Das HAMMER Technum 8.0 im Test 2026
20 km/h, HyperCushion, SmartTurn & kostenlose Video-Workouts
28. September 2026
Ein Laufband für zu Hause erschließt Sportlerinnen & Sportlern vor allem eines: die Möglichkeit, das Lauftraining unabhängig von Uhrzeit, Wetter und der Beschaffenheit der Wege vor der Haustür in den eigenen Tagesablauf einzupassen. Das kann für Menschen attraktiv sein, die regelmäßig walken, joggen oder runnen wollen und dabei ihre Trainingsparameter – also etwa Tempo, Steigung und Dauer – sehr präzise vorgeben möchten. Dass regelmäßige körperliche Aktivität gesundheitlich wertvoll sein kann, ist umfassend belegt; sie kann unter anderem die kardiorespiratorische Fitness verbessern und sich positiv auf das körperliche und psychische Wohlbefinden auswirken. Der HAMMER Technum 8.0-Test zeigt, dass ein Heimlaufband dafür nicht zwingend einen riesigen Touchscreen oder eine besonders ausladende Studiokonstruktion braucht. HAMMER verknüpft hier vielmehr ein angenehm kompaktes Gehäuse mit einer Lauffläche von ≈ 1,40 × 0,46 m, einem kräftigen DC-Motor mit ≈ 2,0 PS Dauer- und ≈ 4,5 PS Spitzenleistung, einem Geschwindigkeitsbereich von 1–20 km/h und einer elektronisch verstellbaren Steigung von 0–12 %. Hinzu kommen der SmartTurn-Drehregler mit integriertem Display, direkt erreichbare Bedienelemente an Konsole und Handgriffen, farbige LED-Laufmarkierungen sowie eine dreh- und neigbare Halterung für Smartphone oder Tablet. Gerade Letztere ist nicht nur zum Abspielen von Filmen oder Musik gedacht: Über HAMMER Workouts, Kinomap, Zwift und die Garmin-Konnektivität kann das Technum 8.0 in ein deutlich vielfältigeres digitales Trainingsumfeld eingebunden werden. Besonders bemerkenswert ist dabei die von HAMMER als HyperCushion bezeichnete Dämpfung. Mit einem Preis von ≈ 1.299,00 € positioniert sich das Technum 8.0 in einer Klasse, in der ein solides Laufgefühl, ein belastbarer Motor und ein komfortables Bedienkonzept ebenso erwartet werden dürfen wie eine zeitgemäße App-Anbindung.
Ob das HAMMER Technum 8.0 diesen Anspruch erfüllt, haben wir über volle vier Wochen mit 10 Testerinnen & Testern aus unterschiedlichen Alters-, Größen- und Gewichtsklassen untersucht. Neben der Laufqualität und Bedienung haben wir unter anderem Material, Montage, Sicherheit, Schallausstoß und elektrischen Leistungsbezug geprüft. Wie das Laufband in all diesen Disziplinen abgeschnitten hat und für wen es sich besonders eignet, lesen Sie in unserem ausführlichen Test.
Wesentliches
Für wen? Für all diejenigen Verbraucherinnen & Verbraucher, die zu Hause regelmäßig walken, joggen oder runnen und dabei eine breite Spanne zwischen gemächlichem Gehen und anspruchsvollem Lauftraining abdecken wollen. Mit 1–20 km/h, 0–12 % Steigung, 21 regulären Trainingsprogrammen sowie zusätzlichen User- und Herzfrequenzmodi bietet das HAMMER Technum 8.0 genügend Spielraum sowohl für Einsteigerinnen & Einsteiger als auch für trainierte Läuferinnen & Läufer. Dank der drei speicherbaren User-Programme lässt sich das Modell außerdem sinnvoll in Mehrpersonenhaushalten verwenden.
Was ist besonders? Eines der markantesten Merkmale ist die Verbindung aus SmartTurn, Doppel-Display und farbigen LED-Elementen. Der ≈ 7,0 cm messende Drehregler dient gleichzeitig als Bedienelement und kleine Anzeige; über Drehen und Drücken kann man Programme wählen, das Training starten bzw. pausieren und während des Workouts das Tempo verändern. Die LED-Laufmarkierungen entlang des Modells lassen sich farblich individualisieren, während die LEDs am Cockpit ihre Farbe in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit verändern. Das ist nicht nur optisch reizvoll, sondern macht das aktuelle Belastungsniveau schon peripher wahrnehmbar.
Was ist außerdem anzusprechen? Die Kombination aus ≈ 1,40 × 0,46 m großer Laufzone und HyperCushion-Dämpfung erwies sich in unserem Test als ausgesprochen gelungen. Das Band ist komfortabel nachgiebig, bleibt bei höherem Tempo aber stabil und vermittelt den Schuhen viel Grip. Ebenfalls praktisch ist die dreh- und neigbare Tablet-Halterung: Sie kann den Screen nicht nur frontal beim Laufen, sondern auch seitlich neben dem Laufband positionieren – bspw. für Kraft-, Mobility- oder Stretching-Einheiten, die an ein Lauftraining anschließen.
Was muss ich über das HAMMER Technum 8.0 wissen?
Ist das HAMMER Technum 8.0 ein gutes Laufband?
Wie schnell ist das HAMMER Technum 8.0 und welche Steigung bietet es?
Wie groß ist die Lauffläche des HAMMER Technum 8.0?
Wie laut ist das HAMMER Technum 8.0?
Wie viel Strom verbraucht das HAMMER Technum 8.0?
Welche Trainingsprogramme hat das HAMMER Technum 8.0?
Welche Apps funktionieren mit dem HAMMER Technum 8.0?
Ist das HAMMER Technum 8.0 klappbar?
Für welches Körpergewicht ist das HAMMER Technum 8.0 ausgelegt?
Der Test im Überblick
Hier stellen wir kurz & knapp dar, welche Eindrücke wir und unsere Testerinnen & Tester in den vergangenen vier Wochen von dem HAMMER Technum 8.0 erhielten. Falls Sie Einzelheiten zu den hier angesprochenen Themen lesen möchten, müssen Sie bloß die am Ende des jeweils einschlägigen Textabschnitts gelegenen Sprungmarker anklicken: Dann springen Sie unmittelbar zur passenden Stelle.
Schon seinen Maßen nach ist das Technum 8.0 für ein vollwertiges Laufband erfreulich wohnraumfreundlich: Mit ≈ 1,70 × 0,80 × 1,43 m (Lmax × Bmax × Hmax d. Modells) beansprucht es im Trainingszustand eine Grundfläche von ≈ 1,36 m². Nach dem Workout lässt sich der hintere Teil anheben; dann misst das Modell nur noch ≈ 1,20 × 0,80 × 1,44 m (Lmax × Bmax × Hmax d. Modells). Dank der vorderen Transportrollen kann man das ≈ 77,0 kg schwere Laufband außerdem innerhalb eines Raumes bzw. zwischen nahe beieinanderliegenden Trainingsplätzen verschieben. Das Gewicht ist während eines solchen Manövers spürbar, die Rollen nehmen aber einen erheblichen Teil der Last ab (➞ Gewicht, Größe & Co.).
Materialseitig hinterließ das Modell einen hochgradig soliden Eindruck. Die tragenden Elemente und insbesondere die seitlichen Träger, welche die Konsole halten, sind aus Metall gefertigt und blieben auch bei energischeren Laufeinheiten ausgesprochen stabil. An anderen Stellen setzt HAMMER in größerem Umfang Kunststoff ein, doch auch diese Bauteile sind sauber verknüpft und vermitteln einen durchweg stabilen Eindruck. Nach vier Wochen intensiver Nutzung ließen sich weder an der Mechanik noch an der Laufmatte relevante Verschleißspuren erkennen. Das galt ausdrücklich auch nach dem Gebrauch durch schwerere Testerinnen & Tester mit mehr als ≈ 100 kg Körpergewicht (➞ Die Materialien).
Der Montagevorgang ist durch den hohen Vorfertigungsgrad gut beherrschbar. Das Laufdeck samt Motoreinheit kommt weitgehend vormontiert; im Wesentlichen müssen die aufgerichteten Träger, die Konsole und einzelne Verkleidungs- bzw. Halteelemente verbunden werden. HAMMER legt das dafür erforderliche Werkzeug bei. Allein lässt sich der Aufbau prinzipiell bewältigen, angenehmer und vor allem beim Positionieren des schweren Grundkörpers sicherer ist er allerdings zu zweit; auch der Hersteller empfiehlt für die Einbringung und Montage im Zweifel eine zweite Person (➞ Der Montagevorgang).
Eines der stärksten Argumente für den Kauf des Modells ist die Bedienung: Die beleuchteten Touchfelder an der Konsole sind groß genug, um sie auch während des Laufens sicher anzusprechen; Geschwindigkeit und Steigung lassen sich außerdem direkt über Bedienelemente an den Handgriffen verändern. Der große SmartTurn-Regler oberhalb der Tasten ist hervorragend erreichbar und verbindet Drehen, Drücken und Anzeigen in einem einzigen Bauteil. Hinzu kommt ein separates LED-Display, das die wichtigsten Trainingswerte in großen, kontrastreichen Zeichen sichtbar hält. Ein bisschen Eingewöhnung ist nur bei den tieferen Programmeinstellungen erforderlich: Gerade die drei User-Programme sind funktional, ihre segmentweise Programmierung ist beim ersten Versuch aber nicht völlig selbsterklärend (➞ Die Bedienung).
