6 Häcksler im Test 2022

So schneiden Sie Äste & Co. – schnell, simpel und sicher

30. September 2022

Die warmen Sommerwochen, in deren Genuss wir dieses Jahr kamen, sind im Wesentlichen wieder vorüber – und schon sehen viele von uns Wind und winterliche Temperaturen emporkommen. Gerade daher ist es sinnvoll, sich nun schon einmal seinen Gartenplänen zu widmen und einen Teil seines Gartens vor dem Winter vorzubereiten: So lassen sich bspw. in den jetzt anbrechenden Wochen schon die Äste von vielen Bäumen (Apfel, Birne usw.), Hecken (Buchsbaum, Lorbeer usw.) und Sträuchern (Brombeere, Himbeere usw.) zurückschneiden. Viele Verbraucherinnen & Verbraucher wissen am Ende eines solchen Gartenprojekts aber Eines nicht: Wohin soll all das Astwerk? Will man es weiterverwenden – bspw. als wertvollen Mulch –, so kann man es sehr leicht weiterverarbeiten: Mit einem Häcksler! Mittlerweile sind schon sehr viele Modelle erhältlich, die man sich auch als Verbraucherin resp. Verbraucher problemlos in den Garten stellen kann. Doch lassen sich verschiedene Typen von Häckslern auseinanderhalten, die Grünholz & Co. auch in verschiedener Weise verarbeiten. So sind da bspw. die Walzenhäcksler, die das Material nur walzen und die daher sehr viel leiser sein sollen. Ein weiterer Vorteil, den Hersteller dieser Modelle immer wieder hervorheben: Sie sollen auch Äste von erheblicher Größe von alleine in sich hineinziehen können, ohne dass man währenddessen schieben muss. Darüber hinaus sind auch noch Messerhäcksler erhältlich, die sehr viel lauter sein, sich aber auch variabler verwenden lassen sollen: So soll man mit ihnen wirklich alle Gartenmaterialien verarbeiten können. Wir hatten dieses Mal 6 verschiedene Häcksler von BLACK+DECKER, Bosch, Einhell, Ryobi und STIHL (€min – €max: 158,45–520,44 €) im Test und stellen im Weiteren die Eindrücke unserer Testerinnen & Tester darüber dar, wie sich die Modelle verwenden lassen, wie wirksam sie verschiedenes Gartenmaterial verarbeiten können und vieles mehr.

Was aber sollte man bei der Wahl eines Häckslers beachten? Wesentlich ist Eines: Was will man mit dem Häcksler verarbeiten? Wer außer Ästen auch Teile von Sträuchern (wie bspw. von Brombeeren, Himbeeren usw.) plus Grün häckseln will, der sollte sich einen Messerhäcksler holen; denn Walzenhäcksler können sich bei solch weichem Material schnell verkeilen, sodass man immer wieder Teile des Materials aus ihnen herausziehen muss – darunter leidet der Workflow. Will man aber ausschließlich Äste von erheblicher Größe und erheblichem Gewicht häckseln, ohne Nachbarinnen & Nachbarn durch eine schallende Geräuschkulisse zu stören, so kann ein Walzenhäcksler schon sehr viel sinnvoller sein. Wertvoll außerdem: Während man die Messer eines Messerhäckslers in regelmäßigen Abständen erneuern muss, muss die Walze eines Walzenhäckslers nur gereinigt werden.

Wesentliches

Für wen?
Für alle Verbraucherinnen & Verbraucher, die einen Großteil ihres Grünholzes und Grünschnitts (Astwerk, Wurzeln usw.) schnell verarbeiten und es anschließend auch noch in anderen Teilen ihres Gartens verwenden wollen – bspw. als Mulch.

Was ist hervorzuheben?
Manche Modelle lassen sich durch einen Klappmechanismus sehr platzsparend verwahren. Dies ist bspw. mit dem Modell von STIHL sehr leichtgängig: Durch das Herabklappen eines kleinen Hebels kann man den oberen Teil des Modells bis in den Behälter hinein klappen und die Höhe des Modellkörpers so halbieren.

Was ist interessant?
Messerhäcksler wie bspw. der von Einhell (s. S. 16) lassen sich prima verwenden, um eigens wertvollen Mulch herzustellen. Das ist übrigens auch sehr viel niedrigerpreisig, als wenn man Massen an Mulch im Handel erwerben würde.

Häcksler – Technik im Detail

Auch wenn die Größe und das Gewicht eines Häckslers erheblich sind – Häcksler lassen sich dank ihrer simplen Mechanik spielerisch verwenden. Wir veranschaulichen im Weiteren kurz und knapp, welche Teile eines Häckslers wirklich wesentlich sind – anhand des Ryobi RSH3045U.

Der obere Teil des Häckslers lässt den Trichter A erkennen, in den man das zu verarbeitende Material hinein schieben muss, um es schließlich bis an das Schneidwerk des Modells kommen zu lassen: Weil hier also Äste & Co. hindurch müssen, haben die Trichter der Modelle mit 112 × 110–225 × 135 Millimetern sehr ordentliche Größen. Unterhalb des Schneidwerkes ist die Taste zum Feststellen des Auffangbehälters B: Nach dem Verbinden des Trichters kann man ihn durch wiederholte Drehbewegung sichern.

An der vorderen Seite ist ein Tastenpanel C erreichbar, über das man den Häcksler bspw. an- & ausschalten kann. Doch auch Tasten, anhand derer sich dem Schneidwerk des Modells eine Rückwärtsbewegung (Rücklauf) vorschreiben lässt, sind vorhanden: So kann man vereinzelt auch verkeiltes Material wieder aus dem Modell herausholen.

Darunter schließlich sind noch eine Handvoll Schlitze D zu sehen, die der Ventilation dienen und sicherstellen sollen, dass der Motor während des Häckselns nicht zu heiß wird. Weiter darunter ist der Stromanschluss E des Häckslers zu sehen. Hier ist ein Stecker vorhanden, um das Modell an eine Stromquelle anzuschließen.

Am Fuße des Modells schließlich ist der Behälter F zu erkennen, in dem sich das verarbeitete Material schon während des Häckselns ansammelt. Viele Häcksler bieten Behälter mit Größen von 45–60 Litern, sodass man mit ihnen wahre Massen an Hölzern, Grün usw. verarbeiten kann, ehe man den Behälter leeren muss.

Getestete Produkte

  • BLACK+DECKER BEGAS5800-QS
  • Bosch AXT 25 TC
  • Einhell GC-KS 2540 CB
  • Ryobi RSH3045U
  • STIHL GHE 140 L

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