Der A 15v von STIGA im Test 2026
Leistungsstark, kabellos & mit Kamera –
ein hochmoderner Mähroboter!
23. Juli 2026
Der Frühling ist längst angebrochen und bringt neben gleißendem Sonnenschein und großartigen Temperaturen gerade für Gartenbesitzerinnen & -besitzer viel Arbeit mit sich: Das beginnt schon mit vermeintlichen Kleinigkeiten: So wächst bspw. das im Garten vorhandene Gras so schnell, dass man es regelmäßig mähen muss, damit es weiter die ihm zugedachte Funktion erfüllen kann – sei es nun als Spielwiese für Kinder und Tiere oder bloß als gleichmäßiger Zierrasen. Mit einem Rasenmäher lassen sich die Halme zum Glück ohne Schwierigkeiten auf die gewünschte Höhe trimmen. Gerade bei größeren Flächen dauert das allerdings eine gewaltige Zeit; und wenn man sich dann noch vor Augen führt, dass man diese monotone Arbeit mitunter allwöchentlich durchführen muss, sucht man natürlich nach einer bequemeren, mit geringerem Aufwand verknüpften Lösung. In solchen Fällen kann ein Mähroboter behilflich sein: Ein solcher befährt einen Großteil des Gartens nämlich eigenständig und mäht dabei den Rasen. Im Idealfall muss man sich nach der Ersteinrichtung nur noch gelegentlich um ihn kümmern, sodass mehr Zeit für angenehmere Dinge bleibt. Einen erst seit wenigen Monaten erhältlichen Mähroboter haben wir für Sie ausgiebig getestet: Den neuen A 15v von STIGA.
Das Modell ähnelt – jedenfalls auf den ersten Blick – sehr dem A1500 desselben Herstellers, den wir bereits im letzten Jahr getestet haben; dieser konnte uns unter anderem mit einer starken Mähleistung sowie einem sehr umfangreichen Funktionsspektrum beeindrucken. Der A 15v soll demgegenüber sogar noch in einigen Punkten verbessert worden sein. Das betrifft bspw. die Einrichtung, die sich laut STIGA deutlich einfacher und schneller durchführen lässt: Man muss weder ein Begrenzungskabel verlegen noch eine Antenne installieren; stattdessen genügt es, die Ladestation sowie den Roboter selbst aufzustellen, sie mit der App STIGA.GO zu verknüpfen und das Modell mit den Rasenflächen vertraut zu machen. Anschließend soll der Mähroboter sofort mit der Arbeit beginnen können, wobei er sich wie sein Vorgänger mithilfe von GPS orientiert. Das Active Guidance System (AGS) prognostiziert dabei, zu welchen Zeiten in den verschiedenen Teilen des Gartens der erforderliche Satellitenempfang vorhanden sein wird; jedes Areal wird sodann automatisch dann befahren, wenn dort optimale Empfangsbedingungen herrschen. Eine weitere Neuerung des A 15v stellt die Kamera an seiner Frontseite dar: Das Modell analysiert die Bilder in Echtzeit mittels künstlicher Intelligenz (STIGA Vista-Technologie), um seine Umgebung wahrzunehmen; dadurch sollen zum Beispiel Hindernisse zuverlässig erkannt werden, sodass der Roboter ihnen ausweicht. Mit welchen Funktionen der A 15v außerdem aufwarten kann, wie zuverlässig er unterschiedlich beschaffene Rasenflächen mäht und alles Weitere, was es vor einem Kauf über das Modell zu wissen gibt, lesen Sie in unserem ausführlichen Testbericht.
Wesentliches
Für wen?
Der STIGA A 15v empfiehlt sich all denjenigen, die nach einem kabellosen Mähroboter mit großem Funktionsspektrum suchen, der auch großflächige Rasenareale auf die gewünschte Höhe kürzt und dabei evtl. vorhandenen Hindernissen zuverlässig ausweicht.
Was ist hervorzuheben?
Die Kamera des STIGA A 15v stellt einen echten Mehrwert dar: Sie erlaubt es dem Modell, die meisten Hindernisse rechtzeitig zu erkennen und ihnen auszuweichen. Wer die Kamera nicht verwenden möchte, kann sie übrigens problemlos über die App deaktivieren.
Was ist interessant?
Im Gegensatz zum STIGA A1500 besitzt der dieses Mal getestete STIGA A 15v keine separate Referenzstation. Daher muss man bei der Wahl des Standorts der Ladestation besonderes Augenmerk darauf legen, dass sie sich unter freiem Himmel befindet; andernfalls könnte die Verbindung zu den Satelliten beeinträchtigt werden.
Was muss ich wissen?
Wie leistungsfähig ist der STIGA A 15v beim Mähen von Rasen?
Der STIGA A 15v ist sehr leistungsfähig und kürzt den Rasen überall auf die gewünschte Höhe. Schon nach wenigen Mähdurchgängen ist das Schnittbild einheitlich und der Rasen macht einen gepflegten Eindruck. Die abgetrennten Grashalme werden gleichmäßig über dem Untergrund verteilt und dienen so als Mulch.
Wie komfortabel kann der STIGA A 15v bedient werden?
Bei der Einrichtung des STIGA A 15v tauchen ein paar Schwierigkeiten auf; um sie abzuschließen, braucht es in der Regel mehrere Versuche. Die eigentliche Bedienung gestaltet sich deutlich einfacher, sofern dauerhaft eine stabile Verbindung zum Roboter besteht. Zwar braucht es etwas Zeit, bis man sich in der App zurechtfindet; mit der erforderlichen Übung weiß man aber, an welcher Stelle sich die gewünschte Einstellung vornehmen lässt. Das funktioniert meist sehr einfach: Zum Beispiel lassen sich Mähzonen und Pfade einrichten, indem man das Modell manuell an ihnen bzw. ihren Grenzen entlangsteuert. Sehr wertvoll ist auch der Zeitplan: Dann macht sich der Roboter an beliebigen Wochentagen zur festgelegten Zeit automatisch an die Arbeit, sodass man sich nicht darum kümmern muss, sondern den STIGA A 15v ganz sich selbst überlassen kann.
Wie zuverlässig kann sich der STIGA A 15v im Gelände orientieren?
Der STIGA A 15v findet sich auch in verwinkelten Gärten gut zurecht. Dadurch geht er bei der Arbeit systematisch vor und befährt den Rasen nach Möglichkeit in parallelen Bahnen. Auch der Wechsel von einer Mähzone zur anderen und die Rückkehr zur Ladestation machen keine Schwierigkeiten. Dank des Active Guidance Systems (AGS) ist es völlig unproblematisch, wenn in manchen Teilen des Gartens nicht immer stabiler Kontakt zu den GPS-Satelliten besteht: Das Modell wendet sich diesen Bereichen nämlich automatisch erst dann zu, wenn dort guter Empfang herrscht.
Wie gut erkennt der STIGA A 15v auf dem Rasen befindliche Hindernisse?
Die meisten Hindernisse werden von der Kamera des STIGA A 15v zuverlässig erkannt, sodass der Mähroboter ihnen ausweicht; sein systematisches Vorgehen wird dadurch nur kurzzeitig unterbrochen. Auf Wunsch lässt sich die Kamera auch ausschalten: Dann kollidiert das Modell mit möglicherweise auf dem Rasen befindlichen Gegenständen. In der Regel registriert ein spezieller Sensor diesen Zusammenstoß und der Roboter fährt ein Ausweichmanöver; gelegentlich wird das Hindernis allerdings nicht erkannt, woraufhin er versucht, es zu überfahren.
STIGA A 15v – Technik im Detail

Die beiden großen Antriebsräder A erlauben es dem Modell, über Rasen zu rollen und dabei sogar Steigungen von bis zu 45 % bzw. 24° zu überwinden. An seiner Unterseite werden noch zwei weitere Räder B sichtbar, welche allerdings nicht motorisiert sind. Daneben befindet sich das Herzstück des Mähroboters: Eine während des Mähvorgangs fortlaufend rotierende Scheibe C, an der insgesamt vier Klingen befestigt sind; sie trimmen die Grashalme auf die gewünschte Höhe. Diese lässt sich übrigens innerhalb einer Spanne von ≈ 20 – 60 mm festlegen. An der Oberseite des Modells ist eine rote Taste D gelegen, welche nicht bloß dazu dient, den Roboter in Notsituationen schnell abzuschalten: Auf eine Betätigung hin öffnet sich außerdem eine direkt daneben befindliche Klappe, unter welcher das Bedienpanel E erreichbar ist. Da man hierüber jedoch nur grundlegende Befehle geben kann, wird man vorrangig über die App STIGA.GO mit dem Modell interagieren. Der Mähroboter erfasst seine Umgebung mithilfe einer Kamera F an seiner Front; dadurch soll er zum Beispiel Hindernisse rechtzeitig erkennen und ihnen ausweichen können. Sollte es dennoch einmal zu einer Kollision kommen, so wird diese von Stoßsensoren registriert und die entsprechende Stelle des Rasens auch in Zukunft regelmäßig umfahren.
