Stellen der Paprikastücke leicht verbrennen, ist nicht schlimm und macht sich geschmacklich kaum bemerkbar. Die übrigen Bereiche werden hingegen nicht ganz so stark erhitzt, wie man es vielleicht gerne hätte: Nur vereinzelt bilden sich Röstaromen. Dafür bleibt die Paprika durchweg bissfest und sehr saftig.
Bosch
MAF462B0

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 26,0 × 36,1 × 33,4 cm
- Volumen d. Garkorbs (Vmax): ≈ 6,1 l
- Temperaturen: ≈ 40–200 °C (in 5-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten)
- Garprogramme: 9 (Auftauen; Brot; Fisch; Fleisch; Geflügel; Gemüse; Kleingebäck; Pommes frites; Warmhalten)
Pro
- bereitet v. a. Fleisch & Geflügel ansprechend zu
- einfache Reinigung (auch von Hand)
Contra
- kleiner Garkorb
- voreingestellte Garzeiten der Programme nicht immer ideal
Bei der MAF462B0 handelt es sich um ein ungewöhnlich kompaktes Modell, dessen Maße lediglich ≈ 26,0 × 36,1 × 33,4 cm (Bmax × Tmax × Hmax) betragen. Auch das Gewicht fällt mit nur ≈ 4,9 kg sehr niedrig aus, was es erlaubt, die Heißluftfritteuse schnell an einen anderen Ort zu bringen, ohne dass man sich dafür anstrengen müsste. Verarbeitet ist sie beinahe tadellos: Nur ganz vereinzelt finden sich ein paar größere Spaltmaße, welche die Stabilität aber niemals beeinträchtigen; davon abgesehen sind sämtliche Teile des Modells sehr solide gefertigt. Obwohl die vier Standfüße an der Unterseite des Gehäuses gummiert sind, verrutscht die Heißluftfritteuse schon bei mittelstarken Stößen um ein paar Zentimeter. Ein echtes Sicherheitsrisiko stellt das aber nicht dar, zumal sie niemals umkippt. Dass der Garkorb mit einem Volumen von ≈ 6,1 l nicht allzu groß ausfällt, überrascht angesichts der geringen Maße des Modells nicht. Mit Ausnahme eines hochwertigen Grillrosts ist kein Zubehör vorhanden. Die Bedienung gestaltet sich in weiten Teilen reibungslos und völlig intuitiv: Es ist daher möglich, das Modell sofort vollumfänglich zu verwenden; meist muss man dafür noch nicht einmal einen kurzen Blick in die Bedienungsanleitung werfen. Die 15 Touchelemente lassen sich ohne Weiteres berühren, weil sie gut erreichbar platziert sind und allemal groß genug ausfallen. In der Regel reagieren sie tadellos; im Test kam es nur selten dazu, dass eine Berührung nicht korrekt registriert wurde und daher wiederholt werden musste. Bei der manuellen Temperatureinstellung hat man die Wahl aus einem Spektrum von ≈ 40–200 °C (in 5-°C-Schritten); gerade die niedrigsten Werte eignen sich etwa zum Warmhalten diverser Speisen oder zum Dörren von Obst, Gemüse und Kräutern. Die Gardauer lässt sich in einer Spanne von ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten) festlegen. Wenn man die Garparameter nicht selbst einstellen möchte, kann man auf eines von neun Garprogrammen zurückgreifen. Ebenso einfach wie die Bedienung gestaltet sich die Reinigung von Garkorb und Grillrost: Schon von Hand lassen sich sämtliche Verschmutzungen rasch und ohne Mühe beseitigen; überdies sind beide Teile spülmaschinenfest.
Das Bedienpanel wirkt so übersichtlich, dass man sich hier sofort zurechtfindet. Sämtliche Touchelemente sind mit gut erkennbaren Symbolen versehen. Diese lassen sich intuitiv verstehen, sodass man gleich weiß, welche Funktion das betreffende Element erfüllt. Das Display stellt seinen Inhalt hell und sehr groß dar; man kann es problemlos ablesen.
Im Gegensatz zu den meisten anderen Modellen im Test ist dieses nicht mit einem Sichtfenster ausgestattet, das es erlauben würde, jederzeit einen Blick auf die Speisen im Garkorb zu werfen. Um den Garfortschritt zu begutachten, muss man daher den Garkorb hinausziehen, wobei ein Teil der Wärme aus ihm entweicht.
Die eingestellte Zieltemperatur (≈ 200 °C) wird an keiner Stelle des Garraums erreicht, was das Garergebnis manchmal beeinträchtigt. Direkt am Grillrost schwanken die Temperaturen im zeitlichen Verlauf nach dem Aufheizen zwischen ≈ 182,5 und ≈ 196,1 °C; im Durchschnitt sind es ≈ 190,2 °C. ≈ 3 cm oberhalb des Grillrosts fallen die Schwankungen nur etwas schwächer aus (≈ 184,1–195,7 °C), wobei die Durchschnittstemperatur ≈ 190,4 °C beträgt; die Speisen werden also in allen Höhen gleichermaßen erhitzt.
Die Garresultate im Überblick
Pommes frites | Pommes frites | ≈ 20 min | ≈ 180 °C
Die Laufzeit des Programms Pommes frites sollte auf jeden Fall um ≈ 5–10 min erhöht werden: Andernfalls bleiben die Pommes frites nämlich in weiten Teilen sehr hell und weich; lediglich ganz wenige von ihnen erhalten eine leicht knusprige Kruste, die auch nur geringfügig gebräunt ist.
Chicken Wings | manuelle Einstellung | ≈ 16 min | ≈ 200 °C
Wenn man Chicken Wings zubereitet, sollte man die Garparameter manuell einstellen oder zumindest die Laufzeit des Geflügel-Programms etwas verringern, da die Speisen andernfalls zu trocken werden. Beachtet man dies, werden die Chicken Wings vorzüglich: Ihre Kruste wird appetitlich, wenn auch ein wenig unregelmäßig gebräunt; ihr Inneres ist noch zart und saftig.
Paprika | Gemüse | ≈ 10 min | ≈ 180 °C
Gerade wenn man geringere Mengen an Paprika zubereitet, sollte man die Laufzeit des Programms Gemüse auf 10 min beschränken: Andernfalls verbrennt das Gargut nämlich großflächig. Mit verminderter Gardauer erhält die Paprika außen teilweise appetitliche Röstaromen, während sie zugleich bissfest bleibt.
Russell Hobbs
Satisfry Air 8,3L (27630-56)

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 32,4 × 40,6 × 32,3 cm
- Volumen d. Garkorbs (Vmax): ≈ 8,3 l
- Temperaturen: ≈ 40–200 °C (in 5-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten)
- Garprogramme: 9 (Aufwärmen; Backen; Dörren; Fisch; Gemüse; Hähnchen; Pizza; Pommes; Steak)
Pro
- bereitet v. a. Fleisch & Geflügel ansprechend zu
- sehr großer Garkorb
Contra
- mühsame Aktivierung der Garprogramme
Diese Heißluftfritteuse misst ≈ 32,4 × 40,6 × 32,3 cm (Bmax × Tmax × Hmax) und gehört mit einem Gewicht von ≈ 5,3 kg zu den leichteren Modellen im Test. Deshalb lässt sie sich gut umhertragen und an eine andere Stelle transportieren. Die Schublade des Garkorbs schließt nicht bündig mit dem Gehäuse ab; daher entsteht in diesem Bereich eine relativ scharfe Kante, von der jedoch keinerlei Verletzungsgefahr ausgeht. Ansonsten ist das Modell mit Ausnahme von ein paar Spaltmaßen hochwertig verarbeitet; vor allem besteht sein Gehäuse aus soliden Materialien, weshalb es äußeren Krafteinwirkungen schadlos standhält. Selbst bei stärkeren Stößen kippt die Heißluftfritteuse nicht um, sondern verrutscht höchstens um ein paar Zentimeter; ihre vier gummierten Standfüße verleihen ihr sicheren Halt auf der Arbeitsplatte. Der Garkorb ist so groß wie bei keinem anderen Modell, das wir dieses Mal getestet haben: Mit einem Fassungsvermögen von ≈ 8,3 l bietet er enormen Speisemengen Platz, sodass man mit einer Portion mehrere Personen zugleich bedienen kann. Das einzige Zubehörteil stellt ein Grillrost dar, der leider ein wenig wackelig ist. Es sind sieben Touchelemente vorhanden, über die sich mit dem Modell interagieren lässt. An ihnen gibt es nichts zu kritisieren: Sie sind groß, gut erreichbar und reagieren zuverlässig auf eine Berührung. Das Display überzeugt ebenfalls: Es stellt seinen Inhalt groß, hell und daher gut erkennbar dar. Die Temperatur lässt sich manuell in einer Spanne von ≈ 40–200 °C (in 5-°C-Schritten) einstellen; größere Änderungen lassen sich schnell vornehmen, indem man das Touchelement einfach längere Zeit berührt. Das ist auch bei der Einstellung der Gardauer möglich; hierbei liegt das Spektrum der Werte bei ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten). Darüber hinaus sind natürlich auch Garprogramme vorhanden, in denen das Modell die Garparameter selbstständig in Abhängigkeit von der jeweiligen Speise vorschlägt. Immerhin neun solcher Programme werden geboten. Garkorb und Grillrost können prinzipiell in die Spülmaschine gegeben werden, empfohlen wird allerdings die Reinigung von Hand. Mit ihr hat man nicht allzu viel Mühe; nur Rückstände fettiger Speisen erweisen sich als hartnäckig.
Die Symbole der Automatikprogramme sind meist sofort verständlich, leuchten aber etwas schwach. Noch schwerer wiegt indes, dass man sie intuitiv für Touchelemente hält und sie berührt, worauf keine Reaktion erfolgt. Stattdessen muss man etwas umständlich mit einem Touchelement durch die Liste der Programme durchschalten, bis man das gewünschte ausgewählt hat.
Auch bei dieser Heißluftfritteuse befinden sich weder am Garkorb selbst noch an der Oberseite ihres Gehäuses Fenster, durch die man in den Garraum schauen könnte. Daher muss man den Garkorb im Betrieb ggf. mehrfach herausziehen, um den Garfortschritt zu beurteilen; das ist nicht nur etwas unbequem, sondern auch mit Wärmeverlust verbunden.
Die eingestellte Zieltemperatur (≈ 200 °C) wird an keiner Stelle erreicht: Unmittelbar am Grillrost haben wir höchstens ≈ 196,8 °C gemessen, wobei der Minimalwert nach dem Aufheizen aufgrund der starken Schwankungen bei nur ≈ 182,8 °C lag; im Durchschnitt herrschen ≈ 190,0 °C vor. In welcher Höhe sich die Speisen über dem Grillrost befinden, ist beinahe irrelevant, weil auch ≈ 3 cm oberhalb von ihm beinahe die gleichen Temperaturen erreicht werden: Durchschnittlich betragen sie ≈ 187,4 °C, wobei die Schwankungen im zeitlichen Verlauf auch hier beträchtlich sind (≈ 181,6–193,8 °C).
Die Garresultate im Überblick
Pommes frites | Pommes | ≈ 22 min | ≈ 200 °C
Die Pommes frites werden im Großen und Ganzen ansprechend zubereitet. Sie erhalten eine knusprige Kruste, die jedoch nur relativ schwach gebräunt ist; dieser Makel lässt sich beheben, indem man die Gardauer des Programms um ≈ 5 min erhöht. Zudem sollte man darauf achten, die Speisen während der Zubereitung gründlich zu durchmischen, da sie andernfalls sehr ungleichmäßig gegart werden.
Chicken Wings | manuelle Einstellung | ≈ 16 min | ≈ 200 °C
Mit den manuell eingestellten Werten von Gartemperatur und -dauer gelingen Chicken Wings vorzüglich: Ihre Kruste ist zwar nicht völlig gleichmäßig gebräunt, an den meisten Stellen aber wunderbar knusprig, ohne verbrannt zu sein; das Geflügel trocknet außerdem nicht aus. Hierzu kommt es hingegen sehr schnell, wenn man stattdessen das Hähnchen-Programm verwendet.
Paprika | Gemüse | ≈ 12 min | ≈ 190 °C
Auch bei der Zubereitung von Gemüse kann man sich nicht vollkommen auf das entsprechende Programm verlassen: Im Test wurden die Paprikastücke mitunter etwas zu stark erhitzt, sodass sie weich wurden und sich ihr Äußeres stellenweise sehr dunkel färbte. Das Ausmaß der Verbrennungen hielt sich jedoch noch in Grenzen, sodass man die Paprika bedenkenlos verzehren konnte.
UNOLD
58695 Heißluftfritteuse GLAS

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 23,8 × 29,5 × 28,9 cm
- Volumen d. Garkorbs (Vmax): ≈ 3,5 l
- Temperaturen: ≈ 65–200 °C (in 5-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten)
- Garprogramme: 9 (Auftauen; Brot; Chicken Wings; Dörren; Kartoffeln; Pommes frites; Shrimps; Steak; Würstchen)
Pro
- bereitet v. a. Fleisch & Gemüse ansprechend zu
- einfache Reinigung (auch von Hand)
- umfangreiches Zubehör
Contra
- sehr kleiner Garkorb
- voreingestellte Laufzeit des Pommes frites-Programms deutlich zu kurz
Diese in vielerlei Hinsicht ungewöhnliche Heißluftfritteuse ist sehr klein: Sie misst lediglich ≈ 23,8 × 29,5 × 28,9 cm (Bmax × Tmax × Hmax) und findet daher in wohl jeder Küche problemlos Platz. Ihr Gewicht fällt sehr niedrig aus (≈ 3,8 kg), sodass man sie bequem an einen anderen Ort tragen kann. Sie ist rundum hochwertig verarbeitet: Gerade das Gehäuse ist sehr stabil und weist nur vereinzelt kleinere Spaltmaße auf. Die Streben der beiden Grillroste geben auf Druck allerdings ein wenig nach; bei normaler Belastung werden sie jedoch keinesfalls beschädigt. Wenn man kräftig vor das Modell stößt, kann es im ungünstigsten Fall umkippen; hierzu dürfte es in der Praxis aber nur sehr selten kommen. Die vier gummierten Standfüße verhindern zuverlässig, dass die Heißluftfritteuse unbeabsichtigt verrutscht. Mit einem Volumen von ≈ 3,5 l fällt der Garkorb überschaubar aus; in ihm lassen sich daher nur kleinere Speisemengen gleichzeitig zubereiten. Er besteht vollständig aus Glas, sodass man aus allen Winkeln einen Blick auf seinen Inhalt werfen und den Garfortschritt begutachten kann; da er sich deutlich stärker erhitzt als ein Garkorb aus Kunststoff und Metall, ist beim Umgang mit ihm etwas Vorsicht angeraten. Das Bedienpanel befindet sich an der Modelloberseite, sodass man die Anzeigen nicht unbedingt aus größerer Entfernung ablesen kann. Immerhin ist das Display qualitativ hochwertig und stellt seinen Inhalt hell sowie sehr groß dar. An den Touchelementen gibt es ebenfalls nichts auszusetzen: Sie sind gut erreichbar und sprechen auf eine Berührung unverzüglich an. Bei der Gartemperatur hat man die Wahl aus einem Spektrum von ≈ 65–200 °C (in 5-°C-Schritten), sodass sich keine allzu niedrigen Werte einstellen lassen. Die Spanne der Gardauern (≈ 1–60 min, in 1-min-Schritten) gleicht hingegen derjenigen der meisten übrigen Modelle. Temperatur und Dauer lassen sich übrigens sehr schnell so anpassen, wie man es benötigt, auch wenn man größere Veränderungen vornehmen möchte. Die Reinigung von Hand fällt überraschend einfach; selbst aus den Öffnungen der Grillroste lassen sich Speisereste ohne große Mühe entfernen. Sämtliche Teile, die in Kontakt mit Lebensmitteln kommen, dürfen außerdem in die Spülmaschine gegeben werden.
Das Bedienpanel ist eigentlich sehr übersichtlich gestaltet. Problematisch ist allerdings, dass man die Symbole der neun Programme intuitiv für Touchelemente hält; wenn man sie berührt, um das Programm anzuwählen, geschieht jedoch nichts. Stattdessen muss man über ein richtiges Touchelement durch die Programme hindurchschalten, was etwas Zeit in Anspruch nimmt.
Der Lieferumfang fällt überraschend groß aus: Er beinhaltet zunächst zwei Grillroste, die sich in ihrer Höhe unterscheiden (≈ 1,5 vs. ≈ 4,9 cm); das ermöglicht es, Speisen auf zwei Ebenen gleichzeitig zu garen. Will man den heißen Garkorb abstellen, sollte man zuvor die Silikonmatte unterlegen, um die Arbeitsplatte zu schonen. Zuletzt ist noch ein Rezeptheft vorhanden.
Die Temperaturen im Garraum schwanken sehr stark, und zwar sowohl im zeitlichen Verlauf als auch in Abhängigkeit von der Höhe über dem Grillrost. Direkt an diesem werden die angepeilten ≈ 200 °C mit durchschnittlich ≈ 179,8 °C deutlich unterschritten; nach dem Aufheizen bewegten sie sich in einem Bereich von ≈ 165,9–195,6 °C und näherten sich immerhin punktuell dem Zielwert an. Dieser wurde ≈ 3 cm oberhalb des Grillrosts mitunter deutlich übertroffen: Hier haben wir maximal ≈ 220,8 °C gemessen. Der Minimalwert lag mit ≈ 179,8 °C stark darunter, sodass wir eine Durchschnittstemperatur von ≈ 190,6 °C ermittelten.
Die Garresultate im Überblick
Pommes frites | Pommes frites | ≈ 12 min | ≈ 180 °C
Gerade bei Pommes frites sollte man lediglich sehr kleine Portionen gleichzeitig zubereiten: Nur dann werden sie nämlich knusprig frittiert, während größere Mengen nach Abschluss des Programms deutlich zu hell und noch sehr weich sind. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Laufzeit des Programms deutlich auf ≈ 30 min zu erhöhen.
Chicken Wings | Chicken Wings | ≈ 12 min | ≈ 200 °C
Bei Chicken Wings empfiehlt sich das entsprechende Programm hingegen ohne Einschränkungen. Das Geflügel erhält eine knusprige, braune Kruste, die an keiner Stelle verbrennt. Sein Inneres trocknet keinesfalls aus, sondern bleibt sehr saftig – besser kann man sich Chicken Wings kaum vorstellen.
Paprika | manuelle Einstellung | ≈ 12 min | ≈ 175 °C
Auch bei der Zubereitung von Gemüse kann die Heißluftfritteuse überzeugen, wenngleich es überrascht, dass hierfür kein eigenes Programm vorhanden ist. Mit den von uns gewählten Einstellungen wurden die Paprikastücke vollständig durchgegart und blieben dabei sehr bissfest. Dass ihr Äußeres vereinzelt anbrannte, machte sich geschmacklich nicht bemerkbar.
CASO Design
AirFry 6.0

