15 Reiskocher im Test 2026
Locker, körnig und ohne ständiges Nachsehen:
30. Oktober 2026
Welcher Reiskocher macht Reis wirklich locker? Wer regelmäßig Reis als Beilage zu Gemüse, Fisch oder Fleisch serviert, kennt das Problem: Im gewöhnlichen Kochtopf genügt schon etwas zu viel oder zu wenig Wasser, damit die Reiskörner verkleben, am Boden ansetzen oder schlichtweg zu fest bleiben. Ein elektrischer Reiskocher soll diese Arbeit erleichtern. Nach dem Einfüllen von Reis und Wasser übernimmt er den Kochvorgang weitgehend selbstständig und schaltet anschließend normalerweise in ein Warmhalteprogramm. Doch gelingen Reisqualität, Bedienung und energiesparender Betrieb bei allen Modellen gleichermaßen gut? Für unseren großen Reiskocher-Test 2026 haben wir 15 Modelle unterschiedlicher Preisklassen geprüft – vom kleinen Reiskocher für gelegentliche Portionen bis zum vielseitigen Multikocher mit Programmen für verschiedene Reissorten, Porridge oder schonendes Dampfgaren. Im Mittelpunkt stand die Prüfung der Reisqualität am Ende des Kochvorgangs – ob also ein gleichmäßiger Gargrad, ein angenehmer Biss und eine möglichst lockere Körnerstruktur erreicht wurde. Außerdem haben wir geprüft, wie lange der Kochvorgang für gewöhnlich dauert, wie viel Strom jeder Kochvorgang benötigt und wie gut der Reis nach einer Stunde Warmhalten beschaffen ist.
Doch auch die Alltagstauglichkeit ist entscheidend: Eine gut lesbare Skala am Innentopf erleichtert die Dosierung von Reis und Wasser, leichtgängige Tasten vereinfachen die Bedienung und sauber ausgefertigte Materialien machen den Umgang deutlich angenehmer. Eine große Zahl an Kochprogrammen allein garantiert dagegen noch kein überzeugendes Ergebnis. Welcher Reiskocher im Test vor allem bei der Reisqualität punktet, welcher eher schnell und welcher eher langsam arbeitet und wo sich beim Stromverbrauch signifikante Unterschiede zeigen, erläutern wir im Folgenden.
Wesentliches
Für wen?
Für Verbraucherinnen & Verbraucher, die Reis regelmäßig zubereiten und dabei weniger Zeit am Herd verbringen möchten. Besonders interessant ist der Reiskocher-Test 2026 für all diejenigen, die einen geeigneten Reiskocher auf der Grundlage eines sorgfältigen Tests kaufen möchten – sei es nach der größtmöglichen Menge des Reises pro Kochvorgang, der gewünschten Körnerstruktur, der Bedienbarkeit oder dem mit Kochen und Warmhalten verknüpften Strombedarf.
Was ist hervorzuheben?
Die 15 Reiskocher im Test unterscheiden sich beim Funktionsspektrum erheblich. Manche besitzen nur einen Schiebeschalter und zwei Kontrolllampen, andere ein modernes, ausgesprochen scharfes Display sowie mehrere Kochprogramme für Reisarten und zusätzliche Speisen. Die Qualität des fertig gekochten Reises hängt davon allerdings nicht zwangsläufig ab: Auch einfach ausgestattete Modelle können sehr gute Ergebnisse erzielen.
Was ist interessant?
Für unsere Messvorgänge haben wir regelmäßig zwei Cups weißen Reis und das jeweilige Kochprogramm der Reiskocher verwendet. Sehr interessant dabei: Die mitgelieferten Messbecher fassen nicht bei jedem Modell genau die gleiche Menge, sondern fallen teils sehr stark auseinander.
Was muss ich über die 15 Reiskocher im Test 2026 wissen?
Welcher Reiskocher ist Testsieger im ETM-TESTMAGAZIN-Test 2026?
Welche Reiskocher bereiten besonders lockeren, körnigen Reis zu?
Welcher Reiskocher kocht Reis am schnellsten?
Wie lange brauchen Reiskocher für das Reiskochen?
Wie viel Strom verbraucht ein Reiskocher pro Kochvorgang und was kostet das?
Welcher Reiskocher verbraucht beim Kochen am wenigsten Strom?
Wie viel Strom und Geld kostet eine Stunde Warmhalten im Reiskocher?
Welcher Reiskocher hält Reis besonders stromsparend warm?
Welcher Reiskocher bewahrt die Reisqualität nach einer Stunde Warmhalten besonders gut?
Bei welchen Reiskochern klebt Reis zusammen oder bildet eine Kruste?
Welche Reiskocher sind für kleine Küchen oder kleine Portionen geeignet?
Welche Reiskocher eignen sich für größere Reismengen und Familien?
Welcher Reiskocher lässt sich besonders einfach bedienen?
Welche Reiskocher haben Programme für Sushi-, Vollkorn- oder Basmatireis?
Worauf sollte man beim Kauf eines Reiskochers besonders achten?
Der Test im Überblick
1. Platz: GASTROBACK Rice Control Low Carb & Steam 3L (42519) – („sehr gut“, 95,0 %)
Der Reiskocher lieferte im Test besonders gleichmäßig gegarten, lockeren Reis, der auch nach einer Stunde Warmhalten seine durchweg angenehme Konsistenz behielt. Das beleuchtete Bedienfeld, der leichtgängige Drehregler und die klar erkennbare Innentopfskala machen die Verwendung komfortabel. Hinzu kommen mehrere Spezialprogramme und zwei verschiedene Dampfeinsätze. Die Kochzeit liegt nicht an der Spitze des Testfelds; angesichts der ausgezeichneten Reisqualität und des moderaten Strombedarfs fällt dieser Umstand jedoch kaum ins Gewicht.
2. Platz: ROMMELSBACHER Multi Reiskocher MRK 950 („sehr gut“, 94,3 %)
Der große Reiskocher bereitet Reis mit gutem Biss und einer weitgehend gleichmäßigen Körnerstruktur zu; auch nach einer Stunde Warmhalten blieb der Reis ansprechend und vergleichsweise warm. Das großzügige Programmangebot und die sehr gute Materialverarbeitung erweitern den praktischen Nutzen. Nachteile sind ggf. der erhebliche Platzbedarf, die schwach kontrastierte Dosierskala im Innentopf und der relativ hohe Stromverbrauch während des Koch- und Warmhaltevorgangs.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des Multi Reiskocher MRK 950 von ROMMELSBACHER.
3. Platz: ROMMELSBACHER Multi Reiskocher MRK 650 („sehr gut“, 94,1 %)
Der Reis gelang sehr locker und gleichmäßig, ohne am Boden anzubrennen. Die umfangreiche Programmauswahl, das hell beleuchtete Bedienfeld und die solide Materialverarbeitung sind beachtliche Stärken des Modells. Weniger günstig ist die nur mühsam erkennbare Innentopfskala. Kein anderer Reiskocher brauchte für die geprüfte Portion mehr Zeit; und der Strombedarf während des Warmhaltens ist relativ hoch.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des Multi Reiskocher MRK 650 von ROMMELSBACHER.
4. Platz: Philips 3000 Series Mini-Reiskocher HD3091/80 („sehr gut“, 92,6 %)
Der Reiskocher überzeugte mit gleichmäßig gegartem Reis, der einen angenehmen Biss behielt und sich leicht auflockern ließ. Die Körner veränderten sich auch während einer Stunde des Warmhaltens kaum. Besonders erfreulich sind die sehr gut lesbaren Beschriftungen der Dosierskala im Innentopf und der äußerst niedrige Stromverbrauch während des Warmhaltevorgangs. Auf seitliche Tragegriffe muss man allerdings verzichten; außerdem ist die Kochdauer vergleichsweise lang.
5. Platz: Syntrox Germany Kitchen-Chef-RC-700W-Solie („sehr gut“, 92,3 %)
Der Reiskocher lieferte lockeren Langkornreis mit gutem Biss und einem ausgesprochen einheitlichen Gargrad. Auch nach einer Stunde des Warmhaltens ließ er sich noch gut portionieren. Mehrere Kochprogramme und große, griffige Tragegriffe machen das Modell vielseitig. Die Programmbeschriftungen sind bei wenig Licht schwerer erkennbar, und sowohl beim Kochen als auch beim Warmhalten ist der Strombedarf recht hoch.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des Kitchen-Chef-RC-700W-Solie von Syntrox Germany.
6. Platz: GASTROBACK Design Reiskocher Premium Edition 3L (42507_S) („sehr gut“, 92,1 %)
Der Reiskocher bereitet Reis in ausgesprochen kurzer Zeit zu und lässt sich dank des einfachen Schiebeschalters bequem bedienen. Die weiße Messskala im Innentopf ist besonders gut erkennbar, und die Materialien wirken hochwertig. Allerdings war die untere Reisschicht nach dem Kochen etwas kompakter und es bildete sich oftmals eine dünne Kruste. Beim Warmhalten trockneten Randbereiche zusätzlich aus, weshalb die eindrucksvolle Geschwindigkeit jedenfalls nicht mit durchgehend hervorragender Reisqualität gleichzusetzen ist.
7. Platz: WMF KÜCHENminis Reiskocher mit Lunch-to-go-Box („sehr gut“, 92,0 %)
Der schlanke Reiskocher benötigt wenig Platz und hinterlässt mit seinen Edelstahlflächen und sehr sauberen Übergängen einen hochwertigen Eindruck. Der Reis gelang locker, saftig und gleichmäßig; auch nach einer Stunde des Warmhaltens war er noch ansprechend. Besonders günstig sind die niedrigsten Stromverbräuche beim Kochen und Warmhalten im Testfeld. Allerdings arbeitet das Modell langsam und besitzt keine abgestufte Skala am Innentopf.
8. Platz: Cloer Reiskocher 6830 („sehr gut“, 92,0 %)
Der Reis gelang gleichmäßig, weich im Kern und zugleich angenehm locker; am Topfboden haftete nichts an. Auch nach einer Stunde des Warmhaltens blieb die Körnerstruktur nahezu unverändert. Die Bedienung ist unkompliziert, allerdings erschwert die kontrastarme Innentopfskala das Dosieren. Seine besondere Stärke ist der niedrige Stromverbrauch beim Kochen und Warmhalten, während die Zubereitung nicht zu den schnellsten gehört.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des Reiskocher 6830 von Cloer.
9. Platz: ETA Fornellino ETA813190000 („gut“, 91,6 %)
Der Reis behielt eine ansprechende, feine Körnerstruktur und einen leichten Biss; auch nach einer Stunde des Warmhaltens fiel keine störende Verschlechterung auf. Das vielseitige Programmangebot ist interessant, setzt wegen zahlreicher Tasten und teils wenig eindeutiger Symbole jedoch etwas Einarbeitung voraus. Hinzu kommt eine nur schwer ablesbare Innentopfskala; beim Stromverbrauch bewegt sich das Kochen eher oberhalb der besonders sparsamen Konkurrenz.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des Fornellino ETA813190000 von ETA.
10. Platz: Tefal Reiskocher RK1011 („gut“, 91,4 %)
Mit der kürzesten Kochzeit im gesamten Testfeld richtet sich dieser Reiskocher an Verbraucherinnen & Verbraucher, die Reis besonders schnell servieren möchten. Das einfach gehaltene Bedienkonzept kommt ohne komplexe Menüs aus. Der fertige Reis war zwar ausreichend gegart, wirkte aber dicht und ließ sich nur schwer auflockern. Außerdem benötigt das Warmhalteprogramm besonders viel Strom, während der Deckelknauf und die schlecht ablesbare Innentopfskala den Umgang jedenfalls geringfügig erschweren.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des Reiskocher RK1011 von Tefal.
11. Platz: Tristar Digitaler Reiskocher RK-6238 („gut“, 90,2 %)
Der Reiskocher bereitete den Reis ausgesprochen gleichmäßig und locker zu. Das Display und die klar erkennbare Innentopfskala sind praktische Vorteile. Besonders positiv fällt außerdem der niedrige Strombedarf während des Kochens und Warmhaltens aus. Allerdings ist die Deckelentriegelung schwergängig, und die kleinen Griffmulden erleichtern das Tragen nur bedingt.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des Digitaler Reiskocher RK-6238 von Tristar.
12. Platz: Wilfa Gohan („gut“, 86,9 %)
Der rundliche Reiskocher überzeugt mit ordentlich ausgefertigten Materialien und mehreren Kochprogrammen. Die Bedienung ist im Grundsatz leicht erlernbar, wenngleich Skala und Tastenbeschriftung nur mäßig gut zu lesen sind. Beim Reis war das Ergebnis deutlich zu weich und verlor den erwünschten Biss; das Warmhalten verstärkte diesen Eindruck leider noch. Auch in Bezug auf den Strombedarf während des Koch- und Warmhaltevorgangs gehört das Modell nicht zu den sparsamsten.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des Gohan von Wilfa.
13. Platz: Russell Hobbs Reiskocher Midi 27030-56 („gut“, 86,3 %)
Der Reiskocher zählt zu den preisgünstigeren Modellen und genügt für eine einfache, schnell erlernbare Grundbedienung vollauf. Die Kochdauer und der Gesamtstromverbrauch fallen durchaus moderat aus. Allerdings war der Reis im unteren Bereich zu kompakt, klebte teilweise zusammen und bildete eine dünne Kruste; nach dem Warmhalten trockneten Randbereiche weiter aus. Auch bei Materialverarbeitung und Ergonomie muss man gewisse Abstriche hinnehmen.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des Reiskocher Midi 27030-56 von Russell Hobbs.
14. Platz: Tristar Reiskocher RK-6145 („gut“, 85,2 %)
Der Reiskocher gehört zu den schnelleren Modellen und lässt sich ohne längere Einarbeitung bedienen. Seine Edelstahloberflächen wirken für diese Geräteklasse ordentlich verarbeitet. Weniger überzeugend fiel die Reisqualität aus: Der Reis war relativ weich und teilweise klebrig. Während des Warmhaltens verschlechterte sich die Körnerstruktur weiter, und der Stromverbrauch je Kochvorgang war unter allen getesteten Modellen am höchsten.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des Reiskocher RK-6145 von Tristar.
15. Platz: Tristar Reiskocher RK-6142 („gut“, 83,9 %)
Das kleine Modell benötigt wenig Stellfläche und lässt sich mit dem einfachen Schalter leicht starten. Auch der Verbrauch beim Kochen bleibt im moderaten Bereich. Die Ergebnisse beim Reis enttäuschten allerdings: Vor allem die untere Schicht war trocken und kompakt, am Boden entstand eine deutliche Kruste; beim Warmhalten verhärtete sich diese weiter. Die nur schwer lesbare Skala beeinträchtigt den Bedienkomfort.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des Reiskocher RK-6142 von Tristar.
GASTROBACK Rice Control Low Carb & Steam 3L (42519)

Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 27,8 × 25,1 × 24,0 cm
- Gewicht des Modells (mmax, ohne Reis usw.): ≈ 2,70 kg
- Volumen des Reisbehälters (Vmax): ≈ 3,0 l
- Reisbehälter beschichtet: ja
- Spektrum an Koch- & Warmhalteprogrammen: 8 Kochprogramme (BASMATI; LOW SUGAR; MILK RICE; PERSIAN; RISOTTO; SUSHI; UNPEELED; WHITE RICE); 1 Warmhalteprogramm
- Dauer des Kochvorgangs (tmean, ermittelt mit zwei Cups weißem Reis): ≈ 26:23 min
- Elektrischer Leistungsbezug während des Kochprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 301,6 W
- Elektrischer Leistungsbezug während des Warmhalteprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 23,1 W
Pro
- sehr gute Reisqualität
- gleichmäßiger Gargrad
- deutlich ablesbare Innentopfskala
- vielseitiges Kochprogrammspektrum
- hochwertige Materialverarbeitung
Contra
- geringfügig ungleichmäßige Deckelspaltmaße
- vergleichsweise lange Kochdauer
Der GASTROBACK Rice Control Low Carb & Steam 3L (42519) misst ≈ 27,8 × 25,1 × 24,0 cm (Bmax × Tmax × Hmax), wiegt ≈ 2,70 kg (mmax, ohne Reis usw.) und besitzt einen Reisbehälter mit ≈ 3,0 l (Vmax). Das Modell verknüpft schwarze Kunststoffflächen mit Elementen aus gebürstetem Edelstahl. Die Materialien wirken ausgesprochen stabil und sind weitgehend präzise miteinander verbunden; kleinere Ungleichmäßigkeiten fallen nur an der Deckelfuge auf. Der Innentopf ist beschichtet und mit gut sichtbaren weißen Messmarkierungen versehen.
Auf dem berührungsempfindlichen Bedienfeld lassen sich die Programme mit sanfter Berührung anwählen. Ein vorstehender silberfarbener Drehregler erlaubt weitere Einstellungen, während das gut lesbare Display den Programmablauf begleitet. Die Programmbeschriftungen leuchten leicht ungleichmäßig, bleiben aber verständlich. Deckelentriegelung und klappbarer Tragehenkel lassen sich komfortabel verwenden; die weiße Skala erleichtert die Wasserdosierung erheblich.
Hier stehen neben verschiedenen Reisarten ausdrücklich auch Programme für etwa Milchreis, Risotto und eine kohlenhydratreduzierte Zubereitungsart bereit. Der Hersteller liefert einen flachen und einen tiefen Dampfeinsatz mit, sodass der Reiskocher auch als Dampfgarer eingesetzt werden kann.
Für zwei Cups weißen Langkornreis benötigte der Reiskocher ≈ 26:23 min. Die Zubereitung weißen Langkornreises gelang besonders überzeugend. Vom Topfboden bis zur Oberfläche waren die Körner gleichmäßig gegart, innen weich und dennoch in ihrer individuellen Form gut erhalten. Die Portion ließ sich nach dem Öffnen unkompliziert auflockern; feuchte, fluffige Körner blieben gut voneinander getrennt. Dass nichts festbrannte und sich der Reis nahezu rückstandslos aus dem Innentopf entnehmen ließ, rundete den positiven Eindruck ab.
Nach dem Kochprogramm wechselte das Modell in das Warmhalteprogramm. Das anschließende Warmhalteprogramm bewahrte diese Beschaffenheit bemerkenswert gut. Nach einer Stunde war der Reis noch locker, angenehm saftig und ohne störende Randkruste. So lässt sich eine fertige Portion auch dann servieren, wenn andere Bestandteile der Mahlzeit später fertig werden.
Im Kochprogramm ermittelten wir einen durchschnittlichen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 301,6 W (Pmean), während des Warmhalteprogramms waren es ≈ 23,1 W (Pmean). Der Kochvorgang erforderte ≈ 0,133 kWh; für eine Stunde Warmhalten sind ≈ 0,0231 kWh anzusetzen. Bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh bleiben die unmittelbaren Betriebskosten im Centbereich.
Die Bedienelemente
In der Mitte des schwarzen Bedienfelds befindet sich eine helle Digitalanzeige; darunter lassen sich acht Kochprogramme über die Menüführung anwählen. Der große silberfarbene Dreh- und Druckregler dient zum Einstellen und Starten, während separate Tasten unter anderem die Startzeitvorwahl und das Dampfgaren erschließen. Die in zwei Spalten angeordneten Programmnamen sind gut voneinander zu unterscheiden. Das Bedienprinzip verbindet damit eine große Funktionsauswahl mit vergleichsweise wenigen Handgriffen.
Das Zubehör
Zum Lieferumfang gehören ein Dampfeinsatz (flach), ein weiterer Dampfeinsatz (tief), ein Messbecher und ein Reislöffel. Beide Dampfeinsätze bestehen aus Edelstahl, sind aber für unterschiedliche Anwendungen dimensioniert: Die flache Ausführung eignet sich für gewöhnliche Dampfgaraufgaben, die tiefe schafft zusätzlichen Raum für größere Portionen. Der Messbecher hilft bei der Dosierung, der Reislöffel beim Servieren. Gerade die beiden verschiedenen Einsätze heben den Zubehörumfang positiv vom vieler anderer Reiskocher ab.
Der Reis am Ende des Kochvorgangs
Der fertig gekochte Reis zeichnete sich durch eine ausgesprochen gleichmäßige Körnerstruktur aus. Der Reis war bis in den Kern gegart, blieb zugleich locker und angenehm saftig; die einzelnen Körner ließen sich beim Durchheben leicht voneinander lösen. Weder in der Mitte noch am Rand fielen störend feste oder übermäßig weiche Stellen auf. Besonders erfreulich war auch der nahezu rückstandsfreie Topfboden, an dem keine Reiskruste entstand. Das Ergebnis entspricht damit sehr gut dem Wunsch nach luftigem Langkornreis, der sich unmittelbar servieren lässt.
Der elektrische Leistungsbezug – Kochen
Beim Kochen von 2 Cups weißem Langkornreis im Kochprogramm für weißen Reis benötigte das Modell ≈ 26:23 min. Der elektrische Leistungsbezug bewegte sich zwischen ≈ 0,0 W und ≈ 482,0 W; im Durchschnitt waren es ≈ 301,6 W. Für den Kochvorgang ergaben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,133 kWh und Stromkosten von ≈ 4,91 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Der Energieverbrauch bewegt sich im Mittelfeld; angesichts der sehr guten Kochqualität ist das eine überzeugende Bilanz.
Der elektrische Leistungsbezug – Warmhalten
Im Warmhalteprogramm des Modells bewegte sich der elektrische Leistungsbezug zwischen ≈ 0,2 W und ≈ 480,0 W; im Durchschnitt waren es ≈ 23,1 W. Für 1 h Warmhalten ergeben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,0231 kWh und Stromkosten von ≈ 0,86 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Nach 1 h betrug die Reistemperatur ≈ 66,7 °C. Der moderate Strombedarf verbindet sich hier mit einer überzeugenden Erhaltung der lockeren Reiskonsistenz.
ROMMELSBACHER Multi Reiskocher MRK 950

Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 30,0 × 34,0 × 24,0 cm
- Gewicht des Modells (mmax, ohne Reis usw.): ≈ 4,10 kg
- Volumen des Reisbehälters (Vmax): ≈ 5,0 l
- Reisbehälter beschichtet: ja
- Spektrum an Koch- & Warmhalteprogrammen: 12 Kochprogramme (CREAM CHEESE; HEATING; HERBS; PORRIDGE; RICE 1, 2 & 3; RICE PUDDING; SLOW COOK; SOUP; STEAMING; YOGHURT); 1 Warmhalteprogramm
- Dauer des Kochvorgangs (tmean, ermittelt mit zwei Cups weißem Reis): ≈ 27:43 min
- Elektrischer Leistungsbezug während des Kochprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 352,4 W
- Elektrischer Leistungsbezug während des Warmhalteprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 39,4 W
Pro
- sehr gute Reisqualität
- vielseitiges Kochprogrammspektrum
- hochwertige Materialverarbeitung
- großes Fassungsvermögen
Contra
- kontrastarme Innentopfskala
- vergleichsweise hoher Stromverbrauch beim Kochen
- großer Platzbedarf
Der ROMMELSBACHER Multi Reiskocher MRK 950 misst ≈ 30,0 × 34,0 × 24,0 cm (Bmax × Tmax × Hmax), wiegt ≈ 4,10 kg (mmax, ohne Reis usw.) und besitzt einen Reisbehälter mit ≈ 5,0 l (Vmax). Mit seinem größeren Korpus und dem höheren Gewicht beansprucht dieses Modell mehr Platz als der kleinere MRK 650. Der hohe Materialstandard ist jedoch derselbe: Edelstahloberflächen, sauber gefügte Bauteile und größtenteils gleichmäßige Spaltmaße hinterlassen einen sehr guten Eindruck. Auch hier besitzt der Innentopf eine widerstandsfähige keramische Beschichtung.
Die Bedienung erfolgt über ein deutlich beschriftetes, berührungsempfindliches Bedienfeld. Gerade bei wenig Licht sind die beleuchteten Programmnamen gut zu erkennen; jede Eingabe wird verlässlich angenommen. Der Deckel öffnet bequem, die seitlichen Griffe des Innentopfs sind aber eher klein. Abzüge ergeben sich vor allem aus der wenig kontrastreichen Dosierskala im Topf.
Die umfangreiche Programmauswahl entspricht weitgehend derjenigen des MRK 650; interessant sind die verschiedenen Reisprogramme ebenso wie Dämpfen, Suppe und Porridge. Der Dampfeinsatz und das weitere Kochzubehör können vielseitig verwendet werden. Die höhere Kapazität kann für größere Haushalte praktisch sein, verlangt jedoch zusätzlichen Stellraum.
Für zwei Cups weißen Langkornreis benötigte der Reiskocher ≈ 27:43 min. Beim Kochen zeigte der Reis ein insgesamt ausgesprochen ausgewogenes Bild: Er war bis in die Mitte durchgegart und behielt einen guten Biss, ohne am Rand zu fest zu bleiben. Im mittleren Bereich wirkte er allenfalls minimal weicher. Die Körner blieben deutlich erkennbar, locker und nicht wässrig; am Topfboden entstanden keine angebrannten Partien. Damit ließ sich die Portion angenehm servieren.
Nach dem Kochprogramm wechselte das Modell in das Warmhalteprogramm. Nach dem Warmhalten blieb die zuvor erreichte Konsistenz weitgehend erhalten. Die gemessene Temperatur lag deutlich über der des MRK 650 und machte das spätere Servieren unkompliziert. Diese Wirkung war jedoch mit einem der höheren Strombedarfe unter den geprüften Reiskochern verbunden.
Im Kochprogramm ermittelten wir einen durchschnittlichen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 352,4 W (Pmean), während des Warmhalteprogramms waren es ≈ 39,4 W (Pmean). Der Kochvorgang erforderte ≈ 0,163 kWh; für eine Stunde Warmhalten sind ≈ 0,0394 kWh anzusetzen. Bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh bleiben die unmittelbaren Betriebskosten im Centbereich.
Die Bedienelemente
Das großzügige, schwarz abgesetzte, berührungsempfindliche Bedienfeld zeigt die Programme in klar voneinander getrennten Feldern. Eine gut lesbare Digitalanzeige mit Plus- und Minus-Symbolen sitzt über der eigentlichen Programmwahl. Die deutschsprachigen Beschriftungen erleichtern die Unterscheidung zwischen den Reisprogrammen und den übrigen Garfunktionen. Gerade beim größeren Reiskocher ist die direkte Auswahl praktisch: Auch umfangreichere Portionen lassen sich vorbereiten, ohne dass sich Verbraucherinnen & Verbraucher erst durch verschachtelte Menüs arbeiten müssen.
Das Zubehör
Zum Zubehör gehören ein Dampfeinsatz aus Edelstahl, ein Messbecher, ein Servierlöffel und ein Suppenlöffel. Der Dampfeinsatz bietet Raum zum schonenden Garen weiterer Speisen, während die unterschiedlichen Löffelformen sowohl zum Reisportionieren als auch zum Schöpfen von Suppen und anderen flüssigeren Zubereitungen dienen. Das abnehmbare Netzkabel ist beim Verstauen des relativ großen Modells hilfreich. Der Umfang entspricht dem vielseitigen Anspruch dieses Reiskochers.
Der Reis am Ende des Kochvorgangs
Der frisch gegarte Reis überzeugte mit einer ausgewogenen Mischung aus angenehmem Biss und lockerer Struktur. Die Körner waren durchgehend weich genug, ohne dabei ihre Form zu verlieren; lediglich in der Mitte fiel die Konsistenz minimal weicher aus. Beim Herausheben blieb die Portion gut teilbar und wirkte weder wässrig noch übermäßig klebrig. Angebrannte Stellen oder eine störende Kruste am Topfboden ließen sich nicht feststellen. Damit gelingt weißer Langkornreis, der auch auf dem Teller seine körnige Beschaffenheit weitgehend bewahrt.
Der elektrische Leistungsbezug – Kochen
Beim Kochen von 2 Cups weißem Langkornreis im jeweiligen Kochprogramm benötigte das Modell ≈ 27:43 min. Der elektrische Leistungsbezug bewegte sich zwischen ≈ 0,0 W und ≈ 851,0 W; im Durchschnitt waren es ≈ 352,4 W. Für den Kochvorgang ergaben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,163 kWh und Stromkosten von ≈ 6,02 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Der Verbrauch zählt zu den höheren des Testfelds, ohne dass eine besonders kurze Kochdauer gegenübersteht.
Der elektrische Leistungsbezug – Warmhalten
Im Warmhalteprogramm des Modells bewegte sich der elektrische Leistungsbezug zwischen ≈ 0,0 W und ≈ 87,0 W; im Durchschnitt waren es ≈ 39,4 W. Für 1 h Warmhalten ergeben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,0394 kWh und Stromkosten von ≈ 1,46 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Nach 1 h betrug die Reistemperatur ≈ 74,5 °C. Der Reis blieb vergleichsweise warm und behielt weitgehend seine Konsistenz; dafür liegt der Stromverbrauch im oberen Bereich.
ROMMELSBACHER Multi Reiskocher MRK 650

Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 27,0 × 32,0 × 20,0 cm
- Gewicht des Modells (mmax, ohne Reis usw.): ≈ 3,10 kg
- Volumen des Reisbehälters (Vmax): ≈ 3,0 l
- Reisbehälter beschichtet: ja
- Spektrum an Koch- & Warmhalteprogrammen: 12 Kochprogramme (CREAM CHEESE; HEATING; HERBS; PORRIDGE; RICE 1, 2 & 3; RICE PUDDING; SLOW COOK; SOUP; STEAMING; YOGHURT); 1 Warmhalteprogramm
- Dauer des Kochvorgangs (tmean, ermittelt mit zwei Cups weißem Reis): ≈ 29:58 min
- Elektrischer Leistungsbezug während des Kochprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 289,8 W
- Elektrischer Leistungsbezug während des Warmhalteprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 38,9 W
Pro
- sehr gute Reisqualität
- gleichmäßiger Gargrad
- vielseitiges Kochprogrammspektrum
- hochwertige Materialverarbeitung
Contra
- kontrastarme Innentopfskala
- lange Kochdauer
- vergleichsweise hoher Stromverbrauch beim Warmhalten
Der ROMMELSBACHER Multi Reiskocher MRK 650 misst ≈ 27,0 × 32,0 × 20,0 cm (Bmax × Tmax × Hmax), wiegt ≈ 3,10 kg (mmax, ohne Reis usw.) und besitzt einen Reisbehälter mit ≈ 3,0 l (Vmax). Große Edelstahloberflächen und ein fester Materialverbund prägen den Reiskocher. Die Verarbeitung ist überwiegend präzise, die Spaltmaße wirken einheitlich. Der herausnehmbare Innentopf besitzt eine keramische Beschichtung; der Edelstahl-Dampfeinsatz erweitert die Möglichkeiten über die Reiszubereitung hinaus.
Das berührungsempfindliche Bedienfeld ist mit gut erkennbaren, gleichmäßig beleuchteten Angaben versehen und reagiert zuverlässig. Der Deckel lässt sich komfortabel entriegeln, der Tragehenkel erleichtert das Umstellen. Die beiden kleinen Griffe am Innentopf bieten weniger Platz für die Hände, und die nur eingeprägte Innentopfskala ist bei schwächerem Licht schwer lesbar.
Der Funktionsumfang gehört mit zahlreichen Reis- und weiteren Garprogrammen zu den größeren im Testfeld. Dazu kommen unterschiedliche Kochdauern und zusätzliche Speisen wie Suppe oder Porridge. Der Innentopf sollte von Hand gereinigt werden; Dampfeinsatz und verschiedene Zubehörteile können leichter gereinigt werden.
Für zwei Cups weißen Langkornreis benötigte der Reiskocher ≈ 29:58 min. Der weiße Langkornreis erreichte zuverlässig seinen gewünschten Gargrad und war über die ganze Portion hinweg gleichmäßig durchgegart. Unsere Testerinnen & Tester beschrieben ihn als sehr locker und körnig. Beim Verteilen behielten die einzelnen Körner ihre erkennbare Struktur, anstatt zu einer weichen Masse zusammenzufallen. Eine unerwünschte angebrannte Schicht am Topfboden blieb aus.
Nach dem Kochprogramm wechselte das Modell in das Warmhalteprogramm. Die Stärke des Warmhalteprogramms liegt in der weitgehend erhaltenen Körnerstruktur: Auch nach einer Stunde entstand keine unerwünschte Kruste am Boden. Die nachgemessene Reistemperatur fiel allerdings vergleichsweise niedrig aus, während der elektrische Aufwand für das Warmhalten zu den höheren im Testfeld gehört.
Im Kochprogramm ermittelten wir einen durchschnittlichen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 289,8 W (Pmean), während des Warmhalteprogramms waren es ≈ 38,9 W (Pmean). Der Kochvorgang erforderte ≈ 0,145 kWh; für eine Stunde Warmhalten sind ≈ 0,0389 kWh anzusetzen. Bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh bleiben die unmittelbaren Betriebskosten im Centbereich.
Die Bedienelemente
Das vordere berührungsempfindliche Bedienfeld ordnet die deutsch beschrifteten Kochprogramme in mehreren gut strukturierten Reihen an. Oberhalb der Programmfelder sitzt eine helle Zeitanzeige, flankiert von Symbolen zum Verändern der Einstellungen. Die gleichmäßige Beleuchtung erleichtert die Orientierung selbst bei ungünstigem Umgebungslicht. Da sich Reisprogramme ebenso wie die Zubereitung von Suppe, Porridge oder Joghurt unmittelbar anwählen lassen, bleibt die Menüführung trotz des großen Funktionsspektrums angenehm nachvollziehbar.
Das Zubehör
Im Lieferumfang befinden sich ein Dampfeinsatz aus Edelstahl, ein Messbecher, ein Servierlöffel und ein Suppenlöffel. Die beiden unterschiedlich geformten Löffel sind für feste bzw. flüssige Speisen vorgesehen und erweitern den praktischen Nutzen über das reine Reiskochen hinaus. Der aus Edelstahl gefertigte Dampfeinsatz ergänzt die Kochprogramme um die Zubereitung im Wasserdampf; das abnehmbare Netzkabel vereinfacht das Verstauen. Insgesamt ist die Ausstattung ausgesprochen vielseitig.
Der Reis am Ende des Kochvorgangs
Nach Beendigung des Kochprogramms wirkte der weiße Langkornreis ausgesprochen locker und körnig. Die einzelnen Körner waren vollständig gegart, behielten aber ihre erkennbare Form und ließen sich beim Portionieren mühelos voneinander trennen. Dabei zeigte sich über die ganze Reisportion hinweg ein gleichmäßiger Gargrad; eine breiige oder unangenehm verdichtete Schicht war nicht auszumachen. Auch unmittelbar am Boden brannte nichts an. Wer Wert auf sauber getrennte Körner statt auf eine kompakte Reismasse legt, erhält somit ein überzeugendes Ergebnis.
Der elektrische Leistungsbezug – Kochen
Beim Kochen von 2 Cups weißem Langkornreis im jeweiligen Kochprogramm benötigte das Modell ≈ 29:58 min. Der elektrische Leistungsbezug bewegte sich zwischen ≈ 0,0 W und ≈ 633,0 W; im Durchschnitt waren es ≈ 289,8 W. Für den Kochvorgang ergaben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,145 kWh und Stromkosten von ≈ 5,36 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Der Reiskocher benötigt von allen Modellen am längsten und verbraucht dabei mehr Strom als zahlreiche schnellere Konkurrenten.
Der elektrische Leistungsbezug – Warmhalten
Im Warmhalteprogramm des Modells bewegte sich der elektrische Leistungsbezug zwischen ≈ 0,0 W und ≈ 87,5 W; im Durchschnitt waren es ≈ 38,9 W. Für 1 h Warmhalten ergeben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,0389 kWh und Stromkosten von ≈ 1,44 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Nach 1 h betrug die Reistemperatur ≈ 63,7 °C. Für die vergleichsweise niedrige Reistemperatur fällt der elektrische Aufwand höher aus als bei zahlreichen Konkurrenzmodellen.
Philips 3000 Series Mini-Reiskocher HD3091/80

Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 22,5 × 24,3 × 19,0 cm
- Gewicht des Modells (mmax, ohne Reis usw.): ≈ 1,67 kg
- Volumen des Reisbehälters (Vmax): ≈ 1,8 l
- Reisbehälter beschichtet: ja
- Spektrum an Koch- & Warmhalteprogrammen: 8 Kochprogramme (BROWN RICE; FAST COOK; MULTIGRAIN; PORRIDGE; QUINOA; STICKY RICE; SUSHI RICE; WHITE RICE); 1 Warmhalteprogramm
- Dauer des Kochvorgangs (tmean, ermittelt mit zwei Cups weißem Reis): ≈ 27:15 min
- Elektrischer Leistungsbezug während des Kochprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 248,0 W
- Elektrischer Leistungsbezug während des Warmhalteprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 3,6 W
Pro
- sehr gute Reisqualität
- gleichmäßiger Gargrad
- deutlich ablesbare Innentopfskala
- geringer Stromverbrauch beim Warmhalten
Contra
- fehlende seitliche Tragegriffe
- vergleichsweise lange Kochdauer
Der Philips 3000 Series Mini-Reiskocher HD3091/80 misst ≈ 22,5 × 24,3 × 19,0 cm (Bmax × Tmax × Hmax), wiegt ≈ 1,67 kg (mmax, ohne Reis usw.) und besitzt einen Reisbehälter mit ≈ 1,8 l (Vmax). Der kompakte Reiskocher besitzt ein sauber gefertigtes Gehäuse mit matten Oberflächen. Die überwiegend gleichmäßigen Spaltmaße und sorgfältig ausgeführten Verbindungen vermitteln einen hochwertigen Eindruck. Sein beschichteter Innentopf ist entnehmbar, lässt sich jedoch mangels zusätzlicher Griffe nicht so bequem handhaben wie bei manchen anderen Modellen.
Die Tasten sprechen zuverlässig an, gut sichtbare Anzeigen und die übersichtliche Programmwahl helfen bei der Orientierung. Eine besonders deutliche, kontrastreiche Skala im Innentopf macht das Abmessen von Reis und Wasser erfreulich einfach. Weniger günstig sind die fehlenden seitlichen Tragegriffe; auch die Programmbeleuchtung ist nicht durchgehend gleichmäßig. Im Alltag überwiegt insgesamt der unkomplizierte Umgang.
Die Auswahl reicht von Programmen für weißen Reis über Vollkorn- und Sushi-Reis bis zu Porridge oder Quinoa. Für Verbraucherinnen & Verbraucher mit wechselnden Reissorten bedeutet das mehr Spielraum als bei einfachen Schaltermodellen. Ein Messbecher und ein Reislöffel gehören zur Grundausstattung.
Für zwei Cups weißen Langkornreis benötigte der Reiskocher ≈ 27:15 min. Mit weißem Langkornreis erreichte das Modell einen sehr gleichmäßigen Gargrad. Die Körner bewahrten einen leichten Biss, ohne an einzelnen Stellen zu fest zu bleiben; auch am Rand ließ sich keine nachteilige Abweichung feststellen. Beim vorsichtigen Durchheben wirkte der Reis saftig, aber angenehm luftig. Er ließ sich gut teilen und haftete nicht in einer festgebackenen Schicht am Boden.
Nach dem Kochprogramm wechselte das Modell in das Warmhalteprogramm. Auch nach einer Stunde Warmhalten machte die Portion einen sehr guten Eindruck: Die Körner waren weder erkennbar ausgetrocknet noch verfärbt und verloren ihre zuvor angenehme Struktur nicht. Besonders auffällig ist, dass diese Warmhaltewirkung mit einer äußerst niedrigen durchschnittlichen elektrischen Leistung erreicht wurde.
Im Kochprogramm ermittelten wir einen durchschnittlichen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 248,0 W (Pmean), während des Warmhalteprogramms waren es ≈ 3,6 W (Pmean). Der Kochvorgang erforderte ≈ 0,113 kWh; für eine Stunde Warmhalten sind ≈ 0,0036 kWh anzusetzen. Bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh bleiben die unmittelbaren Betriebskosten im Centbereich.
Die Bedienelemente
Auf der hochglänzend schwarzen Oberseite gruppieren sich die gut erkennbaren Programmbezeichnungen um die beleuchtete Zeitanzeige. Darunter liegen die berührungsempfindlichen Bereiche für Programmwahl, Start und Zeiteinstellungen. Die Auswahl umfasst unter anderem unterschiedliche Reisarten sowie weitere Zubereitungen; die Beschriftungen fallen klein aus, sind in der Nahansicht aber immerhin gut voneinander abgesetzt. Dadurch wirkt das Bedienfeld trotz seines breiten Funktionsangebots übersichtlich, wobei das Ablesen auf der Deckeloberseite einen Blick von oben erfordert.
Das Zubehör
Als Zubehör liegen ein Messbecher und ein Reislöffel bei. Mit dem Messbecher lässt sich die Reisportion abmessen, bevor die Wassermenge an der kontrastreichen Skala des Innentopfs angepasst wird. Der flache, strukturierte Reislöffel ist zum schonenden Auflockern und Portionieren vorgesehen. Das Zubehör konzentriert sich damit auf die Reiszubereitung selbst.
Der Reis am Ende des Kochvorgangs
Das Kochprogramm hinterließ eine saftige Portion mit gut voneinander unterscheidbaren Reiskörnern. Über die gesamte Menge hinweg war der Langkornreis gleichmäßig durchgegart, ohne seinen angenehmen leichten Biss einzubüßen. Beim Auflockern blieb die Struktur luftig; ausgeprägt klebrige Partien oder ein auffallend trockener Rand waren nicht zu beobachten. Auch der Topfboden zeigte keine festgebackene Reisschicht. Gerade als Beilage zu Gemüse- oder Fleisch- bzw. Fischgerichten ist diese Kombination aus Lockerheit und gleichmäßigem Gargrad sehr willkommen.
Der elektrische Leistungsbezug – Kochen
Beim Kochen von 2 Cups weißem Langkornreis im jeweiligen Kochprogramm benötigte das Modell ≈ 27:15 min. Der elektrische Leistungsbezug bewegte sich zwischen ≈ 0,0 W und ≈ 424,0 W; im Durchschnitt waren es ≈ 248,0 W. Für den Kochvorgang ergaben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,113 kWh und Stromkosten von ≈ 4,17 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Der Strombedarf ist vergleichsweise gering, auch wenn Verbraucherinnen & Verbraucher für die Zubereitung etwas mehr Zeit einplanen müssen.
Der elektrische Leistungsbezug – Warmhalten
Im Warmhalteprogramm des Modells bewegte sich der elektrische Leistungsbezug zwischen ≈ 0,0 W und ≈ 421,0 W; im Durchschnitt waren es ≈ 3,6 W. Für 1 h Warmhalten ergeben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,0036 kWh und Stromkosten von ≈ 0,13 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Nach 1 h betrug die Reistemperatur ≈ 72,1 °C. Die Verbindung aus sehr geringem Strombedarf und vergleichsweise hoher Reistemperatur ist im Testfeld besonders überzeugend.
Syntrox Germany Kitchen-Chef-RC-700W-Solie

Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 28,0 × 28,0 × 33,0 cm
- Gewicht des Modells (mmax, ohne Reis usw.): ≈ 2,30 kg
- Volumen des Reisbehälters (Vmax): ≈ 1,8 l
- Reisbehälter beschichtet: ja
- Spektrum an Koch- & Warmhalteprogrammen: 7 Kochprogramme (FAST COOK; HEATING; RICE; SAUTE; SLOW COOK; STEAMING; YOGHURT); 1 Warmhalteprogramm
- Dauer des Kochvorgangs (tmean, ermittelt mit zwei Cups weißem Reis): ≈ 22:54 min
- Elektrischer Leistungsbezug während des Kochprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 466,4 W
- Elektrischer Leistungsbezug während des Warmhalteprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 35,4 W
Pro
- sehr gute Reisqualität
- gleichmäßiger Gargrad
- vielseitiges Kochprogrammspektrum
- griffige Tragegriffe.
Contra
- kontrastarme Innentopfskala
- schlecht beleuchtete Programmbeschriftungen
- vergleichsweise hoher Stromverbrauch beim Kochen.
Der Syntrox Germany Kitchen-Chef-RC-700W-Solie misst ≈ 28,0 × 28,0 × 33,0 cm (Bmax × Tmax × Hmax), wiegt ≈ 2,30 kg (mmax, ohne Reis usw.) und besitzt einen Reisbehälter mit ≈ 1,8 l (Vmax). Das relativ hohe Gehäuse mit schwarzer Hochglanzoberfläche bietet genügend Platz für den beschichteten Innentopf. Die verwendeten Materialien wirken stabil, die Spaltmaße sind jedoch nicht überall gleichmäßig. Auch Fingerabdrücke und leichte Gebrauchsspuren sind auf den glänzenden Oberflächen schneller sichtbar als bei matten Modellen.
Das Bedienfeld umfasst sechs Druckknöpfe, die Eingaben zuverlässig annehmen. Kontrollleuchten zeigen das jeweils gewählte Kochprogramm, die Beschriftungen sind bei schwacher Beleuchtung aber nur mühsam zu lesen. Die großen, strukturierten Tragegriffe geben dagegen sicheren Halt. Weniger glücklich ist die nur geprägte, kontrastarme Innentopfskala gelöst.
Neben dem Reisprogramm stehen bspw. Funktionen zum Dämpfen, langsamen Garen und bloßen Erwärmen bereit. Ein mitgelieferter Dampfeinsatz, der Glasdeckel und die üblichen Portionshilfen erhöhen die Alltagstauglichkeit. Gerade bei größeren Mengen kann die solide Standfläche angenehm sein; die aufwendigere Programmwahl erfordert etwas Eingewöhnung.
Für zwei Cups weißen Langkornreis benötigte der Reiskocher ≈ 22:54 min. Die Testerinnen & Tester waren mit dem Garergebnis sehr zufrieden: Der Reis war überall gleichmäßig durchgegart, hatte noch einen angenehmen Biss und blieb luftig. Beim Durchheben konnten die einzelnen Körner voneinander gelöst werden, ohne dass sie zerfielen oder zu einer schweren Masse zusammenklebten. Eine feste oder angebrannte Bodenschicht entstand nicht, sodass sich der Reis weitgehend rückstandsfrei entnehmen ließ.
Nach dem Kochprogramm wechselte das Modell in das Warmhalteprogramm. Nach dem anschließenden Warmhalten blieb die locker-körnige Beschaffenheit erhalten. Auch bei späterem Servieren zeigte die Portion keine ausgeprägte Verklebung. Allerdings ist der mit dem Kochvorgang verknüpfte Stromverbrauch vergleichsweise hoch; auch das Warmhalten zählt nicht zu den sparsamsten Varianten.
Im Kochprogramm ermittelten wir einen durchschnittlichen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 466,4 W (Pmean), während des Warmhalteprogramms waren es ≈ 35,4 W (Pmean). Der Kochvorgang erforderte ≈ 0,178 kWh; für eine Stunde Warmhalten sind ≈ 0,0354 kWh anzusetzen. Bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh bleiben die unmittelbaren Betriebskosten im Centbereich.
Die Bedienelemente
Das ovale, silberfarben eingefasste Bedienfeld auf der Vorderseite trägt sechs dunkle Druckknöpfe mit kurzen Funktionsbezeichnungen. Die Tasten liegen dicht beieinander; kleine Leuchtanzeigen signalisieren die jeweilige Auswahl. So lassen sich die verfügbaren Koch- und Warmhaltefunktionen unmittelbar aktivieren, ohne durch mehrere Menüebenen navigieren zu müssen. Bei schwachem Licht sind die Beschriftungen allerdings weniger gut zu erkennen, weshalb ein hell beleuchteter Aufstellort die Bedienung spürbar erleichtert.
Das Zubehör
Zum beigelegten Zubehör zählen ein Dampfeinsatz, ein Glasdeckel, ein Messbecher und ein Rührlöffel. Der Glasdeckel ermöglicht einen Blick auf den Kochvorgang, während der Dampfeinsatz für zusätzliches Garen im Wasserdampf vorgesehen ist. Der Messbecher hilft bei der Mengendosierung; der Rührlöffel eignet sich zum Verteilen oder Entnehmen des Reises. Diese Zusammenstellung ist für einen vielseitig verwendbaren Reiskocher sinnvoll, auch wenn kein besonders spezialisiertes Zusatzwerkzeug enthalten ist.
Der Reis am Ende des Kochvorgangs
Der Langkornreis zeigte nach dem Garen eine gleichmäßige und erfreulich lockere Beschaffenheit. Die Körner waren vollständig durchgegart, boten beim Kauen aber weiterhin einen angenehmen Biss. Beim vorsichtigen Durchheben ließen sie sich gut voneinander trennen, ohne zu zerfallen oder eine klebrige Masse zu bilden. Auch im unteren Bereich des Innentopfs war keine feste, angebrannte Reisschicht festzustellen. So lässt sich die Portion ohne größeren Aufwand anrichten und eignet sich besonders gut als körnige Beilage.
Der elektrische Leistungsbezug – Kochen
Beim Kochen von 2 Cups weißem Langkornreis im jeweiligen Kochprogramm benötigte das Modell ≈ 22:54 min. Der elektrische Leistungsbezug bewegte sich zwischen ≈ 0,0 W und ≈ 669,0 W; im Durchschnitt waren es ≈ 466,4 W. Für den Kochvorgang ergaben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,178 kWh und Stromkosten von ≈ 6,59 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Die relativ kurze Kochdauer erleichtert das rasche Servieren, wird jedoch mit einem der höchsten Stromverbräuche im Testfeld erkauft.
Der elektrische Leistungsbezug – Warmhalten
Im Warmhalteprogramm des Modells bewegte sich der elektrische Leistungsbezug zwischen ≈ 0,0 W und ≈ 668,0 W; im Durchschnitt waren es ≈ 35,4 W. Für 1 h Warmhalten ergeben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,0354 kWh und Stromkosten von ≈ 1,31 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Nach 1 h betrug die Reistemperatur ≈ 70,1 °C. Im Vergleich zu den sparsamsten Reiskochern ist der Strombedarf erhöht, auch wenn die absoluten Stundenkosten überschaubar bleiben.
GASTROBACK Design Reiskocher Premium Edition 3L (42507_S)

Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 24,2 × 24,5 × 25,5 cm
- Gewicht des Modells (mmax, ohne Reis usw.): ≈ 2,44 kg
- Volumen des Reisbehälters (Vmax): ≈ 3,0 l
- Reisbehälter beschichtet: ja
- Spektrum an Koch- & Warmhalteprogrammen: 1 Kochprogramm; 1 Warmhalteprogramm
- Dauer des Kochvorgangs (tmean, ermittelt mit zwei Cups weißem Reis): ≈ 18:18 min
- Elektrischer Leistungsbezug während des Kochprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 443,7 W
- Elektrischer Leistungsbezug während des Warmhalteprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 20,3 W
Pro
- kurze Kochdauer
- einfache Bedienung
- deutlich ablesbare Innentopfskala
- hochwertige Materialverarbeitung
Contra
- Krustenbildung am Topfboden
- trocknet beim Warmhalten stellenweise aus
- begrenztes Kochprogrammspektrum
Der GASTROBACK Design Reiskocher Premium Edition 3L (42507_S) misst ≈ 24,2 × 24,5 × 25,5 cm (Bmax × Tmax × Hmax), wiegt ≈ 2,44 kg (mmax, ohne Reis usw.) und besitzt einen Reisbehälter mit ≈ 3,0 l (Vmax). Die Konstruktion verbindet stabile Kunststoffteile mit matt gebürsteten Edelstahlflächen. Die Oberflächen wirken sorgfältig ausgeführt; lediglich die Fuge zwischen Deckel und Korpus verläuft nicht rundherum vollkommen einheitlich. Der groß dimensionierte Innentopf passt zu Haushalten, in denen häufiger größere Reismengen gekocht werden.
Vorn reicht ein ausgesprochen leichtgängiger Schiebeschalter, um vom Kochen zum Warmhalten zu wechseln; die zugehörigen Kontrollleuchten sind gut erkennbar. Über einen breiten Druckknopf springt der Deckel selbstständig auf. Der klappbare Henkel eignet sich zum Umstellen, ist aufgrund seiner glatten Oberfläche aber nicht besonders griffig. Vorbildlich gelingt die Dosierung: Die weiße Skala im Innentopf hebt sich klar vom Untergrund ab.
Das Funktionsspektrum bleibt bewusst auf das eigentliche Reiskochen und Warmhalten beschränkt. Messbecher, Reislöffel und Dampfeinsatz decken die wichtigsten praktischen Aufgaben ab. Wer ein unkompliziertes Modell ohne längere Programmauswahl sucht, dürfte die einfache Bedienlogik begrüßen; besondere Reisprogramme oder eine umfassende Zeitplanung gibt es allerdings nicht.
Für zwei Cups weißen Langkornreis benötigte der Reiskocher ≈ 18:18 min. Nach dem verhältnismäßig kurzen Kochvorgang war der Reis zwar weich und im Kern genießbar, die untere Schicht geriet jedoch kompakter als die obere. Beim Umrühren lösten sich viele Körner voneinander, einzelne Partien hafteten aber merklich zusammen. Direkt am Topfboden hatte sich außerdem eine dünne, leicht gebräunte Kruste gebildet. Wer Wert auf vollkommen locker getrennte Körner legt, muss hier eher Abstriche machen als bei den stärksten Reiskochern im Testfeld.
Nach dem Kochprogramm wechselte das Modell in das Warmhalteprogramm. Nach einer weiteren Stunde verstärkten sich diese Unterschiede: Insbesondere am Rand verlor die Portion an Feuchtigkeit, während die bereits vorhandene Kruste am Boden fester wurde. Der Reis war dabei ausgesprochen heiß; die hohe Warmhaltetemperatur bedeutete in unserem Test also nicht automatisch eine bessere Konsistenz.
Im Kochprogramm ermittelten wir einen durchschnittlichen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 443,7 W (Pmean), während des Warmhalteprogramms waren es ≈ 20,3 W (Pmean). Der Kochvorgang erforderte ≈ 0,135 kWh; für eine Stunde Warmhalten sind ≈ 0,0203 kWh anzusetzen. Bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh bleiben die unmittelbaren Betriebskosten im Centbereich.
Die Bedienelemente
Das bewusst schlicht gestaltete Bedienelement an der Vorderseite beschränkt sich auf einen leichtgängigen Schiebeschalter mit den Funktionen COOK und WARM. Zwei zugehörige Piktogramme und Kontrollleuchten machen die Betriebsart auch ohne Display erkennbar. Der Reiskocher verlangt deshalb weder eine Programmauswahl noch das Einstellen einer Kochdauer. Wer vor allem weißen Reis unkompliziert zubereiten möchte, dürfte dieses unmittelbar verständliche Bedienprinzip begrüßen.
Das Zubehör
Beigelegt sind ein Edelstahldampfeinsatz, ein Messbecher und ein Reislöffel. Der Dampfeinsatz fällt durch seinen Werkstoff und die beiden Griffe sehr positiv auf und ermöglicht es, Gemüse, Fisch oder andere geeignete Lebensmittel schonend über Wasserdampf zu garen. Messbecher und Reislöffel erleichtern das Dosieren und das Entnehmen des Reises. Für einen Reiskocher mit lediglich einem Kochprogramm ist dieses Zubehör insgesamt erfreulich praxisgerecht.
Der Reis am Ende des Kochvorgangs
Der weiße Langkornreis war nach dem kurzen Kochvorgang vollständig gegart, erreichte allerdings keine durchgehend gleichmäßige, lockere Beschaffenheit. Während sich die obere Schicht noch recht gut auflockern ließ, waren die Körner weiter unten dichter miteinander verbunden. Beim Herausnehmen fiel zudem eine dünne, leicht gebräunte Reiskruste am Topfboden auf. Einzelne Partien blieben deshalb stärker zusammenhaften als bei den besten Modellen des Tests. Wer eine möglichst gleichförmige Reisbeilage schätzt, muss hier trotz der hohen Kochgeschwindigkeit gewisse Abstriche machen.
Der elektrische Leistungsbezug – Kochen
Beim Kochen von 2 Cups weißem Langkornreis im jeweiligen Kochprogramm benötigte das Modell ≈ 18:18 min. Der elektrische Leistungsbezug bewegte sich zwischen ≈ 421,0 W und ≈ 450,0 W; im Durchschnitt waren es ≈ 443,7 W. Für den Kochvorgang ergaben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,135 kWh und Stromkosten von ≈ 5,01 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Die zweitkürzeste Kochdauer im Testfeld ist für Verbraucherinnen & Verbraucher ein deutlicher Komfortgewinn, während der Energiebedarf im mittleren Bereich bleibt.
Der elektrische Leistungsbezug – Warmhalten
Im Warmhalteprogramm des Modells bewegte sich der elektrische Leistungsbezug zwischen ≈ 19,9 W und ≈ 20,6 W; im Durchschnitt waren es ≈ 20,3 W. Für 1 h Warmhalten ergeben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,0203 kWh und Stromkosten von ≈ 0,75 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Nach 1 h betrug die Reistemperatur ≈ 81,3 °C. Die besonders hohe Reistemperatur ging in unserem Test allerdings mit trockeneren Randbereichen und stärkerer Krustenbildung einher.
WMF KÜCHENminis Reiskocher mit Lunch-to-go-Box

Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 21,0 × 17,6 × 17,8 cm
- Gewicht des Modells (mmax, ohne Reis usw.): ≈ 2,00 kg
- Volumen des Reisbehälters (Vmax): ≈ 1,0 l
- Reisbehälter beschichtet: ja
- Spektrum an Koch- & Warmhalteprogrammen: 2 Kochprogramme (COOK; STEAM); 1 Warmhalteprogramm
- Dauer des Kochvorgangs (tmean, ermittelt mit zwei Cups weißem Reis): ≈ 29:03 min
- Elektrischer Leistungsbezug während des Kochprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 163,1 W
- Elektrischer Leistungsbezug während des Warmhalteprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 1,2 W
Pro
- sehr gute Reisqualität
- hochwertige Materialverarbeitung
- geringer Stromverbrauch beim Kochen
- geringer Stromverbrauch beim Warmhalten
- kompakte Abmessungen
- Lunch-to-go-Box inbegriffen
Contra
- vergleichsweise lange Kochdauer
- fehlende abgestufte Innentopfskala
- kleine Innentopfgriffe
Der WMF KÜCHENminis Reiskocher mit Lunch-to-go-Box misst ≈ 21,0 × 17,6 × 17,8 cm (Bmax × Tmax × Hmax), wiegt ≈ 2,00 kg (mmax, ohne Reis usw.) und besitzt einen Reisbehälter mit ≈ 1,0 l (Vmax). Das ausgesprochen schlanke Gehäuse beansprucht wenig Stellfläche. Die Oberflächen aus gebürstetem Edelstahl wirken hochwertig, die Materialübergänge und Spaltmaße sind sehr sorgfältig ausgeführt. Unter den geprüften Reiskochern gehört die Fertigungsqualität zu den überzeugendsten.
Vier zuverlässige Druckknöpfe und ein gut beleuchtetes kleines Display machen die Bedienung sehr leichtgängig. Die ausschließlich grafischen Tastenbeschriftungen erfordern zunächst allerdings ein wenig Gewöhnung. Der Deckel wird vollständig abgenommen und die Innentopfgriffe sind nicht allzu groß bemessen. Im Gegensatz zu anderen Modellen zeigt der Innentopf nur die maximale Füllgrenze, nicht mehrere abgestufte Markierungen; das allerdings ist angesichts der geringen Größe des Modells verzeihlich.
Neben Kochen und Warmhalten gibt es auch eine Dämpffunktion. Besonders praktisch ist die Lunch-to-go-Ausstattung: Der Innentopf lässt sich mit einem eigenen Deckel zum Transport verwenden. Damit eignet sich das Modell auch für kleine Portionen, die später außer Haus gegessen werden sollen. Der kleine Behälter setzt der gleichzeitig zubereitbaren Reismenge allerdings Grenzen.
Für zwei Cups weißen Langkornreis benötigte der Reiskocher ≈ 29:03 min. Beim Kochen blieb der Reis gleichmäßig durchgegart und bewahrte einen angenehmen Biss. Die einzelnen Körner waren saftig und ließen sich nahezu widerstandslos voneinander lösen. Am Topfboden haftete nichts störend an, sodass sich die Portion ohne nennenswerte Rückstände in eine Schüssel geben ließ. Diese Gleichmäßigkeit ist umso erfreulicher, weil die Zubereitung nur sehr wenig Strom verbrauchte.
Nach dem Kochprogramm wechselte das Modell in das Warmhalteprogramm. Auch nach einer Stunde Warmhalten blieb der Reis optisch und in seiner Konsistenz nahezu unverändert. Weder die Oberfläche noch die Randzonen trockneten auffallend aus. Der Reiskocher benötigt dafür die geringste elektrische Durchschnittsleistung im Testfeld; die erreichte Reistemperatur liegt allerdings eher niedrig.
Im Kochprogramm ermittelten wir einen durchschnittlichen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 163,1 W (Pmean), während des Warmhalteprogramms waren es ≈ 1,2 W (Pmean). Der Kochvorgang erforderte ≈ 0,079 kWh; für eine Stunde Warmhalten sind ≈ 0,0012 kWh anzusetzen. Bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh bleiben die unmittelbaren Betriebskosten im Centbereich.
Die Bedienelemente
Das kleine, schwarz abgesetzte Bedienfeld besitzt vier gut erreichbare Tasten: Ein- und Ausschalten, Starten sowie Plus und Minus zum Einstellen. Dazwischen liegt eine kontrastreiche Digitalanzeige; drei kleine Symbole unterhalb weisen auf Dämpfen, Warmhalten und Zeiteinstellungen hin. Diese Aufteilung wirkt aufgeräumt, die ausschließlich grafischen Zeichen erklären sich jedoch nicht vollständig von selbst. Nach kurzer Eingewöhnung lassen sich die wichtigsten Einstellungen erfreulich zügig vornehmen.
Das Zubehör
Zum Lieferumfang zählen ein Dampfgareinsatz, ein Glasdeckel, ein Messbecher, ein Reislöffel und ein To-go-Deckel. Besonders der eigene To-go-Deckel ist praktisch: Er macht den herausnehmbaren Innentopf zugleich zu einer verschließbaren Transportbox für die fertig zubereitete Portion. Der Dampfgareinsatz erweitert die Verwendungsmöglichkeiten, während Messbecher und Reislöffel die grundlegenden Aufgaben übernehmen. Die Ausstattung ist damit speziell für kleinere Haushalte und die Vorbereitung von Mahlzeiten zum Mitnehmen interessant.
Der Reis am Ende des Kochvorgangs
Nach dem Kochvorgang zeigte sich eine erfreulich gleichmäßig gegarte Portion weißen Langkornreises. Die Körner waren angenehm saftig, besaßen noch einen leichten Biss und ließen sich beim Auflockern beinahe widerstandslos voneinander trennen. Eine ausgeprägt klebrige oder verdichtete Schicht war ebenso wenig zu erkennen wie angebrannte Rückstände am Topfboden. Der Reis ließ sich daher sauber entnehmen und ohne größere Nacharbeit servieren. Die lockere, ausgewogene Beschaffenheit ist gerade für Verbraucherinnen & Verbraucher interessant, die Reis häufig als Beilage zubereiten.
Der elektrische Leistungsbezug – Kochen
Beim Kochen von 2 Cups weißem Langkornreis im jeweiligen Kochprogramm benötigte das Modell ≈ 29:03 min. Der elektrische Leistungsbezug bewegte sich zwischen ≈ 0,0 W und ≈ 202,3 W; im Durchschnitt waren es ≈ 163,1 W. Für den Kochvorgang ergaben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,079 kWh und Stromkosten von ≈ 2,92 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Der niedrigste Stromverbrauch aller Reiskocher ist erfreulich, geht allerdings mit einer der längsten Kochdauern einher.
Der elektrische Leistungsbezug – Warmhalten
Im Warmhalteprogramm des Modells bewegte sich der elektrische Leistungsbezug zwischen ≈ 0,5 W und ≈ 200,5 W; im Durchschnitt waren es ≈ 1,2 W. Für 1 h Warmhalten ergeben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,0012 kWh und Stromkosten von ≈ 0,04 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Nach 1 h betrug die Reistemperatur ≈ 63,4 °C. Der niedrigste Warmhalteverbrauch im Testfeld ist besonders günstig; zu beachten ist allerdings auch die vergleichsweise niedrige Reistemperatur.
Cloer Reiskocher 6830

Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 24,0 × 26,0 × 23,0 cm
- Gewicht des Modells (mmax, ohne Reis usw.): ≈ 2,15 kg
- Volumen des Reisbehälters (Vmax): ≈ 1,0 l
- Reisbehälter beschichtet: ja
- Spektrum an Koch- & Warmhalteprogrammen: 1 Kochprogramm; 1 Warmhalteprogramm
- Dauer des Kochvorgangs (tmean, ermittelt mit zwei Cups weißem Reis): ≈ 27:08 min
- Elektrischer Leistungsbezug während des Kochprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 194,0 W
- Elektrischer Leistungsbezug während des Warmhalteprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 11,3 W
Pro
- sehr gute Reisqualität
- gleichmäßiger Gargrad
- geringer Stromverbrauch beim Kochen
- geringer Stromverbrauch beim Warmhalten
- einfache Bedienung
Contra
- kontrastarme Innentopfskala
- kleine, glatte Tragegriffe
- vergleichsweise lange Kochdauer
Der Cloer Reiskocher 6830 misst ≈ 24,0 × 26,0 × 23,0 cm (Bmax × Tmax × Hmax), wiegt ≈ 2,15 kg (mmax, ohne Reis usw.) und besitzt einen Reisbehälter mit ≈ 1,0 l (Vmax). Das mattschwarze Kunststoffgehäuse wirkt stabil, die Bauteile sind im Wesentlichen sauber miteinander verbunden. Bei genauerem Hinsehen fallen am Deckelrand allerdings leicht unterschiedliche Spaltmaße und vereinzelt etwas hervorstehende Übergänge auf. Der herausnehmbare Innentopf besitzt eine Antihaftbeschichtung.
Auf dem Deckel liegen berührungsempfindliche, gut reagierende Bedienelemente; kleine rote Leuchten lassen erkennen, welches Programm läuft. Ein Druck auf die vordere Entriegelung genügt und der Deckel klappt selbstständig nach oben. Die seitlichen Tragegriffe sind dagegen klein und glatt. Vor allem die nur ins Metall geprägte, kontrastarme Innentopfskala erschwert das zuverlässige Abmessen von Wasser, während die Kabelaufwicklung am Boden nützlich ist.
Der Reiskocher beschränkt sich auf wenige Grundfunktionen. Der mitgelieferte Messbecher und der Reislöffel erleichtern das Portionieren und spätere Servieren; ein Dampfeinsatz erweitert die Verwendungsmöglichkeiten. Der Innentopf kann entnommen und nach dem Gebrauch gut gereinigt werden. Wer unterschiedliche Spezialprogramme erwartet, findet hier jedoch kaum zusätzliche Einstellmöglichkeiten.
Für zwei Cups weißen Langkornreis benötigte der Reiskocher ≈ 27:08 min. In unserem Test war der Reis bis ins Innere weich, ohne seine elastische Körnerstruktur zu verlieren. Auch zwischen der Mitte und den Randzonen fiel kein störender Unterschied beim Gargrad auf. Beim Auflockern ließ er sich leicht mit dem Löffel teilen; die Körner blieben saftig und wirkten weder trocken noch zu stark verklebt. Besonders erfreulich ist, dass am Topfboden keine angebrannten Rückstände entstanden und sich die Portion nahezu vollständig aus dem Behälter lösen ließ.
Nach dem Kochprogramm wechselte das Modell in das Warmhalteprogramm. Nach einer Stunde im Warmhalteprogramm entsprach die Konsistenz noch weitgehend dem Zustand unmittelbar nach dem Kochen. Die lockere Struktur blieb erhalten, ohne dass sich eine feste Kruste am Boden gebildet hätte. Gerade wenn Reis nicht sofort auf den Tisch kommt, ist diese Beständigkeit praktisch.
Im Kochprogramm ermittelten wir einen durchschnittlichen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 194,0 W (Pmean), während des Warmhalteprogramms waren es ≈ 11,3 W (Pmean). Der Kochvorgang erforderte ≈ 0,088 kWh; für eine Stunde Warmhalten sind ≈ 0,0113 kWh anzusetzen. Bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh bleiben die unmittelbaren Betriebskosten im Centbereich.
Die Bedienelemente
Die auf dem Deckel angeordneten, berührungsempfindlichen Bedienelemente beschränken sich auf die für den Koch- und Warmhaltebetrieb benötigten Funktionen. Kleine rote Leuchtanzeigen lassen den gewählten Betriebszustand erkennen; das Bedienkonzept kommt ohne umfangreiche Menüführung aus. Unsere Testerinnen & Tester konnten die Bedienung zuverlässig vornehmen. Das ist gerade für Verbraucherinnen & Verbraucher angenehm, die Reis ohne aufwendige Einstellungen zubereiten möchten.
Das Zubehör
Zum beigelegten Zubehör zählen ein Dampfeinsatz, ein Messbecher und ein Reislöffel. Der Messbecher unterstützt das Portionieren, während der Reislöffel das Auflockern und Entnehmen des fertigen Reises erleichtert, ohne hierfür Metallbesteck verwenden zu müssen. Mit dem Dampfeinsatz lässt sich der Reiskocher auch für Gemüse oder Fisch verwenden. Damit fällt die Ausstattung für die grundlegenden Aufgaben eines kompakten Reiskochers durchaus zweckmäßig aus.
Der Reis am Ende des Kochvorgangs
Der fertig gegarte Langkornreis zeigte eine gleichmäßige, angenehm lockere Körnerstruktur. Die Körner waren bis in die Mitte weich, behielten aber genügend Körnigkeit, um beim Auflockern nicht zu einer zusammenhängenden Masse zu werden. Auch zwischen den Randbereichen und der Mitte ließ sich kein störender Unterschied im Gargrad feststellen. Die Portion wirkte saftig, ohne übermäßig zu kleben; am Topfboden waren keine angebrannten Rückstände vorhanden. Für Verbraucherinnen & Verbraucher, die Reis als locker portionierbare Beilage bevorzugen, ist dies ein erfreuliches Ergebnis.
Der elektrische Leistungsbezug – Kochen
Beim Kochen von zwei Cups weißem Langkornreis im jeweiligen Kochprogramm benötigte das Modell ≈ 27:08 min. Der elektrische Leistungsbezug bewegte sich zwischen ≈ 0,0 W und ≈ 341,1 W; im Durchschnitt waren es ≈ 194,0 W. Für den Kochvorgang ergaben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,088 kWh und Stromkosten von ≈ 3,25 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Der Strombedarf fällt besonders gering aus; dafür beansprucht das Kochen mehr Zeit als bei den schnellsten Reiskochern des Vergleichs.
Der elektrische Leistungsbezug – Warmhalten
Im Warmhalteprogramm des Modells bewegte sich der elektrische Leistungsbezug zwischen ≈ 0,0 W und ≈ 340,5 W; im Durchschnitt waren es ≈ 11,3 W. Für 1 h Warmhalten ergeben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,0113 kWh und Stromkosten von ≈ 0,42 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Nach 1 h betrug die Reistemperatur ≈ 65,3 °C. Der geringe Stromverbrauch ist für Verbraucherinnen & Verbraucher erfreulich, wenn der Reis nicht unmittelbar serviert wird.
ETA Fornellino ETA813190000

Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 23,5 × 22,0 × 23,5 cm
- Gewicht des Modells (mmax, ohne Reis usw.): ≈ 1,73 kg
- Volumen des Reisbehälters (Vmax): ≈ 1,5 l
- Reisbehälter beschichtet: ja
- Spektrum an Koch- & Warmhalteprogrammen: 8 Kochprogramme (BROWN RICE; OPEN LID; PORRIDGE; QUINOA; RICE; SLOW COOK; STEAM; YOGHURT); 1 Warmhalteprogramm
- Dauer des Kochvorgangs (tmean, ermittelt mit zwei Cups weißem Reis): ≈ 26:54 min
- Elektrischer Leistungsbezug während des Kochprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 312,3 W
- Elektrischer Leistungsbezug während des Warmhalteprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 7,3 W
Pro
- sehr gute Reisqualität
- gleichmäßiger Gargrad
- vielseitiges Kochprogrammspektrum
- geringer Stromverbrauch beim Warmhalten
Contra
- kontrastarme Innentopfskala
- teilweise wenig eindeutige Programmsymbole
- relativ hoher Tastendruck
Der ETA Fornellino ETA813190000 misst ≈ 23,5 × 22,0 × 23,5 cm (Bmax × Tmax × Hmax), wiegt ≈ 1,73 kg (mmax, ohne Reis usw.) und besitzt einen Reisbehälter mit ≈ 1,5 l (Vmax). Das schwarze Gehäuse besteht aus größtenteils stabilen Materialien. Die Teile sind sicher verbunden, jedoch zeigen sich am Deckel keine durchgehend gleichmäßigen Spaltmaße. Auf den hochglänzenden Oberflächen werden Fingerabdrücke und feine Gebrauchsspuren leichter sichtbar als auf matten Verkleidungen.
Das vordere Bedienfeld besitzt 14 Druckknöpfe mit englischen, teils tschechischen Beschriftungen und Symbolen. Die Tasten reagieren zuverlässig, verlangen mitunter aber so viel Druck, dass man das Modell mit einer Hand festhalten muss. Das Display lässt sich lesen, wirkt allerdings nicht besonders scharf. Die Deckelentriegelung am Tragehenkel ist gut erreichbar; die eingeprägte, farblich nicht abgesetzte Innentopfskala erschwert das Ablesen.
Die verschiedenen Programme reichen weit über das einfache Kochen von Reis hinaus und erschließen etwa Porridge, Quinoa und schonende Zubereitungen. Für die sichere Zuordnung einzelner Tastensymbole empfiehlt sich zunächst ein Blick in die Bedienungsanleitung. Messbecher, Reislöffel und Dampfeinsatz sind vorhanden; auch ein Kondensatbehälter gehört zur Ausstattung.
Für zwei Cups weißen Langkornreis benötigte der Reiskocher ≈ 26:54 min. Die Testerinnen & Tester fanden nach dem Kochen feine, in sich stabile Körner mit einem angenehmen Biss vor. Der Gargrad war über die gesamte Portion hinweg einheitlich, sodass weder in der Mitte noch am Rand merklich festere oder überweiche Bereiche auffielen. Beim Verteilen auf dem Teller ließen sich die Körner einfach trennen und behielten eine luftige, saftige Beschaffenheit. Eine angebackene Reisschicht am Boden war nicht zu beobachten.
Nach dem Kochprogramm wechselte das Modell in das Warmhalteprogramm. Das anschließende Warmhalten veränderte die Reisbeschaffenheit kaum. Der zuvor lockere Reis blieb auch nach einer Stunde gut portionierbar; eine nennenswerte Austrocknung oder zusätzliche Verklebung fiel nicht auf. Zusammen mit dem vergleichsweise niedrigen Strombedarf ergibt sich daraus eine angenehme Flexibilität beim Servieren.
Im Kochprogramm ermittelten wir einen durchschnittlichen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 312,3 W (Pmean), während des Warmhalteprogramms waren es ≈ 7,3 W (Pmean). Der Kochvorgang erforderte ≈ 0,140 kWh; für eine Stunde Warmhalten sind ≈ 0,0073 kWh anzusetzen. Bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh bleiben die unmittelbaren Betriebskosten im Centbereich.
Die Bedienelemente
Das vorn platzierte Bedienfeld kombiniert ein rot leuchtendes Zifferndisplay mit zahlreichen, beidseits angeordneten Druckknöpfen und kleinen Piktogrammen. Für unterschiedliche Speisen stehen unmittelbar anwählbare Funktionen bereit; die Zeit- und Programmeinstellungen lassen sich über weitere Tasten verändern. Diese Vielfalt ist praktisch, verlangt anfangs aber Aufmerksamkeit: Die teils fremdsprachigen Angaben und kleinen Symbole erklären sich nicht immer unmittelbar, während einzelne Tasten recht kräftig betätigt werden müssen.
Das Zubehör
Im Lieferumfang finden sich ein Dampfeinsatz, ein Kondensatbehälter, ein Messbecher und ein Reislöffel. Der Dampfeinsatz eröffnet die Möglichkeit, Gemüse oder andere geeignete Speisen über Wasserdampf zuzubereiten; der separate Kondensatbehälter nimmt Feuchtigkeit auf, die sich beim Garen sammelt. Messbecher und Reislöffel übernehmen die üblichen Aufgaben beim Dosieren und Servieren. Die Ausstattung passt damit zum vergleichsweise breiten Kochprogrammspektrum des Modells.
Der Reis am Ende des Kochvorgangs
Nach dem Kochvorgang präsentierte sich der Reis mit feinen, gut erkennbaren Körnern und einer gleichmäßigen Garung. Beim Probieren blieb ein leichter, angenehmer Biss erhalten, ohne dass einzelne Bereiche zu fest wirkten. Die saftige Portion ließ sich mit dem Reislöffel unkompliziert auflockern; die Körner trennten sich weitgehend voneinander. Auch am Boden entstand keine festgebackene Schicht. Damit eignet sich das Ergebnis sehr gut für all diejenigen, die einen eher luftigen und dennoch vollständig gegarten Langkornreis wünschen.
Der elektrische Leistungsbezug – Kochen
Beim Kochen von 2 Cups weißem Langkornreis im jeweiligen Kochprogramm benötigte das Modell ≈ 26:54 min. Der elektrische Leistungsbezug bewegte sich zwischen ≈ 0,0 W und ≈ 508,0 W; im Durchschnitt waren es ≈ 312,3 W. Für den Kochvorgang ergaben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,140 kWh und Stromkosten von ≈ 5,18 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Der Stromverbrauch liegt leicht über dem Mittelfeld, obwohl die Kochdauer keinen nennenswerten Geschwindigkeitsvorteil eröffnet.
Der elektrische Leistungsbezug – Warmhalten
Im Warmhalteprogramm des Modells bewegte sich der elektrische Leistungsbezug zwischen ≈ 0,1 W und ≈ 506,0 W; im Durchschnitt waren es ≈ 7,3 W. Für 1 h Warmhalten ergeben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,0073 kWh und Stromkosten von ≈ 0,27 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Nach 1 h betrug die Reistemperatur ≈ 67,9 °C. Bei vergleichsweise niedriger elektrischer Durchschnittsleistung verursacht das spätere Servieren nur sehr geringe Zusatzkosten.
Tefal Reiskocher RK1011

Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 29,4 × 29,5 × 30,2 cm
- Gewicht des Modells (mmax, ohne Reis usw.): ≈ 2,91 kg
- Volumen des Reisbehälters (Vmax): ≈ 5,0 l
- Reisbehälter beschichtet: ja
- Spektrum an Koch- & Warmhalteprogrammen: 1 Kochprogramm (Reis); 1 Warmhalteprogramm
- Dauer des Kochvorgangs (tmean, ermittelt mit zwei Cups weißem Reis): ≈ 15:03 min
- Elektrischer Leistungsbezug während des Kochprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 594,2 W
- Elektrischer Leistungsbezug während des Warmhalteprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 47,8 W
Pro
- kurze Kochdauer
- einfache Bedienung
- großes Fassungsvermögen
Contra
- kompakte Reiskonsistenz
- kontrastarme Innentopfskala
- hoher Stromverbrauch beim Warmhalten
- unbequemer Deckelknauf
Der Tefal Reiskocher RK1011 misst ≈ 29,4 × 29,5 × 30,2 cm (Bmax × Tmax × Hmax), wiegt ≈ 2,91 kg (mmax, ohne Reis usw.) und besitzt einen Reisbehälter mit ≈ 5,0 l (Vmax). Der vergleichsweise große Reiskocher besteht aus stabilen Materialien, die insgesamt ordentlich gefügt sind. An den Tragegriffen lassen sich jedoch Materialübergänge deutlich ertasten, was weniger hochwertig wirkt und gerade beim Anheben stören kann. Der beschichtete Topf bietet viel Platz für größere Portionen.
Ein Schiebeschalter und gut sichtbare Kontrolllampen machen die Bedienung im Grundsatz einfach. Vor dem Kochen muss allerdings zusätzlich ein eigener Netzschalter betätigt werden. Der Griff des abnehmbaren Deckels ist nicht besonders angenehm zu fassen, und die kaum kontrastierte Innentopfskala erfordert beim Abmessen Aufmerksamkeit. Diese Details relativieren den Vorteil der einfachen Bedienlogik ein wenig.
Die Ausstattung konzentriert sich auf Kochen und Warmhalten. Messbecher, Reislöffel und Dampfeinsatz stehen zur Verfügung, Spezialprogramme fehlen hingegen. Wer Reis mit wenigen Handgriffen zubereiten möchte, benötigt keine umfangreiche Einarbeitung. Beim Abnehmen des Deckels und Hantieren mit heißem Inhalt ist dennoch Umsicht gefragt.
Für zwei Cups weißen Langkornreis benötigte der Reiskocher ≈ 15:03 min. Kein anderer Reiskocher im Test stellte die Portion schneller fertig. Der Reis war zwar in der Mitte und am Rand ähnlich weit gegart und besaß noch einen gewissen Biss; seine Gesamtstruktur wirkte jedoch auffallend kompakt. Mehrere Körner hafteten dicht aneinander und ließen sich beim Auflockern nur mühsam trennen. Positiv fiel auf, dass keine angebrannten Stellen am Topfboden oder übergetretener Schaum beobachtet wurden.
Nach dem Kochprogramm wechselte das Modell in das Warmhalteprogramm. Nach einer Stunde Warmhalten blieb der einmal erreichte Zustand im Wesentlichen erhalten: Der Reis wurde nicht auffallend trockener, aber auch nicht lockerer. Das Warmhalten benötigt unter allen geprüften Reiskochern am meisten elektrische Energie. Wer den Reis häufig länger stehen lässt, sollte dies gegenüber der besonders kurzen Kochdauer berücksichtigen.
Im Kochprogramm ermittelten wir einen durchschnittlichen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 594,2 W (Pmean), während des Warmhalteprogramms waren es ≈ 47,8 W (Pmean). Der Kochvorgang erforderte ≈ 0,149 kWh; für eine Stunde Warmhalten sind ≈ 0,0478 kWh anzusetzen. Bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh bleiben die unmittelbaren Betriebskosten im Centbereich.
Die Bedienelemente
Der weiße Reiskocher besitzt vorn einen schlichten Schiebeschalter und zwei übereinander angeordnete Kontrolllampen mit den englischen Hinweisen COOK und KEEP WARM. Die Gestaltung macht die Trennung zwischen Zubereitung und Warmhalten unmittelbar erkennbar. Anders als bei manchen Konkurrenzmodellen muss zusätzlich der separate Netzschalter berücksichtigt werden. Wer sich diese Reihenfolge eingeprägt hat, kann den Reiskocher ohne komplexe Menüführung verwenden; die geringe Zahl der Bedienelemente ist – jedenfalls in Bezug auf den Bedienkomfort – eine Stärke des Modells.
Das Zubehör
Zum mitgelieferten Zubehör gehören ein Dampfeinsatz, ein Messbecher und ein Reislöffel. Der Dampfeinsatz erschließt das Dämpfen von Gemüse und weiteren geeigneten Speisen, während der Messbecher der wiederholbaren Portionierung dient. Mit dem Reislöffel lässt sich der zubereitete Reis schonend aus dem beschichteten Innentopf entnehmen. Damit ist das Modell für die wichtigsten alltäglichen Aufgaben ausgerüstet, ohne zusätzliche Spezialwerkzeuge oder besonders umfangreiche Einsätze mitzubringen.
Der Reis am Ende des Kochvorgangs
Der Reis war nach dem besonders schnellen Kochvorgang ausreichend und über die Portion hinweg recht gleichmäßig gegart. Trotz eines noch wahrnehmbaren Bisses zeigte er allerdings eine vergleichsweise kompakte Struktur. Mehrere Körner hafteten eng aneinander und ließen sich beim Auflockern nur mit zusätzlichem Aufwand voneinander lösen. Positiv ist, dass sich am Boden keine angebrannten Stellen bildeten. Verbraucherinnen & Verbraucher, die vor allem eine möglichst lockere Langkornreisbeilage bevorzugen, werden die etwas dichte Beschaffenheit dennoch bemerken.
Der elektrische Leistungsbezug – Kochen
Beim Kochen von 2 Cups weißem Langkornreis im jeweiligen Kochprogramm benötigte das Modell ≈ 15:03 min. Der elektrische Leistungsbezug bewegte sich zwischen ≈ 533,0 W und ≈ 599,0 W; im Durchschnitt waren es ≈ 594,2 W. Für den Kochvorgang ergaben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,149 kWh und Stromkosten von ≈ 5,51 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Die kürzeste Kochdauer ist besonders praktisch, wenn Reis schnell auf dem Tisch stehen soll; beim Stromverbrauch sind andere Reiskocher allerdings sparsamer.
Der elektrische Leistungsbezug – Warmhalten
Im Warmhalteprogramm des Modells bewegte sich der elektrische Leistungsbezug zwischen ≈ 47,1 W und ≈ 48,4 W; im Durchschnitt waren es ≈ 47,8 W. Für 1 h Warmhalten ergeben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,0478 kWh und Stromkosten von ≈ 1,77 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Nach 1 h betrug die Reistemperatur ≈ 71,3 °C. Der höchste stündliche Stromverbrauch im Vergleich ist bei gelegentlichem Warmhalten finanziell wenig bedeutsam, fällt bei längerer Nutzung aber stärker ins Gewicht.
Tristar Digitaler Reiskocher RK-6238

Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 21,3 × 20,8 × 22,6 cm
- Gewicht des Modells (mmax, ohne Reis usw.): ≈ 1,64 kg
- Volumen des Reisbehälters (Vmax): ≈ 0,6 l
- Reisbehälter beschichtet: ja
- Spektrum an Koch- & Warmhalteprogrammen: 8 Kochprogramme (BROWN RICE; CAKE; LOW CARB; QUICK COOK; RISOTTO; STEAM; SUSHI; WHITE RICE); 1 Warmhalteprogramm
- Dauer des Kochvorgangs (tmean, ermittelt mit zwei Cups weißem Reis): ≈ 27:28 min
- Elektrischer Leistungsbezug während des Kochprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 223,8 W
- Elektrischer Leistungsbezug während des Warmhalteprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 6,3 W
Pro
- sehr gute Reisqualität
- deutlich ablesbare Innentopfskala
- geringer Stromverbrauch beim Kochen
- geringer Stromverbrauch beim Warmhalten
Contra
- schwergängige Deckelentriegelung
- kleine Griffmulden
- vergleichsweise lange Kochdauer
Der Tristar Digitaler Reiskocher RK-6238 misst ≈ 21,3 × 20,8 × 22,6 cm (Bmax × Tmax × Hmax), wiegt ≈ 1,64 kg (mmax, ohne Reis usw.) und besitzt einen Reisbehälter mit ≈ 0,6 l (Vmax). Das kompakte Kunststoffgehäuse wirkt stabil, doch an einzelnen Übergängen und Fugen bleibt die Verarbeitung hinter den saubersten Reiskochern zurück. Der Deckel sitzt fest und der Innentopf ist beschichtet. Für kleine Küchen ist die geringe Grundfläche durchaus vorteilhaft.
Das berührungsempfindliche Bedienfeld spricht verlässlich an; Display und Innentopfskala lassen sich vorbildlich ablesen. Beim Öffnen des Deckels ist die Entriegelung jedoch recht schwergängig. Teilweise muss das Modell festgehalten werden, damit es sich dabei nicht verschiebt. Die kleinen seitlichen Griffmulden bieten nur begrenzten Halt.
Mehrere Reis- und Zusatzprogramme erweitern die Einsatzmöglichkeiten gegenüber einem einfachen Schaltermodell. Neben verschiedenen Reisarten lassen sich unter anderem Gemüse dämpfen oder Risotto zubereiten. Die Ausstattung bleibt dennoch kompakt, und das beschichtete Kochgefäß kann herausgenommen und vergleichsweise leicht gereinigt werden.
Für zwei Cups weißen Langkornreis benötigte der Reiskocher ≈ 27:28 min. Der weiße Langkornreis war sehr gleichmäßig durchgegart und behielt einen angenehmen Biss. Auch die Randpartien unterschieden sich in ihrer Festigkeit kaum von der Mitte. Beim Auflockern blieben die Körner saftig, ohne ungewollt zu verkleben; sogar direkt am Boden konnte die Portion nahezu rückstandsfrei entnommen werden. Für Liebhaberinnen & Liebhaber locker-körnigen Reises ist das ein klarer Vorteil.
Nach dem Kochprogramm wechselte das Modell in das Warmhalteprogramm. Die zuvor gelungene Konsistenz blieb im Warmhalteprogramm weitgehend bestehen. Selbst nach einer Stunde wirkten die Körner nicht merklich trockener und ließen sich weiterhin gut trennen. Besonders günstig ist der sehr geringe durchschnittliche elektrische Leistungsbezug während dieser Zeit.
Im Kochprogramm ermittelten wir einen durchschnittlichen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 223,8 W (Pmean), während des Warmhalteprogramms waren es ≈ 6,3 W (Pmean). Der Kochvorgang erforderte ≈ 0,102 kWh; für eine Stunde Warmhalten sind ≈ 0,0063 kWh anzusetzen. Bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh bleiben die unmittelbaren Betriebskosten im Centbereich.
Die Bedienelemente
Das digitale Bedienfeld kombiniert eine gut sichtbare Zeitanzeige mit unmittelbar erreichbaren Tasten zur Programmauswahl. Anders als bei den einfachen Schaltermodellen stehen mehrere Kochprogramme und zeitbezogene Einstellungen zur Verfügung; der jeweilige Zustand ist am Display leichter nachzuvollziehen. Die Bedienelemente sprechen nach den Erfahrungen unserer Testerinnen & Tester zuverlässig an. Wer Reisarten oder weitere Speisen abwechselnd zubereiten möchte, erhält damit deutlich mehr Möglichkeiten, ohne bei der täglichen Verwendung auf eine klare Anzeige verzichten zu müssen.
Das Zubehör
Zum Lieferumfang gehören ein Korb zur kohlenhydratreduzierten Zubereitung, ein Messbecher und ein Reislöffel. Der gelochte Einsatz ist für ein spezielles, vom Hersteller vorgesehenes Reisprogramm bestimmt und erweitert damit die Möglichkeiten gegenüber einem gewöhnlichen Kochbehälter. Der Messbecher erleichtert das Portionieren, während der Reislöffel beim Auflockern und Entnehmen des Reises die Beschichtung des Innentopfs schont. Die Ausstattung passt somit zum zusätzlichen Funktionsspektrum des digitalen Reiskochers.
Der Reis am Ende des Kochvorgangs
Unmittelbar nach dem Kochen zeigte der Langkornreis eine ausgesprochen gleichmäßige, saftige Körnerstruktur. Die einzelnen Körner waren bis in den Kern gegart und behielten einen angenehmen Biss; auch an den Rändern fiel keine stärkere Verfestigung auf. Beim Portionieren ließ sich der Reis leicht auflockern, ohne zu einer klebrigen Masse zusammenzufallen. Selbst unmittelbar am Topfboden haftete kaum etwas an. Das Ergebnis ist daher besonders interessant für Verbraucherinnen & Verbraucher, die Reis gerne locker und mit gut erkennbarem Korn servieren.
Der elektrische Leistungsbezug – Kochen
Beim Kochen von 2 Cups weißem Langkornreis im jeweiligen Kochprogramm benötigte das Modell ≈ 27:28 min. Der elektrische Leistungsbezug bewegte sich zwischen ≈ 0,2 W und ≈ 359,4 W; im Durchschnitt waren es ≈ 223,8 W. Für den Kochvorgang ergaben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,102 kWh und Stromkosten von ≈ 3,79 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Der Verbrauch gehört zu den niedrigsten im Vergleich; der Vorteil geht allerdings nicht mit einer besonders kurzen Kochdauer einher.
Der elektrische Leistungsbezug – Warmhalten
Im Warmhalteprogramm des Modells bewegte sich der elektrische Leistungsbezug zwischen ≈ 0,1 W und ≈ 357,8 W; im Durchschnitt waren es ≈ 6,3 W. Für 1 h Warmhalten ergeben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,0063 kWh und Stromkosten von ≈ 0,23 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Nach 1 h betrug die Reistemperatur ≈ 68,8 °C. Das ist eine sehr sparsame Warmhaltung und damit besonders interessant für Verbraucherinnen & Verbraucher, die Reis regelmäßig etwas später servieren.
Wilfa Gohan

Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 28,0 × 32,0 × 24,5 cm
- Gewicht des Modells (mmax, ohne Reis usw.): ≈ 2,40 kg
- Volumen des Reisbehälters (Vmax): ≈ 2,0 l
- Reisbehälter beschichtet: ja
- Spektrum an Koch- & Warmhalteprogrammen: 4 Kochprogramme (WHITE RICE; WHOLE GRAIN; SAUTE; STEAM); 1 Warmhalteprogramm
- Dauer des Kochvorgangs (tmean, ermittelt mit zwei Cups weißem Reis): ≈ 25:25 min
- Elektrischer Leistungsbezug während des Kochprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 362,3 W
- Elektrischer Leistungsbezug während des Warmhalteprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 39,7 W
Pro
- vielseitiges Kochprogrammspektrum
- solide Materialverarbeitung
- einfach erreichbare Bedienelemente
Contra
- zu weiche Reiskonsistenz
- verstärktes Verkleben beim Warmhalten
- kontrastarme Innentopfskala
- vergleichsweise hoher Stromverbrauch beim Warmhalten
Der Wilfa Gohan misst ≈ 28,0 × 32,0 × 24,5 cm (Bmax × Tmax × Hmax), wiegt ≈ 2,40 kg (mmax, ohne Reis usw.) und besitzt einen Reisbehälter mit ≈ 2,0 l (Vmax). Das rundliche Gehäuse besteht zu großen Teilen aus Edelstahl, was einen soliden Eindruck vermittelt. Einige Kantenübergänge sind allerdings nicht vollkommen einheitlich, und das glänzende Bedienfeld zeigt Oberflächenspuren schnell. Der beschichtete Innentopf lässt sich entnehmen.
Die Knöpfe reagieren zuverlässig und die Kontrollleuchten sind gut sichtbar. Ihre Beschriftungen sind bei ungünstiger Beleuchtung jedoch schwer zu entziffern; dasselbe gilt für die lediglich eingeprägte Skala im Inneren. Der größere Deckelknauf ist gut greifbar, die seitlichen Tragegriffe haben aber glatte Oberflächen.
Für unterschiedliche Reisarten und weitere Speisen stehen mehrere Programme zur Verfügung, darunter weißer Reis, Vollkornreis, Dämpfen und Anbraten. Der zusätzliche Dampfeinsatz und das Portionszubehör machen den Reiskocher vielseitiger. Wer vor allem einfachen weißen Reis zubereitet, wird von dieser Breite allerdings weniger profitieren.
Für zwei Cups weißen Langkornreis benötigte der Reiskocher ≈ 25:25 min. Der Reis wurde vollständig durchgegart, verlor dabei aber weitgehend seinen angenehmen Biss. Schon nach dem Kochvorgang wirkte die ganze Portion spürbar weich und teilweise breiig, obwohl einzelne Körner noch voneinander zu lösen waren. Insbesondere die Kombination aus sehr weicher Masse und einer haftenden Schicht am Topfboden schränkte den Genuss ein. Als lockere Beilage ist dieses Ergebnis weniger gelungen.
Nach dem Kochprogramm wechselte das Modell in das Warmhalteprogramm. Während der anschließenden Stunde nahm die Weichheit weiter zu. Die Portion ließ sich noch schwerer auflockern, obwohl sie ausreichend warm blieb. Der Strombedarf gehört zudem zu den höheren im Testfeld, sodass sich bei diesem Modell weder hinsichtlich Konsistenz noch Stromverbrauch ein besonderer Warmhaltevorteil ergibt.
Im Kochprogramm ermittelten wir einen durchschnittlichen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 362,3 W (Pmean), während des Warmhalteprogramms waren es ≈ 39,7 W (Pmean). Der Kochvorgang erforderte ≈ 0,153 kWh; für eine Stunde Warmhalten sind ≈ 0,0397 kWh anzusetzen. Bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh bleiben die unmittelbaren Betriebskosten im Centbereich.
Die Bedienelemente
Vorn ist ein kompaktes digitales Bedienfeld mit Ziffernanzeige und mehreren, in Reihen angeordneten Druckknöpfen eingebaut. Die sichtbaren Tasten dienen unter anderem der Programmwahl sowie dem Starten und Beenden eines Vorgangs. Kontrollanzeigen helfen beim Erkennen der gewählten Funktion. Die Bedienung gelingt nach kurzer Orientierung zuverlässig; bei schwacher Umgebungsbeleuchtung treten die relativ kleinen Tastenbeschriftungen allerdings optisch zurück. Ein gut beleuchteter Platz auf der Arbeitsfläche ist daher von Vorteil.
Das Zubehör
Als Zubehör sind ein Dampfgitter, ein Glasdeckel, ein Messbecher und ein Reislöffel vorhanden. Das Dampfgitter erlaubt es, geeignete Zutaten oberhalb des Wassers zu garen; durch den Glasdeckel lässt sich der Garvorgang verfolgen. Messbecher und Reislöffel vereinfachen das Abmessen sowie das spätere Servieren. Die Kombination aus Dampfgarzubehör und den üblichen Portionshilfen ist vielseitig genug für den Küchenalltag, ohne einen außergewöhnlich großen Lieferumfang zu bieten.
Der Reis am Ende des Kochvorgangs
Der Reis war nach dem Kochvorgang zwar vollständig durchgegart, geriet insgesamt jedoch auffallend weich. Viele Körner verloren ihren charakteristischen Biss und bildeten stellenweise eine fast breiige, zusammenhängende Portion. Zwar ließen sich einzelne Bereiche noch auseinanderziehen, von einer durchweg lockeren Langkornreisstruktur konnte aber keine Rede sein. Hinzu kam eine am Topfboden haftende Reisschicht, welche die Entnahme erschwerte. Wer weißen Reis mit klar erkennbaren, einzeln portionierbaren Körnern bevorzugt, dürfte sich hier eine festere Konsistenz wünschen.
Der elektrische Leistungsbezug – Kochen
Beim Kochen von 2 Cups weißem Langkornreis im jeweiligen Kochprogramm benötigte das Modell ≈ 25:25 min. Der elektrische Leistungsbezug bewegte sich zwischen ≈ 0,0 W und ≈ 686,0 W; im Durchschnitt waren es ≈ 362,3 W. Für den Kochvorgang ergaben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,153 kWh und Stromkosten von ≈ 5,68 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Der Stromverbrauch liegt im oberen Bereich des Testfelds, während die Kochdauer keinen entsprechend großen Zeitgewinn bietet.
Der elektrische Leistungsbezug – Warmhalten
Im Warmhalteprogramm des Modells bewegte sich der elektrische Leistungsbezug zwischen ≈ 0,0 W und ≈ 685,0 W; im Durchschnitt waren es ≈ 39,7 W. Für 1 h Warmhalten ergeben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,0397 kWh und Stromkosten von ≈ 1,47 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Nach 1 h betrug die Reistemperatur ≈ 70,8 °C. Der Strombedarf liegt im oberen Bereich, während die ohnehin weiche Reiskonsistenz durch das Warmhalten zusätzlich beeinträchtigt wurde.
Russell Hobbs Reiskocher Midi 27030-56

Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 24,6 × 24,6 × 18,8 cm
- Gewicht des Modells (mmax, ohne Reis usw.): ≈ 1,70 kg
- Volumen des Reisbehälters (Vmax): ≈ 0,8 l
- Reisbehälter beschichtet: ja
- Spektrum an Koch- & Warmhalteprogrammen: 1 Kochprogramm (Reis); 1 Warmhalteprogramm
- Dauer des Kochvorgangs (tmean, ermittelt mit zwei Cups weißem Reis): ≈ 25:03 min
- Elektrischer Leistungsbezug während des Kochprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 295,9 W
- Elektrischer Leistungsbezug während des Warmhalteprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 29,9 W
Pro
- einfache Bedienung
- moderater Stromverbrauch beim Kochen
- günstiger Marktpreis
Contra
- ungleichmäßige Reisqualität
- Krustenbildung am Topfboden
- trocknet beim Warmhalten stellenweise aus
- uneinheitliche Materialübergänge
Der Russell Hobbs Reiskocher Midi 27030-56 misst ≈ 24,6 × 24,6 × 18,8 cm (Bmax × Tmax × Hmax), wiegt ≈ 1,70 kg (mmax, ohne Reis usw.) und besitzt einen Reisbehälter mit ≈ 0,8 l (Vmax). Der leichte, kompakte Reiskocher ist recht einfach aufgebaut. Das dünnwandige Aluminium des Innentopfs besitzt eine dunkle Antihaftbeschichtung; an den Gehäuseverbindungen fallen teilweise ungleichmäßige Spaltmaße und nicht ganz sauber abgeschlossene Kanten auf; im Vergleich zu den hochwertigen Edelstahlmodellen wirkt die Konstruktion weniger sorgfältig.
Ein einfacher Kippschalter und gut sichtbare Kontrolllampen halten die Bedienung überschaubar. Der Schalter hat allerdings etwas Spiel. Der Glasdeckel muss vollständig abgenommen und abgelegt werden; glatte Tragegriffe und eine schwer zu erkennende Innentopfskala erleichtern den Umgang ebenfalls nicht. Dafür kann man durch den Glasdeckel den Kochvorgang verfolgen.
Zusätzlich zur Grundfunktion wird ein Dampfeinsatz mitgeliefert, ebenso Messbecher und Reislöffel. Ein großes Display oder weitere Reisprogramme fehlen, was die Bedienung einfach hält. Bei der Reinigung sollte die Antihaftbeschichtung geschont werden; auf scheuernde Hilfsmittel wird besser verzichtet.
Für zwei Cups weißen Langkornreis benötigte der Reiskocher ≈ 25:03 min. Beim Kochen entstand kein gleichmäßiges Reisergebnis: Während die obere Schicht noch ansprechend gegart wirkte, war der Reis nahe dem Topfboden deutlich kompakter und stellenweise zu weich. Mehrere Körner klebten fest aneinander, sodass sich die Portion nicht durchgehend locker aufschütteln ließ. Am Boden zeigte sich zudem eine gelbliche Reiskruste. Gerade für Reis als luftige Beilage fällt dieser Unterschied deutlich auf.
Nach dem Kochprogramm wechselte das Modell in das Warmhalteprogramm. Nach einer Stunde Warmhalten trockneten vor allem die Randzonen weiter aus, und die bereits vorhandene Kruste bildete eine härtere Schicht. Der Reis ließ sich dadurch weniger angenehm entnehmen und servieren. Der moderate Anschaffungspreis ist folglich gegen diese Einschränkungen abzuwägen.
Im Kochprogramm ermittelten wir einen durchschnittlichen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 295,9 W (Pmean), während des Warmhalteprogramms waren es ≈ 29,9 W (Pmean). Der Kochvorgang erforderte ≈ 0,124 kWh; für eine Stunde Warmhalten sind ≈ 0,0299 kWh anzusetzen. Bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh bleiben die unmittelbaren Betriebskosten im Centbereich.
Die Bedienelemente
Vorn findet sich ein kleiner Kippschalter, über dem zwei deutlich unterscheidbare Kontrolllampen den Koch- bzw. Warmhaltezustand anzeigen. Ein zusätzliches Display ist nicht vorhanden; die Bedienung beschränkt sich im Wesentlichen auf das Einschalten. Der Schalter besitzt etwas Spiel, lässt sich aber ohne besondere Einarbeitung verwenden. Für Verbraucherinnen & Verbraucher, die bewusst ein einfaches Modell suchen, ist diese Reduktion auf die Grundfunktionen durchaus attraktiv.
Das Zubehör
Beigelegt sind ein Dampfeinsatz, ein Messbecher und ein Reislöffel. Mit dem Dampfeinsatz können neben dem Reis unter anderem Gemüse oder Fisch im Wasserdampf gegart werden. Der Messbecher erleichtert das Portionieren kleiner Reismengen, während der Reislöffel das Servieren aus dem beschichteten Innentopf unterstützt. Dass diese drei Hilfsmittel bereits vorhanden sind, ist für einen preisgünstigen und einfach ausgestatteten Reiskocher durchaus erfreulich.
Der Reis am Ende des Kochvorgangs
Unmittelbar nach dem Kochen fiel die Beschaffenheit des Reises nicht in allen Bereichen gleich aus. Während die obere Schicht noch ordentlich gegart erschien, war der Reis in Bodennähe merklich dichter und stellenweise zu weich. Beim Versuch, die Portion aufzulockern, hielten mehrere Körner zusammen, sodass keine einheitlich luftige Struktur entstand. Am Topfboden hatte sich überdies eine dünne, bräunliche Reiskruste gebildet. Für eine locker-körnige Beilage ist dieses Ergebnis weniger günstig, auch wenn der Reis grundsätzlich servierbar blieb.
Der elektrische Leistungsbezug – Kochen
Beim Kochen von 2 Cups weißem Langkornreis im jeweiligen Kochprogramm benötigte das Modell ≈ 25:03 min. Der elektrische Leistungsbezug bewegte sich zwischen ≈ 292,9 W und ≈ 299,0 W; im Durchschnitt waren es ≈ 295,9 W. Für den Kochvorgang ergaben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,124 kWh und Stromkosten von ≈ 4,57 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Der Gesamtverbrauch fällt vergleichsweise moderat aus; die Kochdauer liegt ebenfalls im Mittelfeld.
Der elektrische Leistungsbezug – Warmhalten
Im Warmhalteprogramm des Modells bewegte sich der elektrische Leistungsbezug zwischen ≈ 29,5 W und ≈ 30,1 W; im Durchschnitt waren es ≈ 29,9 W. Für 1 h Warmhalten ergeben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,0299 kWh und Stromkosten von ≈ 1,10 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Nach 1 h betrug die Reistemperatur ≈ 67,7 °C. Die laufenden Kosten bleiben niedrig, fallen aber höher aus als bei den besonders sparsam arbeitenden Warmhalteprogrammen.
Tristar Reiskocher RK-6145

Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 24,5 × 25,2 × 29,5 cm
- Gewicht des Modells (mmax, ohne Reis usw.): ≈ 1,31 kg
- Volumen des Reisbehälters (Vmax): ≈ 1,5 l
- Reisbehälter beschichtet: ja
- Spektrum an Koch- & Warmhalteprogrammen: 1 Kochprogramm (Reis); 1 Warmhalteprogramm
- Dauer des Kochvorgangs (tmean, ermittelt mit zwei Cups weißem Reis): ≈ 21:57 min
- Elektrischer Leistungsbezug während des Kochprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 494,3 W
- Elektrischer Leistungsbezug während des Warmhalteprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 41,2 W
Pro
- kurze Kochdauer
- einfache Bedienung
- solide Edelstahlflächen
Contra
- zu weiche Reiskonsistenz
- verstärktes Verkleben beim Warmhalten
- hoher Stromverbrauch beim Kochen
- kontrastarme Innentopfskala
Der Tristar Reiskocher RK-6145 misst ≈ 24,5 × 25,2 × 29,5 cm (Bmax × Tmax × Hmax), wiegt ≈ 1,31 kg (mmax, ohne Reis usw.) und besitzt einen Reisbehälter mit ≈ 1,5 l (Vmax). Die Kombination aus Edelstahloberflächen und Kunststoff vermittelt einen ordentlichen Eindruck. Besonders die gebürsteten Flächen wirken sorgfältiger als bei manchen anderen günstigen Reiskochern; die Fugen sind überwiegend gleichmäßig. Glänzende Kunststoffteile an den Griffen zeigen Fingerabdrücke allerdings schnell.
Die Bedienung ist auf einen leicht verständlichen Schalter und Kontrollleuchten reduziert. Der abnehmbare Deckel besitzt einen recht ausladenden Knauf, der sich weniger bequem fassen lässt, als seine Größe vermuten lässt. Die glatten Tragegriffe und die schlecht erkennbare Innentopfskala kosten weitere Komfortpunkte.
Neben Kochen und Warmhalten gibt es keine getrennten Programme für verschiedene Reissorten. Messbecher, Reislöffel und Dampfeinsatz decken typische Grundaufgaben ab. Vorteil dieser Beschränkung: Nach dem Befüllen sind nur wenige Schritte nötig, um den Kochvorgang anzustoßen.
Für zwei Cups weißen Langkornreis benötigte der Reiskocher ≈ 21:57 min. Der Reis war durchgegart, doch deutlich weicher als bei den besten Kandidaten. Vor allem im unteren Bereich verlor er seine körnige Struktur; beim Umrühren verbanden sich mehrere Partien zu einer klebrigen Masse. Ein Teil des Reises haftete am Topfboden und ließ sich weniger sauber lösen. Der relativ schnelle Kochvorgang erkauft sich damit keine besonders überzeugende Reisqualität.
Nach dem Kochprogramm wechselte das Modell in das Warmhalteprogramm. Während der Warmhaltephase verstärkte sich der schon zuvor klebrige Eindruck. Nach einer Stunde war die Portion noch weniger locker und beim Aufteilen nur schwer in einzelne Körner zu trennen. Auch der Stromverbrauch liegt eher hoch; die gute Kochgeschwindigkeit wiegt diese Nachteile nicht vollständig auf.
Im Kochprogramm ermittelten wir einen durchschnittlichen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 494,3 W (Pmean), während des Warmhalteprogramms waren es ≈ 41,2 W (Pmean). Der Kochvorgang erforderte ≈ 0,181 kWh; für eine Stunde Warmhalten sind ≈ 0,0412 kWh anzusetzen. Bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh bleiben die unmittelbaren Betriebskosten im Centbereich.
Die Bedienelemente
An der Vorderseite übernimmt ein einzelner Schalter die Auswahl des Kochbetriebs; darüber zeigen Kontrolllampen den Zustand des Reiskochers an. Die Schalterstellung lässt sich ohne längere Einarbeitung verstehen und erfordert keine zusätzlichen Menüs. Die einfache Ausführung hat allerdings zur Folge, dass weder eine differenzierte Wahl verschiedener Reissorten noch eine präzise Zeiteinstellung möglich ist. Im Alltag eignet sich das besonders für Verbraucherinnen & Verbraucher, die immer wieder ähnliche Portionen zubereiten.
Das Zubehör
Zum beiliegenden Zubehör zählen ein Dampfeinsatz, ein Messbecher und ein Reislöffel. Der Dampfeinsatz vergrößert die Verwendungsmöglichkeiten gegenüber einem reinen Reiskocher, weil sich damit auch Gemüse oder andere geeignete Zutaten über Wasserdampf garen lassen. Der Messbecher unterstützt die Dosierung und der Reislöffel das schonende Portionieren des fertigen Reises. Für das einfache Bedienkonzept ist die Zusammenstellung zweckmäßig und ausreichend vielseitig.
Der Reis am Ende des Kochvorgangs
Nach dem Kochprogramm waren die Reiskörner vollständig gegart, allerdings deutlich weicher als bei den überzeugendsten Modellen des Vergleichs. Vor allem in der unteren Schicht ließ sich die ursprüngliche Körnerstruktur nur noch eingeschränkt erkennen. Beim Durchheben verbanden sich mehrere Partien zu einer klebrigen, kompakten Masse, statt sich leicht voneinander zu lösen. Ein Teil der Portion blieb außerdem am Topfboden haften. Für Verbraucherinnen & Verbraucher, die weißen Langkornreis möglichst locker genießen möchten, fällt das Resultat damit weniger erfreulich aus.
Der elektrische Leistungsbezug – Kochen
Beim Kochen von 2 Cups weißem Langkornreis im jeweiligen Kochprogramm benötigte das Modell ≈ 21:57 min. Der elektrische Leistungsbezug bewegte sich zwischen ≈ 487,0 W und ≈ 499,0 W; im Durchschnitt waren es ≈ 494,3 W. Für den Kochvorgang ergaben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,181 kWh und Stromkosten von ≈ 6,69 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Der Reiskocher ist einer der schnelleren im Testfeld, benötigt für einen Kochdurchgang jedoch am meisten elektrische Energie.
Der elektrische Leistungsbezug – Warmhalten
Im Warmhalteprogramm des Modells bewegte sich der elektrische Leistungsbezug zwischen ≈ 40,5 W und ≈ 41,6 W; im Durchschnitt waren es ≈ 41,2 W. Für 1 h Warmhalten ergeben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,0412 kWh und Stromkosten von ≈ 1,52 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Nach 1 h betrug die Reistemperatur ≈ 66,7 °C. Der recht hohe Strombedarf überzeugt auch deshalb nur bedingt, weil der bereits weiche Reis beim Warmhalten noch klebriger wurde.
Tristar Reiskocher RK-6142