Neben dem Roboter selbst ist noch eine Ladestation G Teil des Lieferumfangs. Sie muss an einer Stelle des Rasens aufgestellt und darf sodann nicht mehr verschoben werden. Das Modell steuert seine Station eigenständig an, wenn sein Akku beinahe erschöpft ist, um diesen wieder aufzuladen; zu diesem Zweck muss die Station über ein – gleichfalls im Lieferumfang enthaltenes – Kabel mit dem Stromnetz verbunden werden.
Der Test im Überblick
Gleich auf den ersten Blick erkennt man eine der großen Besonderheiten des A 15v: Er besitzt eine Kamera an der Vorderseite. Weil seine Größe und sein Gewicht nicht allzu üppig ausfallen, kann man das Modell bei Bedarf ohne Anstrengung an eine andere Stelle tragen. Die mit ≈ 18,0 cm recht geringe Schnittbreite stellt in der Praxis kein Problem dar, weil der Mähroboter sehr systematisch arbeitet und daher normalerweise jeder Fleck des Rasens in die Reichweite der Klingen gerät; dass die Messer nicht ganz bis an den Rand des Gehäuses reichen, bringt ebenfalls keinen Nachteil mit sich. Das Modell ist in allen Teilen hochwertig verarbeitet und hält alltäglichen Belastungen ohne Weiteres stand. Sein Lieferumfang umfasst alles, was man für den Betrieb benötigt; wünschenswert wäre jedoch noch ein Verlängerungskabel, das sich allerdings im Nachgang – wie auch weiteres Zubehör – im Onlineshop des Herstellers kaufen lässt (→ Größe, Gewicht & Co.).
Mitunter braucht es etwas Zeit, bis man einen passenden Aufstellort für die Ladestation gefunden hat; er muss nämlich verschiedene Bedingungen erfüllen, die längst nicht überall im Garten gegeben sein dürften. Die darauffolgende Installation der Station selbst gestaltet sich dann sehr einfach. Weil sich über das Bedienpanel am Modell nur die grundlegendsten Befehle erteilen lassen, erfolgt ein Großteil der Bedienung über die App STIGA.GO. Diese führt zunächst durch die Einrichtung des Roboters, wobei allerdings ein paar Schwierigkeiten auftauchen; nach mehreren Versuchen gelingt es in der Regel jedoch, das Modell korrekt einzurichten. Deutlich bequemer gestaltet sich die Kartierung des Gartens: Die Grenzen der Mähzonen und der ggf. vorhandenen Hindernisse lassen sich ebenso wie Pfade einfach abfahren und aufzeichnen; dadurch wird sichergestellt, dass sich der Roboter nur dort aufhält, wo man es beabsichtigt. Auch sonst kann man seine Arbeitsweise bis ins Detail beeinflussen; zum Beispiel lässt sich für jede Zone eine eigene Systematik festlegen und anpassen. Es stehen so viele Möglichkeiten zur Verfügung, dass sich das Verhalten des Modells gut an die herrschenden Anforderungen anpassen lässt. Sehr wertvoll ist auch der Zeitplan, mit dem sich die Mähdurchgänge vollkommen automatisieren lassen, sodass man sich kaum mehr um den Roboter kümmern muss. Angesichts all dieser Möglichkeiten überrascht es nicht, dass es etwas Übung braucht, bis die Verwendung reibungslos abläuft; in dieser Hinsicht wäre es schön, wenn die App gelegentlich etwas übersichtlicher gestaltet wäre. Davon abgesehen kommt es beim Umgang mit ihr nur zu kleineren, kaum störenden Fehlern; eine stabile Verbindung zum Modell muss allerdings dauerhaft gewährleistet sein (→ Die Bedienung).
Damit der A 15v während der Arbeit keine Schäden im Garten verursacht oder gar Lebewesen verletzt, ist er mit einer Reihe von Schutzmechanismen ausgestattet, die im Großen und Ganzen sehr zuverlässig funktionieren. Zum Beispiel befinden sich an seinem Gehäuse zahlreiche gut sichtbare Warnhinweise und das Modell lässt sich erst starten, wenn der Sicherheitsschlüssel an der richtigen Stelle steckt; auch eine Not-Aus-Taste ist selbstverständlich vorhanden. Noch wichtiger aber sind die zahlreichen Sensoren, die in bestimmten Fällen eine Notabschaltung auslösen oder Hindernisse erkennen. Weil der Stoßsensor in dieser Hinsicht nicht ganz verlässlich ist, empfiehlt es sich allemal, die Kamera zu aktivieren: Dank derer werden die allermeisten Gegenstände problemlos erkannt; wie der Roboter darauf reagieren soll, lässt sich übrigens über die App festlegen. Zuletzt ist auch ein Diebstahlschutz vorhanden (→ Die Sicherheit).
Neben einem Quick Start Guide ist noch eine etwas umfangreichere Bedienungsanleitung im Lieferumfang enthalten; auch diese deckt allerdings nur die Grundlagen ab. Die vollständige Version der Anleitung ist ausschließlich digital auf der Homepage des Herstellers verfügbar; sie überzeugt inhaltlich wie gestalterisch vollauf, sodass nach der Lektüre keine Fragen offen bleiben dürften. Unter anderem über die App lässt sich obendrein auf Videos zugreifen, die einzelne Aspekte der Bedienung auf ansprechende Weise veranschaulichen (→ Die Bedienungsanleitung).
Schon mit einer einzigen Akkuladung kann das Modell große Rasenflächen ohne Unterbrechung mähen und kehrt spätestens nach ≈ 120 min zur Ladestation zurück. Wenn jetzt noch nicht der gesamte Rasen gemäht wurde, lädt der Roboter seinen Akku und setzt seine Arbeit anschließend an der Stelle fort, wo er sie zuvor unterbrochen hat. Sollte der Akku einmal komplett erschöpft sein, ist er übrigens sehr schnell, nämlich nach nur ≈ 133 min wieder vollständig aufgeladen. Im Betrieb arbeitet das Modell so leise, dass man es kaum hört; normalerweise geht sein Betriebsgeräusch schon aus wenigen Schritten Entfernung in den Umgebungsgeräuschen unter (→ Strom & Schall).
Der A 15v arbeitet sehr systematisch und befährt den Rasen in parallelen Bahnen. Hindernisse stören dieses Vorgehen nur kurzzeitig; von ihnen lässt sich der Roboter nicht irritieren, sondern umfährt sie und setzt den Mähvorgang anschließend planmäßig fort. Auch in verwinkelten Bereichen findet er sich zurecht; mäßige Steigungen stellen ihn ebenfalls nicht vor Probleme. Weil das Modell seine Arbeit so plant, dass es immer den Teil des Gartens mäht, in dem gerade optimaler Satellitenempfang herrscht, hat es im Test nie die Orientierung verloren und sich verirrt. Trotzdem war die Verbindung zum Roboter nicht durchgängig stabil, sondern wurde mitunter für ein paar Sekunden oder Minuten unterbrochen; dadurch wurde die systematische Arbeitsweise aber nie beeinträchtigt. Bis sämtliche Stellen des Rasens auf dieselbe Höhe getrimmt sind, braucht es ein paar Mähdurchgänge. Spätestens nach ein paar Tagen wirkt der Garten aber überall sorgfältig gepflegt, sodass das Modell bei der Kerndisziplin des Tests beeindruckende Ergebnisse erzielt (→ Im Betrieb).
Die gute Mähleistung stellt die vielleicht größte Stärke des A 15v von STIGA dar. Doch auch auf anderen Gebieten weiß das Modell zu überzeugen: Hier ist vor allem sein stattliches Funktionsspektrum zu nennen, wobei die Kamera besonders hervorsticht; sie erlaubt eine zuverlässige Hinderniserkennung und stellt darum einen echten Mehrwert dar. Die größte Schwäche des Mähroboters ist seine Ersteinrichtung, bei der ein paar Probleme auftauchen; zu betonen ist allerdings, dass uns die Installation nicht auch nur annähernd so schwer gefallen ist wie diejenige des im Vorjahr geprüften A1500, sodass STIGA hier offensichtlich ein paar sinnvolle Verbesserungen vorgenommen hat. Der A 15v erreicht in unserem Test 92,0 % und verdient sich damit die Note „sehr gut“.

Die wesentlichen Merkmale
- Schnittbreite: ≈ 18,0 cm
- Schnitthöhe: ≈ 20–60 mm
- Systematiken: 4 (Schachbrett-Schnitt; Systematischer Nord-Süd-Schnitt; Systematischer Ost-West-Schnitt; Vier Schnittrichtungen)
- Max. Fläche (lt. Hersteller): ≈ 1.500 m²
- Max. Steigung (lt. Hersteller): ≈ 45 % bzw. ≈ 24°
- Name der App: STIGA.GO
Pro
- ansprechende Mähleistung in allen Situationen
- gute Hinderniserkennung dank Kamera
- ordentliches Funktionsspektrum
- umfangreiche Bedienungsanleitung (ergänzt um Videos)
Contra
- Ersteinrichtung geht nicht reibungslos vonstatten
- nur das Nötigste an Kabeln im Lieferumfang enthalten
Größe, Gewicht & Co.