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 26,5 × 38,9 × 28,0 cm
- Volumen d. Garkorbs (Vmax): ≈ 6,0 l
- Temperaturen: ≈ 50–200 °C (in 5-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten)
- Garprogramme: 8 (Aufwärmen; Fisch; Gebäck; Gemüse; Hähnchen; Pizza & Co.; Pommes; Steak)
Pro
- einfach zu reinigen
- ordentliche Ergebnisse bei der Zubereitung von Fleisch & Geflügel
Contra
- etwas mühsame Bedienung
- geringes Volumen des Garkorbs
Die Maße der AirFry 6.0 fallen überraschend gering aus: Mit ≈ 26,5 × 38,9 × 28,0 cm (Bmax × Tmax × Hmax) ist das Modell so kompakt, dass es auch in kleineren Küchen Platz findet. Sein Gewicht liegt bei nur ≈ 3,9 kg und macht sich daher beim Transport kaum bemerkbar. Obwohl sich das Gehäuse an manchen Stellen mit den Fingern eindrücken lässt, ist es so stabil, dass es nicht beschädigt werden kann. Auch sonst ist die Heißluftfritteuse hochwertig verarbeitet; dass stellenweise ein paar Spaltmaße vorhanden sind, dürfte niemanden ernsthaft stören. Vier gummierte Standfüße sorgen dafür, dass das Modell auch dann nur ein wenig verrutscht, wenn man kräftig vor es stößt; dabei besteht niemals die Gefahr, dass es umkippt. Das Fassungsvermögen des Garkorbs fällt mit ≈ 6,0 l nicht allzu groß aus; dies ist natürlich auch den geringen Maßen der Heißluftfritteuse geschuldet. Der Lieferumfang beinhaltet lediglich einen Grillrost, der zunächst etwas fragil anmutet, tatsächlich aber bedenkenlos belastet werden kann. Es sind lediglich sechs Touchelemente vorhanden, die gut erreichbar sind und immer ohne Verzögerung ansprechen. Dass man das Modell über das Touchelement ein- und ausschaltet, mit dem man auch den Betrieb startet und stoppt, macht die Bedienung manchmal ein wenig umständlich. Immerhin leuchtet das Display sehr hell und stellt seinen Inhalt so groß dar, dass man ihn auch aus der Distanz gut ablesen kann. Die Gartemperatur lässt sich in einer Spanne von ≈ 50–200 °C (in 5-°C-Schritten) einstellen; bei der Gardauer sind Werte innerhalb von ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten) möglich. Um größere Veränderungen bei diesen Parametern vorzunehmen, muss man das entsprechende Touchelement nicht unbedingt mehrfach betätigen, sondern kann es auch für längere Zeit berühren; trotzdem dauert es mitunter etwas, bis der gewünschte Wert erreicht ist. Auch acht Garprogramme sind vorhanden, die sich jedoch nicht direkt anwählen lassen; stattdessen muss man immer durch die Liste der Programme durchschalten, bis man das gewünschte erreicht hat. Die Reinigung fällt erfreulich leicht: Grillrost und Garkorb dürfen nämlich in die Spülmaschine gegeben werden, und auch wenn man Speiserückstände stattdessen von Hand beseitigt, bedeutet das keinen allzu hohen Aufwand.
Die Symbole der Automatikprogramme sind etwas unscheinbar und lassen sich nicht in allen Situationen gleich erkennen. Gerade wenn man mit dem Modell noch nicht so sehr vertraut ist, verwechselt man sie schnell mit den Touchelementen und möchte sie berühren, um ein Programm anzuwählen.
Um den Grillrost zu entnehmen, braucht es nur wenig Kraft. Dennoch sitzt er so fest im Garkorb, dass er nicht unbeabsichtigt herausfällt, wenn man den Korb neigt und seinen Inhalt ausschüttet. Das ist längst nicht bei allen Modellen der Fall.
Nur unmittelbar am Grillrost wird die Zieltemperatur (≈ 200 °C) kurzzeitig erreicht: Hier können es bis zu ≈ 200,6 °C werden, wobei sich die Hitze im zeitlichen Verlauf nicht allzu stark ändert. Daher liegt der niedrigste nach dem Aufheizen ermittelte Wert bei ≈ 194,3 °C, wobei durchschnittlich ≈ 197,6 °C vorherrschen. ≈ 3 cm oberhalb des Grillrosts liegen die Temperaturen im Durchschnitt mit ≈ 192,9 °C nur etwas niedriger, was sich in der Praxis kaum bemerkbar machen dürfte; auch in diesem Bereich schwanken sie nur geringfügig (≈ 190,8–195,2 °C).
Die Garresultate im Überblick
Pommes frites | Pommes | ≈ 30 min | ≈ 200 °C
Selbst wenn man die Pommes frites während der Zubereitung mehrmals gründlich durchmischt, werden sie alles andere als einheitlich gegart: Am Ende ist ein Teil von ihnen sehr knusprig und mitunter sogar schon zu dunkel, während der andere Teil sehr hell und weich ist. Für ein besseres Ergebnis empfiehlt es sich, die Pommes frites in zwei Portionen nacheinander zuzubereiten.
Chicken Wings | Hähnchen | ≈ 10 min | ≈ 180 °C
Deutlich mehr konnte uns das Modell bei der Zubereitung von Chicken Wings überzeugen: Diese erhielten im Test immer eine ansprechende und knusprige Kruste, deren Bräunung nur ein wenig unregelmäßig ausfiel. Gerade weil das Geflügel in seinem Inneren saftig blieb, war es schließlich sehr schmackhaft.
Paprika | Gemüse | ≈ 15 min | ≈ 170 °C
In vielen Fällen ist es nötig, die Laufzeit des Gemüse-Programms zu verringern: Andernfalls kommt es nämlich schnell dazu, dass das Gargut verbrennt. Im Test haben wir das am Beispiel von Paprikastücken feststellen können, die selbst nach einer reduzierten Dauer von ≈ 15 min deutlich zu weich wurden und außen teilweise verbrannten.
Princess
182257 SlimFry Airfryer

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 26,0 × 42,0 × 29,2 cm
- Volumen d. Garkorbs (Vmax): ≈ 8,0 l
- Temperaturen: ≈ 80–200 °C (in 5-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten)
- Garprogramme: 8 (Brot; Fisch; Garnele; Gemüse; Hähnchenschenkel; Pommes frites; Steak; Warmhalten)
Pro
- großer Garkorb
- ordentliche Resultate bei der Zubereitung von Fleisch & Geflügel
Contra
- erhitzt manche Speisen sehr ungleichmäßig
Diese Heißluftfritteuse misst ≈ 26,0 × 42,0 × 29,2 cm (Bmax × Tmax × Hmax). Ihr Gewicht liegt bei ≈ 5,3 kg: Damit ist das Modell so leicht, dass es sich mühelos transportieren lässt. Es ist leider nicht ganz makellos verarbeitet: An mehreren Stellen befinden sich größere Spaltmaße und am Übergang zwischen Garkorb und Gehäuse gibt es eine relativ scharfe Kante, von der jedoch keine ernsthafte Verletzungsgefahr ausgeht; obendrein sind die verwendeten Materialien nicht völlig solide und lassen sich leicht eindrücken. Alles in allem ist die Heißluftfritteuse jedoch so stabil, dass sie bei normalem Gebrauch keinen Schaden nimmt. Ihre vier gummierten Standfüße verhindern, dass sie bei Stößen allzu weit über den Untergrund rutscht; nur im ungünstigsten Fall kippt sie dabei um. Der Garkorb ist einer der größten in diesem Test: Er bietet ein Volumen von ≈ 8,0 l. Der Grillrost stellt das einzige Zubehörteil dar; er besteht aus dünnem Metall und wirkt daher nicht wirklich stabil. Die 16 Touchelemente reagieren nicht immer bei der ersten Berührung; immerhin lassen sie sich problemlos erreichen, wenn man vor dem Modell steht. Das Display überzeugt nahezu ohne Einschränkungen: Es stellt seinen Inhalt sehr groß, hell und daher gut ablesbar dar. Besonders praktisch ist, dass im laufenden Betrieb die Gartemperatur und die Restlaufzeit gleichzeitig angezeigt werden; bei den meisten Heißluftfritteusen sind diese Werte nur abwechselnd sichtbar, sodass man manchmal ein paar Sekunden warten muss, bis der gewünschte erscheint. Bei der Temperatureinstellung hat man die Wahl aus einem Spektrum von ≈ 80–200 °C (in 5-°C-Schritten); die Gardauer lässt sich – wie bei den meisten im Test vertretenen Modellen – in einer Spanne von ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten) festlegen. Auch acht Garprogramme werden geboten. Wenn man die optionale Vorheizen-Funktion aktiviert, erhält man einen Hinweis, sobald der Garraum die Zieltemperatur erreicht hat; dann kann man die Speisen erst hinzufügen, wenn die passende Hitze vorherrscht. Weil es manchmal etwas mühsam ist, Speiserückstände von Hand aus den Öffnungen des Grillrosts zu entfernen, ist es sehr zu begrüßen, dass man diesen wie auch den Garkorb in der Spülmaschine reinigen darf.
Die vielfarbigen Programmsymbole sind hervorragend sichtbar und verständlich, sodass man unmittelbar erkennt, welches man anwählen muss. Im Gegensatz dazu sind die Touchelemente der Vorheizen-Funktion und des Warmhalten-Programms deutlich abstrakter beschriftet; die hier befindlichen Symbole sind deshalb alles andere als eindeutig.
Ungewöhnlich: Ehe man den Garkorb aus der Heißluftfritteuse herausziehen kann, muss man diese Taste an seinem Griff betätigen, um ihn zu entriegeln. Auf diese Weise wird effektiv verhindert, dass der Garkorb versehentlich aus dem Modell herausrutscht. Die Taste ist zwar leichtgängig, verhakt sich aber manchmal und lässt sich dann nicht beim ersten Versuch eindrücken.
An der Temperaturentwicklung im Garraum gibt es nichts auszusetzen: Die Zieltemperatur von ≈ 200 °C wird an allen Stellen erreicht und nur geringfügig überschritten. Direkt am Grillrost sind im Durchschnitt ≈ 204,3 °C messbar, ≈ 3 cm darüber ≈ 204,6 °C; in verschiedenen Höhen herrschen also sehr ähnliche Temperaturen. Großartig ist außerdem, dass diese Temperaturen im zeitlichen Verlauf kaum schwanken: Am Grillrost bewegen sie sich in einem Bereich von ≈ 201,6–206,3 °C, während es ≈ 3 cm höher ≈ 200,7–206,9 °C sind. Wie sich im Test gezeigt hat, garantiert all dies jedoch leider keine starken Garresultate.
Die Garresultate im Überblick
Pommes frites | Pommes frites | ≈ 20 min | ≈ 200 °C
Die Pommes frites werden nur sehr ungleichmäßig erhitzt, selbst wenn man sie während der Zubereitung mehrfach durchmischt. Daher sind nach Abschluss des Garvorgangs einige von ihnen knusprig gebräunt, andere aber noch weiß und deutlich zu weich. Wenn man die Menge der Pommes frites reduziert, fällt das Ergebnis nur etwas gleichmäßiger aus.
Chicken Wings | manuelle Einstellung | ≈ 16 min | ≈ 200 °C
Bei Chicken Wings ergibt sich ein ähnliches Bild: Auch sie werden nicht einheitlich gebräunt; während gerade die nach außen abstehenden Teile der Kruste sehr dunkel werden und mitunter sogar verbrennen, bleiben andere sehr hell und weich. Der Genuss wird dadurch jedoch noch nicht allzu sehr geschmälert.
Paprika | Gemüse | ≈ 10 min | ≈ 150 °C
Das Gemüse-Programm nimmt kaum Zeit in Anspruch, was in diesem Fall jedoch keinen Vorteil darstellt: Die Paprika wird zwar vollkommen durcherhitzt, erhält aber so gut wie keine Röstaromen, was auch der geringen Gartemperatur zuzuschreiben ist. Daher sollte man die vorab eingestellten Garparameter anpassen, um ein besseres Ergebnis zu erhalten.
Tristar
FR-9418

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 32,3 × 41,5 × 31,5 cm
- Volumen d. Garkorbs (Vmax): ≈ 8,0 l
- Temperaturen: ≈ 80–210 °C (in 5-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten)
- Garprogramme: 9 (Auftauen; Aufwärmen; Fisch; Geflügel; Gemüse; Kuchen; Pizza; Pommes frites; Steak)
Pro
- sehr großer Garkorb
Contra
- Garkorb & Grillrost nicht spülmaschinenfest
- mühsame Bedienung
- schwache Leistung der Garprogramme
Mit Maßen von ≈ 32,3 × 41,5 × 31,5 cm (Bmax × Tmax × Hmax) fällt die FR-9418 recht groß aus. Angesichts dessen stellt ihr verhältnismäßig niedriges Gewicht von ≈ 5,3 kg eine angenehme Überraschung dar: Man kann die Heißluftfritteuse ohne nennenswerte Anstrengung hochheben und an eine andere Stelle tragen. Sie ist so stabil, dass sie alltäglichen Belastungen zuverlässig standhält; trotzdem weist ihre Verarbeitung einige Mängel auf: An mehreren Stellen befinden sich unregelmäßige Spaltmaße und schärfere Kanten; die Schublade des Garkorbs schließt nicht bündig mit dem Gehäuse ab. Immerhin verhindern die vier gummierten Standfüße zuverlässig, dass das Modell umkippt oder stark verrutscht, wenn man gegen es stößt. Einen weiteren Vorteil stellt der große Garkorb dar: Mit einem Volumen von ≈ 8,0 l bietet er ansehnlichen Speisemengen gleichzeitig Platz. Spezialzubehör ist nicht vorhanden; der Lieferumfang beinhaltet lediglich einen Grillrost, der etwas fragil wirkt. Auf den ersten Blick erscheint das Bedienpanel etwas unübersichtlich, sodass man sich gerade anfänglich nicht sofort in ihm zurechtfindet. Es beinhaltet acht Touchelemente, die sich tadellos verwenden lassen und zuverlässig ansprechen; leider wird eine Interaktion nicht über einen Signalton bestätigt, sodass man keine akustische Rückmeldung darüber erhält. Das große und hell leuchtende Display kann aus verschiedenen Winkeln und auch aus mehreren Schritten Entfernung gut abgelesen werden. Das Temperaturspektrum, aus dem sich wählen lässt, beträgt ≈ 80–210 °C (in 5-°C-Schritten); den Timer kann man in einer Zeitspanne von ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten) einstellen. Um größere Anpassungen der Dauer oder der Temperatur vorzunehmen, genügt es, das entsprechende Bedienelement längere Zeit zu berühren; dann ändern sich die Werte sehr schnell. In den neun Garprogrammen nimmt das Modell die Einstellung der Garparameter selbstständig vor. Weitere Funktionen sind nicht vorhanden. Bei der Reinigung des Grillrosts tauchen ein paar Probleme auf: Seine Öffnungen sind nämlich so klein, dass sich hier festsitzende Speisereste nur mühsam beseitigen lassen. Das ist vor allem deshalb ärgerlich, weil weder der Grillrost noch der Garkorb spülmaschinenfest sind.
Die im Bedienpanel vorhandenen Symbole sind allesamt gut erkennbar und gleich verständlich. Wie bei vielen Modellen können die Programmsymbole auch hier jedoch für Touchelemente gehalten werden: Berührt man sie, geschieht nichts; stattdessen muss man über ein eigenes Touchelement durch die Reihe der Programme hindurchschalten.
Weil sich keine Sichtfenster in der Wand des Gehäuses oder des Garkorbs befinden, kann man während des Betriebs nicht ohne Weiteres einen Blick auf die Speisen im Garraum werfen. Das ist erst möglich, nachdem man den Korb herausgezogen hat, wobei etwas von der Wärme aus dem Inneren des Modells entweicht.
Die eingestellten Temperaturen werden regelmäßig überschritten, teils sogar deutlich. Wenn wir einen Zielwert von ≈ 200 °C vorgaben, herrschten direkt am Grillrost durchschnittlich ≈ 208,5 °C, wobei punktuell bis zu ≈ 212,0 °C erreicht wurden; der nach dem Aufheizen gemessene Minimalwert lag mit ≈ 204,4 °C immerhin nicht allzu weit darunter. In einer Höhe von ≈ 3 cm über dem Grillrost blieben die Temperaturen nur etwas niedriger: Im Durchschnitt waren es ≈ 204,1 °C, wobei sie im zeitlichen Verlauf zwischen ≈ 200,4 und ≈ 206,7 °C schwankten.
Die Garresultate im Überblick
Pommes frites | Pommes frites | ≈ 15 min | ≈ 200 °C
Das Garprogramm Pommes frites nimmt nur ≈ 15 min in Anspruch. Das ist viel zu kurz, um sämtliche Pommes frites ansprechend zuzubereiten. Die meisten von ihnen sind daher nach Abschluss des Garvorgangs deutlich zu hell und zu weich; nur eine Handvoll von ihnen erhält eine appetitliche braune Kruste. Für ein besseres Resultat empfiehlt sich eine Verdopplung der Garzeit.
Chicken Wings | Geflügel | ≈ 20 min | ≈ 180 °C
Das Geflügel-Programm nimmt hingegen 20 min in Anspruch und eignet sich daher nur für viele Chicken Wings auf einmal. Bei kleineren Mengen sollte man die Gardauer mindestens halbieren, doch auch dann muss man vorsichtig sein: Die Kruste des Geflügels wird nämlich schnell zu dunkel und kann rasch verbrennen.
Paprika | manuelle Einstellung | ≈ 12 min | ≈ 175 °C
Dass kein Programm für die Zubereitung von Paprika vorhanden ist, überrascht angesichts des Funktionsumfangs sehr. Daher muss man zumindest in diesem Fall Temperatur und Dauer von Hand einstellen, wofür es etwas Übung braucht: Ansonsten verbrennt die Paprika nämlich schnell. Davon abgesehen gerät sie vorzüglich.
ETA
Fritta Ultima ETA716890000