Sehr überzeugend ist auch die Medien- und App-Seite. Das Technum 8.0 besitzt zwar kein eigenes WLAN und keinen großen Streaming-Touchscreen, dafür aber eine dreh- und neigbare Halterung, in der sich Smartphones und Tablets stabil positionieren lassen. Kinomap und Zwift können das Lauftraining um virtuelle bzw. reale Strecken erweitern; Garmin kann Herzfrequenzdaten einspielen. Besonders positiv fiel HAMMER Workouts auf: Die Plattform ist kostenfrei nutzbar, verlangt kein zusätzliches Abonnement und hält hunderte geführte Einheiten bereit. In der von uns geprüften Laufbandansicht ließen sich die Kurse nach persönlichen Präferenzen filtern; die eigentlichen Videos führen sehr eingängig durch die betreffenden Einheiten. (➞ Die Bedienung)
Das eigentliche Laufgefühl war derjenige Bereich, in dem unsere Testerinnen & Tester am deutlichsten begeistert waren. Die ≈ 1,40 × 0,46 m (Lmax × Bmax d. Laufmatte) große und ≈ 2 mm starke Laufmatte bietet für normale Walking-, Jogging- und Running-Einheiten ausreichend Platz. Entscheidend ist allerdings die HyperCushion-Dämpfung: Das Band federt den Fußaufsatz spürbar ab, ohne instabil oder schwammig zu werden. Auch bei sehr hohen Geschwindigkeiten von 15–20 km/h blieb das Laufgefühl vollauf kontrolliert; die Oberfläche vermittelt viel Grip. Nur sehr große Läuferinnen & Läufer, die bei maximalem Tempo besonders weit seitlich ausgreifen, könnten ggf. von einer noch breiteren Laufzone profitieren (➞ Das Training).
Der DC-Motor leistet ≈ 2,0 PS dauerhaft und ≈ 4,5 PS in der Spitze. In unserem vier Wochen dauernden Test arbeitete er gleichmäßig und ließ sich auch durch schwere Testerinnen & Tester nicht erkennbar ausbremsen. Das Tempo kann zwischen 1 und 20 km/h feingliedrig eingestellt werden. Zusätzlich lässt sich die Steigung automatisch in 15 Stufen zwischen 0 und 12 % verändern. So können Nutzerinnen & Nutzer sowohl sehr gleichförmige Dauerläufe als auch deutlich wechselhaftere Intervall- und Bergprofile gestalten (➞ Das Training).
Bei den Trainingsprogrammen ist die auf den ersten Blick schlichte Angabe von 21 Laufprogrammen erklärungsbedürftig: Sie umfasst den manuellen Modus und 20 fest hinterlegte Laufprofile. Darüber hinaus hält das Bedienmenü noch drei Nutzerinnen- & Nutzer-Speicher U01–U03, drei herzfrequenzabhängige Programme HP1–HP3 sowie Zielmodi für Zeit, Distanz und Kalorien bereit. Dadurch ist das praktische Funktionsspektrum deutlich größer, als es die nackte Zahl 21 zunächst vermuten lässt (➞ Die Trainingsprogramme).
Auch der Schallausstoß passt zum positiven Laufbild. Beim reinen Maschinenlauf maßen wir aus ≈ 1 m je nach Tempo zwischen ≈ 36,7 dB bei 1 km/h und ≈ 68,6 dB bei 20 km/h; bei 10 km/h waren es ≈ 59,2 dB. Noch aussagekräftiger für den Alltag ist allerdings unsere beispielhafte Messung während eines tatsächlichen Lauftrainings mit 10 km/h: Hier lagen die betreffenden Werte im Mittel bei ≈ 63,0 dB und nur zwischen ≈ 61,2 und 65,5 dB. Die enge Streuung bestätigt den subjektiven Eindruck eines ruhigen, gleichmäßigen Geräuschprofils, den unsere Testerinnen & Tester erhielten (➞ Der Schallausstoß).
Der elektrische Leistungsbezug nimmt erwartungsgemäß mit der Laufgeschwindigkeit zu. Mit eingeschalteten LEDs maßen wir im Mittel ≈ 39,5 W bei 1 km/h, ≈ 123,5 W bei 5 km/h, ≈ 263,1 W bei 10 km/h, ≈ 417,3 W bei 15 km/h und ≈ 533,2 W bei 20 km/h; der hier gegebene Zusammenhang ist in unserer Messreihe nahezu linear. Die flexibel anpassbare LED-Beleuchtung selbst benötigt übrigens ≈ 7,23 W zusätzlich – also sehr wenig. Mit dem von uns programmierten Stromverbrauchs- und Stromkostenrechner können Verbraucherinnen & Verbraucher prüfen, welche laufenden Stromkosten unter Berücksichtigung ihres persönlichen Trainingsprofils anfielen (➞ Der Stromverbrauch).
In der Summe verknüpft das HAMMER Technum 8.0 sehr gute Laufeigenschaften mit einer durchdachten, modernen Bedienung und einem starken, durchweg kostenlosen Workout-Angebot über HAMMER Workouts. Geringfügige Schwächen – vor allem die ein wenig umständliche Navigation durch die Laufprogramme und nicht übermäßig breite Laufzone – ändern an dem sehr ausgewogenen Gesamtbild wenig. Daher verleihen wir dem HAMMER Technum 8.0 das Testurteil „sehr gut“ (93,8 %).
Das Wesentliche
- Größe des Modells (Lmax × Bmax × Hmax d. Modells): ≈ 1,70 × 0,80 × 1,43 m (auseinandergeklappt) bzw. ≈ 1,20 × 0,80 × 1,44 m (zusammengeklappt)
- Gewicht des Modells (mmax d. Modells): ≈ 77,0 kg
- Geschwindigkeitseinstellung: 1–20 km/h
- Steigungseinstellung: 0–12 % (15 Stufen, elektronisch)
- Trainingsprogramme: 21 reguläre Laufprogramme; darüber hinaus 3 personalisierbare Laufprogramme und 3 herzfrequenzabhängige Laufprogramme
- Maximales Gewicht der Sportlerin bzw. des Sportlers: ≈ 135 kg
Pro
- ausgesprochen angenehme HyperCushion-Dämpfung;
- gleichmäßiger und auch bei schweren Testerinnen & Testern stabiler Bandlauf;
- solider DC-Motor (≈ 2,0 PS Dauerleistung & ≈ 4,5 PS Spitzenleistung);
- Geschwindigkeitsbereich von 1–20 km/h;
- elektronisch verstellbare Steigung von 0–12 %;
- intuitiver SmartTurn-Drehregler;
- Doppel-Display mit permanent sichtbaren Trainingswerten;
- leicht erreichbare Direktwahltasten sowie Verstellungen an den Handgriffen;
- farblich individualisierbare LED-Laufbeleuchtung;
- dreh- und neigbare Tablet-Halterung;
- mit HAMMER Workouts, Kinomap, Zwift und Garmin verwendbar;
- HAMMER Workouts ohne zusätzliches Abonnement;
- klappbar;
- Transportrollen;
- sehr solide Material- & Materialverarbeitungsqualität;
- angenehmes, gleichmäßiges Geräuschprofil
Contra
- Auswahl späterer Laufprogramme über PROG erfordert mehrere einzelne Tastendrücke;
- die Bedienlogik der personalisierbaren Laufprogramme erschließt sich beim ersten Gebrauch nicht vollständig ohne Anleitung;
- mit ≈ 46 cm ist die Laufmatte für normales Training vollkommen ausreichend, sehr große Sportlerinnen & Sportler mit besonders ausladendem Sprintstil können auf breiteren Laufbändern aber mehr seitlichen Freiraum erhalten;
- keine fest integrierten Streaming-Apps bzw. kein WLAN – für Medien und digitale Workouts ist ein Smartphone, Tablet oder anderer externer Screen erforderlich
Gewicht, Größe & Co.
Das HAMMER Technum 8.0 ist im Verhältnis zu seinem Geschwindigkeits- und Leistungsniveau angenehm kompakt: Im vollständig aufgeklappten Trainingszustand maßen wir ≈ 1,70 × 0,80 × 1,43 m (Lmax × Bmax × Hmax d. Modells); daraus ergibt sich eine reine Stellfläche von ≈ 1,36 m². Hinzu kommt selbstverständlich der Sicherheitsbereich rund um das Laufband; es empfiehlt sich ein ausreichend freier Aufstellraum und ein fester, ebener sowie rutschfester Untergrund. In normalen Wohn- oder Trainingsräumen wirkt das Modell trotz der langen Laufzone nicht übermäßig wuchtig, was auch an der weitgehend geradlinigen, farblich dezenten, weil durchweg schwarzen Gestaltung liegt.