Der A 15v ist ungefähr so groß wie die meisten anderen Mähroboter auf dem Markt: Er misst ≈ 55,5 × 42,3 × 24,7 cm (Lmax × Bmax × Hmax d. Modells) und nimmt daher nicht allzu viel Platz weg, bspw. wenn man ihn im Kofferraum eines Autos zu einem entfernt gelegenen Einsatzort transportieren muss. Auch das mäßige Gewicht von ≈ 9,2 kg erweist sich als vorteilhaft: Bei Bedarf lässt sich das Modell mit nur geringem Kraftaufwand an eine andere Stelle tragen.
Der Griff
Wenn man den Mähroboter trägt, kann man ihn gut an diesem Griff packen. Dieser ist einfach erreichbar und lässt sich bequem mit einer Hand umschließen. Weil er jedoch an der Unterseite des Modells in der Nähe der Gehäuserückseite angebracht wurde, kann man seine Position nicht unbedingt gleich erkennen. Leider befinden sich am Gehäuse keine Symbole o. Ä., die darauf hinweisen, wo sich der Griff befindet.
Die Schnittbreite liegt bei ≈ 18,0 cm, fällt also im Vergleich zu vielen anderen Mährobotern eher niedrig aus. In der Praxis zieht das aber keine Nachteile nach sich: Der A 15v befährt den Rasen nämlich möglichst in parallelen Bahnen, sodass alle Stellen letzten Endes in Reichweite der Klingen geraten. Wenn die Navigation stattdessen nach dem Zufallsprinzip erfolgte, würde eine geringe Schnittbreite hingegen unter Umständen ein Problem darstellen. Bei dem planvollen Vorgehen des A 15v ist dies allerdings nicht der Fall.
Die Klingenkonfiguration
Der Abstand zwischen den Klingen und der Seite des Gehäuses beträgt ≈ 12,2 cm. Ein Streifen dieser Breite gelangt also nicht in Reichweite der Messer und wird nicht vom Modell gemäht, selbst wenn es sich direkt an einem Hindernis entlang bewegt. Auch das stellt im Alltag aber kein Problem dar: Der Mähroboter sollte aus Sicherheitsgründen nämlich einen Abstand von ≈ 0,3 – 1,5 m zu den meisten Hindernissen wie Beeten, Mauern und Wasserflächen einhalten; es bleibt also ohnehin eine kleine Fläche des Rasens zurück, die das Modell nicht befährt und die man daher gelegentlich mit einem Rasenmäher oder -trimmer manuell bearbeiten sollte.
Schon bei flüchtiger Betrachtung erkennt man, dass der A 15v solide gefertigt wurde. Sieht man genauer hin, bestätigt sich dieser Eindruck: Sämtliche Materialien sind stabil und wurden fest miteinander verknüpft. Das Gehäuse gibt selbst auf starken Druck nur geringfügig nach und hält daher allen alltäglichen Belastungen schadlos stand. Ganz vereinzelt lassen sich schärfere Kanten verzeichnen, von denen jedoch keine Verletzungsgefahr ausgeht. Die Qualität der Klingen ist ebenfalls sehr hochwertig: Deshalb behalten sie lange ihre Schärfe; selbst wenn sie gelegentlich mit härteren Pflanzenteilen wie bspw. kleinen Holzbruchstücken in Kontakt gelangen, werden sie nicht zu schnell stumpf. Abnutzungsspuren lassen sich erst unter dem Mikroskop erkennen und machen sich beim Mähen nicht bemerkbar. Gerade wenn das Gras nass ist, verfärben sich die Klingen mitunter stark; auch das beeinträchtigt die Funktionalität des Modells allerdings keineswegs.
Die Ladestation
Die Ladestation stellt schon allein aufgrund ihrer Größe das auffälligste Zubehörteil dar: Sie misst ≈ 77,0 × 53,9 × 26,4 cm (Lmax × Bmax × Hmax d. Station). Das Modell nutzt die Station als Basis; von hier aus beginnt es seine Fahrten und kehrt hierher zurück, um seinen Akku zu laden. An der Verarbeitung der Station gibt es nichts auszusetzen; sie erweist sich als rundum stabil.
Wenn man die Ladestation installiert, sollte man bei der Standortwahl ein paar Dinge beachten. Die vermutlich wichtigste Bedingung ist womöglich nicht so einfach zu erfüllen: An der Stelle, wo man die Ladestation platziert, muss optimaler GPS-Empfang gewährleistet sein. Dieser darf nicht durch Hindernisse ernsthaft beeinträchtigt werden, weshalb sich die Station beispielsweise nicht unter Bäumen oder in unmittelbarer Nähe einer hohen Hauswand befinden darf. STIGA hat aber auch bedacht, dass sich das längst nicht in allen Gärten realisieren lässt: Notfalls lässt sich die Station daher auch an einem Ort aufstellen, wo der Empfang nicht ganz optimal ist. In diesem Fall sollte man später in der App die Option Weite Ausfahrt aktivieren; dann setzt der Roboter beim Ausfahren aus der Station zunächst ≈ 0,5 – 3,5 m zurück, wo er sich vielleicht an einem Ort mit besserem Empfang befindet und die Verbindung mit den Satelliten erfolgreich herstellen kann.
Die Mittel zur Befestigung der Ladestation
Weil sich die Ladestation immer an derselben Stelle befinden muss, ohne auch nur geringfügig zu verrutschen, ist es unumgänglich, sie an ihrem Standort zu fixieren. Zu diesem Zweck beinhaltet der Lieferumfang sieben Heringe, mit denen man die Station so am Untergrund befestigen kann, dass sie sich bei Stößen nicht mehr bewegt. Um die Heringe festzudrehen, ist außerdem ein passender Schraubenschlüssel vorhanden, der sich bequem verwenden lässt. Im Onlineshop von STIGA lassen sich übrigens weitere Heringe kaufen (13,00 € für 8 Stück, unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers), um beschädigte oder verloren gegangene Teile zu ersetzen.
Damit die Ladestation ihre Aufgaben erfüllen kann, muss sie selbstverständlich mit dem Stromnetz verbunden werden. Das zweiteilige Stromkabel ist insgesamt ≈ 5 m lang, was nicht immer ausreichen dürfte: Weil sich die Station ja unter freiem Himmel befinden muss, wird man sie meist in einigem Abstand von Hauswänden platzieren, sodass eine Steckdose mitunter weiter entfernt liegt, als das Kabel reicht. Immerhin lassen sich im Onlineshop des Herstellers verschiedene Verlängerungskabel erwerben: Eines misst ≈ 5 m (33,00 €, unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers), das andere sogar ≈ 15 m (66,00 €, unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers), sodass sich die Länge des Kabels gut an die Gegebenheiten anpassen lässt.
Die Klingen
Obwohl die Klingen des Modells sehr widerstandsfähig sind, nutzen sie sich im Laufe der Zeit natürlich ab und sind schließlich nicht mehr in der Lage, das Gras sauber zu kürzen; dann müssen sie ausgewechselt werden. Ein Set mit vier Ersatzklingen und ebenso vielen Befestigungsschrauben ist im Lieferumfang enthalten, sodass man den Austausch problemlos vornehmen kann. Wenn auch diese Klingen verschlissen sind, lassen sich weitere im Onlineshop des Herstellers erwerben (36,00 € für 12 Stück, unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers).
Zusätzliches Zubehör
Im Onlineshop von STIGA sind noch weitere Zubehörteile erhältlich, welche sich in Kombination mit dem A 15v verwenden lassen, die allerdings keinen Teil des Lieferumfangs bilden. Bei dem Traktions- und Schlamm-Kit (111,00 €, unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers) handelt es sich um zwei Antriebsräder, die ein tiefes Profil aufweisen und dem Modell so besseren Halt auf schlammigen und/oder abschüssigen Flächen verleihen. Der Installations-Trolley (53,00 €, unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers) soll die Einrichtung des Modells bzw. die Eingrenzung seines Arbeitsbereichs erleichtern. Zuletzt kann man eine Abdeckung für die Ladestation erwerben (199,00 €, unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers), welche das Modell vor Witterungseinflüssen schützen soll, wenn es sich in der Station befindet.
Die Garantie
STIGA gibt für den A 15v eine Garantie von drei Jahren. Daneben empfiehlt der Hersteller, das Modell jährlich von einem Fachhändler oder einer autorisierten Werkstatt warten zu lassen, um bestmögliche Funktionalität zu bewahren; über die Homepage des Herstellers lässt sich ganz einfach die nächstgelegene Servicestelle finden. Gerade wenn man dieser Empfehlung folgt, besteht die Möglichkeit, dass der Mähroboter lange im Einsatz bleiben kann: STIGA gewährleistet für ihn nämlich außerdem zehn Jahre Konnektivität; innerhalb dieses Zeitraums kann das Modell also über das Mobilfunknetz mit der STIGA Cloud kommunizieren. Für die Zeit danach lassen sich zusätzliche Konnektivitätspakete erwerben; beim A 15v ist das mit Kosten von 39,90 € pro Jahr verknüpft.
