7 Kaffeeportionsmaschinen im Test

Espresso und Co. in nur 13 Sekunden – Genuss per Tastendruck

25. Februar 2022

Kaffee ist schon seit vielen Jahren das beliebteste Getränk in der Bundesrepublik Deutschland: 2020 nahmen wir 168 Liter des schwarzen Goldes pro Kopf zu uns – das ist ein durchaus erheblicher Sprung von mehr als 2 Litern gegenüber dem Vorjahr. Will man auch in seinem Haushalt in den Genuss von Espresso, Cappuccino und Co. kommen, so lässt sich dies mit allerlei verschiedenen Maschinen verwirklichen: Während Filtermaschinen noch immer populär sind, können sie den Wachmacher doch immer nur in ein und demselben, purschwarzen Stil produzieren. Variabler verwendbar ist eine stilvolle Espressomaschine italienischer Tradition, die wirkliche Connaisseusen und Connaisseure immer vorziehen werden. Mit einer solchen Espresso von meisterlicher Qualität zu produzieren, ist ohne ausreichendes Maß an Expertise aber nicht vorstellbar. Schneller und simpler kann man den Genuss mit einem modernen Vollautomaten erreichen, dessen Erwerb viele Menschen aber nicht ohne Weiteres schultern können. Für solche Menschen indes, die auch mit nur einem Tastendruck in den Genuss von verschiedenen, auch Milch und Milchschaum einschließenden Spezialitäten kommen wollen, ist eine Portionsmaschine interessant: Mit einer solchen lassen sich schließlich nicht nur Espresso, sondern auch außerordentlich viele andere Varianten innerhalb von Momenten servieren. Außerdem ist ein Großteil der hier erhältlichen Modelle ausgesprochen niedrigpreisig.

Einen ausdrücklich anzusprechenden Nachteil haben Portionsmaschinen aber doch, immerhin wenn sie sich nur mit Kapseln verwenden lassen: Das mit dem andauernden Herstellen von Spezialitäten verbundene Müllvolumen ist massiv, da sich aus einer Kapsel regelmäßig nur eine Spezialitätenportion heraus holen lässt, einerlei ob es sich nun um Espresso, Cappuccino o. Ä. handeln sollte. Glücklicherweise mühen sich viele Hersteller schon, die Konsequenzen dieses immer ausnehmender werdenden Maßes an Müll anderswie zu kompensieren: So lassen sich die meisten Kapseln mittlerweile schon recyceln. Außerdem sind vereinzelt Kapseln erhältlich, die sich viele Male wiederverwenden lassen: Man muss sie nur immer wieder manuell mit Pulver versehen, was sich in einem Mehr an Arbeit äußern kann. Wiewohl all dies natürlich auch nur als Kompromiss zu verstehen ist und hier noch vieles passieren muss, lässt sich aber doch nicht von der Hand weisen, dass Portionsmaschinen so mancherlei Vorteile erschließen können: Sie sind kompakt, bieten regelmäßig ein enormes Funktionsspektrum und sind vor allem vollkommen intuitiv zu verwenden. Wir hatten dieses Mal 6 aktuelle Kapselmaschinen im Test und verraten im Weiteren, mit welchem dieser Modelle sich immer wieder Spezialitäten in ansprechender Qualität herstellen lassen, welches Modell schon von vornherein verständlich zu verwenden ist und vieles mehr (€min – €max: 61,60 – 229,44 €). Anschließend stellen wir auch noch die CSA210/60 von Philips vor: Hierbei handelt es sich schließlich um ein Modell, das nicht mit Kapseln, sondern mit Pads versehen werden muss.

Wesentliches

Für wen?
Für alle Menschen, die in ebenso schneller wie simpler Weise in den Genuss einer Vielzahl von verschiedenen, Espresso, Cappuccino und Co. einschließenden Getränken mit einer immer einheitlichen Qualität kommen wollen.

Was ist hervorzuheben?
Die Kapseln eines Großteils aller Hersteller lassen sich recyclen: Dadurch kann man die Konsequenzen des erheblichen Ressourcenverbrauchs, der mit dem Verwenden einer Kapselmaschine immer verbunden ist, wirksam abmildern.