Das Laufband in ausgeklappter Position
Mit ≈ 1,70 × 0,80 × 1,43 m (Lmax × Bmax × Hmax d. Modells) fällt das Technum 8.0 für ein bis 20 km/h schnelles, also ausgesprochen leistungskräftiges Laufband vergleichsweise kompakt aus; die schwarze, geradlinige Gestaltung lässt es optisch zusätzlich schlank erscheinen.
Wesentlich für Haushalte, in denen der Trainingsplatz nicht dauerhaft vom Laufband vereinnahmt werden soll, ist die Klappfunktion. Nach dem Anheben des hinteren Laufdecks reduziert sich die Länge von ≈ 1,70 m auf ≈ 1,20 m; Breite und Höhe liegen dann bei ≈ 0,80 m bzw. ≈ 1,44 m. Die Grundfläche sinkt infolgedessen von ≈ 1,36 m² auf nur noch ≈ 0,96 m² – eine Ersparnis von ≈ 29 %. Das Modell lässt sich so deutlich leichter an einer Wand oder in einer Ecke parken.
Das Laufband in zusammengeklappter Position
Zusammengeklappt misst das Laufband nur noch ≈ 1,20 × 0,80 × 1,44 m (Lmax × Bmax × Hmax d. Modells). Vor allem die um ≈ 0,50 m verringerte Länge erleichtert es, das Modell außerhalb des Trainings platzsparender abzustellen.
Das Hoch- und Herunterklappen funktionierte während unseres Tests völlig zuverlässig; das Absenken des Laufbereichs erfolgt auch mit einer sehr niedrigen Geschwindigkeit, sodass die mit diesem Mechanismus verknüpfte Verletzungsgefahr ausgesprochen gering ist. Positiv fiel übrigens auf, dass die Konstruktion in der aufgerichteten Position stabil bleibt; auch leichte Stöße führten in unserem Test nicht dazu, dass sich das Deck unbeabsichtigt löste.
Der Klappmechanismus
Der Klappmechanismus hält das angehobene Laufdeck stabil. Beim Abstellen und Aufrichten sollte wegen des Gewichts des Laufdecks dennoch immer mit kontrollierten Bewegungen gearbeitet werden.
Mit ≈ 77,0 kg ist das Technum 8.0 gewiss kein Leichtgewicht. Das ist angesichts des stabilen Stahlrahmens und des kräftigen Motors nicht überraschend und trägt zugleich zur Ruhe des Modells während des Laufens bei. Für den Transport über Treppen oder größere Distanzen braucht es regelmäßig zwei erwachsene Personen. Innerhalb eines Raumes sieht die Sache sehr viel angenehmer aus: Vorn sitzen zwei Transportrollen mit einem Durchmesser von ≈ 5,0 cm, über welche das angekippte Laufband geschoben werden kann.
Die Transportrollen
Die ≈ 5,0 cm großen Transportrollen nehmen beim Verschieben einen erheblichen Teil des Gewichts auf. Auf glatten Holz-, Stein- und Vinylböden ließ sich das Modell in unserem Test kontrolliert manövrieren.
Unsere Testerinnen & Tester bewegten das Modell über Holz, Stein und Vinyl ohne nennenswerte Probleme. Auf langflorigen Teppichen steigt der Rollwiderstand naturgemäß deutlich an. Auch der Richtungswechsel verlangt aufgrund der ≈ 77 kg etwas mehr Kraft. Gleichwohl ist die Transportlösung für ein Laufband dieser Stabilitätsklasse sehr sinnvoll umgesetzt.
Die seitlichen Handgriffe ragen nur in den vorderen Teil der Laufzone hinein. Das sorgt für viel seitliche Freiheit, hat aber einen kleinen ergonomischen Nachteil: Je nach Armlänge und bevorzugter Position auf dem Laufband muss man sich ggf. etwas weiter nach vorn orientieren, wenn man sich mit beiden Händen dauerhaft abstützen will. Beim normalen Joggen oder Running spielt das kaum eine Rolle, während manche Testerinnen & Tester beim langsamen Walking längere Handläufe als noch komfortabler empfunden hätten.
Die seitlichen Griffe
Die Handgriffe decken nur den vorderen Bereich der Laufzone ab. Dadurch bleibt seitlich viel Bewegungsfreiheit; beim Walking ist die dauerhaft erreichbare Griffposition allerdings stärker von Armlänge und Laufposition abhängig.
Die Materialien
Die Material- und Materialverarbeitungsqualität des Technum 8.0 ist durchweg sehr gut. Schon unmittelbar nach dem Auspacken fanden wir keine auffälligen Spaltmaße oder andere äußere Mängel. Die tragenden Teile der Konstruktion bestehen aus Metall; insbesondere die beiden seitlichen Konsolenträger vermitteln viel Stabilität und hielten auch dann vollkommen ruhig, wenn schwere Testerinnen & Tester mit kräftigem Fußaufsatz liefen.
Die seitlichen Pfosten
Die tragenden Konsolenelemente sind aus solidem Metall gefertigt. Auch unter dynamischer Belastung, die gerade bei anspruchsvollerem Lauftraining sehr ausgeprägt sein kann, blieb die Konstruktion in unserem Test durchweg ruhig.
HAMMER verwendet daneben sichtbar Kunststoff, vor allem an Bedienfeldern & Co. Das ist bei einem Heimlaufband dieser Preisklasse völlig normal. Entscheidend ist allerdings die Qualität der Verbindung – und die überzeugte uns jedenfalls vollauf: Nichts klapperte in nennenswertem Maße, die Bauteile saßen sauber und auch wiederholte Bedienvorgänge hinterließen keine Abrieb- oder Lockerungsspuren. Nach vier Wochen intensiver Nutzung war auch die Laufmatte weiterhin gleichmäßig und frei von auffälligen Verschleißstellen.
Die Qualität des Materials
Metall und Kunststoff sind sauber miteinander verknüpft. Sichtbare Verbundlinien bleiben schmal; auch nach dem Dauereinsatz durch unsere Testerinnen & Tester zeigten sich an häufig berührten Flächen keine auffälligen Abriebspuren.
Gerade der Langzeiteindruck nach unserem Test ist hier relevant: Das Modell wurde über vier Wochen regelmäßig und teilweise sehr intensiv verwendet, darunter von Personen mit mehr als ≈ 100 kg Körpergewicht. Weder die Mechanik noch die Laufbewegung verschlechterten sich wahrnehmbar. Das passt übrigens zur maximalen Freigabe von ≈ 135 kg Körpergewicht seitens des Herstellers und ist ein wichtiger Teil des stabilen Gesamteindrucks.
Der Montagevorgang
Der Montagevorgang beginnt mit einem Vorteil, den man angesichts des Gewichts des Modells sehr zu schätzen weiß: Ein erheblicher Teil des Technum 8.0 ist bereits werksseitig vormontiert. Laufdeck, Motorbereich und wesentliche Teile des Rahmens kommen als große Baugruppe aus der Verpackung. HAMMER legt die benötigten Schrauben, Unterlegscheiben und Werkzeuge bei, sodass grundsätzlich kein eigener Werkzeugkasten erforderlich ist.
Das Montagematerial
Das Laufdeck und große Teile des Rahmens sind schon vormontiert. HAMMER legt die für den Aufbau erforderlichen Verbindungselemente und Werkzeuge bei, was freilich sehr komfortabel ist; schließlich haben nicht alle Verbraucherinnen & Verbraucher geeignetes Werkzeug im Haus.
Wegen der Größe und Masse der Basiseinheit empfehlen wir dennoch klar, das Modell zu zweit an den endgültigen Aufstellort zu bringen. Schon die Originalverpackung lässt sich infolge der Ausmaße allein nur sehr unkomfortabel handhaben. Ist das Laufband am Zielort, werden die aufrechten Träger positioniert und verschraubt, die Konsole aufgesetzt und verknüpft und anschließend die vorgesehenen Verkleidungsteile montiert. Bei den elektrischen Steckverbindungen sollte man übrigens sorgfältig arbeiten und darauf achten, Kabel nicht einzuklemmen; das kann leider sehr schnell passieren.
Die grundlegenden Schritte des Montagevorgangs
Der Aufbau besteht im Wesentlichen aus dem Aufrichten und Verschrauben der Träger sowie dem Verbinden der Konsole; zu zweit lässt sich die schwere Baugruppe deutlich sicherer positionieren.
Die Montageanleitung führt mit großformatigen schwarz-weißen Zeichnungen durch die Montageschritte. Die Abbildungen sind funktional und lassen die Position der Schrauben gut erkennen. Sprachlich ist die deutsch-englische Anleitung stellenweise knapp und nicht immer vollkommen elegant, doch für den Aufbau ist sie ausreichend präzise. Positiv ist auch, dass Wartungsthemen nicht ausgespart werden: Vor dem ersten Gebrauch soll die Lauffläche geschmiert werden; später empfiehlt sich eine regelmäßige Kontrolle der Schmierung sowie bei Bedarf das Zentrieren und Nachspannen des Bandes.
Die Montageanleitung
Die Anleitung setzt beim Aufbau stark auf Zeichnungen. Position und Art der Verbindungselemente sind dadurch auch dann gut nachvollziehbar, wenn man das Laufband zum ersten Mal montiert.