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 28,7 × 46,8 × 27,8 cm
- Volumen d. Garkorbs (Vmax): ≈ 6,5 l
- Temperaturen: ≈ 80–200 °C (in 5-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten)
- Garprogramme: 12 (Aufwärmen; Backen; Braten; Eier; Fisch; Fleisch; Geflügel; Gemüse; Grillen; Heißluft; Pommes (gefrorene); Steak)
Pro
- 12 Garprogramme vorhanden
Contra
- Garkorb & Grillrost nicht spülmaschinenfest
- eher kleiner Garkorb
- mühsame Bedienung
- unzuverlässige Garprogramme
Die Heißluftfritteuse von ETA verfügt über Maße von ≈ 28,7 × 46,8 × 27,8 cm (Bmax × Tmax × Hmax). Sie wiegt ≈ 6,2 kg und ist damit noch nicht so schwer, dass ihr Transport allzu viel Mühe bereiten würde. Am Modell finden sich einige ungleichmäßige Spaltmaße sowie schärfere Kanten; an letzteren kann man sich jedoch nicht verletzen. Das Gehäuse besteht aus relativ weichem Kunststoff, welcher sich stellenweise mit den Fingern eindrücken lässt; bei normalem Gebrauch sind Beschädigungen dennoch ausgeschlossen. Selbst wenn man kräftig gegen die Heißluftfritteuse stößt, kippt sie nicht um; dank ihrer vier gummierten Standfüße rutscht sie nur ein paar Zentimeter über die Arbeitsplatte. Das Volumen des Garkorbs fällt mit ≈ 6,5 l nicht allzu umfangreich aus; größere Portionen muss man daher gegebenenfalls in zwei aufeinanderfolgenden Garvorgängen zubereiten. Im Lieferumfang ist lediglich ein Grillrost enthalten, der stellenweise aus dünnem, biegsamem Metall besteht; trotzdem lässt er sich bedenkenlos belasten, ohne dass er Schaden nimmt. Die sieben Touchelemente reagieren nicht immer zuverlässig, sodass man eine Interaktion relativ häufig wiederholen muss; dafür kann man sie problemlos mit dem Finger erreichen. Auf ihnen befinden sich helle und gut verständliche Symbole. Auch das Display leuchtet sehr hell, wirkt allerdings ein wenig schlicht; trotzdem stellt es seinen Inhalt deutlich dar. Die Gartemperatur lässt sich innerhalb eines Spektrums von ≈ 80–200 °C (in 5-°C-Schritten) einstellen; bei der Gardauer hat man die Wahl aus einer Spanne von ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten). Bemerkenswert ist die Zahl der Garprogramme: Hiervon sind zwölf vorhanden und damit etwas mehr als bei den meisten übrigen Modellen im Test; die von den Programmen vorgeschlagenen Garparameter lassen sich natürlich noch manuell anpassen. Auch größere Änderungen kann man dabei vornehmen, ohne allzu viel Geduld aufbringen zu müssen: Wenn man das entsprechende Touchelement nämlich für längere Zeit berührt, ändern sich die jeweiligen Werte sehr schnell. Weder der Garkorb noch der Grillrost dürfen in der Spülmaschine gereinigt werden. Zum Glück bedeutet es überraschend wenig Aufwand, sie von Hand zu säubern.
Links und rechts des Displays befinden sich die Symbole der Garprogramme, die etwas klein ausfallen und nicht alle gleich verständlich sind. Obwohl es zunächst so erscheinen mag, kann man sie nicht einfach berühren, um das gewünschte Programm zu aktivieren: Stattdessen muss man mit einem Touchelement durch die Liste der Programme hindurchschalten.
Diese Heißluftfritteuse verfügt sogar über gleich zwei verschiedene Sichtfenster, von denen sich eines an der Front des Garkorbs und das andere an der Gehäuseoberseite befindet. Dadurch kann man die Speisen jederzeit aus verschiedenen Winkeln begutachten und den Garfortschritt umso besser beurteilen.
Die eingestellte Temperatur von ≈ 200 °C wird weit unterschritten: Direkt am Grillrost beträgt der Maximalwert ≈ 186,0 °C, wobei aufgrund der guten Temperaturstabilität ein Minimalwert von ≈ 180,0 °C auftrat; im Durchschnitt werden hier ≈ 183,7 °C erreicht. ≈ 3 cm oberhalb des Grillrosts sind die Temperaturen sehr ähnlich, sodass es beinahe gleichgültig ist, wo die Speisen zu liegen kommen: Hier herrschen durchschnittlich ≈ 181,1 °C, wobei der Wert zwischen ≈ 178,0 und ≈ 182,6 °C schwankt.
Die Garresultate im Überblick
Pommes frites | Pommes (gefrorene) | ≈ 20 min | ≈ 200 °C
Es empfiehlt sich allemal, die Laufzeit des Programms Pommes (gefrorene) auf ≈ 30 min zu erhöhen: Andernfalls werden die Pommes frites zwar vollständig durcherhitzt, bleiben außen aber größtenteils viel zu weich und zu hell. Nur ganz wenige von ihnen weisen eine leicht gebräunte Kruste auf, die jedoch alles andere als knusprig ist.
Chicken Wings | manuelle Einstellung | ≈ 16 min | ≈ 200 °C
Ähnlich verhält es sich bei Chicken Wings: Sie werden zumindest stellenweise ansprechend gebräunt, erhalten jedoch keine knusprige Kruste. Immerhin bleiben sie in ihrem Inneren sehr saftig und trocknen nicht aus. Hierzu kann es hingegen kommen, wenn man anstatt der manuellen Einstellungen das Geflügel-Programm verwendet, das sich daher nur bei größeren Speisemengen empfiehlt.
Paprika | Gemüse | ≈ 10 min | ≈ 180 °C
Auch das Gemüse-Programm erzielt nicht die gewünschten Resultate. Gerade aufgrund seiner geringen Laufzeit werden die Paprikastücke außen nur an wenigen kleinen Stellen gebräunt. Da dies selbst bei kleineren Speisemengen regelmäßig passiert, sollte man die Garparameter auf jeden Fall manuell anpassen.
Technische Daten
| Hersteller Modell |
Tefal EASY FRY SMART & SILENCE EY5728 |
Philips Steam Airfryer 5000 Series NA547/07 |
ROMMELSBACHER FRH 1850 |
Tefal EASY FRY INFRARED EY8328 |
Braun MultiFry 5 Heißluftfritteuse HF 5055I BK |
GASTROBACK MULTI-HEISSLUFTFRITTEUSE HEAT & CRISP FAMILY 8 L, Artikel-Nr.: 42585 |
Hisense HAF2100DCD |
Bosch MAF462B0 |
Russell Hobbs Satisfry Air 8,3L (27630-56) |
UNOLD 58695 Heißluftfritteuse GLAS |
CASO Design AirFry 6.0 |
Princess 182257 SlimFry Airfryer |
Tristar FR-9418 |
ETA Fritta Ultima ETA716890000 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Größe, Gewicht usw. | ||||||||||||||
| Größe d. Modells (Bmax × Tmax × Hmax) |
27,9 × 38,8 × 34,6 cm | 33,5 × 45,8 × 31,8 cm | 30,5 × 41,5 × 32,9 cm | 27,0 × 41,7 × 32,4 cm | 27,0 × 38,2 × 33,4 cm | 29,0 × 44,3 × 33,5 cm | 31,0 × 39,8 × 34,8 cm | 26,0 × 36,1 × 33,4 cm | 32,4 × 40,6 × 32,3 cm | 23,8 × 29,5 × 28,9 cm | 26,5 × 38,9 × 28,0 cm | 26,0 × 42,0 × 29,2 cm | 32,3 × 41,5 × 31,5 cm | 28,7 × 46,8 × 27,8 cm |
| Gewicht d. Modells (mmax) |
4,9 kg | 8,7 kg | 6,5 kg | 5,2 kg | 5,2 kg | 5,7 kg | 5,6 kg | 4,9 kg | 5,3 kg | 3,8 kg | 3,9 kg | 5,3 kg | 5,3 kg | 6,2 kg |
| Größe d. Garkorbs (Bmax × Tmax × Hmax) |
21,1 × 21,1 × 12,5 cm | 23,0 × 23,7 × 9,5 cm | 25,8 × 26,1 × 12,8 cm | 22,5 × 26,2 × 13,5 cm | 23,0 × 21,7 × 12,3 cm | 23,8 × 25,5 × 13,5 cm | 25,0 × 25,0 × 13,5 cm | 22,4 × 22,4 × 13,2 cm | 25,8 × 25,5 × 14,0 cm | 19,4 × 19,4 × 12,5 cm | 23,4 × 22,0 × 12,6 cm | 21,5 × 30,6 × 11,9 cm | 25,3 × 25,3 × 13,3 cm | 22,9 × 22,9 × 13,0 cm |
| Volumen d. Garkorbs (Vmax) |
5,0 l | 7,2 l | 7,5 l | 7,0 l | 6,0 l | 8,0 l | 7,7 l | 6,1 l | 8,3 l | 3,5 l | 6,0 l | 8,0 l | 8,0 l | 6,5 l |
| Maße d. Bedienpanels (Bmax × Hmax) |
17,0 × 9,0 cm | 18,5 × 9,0 cm | 12,0 × 8,5 cm | 14,5 × 6,0 cm | 15,0 × 9,5 cm | 12,0 × 5,5 cm | 15,5 × 6,0 cm | 14,5 × 6,5 cm | 14,0 × 5,0 cm | 8,0 × 9,5 cm | 12,5 × 5,0 cm | 16,0 × 6,0 cm | 14,5 × 5,5 cm | 13,5 × 5,0 cm |
| Maße d. Stromkabels (Lmax) |
92 cm | 102 cm | 97 cm | 91 cm | 74 cm | 92 cm | 70 cm | 90 cm | 90 cm | 102 cm | 76 cm | 105 cm | 84 cm | 80 cm |
| Zubehör | ||||||||||||||
| Zubehör vorhanden | Aufbewahrungsdeckel; Grillrost | Innenkorb; Wassertank | Grillrost | Grillrost | – | Gitterrost; Grillrost | Grillrost | Grillrost | Grillrost | Grillrost (hoch); Grillrost (niedrig); Rezeptheft; Silikonmatte | Grillrost | Grillrost | Grillrost | Grillrost |
| Zubehör in der Spülmaschine spülbar | ja | ja | nein | ja | ja | ja | nein | ja | ja | ja | ja | ja | nein | nein |
| Funktionen | ||||||||||||||
| Temperaturen (bei manueller Einstellung) |
40–220 °C (in 5- bzw. 10-°C-Schritten) | 40–200 °C (in 5-°C-Schritten) | 40–230 °C (in 5-°C-Schritten) | 70–200 °C (in 5-°C-Schritten) | 80–220 °C (in 5-°C-Schritten) | 80–200 °C (in 5-°C-Schritten) | 80–200 °C (in 5-°C-Schritten) | 40–200 °C (in 5-°C-Schritten) | 40–200 °C (in 5-°C-Schritten) | 65–200 °C (in 5-°C-Schritten) | 50–200 °C (in 5-°C-Schritten) | 80–200 °C (in 5-°C-Schritten) | 80–210 °C (in 5-°C-Schritten) | 80–200 °C (in 5-°C-Schritten) |
| Timer (bei manueller Einstellung) |
1–600 min (in 1- bzw. 30-min-Schritten) | 1–90 min (in 1-min- bzw. 5-min-Schritten) | 1–60 min (in 1-min-Schritten) | 1–60 min (in 1-min-Schritten) | 1–60 min (in 1-min-Schritten) | 1–60 min (in 1-min-Schritten) | 1–60 min (in 1-min-Schritten) | 1–60 min (in 1-min-Schritten) | 1–60 min (in 1-min-Schritten) | 1–60 min (in 1-min-Schritten) | 1–60 min (in 1-min-Schritten) | 1–60 min (in 1-min-Schritten) | 1–60 min (in 1-min-Schritten) | 1–60 min (in 1-min-Schritten) |
| Garprogramme | 12 Hauptprogramme (Aufwärmen; Dessert; Fisch; Fleisch; Joghurt; Kartoffelspalten; Kuchen; Obst und Gemüse; Pizza; Pommes frites; Teller zum Teilen; Trocknung) | 8 AirFry-Programme (Ei und Frühstück; Fleischkoteletts; Ganzer Fisch; Gemischtes Gemüse; Hähnchenunterschenkel; Hausgemachte Pommes frites; Muffin; Tiefgekühlte Pommes frites); 5 Steam-Programme (Brokkoli; Ganzer Fisch; Hähnchenunterschenkel; Kartoffelwürfel; Knödel); 5 SteamFry-Programme (Blumenkohl; Ganzer Fisch; Hähnchenunterschenkel; Kartoffelwürfel; Knödel); Warmhalten | 10 (Auftauen; Backen; Dörren; Fisch; Geflügel; Gemüse; Grillen; Pommes; Pommes XL; Slow Cook) | 7 (Aufwärmen; Backen; Braten; Dörren; Grillen; Heißluft-Frittieren; Toast) | 7 Air Fry-Programme (Fisch; Fleisch; Geflügel; Gemüse; Pommes frites; TK-Backwaren; TK-Pommes frites); 8 Fast Oven-Programme (Fisch; Fleisch; Geflügel; Gemüse; Kuchen; Pizza; Pommes Frites; Speck) |
9 (Fisch; Garnelen; Gemüse; Hühnchen; Kuchen; Pizza; Pommes frites; Steak; Warmhalten) | 10 (Auftauen; Eiertörtchen; Fisch; Gemüse; Grill; Hühnchen; Pizza; Pommes; Steak; Torte) | 9 (Auftauen; Brot; Fisch; Fleisch; Geflügel; Gemüse; Kleingebäck; Pommes frites; Warmhalten) | 9 (Aufwärmen; Backen; Dörren; Fisch; Gemüse; Hähnchen; Pizza; Pommes; Steak) | 9 (Auftauen; Brot; Chicken Wings; Dörren; Kartoffeln; Pommes frites; Shrimps; Steak; Würstchen) | 8 (Aufwärmen; Fisch; Gebäck; Gemüse; Hähnchen; Pizza & Co.; Pommes; Steak) | 8 (Brot; Fisch; Garnele; Gemüse; Hähnchenschenkel; Pommes frites; Steak; Warmhalten) | 9 (Auftauen; Aufwärmen; Fisch; Geflügel; Gemüse; Kuchen; Pizza; Pommes frites; Steak) | 12 (Aufwärmen; Backen; Braten; Eier; Fisch; Fleisch; Geflügel; Gemüse; Grillen; Heißluft; Pommes (gefrorene); Steak) |
| Sonstige Funktionen | Extra Crisp; Vorheizen | Dampfreinigung; Entkalkung; Entkalkungserinnerung; Favoriten; Licht ein/aus; Schüttelerinnerung ein/aus | Crispy; Licht ein/aus; Vorheizen | Crispy Finish; Licht ein/aus | Licht ein/aus | Licht ein/aus | Licht ein/aus | – | – | – | Licht ein/aus | Licht ein/aus; Vorheizen | – | – |
| Strom & Schall | ||||||||||||||
| Schallausstoß (LP max aus d: 1,0 m im Garmodus Heißluftfritteuse + 200 °C, ermittelt) |
45,0 dB | 46,5 dB | 61,0 dB | 49,1 dB | 50,3 dB | 53,7 dB | 51,6 dB | 45,3 dB | 49,8 dB | 42,3 dB | 48,5 dB | 46,3 dB | 51,2 dB | 52,6 dB |
| Stromverbrauch (Pmax, lt. Hersteller) |
1.670 W | 2.000 W | 1.870 W | 2.020 W | 2.000 W | 2.000 W | 2.100 W | 2.050 W | 1.800 W | 1.400 W | 1.700 W | 2.000 W | 2.000 W | 1.700 W |
| Stromverbrauch (P∅ bzw. Pmax im Garmodus Heißluftfritteuse + 200 °C, ermittelt) |
595,0 bzw. 1.326,3 W | 899,4 bzw. 1.970,6 W | 957,3 bzw. 1.712,9 W | 950,2 bzw. 1.966,8 W | 812,3 bzw. 1.933,0 W | 949,5 bzw. 1.908,3 W | 806,2 bzw. 2.010,5 W | 683,6 bzw. 1.909,7 W | 828,2 bzw. 1.703,4 W | 624,2 bzw. 1.445,1 W | 776,3 bzw. 1.693,8 W | 887,2 bzw. 1.962,8 W | 813,4 bzw. 1.871,6 W | 771,8 bzw. 1.610,1 W |
Bewertung
| Hersteller Modell |
% | Tefal EASY FRY SMART & SILENCE EY5728 |
Philips Steam Airfryer 5000 Series NA547/07 |
ROMMELSBACHER FRH 1850 |
Tefal EASY FRY INFRARED EY8328 |
Braun MultiFry 5 Heißluftfritteuse HF 5055I BK |
GASTROBACK MULTI-HEISSLUFTFRITTEUSE HEAT & CRISP FAMILY 8 L, Artikel-Nr.: 42585 |
Hisense HAF2100DCD |
Bosch MAF462B0 |
Russell Hobbs Satisfry Air 8,3L (27630-56) |
UNOLD 58695 Heißluftfritteuse GLAS |
CASO Design AirFry 6.0 |
Princess 182257 SlimFry Airfryer |
Tristar FR-9418 |
ETA Fritta Ultima ETA716890000 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Funktionalität | 50 | 95,9 | 95,3 | 93,7 | 93,9 | 93,0 | 92,0 | 92,8 | 92,2 | 92,6 | 89,9 | 90,2 | 87,2 | 86,1 | 83,7 |
| Convenience Food | 50 | 95,0 | 94,0 | 94,0 | 95,0 | 90,0 | 93,0 | 92,0 | 89,0 | 91,0 | 84,0 | 88,0 | 83,0 | 86,0 | 81,0 |
| Fleisch- & Fischspeisen | 30 | 98,0 | 97,0 | 93,0 | 92,0 | 96,0 | 91,0 | 94,0 | 97,0 | 95,0 | 95,0 | 94,0 | 93,0 | 85,0 | 86,0 |
| Gemüse | 20 | 95,0 | 96,0 | 94,0 | 94,0 | 96,0 | 91,0 | 93,0 | 93,0 | 93,0 | 97,0 | 90,0 | 89,0 | 88,0 | 87,0 |
| Handhabung | 30 | 95,1 | 92,6 | 95,4 | 95,0 | 94,7 | 95,8 | 93,9 | 94,2 | 89,1 | 91,7 | 90,0 | 90,0 | 86,0 | 81,6 |
| Bedienung | 80 | 95,0 | 93,0 | 97,0 | 95,0 | 95,0 | 97,0 | 96,0 | 94,0 | 89,0 | 91,0 | 89,0 | 90,0 | 87,0 | 82,0 |
| Bedienungsanleitung | 10 | 96,0 | 88,0 | 94,0 | 93,0 | 90,0 | 91,0 | 89,0 | 95,0 | 86,0 | 93,0 | 94,0 | 90,0 | 83,0 | 75,0 |
| Reinigung | 10 | 95,0 | 94,0 | 84,0 | 97,0 | 97,0 | 91,0 | 82,0 | 95,0 | 93,0 | 96,0 | 94,0 | 90,0 | 81,0 | 85,0 |
| Sicherheit | 10 | 97,6 | 98,0 | 97,6 | 97,2 | 97,6 | 96,4 | 97,6 | 97,2 | 97,6 | 97,2 | 97,6 | 97,2 | 97,6 | 97,6 |
| Temperatur | 60 | 98,0 | 98,0 | 98,0 | 98,0 | 98,0 | 98,0 | 98,0 | 98,0 | 98,0 | 98,0 | 98,0 | 98,0 | 98,0 | 98,0 |
| Stabilität | 40 | 97,0 | 98,0 | 97,0 | 96,0 | 97,0 | 94,0 | 97,0 | 96,0 | 97,0 | 96,0 | 97,0 | 96,0 | 97,0 | 97,0 |
| Material- & Materialverarbeitungsqualität | 5 | 96,0 | 95,0 | 92,0 | 94,0 | 95,0 | 91,0 | 93,0 | 96,0 | 93,0 | 94,0 | 94,0 | 90,0 | 90,0 | 90,0 |
| Volumen | 5 | 80,5 | 91,5 | 93,0 | 90,5 | 85,5 | 95,5 | 94,0 | 86,0 | 97,0 | 73,0 | 85,5 | 95,5 | 95,5 | 88,0 |
| Bonus | 0,2 (Aufbewahrungsdeckel); 1,0 (enormes Funktionsspektrum) |
0,75 (umfangreiches Funktionsspektrum) |
0,5 (umfangreiches Funktionsspektrum) |
0,2 (Gitterrost) |
0,5 (Zubehör) |
||||||||||
| Malus | |||||||||||||||
| UVP des Herstellers | 199,99 € | 249,99 € | 154,99 € | 229,99 € | 159,99 € | 109,99 € | 89,00 € | 179,99 € | 129,99 € | 79,99 € | 99,99 € | [tba] | [tba] | 119,99 € | |
| Durchschnittlicher Marktpreis Stand v. 12.06.2026 |
112,60 € | 205,36 € | 154,99 € | 172,94 € | 132,80 € | 102,28 € | 89,06 € | 108,10 € | 88,99 € | 65,21 € | 71,21 € | 86,33 € | 57,99 € | 111,18 € | |
| Preis-Leistungsindex | 1,17 | 2,15 | 1,64 | 1,83 | 1,41 | 1,09 | 0,95 | 1,16 | 0,96 | 0,72 | 0,78 | 0,96 | 0,66 | 1,31 | |
| Gesamtbewertung | 96,3 % „sehr gut“ |
95,3 % „sehr gut“ |
94,5 % „sehr gut“ |
94,4 % „sehr gut“ |
94,2 % „sehr gut“ |
93,9 % „sehr gut“ |
93,7 % „sehr gut“ |
93,2 % „sehr gut“ |
92,3 % „sehr gut“ |
91,0 % „gut“ |
90,8 % „gut“ |
89,6 % „gut“ |
87,9 % „gut“ |
85,0 % „gut“ |
|
Der Test im Überblick
2 Heißluftfritteusen mit unterteilbarem Garraum
1. Platz: Steam Airfryer Megabasket NA565/02 von Philips („sehr gut“, 94,0 %)
Das Funktionsspektrum dieser Heißluftfritteuse beeindruckt auf den ersten Blick: Beispielsweise ist sie in der Lage, Speisen mit heißem Dampf zu garen; dank des Programms Dampfreinigung fällt die Reinigung von Hand durchweg leicht. Aufgrund dieser Masse an Möglichkeiten erfordert die Bedienung ein wenig Übung. Dieser kleine Mehraufwand lohnt sich aber allemal, weil die meisten Speisen vorzüglich zubereitet werden.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht der Steam Airfryer Megabasket NA565/02 von Philips.
2. Platz: DUAL EASY FRY FLEX EY9228 von Tefal („sehr gut“, 93,3 %)
Die Heißluftfritteuse von Tefal verfügt dagegen über nur sechs Garprogramme. Davon abgesehen lässt sich allerdings kaum etwas an ihr kritisieren. Sämtliche Speisen, die man mit ihr zubereitet, können geschmacklich überzeugen, egal ob man eines der Garprogramme verwendet oder die Garparameter von Hand einstellt. All das ist sehr einfach möglich, weil sich die Bedienung sehr intuitiv gestaltet. Die abschließende Reinigung bereitet ebenso wenig Mühe.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht der DUAL EASY FRY FLEX EY9228 von Tefal.
Philips
Steam Airfryer Megabasket NA565/02