Die wesentlichen Merkmale
- Größe des Modells (Bmax × Tmax × Hmax): ≈ 20,5 × 20,5 × 24,0 cm
- Gewicht des Modells (mmax, ohne Reis usw.): ≈ 0,83 kg
- Volumen des Reisbehälters (Vmax): ≈ 0,6 l
- Reisbehälter beschichtet: ja
- Spektrum an Koch- & Warmhalteprogrammen: 1 Kochprogramm (Reis); 1 Warmhalteprogramm
- Dauer des Kochvorgangs (tmean, ermittelt mit zwei Cups weißem Reis): ≈ 24:09 min
- Elektrischer Leistungsbezug während des Kochprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 302,0 W
- Elektrischer Leistungsbezug während des Warmhalteprogramms (Pmean, ermittelt): ≈ 42,8 W
Pro
- kompakte Abmessungen
- einfache Bedienung
- moderater Stromverbrauch beim Kochen
Contra
- ungleichmäßige Reisqualität
- Krustenbildung am Topfboden
- kontrastarme Innentopfskala
- vergleichsweise hoher Stromverbrauch beim Warmhalten
Der Tristar Reiskocher RK-6142 misst ≈ 20,5 × 20,5 × 24,0 cm (Bmax × Tmax × Hmax), wiegt ≈ 0,83 kg (mmax, ohne Reis usw.) und besitzt einen Reisbehälter mit ≈ 0,6 l (Vmax). Das kleine und leichte Modell benötigt nur wenig Platz. Die Materialien sind ausreichend stabil, an Deckelknauf und Gehäuse finden sich aber teilweise ungleichmäßige Fugen beziehungsweise tastbare Übergänge. Für den niedrigen Materialaufwand fällt die Bauform zweckmäßig aus, hochwertige Details bietet sie kaum.
Ein leichtgängiger Schiebeschalter genügt zum Starten des Kochprogramms; die Kontrollleuchten zeigen den Betriebszustand. Zusätzlich ist ein separater Netzschalter zu beachten. Die seitlichen Griffe sind glatt, und die schwach sichtbare Innentopfskala erschwert das genaue Dosieren. Der einfache Aufbau hilft beim Einstieg, löst aber nicht jedes ergonomische Problem.
Das Programmangebot besteht aus einem Koch- und einem Warmhalteprogramm. Mehrere auf Reissorten abgestimmte Gararten sind nicht vorgesehen. Messbecher und Reislöffel gehören zur Ausstattung; beim Reinigen des beschichteten Innentopfs sollte man behutsam vorgehen.
Für zwei Cups weißen Langkornreis benötigte der Reiskocher ≈ 24:09 min. In der oberen Hälfte erreichte der Reis einen ordentlichen Biss, nahe dem Topfboden wurde er dagegen zu fest und trocken. Einzelne Partien wirkten kompakt, an anderen Stellen klebten die Körner deutlich zusammen. Am Boden zeigte sich eine leicht gelbliche, angeröstete Schicht. Wer besonders gleichmäßigen Langkornreis wünscht, dürfte diese Unterschiede beim Portionieren bemerken.
Nach dem Kochprogramm wechselte das Modell in das Warmhalteprogramm. Im Warmhalteprogramm verhärtete sich die Bodenschicht weiter; die unteren Körner ließen sich nach einer Stunde noch schwerer voneinander lösen. Der durchschnittliche Leistungsbezug ist dabei relativ hoch.
Im Kochprogramm ermittelten wir einen durchschnittlichen elektrischen Leistungsbezug von ≈ 302,0 W (Pmean), während des Warmhalteprogramms waren es ≈ 42,8 W (Pmean). Der Kochvorgang erforderte ≈ 0,122 kWh; für eine Stunde Warmhalten sind ≈ 0,0428 kWh anzusetzen. Bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh bleiben die unmittelbaren Betriebskosten im Centbereich.
Die Bedienelemente
Das kleine Bedienfeld an der Vorderseite verbindet einen mechanischen Kochschalter mit zwei Kontrolllampen für Kochen und Warmhalten. Auf eine Zeitanzeige oder gesonderte Programme für bestimmte Reissorten wird verzichtet. Bei der Verwendung ist zusätzlich der Ein- und Ausschalter zu berücksichtigen; danach bleibt die Bedienfolge überschaubar. Für gelegentliche kleine Portionen genügt dieses Konzept grundsätzlich, wenngleich es weniger Möglichkeiten zur Anpassung der Zubereitung eröffnet.
Das Zubehör
Beigelegt sind ein Messbecher und ein Reislöffel. Beide Hilfsmittel erfüllen die grundlegenden Aufgaben: Der Messbecher unterstützt das Portionieren des rohen Reises, der Reislöffel dessen Entnahme nach dem Kochen. Ein Dampfeinsatz gehört bei diesem Modell nicht zum serienmäßigen Lieferumfang; das zeigt sich auch im auf das Reiskochen konzentrierten Funktionsumfang. Die Ausstattung fällt damit eher knapp aus, deckt die unmittelbaren Anforderungen aber ab.
Der Reis am Ende des Kochvorgangs
Die Reisportion offenbarte nach dem Kochvorgang deutliche Unterschiede zwischen Ober- und Unterseite. Oben besaßen die Körner noch einen ordentlichen Biss, während die bodennahen Bereiche trockener, fester und insgesamt kompakter ausfielen. Teilweise hafteten die Körner merklich aneinander; unmittelbar am Boden hatte sich zudem eine leicht gelbliche, angeröstete Schicht gebildet. Das erschwerte das gleichmäßige Auflockern und Entnehmen des Reises. Als locker-körnige Beilage konnte das Ergebnis deshalb nur eingeschränkt überzeugen.
Der elektrische Leistungsbezug – Kochen
Beim Kochen von 2 Cups weißem Langkornreis im jeweiligen Kochprogramm benötigte das Modell ≈ 24:09 min. Der elektrische Leistungsbezug bewegte sich zwischen ≈ 296,9 W und ≈ 304,5 W; im Durchschnitt waren es ≈ 302,0 W. Für den Kochvorgang ergaben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,122 kWh und Stromkosten von ≈ 4,50 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Der Stromverbrauch liegt unter dem Testfeldmittel und verbindet sich mit einer vergleichsweise zügigen Zubereitung.
Der elektrische Leistungsbezug – Warmhalten
Im Warmhalteprogramm des Modells bewegte sich der elektrische Leistungsbezug zwischen ≈ 42,2 W und ≈ 43,5 W; im Durchschnitt waren es ≈ 42,8 W. Für 1 h Warmhalten ergeben sich ein Stromverbrauch von ≈ 0,0428 kWh und Stromkosten von ≈ 1,59 Cent bei einem Strompreis von 0,37 € pro kWh. Der Stromverbrauch gehört zu den höchsten im Testfeld; zudem wurde der Reis am Topfboden beim Warmhalten fester.
Technische Daten
| Hersteller Modell |
GASTROBACK Rice Control Low Carb & Steam 3L (42519) |
ROMMELSBACHER Multi Reiskocher MRK 950 |
ROMMELSBACHER Multi Reiskocher MRK 650 |
Philips 3000 Series Mini-Reiskocher HD3091/80 |
Syntrox Germany Kitchen-Chef-RC-700W-Solie |
GASTROBACK Design Reiskocher Premium Edition 3L (42507_S) |
WMF KÜCHENminis Reiskocher mit Lunch-to-go-Box |
Cloer Reiskocher 6830 |
ETA Fornellino ETA813190000 |
Tefal Reiskocher RK1011 |
Tristar Digitaler Reiskocher RK-6238 |
Wilfa Gohan |
Russell Hobbs Reiskocher Midi 27030-56 |
Tristar Reiskocher RK-6145 |
Tristar Reiskocher RK-6142 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Größe, Gewicht usw. | |||||||||||||||
| Maße des Modells (Bmax × Tmax × Hmax) |
27,8 × 25,1 × 24,0 cm | 30,0 × 34,0 × 24,0 cm | 27,0 × 32,0 × 20,0 cm | 22,5 × 24,3 × 19,0 cm | 28,0 × 28,0 × 33,0 cm | 24,2 × 24,5 × 25,5 cm | 21,0 × 17,6 × 17,8 cm | 24,0 × 26,0 × 23,0 cm | 23,5 × 22,0 × 23,5 cm | 29,4 × 29,5 × 30,2 cm | 21,3 × 20,8 × 22,6 cm | 28,0 × 32,0 × 24,5 cm | 24,6 × 24,6 × 18,8 cm | 24,5 × 25,2 × 29,5 cm | 20,5 × 20,5 × 24,0 cm |
| Gewicht des Modells (mmax, ohne Reis usw.) |
2,70 kg | 4,10 kg | 3,10 kg | 1,67 kg | 2,30 kg | 2,44 kg | 2,00 kg | 2,15 kg | 1,73 kg | 2,91 kg | 1,64 kg | 2,40 kg | 1,70 kg | 1,31 kg | 0,83 kg |
| Volumen des Reisbehälters (Vmax) |
3,0 l | 5,0 l | 3,0 l | 1,8 l | 1,8 l | 3,0 l | 1,0 l | 1,0 l | 1,5 l | 5,0 l | 0,6 l | 2,0 l | 0,8 l | 1,5 l | 0,6 l |
| Reisbehälter beschichtet | ja | ja | ja | ja | ja | ja | ja | ja | ja | ja | ja | ja | ja | ja | ja |
| Länge des Stromkabels (Lmax) |
120,0 cm | 100,0 cm | 100,0 cm | 90,0 cm | 120,0 cm | 120,0 cm | 100,0 cm | 90,0 cm | 70,0 cm | 95,0 cm | 80,0 cm | 80,0 cm | 100,0 cm | 80,0 cm | 80,0 cm |
| Zubehör | Dampfeinsatz, flach (1 ×); Dampfeinsatz, tief (1 ×); Messbecher (1 ×); Reislöffel (1 ×) |
Dampfeinsatz (1 ×); Messbecher (1 ×); Servierlöffel (1 ×); Suppenlöffel (1 ×) |
Dampfeinsatz (1 ×); Messbecher (1 ×); Servierlöffel (1 ×); Suppenlöffel (1 ×) |
Messbecher (1 ×); Reislöffel (1 ×) |
Dampfeinsatz (1 ×); Glasdeckel (1 ×); Messbecher (1 ×); Rührlöffel (1 ×) |
Dampfeinsatz (1 ×); Messbecher (1 ×); Reislöffel (1 ×) |
Dampfeinsatz (1 ×) Glasdeckel (1 ×) Messbecher (1 ×) Reislöffel (1 ×) To-go-Deckel (1 ×) |
Dampfeinsatz (1 ×); Messbecher (1 ×); Reislöffel (1 ×) |
Dampfeinsatz (1 ×); Kondensatbehälter (1 ×); Messbecher (1 ×); Reislöffel (1 ×) |
Dämpfeinsatz (1 ×); Messbecher (1 ×); Reislöffel (1 ×) |
Messbecher (1 ×) | Dämpfeinsatz (1 ×) Messbecher (1 ×) Servierlöffel (1 ×) |
Dämpfeinsatz (1 ×); Messbecher (1 ×); Reislöffel (1 ×) |
Dämpfeinsatz (1 ×); Messbecher (1 ×); Reislöffel (1 ×) |
Messbecher (1 ×); Reislöffel (1 ×) |
| Funktionalität | |||||||||||||||
| Temperatur einstellbar | nein | nein | nein | nein | nein | nein | nein | nein | ja, partiell (programmabhängig) |
nein | nein | nein | nein | nein | nein |
| Timer einstellbar | ja, partiell (programmabhängig: 1–60 min) |
ja, partiell (programmabhängig: 1 min–24 h) |
ja, partiell (programmabhängig: 1 min–24 h) | nein | nein | nein | ja (programmabhängig: 1–99 min oder 9 h) |
nein | ja, partiell (programmabhängig: 2–10 h) |
nein | nein | ja, partiell (programmabhängig: 1–60 min) | nein | nein | nein |
| Garen vorausplanbar | ja (1–24 h) | ja (bis 24 h) | ja (1–24 h) | ja (1–24 h) | nein | nein | nein | nein | ja (1–15,5 h) | nein | ja (0,5–12 h) | nein | nein | nein | nein |
| Garmodusspektrum | 8 × Garen i. w. S. (scil. BASMATI; LOW SUGAR; MILK RICE; PERSIAN; RISOTTO; SUSHI; UNPEELED; WHITE RICE); 1 × Warmhalten |
12 × Garen i. w. S. (scil. CREAM CHEESE; HEATING; HERBS; PORRIDGE; RICE 1, 2 & 3; RICE PUDDING; SLOW COOK; SOUP; STEAMING; YOGHURT); 1 × Warmhalten |
12 × Garen i. w. S. (scil. CREAM CHEESE; HEATING; HERBS; PORRIDGE; RICE 1, 2 & 3; RICE PUDDING; SLOW COOK; SOUP; STEAMING; YOGHURT); 1 × Warmhalten |
8 × Garen i. w. S. (scil. BROWN RICE; FAST COOK; MULTIGRAIN; PORRIDGE; QUINOA; STICKY RICE; SUSHI RICE; WHITE RICE); 1 × Warmhalten |
7 × Garen i. w. S. (scil. FAST COOK; HEATING; RICE; SAUTE; SLOW COOK; STEAMING; YOGHURT); 1 × Warmhalten |
1 × Garen 1 × Warmhalten |
2 × Garen i. w. S. (scil. COOK; STEAM); 1 × Warmhalten |
1 × Garen; 1 × Warmhalten |
8 × Garen i. w. S. (scil. BROWN RICE; OPEN LID; PORRIDGE; QUINOA; RICE; SLOW COOK; STEAM; YOGHURT); 1 × Warmhalten |
1 × Garen; 1 × Warmhalten |
8 × Garen i. w. S. (scil. BROWN RICE; CAKE; LOW CARB; QUICK COOK; RISOTTO; STEAM; SUSHI; WHITE RICE); 1 × Warmhalten |
4 × Garen i. w. S. (scil. WHITE RICE; WHOLE GRAIN; SAUTE; STEAM); 1 × Warmhalten |
1 × Garen; 1 × Warmhalten |
1 × Garen; 1 × Warmhalten |
1 × Garen; 1 × Warmhalten |
| Warmhaltemodus | ja (schaltet sich von allein ein; bis 24 h) |
ja (schaltet sich von allein ein; bis 1 h) |
ja (schaltet sich von allein ein; bis 1 h) |
ja (schaltet sich von allein ein; bis 12 h) |
ja (schaltet sich von allein ein) |
ja (schaltet sich von allein ein) |
ja (schaltet sich von allein ein; bis 0:40 h) |
ja (schaltet sich von allein ein; bis 24 h) |
ja (schaltet sich von allein ein; bis 12 h) |
ja (schaltet sich von allein ein; bis 2 h) |
ja (schaltet sich von allein ein; bis 12 h) |
ja (schaltet sich von allein ein; bis 12 h) |
ja (schaltet sich von allein ein) |
ja (schaltet sich von allein ein) |
ja (schaltet sich von allein ein) |
| Betrieb | |||||||||||||||
| Elektrischer Leistungsbezug (Pmax, lt. Hersteller) |
500 W | 860 W | 600 W | 400 W | 700 W | 468 W | 220 W | 350 W | 500 W | 700 W | 350 W | 700 W | 300 W | 500 W | 300 W |
| Elektrischer Leistungsbezug – Garen (Pmean, ermittelt) |
301,6 W | 352,4 W | 289,8 W | 248,0 W | 466,4 W | 443,7 W | 163,1 W | 194,0 W | 312,3 W | 594,2 W | 223,8 W | 362,3 W | 295,9 W | 494,3 W | 302,0 W |
| Elektrischer Leistungsbezug – Warmhalten (Pmean, ermittelt) |
23,1 W | 39,4 W | 38,9 W | 3,6 W | 35,4 W | 20,3 W | 1,2 W | 11,3 W | 7,3 W | 47,8 W | 6,3 W | 39,7 W | 29,9 W | 41,2 W | 42,8 W |
Bewertungstabelle
| Hersteller Modell |
% | GASTROBACK Rice Control Low Carb & Steam 3L (42519) |
ROMMELSBACHER Multi Reiskocher MRK 950 |
ROMMELSBACHER Multi Reiskocher MRK 650 |
Philips 3000 Series Mini-Reiskocher HD3091/80 |
Syntrox Germany Kitchen-Chef-RC-700W-Solie |
GASTROBACK Design Reiskocher Premium Edition 3L (42507_S) |
WMF KÜCHENminis Reiskocher mit Lunch-to-go-Box |
Cloer Reiskocher 6830 |
ETA Fornellino ETA813190000 |
Tefal Reiskocher RK1011 |
Tristar Digitaler Reiskocher RK-6238 |
Wilfa Gohan |
Russell Hobbs Reiskocher Midi 27030-56 |
Tristar Reiskocher RK-6145 |
Tristar Reiskocher RK-6142 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Leistung | 60 | 94,8 | 93,7 | 93,3 | 93,1 | 93,8 | 91,4 | 90,9 | 91,8 | 92,8 | 93,3 | 90,9 | 84,9 | 82,9 | 84,0 | 82,3 |
| Qualität des Reises | 50 | 98,0 | 95,5 | 97,5 | 97,5 | 97,0 | 90,0 | 97,0 | 97,0 | 97,5 | 89,0 | 96,5 | 83,0 | 82,0 | 81,0 | 81,0 |
| Tempo | 20 | 85,1 | 83,6 | 81,0 | 84,1 | 89,1 | 94,3 | 82,0 | 84,2 | 84,5 | 98,0 | 83,8 | 86,2 | 86,6 | 90,1 | 87,6 |
| Volumen | 20 | 95,0 | 98,0 | 95,0 | 89,0 | 89,0 | 95,0 | 84,0 | 84,0 | 87,0 | 98,0 | 81,0 | 90,0 | 82,5 | 87,0 | 81,0 |
| Warmhaltemodus | 10 | 97,5 | 96,0 | 93,0 | 97,0 | 97,0 | 85,0 | 92,0 | 96,5 | 97,0 | 95,5 | 96,5 | 82,0 | 81,0 | 81,0 | 81,0 |
| Handhabung | 20 | 95,8 | 93,2 | 93,2 | 90,0 | 89,8 | 95,9 | 93,7 | 93,2 | 88,2 | 87,8 | 87,9 | 86,9 | 92,4 | 85,2 | 85,7 |
| Bedienung | 40 | 96,0 | 91,5 | 91,5 | 92,5 | 89,5 | 96,5 | 88,5 | 90,0 | 86,0 | 85,0 | 92,0 | 87,5 | 87,5 | 85,0 | 86,0 |
| Reinigung | 40 | 95,0 | 92,5 | 92,5 | 84,0 | 90,0 | 95,5 | 97,5 | 98,0 | 92,5 | 90,5 | 81,0 | 84,5 | 97,0 | 86,5 | 86,0 |
| Bedienungsanleitung | 20 | 97,0 | 98,0 | 98,0 | 97,0 | 90,0 | 95,5 | 96,5 | 90,0 | 84,0 | 88,0 | 93,5 | 90,5 | 93,0 | 83,0 | 84,5 |
| Ausstattung | 10 | 95,8 | 96,7 | 96,7 | 93,5 | 89,7 | 89,8 | 93,9 | 89,4 | 92,3 | 85,9 | 90,3 | 91,0 | 84,8 | 88,3 | 85,0 |
| Material- & Materialverarbeitungsqualität | 50 | 95,5 | 96,5 | 96,5 | 96,0 | 87,5 | 95,5 | 97,5 | 93,0 | 88,5 | 87,0 | 90,5 | 92,0 | 85,5 | 92,5 | 87,5 |
| Funktionsspektrum | 35 | 96,0 | 98,0 | 98,0 | 93,5 | 91,5 | 81,5 | 87,0 | 84,0 | 97,5 | 82,5 | 94,0 | 90,0 | 81,5 | 81,5 | 81,5 |
| Zubehör | 15 | 96,5 | 94,0 | 94,0 | 85,0 | 92,5 | 90,0 | 98,0 | 90,0 | 93,0 | 90,0 | 81,0 | 90,0 | 90,0 | 90,0 | 85,0 |
| Stabilität | 10 | 93,5 | 97,5 | 98,0 | 94,0 | 90,5 | 91,5 | 93,5 | 93,0 | 91,0 | 93,0 | 90,5 | 95,0 | 96,0 | 89,5 | 89,0 |
| Bonus | ||||||||||||||||
| Malus | ||||||||||||||||
| UVP des Herstellers | 109,99 € | 129,99 € | 99,99 € | 99,99 € | 39,99 € | 84,99 € | 129,99 € | 64,99 € | 69,99 € | 68,99 € | 79,99 € | 69,90 € | 42,99 € | 25,99 € | 25,99 € | |
| Durchschnittlicher Marktpreis Stand v. 30.10.2026 |
99,60 € | 110,66 € | 92,39 € | 83,29 € | 48,72 € | 76,55 € | 84,38 € | 55,44 € | 62,28 € | 49,90 € | 67,43 € | 68,38 € | 23,98 € | 55,44 € | 35,45 € | |
| Preis-Leistungsindex | 1,05 | 1,17 | 0,98 | 0,90 | 0,53 | 0,83 | 0,92 | 0,60 | 0,68 | 0,55 | 0,75 | 0,79 | 0,28 | 0,65 | 0,42 | |
| Gesamtbewertung | 95,0 % („sehr gut“) |
94,3 % („sehr gut“) |
94,1 % („sehr gut“) |
92,6 % („sehr gut“) |
92,3 % („sehr gut“) |
92,1 % („sehr gut“) |
92,0 % („sehr gut“) |
92,0 % („sehr gut“) |
91,6 % („gut“) |
91,4 % („gut“) |
90,2 % („gut“) |
86,9 % („gut“) |
86,3 % („gut“) |
85,2 % („gut“) |
83,9 % („gut“) |
|
Das Testverfahren
Leistung | 60 %
Hier haben wir anhand von weißem Reis erhoben, welche Qualität der Reis am Ende des Garens vorwies. Vor dem Garen wuschen wir den Reis, bis sich während des Waschens keinerlei weißliche Stärke in dem Wasser mehr erkennen ließ. Wir stellten im Weiteren, wenn solcherlei vorhanden waren, immer das zur Reissorte passende Garprogramm ein. Nach dem Garen ließen wir von allen Testerinnen & Testern nach sensorischen Maßstäben (scil. Äußeres, Geruch, Geschmack usw.) ein Urteil über die Qualität des Reises aussprechen. Wir ermittelten außerdem, in welchem Maße sich ein Anbacken resp. Anbrennen des Reises in den Reisbehältern verzeichnen ließ. Ein Urteil wurde auch über die Größe der Reisbehälter verliehen. Wir maßen überdies, in welchem Tempo die Modelle das Garen abschließen können, nach wie vielen Minuten sich der Reis aus ihnen also servieren ließ. Wir nahmen uns auch den Warmhaltemodus vor und erhoben, welche Temperatur der Reis 1 h nach dem Garen noch vorwies.
Handhabung | 20 %
Wir lasen die Dokumentationen der Hersteller und ermittelten, in welchem Maße sie alle wesentlichen Themen über die Modelle (scil. Bedienung, Reinigung usw.) in einer schon aus sich heraus verständlichen Weise abhandeln. Schließlich haben wir auch erhoben, wie sich die Modelle in der Praxis wirklich verwenden ließen: Wesentlich waren hier bspw. die Bedienpanels und Bildschirme, die alles Wesentliche über das Modell veranschaulichen müssen – einschließlich bspw. des aktuellen Garprogramms, der Garparameter usw. Ferner wurde ermittelt, wie sich die Modelle von außen & von innen säubern ließen. Modelle, die bspw. einen Kondenswasserbehälter vorwiesen und dadurch das Modell schon während des Garens sauberer hielten, erhielten hier einen Bonus.
Ausstattung | 10 %
Wir sahen uns alle Modelle nach dem Auspacken und nach vollen vier Wochen des andauernden Verwendens in unserem Haus an. Währenddessen erhoben wir, welche Materialien den Modellen verliehen wurden und in welcher Weise diese Materialien in den Werken der Hersteller verbunden wurden. Wesentlich war vor allem, ob hier von außen & von innen erkennbare Makel (bspw. Spalten von ausladendem Maß usw.) vorhanden waren. Wie erheblich die Modelle verschlissen, erhoben wir nach der Vornahme von wiederholten Garprozessen pro Modell (je 2 Cups Reis, s. o.). Auch die Zubehörbündel der Modelle nahmen wir uns an und verliehen Urteile über die Quantität und die Qualität des vorhandenen Zubehörs. Wir ließen in unser Urteil außerdem einspielen, wie viele dem Garen von Reis dienende Garprogramme die Modelle vorweisen können. Das Vorhandensein von Garprogrammen, die an andere Speisen anschlossen, ließen wir bloß als Bonus einspielen. Optionen indes, die das Verwenden der Modelle erleichtern können, wie bspw. einstellbare Timer, wurden auch hier honoriert.
Stabilität | 10 %
Hier wurde erhoben, ob die Modelle wirklich sicher zu verwenden sind. Wir maßen an verschiedenen Teilen der Modellaußenkörper, wie warm diese während des Garens werden. Hier waren vor allem die Bereiche wesentlich, die Verbraucherinnen & Verbraucher bisweilen berühren, wie bspw. das Bedienpanel. Ferner wurde erhoben, ob den Modellen ein Mechanismus verliehen wurde, der in verlässlicher Weise verhindern kann, dass die Technik der Modelle zu heiß wird. Schließlich ließen wir hier auch weitere, das Handhaben der Modelle sicherer machende Vorteile wie bspw. Grip vermittelnde, vor Wärme schirmende Handteile einspielen.
Getestete Produkte
- Cloer Reiskocher 6830
- ETA Fornellino ETA813190000
- GASTROBACK Design Reiskocher Premium Edition 3L (42507_S)
- GASTROBACK Rice Control Low Carb & Steam 3L (42519)
- Philips 3000 Series Mini-Reiskocher HD3091/80
- ROMMELSBACHER Multi Reiskocher MRK 650
- ROMMELSBACHER Multi Reiskocher MRK 950
- Russell Hobbs Reiskocher Midi 27030-56
- Syntrox Germany Kitchen-Chef-RC-700W-Solie
- Tefal Reiskocher RK1011
- Tristar Reiskocher RK-6142
- Tristar Reiskocher RK-6145
- Tristar Digitaler Reiskocher RK-6238
- Wilfa Gohan
- WMF KÜCHENminis Reiskocher mit Lunch-to-go-Box