Die Bedienung
Nachdem man einen passenden Platz für die Ladestation gefunden hat (s. o.), braucht es nur wenige Minuten, um die Station dort aufzustellen. Mit den Heringen und dem Schraubenschlüssel lässt sie sich ohne Mühe am Untergrund fixieren, sodass sie fortan nicht mehr verrutscht. Auch die Stromversorgung lässt sich völlig problemlos herstellen.
Das Bedienpanel
Das Bedienpanel des Mähroboters befindet sich an der Modelloberseite unterhalb einer Schutzabdeckung. Es umfasst vier Tasten sowie eine Handvoll leuchtender Symbole bzw. LEDs; sie sind bei allen Lichtverhältnissen gut erkennbar und weisen bspw. darauf hin, dass der Akku fast leer ist oder im Betrieb ein Fehler aufgetreten ist. Übrigens befindet sich auch an der Ladestation eine LED, welche den jeweiligen Status der Station veranschaulicht. Die Tasten des Bedienpanels lassen sich gut erreichen sowie betätigen. Über sie kann man das Modell nur in seinen Grundzügen bedienen; für alles Weitere braucht es die App STIGA.GO. Dass man die wichtigsten Interaktionen bei Bedarf auch am Roboter selbst vornehmen kann, ist dennoch sehr praktisch.
Die STIGA.GO-App ist sowohl für Android (ab Version 7.0) als auch für iOS (ab Version 13.0) kostenlos verfügbar. Nachdem man sie auf einem Smartphone installiert hat, kann man mit der Einrichtung des Modells beginnen. Technisch weist die App keine gravierenden Mängel auf: Im Test lief sie stabil und stürzte niemals ab. Gelegentlich ließ sie sich nicht vollständig starten, sondern zeigte dauerhaft den Ladebildschirm. Dieses Problem konnten wir fast immer durch einen Neustart der App beheben.
Die STIGA.GO-App: Der Einrichtungsvorgang
Die Einrichtung des A 15v erfolgt in mehreren Schritten. Da man von der App durch diesen Prozess geführt wird, weiß man jederzeit, was zu tun ist. Der überwiegende Teil der Installation läuft automatisch ab, sodass man nur gelegentlich eingreifen muss. Im Laufe der Einrichtung wird zum Beispiel der Roboter mit der App verbunden und er selbst sowie die Ladestation kalibriert; obendrein erfolgt eine Aktualisierung der Firmware auf die neueste Version. Sofern dabei keine Probleme auftauchen, hat man mit all dem keine Mühe und muss sich nur ein paar Minuten gedulden, bis das Modell einsatzbereit ist.
Leider verlief die Installation im Test nicht reibungslos. Regelmäßig brauchte es mehrere Versuche, um den Vorgang erfolgreich abzuschließen, weil er durch aufgetretene Fehler abgebrochen wurde. Immerhin in manchen Fällen erschienen Hinweise, die bei der Behebung des Problems behilflich waren. Auch aus diesem Grund gelang es uns schließlich, die Einrichtung zu beenden, nur dass sie letztlich deutlich mehr Zeit in Anspruch nahm als geplant. Bei der Installation besteht also noch Verbesserungspotential. Sie gestaltet sich trotz aller Schwierigkeiten aber deutlich besser als bei dem Mähroboter A1500 von STIGA, den wir im letzten Jahr getestet haben; hier hat der Hersteller also bereits einige Verbesserungen vorgenommen.
Die STIGA.GO-App: Die Spezifizierung der Mähzonen
Der wohl wichtigste Einrichtungsschritt besteht darin, dem A 15v mitzuteilen, welche Flächen er mähen soll. Zu diesem Zweck steuert man ihn manuell entlang der Grenzen seines Arbeitsbereichs, sodass dieser registriert wird. Das Modell lässt sich über die App mittels eines virtuellen Joysticks bewegen, während man ihm zu Fuß folgt. Gleichzeitig ist eine Karte sichtbar, die den bereits zurückgelegten Fahrtweg anzeigt.
Zunächst mag es etwas anspruchsvoll erscheinen, den Mähroboter von Hand zu fahren, wovon man sich aber nicht abschrecken lassen sollte: Es besteht nämlich die Möglichkeit, das Steuern des Modells zu üben, bevor man sich an die Aufzeichnung der Grenzen macht; so kann man sich in Ruhe damit vertraut machen. Mit etwas Eingewöhnung fällt es überraschend leicht, den Roboter entlang des gewünschten Wegs zu lenken; dieser Teil der Einrichtung hält daher keine großen Probleme bereit.
Die STIGA.GO-App: Die Spezifizierung der Grenzen
Noch einfacher fällt es, die Grenzen nachträglich anzupassen: Hierzu muss man ihren neuen Verlauf nicht unbedingt mit dem Roboter abfahren, sondern kann sie schlicht über die App verschieben. Korrekturen des Grenzverlaufs sind somit sehr schnell und bequem möglich; das entsprechende Interface in der App ist nämlich eingängig gestaltet und erlaubt feine Nachjustierungen (in ≈ 5-cm-Schritten).
Auf diese Weise lassen sich bis zu 20 Mähzonen einrichten, was für die meisten Anwendungsfälle mehr als ausreichen dürfte. Jede Zone lässt sich in der App individuell benennen, sodass man auch bei größeren Gärten nicht so schnell den Überblick verliert; außerdem können verschiedene Mäheinstellungen, etwa in Bezug auf die Systematik, für jede Zone separat vorgenommen werden. Wenn die Gegebenheiten es zulassen, ist der A 15v in der Lage, sich selbstständig von einer Zone zur nächsten zu bewegen. Der Pfad, den er dabei zurücklegen soll, wird ihm vorgegeben, indem man ihn von Hand die entsprechende Route entlangsteuert; das funktioniert so wie bei der Einrichtung der Begrenzungen und gestaltet sich letztlich erfreulich einfach. Auch der Rückweg zur Ladestation wird auf diese Weise abgespeichert. Wie sich im Test herausgestellt hat, folgt der Mähroboter den auf diese Weise vorgegebenen Wegen sehr verlässlich, ohne von ihnen abzuweichen.
Die STIGA.GO-App: Die Karte
Die Karte des Gartens, anhand welcher sich das Modell orientiert, lässt sich in der App einsehen. Normale Mähzonen werden mit roten Linien dargestellt; die blauen Linien hingegen sind die Pfade, die der Roboter zwischen den Zonen sowie auf dem Weg zur Ladestation zurücklegt. Im laufenden Betrieb kann man hier auch erkennen, welche Bereiche der A 15v bereits befahren hat. Die verschiedenen Farben sorgen für Übersichtlichkeit, auch wenn man viele Zonen und Pfade eingerichtet hat. Violette Linien stellen übrigens externe Zonen dar.
Bei einer externen Zone handelt es sich um eine Mähzone, die nicht über einen Pfad mit den übrigen Zonen bzw. der Ladestation verbunden ist. Wenn zum Beispiel ein Teil des Gartens deutlich höher liegt als der andere und daher nur über Treppen oder einen steilen Abhang erreichbar ist, kann das Modell nicht selbstständig zu ihm gelangen. Daher kann man dort eine externe Zone einrichten, die der Mähroboter befährt, nachdem man ihn von Hand dorthin getragen hat; dabei sind wir im Test nie auf Schwierigkeiten gestoßen. Die Möglichkeit, bei Bedarf mit geschlossenen Bereichen zu arbeiten, ist sehr wertvoll und erlaubt den Einsatz des Modells auch auf Flächen, die ihm sonst verwehrt blieben.
Die STIGA.GO-App: Die Spezifizierung von evtl. Hindernissen
Wenn sich innerhalb einer Mähzone an einer Stelle permanent ein Hindernis befindet – bspw. ein Baum oder die Abdeckung eines Brunnenschachts –, kann man das Modell vorab anweisen, diesen Bereich zu meiden. Zu diesem Zweck wird eine Sperrzone eingerichtet. Wie das funktioniert, wird anhand anschaulicher Animationen in der App sehr schön erklärt: Man steuert den Mähroboter wieder über einen Joystick, wodurch man ihn die Grenze der Sperrzone abfahren lässt. Diese wird abschließend gespeichert, sodass das Modell den so gekennzeichneten Bereich fortan meidet. Insgesamt können maximal 100 Sperrzonen eingerichtet werden; auch in verwinkelten Gärten mit vielen Hindernissen kann das Modell daher sicher navigieren.