Im praktischen Test ließ sich die Montage wiederholt ohne besondere technische Kenntnisse bewältigen; allein ist sie prinzipiell möglich, zu zweit aber deutlich angenehmer. Nach der Montage sollte man die Standposition kontrollieren, den Sicherheitsschlüssel einsetzen, das Band zunächst bei niedriger Geschwindigkeit laufen lassen und prüfen, ob es mittig geführt wird.
Die Bedienung
Das Technum 8.0 verfolgt bei der Bedienung einen anderen Ansatz als Laufbänder, deren zentrale Konsole fast vollständig aus einem großen Touchscreen besteht. Hier bleibt die eigentliche Steuerung bewusst physisch bzw. berührungsempfindlich: Große, beleuchtete Felder und der zentrale SmartTurn-Regler sollen dafür sorgen, dass die wichtigsten Funktionen auch dann sicher erreichbar bleiben, wenn sich der Körper während des Laufens ständig bewegt. Dieses Konzept bewährte sich in unserem Test sehr gut.
Die Bedienoberfläche
Die Bedienoberfläche kombiniert beleuchtete Touchfelder mit dem großen SmartTurn-Drehregler. Die wichtigsten berührungsempfindlichen Bedienfelder heben sich klar voneinander ab und bleiben auch während des Laufens gut erreichbar.
Die einzelnen Touchfelder messen je nach Funktion ≈ 2,5 × 1,5 cm (Lmax × Bmax d. Bedienfelder) und sind mit englischen Kürzeln bzw. Funktionsnamen versehen. Über START und STOP wird das Training gestartet, pausiert bzw. beendet; PROG führt durch die Programme; MODE wählt unter anderem die Countdown-Zielmodi. Geschwindigkeit und Steigung lassen sich über Plus- und Minusfelder sowie über die – in geringem Umfang vorhandenen – Direktwahltasten verändern: Für die Geschwindigkeit stehen Sprünge auf 3, 6, 9 und 12 km/h zur Verfügung, für die Steigung solche auf 3, 6, 9 und 12 %.
Die Bedienfelder zur Schnelleinstellung von Steigung und Geschwindigkeit
Direktwahltasten ersparen bei häufigen Wechseln der betreffenden Laufparameter mehrere Einzelschritte: Für Geschwindigkeit und Steigung stehen jeweils feste Schnellwerte von 3, 6, 9 und 12 km/h bzw. % bereit.
Noch praktischer sind die Verstellungen an den Handgriffen. Wer bspw. während eines Intervalls das Tempo fein nachregeln will, kann die Hände am vorderen Bereich belassen und muss nicht erst zur Mittelkonsole greifen. Das reduziert die Ablenkung und wurde von unseren Testerinnen & Testern besonders bei höheren Geschwindigkeiten als angenehm empfunden. Die Griffe selbst sind stabil und vermitteln sicheren Halt.
Die seitlichen Regler zur Einstellung von Steigung und Geschwindigkeit
Geschwindigkeit und Steigung lassen sich direkt an den Handgriffen verändern. Das ist vor allem bei Intervallen praktisch, weil die Hände dabei nicht weit in Richtung Mittelkonsole bewegt werden müssen.
Der SmartTurn-Regler
Der SmartTurn-Regler ist mit ≈ 7,0 cm Durchmesser groß genug, um ihn auch in Bewegung sicher zu greifen. Im Standby lässt sich durch Drehen durch die Programmauswahl navigieren; ein Druck startet das Training. Während des Workouts kann man den Regler drehen, um die Geschwindigkeit zu verändern. Ein kurzer Druck pausiert bzw. setzt die Laufeinheit fort, ein längerer Druck beendet sie endgültig. Auf der Oberseite sitzt eine eigene Anzeige: Während eines Laufprogramms kann dort dessen Profil visualisiert werden, außerhalb dessen erscheint das HAMMER-Logo. Die Kombination aus Drehen und Drücken ist sehr schnell verstanden und im täglichen Gebrauch eines der besten Bedienmerkmale des Modells.
Der SmartTurn-Drehregler mit integriertem Display
SmartTurn bündelt Laufprogrammauswahl, Start bzw. Pause und Geschwindigkeitsregelung in einem großen Dreh- und Drückregler. Die integrierte Anzeige visualisiert während eines Laufprogramms dessen Verlauf.
Am Fuße der Halterung sitzt ein separates Doppel-Display. Hier werden Zeit, Geschwindigkeit, Distanz bzw. Kalorien, Steigung und – bei verfügbarer Messung – die Herzfrequenz angezeigt. Die wesentlichen Zeichen erreichen ≈ 2 cm Höhe, sind hell und kontrastreich und blieben in unserem Test auch bei starkem Umgebungslicht gut lesbar, gleichgültig aus welchem Blickwinkel; nur sehr harte punktuelle Reflexionen können die Ablesbarkeit geringfügig beeinträchtigen.
Das Display
Große, helle Zeichen erleichtern das Ablesen auch während schnellerer Laufeinheiten. Das Doppel-Display hält zentrale Trainingsdaten sichtbar, ohne dass dafür ein Menü geöffnet werden muss.
Die LED-Beleuchtung
Eine Besonderheit sind die LEDs entlang der Seiten der Lauffläche. Sie können in verschiedenen Farben eingestellt werden. Zusätzlich verändert die Beleuchtung am Cockpit ihre Farbe in Abhängigkeit von der aktuellen Laufgeschwindigkeit. Das ist zuvorderst ein Designmerkmal, kann allerdings auch praktisch sein: Die Farbe liefert einen zusätzlichen visuellen Hinweis darauf, in welchem Geschwindigkeitsbereich man sich gerade bewegt. In einem etwas dunkleren Trainingsraum kommt die Beleuchtung besonders deutlich zur Geltung und ist ausgesprochen atmosphärisch.
Die Laufbandbeleuchtung
Die LED-Beleuchtung lässt sich farblich individualisieren. Gleichzeitig verändert die Cockpitbeleuchtung ihre Farbe in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit und macht Geschwindigkeitswechsel so ggf. auch optisch sichtbar.
Sehr praktisch ist schließlich die Smartphone- bzw. Tablet-Halterung. Sie nimmt Smartphones ebenso wie größere Tablets auf und lässt sich nicht nur neigen, sondern um 360° drehen. Der Gelenkwiderstand ist relativ straff. Das verlangt beim Verstellen ein bisschen Kraft, erweist sich während des Trainings aber als Vorteil: Ein einmal eingestellter Winkel bleibt auch bei stärkeren Laufbewegungen stabil. Man kann den Screen frontal zum Band ausrichten oder zur Seite drehen, wenn nach dem Lauf bspw. eine Mobility-, Kraft- oder Stretching-Einheit neben dem Laufband erfolgen soll.
Die Dreh- und Neigbarkeit des Displays
Die Halterung ist neig- und vollständig drehbar. Dadurch bleibt ein Trainingsvideo sowohl auf dem Laufband als auch bei einer ergänzenden Einheit neben dem Modell gut sichtbar.
Die Apps
Das Technum 8.0 besitzt kein eigenes WLAN und folglich auch keine fest integrierten Streamingportale. Seine digitale Erweiterbarkeit entsteht vielmehr über Bluetooth und ein externes Smartphone bzw. Tablet. Das hat zwei Seiten: Einerseits braucht man einen eigenen Screen; andererseits ist man nicht an die Hardware und Software eines eingebauten Displays gebunden und kann die Apps auf einem Gerät verwenden, das regelmäßig aktualisiert wird.
Zu den kompatiblen Drittanbieterangeboten zählt bspw. Kinomap. Die App verbindet das Laufband mit echten Streckenvideos, geführten Einheiten und Challenges. Kinomap bietet nach aktuellem Stand eine 14-tägige, kostenfreie Testphase; die regulären Tarife liegen bei ≈ 11,99 € pro Monat bzw. ≈ 89,99 € pro Jahr; auf der HAMMER-Produktseite wurde zum Zeitpunkt unseres Tests außerdem ein 12-Monats-Zugang für ≈ 79,95 € als Zusatzoption angeboten.
Auch Zwift ist kompatibel. Hier bewegt man sich in virtuellen Welten, kann strukturierte Workouts absolvieren und an gemeinschaftlichen Läufen bzw. Events teilnehmen. Der aktuelle Tarif liegt bei ≈ 19,99 € pro Monat bzw. ≈ 199,99 € pro Jahr; für neue Nutzerinnen & Nutzer ist beim Monatsmodell eine 14-tägige, kostenfreie Testphase gegeben. Wer bereits Garmin-Hardware verwendet, kann übrigens kompatible Wearables zur Herzfrequenzintegration nutzen.