Was ist interessant?
Wer Milch enthaltende Spezialitäten wie bspw. Cappuccino herstellen will, kann dies in verschiedenen Weisen verwirklichen: Manche Kapselmaschinen können Milch anhand eines Milchschäumers in viskosen Schaum verwandeln oder solchen aus einer speziellen Kapsel holen.

Kaffeeportionsmaschinen – Technik im Detail

Will man bspw. einen Espresso aus einer Kapselmaschine holen, so muss nicht viel her: Wasser und eine passende Kapsel reichen vollends aus. Das Wasser ist schlicht in den Tank A, der regelmäßig an der Rückseite der Maschine auszumachen ist, hinein zu kippen. Ein Mindestmaß anspruchsvoller verhält es sich aber mit der Kapsel: Denn all die verschiedenen Kapseln, die sich so erwerben lassen, sind nicht von ein und demselben Maß. Vielmehr sind Kapseln in mehreren Varianten erhältlich, weil nicht alle Kapseln auch mit allen Kapselmaschinen kompatibel sind. Bei vielen Modellen sind schon von Werk aus ein paar passende Kapseln im Zubehörpack enthalten. Wenn dieses Kapselreservoir aber leer ist, muss man sicherstellen, auch im Weiteren wirklich passende Kapseln zu erwerben. Die Kapsel ist schließlich in den Kapselhalter B der Maschine zu schieben, der per Hebel o. Ä. verschlossen wird. Anschließend lässt sich bei manchen Modellen die Größe des Getränks einprogrammieren. Manchen Maschinen muss man außerdem noch vorschreiben, welches Getränk sie denn nun herstellen sollen, während andere Modelle dies einschließlich des idealiter zu verwendenden Wasservolumens automatisch anhand der Kapsel erkennen können. Die Kapseln schließen von vornherein all das ein, was die Maschine außer dem Wasser zum Herstellen des Getränks braucht, also pulverisierte Bohnen, eventuell Aromen sowie, wenn es sich um eine Spezialität mit Milch handeln sollte (Cappuccino, Latte Macchiato usw.) auch noch Milchpulver. Die Kapsel wird vermittels eines Dorns durchstochen, sodass das Modell das Wasser aus dem Tank hoch pumpen und es anschließend durch all die hiervor angesprochenen Komponenten innerhalb der Kapsel manövrieren kann. Dadurch entsteht das Getränk, das nun aus dem Auslass C in das Trinkbehältnis rinnt. Dieses Trinkbehältnis ist vorab über einer Ebene D abzustellen, die sich bei vielen Maschinen anheben oder absenken lässt: So wird verhindert, dass das Getränk aus zu ausnehmender Höhe herab schießen muss und es dadurch zu Spritzern kommt. Manche Modelle erlauben es außerdem Milchschaum herzustellen, mit dem man anschließend bspw. Cappuccino adeln kann: Teilweise können die Maschinen hier schon von vornherein einen modernen Milchschäumer E, der Milch schäumen und den Milchschaum alsdann von allein ins Getränk weiterleiten kann, vorweisen. Manche Modelle wiederum haben in ihren Zubehörpacks Milchschäumer, die man anderswie verwenden muss. Endlich lässt sich heiße Milch vereinzelt schon anhand spezieller, Milchpulver einschließender Kapseln herstellen. Nach dem Herstellen des Getränks purzelt die Kapsel in einen Behälter, den man in regelmäßigen Abständen leeren muss. Auch ein Mehr an Wasser sammelt sich in einem solchen Behälter F.

Die Mechanik einer Padmaschine ist mit der einer Kapselmaschine in allen wesentlichen Sphären identisch. Was den ein oder anderen aber interessieren wird: Pads bestehen, anders als konventionelle Kapseln, aus voll abbaubarem Material, sodass man sie am Ende bspw. auch kompostieren kann.

Getestete Produkte

    • De’Longhi Lattissima One Evo EN510
    • De’Longhi Vertuo Next ENV120.GYAE
    • K-fee One
    • Krups NESCAFÉ Dolce Gusto Infinissima Touch
    • Krups Nespresso Vertuo Next XN911B
    • Philips CSA210/60
    • Tchibo Cafissimo milk

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