Eine der wichtigsten Einstellungen ist diejenige der Schnitthöhe. Hierbei hat man die Wahl aus einer Spanne von ≈ 20 – 60 mm (in ≈ 5-mm-Schritten); bei den meisten anderen Mährobotern lassen sich ähnliche Werte festlegen, die für die allermeisten Gärten allemal ausreichen dürften. Schön ist, dass sich die Schnitthöhe hier sehr intuitiv und bequem über die App vorgeben lässt: Dort befindet sich ein Slider, über den man die gewünschte Anpassung mit nur einer Interaktion vornehmen kann.
Die STIGA.GO-App: Der Mainscreen
Der Hauptbildschirm der App veranschaulicht die wichtigsten Informationen auf einen Blick. Zunächst erhält man einige knappe, aber eingängige Statushinweise, etwa ob das Modell gerade seinen Akku auflädt oder eine der Zonen mäht; auch der Zustand der GPS-Verbindung sowie der Akkuladestand lassen sich einsehen, Letzterer präzise in Prozent. Im Betrieb wird außerdem ersichtlich, wie viel des Rasens bereits gemäht ist; auch hier erfolgt die Angabe in Prozent. Ganz unten befindet sich ein Slider, über den sich die wichtigsten Befehle sofort an den Mähroboter übermitteln lassen: Man kann den Mähvorgang starten bzw. fortsetzen, ihn unterbrechen sowie das Modell wieder in die Ladestation schicken.
Gerade im Alltagsstress möchte man den A 15v natürlich nicht immer wieder von Hand den Befehl geben, sich ans Werk zu machen. Aus diesem Grund besteht die Möglichkeit, einen Zeitplan einzurichten: Für jeden Tag der Woche lässt sich festlegen, wann und wie lange der Mähroboter arbeiten soll. Besonders interessant ist die Option, bis zu drei verschiedene Zeitpläne zu erstellen, zwischen denen sich nach Bedarf wechseln lässt: So kann man in einem Familienhaushalt bspw. für Ferientage, an denen die Kinder auch vormittags zu Hause sind und womöglich im Garten spielen, eine andere Routine anlegen als für Schultage. An den einprogrammierten Tagen macht sich das Modell automatisch immer zur gewünschten Uhrzeit an die Arbeit. Weil der Roboter den Zeitplan verlässlich einhält, muss man nach erfolgter Einrichtung nur noch sehr selten eingreifen.
Die STIGA.GO-App: Der Timerplan
Der Zeitplan lässt sich erfreulich intuitiv einrichten, sodass man die Fahrzeiten ohne Mühe so anpassen kann, wie man es sich wünscht. Die einzige Einschränkung besteht darin, dass die Dauer eines einzelnen Mähvorgangs auf 2 h begrenzt ist; stellt man versehentlich einen höheren Wert ein, wird man darauf hingewiesen. Praktisch außerdem: Wenn sich das Modell an verschiedenen Wochentagen zu denselben Uhrzeiten an die Arbeit machen soll, muss man sie nicht für jeden Tag einzeln festlegen; stattdessen lassen sich die Einstellungen eines Tages auf beliebig viele weitere übertragen.
Die App ist sogar in der Lage, Vorschläge für die Einrichtung des Zeitplans zu machen: Man gibt nur die Größe des Gartens in m² an und die jeweiligen Mähzeiten werden automatisch passend eingerichtet. Selbstredend ist es nicht nötig, diese Empfehlung ohne Weiteres zu übernehmen: Der Plan lässt sich nämlich noch nachträglich verändern, sodass man auf Basis dieses Vorschlags die optimalen Einstellungen vornehmen kann.
Die STIGA.GO-App: Die Spezifizierung von zeitlichen Sperrzonen
Wenn man die automatischen Mähzeiten plant, kann man das Modell theoretisch rund um die Uhr an die Arbeit schicken. Aus verschiedenen Gründen sollte man es jedoch besser nicht nachts arbeiten lassen: Andernfalls könnte der Mähroboter während der Arbeit nacht- bzw. dämmerungsaktiven Tieren wie Igeln begegnen; diese würden dadurch ggf. gestört und im schlimmsten Fall durch die Klingen verletzt oder sogar getötet. Damit es nicht so weit kommt, wird man bei der Einstellung der automatischen Mähzeiten daran erinnert, dass der A 15v im Zeitraum von 22:00–6:00 Uhr möglichst nicht zum Einsatz kommen sollte. Übrigens: In manchen Gemeinden hierzulande besteht ein gesetzliches Nachtfahrtverbot für Mähroboter, sodass das Modell dort zu bestimmten Zeiten auf jeden Fall in seiner Station bleiben muss. Daher ist es ratsam, sich im Zweifelsfall über die lokal geltenden Vorschriften zu informieren.
Angesichts des stattlichen Funktionsspektrums ist es nur normal, dass sich das Modell sowie die App erst mit etwas Übung vollumfänglich verwenden lassen. Gerade zu Anfang fällt es nicht leicht, sich in den Menüstrukturen zu orientieren; stellenweise ließe sich die App STIGA.GO noch etwas eingängiger gestalten. Davon abgesehen tauchen bei der Verwendung allerdings keine echten Schwierigkeiten auf, sofern die Verbindung zwischen dem Roboter und der Cloud bzw. den GPS-Satelliten stabil ist; dies stellt eine entscheidende Bedingung dafür dar, dass sich der A 15v sinnvoll verwenden lässt. Sofern diese Anforderung erfüllt ist, werden alle Einstellungen zuverlässig an das Modell übertragen. Im Test haben wir davon abgesehen in der App nur kleinere Fehler verzeichnet, die höchstens ein geringfügiges Ärgernis darstellen und nicht so häufig auftreten, dass der größtenteils positive Gesamteindruck ernsthaft beeinträchtigt würde.
Die Sicherheit
Die Warnhinweise am Modell
Die rotierenden Klingen des A 15v bergen unter Umständen Verletzungsgefahr, weshalb man beim Umgang mit dem Modell etwas vorsichtig sein muss. Die wichtigsten Dinge, die es zu beachten gilt, werden durch diese gut sichtbaren Symbole an der Gehäuserückseite verdeutlicht. Weil die Piktogramme verständlich gestaltet sind, versteht man unmittelbar, was sie aussagen sollen: Zum Beispiel sollte man vor der Verwendung die Bedienungsanleitung lesen, Kinder und Haustiere vom Mähroboter fernhalten sowie im Betrieb einen Sicherheitsabstand zum Modell einhalten, weil ggf. Pflanzenteile ausgeworfen werden.
Der A 15v verfügt über gleich mehrere verschiedene Schutzmechanismen, um für einen möglichst gefahrlosen Betrieb zu sorgen. So sind in seinem Inneren Sensoren verbaut, die registrieren, wenn der Mähroboter angehoben wird, sich zu einer Seite neigt oder sogar umkippt; in diesen Fällen wird die Rotation der Klingen unmittelbar gestoppt und das Modell schaltet sich ab. Das funktioniert in der Regel sehr zuverlässig: Nur wenn man den Roboter vorsätzlich und sehr behutsam anhebt, ist es manchmal möglich, die Sicherheitsvorkehrung zu überlisten; in der Praxis ist dennoch ausgeschlossen, dass man auf diese Weise unbeabsichtigt in die Nähe der rotierenden Klingen gelangt.
Die Not-Aus-Taste
Über die rote Taste lässt sich die Schutzabdeckung hochklappen, hinter der sich das Bedienpanel im Betrieb verbirgt. Darüber hinaus besitzt sie noch einen weiteren Zweck: Wenn man sie betätigt, stoppt das Modell unmittelbar. Diese Notabschaltung funktioniert in jeder Situation zuverlässig, sodass man den Mähroboter im Fall der Fälle ohne Verzögerung ausschalten kann. Weil die Taste sehr groß ist (≈ 4,8 × 12,0 cm, Lmax × Bmax d. Taste), lässt sie sich im Ernstfall sofort und ohne Probleme erreichen und betätigen – bei Bedarf auch einfach mit dem Fuß.
Der A 15v ist mit mehreren Sensoren ausgestattet, die Hindernisse auf dem Rasen erkennen sollen. Wenn es dazu kommt, weist das Modell über die App darauf hin, sofern man diese Funktion nicht deaktiviert hat. Anschließend erhält man die Möglichkeit, in einem beliebigen Radius um das Hindernis herum eine Sperrzone einzurichten – ganz einfach und bequem über die App, ohne dass man die Grenzen dieser Zone noch abfahren müsste. Wie wohl alle Mähroboter besitzt das Modell zunächst einen Stoßsensor. Dieser registriert Kollisionen mit möglichen Hindernissen, denen das Modell anschließend ausweicht. Das funktioniert leider nicht immer so, wie es sollte: Vor allem flache Gegenstände entgehen dem Sensor manchmal, sodass der Roboter versucht, sie zu überrollen; hierbei kommt es mitunter zu Schäden am Hindernis.