Wir haben diese Drittanbieterangebote im Test bewusst nur als Ergänzung betrachtet: Sie sind wertvolle Erweiterungen, gehören aber nicht als originärer Bestandteil zum von uns geprüften Technum 8.0. Deutlich stärker gewichten wir deshalb HAMMER Workouts: Das Angebot stammt vom Hersteller selbst, ist vollauf kostenfrei und benötigt weder ein Zusatzabonnement noch eine Registrierung. Hier sind mehr als 400 Workouts in über 15 Gerätekategorien (u. a. Laufbänder) erreichbar. Eine direkte Bluetooth-Steuerung des Laufbands durch HAMMER Workouts ist in der gegenwärtigen App-Version allerdings nicht vorgesehen; die Plattform funktioniert als geführtes Video- und Kursangebot.
Die Wahl des Trainingsgeräts
HAMMER Workouts gliedert die Ausdauereinheiten zunächst nach Gerätetyp. Durch die Wahl von Laufband gelangt man unmittelbar zu den passenden Walking-, Jogging- und Running-Kursen.
Schon die erste Navigation ist sinnvoll aufgebaut: Nach der Auswahl der Kategorie Laufband erscheinen großformatige Kurskarten. Auf ihnen kann man unmittelbar erkennen, wie ein Workout heißt, wer es anleitet, wie lange es dauert, welchem Kurstyp es zugeordnet ist, in welcher Sprache es angeboten wird und wie hoch die Schwierigkeit angesetzt ist. Beispiele aus unserem Test waren Performance Boost, Bootcamp Run und Cardio LIIT.
Die Wahl des Trainingskurses
Die Kurskarten vermitteln schon vor dem Öffnen die wichtigsten Informationen: Schwierigkeit, Trainerin bzw. Trainer, Dauer, Kurstyp und Sprache sind auf einen Blick erkennbar.
Wer nicht durch alle Laufeinheiten scrollen will, kann erstaunlich präzise filtern. Sortiert werden kann nach Beliebtheit, Neuheit, Dauer und Schwierigkeit; zusätzliche Filter gibt es übrigens für Dauer, Schwierigkeit, Sprache, Muskelgruppen, Musikstil, Kurstyp und Trainer. Gerade bei einer Plattform, die fortlaufend erweitert wird, ist diese Filtertiefe wertvoll, weil sich eine passende Laufeinheit sehr viel schneller finden lässt.
Die individualisierbare Suche nach Trainingskursen
Die Filterfunktion geht weit über eine bloße Suche nach Länge hinaus; u. a. lassen sich Schwierigkeit, Muskelgruppen, Musikstil, Kurstyp und Trainer gezielt eingrenzen.
Die Detailansicht erläutert anschließend, was in der jeweiligen Laufeinheit erfolgen soll. Beim von uns hier beispielhaft angesehenen Bootcamp Run führt Trainer Dee durch eine ≈ 25 min dauernde Einheit mittlerer Schwierigkeit, in der Kraftausdauerübungen mit fortgeschritteneren Laufintervallen verknüpft werden. Diese Beschreibung ist hilfreich, weil die Bezeichnung eines Workouts allein nicht immer erkennen lässt, wie hoch der Anteil des eigentlichen Laufens ist.
Ein Trainingskurs im Detail
Vor dem Start erklärt die Detailseite Inhalt, Dauer und Schwierigkeitsgrad. So lässt sich besser abschätzen, ob eine Laufeinheit zum eigenen Leistungsstand und zum gewünschten Trainingsschwerpunkt passt.
Auch die Trainerseite ist mehr als bloße Zierde: Die App stellt die Coaches mit Namen und fachlichem Hintergrund vor: Dadurch kann man wiederkehrende Laufeinheiten gezielt bei einer Trainerin bzw. einem Trainer suchen, deren bzw. dessen Stil einem liegt.
Die Trainerinnen & Trainer im Überblick
Die App macht transparent, wer die Kurse anleitet. Neben den Namen werden auch die jeweiligen fachlichen Schwerpunkte bzw. beruflichen Hintergründe der Trainerinnen & Trainer genannt.
Während eines Workouts läuft ein ausgesprochen klar produziertes, übersichtlich gestaltetes Trainingsvideo. Der aktuelle Abschnitt der jeweiligen Laufeinheit wird als Text eingeblendet, daneben sieht man die verbleibende Zeit und oben einen Fortschrittsbalken. In unserem hier beispielhaft herangezogenen Videoausschnitt liest man bspw. 4 Minuten · Joggen & Gehen mit Steigung. Das ist angenehm direkt: Man kann der Trainerin bzw. dem Trainer folgen und die geforderten Parameter am Technum 8.0 einstellen.
Beispiel aus einem laufenden Trainingskurs
Während des Videos bleibt die aktuelle Aufgabe klar im Blick. Abschnitt, Restzeit und Fortschritt werden eingeblendet, während die Trainerin bzw. der Trainer die Laufeinheit vormacht und verbal begleitet.
Das Training
Das eigentliche Training ist die große Stärke des Technum 8.0. Der DC-Motor ist mit ≈ 2,0 PS Dauerleistung und ≈ 4,5 PS maximaler Leistung spezifiziert und bewegte das Laufband während des gesamten vier Wochen dauernden Tests ausgesprochen gleichmäßig. Selbst unsere schwereren Testerinnen & Tester mit einem Körpergewicht von mehr als ≈ 100 kg konnten zügig laufen, ohne dass sich der Bandlauf subjektiv verlangsamte oder in unruhige Lastwechsel verfiel. HAMMER gibt das Modell bis zu einem Körpergewicht ≈ 135 kg frei.
Die Motoreinheit des Laufbands
Der DC-Motor leistet ≈ 2,0 PS dauerhaft und ≈ 4,5 PS in der Spitze. Auch bei schweren Testerinnen & Testern blieb die Bandbewegung in unserem Test gleichmäßig.
Um nicht nur einen einzelnen Laufstil abzubilden, ließen wir das Modell von 10 Testerinnen & Testern aus unterschiedlichen Alters-, Gewichts- und Größenklassen verwenden – über volle vier Wochen. Manche absolvierten überwiegend Walking- und lockere Joggingeinheiten mit gemäßigter Geschwindigkeit, andere vielmehr anstrengendes Running bis in den oberen Geschwindigkeitsbereich. Gerade diese Unterschiede waren wertvoll, weil Komfort und Platzbedarf auf einer Laufmatte stark vom individuellen Bewegungsmuster abhängen.
Die Laufmatte misst ≈ 1,40 × 0,46 m (Lmax × Bmax d. Laufmatte), also ≈ 0,64 m². Für den weitaus größten Teil unserer Walking-, Jogging- und Running-Einheiten war diese Fläche völlig ausreichend. Die Länge ist so bemessen, dass auch bei zügigem Tempo keine künstlich kurzen Schritte erforderlich sind. Die Breite von ≈ 46 cm verlangt bei sehr hohen Geschwindigkeiten allerdings ein bisschen mehr Spurtreue als bspw. eine ≈ 50–55 cm breite Studiomatte.
Die Lauffläche
Die ≈ 1,40 × 0,46 m (Lmax × Bmax d. Laufmatte) große Lauffläche bietet beim normalen Walking, Jogging und Running viel nutzbaren Raum. Extrem raumgreifende Sprints profitieren bei manchen Körpergrößen indes von noch etwas mehr Breite.
Die Matte selbst ist ≈ 2 mm stark und besitzt eine deutlich strukturierte Oberfläche. Der Grip war in unserem Test sehr gut: Die Schuhe standen auch bei dynamischen Tempoänderungen stabil, ohne dass sich das Band rau oder unangenehm anfühlte; links und rechts bleiben jeweils ≈ 8,4 cm breite Seitenbereiche, auf die man die Füße bei einem Trainingsstopp setzen kann.
Die Struktur der Laufmatte
Die strukturierte Laufmatte vermittelt den Schuhen viel Grip. Seitliche Trittflächen von jeweils ≈ 8,4 cm bieten beim Auf- und Absteigen zusätzlichen Standraum.
Die HyperCushion-Dämpfung
Den größten Anteil am positiven Laufgefühl hat die HyperCushion-Dämpfung. Unsere Testerinnen & Tester beschrieben den Fußaufsatz immer wieder als weich und kontrolliert: Das Laufdeck gibt spürbar nach, federt aber rasch in eine stabile Ausgangslage zurück. Dadurch entsteht nicht das diffuse Gefühl, das zu weich abgestimmte Systeme manchmal vermitteln. Besonders bei längeren Laufinheiten wurde diese Balance als angenehm empfunden. Eine gedämpfte Laufbandoberfläche kann die beim Fußaufsatz auftretenden Spitzenkräfte gegenüber einer härteren Konfiguration messbar reduzieren.
Das HyperCushion-Dämpfungssystem
HyperCushion lässt das Laufdeck kontrolliert nachgeben; im Test war die Dämpfung deutlich spürbar, ohne dass sich die Lauffläche instabil oder schwammig anfühlte.
Die Geschwindigkeit beginnt bei 1 km/h und reicht bis 20 km/h; die Einstellung kann feingliedrig in 0,1-km/h-Schritten erfolgen. Das untere Ende ist für sehr langsames Gehen brauchbar; 20 km/h entsprechen bereits einem Tempo, das viele Nutzerinnen & Nutzer nur in kurzen Intervallen benötigen werden. Wesentlich ist, dass die Übergänge kontrolliert erfolgen und die Änderungen über verschiedene Bedienelemente ausgelöst werden können. Für sehr schnelle Wechsel sind die Direktwahltasten besonders praktisch, während SmartTurn und die Handgriffverstellung feinere Anpassungen erlauben.
