10 antihaftbeschichtete Pfannen im Test 2021

Für wundervoll-krosse Speisen – mit einem Mindestmaß an Öl

26. November 2021

Auch wenn man in Anbetracht all der verschiedenen, immer smarter werdenden Küchenmaschinen anderes anzunehmen veranlasst sein könnte: Wundervolle Speisen lassen sich auch allein mit den Basics des Haushalts kochen. Meistenteils muss es nicht viel mehr als ansprechendes Messerwerk, Wärme rapide annehmendes Geschirr und schließlich ein Herd als Quell dieser Wärme sein. Als elementares Geschirr ist sicherlich eine mit speziellem Obermaterial (Antihaftbeschichtung) versehene Pfanne anzusehen: Mit einer solchen kann man schließlich alle wesentlichen Methoden des Garens verwirklichen – einerlei ob man nun bspw. Steaks oder aber ähnlich verwendbare Schmankerl aus Soja und Seitan bei ausnehmender Temperatur von außen mit Aromen anreichern will, ob Gemüse bei maßvollem Temperaturlevel zu schmoren ist o. Ä. Mancherlei Modelle sind auch mit einem sich nach außen wölbenden Rand versehen, sodass sich Marinaden, Saucen usw. schnell und simpel auskippen lassen. Der erhebliche Vorteil des hier vorhandenen Obermaterials ist aber sicherlich darin zu sehen, dass man in solchen Modellen alle Speisen mit einem Mindestmaß an Öl zubereiten kann: So lassen sich hier bspw. auch anspruchsvollere Eier- und Mehlspeisen meisterlich wenden, ohne anzupappen und letzten Endes anzureißen. Wir hatten nun 10 verschiedene Modelle im Test und verraten im Weiteren, welche von ihnen sich als wahre Allrounder verwenden lassen.

Eine antihaftbeschichtete Pfanne sollte zum absoluten Standardinventar aller Haushalte zählen: Während sich mit anderen Pfannen, die ohne spezielles, das Anbacken, Anbrennen usw. verhinderndes Obermaterial auskommen, noch sehr viel höhere Temperaturen erreichen lassen, kann man in ihnen doch nicht alle Speisen souverän zubereiten. Gerade Paniertes kann in solch einem Geschirr stark anbacken und wird nur mit Massen an Öl wirklich ansprechend. Das aber ist, wenn man die mit solchermaßen viel Öl verbundenen Kalorien vermeiden will, keine annehmbare Alternative. Modelle mit speziellem Obermaterial aber können den allermeisten Speisen auch ohne Öl einheizen. Gleichwohl ist es sinnvoll, doch immer ein paar Milliliter Öl zu verwenden, um das Obermaterial nicht in ausnehmendem Maße zu strapazieren. Auch Metallbesteck, wie bspw. Wender, sollte man nicht in Modellen mit einem solchen Obermaterial heranziehen: Man kann hier schließlich schon durch versehentliches druckvolles Voranschieben Partikel von dem Obermaterial abschaben und dadurch dessen Funktionalität vermindern. Ein weiterer Vorteil ist auch noch darin zu sehen, dass sich derlei Modelle nach Abschluss des Garens, einerlei ob vorher nun Fleisch-, Fisch- oder Gemüsewaren in ihnen waren, außerordentlich schnell säubern lassen. Doch nicht alle von ihnen kann man, so schön dies manchmal auch wäre, in die Spülmaschine stellen: Hier sollte man vorab immer in die Dokumentation des Herstellers schauen. Will man das Material schonen und das Modell mehr als nur ein paar Monate verwenden, ist die Arbeit von Hand immer vorzuziehen: Dies ist, eben weil Speisen dank des Obermaterials nicht in erheblichem Maße anbrennen, auch nur mit einem Minimum an Arbeit verbunden. Mehr als ein paar Momente mit warmem Wasser und mildem Spülmittel muss man hier nicht einplanen. Während unseres Tests haben wir alle Werte, anhand derer sich die Qualität der einzelnen Modelle ersehen lässt, in unserem Labor erhoben – vor allem wie schnell die Modelle Wärme annehmen, wie sie diese Wärme im Weiteren verteilen, ob man also Speisen in allen Winkeln von ihnen einheitlich erwärmen kann und wie sicher sie zu handhaben sind, wie warm also bspw. ihr Handteil während des Garens wird.