Die Kamera
Dass sich der Stoßsensor nicht als vollkommen zuverlässig erweist, ist zum Glück nicht schlimm: Das Modell besitzt schließlich außerdem noch eine Kamera, die sich in der App an- und ausschalten lässt. Sie erfasst den Bereich vor dem Modell und erkennt beinahe alle Hindernisse, die sich hier befinden: Selbst ein flach auf dem Rasen ausgebreitetes Handtuch ist ihr im Test nicht entgangen. Damit die Kamera auch bei schlechten Lichtverhältnissen ordnungsgemäß funktioniert, ist der A 15v mit einem LED-Scheinwerfer ausgestattet; dieser befindet sich unmittelbar oberhalb der Kameralinse.
Wie das Modell reagieren soll, wenn die Kamera ein Hindernis erkennt, kann ebenfalls in der App bestimmt werden. Zunächst besteht die Möglichkeit, dass es dem jeweiligen Gegenstand ausweicht; wie viel Abstand es dabei zu diesem einhalten soll, lässt sich in drei Stufen festlegen. Dadurch sind Beschädigungen des Modells sowie des Hindernisses vollkommen ausgeschlossen; der entsprechende Abschnitt des Rasens wird aber auch nicht gemäht. Alternativ nähert sich der Roboter dem Hindernis vorsichtig und berührt es sogar leicht, ehe er um es herumfährt. Das hat den Vorteil, dass auch das Gras in unmittelbarer Nähe des Hindernisses gekürzt wird; am Hindernis kommt es durch die sehr sanfte Kollision normalerweise nicht zu Schäden. Alles in allem bietet die Kamera einen echten Mehrwert: Sie sorgt für eine zuverlässige Hinderniserkennung, sodass man das Modell ohne Bedenken seiner Arbeit nachgehen lassen kann.
Der Sicherheitsschlüssel
Ohne diesen Sicherheitsschlüssel lässt sich das Modell nicht verwenden: Erst wenn man ihn in die Öffnung neben dem Bedienpanel geschoben hat, lässt sich der Mähroboter einschalten. Bevor man Wartungs- oder Reinigungsarbeiten vornimmt, sollte man den Schlüssel auf jeden Fall vorab entfernen; dann schaltet sich der A 15v nicht unbeabsichtigt ein und seine Klingen fangen nicht unerwartet an zu rotieren. Obendrein kann man den Schlüssel natürlich entnehmen, um zu verhindern, dass neugierige Kinder den Roboter versehentlich starten; bei ihm handelt es sich also auch um eine einfache, aber sehr effektive Kindersicherung. Es ist nur Vorsicht geboten, dass man den Schlüssel nicht verliert: Mit Maßen von ≈ 2,0 × 2,0 × 2,5 cm (Lmax × Bmax × Hmax d. Schlüssels) ist es nämlich nicht einfach, ihn wiederzufinden, bspw. nachdem er in dichtes Gras herabgefallen ist.
Weil sich der A 15v normalerweise ununterbrochen im Garten befindet, ist er potentiell ein lohnendes Ziel für Diebinnen & Diebe. Aus diesem Grund ist er mit einem Diebstahlschutz ausgestattet: Sobald sich das Modell weiter als ≈ 100 m außerhalb des Mähbereichs befindet, erfolgt ein entsprechender Hinweis in der App. Zudem wird sein aktueller Standort auf einer Karte angezeigt, sodass man weiß, wo sich der Roboter befindet, und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann.
Die Bedienungsanleitung
Der Quick Start Guide
Es existieren mehrere verschiedene Bedienungsanleitungen zum A 15v. Zusammen mit dem Mähroboter wird zunächst dieser einseitige Quick Start Guide in englischer Sprache geliefert. Er veranschaulicht in erster Linie lediglich den Lieferumfang. Deutlich nützlicher sind die außerdem abgedruckten QR-Codes, über die sich die App STIGA.GO herunterladen und auf die vollständige Bedienungsanleitung zugreifen lässt.
Die analoge Bedienungsanleitung
Es ist noch eine zweite Bedienungsanleitung in Papierform vorhanden, die ein paar Bilder sowie erklärende Texte beinhaltet. Letztere sind verständlich verfasst, lassen sich aufgrund der geringen Schriftgröße aber nicht von allen Personen gut lesen. Das Funktionsspektrum wird nicht vollständig erläutert; vor allem finden sich keine Hinweise zur Verwendung der App. Stattdessen erhält man immerhin nützliche Hinweise zur Einrichtung und Wartung des Modells sowie zu seinen Bedienelementen.
Die digitale Bedienungsanleitung
Die vollständige Version der Bedienungsanleitung existiert ausschließlich in digitaler Form und lässt sich kostenlos von der Homepage des Herstellers herunterladen. Sie ist sehr umfangreich und deckt daher alle wesentlichen Themenbereiche in angemessener Tiefe ab; nach der Lektüre des entsprechenden Abschnitts dürften keine Fragen mehr offenbleiben. Dank der übersichtlichen Gestaltung ist die Anleitung einfach zugänglich, sodass man rasch an die gesuchte Stelle gelangt und ihr die nötigen Informationen entnehmen kann. Die Texte sind eingängig verfasst und werden von zahlreichen hochwertigen Graphiken begleitet, sodass keine Verständnisschwierigkeiten auftauchen. Kritisieren lässt sich an der Anleitung kaum etwas; deshalb stellt sie eine wertvolle Hilfe beim Umgang mit dem A 15v dar.
Die STIGA.GO-App: Weitere Hinweise
Weitere Hinweise zur Installation und Verwendung des Modells erhält man in der App. Beispielsweise befinden sich hier einige Videos, die ausgewählte Themen näher behandeln. Die Darstellung ist meist sogar noch anschaulicher als in der Bedienungsanleitung, sodass es sich allemal lohnt, die Videos anzusehen. Apropos Bedienungsanleitung: Diese lässt sich auch über die App herunterladen, sodass man sie immer auf dem Smartphone oder Tablet zur Hand hat.
Strom & Schall
Wie viele moderne Gartengeräte ist der A 15v mit einem Lithium-Ionen-Akku ausgestattet; er verfügt über eine Spannung von ≈ 25,2 V und eine Kapazität von ≈ 5.000 mAh. Die Dauer eines einzelnen Mähzyklus ist auf ≈ 120 min beschränkt, sodass das Modell zur Ladestation zurückkehrt, wenn der Akku noch längst nicht erschöpft ist; aus diesem Grund wird die Station immer rechtzeitig erreicht, ehe der Stromvorrat zur Neige geht. Im nächsten Mähzyklus fährt der Roboter dann dort mit seiner Arbeit fort, wo er sie zuvor unterbrochen hat, sodass nach und nach die gesamte festgelegte Fläche gemäht wird. Um die maximale Akkulaufzeit zu ermitteln, haben wir das Modell im Test sofort wieder gestartet, nachdem es die Ladestation erreicht hatte: Dann hielt eine Akkuladung insgesamt stolze ≈ 194 min.
Der Leistungsbezug während des Ladevorgangs
Der vollständig geleerte Akku ist überraschend schnell wieder aufgeladen: Im Test dauerte es durchschnittlich nur ≈ 133 min, bis der Ladevorgang abgeschlossen war. Währenddessen haben wir eine durchschnittliche elektrische Leistung von ≈ 51,1 W gemessen; der Maximalwert betrug ≈ 65,8 W.
Wie hört sich der STIGA A 15v an?
Der A 15v ist so leise, dass man ihn meist schon aus ein paar Schritten Entfernung akustisch nicht mehr wahrnehmen kann. Oft geht sein Betriebsgeräusch in anderen Geräuschen der Umgebung wie Windrauschen oder Vogelgezwitscher unter, sodass das Modell praktisch unhörbar arbeitet.
Der Schalldruckpegel während des Mähvorgangs
Doch auch wenn es in der Umgebung einmal beinahe vollkommen still sein sollte, stellt der Mähroboter keine echte Störung dar: In einem Abstand von ≈ 1 m erzeugt er Lautstärken von durchschnittlich nur ≈ 50,7 dB; überdies wird das Betriebsgeräusch aufgrund seiner Klangfarbe subjektiv normalerweise nicht als unangenehm empfunden. Selbst wenn festere Pflanzenteile durchtrennt werden, steigt die Lautstärke kurzzeitig nur auf höchstens ≈ 54,2 dB an; auch das ist natürlich allemal erträglich.
Im Betrieb
Der A 15v bemüht sich, bei der Arbeit systematisch vorzugehen: Deshalb befährt er den Rasen immer in parallelen Bahnen. Im Test hat das stets zuverlässig funktioniert; auch in verwinkelten Arealen folgte das Modell seiner Systematik, soweit ihm dies möglich war. Die einzige Ausnahme bilden natürlich Hindernisse: Sobald diese von der Kamera oder von den Stoßsensoren registriert werden, fährt der Mähroboter einen Bogen, um dem Gegenstand auszuweichen. Anschließend hat er kein Problem damit, sofort wieder auf die ursprüngliche Route zurückzufinden und dieser weiter zu folgen; Hindernisse beeinträchtigen die planvolle Vorgehensweise insgesamt daher in keiner Weise und das Modell lässt sich nicht von seiner Systematik abbringen.