Zusätzlich kann das Laufdeck elektronisch zwischen 0 und 12 % geneigt werden. HAMMER unterteilt diesen Bereich in 15 Stufen. Dadurch lassen sich Belastungsprofile erstellen, die sich bei gleicher Geschwindigkeit deutlich unterscheiden. Gerade bei steileren Einstellungen verändert sich die physiologische Beanspruchung messbar; deshalb sollte man die Steigung ebenso wie das Tempo schrittweise an das eigene Leistungsniveau anpassen. Eine höhere Laufbandsteigung kann die physiologische Beanspruchung bei vergleichbarem Lauftraining deutlich erhöhen.
Der Spielraum bei der Steigungseinstellung
Die Steigung lässt sich elektronisch von 0 bis 12 % verändern. So kann die Trainingsintensität auch ohne eine weitere Erhöhung der Geschwindigkeit deutlich variiert werden.
Auch sicherheitsseitig ist das Modell überzeugend. Vor dem Start muss der Sicherheitsschlüssel eingesetzt werden; seine Kordel wird an der Kleidung befestigt. Wird der Schlüssel bei einem Sturz herausgezogen, so stoppt der Antrieb unmittelbar. Aus maximalen 20 km/h dauerte es in unserer Messung anschließend ≈ 3,7 s, bis das Band vollständig zum Stillstand gekommen war. Diese Zeitspanne ist naturgemäß länger als bei niedrigem Tempo, der Mechanismus reagierte aber jedes Mal verlässlich.
Der Sicherheitsschlüssel
Der Sicherheitsschlüssel ist ein zentraler Schutzmechanismus: Wird er herausgezogen, stoppt der Motor unmittelbar. Nach einem Test bei 20 km/h kam das Band nach ≈ 3,7 s vollständig zum Stillstand.
In die vorderen Handgriffe sind außerdem Handpulssensoren integriert. Für eine schnelle Orientierung bei moderatem Tempo sind sie praktisch, weil kein weiteres Zubehör erforderlich ist. Bei dynamischem Running ist dauerhaftes Festhalten naturgemäß unkomfortabel und kann den normalen Armschwung stören. Für die herzfrequenzabhängigen Trainingsprogramme ist deshalb ein kompatibler Bluetooth-Brustgurt die sinnvollere Lösung; der Computer besitzt einen entsprechenden Empfänger.
Die Handpulssensoren
Die integrierten Handpulssensoren erlauben eine schnelle Pulskontrolle ohne Zusatzgerät. Für längere HRC-Einheiten ist ein Bluetooth-Brustgurt komfortabler, weil der natürliche Armschwung erhalten bleibt.
Die Trainingsprogramme
HAMMER stellt mit dem Technum 8.0 21 Trainingsprogramme zur Verfügung: Diese Zahl umfasst den manuellen Modus und die 20 fest programmierten Laufprofile P01–P20. Wer sich nur an dieser Zahl orientiert, unterschätzt den Funktionsumfang allerdings: Zusätzlich sind drei Nutzerinnen- & Nutzer-spezifische Laufprogramme, drei herzfrequenzabhängige Laufprogramme und mehrere Countdown-Zielmodi vorhanden. Im Folgenden stellen wir die wesentlichen Möglichkeiten dar.
Der Countdown
Nach dem Start wartet das Technum 8.0 ≈ 3 s, ehe sich das Laufband in Bewegung setzt. Der Countdown gibt der Sportlerin bzw. dem Sportler genügend Zeit, eine sichere Position einzunehmen und die Hände ggf. an die Griffe zu legen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn ein Laufprogramm mit einer bereits vorgegebenen Anfangsgeschwindigkeit startet.
Der Countdown vor dem Lauftraining
Vor jedem Start zählt das Modell ≈ 3 s herunter. So bleibt genug Zeit, die Füße sicher auf der Laufmatte zu positionieren, bevor sie sich in Bewegung setzt.
Die Zielprogramme
Über MODE lassen sich verschiedene Countdown-Modi wählen: Zeit, Distanz und Kalorien. Dabei definiert man vor dem Start des Lauftrainings einen Zielwert; das Display zählt anschließend in Richtung null. Diese Laufprogramme sind bewusst schlicht, aber gerade für Nutzerinnen & Nutzer sinnvoll, die ihr Training nicht nach einem wechselnden Geschwindigkeitsprofil, sondern nach einem klaren Ziel strukturieren wollen. Geschwindigkeit und Steigung können innerhalb der Laufeinheit weiterhin angepasst werden.
Die Ziel-spezifischen Laufprogramme
Die Zielmodi zählen wahlweise Zeit, Distanz oder Kalorien herunter. Geschwindigkeit und Steigung bleiben dabei weiterhin frei einstellbar.
Die von Werk aus eingespeicherten Trainingsprogramme
Die Trainingsprofile der Laufprogramme P01–P20 teilen ein Workout jeweils in 20 Abschnitte. Die Dauer eines Abschnitts ergibt sich aus der insgesamt gewählten Trainingsdauer; bei 40 min würde ein Segment also ≈ 2 min dauern. Für jeden Abschnitt sind Geschwindigkeit und Steigung hinterlegt. Beim Übergang in den nächsten Abschnitt passt das Laufband diese Werte automatisch an, verknüpft mit einem akustischen Signal. Während eines Segments kann man die jeweiligen Parameter zwar manuell verändern, mit dem nächsten Segment kehrt das Modell jedoch wieder zum programmierten Trainingsprofil zurück.
Die Laufprogramme in der Bedienungsanleitung
Die 20 fest hinterlegten Laufprogramme variieren Geschwindigkeit und Steigung abschnittsweise. Das SmartTurn-Display kann den Verlauf des gewählten Profils grafisch darstellen.
In der Praxis erzeugen die unterschiedlichen Kombinationen aus Geschwindigkeit und Steigung genügend Abwechslung, um nicht jedes Training manuell steuern zu müssen. Eine kleine Schwäche liegt in der Navigation: Um zu einem späteren Laufprogramm zu gelangen, muss PROG wiederholt einzeln betätigt werden. Ein längeres Gedrückthalten zum schnellen Durchlaufen der Liste funktioniert leider nicht. Wer häufig die weiter hinten gespeicherten Laufprogramme wählt, muss daher einen geringen Mehraufwand in Kauf nehmen.
Die individualisierbaren Trainingsprogramme
Mit U01, U02 und U03 stehen drei Speicher für eigene Laufprogramme bereit. Auch hier arbeitet das Modell segmentweise. Für jeden Abschnitt können Geschwindigkeit und Steigung festgelegt und anschließend gespeichert werden. So kann bspw. eine Person ein gleichmäßiges Grundlagentraining und eine zweite ein hochgradig anspruchsvolles Intervalltraining hinterlegen, ohne die Laufparameter jedes Mal neu einzugeben.
Die individualisierbaren Laufprogramme
Drei Nutzerinnen- & Nutzer-spezifische Speicher erlauben eigene Geschwindigkeits- und Steigungsprofile. Das ist besonders in Mehrpersonenhaushalten praktisch, weil wiederkehrende Abläufe nicht vor jedem Workout neu programmiert werden müssen.
Die Einrichtung ist funktional, aber nicht vollkommen selbsterklärend. Man wählt zunächst einen der Speicher, legt dann die Werte der einzelnen Segmente fest und bestätigt sie schrittweise. Unsere Testerinnen & Tester kamen nach kurzer Eingewöhnung gut damit zurecht; beim ersten Anlegen eines Profils hilft die Bedienungsanleitung aber spürbar. Gerade hier hätte eine etwas direktere Menüführung den Bedienkomfort noch erhöhen können; eine solche hätte sich bspw. über das SmartTurn-Display realisieren lassen.
Die pulsabhängigen Trainingsprogramme
Die drei Laufprogramme HP1, HP2 und HP3 steuern das Training anhand einer Zielherzfrequenz. Das System benötigt hierfür einen kompatiblen Bluetooth-Brustgurt. Nach einer ungefähr einminütigen Aufwärmphase kann das Laufband in regelmäßigen Abständen Geschwindigkeit und Steigung anpassen, um die gemessene Herzfrequenz in Richtung des Zielwerts zu bewegen. Die Anleitung berechnet diesen Zielwert anhand von Alter und Intensitätsfaktor; alternativ lässt sich ein Zielpuls direkt vorgeben.
Die drei Stufen unterscheiden sich in ihrer vorgesehenen Intensität und in der maximal zulässigen Geschwindigkeit: HP1 arbeitet mit 75 % des berechneten Zielwerts und bis ≈ 8 km/h, HP2 mit 85 % und bis ≈ 9 km/h, HP3 mit 100 % und bis ≈ 10 km/h. Diese Automatik nimmt der Nutzerin bzw. dem Nutzer einen Teil der laufenden Nachregelung ab. Gleichwohl sind formelbasierte Zielherzfrequenzen immer nur Näherungen; wer aus medizinischen Gründen in einem exakt vorgegebenen Belastungsbereich trainieren muss, sollte individuelle Vorgaben mit ärztlichem Fachpersonal abstimmen.