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 49,0 × 32,5 × 34,6 cm
- Volumen d. Garkorbs (Vmax): ≈ 9,5 l
- Temperaturen: ≈ 40–200 °C (in 5-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 1–180 min (in 1- bzw. 5-min-Schritten)
- Garprogramme: 6 AirFry-Programme (Aufwärmen; Blechkuchen; Fisch; Gemischtes Gemüse; Hähnchenschenkel; Tiefgekühlte Pommes frites);
6 Steam-Programme (Aufwärmen; Blechkuchen; Fisch; Gemischtes Gemüse; Hähnchenschenkel; Knödel);
5 SteamFry-Programme (Aufwärmen; Fisch; Gemischtes Gemüse; Hähnchenschenkel; Knödel)
Pro
- einfache Reinigung (u. a. dank Dampfreinigung)
- sehr großer Garkorb
- starke Garresultate bei den meisten Speisen (bes. bei Fleisch & Geflügel)
- umfangreiches Funktionsspektrum (u. a. Dampf-Funktionen)
Contra
- Bedienung erfordert etwas Übung
Die Heißluftfritteuse von Philips misst ≈ 49,0 × 32,5 × 34,6 cm (Bmax × Tmax × Hmax). Trotz ihres Gewichts von ≈ 8,7 kg lässt sie sich überraschend einfach transportieren; zu diesem Zweck kann man sie sicher an den beiden seitlichen Griffmulden packen. Mit Ausnahme von ein paar kleineren Makeln ist das Modell tadellos verarbeitet. Es besteht aus rundum soliden Materialien; nur die Grillroste sowie die Trennwand muten ein wenig wackelig an. Selbst wenn man mit großer Kraft vor die Heißluftfritteuse stößt, kann sie niemals umkippen; ihre vier gummierten Standfüße verhindern im Zusammenspiel mit dem relativ hohen Gewicht außerdem, dass sie verrutscht. Das Gesamtvolumen des Garraums beträgt stattliche ≈ 9,5 l; mit der Trennwand lässt er sich in zwei kleinere Garräume unterteilen, die ≈ 3,25 bzw. 6,25 l fassen. Eine nützliche Annehmlichkeit stellt die im Lieferumfang enthaltene Grillzange dar; mit ihr lassen sich Speisen bequem in den Garkorb legen und wieder entnehmen. Der Umgang mit dem Modell erfordert unter anderem aufgrund des stattlichen Funktionsumfangs etwas Eingewöhnung; erst mit etwas Übung lassen sich die gewünschten Einstellungen sofort tätigen. Die Touchelemente reagieren tadellos. Über sie kann man zum Beispiel die Gartemperatur innerhalb einer Spanne von ≈ 40–200 °C (in 5-°C-Schritten) bestimmen. Bei der Gardauer fällt das Spektrum überdurchschnittlich weit aus (≈ 1–180 min; in 1- bzw. 5-min-Schritten). Auf Wunsch kann das Modell Speisen nicht nur mit einem heißen Luftstrom, sondern außerdem oder stattdessen mit heißem Dampf garen (Steam bzw. SteamFry). Je nachdem, für welche dieser Zubereitungsarten man sich entscheidet, stehen fünf oder sechs Garprogramme zur Auswahl. Doch darin erschöpft sich das Funktionsspektrum noch nicht: Einmal getroffene Einstellungen lassen sich abspeichern und später jederzeit wieder aufrufen (Favoriten-Funktion). Wenn man unterschiedliche Gardauern für beide Teile des Garraums einstellt, sorgt Synchronisieren dafür, dass beide Garvorgänge zum selben Zeitpunkt beendet werden, indem der eine von ihnen automatisch verzögert gestartet wird. Das Programm Dampfreinigung erleichtert die anschließende Reinigung von Hand enorm; alle verschmutzten Teile dürfen auch in die Spülmaschine gegeben werden.
Obwohl gleich 25 Touchelemente vorhanden sind, erscheint das Bedienpanel recht übersichtlich. Das liegt unter anderem daran, dass immer nur die Touchelemente sichtbar sind, die sich in der jeweiligen Situation verwenden lassen; das wirkt anfänglich aber etwas verwirrend. Alle Symbole und Anzeigen sind gut sichtbar und meist unmittelbar verständlich.
Der ≈ 800 ml fassende Wassertank befindet sich an der Oberseite des Gehäuses. Man kann ihn mit gewöhnlichem Leitungswasser befüllen. Wenn es Zeit ist, das Modell zu entkalken, leuchtet im Bedienpanel ein entsprechendes Symbol auf; dann sollte man das spezielle Entkalkungsprogramm starten, um bestmögliche Funktionalität des Dampfsystems zu gewährleisten.
Im Test unterteilten wir den Garraum mit der Trennwand und stellten anschließend für den linken (kleineren) Teil eine Zieltemperatur von ≈ 150 °C ein, für den rechten (größeren) Teil eine von ≈ 200 °C. Beide Temperaturen wurden alles in allem zuverlässig erreicht: So herrschten im linken Garraum durchschnittlich ≈ 149,8 °C, wobei es allerdings zu recht deutlichen Schwankungen von ≈ 145,3–161,2 °C kam. Im rechten Garraum ermittelten wir durchschnittlich ≈ 205,2 °C; das Minimum lag bei ≈ 200,2 °C, das Maximum bei ≈ 214,9 °C. Die Temperaturschwankungen machen sich in der Praxis nicht allzu sehr bemerkbar; man kann also Speisen mit verschiedenen Anforderungen zur gleichen Zeit in je einem Teil des Garraums frittieren und davon ausgehen, dass sie so zubereitet werden, wie man es sich wünscht.
Die Garresultate im Überblick
Pommes frites | Pommes frites | ≈ 24 min | ≈ 200 °C
Selbst wenn man die Pommes frites während der Zubereitung gut durchmischt, werden sie nur ungleichmäßig gegart. Ansonsten gibt es an ihnen nichts zu kritisieren: Ein Großteil von ihnen wird knusprig frittiert, wobei nur einzelne Stellen etwas zu dunkel und zu fest werden; der Geschmack wird dadurch niemals allzu sehr beeinträchtigt.
Chicken Wings | manuelle Einstellung | ≈ 16 min | ≈ 200 °C
Das Programm Hähnchenschenkel eignet sich eher für größere Teile, weshalb man die Garparameter bei Chicken Wings lieber von Hand einstellen sollte. Nach Ablauf der Garzeit ist das Geflügel in weiten Teilen ansprechend gebräunt; die Kruste könnte allerdings noch ein wenig knuspriger sein. Selbst wenn man auf die Zugabe von Wasserdampf verzichtet, trocknen die Chicken Wings nicht aus.
Paprika | Gemischtes Gemüse (AirFry) | ≈ 10 min | ≈ 200 °C
Gerade wenn man nur kleinere Mengen Gemüse zubereitet, empfiehlt es sich, die Laufzeit des entsprechenden Garprogramms auf ≈ 10 min zu beschränken. Nach dieser Zeit sind die Paprikastücke bereits fertig gegart und weisen eine appetitliche Bräunung auf, die nur manchmal ins Schwarze übergeht. Noch überzeugender ist das Resultat, wenn man mit Wasserdampf arbeitet, da das Gemüse dann sehr saftig wird.
Tefal
DUAL EASY FRY FLEX EY9228

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 46,5 × 35,8 × 30,4 cm
- Volumen d. Garkorbs (Vmax): ≈ 9,0 l
- Temperaturen: ≈ 40–200 °C (in 5-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten)
- Garprogramme: 6 (Dessert; Fisch; Gemüse; Hähnchen; Pommes; PROVE/Hefeteig)
Pro
- einfache Reinigung & Bedienung
- ordentliche Resultate bei der Zubereitung der meisten Speisen
Contra
- nur sechs Programme vorhanden
Diese Heißluftfritteuse verfügt über Maße von ≈ 46,5 × 35,8 × 30,4 cm (Bmax × Tmax × Hmax) und ist mit ≈ 7,6 kg relativ leicht; deshalb und aufgrund der Griffmulden an ihren Seiten fällt es leicht, sie bei Bedarf an eine andere Stelle zu tragen. Das Modell ist rundum solide konstruiert: Dass das Gehäuse ein paar unregelmäßige Spaltmaße aufweist, beeinträchtigt seine Stabilität nicht im Geringsten; die Grillroste und die Trennwand erscheinen etwas wackelig, nehmen bei normalem Gebrauch aber niemals Schaden. Vier gummierte Standfüße sorgen zuverlässig dafür, dass die Heißluftfritteuse selbst bei stärkeren Stößen kaum verrutscht und niemals umkippt. Das Gesamtvolumen des Garkorbs beträgt stattliche ≈ 9,0 l. Indem man die Trennwand einsetzt, lässt er sich in zwei kleinere Garräume unterteilen, die ≈ 5,5 l bzw. ≈ 3,5 l fassen. Der Lieferumfang beinhaltet lediglich zwei Grillroste sowie die leicht einsetzbare Trennwand; Spezialzubehör ist nicht vorhanden. Der Umgang mit dem Modell gestaltet sich meist einfach; man muss sich an die Verwendung kaum gewöhnen, sondern kann intuitiv auf alle Funktionen zugreifen. Die 16 Touchelemente lassen sich gut erreichen; normalerweise erfolgt auf eine Berührung unverzüglich die korrekte Reaktion. Auch das Display ist sehr hochwertig: Es stellt seinen Inhalt so hell und groß dar, dass man ihn bei allen Lichtverhältnissen und bei Bedarf auch aus mehreren Schritten Entfernung mühelos ablesen kann. Die Gartemperatur lässt sich innerhalb eines Spektrums von ≈ 40–200 °C (in 5-°C-Schritten) einstellen. Bei der Gardauer hat man die Wahl aus einer Spanne von ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten); damit unterscheidet sich das Modell kaum von den meisten anderen, die wir dieses Mal getestet haben. Es sind jedoch lediglich sechs Automatikprogramme vorhanden, was wiederum recht wenig ist. Immerhin wird noch die Funktion Synchronisieren geboten: Sie sorgt automatisch dafür, dass die Garvorgänge in beiden Teilen des Garraums zum selben Zeitpunkt enden, selbst wenn der eine länger dauert als der andere. Die abschließende Reinigung fällt sehr leicht: Schon von Hand lassen sich Speiserückstände schnell restlos beseitigen; alle entnehmbaren Teile sind zudem spülmaschinenfest.
Das Bedienpanel wirkt so übersichtlich, dass man sich auf den ersten Blick in ihm zurechtfindet. Alle Symbole leuchten so hell, dass man sie bei allen Lichtverhältnissen gleich erkennt. Überdies sind sie meist unmittelbar verständlich; daher weiß man immer, welches Touchelement man berühren muss, um die gewünschte Interaktion vorzunehmen.
Da sich der Griff über die gesamte Breite des Garkorbs erstreckt, ist er so groß, dass man ihn auch mit zwei Händen bequem packen kann. Selbst wenn man kräftig an ihm zieht, bewegt sich nur der Korb; die Heißluftfritteuse selbst verrutscht dadurch nicht. Das ist unter anderem den gummierten Standfüßen zu verdanken, die für sicheren Halt sorgen.
Im Test unterteilten wir den Garraum mit der Trennwand und stellten anschließend für den linken (größeren) Teil eine Zieltemperatur von ≈ 200 °C ein, für den rechten (kleineren) Teil eine von ≈ 150 °C. Anschließend waren wir beeindruckt davon, wie wenig sich die unterschiedlichen Hitzegrade gegenseitig beeinflussten; in beiden Teilen des Garraums wurde die gewünschte Temperatur mit erstaunlicher Präzision erreicht. Im linken Teil betrug sie im Durchschnitt ≈ 203,6 °C, wobei sie im zeitlichen Verlauf erstaunlich wenig schwankte (≈ 200,7–205,1 °C). Für den rechten Teil ermittelten wir durchschnittlich ≈ 150,2 °C, wobei sie sich auch hier kaum veränderte und sich zwischen ≈ 147,0 und ≈ 151,2 °C bewegte. Folglich kann man sich fest darauf verlassen, dass die Speisen in beiden Teilen des Garraums mit der gewünschten Temperatur zubereitet werden.
Die Garresultate im Überblick
Pommes frites | Pommes | ≈ 30 min | ≈ 180 °C
Allzu kräftig werden die Pommes frites nicht gebräunt; sie bleiben meist ein wenig zu hell. Dennoch ist ihre Kruste durchweg knusprig und es finden sich nur vereinzelt weichere Stellen. Alles in allem können die Pommes frites daher überzeugen; sie schmecken schließlich ausnahmslos sehr gut.
Chicken Wings | manuelle Einstellung | ≈ 16 min | ≈ 200 °C
Bei Chicken Wings fällt die Bräunung nicht allzu gleichmäßig aus, selbst wenn man sie während der Zubereitung gelegentlich wendet bzw. durchmischt. Stellenweise ist die Kruste daher noch etwas weich, was den Genuss aber kaum schmälert. Das Geflügel verbrennt nirgendwo und sein Inneres trocknet nicht aus, sondern bleibt sehr saftig.
Paprika | Gemüse | ≈ 12 min | ≈ 180 °C
Die Laufzeit des Gemüse-Programms ist auf größere Speisemengen angelegt, sodass man sie ggf. reduzieren muss. Im Test haben wir die besten Resultate mit einer Gardauer von ≈ 12 min erzielt: Dann wurde die Paprika vollständig durcherhitzt und blieb dabei bissfest. Außen zeigten sich an manchen Stellen appetitliche Röstaromen, wobei die kleineren Verbrennungen keine Auswirkungen auf den Geschmack hatten.
Technische Daten
| Hersteller Modell |
Philips Steam Airfryer Megabasket NA565/02 |
Tefal DUAL EASY FRY FLEX EY9228 |
|---|---|---|
| Größe, Gewicht usw. | ||
| Größe d. Modells (Bmax × Tmax × Hmax) |
49,0 × 32,5 × 34,6 cm | 46,5 × 35,8 × 30,4 cm |
| Gewicht d. Modells (mmax) |
8,7 kg | 7,6 kg |
| Größe d. Garkorbs (Bmax × Tmax × Hmax) |
37,6 × 22,1 × 12,2 cm | 34,2 × 22,8 × 12,3 cm |
| Volumen d. Garkorbs (Vmax) |
9,5 l | 9,0 l |
| Maße d. Bedienpanels (Bmax × Hmax) |
23,0 × 7,0 cm | 21,8 × 5,5 cm |
| Maße d. Stromkabels (Lmax) |
100 cm | 90 cm |
| Zubehör | ||
| Zubehör vorhanden | Grillrost (groß); Grillrost (klein); Grillzange; Trennwand | Grillrost (groß); Grillrost (klein); Trennwand |
| Zubehör in der Spülmaschine spülbar | ja | ja |
| Funktionen | ||
| Temperaturen (bei manueller Einstellung) |
40–200 °C (in 5-°C-Schritten) | 40–200 °C (in 5-°C-Schritten) |
| Timer (bei manueller Einstellung) |
1–180 min (in 1- bzw. 5-min-Schritten) | 1–600 min (in 1- bzw. 30-min-Schritten) |
| Garprogramme | 6 AirFry-Programme (Aufwärmen; Blechkuchen; Fisch; Gemischtes Gemüse; Hähnchenschenkel; Tiefgekühlte Pommes frites); 6 Steam-Programme (Aufwärmen; Blechkuchen; Fisch; Gemischtes Gemüse; Hähnchenschenkel; Knödel); 5 SteamFry-Programme (Aufwärmen; Fisch; Gemischtes Gemüse; Hähnchenschenkel; Knödel) |
6 (Dessert; Fisch; Gemüse; Hähnchen; Pommes; PROVE/Hefeteig) |
| Sonstige Funktionen | Dampfreinigung; Entkalkung; Entkalkungserinnerung; Favoriten; Schüttelerinnerung ein/aus; Synchronisieren | Synchronisieren |
| Strom & Schall | ||
| Schallausstoß (LP max aus d: 1,0 m im Garmodus Heißluftfritteuse + 200 °C, ermittelt) |
51,7 dB | 53,7 dB |
| Stromverbrauch (Pmax, lt. Hersteller) |
2.750 W | 2.700 W |
| Stromverbrauch (P∅ bzw. Pmax im Garmodus Heißluftfritteuse + 200 °C, ermittelt) |
977,5 bzw. 2.570,6 W | 1.324,8 bzw. 2.541,2 W |
Bewertung
| Hersteller Modell |
% | Philips Steam Airfryer Megabasket NA565/02 |
Tefal DUAL EASY FRY FLEX EY9228 |
|---|---|---|---|
| Funktionalität | 50 | 92,8 | 92,3 |
| Convenience Food | 50 | 91,0 | 93,0 |
| Fleisch- & Fischspeisen | 30 | 95,0 | 92,0 |
| Gemüse | 20 | 94,0 | 91,0 |
| Handhabung | 30 | 91,2 | 93,7 |
| Bedienung | 80 | 91,0 | 94,0 |
| Bedienungsanleitung | 10 | 88,0 | 91,0 |
| Reinigung | 10 | 96,0 | 94,0 |
| Sicherheit | 10 | 98,0 | 97,6 |
| Temperatur | 60 | 98,0 | |
| Stabilität | 40 | 98,0 | 97,0 |
| Material- & Materialverarbeitungsqualität | 5 | 94,0 | 93,0 |
| Volumen | 5 | 95,5 | 93,0 |
| Bonus | 0,2 (Grillzange); 0,75 (umfangreiches Funktionsspektrum) |
||
| Malus | |||
| UVP des Herstellers | 279,99 € | 299,99 € | |
| Durchschnittlicher Marktpreis Stand v. 12.06.2026 |
265,36 € | 146,40 € | |
| Preis-Leistungsindex | 2,82 | 1,57 | |
| Gesamtbewertung | 94,0 % „sehr gut“ |
93,3 % „sehr gut“ |
|
Der Test im Überblick
9 Heißluftfritteusen mit zwei Garräumen
1. Platz: MULTI-HEISSLUFTFRITTEUSE DUO FAMILY 9 L, Artikel-Nr.: 42586 von GASTROBACK („sehr gut“, 95,0 %)
Allzu groß fallen die Garkörbe bei diesem Modell nicht aus. Ansonsten gibt es an dieser Heißluftfritteuse aber nur sehr wenig zu kritisieren. Mit ihr lassen sich Speisen aller Art appetitlich frittieren, egal ob man Pommes frites, Chicken Wings oder etwas anderes zubereiten möchte. Dabei sind im Test nie große Probleme aufgetaucht, denn die Bedienung gestaltet sich rundum einfach. Die Reinigung der verschmutzten Teile bereitet ebenfalls keine Mühe.

