12 Multizerkleinerer im Test 2022

Hacken, Mixen & Co. – variabel verwendbare Allrounder

29. Juli 2022

Freunde der Kulinarik wissen, wie anspruchsvoll schon das Vorbereiten von Gemüse & Co. sein kann. Welch Glück ist es, dass sich schon viele dieser Vorarbeiten in einer schnellen, simplen und sicheren Weise von Maschinen verwirklichen lassen – ohne dass man währenddessen die Muskulatur anspannen muss. Hier verwenden viele Verbraucherinnen & Verbraucher vor allem klassisch-konventionelle Mixer, können deren Motoren und Messer doch auch Anspruchsvolles wie bspw. Gewürze wirksam verarbeiten: Ein Großteil aller Mixer aber ist von einer solch monumentalen Größe, dass man sie nicht wirklich spielerisch verwenden kann. Wer aber keine wahren Massen an Lebensmitteln verarbeiten will, der kann anstelle eines Mixers auch einen modernen Multizerkleinerer heranziehen. Die 12 Multizerkleinerer, die wir uns dieses Mal vornahmen, werden viele Verbraucherinnen & Verbraucher schon durch ihre aktuellen Marktpreise (29,87–89,79 €) und ihre ansprechenden Maße verlocken können – dennoch versprechen ihre Hersteller Motoren mit archaischer Power und Messer, die mit wirklich allem auskommen sollen.

Auch äußerlich lassen sich Multizerkleinerer und Mixer ohne Weiteres auseinanderhalten: Während bei Mixern der Motorblock als Basis verstanden wird, die von oben her mit dem Behälter versehen wird, verhält es sich bei den sehr viel mobileren Allroundern andersherum. Allein zwei der diesmal im Test vertretenen Modelle ähneln hierin einem Mixer, sind aber noch immer schlanker. Wesentlich ist außerdem, dass Multizerkleinerer kein wirklich pralles Modusspektrum vorweisen können: Mit ihnen lässt sich also bspw. kein Spezialmodus anstoßen, der das Arbeiten des Motors und der Messer schon von allein an die Ansprüche verschiedener Zutaten anpassen würde. Ein Großteil der Modelle, deren Qualität wir dieses Mal erhoben haben, erlauben es noch nicht einmal, das Tempo des Motors und der Messer zu verändern. Gleichwohl kann man die Weise, in der die Messer voran schnellen, verändern: So lässt sich bspw. wählen, ob man den Motor und Messer weckenden Tastendruck nun andauernd oder immer nur einen Moment verwirklicht. Das eine Mal arbeiten Motor und Messer im Power– und das andere Mal im Pulse-Modus. Wie wirksam man mit ihnen durch all das, was man in verschiedenen Speisen verwenden muss, schneiden kann, haben wir in den letzten vier Wochen erhoben. Weiterhin haben wir aber auch ermittelt, wie sicher sich die Modelle verwenden lassen, wie viel Strom sie währenddessen verbrauchen, wie es sich mit dem Schallausstoß verhält und allerlei mehr.

Wesentliches

Für wen?
Für alle Verbraucherinnen & Verbraucher, die vor allem Gemüse, Gewürze & Co. in einer schnellen, simplen und sicheren Weise einheitlich weiterverarbeiten wollen, ohne währenddessen die Muskulatur der Arme placken zu lassen.

Was ist hervorzuheben?
Dadurch dass ein Großteil des Zubehörs der Multizerkleinerer in die Spülmaschine wandern kann, werden die Verbraucherinnen & Verbraucher nach dem Abschluss des Hackens, Mixens usw. nicht auch noch von einem viel Arbeit verursachenden Ab- und Auswaschen geplagt.

Was ist interessant?
Die Qualität der Arbeit, die ein Multizerkleinerer leisten kann, ist nicht allein von der Anzahl der in ihm vorhandenen Messer abhängig. Wesentlich sind vielmehr die Winkel der verschiedenen Messer, das Tempo, in dem sie während des Arbeitens voran schnellen usw.

Multizerkleinerer – Technik im Detail

Die wesentliche Mechanik all der verschiedenen Modelle, die sich die Testerinnen & Tester dieses Mal vornahmen, ist in deren Motorblock A vorhanden. Bei vielen von ihnen muss man den Motorblock von oben herab mit dem Behälter B, in den all die schließlich zu verarbeitenden Lebensmittel hinein wandern müssen, verbinden; allein bei den Modellen von KitchenAid & CASO Design (s. S. 53 & 62) verhält es sich andersherum: Bei ihnen stellt der Motorblock vielmehr die Basis des Modells dar, wie es viele Verbraucherinnen & Verbraucher von klassisch-konventionellen Mixern her kennen werden. Viele Hersteller versehen die Behälter schon von Werk aus mit Skalen C, die bspw. das maximal verwendbare Volumen ausweisen sollen. Die Messer D, mit denen die Lebensmittel durchs Hacken, Mixen usw. verarbeitet werden sollen, lassen sich am Fuße des Behälters erkennen; wie viele Messer aber vorhanden sind, ist immer von dem einzelnen Modell abhängig. Manche von ihnen wie bspw. das von Kenwood (s. S. 51) erlauben es auch, die Anzahl der Messer an die Ansprüche der zu verarbeitenden Lebensmittel anzupassen. Will man nun den Motor placken und die Messer voran preschen lassen, so muss man nur eine Taste E drücken; allein während des Tastendrucks machen sich Motor und Messer ans Werk. Die Mechanik der Modelle sollte dies aber ausschließlich dann erlauben, wenn Motorblock & Co. sicher verbunden worden sind, sodass sich von allein nichts lösen kann. Dies war bspw. bei dem Modell von CASO Design (s. S. 62) anders.

Getestete Produkte

  • CASO Design UZ 200
  • CASO Design UZ 400
  • CLOER CLOER 6829
  • DOMO DO9244MC
  • Fakir Atomic
  • Gastroback 40961 Design Mini Chopper Plus
  • Kenwood Easy Chop CHP61.100WH
  • KitchenAid Zerkleinerer 1,19L KITCHENAID 5KCF0516
  • Rommelsbacher MZ 400
  • Rommelsbacher MZ 500
  • Russell Hobbs Matte Black Mini-Zerkleinerer 24662–56
  • TEFAL Eco Respect Zerkleinerer MQ80E8

Diesen Artikel downloaden

Sie erhalten:

  • den vollen Artikel so, wie er im ETM TESTMAGAZIN publiziert worden ist, im Portable Document Format/PDF.

Hier stellen wir alle wesentlichen Hinweise zum Lesen des Artikels dar, bspw. mit dem Adobe Acrobat Reader DC. Wenn Sie unsere Artikel-Flatrate buchen, können Sie alle Artikel des ETM TESTMAGAZINs lesen.

2,00  In den Warenkorb

/www/htdocs/w00bc79c/domains/2018_etm-testmagazin-de