Die STIGA.GO-App: Die Wahl der Systematik
Wie genau die parallelen Bahnen, die der Mähroboter fährt, verlaufen sollen, lässt sich in der App einstellen, und zwar für jede Zone separat. Zunächst kann man eine von vier Systematiken auswählen. Am einfachsten davon sind Systematischer Nord-Süd-Schnitt und Systematischer Ost-West-Schnitt: Hier befährt das Modell den Garten von Norden nach Süden bzw. von Osten nach Westen. Diese beiden Vorgehensweisen werden beim Schachbrett-Schnitt miteinander kombiniert: Dann fährt der A 15v beim ersten Mähdurchgang in Nord-Süd-Richtung, beim zweiten aber in Ost-West-Richtung, und dann abwechselnd so weiter. Die Systematik Vier Schnittrichtungen ergänzt den Schachbrett-Schnitt um einen weiteren Schachbrett-Schnitt, der jedoch gegenüber dem ersten um ≈ 45° gedreht ist. Weil gerade dies vielleicht schwer vorstellbar ist, werden die vier Systematiken in der App mit passenden und intuitiv verständlichen Icons dargestellt, sodass man sofort begreift, welche Vorgehensweise sich hinter welcher Bezeichnung verbirgt.
Doch die Arbeitsweise des Modells lässt sich noch genauer anpassen: Wenn sich die Linien im Garten (Beete, Wege usw.) nämlich nicht exakt in eine der Himmelsrichtungen erstrecken, sähe es so aus, als beführe der Mähroboter den Rasen in schräg verlaufenden Bahnen; da man dies der gemähten Fläche manchmal ansieht, wird der optische Gesamteindruck beeinträchtigt. Aus diesem Grund besteht die Möglichkeit, den Winkel der Bahnen, die das Modell befährt, in der App zu verändern: Das ist extrem präzise möglich, nämlich in 0,1-°-Schritten, sodass sich der A 15v exakt parallel zu den natürlich vorhandenen Linien bewegen kann. Im Test hat dies immer anstandslos funktioniert.
Der Schnitt an Rasenkanten
Um speziell die Kanten des Arbeitsbereichs zu mähen, stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung. Zuerst kann ein Randschnitt automatisch durchgeführt werden, immer nachdem eine Zone vollständig gemäht wurde. Alternativ kann man dem Roboter befehlen, ausschließlich entlang der Zonengrenze zu arbeiten (Erzwungener Randschnitt); in diesem Bereich des Rasens lässt sich dadurch ein ebenso gleichmäßiges Schnittbild erzeugen wie in den übrigen. Bis ganz an den Rand wird der Rasen jedoch niemals gemäht, weil zwischen diesem und dem Mähbereich des Modells bei der Einrichtung ja ein Sicherheitsabstand eingehalten werden sollte; in diesem Streifen muss man das Gras daher ohnehin mit einem Rasenmäher oder -trimmer von Hand kürzen.
Der A 15v hat sich im Test immer verlässlich orientiert, sodass sein planvolles Vorgehen nicht durch Fehler in der Navigation beeinträchtigt wurde. Das ist auch dem Active Guidance System (AGS) zu verdanken, das es dem Modell erlaubt, den Satellitenempfang zu verschiedenen Tageszeiten an sämtlichen Stellen des Gartens vorherzusagen. Auf Grundlage dieser Prognose arbeitet der Roboter immer so, dass er sich stets in den Arealen mit momentan gutem GPS-Empfang befindet, was ihm eine präzise Navigation ermöglicht. Bei uns hat dies gut funktioniert, was jedoch nicht heißt, dass die Verbindung jederzeit stabil war: Gelegentlich riss sie ab, was ohne signifikante Verzögerung in der App angezeigt wurde. In der Regel nahm es nur wenige Sekunden, vereinzelt aber auch ein paar Minuten in Anspruch, bis sich die Verbindung wieder aufbaute. Das Modell ließ sich dadurch aber nie beeinflussen, sondern fuhr mit seiner Arbeit fort, sodass der Verbindungsabbruch letztlich keine negativen Konsequenzen nach sich zog.
Bei der Beurteilung des Schnittbilds darf man nicht vergessen, dass das gewünschte Ergebnis nicht mit nur einem Arbeitsdurchgang erreicht wird: Deswegen bleiben nach dem ersten Mähen stellenweise noch längere Grashalme oder sogar ganze Büschel zurück. Das ist jedoch nicht schlimm, weil auch diese Stellen während der folgenden Durchgänge gemäht werden, sodass der Rasen schließlich überall einheitlich auf dieselbe Höhe gekürzt wird. Je nach der Größe der Fläche kann es durchaus ein paar Tage dauern, bis es so weit ist; das erstrebte Resultat wurde im Test allerdings immer erreicht. Am Ende wirkt der Rasen optisch ansprechend sowie überall sauber gepflegt – und das ist schließlich das Wichtigste. Seine Kernaufgabe erfüllt der A 15v also letztlich sehr zuverlässig, was ihn zu einem wertvollen Helfer bei der Gartenarbeit macht. Mit seiner Hilfe lässt sich das Gras gut auf die gewünschte Länge trimmen; nachdem man den Mähroboter einmal eingerichtet hat, muss man sich nur noch selten um ihn kümmern.
Der verteilte Mulch
Wie die meisten Mähroboter auf dem Markt sammelt der A 15v den Rasenschnitt nicht in einem Fangsack o. Ä. Deswegen fallen die abgetrennten Teile der Grashalme, die mit höchstens ≈ 1,0 cm sehr klein sind, als Mulch auf den Untergrund hinab. Das ist nicht etwa schädlich, sondern stellt im Gegenteil sogar einen wichtigen Beitrag zur Rasenpflege dar: Die Mulchschicht verhindert nämlich, dass der Erdboden schnell austrocknet oder sich zu stark erhitzt. Überdies werden die Partikel im Laufe der Zeit kompostiert und dienen schließlich als Dünger; so versorgen sie den Rasen mit wichtigen Nährstoffen.
Das Modell kann auch auf Rasenflächen zum Einsatz kommen, die nicht vollkommen eben sind: Laut Hersteller ist es in der Lage, Hänge mit einer Steigung von bis zu ≈ 45 % (bzw. ≈ 24°) zu erklimmen. Das gelingt ihm tatsächlich völlig problemlos; im Test konnte es sogar noch etwas steilere Anstiege bewältigen, ohne dadurch vom Kurs abzukommen oder gar stehen zu bleiben. Auch Regen stellt kein Hindernis für den Mähroboter dar: Hiervon werden weder seine Arbeitsweise noch das Mähergebnis merklich beeinflusst. Mitunter beschädigen die Antriebsräder des Modells allerdings den feuchten und daher weichen Untergrund. Um dem vorzubeugen, sollte der A 15v bei Regen also bestenfalls nicht zum Einsatz kommen. In der App lässt sich deshalb der Regensensor aktivieren: Registriert das Modell fallenden Regen, was ihm in der Regel zuverlässig gelingt, unterbricht es seine Arbeit und kehrt zur Station zurück. Wann es diese nach dem Ende des Regens wieder verlässt, kann man in drei Stufen festlegen (4 h, 8 h, 12 h). Somit ist sichergestellt, dass sich der Roboter erst wieder ans Werk macht, wenn der Boden größtenteils getrocknet ist.