2. Platz: 8000 Doppelkorb-Heißluftfritteuse AAFD11B von AEG („sehr gut“, 94,1 %)
Die Heißluftfritteuse von AEG wurde so konstruiert, dass ihre Garkörbe übereinander angeordnet sind; daher nimmt sie nur wenig Platz auf der Arbeitsplatte ein. Beide Garkörbe bieten zusammen ein stattliches Gesamtvolumen, sodass sich größere Speisemengen gleichzeitig zubereiten lassen. Das ist uns nahezu ausnahmslos vorzüglich gelungen, unabhängig von der Art der Speise. Schön ist auch, dass sich das Modell bequem verwenden lässt. Gravierende Schwächen hat es im Test nicht gezeigt.

3. Platz: HAF2700DCD von Hisense („sehr gut“, 93,6 %)
Auch die HAF2700DCD erlaubt die Zubereitung vieler Speisen zugleich; zusammengenommen verfügen die Garkörbe über ein ansehnliches Fassungsvermögen. Gerade Fleisch, Geflügel und Gemüse lassen sich ansprechend zubereiten. Die Bedienung gestaltet sich in Teilen mühsam; zum Beispiel sind nicht alle Symbole im Bedienpanel immer gut sichtbar. Weil weder die Garkörbe noch die Grillroste spülmaschinenfest sind, muss die Reinigung von Hand erfolgen.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht der HAF2700DCD von Hisense.
4. Platz: AirFry DuoChef von CASO Design („sehr gut“, 93,2 %)
Dieses Modell hebt sich durch eine Besonderheit von den übrigen ab: Es lässt sich mit wenigen Handgriffen umbauen und in einen Mini-Backofen verwandeln. Die Garkörbe sind gleich groß und verfügen zusammen über ein enormes Fassungsvermögen. Gerade Pommes frites werden nicht immer einheitlich gebräunt, selbst wenn man sie gründlich durchmischt; die meisten anderen Speisen sind im Test deutlich besser gelungen. Nach getaner Arbeit lässt sich die Heißluftfritteuse bequem reinigen.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht der AirFry DuoChef von CASO Design.
5. Platz: Satisfry Dual Basket Heißluftfritteuse 9L (27680-56) von Russell Hobbs („gut“, 90,7 %)
Seine größten Stärken zeigt das Modell von Russell Hobbs beim Garen von Fleisch und Geflügel; hierbei haben wir im Test mühelos gute Ergebnisse erzielt. Da das Volumen der beiden Garkörbe eher überschaubar ausfällt, lassen sich nicht allzu große Speisemengen gleichzeitig zubereiten. Die Bedienung erfolgt nicht so reibungslos, wie man es gerne hätte; dafür hat man keine Schwierigkeiten damit, die verschmutzten Teile zu reinigen.

6. Platz: Black Line Dual Heißluftfritteuse FR 2463 von Severin („gut“, 90,3 %)
Bei der Heißluftfritteuse von Severin sind die Garkörbe sogar noch etwas kleiner, weshalb sich mit ihr etwas geringere Speisemengen zubereiten lassen als mit den übrigen Modellen im Test. Dass man sich auf die voreingestellten Garprogramme nicht immer voll verlassen kann, haben wir beim Frittieren von Pommes frites festgestellt; hervorzuheben ist aber auch, dass andere Programme (etwa Gemüse) nahezu ohne Vorbehalte überzeugen können. Dass sich die Reinigung notfalls auch von Hand in kürzester Zeit durchführen lässt, stellt eine echte Annehmlichkeit dar.

7. Platz: Heißluftfritteuse Duo 9L Silber von KLAMER („gut“, 90,0 %)
Der Ersteindruck, den dieses Modell macht, fällt nur durchwachsen aus: Zum einen fallen seine Garkörbe relativ klein aus, zum anderen wirken die Grillroste ein wenig wackelig. Dass die Bedienung nicht ganz reibungslos vonstattengeht, stellt in der Praxis ein noch größeres Problem dar. Dafür lassen sich insbesondere Fleisch und Geflügel ansprechend zubereiten. Auf nicht alle Garprogramme kann man sich jedoch blind verlassen.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht der Heißluftfritteuse Duo 9L Silber von KLAMER.
8. Platz: FR-9075 DOPPELKORB-HEISSLUFTFRITTEUSE von Tristar („gut“, 89,6 %)
Allzu hoch fällt das Volumen der Garkörbe auch hier nicht aus. Die Bedienung des Modells gestaltet sich erfreulich intuitiv, sodass man es ohne Eingewöhnung gut verwenden kann. Da Garkörbe und Grillroste nicht in der Spülmaschine gereinigt werden dürfen, muss man sie von Hand säubern; das kostet manchmal viel Zeit. Die meisten Speisen gelingen mit dieser Heißluftfritteuse allemal ordentlich, nur bei Pommes frites und Chicken Wings sind wir im Test auf ein paar Probleme gestoßen.

9. Platz: DO550FR von DOMO („gut“, 89,2 %)
Auch die Heißluftfritteuse von DOMO hat Schwierigkeiten damit, Pommes frites knusprig zu frittieren; auch andere Speisen gelingen jedoch nicht immer so, wie man es sich vorstellt. Die beiden Garkörbe sind unterschiedlich groß; zumindest einer von ihnen verfügt über ein stattliches Fassungsvermögen, sodass alles in allem ein ansehnliches Gesamtvolumen geboten wird. Bei der Bedienung tauchen ein paar Schwierigkeiten auf; mit etwas Übung lässt sich das Modell aber gut verwenden.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht der DO550FR von DOMO.
GASTROBACK
MULTI-HEISSLUFTFRITTEUSE DUO FAMILY 9 L, Artikel-Nr.: 42586

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 40,4 × 41,5 × 29,8 cm
- Volumen d. Garkorbs (Vmax): ≈ 4,5 + 4,5 l
- Temperaturen: ≈ 80–200 °C (in 5-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten)
- Garprogramme: 9 (Fisch; Garnelen; Gemüse; Hühnchen; Kuchen; Pommes frites; Speck; Steak; Warmhalten)
Pro
- bequeme Bedienung
- einfache Reinigung
- starke Leistung bei der Zubereitung sämtlicher Speisen
Contra
- geringes Volumen der Garkörbe
Die Heißluftfritteuse von GASTROBACK fällt relativ kompakt aus: Sie misst lediglich ≈ 40,4 × 41,5 × 29,8 cm (Bmax × Tmax × Hmax) und zählt mit einem Gewicht von ≈ 7,9 kg zu den leichteren Modellen im Test; daher kann man sie gut transportieren und bei Bedarf platzsparend verstauen. Dass sich das Gehäuse an manchen Stellen mit den Fingern eindrücken lässt, stellt zum Glück kein Problem dar: Es ist nämlich trotzdem so stabil, dass es bei normalem Gebrauch keinen Schaden nimmt, und auch sonst gibt es an der Verarbeitung kaum etwas zu kritisieren. Da nur zwei der insgesamt vier Standfüße gummiert sind, verrutscht das Modell gerade bei stärkeren Stößen um ein paar Zentimeter; das stellt normalerweise kein echtes Sicherheitsrisiko dar, zumal die Heißluftfritteuse im Test niemals umgekippt ist. Die beiden Garkörbe befinden sich nebeneinander auf einer Ebene und sind gleich groß. Sie bieten ein Volumen von jeweils ≈ 4,5 l, was im Vergleich zu manchen anderen Modellen eher wenig ist. Im Lieferumfang sind zwei Grillroste enthalten; obwohl man auch sie mit den Fingern eindrücken kann, lassen sie sich bedenkenlos belasten. Die Bedienung gestaltet sich sehr einfach und intuitiv. Es sind 19 Touchelemente vorhanden, die in den meisten Fällen sofort auf eine Berührung reagieren. Nur dass man den Garvorgang über das Touchelement startet, mit dem man das Modell ein- und ausschaltet, ist mitunter umständlich. Die beiden Displays stellen ihren Inhalt hell und gut erkennbar dar. Die Gartemperatur lässt sich zwischen ≈ 80 und ≈ 200 °C (in 5-°C-Schritten) einstellen; bei der Gardauer stehen Werte von ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten) zur Auswahl. Um die entsprechenden Werte schnell zu ändern, muss man das jeweilige Touchelement lediglich für längere Zeit berühren. In den insgesamt neun Garprogrammen übernimmt die Heißluftfritteuse die Einstellung von Gartemperatur und -dauer selbstständig. Die Einstellungen eines Korbs lassen sich mit nur einer Interaktion auf den anderen übertragen (Match). Mit Sync enden die Garvorgänge in beiden Garkörben automatisch zum selben Zeitpunkt, auch wenn sie unterschiedlich lang dauern. Zu Reinigungszwecken dürfen die Garkörbe und Grillroste in die Spülmaschine gegeben werden; alternativ lassen sie sich sehr einfach von Hand säubern.
Trotz der großen Anzahl an Touchelementen wirkt das Bedienpanel sehr übersichtlich. Das liegt in erster Linie an den optisch hervorragend gestalteten Symbolen der Garprogramme, die farbig sind und sich sofort erkennen lassen. Auch die übrigen Touchelemente sind mit verständlichen Symbolen versehen.
Die Garkörbe lassen sich bequem greifen und aus dem Modell herausziehen; dabei ist nur geringer Widerstand spürbar. Anschließend hat man kein Problem damit, sie im Gleichgewicht zu halten, selbst wenn sie bis oben hin mit Speisen gefüllt sein sollten.
Wenn wir für beide Garkörbe unterschiedliche Temperaturen einstellten, wurde der jeweilige Zielwert ausschließlich im rechten Garkorb und dort auch nur zeitweise erreicht. Im Durchschnitt war es mit ≈ 147,7 °C ein wenig kühler als die anvisierten ≈ 150 °C. Die Temperatur wurde nicht stabil gehalten, sondern veränderte sich im Laufe der Zeit stark (≈ 142,7–154,8 °C). Im linken Garkorb, der sich parallel auf ≈ 200 °C erhitzen sollte, wurde die gewünschte Temperatur niemals erreicht: Hier haben wir höchstens ≈ 192,5 °C gemessen, wobei der Wert zwischenzeitlich auf bis zu ≈ 184,6 °C absank. Durchschnittlich herrschten ≈ 189,2 °C.
Die Garresultate im Überblick
TK-Pommes frites | Pommes frites | ≈ 20 min | ≈ 200 °C
Weil das Garprogramm schon nach ≈ 20 min abgeschlossen ist, werden die Pommes frites nur leicht gebräunt. Ein Großteil von ihnen nimmt jedoch schon einen ansprechenden, wenn auch schwachen Goldton an. Die Kruste wird trotzdem knusprig, wenn auch nicht an allen Stellen gleich stark. Verbrannt sind die Pommes frites im Test niemals.
TK-Chicken Wings | manuelle Einstellung | ≈ 16 min | ≈ 200 °C
Auch tiefgekühlte Chicken Wings erhalten keine vollständig einheitliche Kruste, was sich beim Verzehr aber kaum bemerkbar macht. Ihr Äußeres ist größtenteils appetitlich gebräunt und knusprig, ohne aber zu verbrennen. Auch bei den kleineren Teilen bleibt das Innere des Geflügels saftig und trocknet nicht aus.
Paprika | Gemüse | ≈ 8 min | ≈ 200 °C
Obwohl das Gemüse-Programm nur wenig Zeit in Anspruch nimmt, genügt es vollauf, um die Paprikastücke vollständig durchzugaren. Dabei werden sie nicht zu weich, sondern bleiben sehr bissfest. Allzu viele Röstaromen bilden sich jedoch nicht. Ihre Oberfläche ist nur an ganz wenigen Stellen angebrannt, wodurch der Geschmack nicht beeinträchtigt wird.
AEG
8000 Doppelkorb-Heißluftfritteuse AAFD11B

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 32,0 × 40,8 × 38,6 cm
- Volumen d. Garkorbs (Vmax): ≈ 7,0 + 4,0 l
- Temperaturen: ≈ 60–200 °C (in 5-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 1–99 min (in 1-min-Schritten)
- Garprogramme: Backen; Dörren; Grill; 4 Garprogramme im Modus Heißluftfritteuse (Fisch; Gemüse; Hühnchen; Steak)
Pro
- einfache Bedienung
- großes Gesamtvolumen der Garkörbe
- starke Leistung bei der Zubereitung sämtlicher Speisen
Contra
- –
Diese Heißluftfritteuse verfügt über Maße von ≈ 32,0 × 40,8 × 38,6 cm (Bmax × Tmax × Hmax) und ist mit ≈ 9,2 kg relativ schwer; deshalb und weil keine Griffmulden vorhanden sind, fällt der Transport nicht immer leicht. Am Gehäuse zeigen sich ein paar größere Spaltmaße sowie schärfere Kanten; außerdem lässt es sich an manchen Stellen mit den Fingern eindrücken. Diese kleineren Makel beeinträchtigen die Stabilität des Modells jedoch nicht ernsthaft; es lässt sich darum sicher verwenden. Dazu tragen auch die vier gummierten Standfüße bei, die zuverlässig verhindern, dass die Heißluftfritteuse bei Stößen allzu weit über die Arbeitsplatte rutscht oder gar umkippt. Die Garkörbe sind übereinander angeordnet. Während der untere mit einem Fassungsvermögen von ≈ 7,0 l sehr groß ausfällt, ist der obere ziemlich klein (≈ 4,0 l); zusammen bieten beide Garkörbe ein ansehnliches Gesamtvolumen. Als Zubehör sind lediglich zwei Grillroste vorhanden, die durch ihre Hochwertigkeit überzeugen. Die Bedienung erfolgt über 18 Touchelemente. Sie lassen sich mühelos erreichen und berühren, woraufhin die passende Reaktion meist ohne Verzögerung erfolgt. Im hell leuchtenden Display werden die Zieltemperatur und die verbleibende Gardauer nebeneinander dargestellt, allerdings immer nur für einen Garkorb gleichzeitig. Die Temperatur im Garraum lässt sich innerhalb einer Spanne von ≈ 60–200 °C (in 5-°C-Schritten) einstellen. Bei der Gardauer stehen sogar Werte von ≈ 1–99 min (in 1-min-Schritten) zur Auswahl; das Spektrum ist damit deutlich größer als bei den übrigen Modellen. Um einen der Werte schnell zu verändern, genügt es, das entsprechende Touchelement länger zu berühren. Es stehen vier Garmodi zur Verfügung, wobei man im Modus Heißluftfritteuse außerdem noch aus vier Garprogrammen wählen kann. Wie bei den meisten Heißluftfritteusen dieser Kategorie besteht die Möglichkeit, die Einstellungen von einem Garkorb ganz einfach auf den anderen zu übertragen (Link); obendrein kann das Modell beide Garvorgänge zum selben Zeitpunkt enden lassen, auch wenn ihre Dauern unterschiedlich sein sollten (Sync End). Gerade die kleinen Öffnungen der Grillroste lassen sich nur mühsam von fettigen Speiseresten befreien, weshalb es sehr zu begrüßen ist, dass alle entnehmbaren Teile spülmaschinenfest sind.
Die Symbole, mit denen die Touchelemente versehen sind, lassen sich meist intuitiv verstehen; darüber hinaus sind sie aufgrund ihrer Größe und Helligkeit jederzeit ablesbar. Nur die Namen der verschiedenen Modi fallen etwas klein aus; dass diese Bezeichnungen ausschließlich auf Englisch sind, dürfte normalerweise kein Problem darstellen.
Bei dieser Heißluftfritteuse sind die Garkörbe übereinander angeordnet. Der Vorteil dieser Bauweise liegt darin, dass das Modell eine kleine Standfläche besitzt und dadurch nur wenig Platz auf der Arbeitsplatte einnimmt. Dafür ist es jedoch relativ hoch, weshalb es sich nicht ohne Weiteres in allen Schränken verstauen lässt.
Selbst wenn man in beiden Garkörben gleichzeitig unterschiedliche Temperaturen einstellt, werden die gewünschten Werte erstaunlich zuverlässig erreicht; die Intensität der Hitze verändert sich im zeitlichen Verlauf allerdings stark. So wurden im oberen (kleineren) Garkorb die angepeilten ≈ 150 °C problemlos erreicht; hier war es im Durchschnitt ≈ 149,4 °C warm. Die Schwankungen fielen allerdings beträchtlich aus (≈ 140,0–157,2 °C). Ein ähnliches Phänomen verzeichneten wir bei dem unteren (größeren) Garkorb, für den wir ≈ 200 °C vorgaben: Der Durchschnittswert lag mit ≈ 197,5 °C auch hier beeindruckend nah am Soll; die Temperaturen bewegten sich jedoch in einer Spanne von ≈ 188,1–204,3 °C.
Die Garresultate im Überblick
TK-Pommes frites | manuelle Einstellung | ≈ 30 min | ≈ 180 °C
Dass kein Garprogramm für Pommes frites vorhanden ist und man die optimalen Werte daher von Hand einstellen muss, überrascht sehr. Trotzdem lassen sich ohne große Mühe starke Garergebnisse erzielen: Die Pommes frites erhalten eine appetitliche braune Kruste; weder bleiben sie zu weich noch verbrennen sie. Auch wenn man sie gut durchmischt, werden sie aber nicht völlig einheitlich gebräunt.
TK-Chicken Wings | manuelle Einstellung | ≈ 16 min | ≈ 200 °C
Das Programm Hühnchen ist eher für größere Geflügelteile geeignet, weshalb man auch bei der Zubereitung von Chicken Wings die Garparameter von Hand einstellen sollte. Hierbei empfiehlt sich etwas Vorsicht, damit nichts verbrennt. Wenn man das beachtet, erhalten die Chicken Wings eine sehr knusprige Kruste, ohne in ihrem Inneren auszutrocknen.
Paprika | Gemüse | ≈ 10 min | ≈ 180 °C
Das Gemüse-Programm überzeugt nahezu ohne Einschränkungen. Im Test wurden die Paprikastücke immer vollständig durcherhitzt, ohne dabei zu weich zu werden. Außen erhielten sie an manchen Stellen appetitliche Röstaromen. Nur ganz vereinzelt verbrannten kleine Teile ihrer Oberfläche, was sich geschmacklich aber nicht wahrnehmen ließ.
Hisense
HAF2700DCD