Die herzfrequenzabhängigen Laufprogramme
HP1–HP3 können Geschwindigkeit und Steigung anhand der per Brustgurt erfassten Herzfrequenz anpassen; die Laufprogramme unterscheiden sich in Zielintensität und maximalem Tempo.
Die Körperfettmessung
Im Programmlauf findet sich außerdem FAT. Dabei handelt es sich nicht um ein Laufprogramm, sondern um eine einfache Körperfett-Schätzfunktion, für die unter anderem Geschlecht, Alter, Körpergröße und Gewicht eingegeben werden. Solche geräteinternen Schätzwerte ersetzen keine professionelle Körperzusammensetzungsanalyse; als Zusatzfunktion kann die Anzeige aber der groben Orientierung dienen und bei fortlaufender Nutzung über Wochen hinweg ggf. Trends erkennbar machen.
Der Schallausstoß
Wie laut ein Laufband im Alltag wahrgenommen wird, hängt nicht nur vom Motor ab. Hinzu kommen Mechanik, Dämpfung, Geschwindigkeit, Steigung und viele personenspezifische Parameter wie bspw. Laufstil bzw. Fußaufsatz und Körpergewicht. Wir haben deshalb zwei Perspektiven erhoben: Zum einen den reinen Maschinenlauf über verschiedene Geschwindigkeiten, zum anderen eine beispielhafte Messphase während eines echten Lauftrainings bei 10 km/h.
Der A-bewertete Schalldruckpegel aus ≈ 1 m
Während eines Lauftrainings durch einen ≈ 80 kg schweren Sportler bei 10 km/h bewegte sich der A-bewertete Schalldruckpegel aus ≈ 1 m überwiegend eng um ≈ 63 dB; die vollständige Messspanne betrug ≈ 61,2–65,5 dB.
Beim reinen Lauf des Bands ohne Fußaufsatz maßen wir aus ≈ 1 m ≈ 36,7 dB bei 1 km/h, ≈ 49,9 dB bei 5 km/h, ≈ 59,2 dB bei 10 km/h, ≈ 65,3 dB bei 15 km/h und ≈ 68,6 dB bei 20 km/h. Der Anstieg ist plausibel: Mit höherer Geschwindigkeit bewegen sich Motor, Rollen und Band schneller, sodass mehr mechanischer Schall entsteht. Dennoch blieb das Geräuschbild frei von störendem Rattern, Scheppern usw.
Beim wirklichen Lauftraining, hier beispielhaft veranschaulicht anhand eines ≈ 80 kg schweren Sportlers bei 10 km/h, lag das arithmetische Mittel bei ≈ 63,0 dB. Das Minimum betrug ≈ 61,2 dB, das Maximum ≈ 65,5 dB und die gesamte Spannweite damit nur ≈ 4,3 dB. Das zeigt, dass die typischen Schwankungen durch einzelne Schritte nur kurz ausfallen und das dominante Geräuschprofil ausgesprochen gleichmäßig bleibt.
Genau dies spiegelten auch die subjektiven Eindrücke wider: Unsere Testerinnen & Tester beschrieben das Technum 8.0 mehrfach als angenehm ruhig. Vor allem die Kombination aus stabiler Basis und gut abgestimmter Dämpfung verhindert, dass harte Fußaufsätze in ein schepperndes Gehäusegeräusch übergehen. Wer in einer hellhörigen Wohnung trainiert, sollte ggf. trotzdem eine geeignete Bodenschutzmatte erwägen – nicht primär wegen des Luftschalls, sondern weil Körperschall über Boden und Decke in angrenzende Räume übertragen werden kann.
Der Gebrauch einer Fußbodenmatte
Eine ausreichend große Bodenschutzmatte kann den Fußboden vor Druck- und Abriebspuren schützen und zugleich die direkte mechanische Kopplung zwischen Laufband und Boden verändern. Sie sollte die gesamte Standfläche des Modells abdecken und darf selbst nicht rutschen. Besonders auf empfindlichen Böden ist sie schon unabhängig von der Geräuschfrage sinnvoll.
Der Stromverbrauch
Der elektrische Leistungsbezug des Technum 8.0 ist in erster Linie von der Bandgeschwindigkeit abhängig. Für unsere Messreihen zeichneten wir bei allen 20 ganzzahligen Geschwindigkeitsstufen zwischen 1 km/h und 20 km/h den elektrischen Leistungsbezug auf.
Der elektrische Leistungsbezug
Der Leistungsbezug steigt mit dem Tempo nahezu linear. Mit durchgängiger LED-Beleuchtung maßen wir im Mittel ≈ 39,5 W bei 1 km/h, ≈ 263,1 W bei 10 km/h und ≈ 533,2 W bei 20 km/h.
Die Entwicklung ist ausgesprochen gleichmäßig. Bei 5 km/h maßen wir ≈ 123,5 W, bei 10 km/h ≈ 263,1 W, bei 15 km/h ≈ 417,3 W und bei 20 km/h ≈ 533,2 W. Ein 60-min-Workout bei 10 km/h ist also mit einem Stromverbrauch von ≈ 0,263 kWh (≈ 0,07 €) verknüpft; bei durchgehenden 20 km/h wären es wiederum ≈ 0,533 kWh (≈ 0,14 €).
Die LEDs beanspruchen einen vergleichsweise kleinen konstanten Zusatzanteil (≈ 7,23 W). Wer die Lichtwirkung mag, muss also nur einen sehr geringen Mehrverbrauch in Kauf nehmen.
Welche Kosten sind mit dem Gebrauch des HAMMER Technum 8.0 verbunden?
Möchten Sie wissen, welche laufenden Kosten mit dem Gebrauch des HAMMER Technum 8.0 in Ihrem Haushalt verknüpft wären? Dies lässt sich im Folgenden sehr leichtgängig berechnen: Sie können eintragen, wie lange Sie das Modell regelmäßig verwenden, welche Geschwindigkeitseinstellungen mit dem Lauftraining verknüpft werden sollen, ob die Beleuchtung verwendet werden soll und welchen Strompreis Sie als Berechnungsgrundlage zugrunde legen wollen.
Stromverbrauch & -kosten des Laufbands errechnen
Hier können Sie Ihr geplantes Trainingsprofil einstellen. Geben Sie an, wie viele Stunden pro Tag Sie das Laufband mit welcher Laufgeschwindigkeit verwenden möchten. Sie können mehrere Trainingsblöcke miteinander verknüpfen, wenn Sie während eines Trainings bzw. im Tagesverlauf unterschiedliche Geschwindigkeiten verwenden möchten.
Bei der Wahl dieser Option wird der zusätzliche elektrische Leistungsbezug der LED-Beleuchtung während der gesamten aktiven Trainingsdauer berücksichtigt. Der LED-Leistungsbezug beträgt bei diesem Modell ≈ 7,23 W.
Bei der Wahl dieser Option wird auch der elektrische Leistungsbezug des Laufbands im Standby berücksichtigt. Die Standby-Dauer ergibt sich aus 24 h abzüglich der im Trainingsprofil eingetragenen Nutzungsdauer.
Standby-Dauer pro Tag: – h
| Zeitraum | Stromverbrauch in kWh | Stromkosten in € |
|---|---|---|
| Pro Tag | – | – |
| Pro Woche | – | – |
| Pro Monat | – | – |
| Pro Jahr | – | – |
Die hier ersichtlichen Werte stellen den voraussichtlichen Stromverbrauch und die voraussichtlichen Stromkosten nur im Groben dar und können in der Praxis variieren. Sie knüpfen an die von uns ermittelten durchschnittlichen Werte des elektrischen Leistungsbezugs bei den jeweiligen Laufgeschwindigkeiten, die optional einbezogene LED-Beleuchtung, einen ggf. berücksichtigten Standby-Verbrauch und den von Ihnen eingetragenen Strompreis an.