Wesentliches

Für wen?
Für all diejenigen, die sich eine mit speziellem Obermaterial (Antihaftbeschichtung) versehene Pfanne wünschen, mit der sie sich des einheitlichen Garens von Fleisch, Fisch, Gemüse und Co. in einer reichlich Aromen verheißenden Weise annehmen können, ohne dass die Speisen währenddessen anbrennen.

Was ist hervorzuheben?
Modelle, die schon von Werk aus mit einem speziellen Obermaterial versehen worden sind, sind nicht zum Garen bei maßloser Temperatur zu verwenden: Ab Temperaturleveln von 360 °C können sich bei manchen solcher Materialien schließlich Gase bilden, die man aus Gründen der Gesundheit nicht inhalieren sollte.

Was ist interessant?
Viele der hier vertretenen Modelle lassen sich auch in einem Backrohr verwenden, bspw. zum Gratinieren: Weil das Material vieler Handteile aber nur maßvolle Temperaturen aushalten kann, sollte man vorher immer in die Dokumentation des Herstellers spähen.

Antihaftbeschichtete Pfannen – Technik im Detail

Wenn man sich all die verschiedenen Modelle nebeneinander ansähe, ließen sie sich nur anhand ihrer Farbe und vereinzelt auch anhand der Struktur des Obermaterials auseinander halten. Dieses Obermaterial kann von vollkommen verschiedener Art sein, ist aber immer ein und demselben Zweck dienlich: Es soll das An- und Einbrennen von Fleisch, Fisch, Saucen usw. verhindern (Antihaftbeschichtung). Das Obermaterial, welches – nur den ein oder anderen Millimeter ausmachend – das Material unter ihm von innen voll einschließt, kommt aber nicht immer mit außerordentlich hohen Temperaturen aus. Hier kann es zu irreversiblen Schäden des Materials kommen, sodass man hier von vornherein nur maßvolle Temperaturen verwenden sollte. Das ist aber vollkommen ausreichend, um Fleisch, Fisch und auch alternative Waren aus Seitan, Soja und Co. in einer ansprechenden, vor Aromen nur so prunkenden Weise zuzubereiten. Modelle können sich auch in der Struktur ihres Materials unterscheiden: Manche von ihnen, wie bspw. dasjenige von Fissler (s. S. 31), sind von innen vollkommen plan, während andere wiederum, wie bspw. dasjenige von Elo Stahlwaren GmbH & Co. KG (s. S. 34), eine wechselweise hoch und herab wallende Struktur vorweisen können, die sich schließlich auch an den Speisen erkennen lässt. Auch das verwendete Material kann variieren. Die einen Modelle, wie bspw. das von Silberthal (s. S. 32), verquicken mehrere Materialien, um deren unterschiedlich ausgeprägte Qualitäten bzgl. der Wärmeleitung zum einen und bzgl. der Wärmespeicherung zum anderen zu verbinden. Die Höhe des Randes schließlich ist auch nie vollkommen einheitlich: Wir maßen hier Höhen von 4 cm (Hmax bei dem Modell von Tefal, s. S. 32) bis 7 cm (Hmax bei dem Modell von Berndes, s. S. 34), sodass man in manchen von ihnen auch Saucen wunderbar-sicher kochen kann. Teilweise kann sich der Rand oben leicht nach außen wölben (bspw. bei dem Modell von Schulte-Ufer, s. S. 30): Das ist außerordentlich wertvoll, wenn man Marinaden, Saucen usw. kontrolliert auskippen will, ohne währenddessen die Arbeitsplatte zu verschandeln. An der Stelle, an der das Modell und dessen Handteil miteinander verbunden sind, ist bei manchen Modellen ein Metallstück (Flammschutz) zu erspähen: Dieses soll das Handteil und dadurch schließlich auch die Hände von der Wärme des Modells abschirmen. Manche Hersteller verwenden anstelle eines solchen auch Handteile aus nicht wärmeleitenden Materialien wie Holz (bspw. bei dem Modell von Berndes, s. S. 34).

Getestete Produkte

    • Berndes BONANZA® INDUCTION
    • Berndes Edition 100
    • Elo Stahlwaren GmbH & Co. KG Granit Solution
    • Elo Stahlwaren GmbH & Co. KG Smart Wellness
    • Fissler adamant® premium PF 28 cm
    • Rösle Cadini
    • Rösle Silence Pro
    • Schulte-Ufer 64049-28 Bratpfanne Profi-Style
    • SILBERTHAL Bratpfanne 28 cm – Edelstahl – Induktion – Antihaftbeschichtet
    • Tefal Ultimate On Pfanne 2100116324

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