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 45,5 × 38,0 × 32,4 cm
- Volumen d. Garkorbs (Vmax): ≈ 6,5 + 4,5 l
- Temperaturen: ≈ 80–200 °C (in 5-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten)
- Garprogramme: 8 (Dehydrieren; Fisch; Garnelen; Grill; Hühnchen; Pizza; Pommes frites; Steak)
Pro
- großes Gesamtvolumen der Garkörbe
- starke Leistung bei der Zubereitung vieler Speisen (besonders bei Fleisch und Gemüse)
Contra
- Garkörbe und Grillroste nicht spülmaschinenfest
- teils mühsame Bedienung
Die HAF2700DCD misst ≈ 45,5 × 38,0 × 32,4 cm (Bmax × Tmax × Hmax). Mit einem Gewicht von ≈ 8,4 kg lässt sie sich bei Bedarf ohne allzu große Anstrengung an eine andere Stelle tragen. Das Modell besteht aus soliden Materialien, die fest miteinander verbunden sind; daher hält es alltäglichen Belastungen ohne Weiteres stand. Gelegentlich sind am Gehäuse schärfere Kanten spürbar, an denen man sich aber nicht verletzen kann. Auch sonst lässt sich die Heißluftfritteuse ohne Sicherheitsbedenken verwenden: An ihrer Unterseite befinden sich vier gummierte Standfüße, weshalb sie selbst bei stärkeren Stößen nicht umkippt, sondern allenfalls ein kleines Stück weit verrutscht. Wie bei den meisten Modellen im Test sind die Garkörbe auch hier nebeneinander angeordnet. Sie unterscheiden sich in ihrer Größe: Während der linke Garkorb bis zu ≈ 6,5 l fasst, sind es beim rechten nur ≈ 4,5 l. Zusammen bieten sie ein stattliches Gesamtvolumen von ≈ 11,0 l. Für jeden Garkorb ist ein Grillrost vorhanden. Über 20 Touchelemente kann man mit dem Modell interagieren. Sie lassen sich zwar gut erreichen, reagieren manchmal aber nicht auf eine Berührung, sodass man diese wiederholen muss. Allgemein gestaltet sich die Bedienung nicht ganz intuitiv. Während die Beschriftungen der Touchelemente nicht bei allen Lichtverhältnissen gut sichtbar sind, stellt das Display seinen Inhalt so groß und hell dar, dass man ihn problemlos ablesen kann. Bei der Gartemperatur hat man die Wahl aus Werten von ≈ 80–200 °C (in 5-°C-Schritten); die Gardauer lässt sich in einer Spanne von ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten) einstellen. Wenn man das jeweilige Touchelement für längere Zeit berührt, lassen sich die Werte schnell verändern. Auch acht Garprogramme stehen zur Verfügung. Die Einstellungen eines Korbs lassen sich leider nicht auf den anderen übertragen; dafür kann der Start eines Garvorgangs um bis zu ≈ 720 min verzögert werden. Ebenso besteht die Möglichkeit, die Garvorgänge beider Garkörbe trotz unterschiedlicher Dauern zeitgleich enden zu lassen (Gleichzeitiges Beenden). Ob das Modell daran erinnern soll, die Speisen nach einer bestimmten Zeit zu durchmischen, lässt sich nach Belieben festlegen. Da kein Teil des Modells in der Spülmaschine gereinigt werden sollte, muss die Reinigung von Hand erfolgen: Das gestaltet sich überraschend einfach, obwohl manche Teile der Grillroste nicht immer gut erreichbar sind.
Die bunten Symbole, mit denen die Touchelemente der Garprogramme versehen sind, lassen sich hervorragend erkennen; sie sind unmittelbar verständlich. Die Symbole auf den anderen Touchelementen sind hingegen nicht immer so eindeutig und außerdem gerade bei hellem Umgebungslicht nur schwer sichtbar.
Interessant: Die Sichtfenster, die sich in jedem Garkorb befinden, bestehen aus zwei Scheiben, von denen sich die vordere entnehmen lässt. Dadurch lassen sich nicht nur die Scheiben selbst, sondern auch der Bereich zwischen ihnen sehr einfach reinigen.
Die eingestellten Temperaturen werden in den Garräumen nicht immer erreicht. Stellten wir für den rechten (kleineren) Garkorb einen Zielwert von ≈ 150 °C ein, waren hier höchstens ≈ 142,3 °C messbar; der Minimalwert lag mit ≈ 131,2 °C noch einmal deutlich niedriger. Im Durchschnitt betrug die Temperatur ≈ 139,0 °C, sodass es meist nicht so heiß wurde wie vorgesehen und die Speisen weniger intensiv garten. Deutlich bessere Resultate zeigte der linke (größere) Garkorb, für den wir zeitgleich ≈ 200 °C vorgaben: Für ihn ermittelten wir einen Durchschnittswert von ≈ 195,0 °C; die Temperatur schwankte zwischen ≈ 190,5 und ≈ 199,7 °C.
Die Garresultate im Überblick
TK-Pommes frites | Pommes frites | ≈ 25 min | ≈ 200 °C
Selbst wenn man Pommes frites gründlich durchmischt, sobald das Modell dazu auffordert, werden sie nur sehr ungleichmäßig gebräunt. Immerhin bleiben sie nicht zu weich: Sie alle erhalten eine knusprige Kruste, die manchmal bereits zu fest wird und stellenweise verbrennt. Trotzdem überzeugt das Resultat in weiten Teilen und die Pommes frites sind sehr schmackhaft.
TK-Chicken Wings | manuelle Einstellung | ≈ 16 min | ≈ 200 °C
Auch Chicken Wings lassen sich nicht völlig einheitlich garen, so gut man sie auch durchmischt. Das wirkt sich jedoch nur unwesentlich auf den Geschmack aus. Alles in allem gelingen die Chicken Wings, mit Ausnahme vereinzelter heller und weicher Stellen an der Kruste, sehr gut: Ihr Äußeres erhält eine appetitliche Bräunung, während das Innere noch saftig bleibt.
Paprika | manuelle Einstellung | ≈ 12 min | ≈ 175 °C
Wenn man Gemüse zubereitet, muss man die passenden Garparameter mangels eines geeigneten Programms selbst herausfinden. Mit den im Test verwendeten Einstellungen lassen sich starke Ergebnisse erzielen: Die Paprika bleibt in weiten Teilen bissfest und saftig; die kleinen verbrannten Stellen auf ihrer Außenhaut wirken sich nicht auf den Geschmack aus.
CASO Design
AirFry DuoChef

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 43,1 × 36,0 × 33,1 cm
- Volumen d. Garkorbs (Vmax): ≈ 5,5 + 5,5 l
- Temperaturen: ≈ 50–200 °C (in 5-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten)
- Garprogramme: 10 (Aufwärmen; Fisch; Gebäck; Gemüse; Hähnchen; Pizza; Pommes; Speck; Steak; Wurzelgemüse)
Pro
- als Mini-Backofen verwendbar
- einfache Reinigung
- großes Gesamtvolumen der Garkörbe
Contra
- Pommes frites werden teilweise nur sehr ungleichmäßig gegart
Bei der AirFry DuoChef handelt es sich um eines der größeren Modelle in unserem Test: Sie misst ≈ 43,1 × 36,0 × 33,1 cm (Bmax × Tmax × Hmax) und wiegt ≈ 9,1 kg. Trotzdem gestaltet sich der Transport nicht allzu mühsam, unter anderem weil man die Heißluftfritteuse bequem an ihren Griffmulden greifen kann. Mit Ausnahme von ein paar unregelmäßigen Spaltmaßen sowie schärferer Kanten gibt es an der Verarbeitungsqualität nichts zu kritisieren; dass sich das Gehäuse mit den Fingern eindrücken lässt, heißt zum Glück nicht, dass es leicht beschädigt würde. Das Modell kippte im Test selbst bei stärkeren Stößen nicht um, sondern rutschte nur geringfügig über den Untergrund; dies ist seinen vier gummierten Standfüßen zu verdanken. Jeder der beiden nebeneinander angeordneten Garkörbe verfügt über ein Fassungsvermögen von ≈ 5,5 l, sodass sich große Speisemengen gleichzeitig zubereiten lassen. Für die Garkörbe ist je ein Grillrost vorhanden, der etwas zerbrechlich wirkt, aber bedenkenlos mit Speisen beladen werden kann. Die zehn Touchelemente im Bedienpanel sind sehr groß und so platziert, dass man sie ohne Probleme erreicht. Sie reagieren zuverlässig auf jede Berührung. Für jeden Korb steht ein Display zur Verfügung, das hell leuchtet und seinen Inhalt scharf sowie groß genug darstellt. Wenn man die Gartemperatur einstellt, hat man die Wahl aus Werten von ≈ 50–200 °C (in 5-°C-Schritten). Die Gardauer lässt sich in einer Spanne von ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten) anpassen. Um diese Werte schnell zu verändern, kann man das entsprechende Touchelement längere Zeit berühren. Gleich zehn verschiedene Garprogramme werden geboten, sodass man die passenden Garparameter bei vielen Speisen nicht selbst herausfinden muss. Auf Wunsch lassen sich für beide Körbe die identischen Einstellungen gleichzeitig vornehmen (Sync). Interessant: Werden stattdessen für beide Garkörbe unterschiedliche Gardauern festgelegt, wird der Start des einen Garvorgangs immer automatisch so lange verzögert (Hold), dass die Speisen in beiden Körben zeitgleich fertig werden; bei den anderen Modellen kann man dieses Verhalten nach Belieben ein- und ausschalten. Die meisten Verunreinigungen lassen sich gut von Hand beseitigen; alternativ gibt man alle entnehmbaren Teile der Heißluftfritteuse in die Spülmaschine.
Sämtliche Symbole im Bedienpanel sind gut sichtbar und verständlich. Für Verwirrung sorgt nur, dass man die Symbole der Garprogramme instinktiv für Touchelemente hält und versucht ist, sie zu berühren. Dann erfolgt aber keine Reaktion; stattdessen steht ein echtes Touchelement zur Verfügung, mit dem sich etwas umständlich durch die Reihe der Programme schalten lässt.
Auf Wunsch lässt sich diese Heißluftfritteuse in einen Mini-Backofen verwandeln: Zu diesem Zweck entnimmt man die Garkörbe und verschließt den Garraum mit der im Lieferumfang enthaltenen Tür. Als Zubehör sind weiterhin zwei Garbleche vorhanden, auf denen sich Speisen ablegen lassen. All dies ist mit keinem anderen Modell im Test möglich.
Im Test stellten wir für den rechten Garraum eine Temperatur von ≈ 150 °C ein, die zuverlässig erreicht wurde: Hier waren durchschnittlich ≈ 150,2 °C messbar, wobei die Werte im zeitlichen Verlauf allerdings sehr stark schwankten (≈ 139,8–158,9 °C). Ähnlich verhielt es sich im linken Garraum, in dem wir eine Temperatur von ≈ 200 °C wählten: Wir ermittelten im Durchschnitt ≈ 197,4 °C, was relativ nah am Zielwert liegt. Auch hier traten jedoch deutliche Schwankungen von ≈ 189,8–214,0 °C auf. Dass die Temperaturen nicht stabil gehalten werden, beeinträchtigt unter Umständen das Garergebnis, wobei die Auswirkungen in der Praxis nicht allzu sehr ins Gewicht fallen.
Die Garresultate im Überblick
TK-Pommes frites | Pommes | ≈ 25 min | ≈ 200 °C
Obwohl wir die Pommes frites während der Zubereitung gründlich durchmischten, wurden sie alles andere als einheitlich gegart: Ein Teil von ihnen gelang perfekt und erhielt eine knusprige, braune Kruste; ein anderer Teil jedoch blieb deutlich zu hell und obendrein sehr weich. Immerhin verbrannte nichts so, dass es ungenießbar wurde.
TK-Chicken Wings | Hähnchen | ≈ 10 min | ≈ 180 °C
Weil die Temperatur im Hähnchen-Programm verhältnismäßig niedrig ausfällt, wird die Kruste der Chicken Wings kaum gebräunt und bleibt relativ weich. Das Innere trocknet dafür nicht aus und ist auch nach der Zubereitung sehr saftig. Wer Wert auf eine knusprige Kruste legt, sollte die Gartemperatur auf ≈ 200 °C erhöhen und dabei aufpassen, dass nichts verbrennt.
Paprika | Gemüse | ≈ 15 min | ≈ 170 °C
Die werksseitig eingestellte Laufzeit des Programms Gemüse (≈ 20 min) sollte in manchen Fällen reduziert werden, um ein gutes Ergebnis zu erhalten. Für die Paprikastücke im Test waren ≈ 15 min vollkommen ausreichend: Dann waren sie außen teilweise schön gebräunt, ohne großflächig zu verbrennen; dabei blieben sie bissfest und trockneten nicht aus.
Russell Hobbs
Satisfry Dual Basket Heißluftfritteuse 9L (27680-56)

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 44,1 × 39,0 × 31,3 cm
- Volumen d. Garkorbs (Vmax): ≈ 4,5 + 4,5 l
- Temperaturen: ≈ 40–200 °C (in 5-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten)
- Garprogramme: 10 (Aufwärmen; Backen; Dörren; Fisch; Gemüse; Hähnchen; Pizza; Pommes frites; Steak; Warmhalten)
Pro
- einfache Reinigung
- starke Ergebnisse bei der Zubereitung von Fleisch und Geflügel
Contra
- geringes Volumen der Garkörbe
- teils mühsame Bedienung
Das Modell von Russell Hobbs verfügt über Maße von ≈ 44,1 × 39,0 × 31,3 cm (Bmax × Tmax × Hmax) und ein Gewicht von ≈ 8,1 kg; es lässt sich bei Bedarf bequem an eine andere Stelle tragen oder in einem Schrank verstauen. Die Heißluftfritteuse selbst ist hochwertig verarbeitet. Ihr Gehäuse besteht aus soliden Materialien, die fest miteinander verbunden wurden; nur ganz vereinzelt entdeckt man ein paar Spaltmaße, die die Stabilität jedoch nicht beeinträchtigen. Aufgrund der vier gummierten Standfüße entsteht keine Gefahr, wenn man versehentlich gegen das Modell stößt: Es ist im Test niemals umgekippt, sondern höchstens um ein paar Zentimeter verrutscht. Die beiden Garkörbe befinden sich nebeneinander auf einer Ebene und fallen nicht allzu groß aus: Jeder von ihnen besitzt ein Volumen von ≈ 4,5 l, wodurch das Fassungsvermögen insgesamt etwas niedriger ist als bei einigen anderen im Test vertretenen Heißluftfritteusen. Der Lieferumfang umfasst zwei Grillroste, die sich bei Druck relativ schnell verbiegen; Beschädigungen muss man trotzdem nicht fürchten. Die 13 Touchelemente lassen sich gut erreichen, reagieren aber nicht immer sofort auf eine Berührung. Es sind zwei Displays vorhanden, je eines für jeden Garkorb; sie leuchten beide hell und lassen sich aus verschiedenen Winkeln ablesen. Wenn man die Temperatur einstellt, kann man aus Werten von ≈ 40–200 °C (in 5-°C-Schritten) wählen; das Spektrum ist also etwas weiter als bei den anderen Modellen. Die Gardauer ist in einer Spanne von ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten) einstellbar. Allzu schnell lassen sich die jeweiligen Werte nicht anpassen: Selbst wenn man das entsprechende Touchelement für längere Zeit berührt, ändern sie sich nur langsam. Es sind zehn Garprogramme vorhanden. Dass sich die Einstellungen von einem Korb auf den anderen übertragen lassen (Match), stellt eine echte Annehmlichkeit dar; gleiches gilt für die Möglichkeit, beide Garvorgänge immer zur gleichen Zeit enden zu lassen (Sync). Darüber hinaus hat man mit dieser Heißluftfritteuse die Option, den Start des Garprozesses um bis zu 900 min zu verzögern (Delay). Nach der Zubereitung der Speisen dürfen Grillroste und Garkörbe in die Spülmaschine gegeben werden; entscheidet man sich stattdessen, wie vom Hersteller empfohlen, für die Reinigung von Hand, hat man damit erstaunlich wenig Mühe.
Sämtliche Symbole im Bedienpanel sind gut sichtbar sowie verständlich. Wie bei manchen anderen Modellen kommt es allerdings auch hier dazu, dass man die Symbole der Garprogramme mit den Touchelementen verwechselt; wenn man sie berührt, erfolgt keine Reaktion. Stattdessen muss man über ein bestimmtes Touchelement durch die Reihe der Programme hindurchschalten.
Weder in den Garkörben noch im Gehäuse des Modells befinden sich Sichtfenster, durch die man in den Garraum hineinsehen könnte. Um den Garfortschritt der Speisen zu kontrollieren, muss man daher jedes Mal die Körbe herausziehen. Das ist etwas unbequem und vor allem mit Wärmeverlust verbunden.
Im rechten Garkorb wurde die gewünschte Hitze (≈ 150 °C) zumindest über kurze Strecken erreicht. Die Temperaturen schwankten immer zwischen ≈ 141,6 und ≈ 152,7 °C; dabei betrug der Durchschnittswert ≈ 146,2 °C. Parallel dazu stellten wir für den linken Garkorb ≈ 200 °C ein. Dieser Wert war jedoch niemals messbar: Es wurde höchstens ≈ 188,0 °C warm. Nach dem Aufheizen konnte die Temperatur außerdem wieder auf ≈ 178,6 °C absinken; der Durchschnittswert betrug ≈ 183,0 °C. Das hatte zur Folge, dass Speisen im linken Garkorb mitunter nicht intensiv genug erhitzt wurden.
Die Garresultate im Überblick
TK-Pommes frites | Pommes frites | ≈ 22 min | ≈ 200 °C
Das Programm Pommes frites endet so früh, dass längst nicht alle Pommes frites eine gebräunte Kruste erhalten: Die meisten von ihnen sind noch deutlich zu hell; immerhin ist ihr Äußeres schon ein wenig knusprig. Bessere Resultate erhält man, wenn man die Gardauer auf ≈ 30 min erhöht.
TK-Chicken Wings | manuelle Einstellung | ≈ 16 min | ≈ 200 °C
Weil sich das Programm Hähnchen nicht für Chicken Wings eignet, sollte man bei ihnen die Garparameter manuell nach den Empfehlungen auf der Verpackung einstellen. Dann fallen die Ergebnisse großartig aus: Die Chicken Wings erhalten eine knusprige braune Kruste, die nur ganz vereinzelt verbrennt; ihr Inneres trocknet trotzdem nicht aus.
Paprika | Gemüse | ≈ 12 min | ≈ 190 °C
Beim Garen von Paprikastücken empfiehlt es sich unter Umständen, die Laufzeit des Gemüse-Programms auf 8–10 min zu beschränken: Andernfalls wird die Paprika nämlich zu weich und verfärbt sich außen stellenweise bereits schwarz. Trotzdem ist sie noch gut genießbar und schmeckt lecker.
Severin
Black Line Dual Heißluftfritteuse FR 2463