Technische Daten
| Hersteller Modell |
HAMMER Technum 8.0 |
| Größe, Gewicht usw. | |
| Größe des Modells (Lmax × Bmax × Hmax) |
1,70 × 0,80 × 1,43 m |
| Gewicht des Modells (mmax) |
77,0 kg |
| Größe des Bands (Lmax × Bmax & Amax) |
1,40 × 0,46 m 0,64 m² |
| Dicke des Bands (dmax) |
2 mm |
| Größe der Flächen seitlich des Bands (Bmax) |
8,4 cm |
| Größe der vorderen Halter (Bmax × Tmax) |
13,2 × 9,8 cm |
| Transportrollen | ja |
| Größe der Transportrollen (Dmax) |
5,0 cm |
| Max. Gewicht der Sportlerinnen & Sportler | 135,0 kg |
| Technik & Co. | |
| Typ des Bedienpanels | Touch |
| Größe der Bedienelemente (Bmax × Tmax) |
Drehrad: ≈ 7,0 × 7,0 cm; Felder: ≈ 2,5 × 1,5 cm |
| Handpulssensoren | ja |
| Größe der Handpulssensoren (Bmax × Tmax) |
2 × 1,9 × 2,4 cm |
| Trainingsprogramme | 21 |
| Geschwindigkeitseinstellung | 1 – 20 km/h |
| Steigungseinstellung | 0 – 12 % |
| Vorinstallierte Apps | – |
| Verwendbare Apps | HAMMER Workouts; Garmin; Kinomap; Zwift |
| Schall & Strom | |
| Schalldruckpegel (LP mean aus ≈ 1,0 m) |
1 km/h: 36,7 dB; 2 km/h: 38,8 dB; 3 km/h: 43,1 dB; 4 km/h: 46,0 dB; 5 km/h: 49,9 dB; 6 km/h: 52,2 dB; 7 km/h: 54,1 dB; 8 km/h: 56,0 dB; 9 km/h: 58,3 dB; 10 km/h: 59,2 dB; 11 km/h: 61,4 dB; 12 km/h: 62,6 dB; 13 km/h: 64,3 dB; 14 km/h: 65,1 dB; 15 km/h: 65,3 dB; 16 km/h: 65,5 dB; 17 km/h: 66,0 dB; 18 km/h: 67,6 dB; 19 km/h: 68,2 dB; 20 km/h: 68,6 dB |
| Elektrischer Leistungsbezug (Pmean) |
Standby: 16,0 W; 1 km/h: 39,5 W; 2 km/h: 57,2 W; 3 km/h: 88,7 W; 4 km/h: 100,4 W; 5 km/h: 123,5 W; 6 km/h: 167,1 W; 7 km/h: 174,3 W; 8 km/h: 202,8 W; 9 km/h: 249,1 W; 10 km/h: 263,1 W; 11 km/h: 293,0 W; 12 km/h: 328,0 W; 13 km/h: 357,0 W; 14 km/h: 392,0 W; 15 km/h: 417,3 W; 16 km/h: 457,6 W; 17 km/h: 471,7 W; 18 km/h: 495,0 W; 19 km/h: 512,2 W; 20 km/h: 533,2 W |
Bewertung
| Hersteller Modell |
% | HAMMER Technum 8.0 |
|---|---|---|
| Training | 50 | 94,5 |
| Trainingsergonomie | 45 | 96,5 |
| Motorleistung | 15 | 93,2 |
| Trainingsprogramme | 15 | 92,6 |
| Geschwindigkeit | 7,5 | 92,0 |
| Steigung | 7,5 | 93,5 |
| Herzfrequenzmessung | 5 | 88,4 |
| Sonstiges | 5 | 98,0 |
| Handhabung | 20 | 93,1 |
| Bedienung | 60 | 92,0 |
| Montage | 20 | 95,0 |
| Lagerung | 10 | 95,0 |
| Transport | 10 | 93,5 |
| Sicherheit | 10 | 96,0 |
| Sicherheitsschlüssel | 40 | 98,0 |
| Stabilität | 30 | 95,0 |
| Grip | 30 | 94,3 |
| Material- & Materialverarbeitungsqualität | 10 | 93,5 |
| Bedienungsanleitung | 5 | 89,3 |
| Bonus | ||
| Malus | ||
| UVP d. Herstellers | 1.299,00 € | |
| Durchschnittlicher Marktpreis Stand v. 28.09.2026 |
1.299,00 € | |
| Preis-Leistungsindex | 13,86 | |
| Gesamtbewertung | 93,8 % („sehr gut“) | |

Das Testverfahren
Hier haben 10 verschiedene Testerinnen & Tester aus einer Altersspanne von 18–70 Jahren, einer Gewichtsspanne von ≈ 50 bis 110 kg und einer Größenspanne von ≈ 1,6 bis 2,0 m beurteilt, wie sich das regelmäßige Workout mit dem HAMMER Technum 8.0 darstellt: Sie sind hier vor allem dem Material und den Maßen des Bandes nachgegangen. Von all diesen Aspekten ist abhängig, wie natürlich man mit dem Modell walken, joggen oder runnen kann (45 %). Weiterhin haben die Testerinnen & Tester auch ermittelt, wie schwach oder stark der Motor ist, ob die Bandbewegung also bei allen Geschwindigkeitseinstellungen und bei allen Steigungseinstellungen gleichmäßig ist, einerlei wie leicht oder schwer die jeweilige Sportlerin bzw. der jeweilige Sportler ist (15 %). Schließlich wurden die Geschwindigkeits- und die Steigungseinstellung unter Würdigung nicht nur der hier erschlossenen Spanne, sondern auch der Schritte, in denen man die Werte anpassen kann, beurteilt (jeweils 7,5 %). Weiterhin wurde erhoben, aus wie vielen Trainingsprogrammen man beim Modell wählen kann (15 %). Die Testerinnen & Tester haben außerdem ermittelt, wie präzise sich der Puls mit dem Modell messen lässt: Hier haben sie die Handpulssensoren des Modells verwendet und die mit ihnen erhobenen Pulswerte denjenigen gegenübergestellt, die parallel mit einem Brustpulsmesser ermittelt wurden (5 %). Alle weiteren Aspekte, die in die Trainingsgestaltung einspielen können, wurden abschließend auch noch beurteilt, wie bspw. die Art, die Größe und die Position von Haltevorrichtungen (5 %).
Hier haben dieselben 10 verschiedenen Testerinnen & Tester beurteilt, wie sich das Modell in der Praxis verwenden lässt: Hier spielten außer den Maßen, der Position und dem Typ des Doppel-Displays und der SmartTurn-Steuerung sowie deren Ablesbarkeit auch die Maße, die Position und der Typ der einzelnen Tasten bzw. Touchfelder sowie deren Ansprechverhalten ein. Die Testerinnen & Tester haben erhoben, wie sich die Bedienelemente als Rechts- oder Linkshänderin bzw. -händer erreichen lassen, wie verlässlich eine Eingabe von dem Modell als solche erkannt wird und innerhalb welcher Zeitspanne das Modell nach einer Eingabe anzusprechen pflegt (60 %). Die Testerinnen & Tester haben auch ermittelt, wie sich das Modell – einmal allein und einmal mit einer weiteren Person – zusammenbauen lässt: Hierzu ließen wir das Modell wiederholt auseinander- und wieder zusammenbauen und maßen hierbei die bis zur Inbetriebnahme verstrichene Zeitspanne (20 %). Fernerhin wurde auch erhoben, wie sich das Modell dank seiner Transportrollen innerhalb des Hauses hin- und herschieben lässt: Dies wurde auf den in vielen Haushalten hierzulande vertretenen Fußböden aus Holz-, Stein- und Polyvinylchlorid versucht (10 %). Die Testerinnen & Tester ließen auch nicht außen vor, wie das Modell außerhalb des Workouts im Haushalt verstaut werden kann und wie viel Fläche es währenddessen in Anspruch nimmt (10 %).
Schließlich wurde noch die von Werk aus mit enthaltene deutschsprachige Fassung der Bedienungsanleitung des Modells benotet: Es wurde ermittelt, ob sie alle wesentlichen Themenkreise rund um das Modell, vor allem also den Montagevorgang, die Inbetriebnahme und den sich an sie anschließenden Betrieb, in einer den Texten nach verständlichen Weise abhandelt und sie idealerweise noch mit das Textverständnis verbessernden Grafiken illustriert. Sie muss auch durchschnittliche Verbraucherinnen & Verbraucher in den Stand versetzen, das Modell bestimmungsgemäß – einschließlich aller vorhandenen Trainingsprogramme, -parameter usw. – zu verwenden.
Wie sicher sich das Modell handhaben lässt, wurde von allen Testerinnen & Testern auch beurteilt: Hier waren nicht bloß die Stabilität des Modells während des Workouts (30 %) und der den Händen und den Füßen während des Workouts erschlossene Grip (30 %), sondern auch andere, dem Schutz der Verbraucherinnen & Verbraucher dienende Sicherheitsmechanismen wesentlich: Während des Tests wurde vor allem erhoben, wie verlässlich das Motorstoppsystem arbeitet, innerhalb welcher Zeitspanne sich das Modell also in der Situation eines Sturzes der Sportlerin bzw. des Sportlers ausschaltet und wann das Band anschließend, abhängig von der ursprünglichen Geschwindigkeitseinstellung, seinen Stillstand erreicht (nach einem Workout mit 5, 10, 15 und 20 km/h) (40 %).
Hier haben wir ein Urteil über die Qualität der verwendeten Materialien und der Weise, in der diese Materialien von Werk aus verbunden wurden, verliehen: Am Modellaußenkörper sollten keinerlei Makel wie bspw. erhebliche Spaltmaße, Schweißlinien usw. vorhanden sein. Die Testerinnen & Tester haben nach dem Abschluss des vier Wochen dauernden Tests mit 100 h Workouts außerdem ermittelt, ob und in welchem Maße sich schon Materialverschleiß an dem Modell erkennen ließ: Gerade diejenigen Stellen, die während des Workouts immer wieder mit den Händen und Füßen berührt werden, wurden hier näher inspiziert.
Getestetes Gerät
- HAMMER Technum 8.0








