11 Standmixer im Test 2021

Für Shakes, Smoothies und Co.

24. September 2021

Ob es nun ein lieblich-süßer Smoothie, ein an Aromen prallvoller Dip (Hummus, Guacamole, Salsa usw.), ein eiweißreicher, wundervoll-viskoser Shake oder vielleicht eine ihrer Struktur nach vollkommen einheitliche Suppe werden soll: Mit einem Standmixer lässt sich all dies und noch vielerlei anderes mehr herstellen – dank des in einem solchen werkelnden Motors und des sich eilends drehenden Messerwerks innerhalb von nur ein paar Minuten. Standmixer waren schon immer wahre Alleskönner, die sich verschiedentlich verwenden lassen und einem dadurch viel Arbeit abnehmen: Mittlerweile ist die in vielen von ihnen vorhandene Technik von einer solch starken Qualität, dass man sich mit ihnen auch Anspruchsvollerem, wie bspw. Gewürzen, annehmen kann, ohne sich währenddessen Gedanken um einen allzu erheblichen Materialverschleiß machen zu müssen. Wir hatten dieses Mal 11 Standmixer im Test (€min – €max: 24,54 – 298,50 €) und haben von ihnen allerlei verschiedene Lebensmittel verarbeiten lassen, um so zu erheben, ob und wie sie mit solchen Lebensmitteln wirklich auskommen, wo also ihre Stärken und Schwächen in praxi wurzeln.


So anspruchslos die Technik eines Standmixers vielen Verbraucherinnen und Verbrauchern von außen her auch erscheinen wird: Wenn ein solcher wirklich alle nur vorstellbaren Lebensmittel, die sich in puncto Größe, Gewicht, Struktur usw. stark voneinander abheben, immer wieder einheitlich verarbeiten können soll, so muss die Konstruktion all seiner Teile wohldurchdacht und Ausdruck wahrer Expertise sein. Hier spielen schließlich mehr als nur eine Handvoll verschiedener Aspekte ein, die sich während des Mixens alle in wahrnehmbarem Maße auswirken: Wesentlich sind bspw. das Material und die Maße der einzelnen Messer, die verschiedenen Winkel, in denen sie im Werk des Herstellers verbunden werden, das Tempo, in dem sie sich während des Mixens drehen und auch die Gestalt des Mixbehälters, von dessen Wänden alles, was voll verarbeitet werden soll, immer wieder bis herab zu den Messern wandern muss. Wie elementar all diese Merkmale wirklich sind, ließ sich während unseres Tests eindrucksvoll erkennen. Ein starker, viel Strom verbrauchender Motor und ein erhebliches Tempo der Messer alleine reichen vielmals nicht aus, um verschiedene Lebensmittel wirklich einheitlich auseinanderreißen zu können; vielmehr müssen all die hiervor angesprochenen Faktoren zusammenspielen, um immer wieder ansprechende Mixresultate erzielen zu können. Wir stellen im Weiteren dar, welches Modell Lebensmittel verschiedener Struktur am verlässlichsten verarbeiten kann, welches sich auch dank der eventuell vorhandenen Automatikprogramme von vornherein intuitiv verwenden lässt und noch vieles mehr.

Wesentliches

Für wen?
Für alle Verbraucherinnen und Verbraucher, die Lebensmittel aller Art schnell, simpel und immer wieder einheitlich weiterverarbeiten wollen, einerlei ob nun zu Dips, Shakes, Smoothies usw.

Was ist hervorzuheben?
Manche Modelle können schon von Werk aus Automatikprogramme vorweisen, in denen sich das Tempo des Motors von allein an die Ansprüche der zu verarbeitenden Lebensmittel anpasst: Hier hält der Motor zwischenzeitlich auch inne, um die Lebensmittel so von den Wänden wieder hin zu den Messern wandern zu lassen.

Was ist interessant?
Die meisten Modelle lassen sich außerordentlich leicht säubern, wenn man sich ihrer innerhalb von nur ein paar Minuten nach Abschluss des Mixens annimmt. Manche von ihnen haben auch ein spezielles Reinigungsprogramm, in dem die Messer immer wieder Wasser vor die Wände des Mixbehälters wallen lassen.

Standmixer – Technik im Detail

Standmixer haben immer einen Motorblock A, in dem der während des Mixens werkelnde Motor installiert ist. Hierüber stellt man den mit der Mechanik des Motorblocks zu verbindenden Mixbehälter B ab, an dessen Boden diejenigen Messer C zu sehen sind, die sich der verschiedenen Zutaten annehmen. Der Mixbehälter lässt sich mit einem Deckel D verschließen, in dessen Mitte ein ebenso verschließbarer Einlass auszumachen ist. Durch ihn kann man allerlei Zutaten auch während des Mixens in den Mixbehälter rieseln oder rinnen lassen. Die verschiedenen Funktionen eines Standmixers sind vor allem per Drehschalter E erreichbar, während manche Modelle auch eine Handvoll verschiedener, der Wahl speziellerer Features (Automatikprogramme usw.) dienender Tasten vorweisen können. Mit all diesen Elementen lässt sich das Tempo der Messerrotation innerhalb des Mixbehälters einstellen und eines der eventuell vorhandenen Automatikprogramme anstoßen. Während solche leider nicht zum Funktionsspektrum aller Standmixer zählen, ist eine Pulse-Funktion doch immer vorhanden: Mit ihr drehen sich die Messer nur einen Moment mit maximalem Tempo. Warum das wertvoll ist? Weil sich die Zutaten so von den Messern auseinanderreißen lassen, dadurch aber nicht außerhalb des Wirkkreises der Messer katapultiert werden, sondern immer wieder zu denselben zurück wandern. Manche Modelle haben hier auch weiteres Zubehör, wie bspw. Trinkbehälter, in denen sich Shakes, Smoothies und Co. auch anderswo hin nehmen lassen, in petto. Bei vielen kann man schließlich den Boden des Mixbehälters bzw. dessen hier verbundenen Messerblock herausnehmen, um die Messer wirklich aus allen Winkeln mit Wasser und Abwaschmittel erreichen zu können.

Getestete Produkte

    • AEG TB4-1-6ST
    • Braun JB 3272
    • Emerio BL-124816
    • ETA ETA601190000 Twixer
    • GASTROBACK® Vital Mixer Plus, Artikel-Nr.: 41003
    • Graef TB502
    • KitchenAid Artisan K400 Standmixer 5KSB4026
    • Krups Blendforce KB439D
    • Philips Standmixer Series 5000 HR3573/90
    • ROMMELSBACHER MX 1250
    • Russell Hobbs Matte Black Glas-Standmixer 24722-56

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