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 39,5 × 37,0 × 29,4 cm
- Volumen d. Garkorbs (Vmax): ≈ 4,0 + 4,0 l
- Temperaturen: ≈ 60–200 °C (in 5-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten)
- Garprogramme: 11 (Fisch; Gemüse; Hähnchen; kleine Kuchen; Pommes frites; Shrimps; Spieße; Steak/Koteletts; Tiefkühlkost; Tofu; Warmhalten)
Pro
- einfache Reinigung
- bereitet insbesondere Gemüse weitgehend zuverlässig zu
Contra
- sehr geringes Volumen der Garkörbe
- voreingestellte Laufzeit des Programms Pommes frites deutlich zu kurz
Mit Maßen von ≈ 39,5 × 37,0 × 29,4 cm (Bmax × Tmax × Hmax) fällt die Black Line Dual Heißluftfritteuse FR 2463 relativ kompakt aus und nimmt nur wenig Platz ein; dementsprechend wiegt sie nur ≈ 7,0 kg und lässt sich folglich ohne echten Kraftaufwand transportieren. Sie ist beinahe tadellos verarbeitet: Sämtliche Materialien sind stabil und wurden fest miteinander verbunden; nur ganz vereinzelt sind etwas schärfere Kanten spürbar. Trotz des verhältnismäßig niedrigen Gewichts verrutscht das Modell selbst bei stärkeren Stößen nur geringfügig: An seiner Unterseite befinden sich nämlich vier gummierte Standfüße, die in allen Situationen für sicheren Halt sorgen; außerdem verhindern sie, dass die Heißluftfritteuse unbeabsichtigt umkippt. Die beiden Garkörbe fallen recht klein aus: Sie verfügen über ein Volumen von jeweils nur ≈ 4,0 l; das ist weniger als bei sämtlichen anderen Modellen in diesem Test. Jeder von ihnen lässt sich mit einem Grillrost ausstatten, der ein bisschen wackelig wirkt, alltäglichen Belastungen aber allemal standhält. Es stehen zehn Touchelemente zur Verfügung, über die man mit dem Modell interagiert. Man hat kein Problem damit, sie zu erreichen und zu berühren; die entsprechende Reaktion erfolgt immer zuverlässig und ohne Verzögerung. Die Bedienung gestaltet sich meist einfach. Dass man den Garvorgang über das Touchelement startet, mit dem man die Heißluftfritteuse ein- und ausschaltet, ist aber etwas gewöhnungsbedürftig; auch die Wahl eines Garprogramms erscheint ein wenig umständlich. Die Temperatureinstellung erfolgt in einem Spektrum von ≈ 60–200 °C (in 5-°C-Schritten); bei der Gardauer kann man einen Wert von ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten) auswählen. Für eine schnelle Änderung genügt es, das entsprechende Touchelement länger zu berühren. Möchte man die Garparameter nicht selbst einstellen, kann man eines der elf Garprogramme verwenden; so viele Programme sind bei keinem anderen Modell im Test vorhanden. Außerdem können die Einstellungen von einem Korb auf den anderen übertragen werden (Sync Cook); die Heißluftfritteuse ist auf Wunsch auch dazu in der Lage, zwei parallele Garvorgänge mit unterschiedlichen Dauern zum gleichen Zeitpunkt enden zu lassen (Sync Finish). Alle verschmutzten Teile dürfen zu Reinigungszwecken in die Spülmaschine gegeben werden; sie von Hand zu säubern, macht ebenfalls kaum Mühe.
Nicht alle Anzeigen im Display sind gleich verständlich: Das trifft insbesondere auf die Symbole der Garprogramme zu, die in Teilen außerdem recht klein ausfallen. Hinzu kommt, dass man sie intuitiv berühren möchte, um das entsprechende Programm zu starten; dann erfolgt aber keine Reaktion, weil es sich bei diesen Symbolen nicht um Touchelemente handelt.
Längst nicht jede Heißluftfritteuse ist mit einer solchen Kabelaufwicklung ausgestattet. Dass sich das Kabel hier ohne Aufwand aufwickeln und verkürzen lässt, ist in vielen Situationen praktisch, etwa dann, wenn man das Modell für längere Zeit nicht verwendet und platzsparend in einem Schrank verstauen möchte.
Wenn man für beide Garkörbe unterschiedliche Temperaturen einstellt, beeinflusst dies mitunter die Hitzeentwicklung. So war es im rechten Garkorb nach dem Aufheizen deutlich wärmer als die vorgegebenen ≈ 150 °C: Die Temperatur bewegte sich in einem Bereich von ≈ 151,1–162,1 °C; im Durchschnitt betrug sie ≈ 157,8 °C. Im anderen Garkorb war interessanterweise das Gegenteil der Fall; in ihm wurde es währenddessen meist nicht so warm, wie wir zu Beginn eingestellt hatten (≈ 200 °C): Hier ermittelten wir durchschnittlich ≈ 197,7 °C, wobei die Schwankungen mit ≈ 189,9–202,7 °C ebenfalls beträchtlich ausfielen.
Die Garresultate im Überblick
TK-Pommes frites | Pommes frites | ≈ 18 min | ≈ 200 °C
Aufgrund der kurzen Laufzeit des entsprechenden Garprogramms werden längst nicht alle Pommes frites knusprig frittiert: Die meisten von ihnen bleiben sehr hell und weich; nur vereinzelt nimmt ihre Kruste schon eine goldbraune Färbung an und wird leicht knusprig. Für ein besseres Ergebnis empfiehlt sich eine Erhöhung der Gardauer um ≈ 10 min.
TK-Chicken Wings | manuelle Einstellung | ≈ 16 min | ≈ 200 °C
Die Kruste der Chicken Wings wird sehr knusprig und überall schön gebräunt. Nur ganz vereinzelt ist sie verbrannt, wovon der Geschmack nicht beeinträchtigt wird. Dennoch bleibt das Innere des Geflügels schön saftig. Wenn man eine weniger stark gebräunte Kruste bevorzugt, reicht es übrigens, die Gardauer um 2–3 min zu reduzieren.
Paprika | Gemüse | ≈ 15 min | ≈ 160 °C
Das Gemüse-Programm erweist sich insgesamt als zuverlässig. Zwar werden manche Paprikastücke außen bereits schwarz, das Ausmaß der Verbrennungen hält sich aber in Grenzen, sodass der Geschmack nicht darunter leidet. Das Gemüse wird vollständig durcherhitzt und bleibt dabei überwiegend bissfest und saftig.
KLAMER
Heißluftfritteuse Duo 9L Silber

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 43,9 × 38,5 × 31,1 cm
- Volumen d. Garkorbs (Vmax): ≈ 4,5 + 4,5 l
- Temperaturen: ≈ 80–200 °C (in 5-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten)
- Garprogramme: 10 (Aufwärmen; Dörren; Fisch; Gemüse; Hühnchen; Kuchen; Pizza; Pommes frites; Steak; Warmhalten)
Pro
- bereitet vor allem Fleisch und Geflügel ansprechend zu
Contra
- Gesamtvolumen der Garkörbe nicht allzu hoch
- teils mühsame Bedienung
- voreingestellte Laufzeit des Programms Pommes frites zu kurz
Die Heißluftfritteuse von KLAMER verfügt über Maße von ≈ 43,9 × 38,5 × 31,1 cm (Bmax × Tmax × Hmax). Mit einem Gewicht von ≈ 7,9 kg ist sie noch nicht so schwer, dass man sich anstrengen müsste, um sie an eine andere Stelle zu tragen. Sie ist ordentlich verarbeitet: Zwar lässt sich das Gehäuse ein wenig mit den Fingern eindrücken und weist ein paar schärfere Kanten auf, doch hält es alltäglichen Belastungen schadlos stand. Vier Standfüße verhindern, dass das Modell umkippt, wenn man dagegenstößt; dann rutscht es nur ein paar Zentimeter über die Arbeitsplatte, wovon normalerweise keine Gefahr ausgehen sollte. Die beiden Garkörbe befinden sich nebeneinander auf einer Ebene und sind gleich groß: Jeder von ihnen verfügt über ein Fassungsvermögen von ≈ 4,5 l, was relativ wenig ist. Im Lieferumfang ist für jeden dieser Garkörbe ein Grillrost enthalten; die Roste wirken allerdings sehr wackelig und geben schon auf leichten Druck spürbar nach. Es sind 13 Touchelemente vorhanden, die in den meisten Fällen zuverlässig und unmittelbar reagieren. Dass man das gewünschte Garprogramm nicht direkt anwählen kann, sondern durch die Programmliste hindurchschalten muss, ist etwas umständlich. Für jeden Garkorb ist ein eigenes Display vorhanden, das seinen Inhalt gut sichtbar darstellt. Das Spektrum der Gartemperaturen fällt nicht allzu weit aus (≈ 80–200 °C; in 5-°C-Schritten); die Gardauer lässt sich in einer Spanne von ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten) einstellen. Leider ist es nicht möglich, einen dieser Werte sehr schnell anzupassen; selbst wenn man das entsprechende Touchelement längere Zeit berührt, erfolgt die Änderung relativ langsam. Es sind zehn Garprogramme vorhanden. Die Einstellungen eines Korbs lassen sich mit nur einer Interaktion auf den anderen übertragen (Match) und zwei parallele Garprozesse können trotz verschiedener Dauern zur selben Zeit enden (Sync). Zuletzt besteht noch die Möglichkeit, den eingestellten Garvorgang automatisch zu einem künftigen Zeitpunkt zu starten (Delay); dadurch lässt sich beispielsweise erreichen, dass die Mahlzeit genau dann fertig ist, wenn man abends wieder nach Hause kommt. Manchmal hat man etwas Mühe damit, Speisereste von Hand aus den Öffnungen der Grillroste zu beseitigen; daher wird man Roste und Garkörbe lieber in der Spülmaschine reinigen, was bedenkenlos möglich ist.
Alle Symbole im Bedienpanel sind gut verständlich; dass manche Beschriftungen ausschließlich auf Englisch erfolgen, dürfte normalerweise kein Problem darstellen. Wie bei vielen Heißluftfritteusen hält man allerdings auch hier die Programmsymbole schnell für Touchelemente und versucht vergeblich, das Programm zu starten, indem man sie berührt.
Der Garfortschritt der Speisen lässt sich im laufenden Betrieb nicht ohne Weiteres einsehen: Weil nirgendwo Sichtfenster vorhanden sind, besteht keine Möglichkeit, von außen in den Garraum zu schauen. Hierfür muss man daher die Garkörbe herausziehen, wobei etwas Hitze aus ihnen entweicht.
Die eingestellte Temperatur von ≈ 150 °C wurde im rechten Garkorb nur vereinzelt erreicht: Maximal haben wir ≈ 150,8 °C gemessen, aufgrund der Temperaturschwankungen allerdings nur kurzzeitig. Zwischenzeitlich sank die Temperatur auf bis zu ≈ 140,5 °C ab, sodass durchschnittlich ≈ 146,1 °C herrschten. Im linken Garkorb, für den wir ≈ 200 °C vorgaben, wurde der Zielwert noch deutlicher unterboten und niemals erreicht: Im Durchschnitt ermittelten wir ≈ 188,8 °C, wobei im zeitlichen Verlauf erhebliche Schwankungen von ≈ 179,7–194,8 °C zu verzeichnen waren.
Die Garresultate im Überblick
TK-Pommes frites | Pommes frites | ≈ 22 min | ≈ 200 °C
Auch wenn die Pommes frites zumindest teilweise schön gebräunt werden, bleibt ein Großteil von ihnen nicht nur recht hell, sondern vor allem auch zu weich: Das Garprogramm ist zu früh beendet, als dass sie eine knusprige Kruste erhalten könnten. In vielen Fällen empfiehlt sich daher eine Erhöhung der Gardauer um 5–10 min.
TK-Chicken Wings | manuelle Einstellung | ≈ 16 min | ≈ 200 °C
Chicken Wings überzeugen hingegen deutlich mehr: Sie werden in der auf der Verpackung angegebenen Zeit vollkommen durchgegart und erhalten eine schöne, knusprige Kruste; diese ist zwar nicht völlig gleichmäßig gebräunt, dafür aber auch an keiner Stelle ernsthaft verbrannt. Das Innere des Geflügels trocknet nicht aus, sondern bleibt saftig und zart.
Paprika | Gemüse | ≈ 12 min | ≈ 190 °C
Im Gemüse-Programm erfolgt die Erhitzung beinahe zu stark: Die Paprikastücke werden teilweise deutlich zu weich und sind nicht mehr bissfest; außen können sie schnell verbrennen. Sie schmecken zwar noch gut und können ohne Weiteres verzehrt werden; dennoch ist eine Reduzierung der Gardauer auf höchstens ≈ 10 min ratsam.
Tristar
FR-9075 DOPPELKORB-HEISSLUFTFRITTEUSE

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 39,9 × 41,8 × 29,5 cm
- Volumen d. Garkorbs (Vmax): ≈ 4,5 + 4,5 l
- Temperaturen: ≈ 60–200 °C (in 5-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten)
- Garprogramme: 10 (Backen; Fisch; Gemüse; Hähnchen; Pizza; Pommes frites; Schalentiere; Speck; Steak; Warmhalten)
Pro
- bequeme Bedienung
Contra
- Gesamtvolumen der Garkörbe nicht allzu hoch
- mühsame Reinigung (Garkörbe und Grillroste nicht spülmaschinenfest)
- Probleme bei der Zubereitung von Pommes frites
Weil diese Heißluftfritteuse mit Maßen von ≈ 39,9 × 41,8 × 29,5 cm (Bmax × Tmax × Hmax) ziemlich kompakt ausfällt, wiegt sie lediglich ≈ 7,8 kg; das ermöglicht einen einfachen Transport sowie eine platzsparende Lagerung. Alles in allem ist sie so stabil, dass sie bei normaler Verwendung nicht unbeabsichtigt beschädigt werden kann. Trotzdem ist ihre Verarbeitung keineswegs makellos: So gibt das Gehäuse schon bei geringem Druck spürbar nach und am Übergang zwischen ihm und den Garkörben befindet sich eine scharfe Kante, von der jedoch keine ernsthafte Verletzungsgefahr ausgeht. Dank seiner vier gummierten Standfüße kann das Modell nicht umkippen und rutscht selbst bei stärkeren Stößen kaum über den Untergrund. Die Garkörbe verfügen über ein Volumen von je ≈ 4,5 l, womit diese Heißluftfritteuse zu den kleineren Modellen im Test gehört. Für jeden Garkorb ist ein Grillrost vorhanden, der stellenweise alles andere als stabil anmutet; trotzdem kann man ihn mit Speisen belasten, ohne dass er beschädigt wird. Obwohl 22 Touchelemente vorhanden sind, findet man sich im Bedienpanel problemlos zurecht; daher gestaltet sich die Bedienung in weiten Teilen sehr intuitiv. Nur dass dasselbe Touchelement sowohl den Garvorgang startet bzw. stoppt als auch das Modell ein- bzw. ausschaltet, ließe sich kritisieren. Die Displays, je eines für jeden Garkorb, stellen ihren Inhalt gut sichtbar dar. Bei der Einstellung der Gartemperatur wählt man aus einer Spanne von ≈ 60–200 °C (in 5-°C-Schritten); bei der Gardauer sind es ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten). Schnelle Anpassungen dieser Werte sind möglich, indem man das entsprechende Touchelement durchgehend berührt. In den zehn Garprogrammen stellt die Heißluftfritteuse die empfohlenen Garparameter in Abhängigkeit von der zuzubereitenden Speise selbstständig ein. Leider besteht keine Möglichkeit, die Einstellungen des einen Garkorbs auf den anderen zu übertragen. Dafür lassen sich zwei gleichzeitige Garvorgänge zum selben Zeitpunkt beenden, selbst wenn sie unterschiedlich lang dauern (Sync End). Ob das Modell daran erinnern soll, die Speisen während der Zubereitung gelegentlich zu durchmischen, lässt sich ebenfalls nach Belieben festlegen. Kein Teil der Heißluftfritteuse darf in die Spülmaschine gegeben werden, sodass man alles von Hand reinigen muss; das gestaltet sich mitunter sehr mühsam.
Alle Anzeigen im Bedienpanel leuchten so hell, dass sie sich ohne Umstände erkennen und ablesen lassen. Gerade die Touchelemente der Garprogramme sind außerdem mit farbigen und sehr eingängigen Symbolen versehen, sodass man sofort weiß, welches von ihnen man betätigen muss. Die übrigen Symbole sind hingegen nicht alle unmittelbar verständlich.
Die Griffe befinden sich nicht bereits von Werk aus an den Garkörben; stattdessen muss man sie vor der ersten Verwendung des Modells hier montieren. Das bereitet aber keine Mühe und ist in kürzester Zeit erledigt; bei Bedarf lassen sich die Griffe übrigens auch wieder ohne großen Aufwand abnehmen.
Wenn wir im rechten Garkorb ≈ 150 °C einstellten, erfolgte die Erhitzung beinahe wie erwünscht: Durchschnittlich wurden hier ≈ 151,2 °C erreicht. Im zeitlichen Verlauf schwankten die Temperaturen allerdings zwischen ≈ 146,5 und ≈ 154,9 °C. Der linke Garkorb hingegen erreichte die Zieltemperatur zu keinem Zeitpunkt: Hier herrschten maximal ≈ 198,5 °C, und das auch nur punktuell. Weil die Temperatur nicht konstant gehalten wurde, sondern teilweise auf bis zu ≈ 189,8 °C absank, betrug die Durchschnittstemperatur ≈ 194,1 °C. Gelegentlich wird das Gargut also nicht ganz so kräftig gebräunt, wie man es gerne hätte.
Die Garresultate im Überblick
TK-Pommes frites | Pommes frites | ≈ 15 min | ≈ 200 °C
Die kurze Laufzeit des Garprogramms Pommes frites lässt bereits vermuten, dass die Speisen nur geringfügig gebräunt werden können. Diese Befürchtung hat sich im Test bestätigt: Die Pommes frites bleiben durchgehend viel zu hell und zu weich. Erst wenn man die Gardauer verdoppelt, erhält man ein ansehnliches und vor allem schmackhaftes Resultat.
TK-Chicken Wings | manuelle Einstellung | ≈ 16 min | ≈ 200 °C
Äußerlich wirken die Chicken Wings appetitlich: Sie erhalten eine knusprige Kruste, die nahezu überall gebräunt ist; größere Verbrennungen muss man nicht befürchten. Das Geflügel ist in seinem Inneren allerdings etwas zu trocken, was den Genuss beeinträchtigt.
Paprika | Gemüse | ≈ 10 min | ≈ 180 °C
Auf das Gemüse-Programm kann man sich beinahe ohne Vorbehalte verlassen. Es erhitzt die Paprikastücke vollständig, ohne dass sie zu weich würden oder austrockneten. Gerade die nach oben oder zu den Seiten hin abstehenden Teile des Gemüses verbrennen schnell; das lässt sich aber allemal verschmerzen.
DOMO
DO550FR