Technische Daten
| Hersteller Modell |
STIGA A 15v |
|---|---|
| Größe, Gewicht usw. | |
| Größe des Modells (Lmax × Bmax × Hmax) |
55,5 × 42,3 × 24,7 cm |
| Gewicht des Modells (mmax) |
9,2 kg |
| Schnittbreite (Bmax) |
18,0 cm |
| Schnitthöhe (Hmin – Hmax) |
20–60 mm |
| Maximale Fläche (Amax, lt. Hersteller) |
1.500 m² |
| Maximale Steigung (∠max, lt. Hersteller) |
45 % bzw. 24° |
| Material der Messer | Karbonstahl |
| Max. Rotation der Messer (fmax) |
2850 U/min |
| Zubehör | Befestigungsmaterialien für die Ladestation; Ersatzklingen (4 ×); Ladestation; Netzteil; Sicherheitsschlüssel |
| Garantie seitens des Herstellers | 3 Jahre (Modell) bzw. 10 Jahre (Konnektivität) |
| Technik | |
| Anzahl der Mähzonen | 20 |
| Anzahl der Sperrzonen | 100 |
| Systematiken | 4 (Schachbrett-Schnitt; Systematischer Nord-Süd-Schnitt; Systematischer Ost-West-Schnitt; Vier Schnittrichtungen) |
| Hinderniserkennung | KI-Kamera (STIGA Vista); Stoßsensor |
| Akku | |
| Art des Akkus | Lithium-Ionen |
| Spannung & Kapazität des Akkus | 25,2 V & 5.000 mAh |
| Max. Ladedauer (Tmax, lt. Hersteller) |
110 min |
| Max. Ladedauer (Tmax, gemessen) |
133 min |
| Max. Laufzeit (Tmax, lt. Hersteller) |
120 min |
| Max. Laufzeit (Tmax, gemessen) |
194 min |
| Elektrische Leistung während des Ladens (P⌀ bzw. Pmax) |
51,1 bzw. 65,8 W |
| Schallausstoß | |
| Max. Lautstärke (LP max., lt. Hersteller) |
59 dB |
| Max. Lautstärke (LP max, gemessen) |
54,2 dB |
| App | |
| Name der App | STIGA.GO |
| Kompatibilität der App | Android (ab Version 7.0); iOS (ab Version 13.0) |
| Verbindung zur App | 4G; Bluetooth |
Bewertung
| Hersteller Modell |
% | STIGA A 15v |
|---|---|---|
| Leistung | 50 | 94,0 |
| Mähleistung | 60 | 94,5 |
| Sensorleistung | 25 | 95,0 |
| Akkumulator | 15 | 90,4 |
| Handhabung | 25 | 91,9 |
| Bedienung | 45 | 91,0 |
| Installation | 45 | 92,0 |
| Bedienungsanleitung | 10 | 95,0 |
| Ausstattung | 15 | 80,8 |
| Material- & Materialverarbeitungsqualität | 50 | 93,0 |
| Zubehör | 50 | 68,5 |
| Sicherheit | 10 | 92,0 |
| Schutzmechanismen | 55 | 92,0 |
| Warnhinweise | 45 | 92,0 |
| Bonus | 0,75 (Kamera) |
|
| Malus | – | |
| UVP des Herstellers | 1.699,00 € | |
| Durchschnittlicher Marktpreis Stand v. 23.07.2026 |
1.446,61 € | |
| Preis-Leistungsindex | 15,72 | |
| Gesamtbewertung | 92,0 % („sehr gut“) |
|

Wie haben wir geprüft?
Leistung | 50 %
Die Testerinnen & Tester haben hier vor allem ermittelt, wie einheitlich der Mähroboter Gräser abschneiden kann. Dabei musste der Mähroboter mehrere Male Flächen einheitlicher Größen mit einheitlichem Graswuchs (Hmin – Hmax: ≈ 6,5 – 7,0 cm, vornehmlich „deutsches Weidelgras“) mit verschiedenen Abständen zwischen dem Messerwerk und dem Erdboden (d: ≈ 2,0 – 6,0 cm) mähen. Nach Abschluss der einzelnen Mähphasen wurden die Gräser von all unseren Testerinnen & Testern inspiziert: Währenddessen maßen sie nicht nur, wie einheitlich die Höhen der einzelnen Grashalme waren, sondern auch, wie es sich mit der Qualität des von dem Mähroboter produzierten Mulchs verhielt und wie einheitlich der Mulch von ihm über der Grasnarbe hinter ihm verteilt wurde. Des Weiteren haben die Testerinnen & Tester erhoben, wie wirksam die Sensoren des Mähroboters arbeiten, ob er also Hindernisse aus verschiedenen Materialien, namentlich aus Holz, Stein und Metall, erkennen kann, ohne sie zu überfahren. Wie viele Male der Mähroboter den von den Testerinnen & Tester vorbereiteten Hindernissen auszuweichen verstand, wurde während des Tests auch protokolliert. Schließlich wurden auch noch die durchschnittlichen Arbeits- und Ladezeiten des Akkumulators ermittelt und beurteilt.
Handhabung | 25 %
Hier haben die Testerinnen & Tester erhoben, wie sich der Mähroboter innerhalb von Flächen mit verschiedenen Maßen installieren ließ: Alle in den Test involvierten Testerinnen & Tester ermittelten währenddessen, mit welchem Arbeits- und Zeitvolumen die Installation verbunden war. Weiterhin haben sie den Mähroboter einschließlich seines vollen Funktionsspektrums immer wieder verwendet, um so darüber urteilen zu können, wie er sich handhaben lässt. Die Tester nahmen sich außerdem der von Werk aus enthaltenen oder auf der Homepage des Herstellers verfügbaren Dokumentationen über das Modell an und erhoben, ob die Dokumentationen alle wesentlichen Themenkreise rund um den Mähroboter, wie bspw. das Vorbereiten des Mähens, das Mähen selbst, das Warten des Mähroboters nach dem Mähen et cetera, in einer verständlichen Art und Weise abhandeln, einerlei ob mit Texten und/oder das Textverständnis verbessernden Graphiken.
Ausstattung | 15 %
Die Testerinnen & Tester haben hier ermittelt, mit welchem Zubehör der Mähroboter von Werk aus daherkommt: Hierbei nahmen die Testerinnen & Tester nicht allein die Quantität, sondern auch und vor allem die Qualität der einzelnen Teile des Zubehörensembles in den Fokus. Des Weiteren wurde von ihnen erhoben, welche Materialien in dem Mähroboter verarbeitet wurden und wie diese Materialien miteinander verbunden worden sind: Wesentlich war hier, dass keine substanziellen Makel in Gestalt von erheblichen Spaltmaßen, scharfen Bauteilen, nach oben hin erhabenen Materiallinien usw. vorhanden waren. Die Testerinnen & Tester haben den Mähroboter auch vor und nach den einzelnen Mähphasen inspiziert, um zu ermitteln, ob und in welchem Maße es durch das viele Male wiederholte Mähen zu Materialverschleiß, vor allem an den Messern, kam.
Betrieb | 10 %
Da der Mähroboter das Gras mit einem sich schnell drehenden Messerwerk kappt, ist wesentlich, wie sicher er sich vor dem Mähen, während desselben und auch nach dem Mähen verwenden lässt. Die Testerinnen & Tester haben während des Tests ermittelt, ob und wie der Mähroboter mit Warnhinweisen versehen wurde, die auch aus der Warte durchschnittlicher Verbraucher verständlich sind. Weiterhin wurden auch alle anderen von Werk aus vorhandenen Sicherheitsmechanismen erprobt.
Getestetes Produkt
- STIGA A 15v
- AUTONOME TECHNOLOGIE - Der STIGA A 1500 ist ein Mähroboter mit intelligenter Navigation und GPS-Technologie für Rasenflächen bis zu 2500 m², ohne Begrenzungskabel. Er bietet präzise Mähplanung und ist kabellos installierbar.
- 4G-VERBINDUNG UND STIGA CLOUD FÜR STÄNDIGE KOMMUNIKATION - Der STIGA A 1500 bleibt dank 4G-Verbindung und STIGA Cloud stets in Verbindung, um effizient und präzise zu mähen.
- KABELLOSE INSTALLATION - Einfach und virtuell über die STIGA.GO App. Keine Begrenzungsdrähte nötig, anpassbare virtuelle Grenzen und Steuerung verschiedener Roboterfunktionen wie Mähsessions und Sperrzeiten. Ideal für flexible Gartenlayouts.
- PRÄZISE UND EFFIZIENTE RTK-MAHDFÄHIGKEIT - Präzises und effizientes Mähen mit intelligenter Planung dank der STIGA Active Guidance System (AGS)-Technologie, die die GPS-Signalstärke vorhersagt und den Mähvorgang optimiert.
- KOSTENLOSE KONNEKTIVITÄT INBEGRIFFEN - Die Konnektivität ist für die gesamte Lebensdauer Ihres STIGA A 1500 inbegriffen. Ihre Daten werden sicher in Europa in der STIGA Cloud gespeichert. Antennen-FREI: Verbinden und platzieren Sie Ihre Ladestation überall ohne externe Antenne oder Masten.
- AUTONOME TECHNOLOGIE - Die KI-gesteuerte Kamera mit doppelter Odometrie erkennt Rasenkanten und Hindernisse, navigiert ohne Begrenzungskabel auf Flächen bis 1.500 m² und bewältigt Steigungen bis 45 %.
- SMART APP STEUERUNG - Die STIGA.GO App mit 3 Jahren inkludierter Konnektivität ermöglicht Zeitpläne, 100 No-Go-Zonen und Statusbenachrichtigungen für einfache Fernverwaltung.
- INTELLIGENTE MÄHMUSTER - Der Mähroboter mit 18 cm Schnittbreite schneidet organisierte Muster wie Streifen, Schachbrett und Gitter für ein gleichmäßiges Rasenbild auf Flächen bis 1.500 m².
- INTELLIGENTE SICHERHEITSSYSTEME - Die KI-Kamera mit RGB + HDR und Global Shutter erfasst Hindernisse präzise bei Tag und Nacht für sichere Navigation auf unebenem Gelände.
- ROBUSTES DESIGN AUS ITALIEN – Der Rasenmähroboter mit Aluminiumgehäuse und 45 % Steigfähigkeit bewältigt unebenes Gelände auf Flächen bis 1.500 m².
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