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 45,5 × 38,0 × 32,4 cm
- Volumen d. Garkorbs (Vmax): ≈ 6,5 + 3,5 l
- Temperaturen: ≈ 80–200 °C (in 5-°C-Schritten)
- Timer: ≈ 1–60 min (in 1-min-Schritten)
- Garprogramme: 10 (Fisch; Gebäck; Gemüse; Hähnchenkeulen; Huhn; Party Snack; Pizza; Pommes frites; Scampi; Steak)
Pro
- stattliches Volumen des größeren Garkorbs
Contra
- in Teilen mühsame Bedienung
- Schwierigkeiten bei der Zubereitung mancher Speisen (besonders Pommes frites)
Die DO550FR misst ≈ 28,3 × 43,1 × 39,5 cm (Bmax × Tmax × Hmax) und ist mit einem Gewicht von ≈ 9,4 kg das schwerste aller im Test vertretenen Modelle: Daher erfordert der Transport recht viel Kraft. Am Gehäuse zeigen sich einige Spaltmaße und ein paar einschneidende Kanten; obendrein schließen die Schubladen der Garkörbe nicht bündig ab, sodass die Verarbeitung der Heißluftfritteuse insgesamt recht dürftig wirkt. Bei sehr kräftigen Stößen verrutscht das Modell dank seiner vier gummierten Standfüße kaum, kann aber manchmal stark schwanken; normalerweise kippt es jedoch nicht um, sodass in der Praxis kein echtes Sicherheitsrisiko besteht. Die Garkörbe sind übereinander angeordnet und unterscheiden sich in ihrer Größe: Während der obere mit einem Volumen von ≈ 3,5 l sehr klein ausfällt, ist der untere sehr groß (≈ 6,5 l); insgesamt ist das Fassungsvermögen also wirklich ansehnlich. Im Lieferumfang sind lediglich zwei Grillroste enthalten, je einer für jeden Garkorb. Die zehn Touchelemente reagieren leider nicht immer zuverlässig auf eine Berührung, sodass man die Interaktion manchmal wiederholen muss. Auch dass sich das gewünschte Garprogramm nicht direkt auswählen lässt, stört ein wenig; alles in allem fällt die Bedienung mit etwas Übung aber leicht. Das Spektrum der Gartemperaturen fällt relativ schmal aus (≈ 80–200 °C; in 5-°C-Schritten). Bei der Gardauer hat man hingegen dieselbe Auswahl wie bei den meisten übrigen Modellen im Test (≈ 1–60 min; in 1-min-Schritten). Um größere Änderungen dieser Werte schnell durchzuführen, muss man das passende Touchelement nicht mehrfach hintereinander betätigen, sondern nur für längere Zeit berühren. Dank der zehn Garprogramme ist es für viele Speisen nicht nötig, die Garparameter durch mehrfaches Ausprobieren herauszufinden und anschließend von Hand einzugeben. Auf Wunsch lassen sich für beide Garkörbe gleichzeitig identische Einstellungen vornehmen. Entscheidet man sich hingegen für unterschiedliche Gardauern, können die Garvorgänge auf Wunsch trotzdem zum selben Zeitpunkt abgeschlossen werden (Gleichzeitig beenden). Weil sich gerade die Grillroste manchmal nur mit Mühe von Hand säubern lassen, ist es sehr praktisch, dass sowohl sie als auch die Garkörbe spülmaschinenfest sind.
Der Inhalt des Bedienpanels wird groß genug, sehr hell und teilweise mehrfarbig dargestellt. Sämtliche Symbole sind unmittelbar verständlich, wobei nicht immer gleich klar ist, ob sie Touchelemente beschriften oder nicht. Gerade die Programmsymbole will man intuitiv berühren, um das entsprechende Programm anzuwählen, was aber nicht funktioniert.
An dem Grillrost, der im kleineren Garkorb Platz findet, befindet sich ein Griff, an dem man den Rost sicher greifen und bequem herausziehen kann. Der andere Grillrost ist nicht mit einem solchen Griff ausgestattet; trotzdem bereitet der Umgang mit ihm keine nennenswerten Probleme.
Selbst wenn man für beide Garräume unterschiedliche Temperaturen einstellt, werden diese erstaunlich stabil gehalten. Wenn wir für den oberen (kleineren) Garraum eine Temperatur von ≈ 150 °C vorgaben, schwankte sie nur zwischen ≈ 146,5 und ≈ 149,1 °C; im Durchschnitt ermittelten wir ≈ 148,0 °C. Beim unteren (größeren) Garraum verhielt es sich ähnlich, wobei die Zieltemperatur (≈ 200 °C) zeitweise sogar überschritten wurde: Durchschnittlich war es hier ≈ 200,8 °C warm; die Temperatur veränderte sich in einem Bereich von ≈ 197,7–203,4 °C. Dass die eingestellten Temperaturen zumindest beinahe erreicht und sehr präzise gehalten werden, sorgt in der Praxis leider nicht automatisch für gute Garergebnisse.
Die Garresultate im Überblick
TK-Pommes frites | Pommes frites | ≈ 18 min | ≈ 200 °C
Dass die Pommes frites nur geringfügig gebräunt werden und sehr weich bleiben, liegt in erster Linie an der kurzen Gardauer des entsprechenden Programms. Wenn man die Garzeit um ≈ 10 min verlängert, werden bessere Resultate erzielt. Auch dann erfolgt die Bräunung allerdings nur ungleichmäßig, selbst wenn man den Inhalt des Garkorbs zwischenzeitlich gründlich durchmischt.
TK-Chicken Wings | manuelle Einstellung | ≈ 16 min | ≈ 200 °C
Auch Chicken Wings erhalten keine einheitliche Kruste: Während Teile von ihr noch sehr hell sind, beginnt sie an anderen Stellen bereits schwarz zu werden. Beim Verzehr macht sich das aber zum Glück nicht allzu stark bemerkbar: Die Chicken Wings sind sehr schmackhaft, zumal sie saftig bleiben.
Paprika | Gemüse | ≈ 12 min | ≈ 160 °C
Aufgrund der niedrigen Temperatur im Gemüse-Programm bilden sich an der Außenhaut der Paprika kaum Röstaromen. Trotzdem wird sie vollständig durcherhitzt und bleibt dabei bissfest. Die geringe Hitze verhindert außerdem, dass das Gemüse austrocknet.
Technische Daten
| Hersteller Modell |
GASTROBACK MULTI-HEISSLUFTFRITTEUSE DUO FAMILY 9 L, Artikel-Nr.: 42586 |
AEG 8000 Doppelkorb-Heißluftfritteuse AAFD11B |
Hisense HAF2700DCD |
CASO Design AirFry DuoChef |
Russell Hobbs Satisfry Dual Basket Heißluftfritteuse 9L (27680-56) |
Severin Black Line Dual Heißluftfritteuse FR 2463 |
KLAMER Heißluftfritteuse Duo 9L Silber |
Tristar FR-9075 DOPPELKORB-HEISSLUFTFRITTEUSE |
DOMO DO550FR |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Größe, Gewicht usw. | |||||||||
| Größe d. Modells (Bmax × Tmax × Hmax) |
40,4 × 41,5 × 29,8 cm | 32,0 × 40,8 × 38,6 cm | 45,5 × 38,0 × 32,4 cm | 43,1 × 36,0 × 33,1 cm | 44,1 × 39,0 × 31,3 cm | 39,5 × 37,0 × 29,4 cm | 43,9 × 38,5 × 31,1 cm | 39,9 × 41,8 × 29,5 cm | 28,3 × 43,1 × 39,5 cm |
| Gewicht d. Modells (mmax) |
7,9 kg | 9,2 kg | 8,4 kg | 9,1 kg | 8,1 kg | 7,0 kg | 7,9 kg | 7,8 kg | 9,4 kg |
| Größe d. Garkörbe (Bmax × Tmax × Hmax) |
15,7 × 24,1 × 12,6 cm (linker Garkorb) bzw. 15,7 × 24,1 × 12,6 cm (rechter Garkorb) | 26,5 × 24,8 × 11,5 cm (unterer Garkorb) bzw. 26,5 × 24,8 × 6,2 cm (oberer Garkorb) | 20,8 × 22,9 × 13,7 cm (linker Garkorb) bzw. 14,5 × 22,9 × 13,7 cm (rechter Garkorb) | 16,3 × 22,6 × 15,1 cm (linker Garkorb) bzw. 16,3 × 22,6 × 15,1 cm (rechter Garkorb) | 16,8 × 23,6 × 13,0 cm (linker Garkorb) bzw. 16,8 × 23,6 × 13,0 cm (rechter Garkorb) | 15,2 × 21,5 × 12,7 cm (linker Garkorb) bzw. 15,2 × 21,5 × 12,7 cm (rechter Garkorb) | 16,8 × 23,5 × 12,5 cm (linker Garkorb) bzw. 16,8 × 23,5 × 12,5 cm (rechter Garkorb) | 15,7 × 24,2 × 11,9 cm (linker Garkorb) bzw. 15,7 × 24,2 × 11,9 cm (rechter Garkorb) | 22,8 × 28,5 × 9,7 cm (unterer Garkorb) bzw. 19,0 × 24,1 × 7,8 cm (oberer Garkorb) |
| Volumen d. Garkörbe (Vmax) |
4,5 + 4,5 l | 7,0 + 4,0 l | 6,5 + 4,5 l | 5,5 + 5,5 l | 4,5 + 4,5 l | 4,0 + 4,0 l | 4,5 + 4,5 l | 4,5 + 4,5 l | 6,5 + 3,5 l |
| Maße d. Bedienpanels (Bmax × Hmax) |
25,5 × 6,0 cm | 23,0 × 3,5 cm | 23,0 × 7,0 cm | 20,0 × 6,0 cm | 20,5 × 7,0 cm | 16,5 × 7,5 cm | 20,5 × 6,5 cm | 25,5 × 5,5 cm | 21,0 × 4,5 cm |
| Länge d. Stromkabels (Lmax) |
1,0 m | 1,0 cm | 0,7 m | 0,9 m | 0,9 m | 0,9 m | 0,7 m | 1,0 m | 1,0 m |
| Zubehör | |||||||||
| Zubehör vorhanden | Grillrost (2 ×) | Grillrost (2 ×) | Grillrost (groß); Grillrost (klein) |
Garblech; Garblech mit Öffnungen; Grillrost (klein; 2 ×); Tür |
Grillrost (2 ×) | Grillrost (2 ×) | Grillrost (2 ×) | Grillrost (2 ×) | Grillrost (groß); Grillrost (klein) |
| Zubehör in der Spülmaschine spülbar | ja | ja | nein | ja | ja | ja | ja | nein | ja |
| Funktionen | |||||||||
| Temperaturen (bei manueller Einstellung) |
80–200 °C (in 5-°C-Schritten) | 60–200 °C (in 5-°C-Schritten) | 80–200 °C (in 5-°C-Schritten) | 50–200 °C (in 5-°C-Schritten) | 40–200 °C (in 5-°C-Schritten) | 60–200 °C (in 5-°C-Schritten) | 80–200 °C (in 5-°C-Schritten) | 60–200 °C (in 5-°C-Schritten) | 80–200 °C (in 5-°C-Schritten) |
| Timer (bei manueller Einstellung) |
1–60 min (in 1-min-Schritten) | 1–99 min (in 1-min-Schritten) | 1–60 min (in 1-min-Schritten) | 1–60 min (in 1-min-Schritten) | 1–60 min (in 1-min-Schritten) | 1–60 min (in 1-min-Schritten) | 1–60 min (in 1-min-Schritten) | 1–60 min (in 1-min-Schritten) | 1–60 min (in 1-min-Schritten) |
| Garprogramme | 9 (Fisch; Garnelen; Gemüse; Hühnchen; Kuchen; Pommes frites; Speck; Steak; Warmhalten) | 7 (Backen; Dörren; Fisch; Gemüse; Grill; Hühnchen; Steak) | 8 (Dehydrieren; Fisch; Garnelen; Grill; Hühnchen; Pizza; Pommes frites; Steak) | 10 (Aufwärmen; Fisch; Gebäck; Gemüse; Hähnchen; Pizza; Pommes; Speck; Steak; Wurzelgemüse) | 10 (Aufwärmen; Backen; Dörren; Fisch; Gemüse; Hähnchen; Pizza; Pommes frites; Steak; Warmhalten) | 11 (Fisch; Gemüse; Hähnchen; kleine Kuchen; Pommes frites; Shrimps; Spieße; Steak/Koteletts; Tiefkühlkost; Tofu; Warmhalten) | 10 (Aufwärmen; Dörren; Fisch; Gemüse; Hühnchen; Kuchen; Pizza; Pommes frites; Steak; Warmhalten) | 10 (Backen; Fisch; Gemüse; Hähnchen; Pizza; Pommes frites; Schalentiere; Speck; Steak; Warmhalten) | 10 (Fisch; Gebäck; Gemüse; Hähnchenkeulen; Huhn; Party Snack; Pizza; Pommes frites; Scampi; Steak) |
| Sonstige Funktionen | Licht ein/aus; Match; Sync | Licht ein/aus; Link; Sync End | Gleichzeitiges Beenden; Licht ein/aus; Schüttelerinnerung ein/aus; Startverzögerung | Hold; Licht ein/aus; Sync | Delay; Match; Sync | Sync Cook; Sync Finish | Delay; Match; Sync | Licht ein/aus; Schüttelerinnerung ein/aus; Sync End | Gleichzeitig beenden; identische Einstellung; Licht ein/aus |
| Strom & Schall | |||||||||
| Schallausstoß (LP max aus d: 1,0 m im Garmodus Heißluftfritteuse + 200 °C, ermittelt) |
44,8 dB | 46,5 dB | 55,2 dB | 47,1 dB | 47,7 dB | 51,6 dB | 48,7 dB | 49,1 dB | 49,5 dB |
| Stromverbrauch (Pmax, lt. Hersteller) |
2.900 W | 2.700 W | 2.700 W | 2.200 W | 2.800 W | 2.600 W | 3.000 W | 2.500 W | 2.500 W |
| Stromverbrauch (P∅ bzw. Pmax im Garmodus Heißluftfritteuse + 200 °C in beiden Garkörben, ermittelt) |
1.121,7 bzw. 2.807,8 W | 1.111,5 bzw. 2.626,0 W | 1.455,9 bzw. 2.662,8 W | 1.286,0 bzw. 2.097,9 W | 1.259,9 bzw. 2.634,0 W | 1.328,5 bzw. 2.562,3 W | 1.278,6 bzw. 2.732,0 W | 1.203,2 bzw. 2.424,0 W | 1.384,1 bzw. 2.377,9 W |
Bewertung
| Hersteller Modell |
% | GASTROBACK MULTI-HEISSLUFTFRITTEUSE DUO FAMILY 9 L, Artikel-Nr.: 42586 |
AEG 8000 Doppelkorb-Heißluftfritteuse AAFD11B |
Hisense HAF2700DCD |
CASO Design AirFry DuoChef |
Russell Hobbs Satisfry Dual Basket Heißluftfritteuse 9L (27680-56) |
Severin Black Line Dual Heißluftfritteuse FR 2463 |
KLAMER Heißluftfritteuse Duo 9L Silber |
Tristar FR-9075 DOPPELKORB-HEISSLUFTFRITTEUSE |
DOMO DO550FR |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Funktionalität | 50 | 95,3 | 93,7 | 95,0 | 89,6 | 90,5 | 88,9 | 89,0 | 86,3 | 87,6 |
| Convenience Food | 50 | 94,0 | 93,0 | 93,0 | 87,0 | 87,0 | 84,0 | 85,0 | 80,0 | 86,0 |
| Fleisch- & Fischspeisen | 30 | 97,0 | 94,0 | 97,0 | 91,0 | 96,0 | 93,0 | 95,0 | 93,0 | 92,0 |
| Gemüse | 20 | 96,0 | 95,0 | 97,0 | 94,0 | 91,0 | 95,0 | 90,0 | 92,0 | 85,0 |
| Handhabung | 30 | 95,5 | 93,2 | 88,8 | 92,4 | 88,5 | 90,5 | 89,0 | 92,9 | 88,9 |
| Bedienung | 80 | 96,0 | 94,0 | 89,0 | 92,0 | 88,0 | 91,0 | 88,0 | 94,0 | 88,0 |
| Bedienungsanleitung | 10 | 91,0 | 89,0 | 89,0 | 94,0 | 86,0 | 83,0 | 94,0 | 92,0 | 93,0 |
| Reinigung | 10 | 96,0 | 91,0 | 87,0 | 94,0 | 95,0 | 94,0 | 92,0 | 85,0 | 92,0 |
| Sicherheit | 10 | 96,4 | 97,6 | 97,6 | 97,6 | 97,6 | 97,6 | 97,6 | 97,6 | 96,8 |
| Temperatur | 60 | 98,0 | 98,0 | 98,0 | 98,0 | 98,0 | 98,0 | 98,0 | 98,0 | 98,0 |
| Stabilität | 40 | 94,0 | 97,0 | 97,0 | 97,0 | 97,0 | 97,0 | 97,0 | 97,0 | 95,0 |
| Material- & Verarbeitungsqualität | 5 | 94,0 | 92,0 | 94,0 | 91,0 | 93,0 | 95,0 | 90,0 | 89,0 | 88,0 |
| Volumen | 5 | 88,0 | 98,0 | 98,0 | 98,0 | 88,0 | 83,0 | 88,0 | 88,0 | 93,0 |
| Bonus | 0,1 (Startverzögerung) | 1,5 (als Mini-Backofen verwendbar) | 0,1 (Delay) | 0,1 (Delay) | ||||||
| Malus | ||||||||||
| UVP des Herstellers | 139,99 € | 229,95 € | 139,00 € | 199,99 € | 189,99 € | 149,90 € | [UVP ergänzen] | [UVP ergänzen] | 159,95 € | |
| Durchschnittlicher Marktpreis Stand: [Datum ergänzen] |
131,14 € | 229,95 € | 130,53 € | 150,61 € | 131,46 € | 91,60 € | 99,09 € | 102,32 € | 145,41 € | |
| Preis-Leistungsindex | 1,38 | 2,44 | 1,39 | 1,62 | 1,45 | 1,01 | 1,10 | 1,14 | 1,63 | |
| Gesamtbewertung | 95,0 % „sehr gut“ |
94,1 % „sehr gut“ |
93,6 % „sehr gut“ |
93,2 % „sehr gut“ |
90,7 % „gut“ |
90,3 % „gut“ |
90,0 % „gut“ |
89,6 % „gut“ |
89,2 % „gut“ |
|
Wie haben wir geprüft?
Funktionalität | 50 %
Hier haben wir erhoben, wie sich verschiedene Speisen aus Fleisch, Fisch, Gemüse und Alternativen aus Soja, Weizen (Seitan) usw. in den Modellen zubereiten ließen: Wir verliehen im Anschluss an das Garen immer wieder Urteile über die Qualität der verschiedenen Speisen in puncto Aussehen, Geruch, Geschmack et cetera. Dies wurde von uns immer wieder „blind“, also ohne Kenntnis des Modells, in dem die Speisen zubereitet worden sind, anhand von verschiedenen organoleptischen Aspekten beurteilt. Wesentlich war außerdem, wie wirksam die von Werk aus vorhandenen Garprogramme waren, wie es sich also mit der Qualität der Speisen verhält, die man am Ende der Garprogramme servieren kann.
Handhabung | 30 %
Weiterhin haben wir beurteilt, wie sich die Modelle als solche verwenden lassen, vor allem also, ob sich Garmodus, Garprogramm & Co. in einer schon von vornherein verständlichen Weise einstellen lassen, ob das Bedienpanel und der Bildschirm verlässlich ansprechen usw. Auch verliehen wir ein Urteil über die Qualität des Bildschirms bzw. der Statushinweise (per LED usw.): Hier sollten sich alle wesentlichen Garparameter (Garmodus resp. Garprogramm, Gartemperatur usw.) problemlos erkennen lassen, einerlei aus welchem Winkel.
Sicherheit | 10 %
Zusätzlich wurde von uns erhoben, wie sicher man die Modelle vor dem Garen, währenddessen und nach dem Garen verwenden kann. So wurde bspw. beurteilt, wie stabil die Modelle auf verschiedenen Flächen aus Holz, Metall und Stein stehen und in welchem Maße sie sich durch versehentliche Stöße verschieben lassen. Schließlich maßen wir auch, welche Temperaturen an welchen Teilen des Modellkorpus erreicht werden und ob man sich an ihnen verbrennen kann. Hier waren nicht nur die Temperaturen als solche wesentlich, sondern auch, wie sich die heiß werdenden Stellen des Modellkorpus (Bedienpanel, Bildschirm usw.) erreichen lassen.
Material- & Materialverarbeitungsqualität | 5 %
Schließlich wurde nicht nur die Qualität der die Modelle ausmachenden Materialien, sondern auch die Weise, in der diese Materialien im Werk des Herstellers verbunden worden sind, beurteilt. Wir nahmen uns jeden Modellkorpus von außen und von innen her vor und ermittelten währenddessen, ob und welche Makel hier vorhanden waren: Wesentlich waren bspw. erhabene Materiallinien, an denen man sich schneiden kann. Weiterhin wurde am Ende des vier Wochen dauernden, mehr als 100 je 15 bis 30 Minuten in Anspruch nehmende Garprogramme einschließenden Tests beurteilt, ob und in welchem Maße es zu wahrnehmbarem Materialverschleiß am Modellkorpus kam.
Volumen | 5 %
Hier haben wir ein Urteil ausschließlich anhand des wirklich verwendbaren Volumens des schon von Werk aus vorhandenen Garkorbs verliehen.
Getestete Produkte
- AEG 8000 Doppelkorb-Heißluftfritteuse AAFD11B
- Bosch MAF462B0
- Braun MultiFry 5 Heißluftfritteuse HF 5055I BK
- CASO Design AirFry 6.0
- CASO Design AirFry DuoChef
- DOMO DO550FR
- ETA Fritta Ultima ETA716890000
- GASTROBACK MULTI-HEISSLUFTFRITTEUSE DUO FAMILY 9 L, Artikel-Nr.: 42586
- GASTROBACK MULTI-HEISSLUFTFRITTEUSE HEAT & CRISP FAMILY 8 L, Artikel-Nr.: 42585
- Hisense HAF2100DCD
- Hisense HAF2700DCD
- KLAMER Heißluftfritteuse Duo 9L Silber
- Philips Steam Airfryer 5000 Series NA547/07
- Philips Steam Airfryer Megabasket NA565/02
- Princess 182257 SlimFry Airfryer
- ROMMELSBACHER FRH 1850
- Russell Hobbs Satisfry Air 8,3L (27630-56)
- Russell Hobbs Satisfry Dual Basket Heißluftfritteuse 9L (27680-56)
- Severin Black Line Dual Heißluftfritteuse FR 2463
- Tefal DUAL EASY FRY FLEX EY9228
- Tefal EASY FRY INFRARED EY8328
- Tefal EASY FRY SMART & SILENCE EY5728
- Tristar FR-9075 DOPPELKORB-HEISSLUFTFRITTEUSE
- Tristar FR-9418
- UNOLD 58695 Heißluftfritteuse GLAS







