3 elektrische und manuelle Nudelmaschinen im Test

Nudeln einfach selbstgemacht

22. Dezember 2016

Nudeln sind stets beliebt, ob als Hauptmahlzeit, Beilage, Suppeneinlage oder Salat. Dabei schmecken selbstgemachte Nudeln noch immer am besten, da das Rezept dem eigenen Geschmack anpassen lässt. In unserem Vergleichstest haben je drei elektrische und manuelle Nudelmaschinen ihr Können unter Beweis gestellt.

Pasta für jeden Geschmack

Es gibt zahlreiche Nudelarten allein anhand ihrer Form und ihrer Ausmaße. Aber auch beim Nudelteig selbst gibt es einige Möglichkeiten. Der Nudelteig lässt sich mit Ei oder ganz vegan nur mit Wasser anrühren. Beispielsweise können Weizenmehl oder Hartweizengrieß für eine ballaststoffhaltige Ernährung durch Vollkornmehl oder -grieß ersetzt werden. Die Mehl- und Grießsorten lassen sich ebenso gegen Buchweizenmehl, Maismehl oder Reismehl für glutenfreie Nudeln eintauschen. Dabei können je nach Geschmack auch verschiedene Zutaten den Nudeln hinzugefügt werden, um ein ganz besonderes Geschmackserlebnis zu erhalten. Fein gehackte frische Kräuter, Peperoni, Pilze oder Knoblauch können dem Teig untergemischt werden und so für eine feine Geschmacksnote sorgen. Auch Tomatenmark, pürierter Spinat, Rote-Bete-Saft, Gewürze oder spezielle Pulver aus getrocknetem Gemüse können ebenso die Nudeln einfärben und ihren Geschmack bereichern. Mit Kakao oder Vanille lassen sich sogar süße Nudeln einfach zubereiten. Somit ist Abwechslung bei den selbstgemachten Nudeln garantiert.

Die elektrischen Modelle im Einsatz

Gerade die elektrischen Nudelmaschinen sind besonders komfortabel, da hier einfach die Zutaten für den Teig eingefüllt werden können und die Maschine das Kneten übernimmt und anschließend den fertigen Teig durch die eingesetzte Matrize presst. Somit werden die Nudeln vollautomatisch zubereitet und man muss sie nur noch in der Länge entsprechend abschneiden. Wobei es bei einem Modell im Test sogar ein automatischer Nudelschneideaufsatz zusätzlich erworben werden kann. Eines der getesteten Modelle wird zwar nur mit einer Matrize ausgeliefert, aber es lassen sich bis zu 50 Matrizen hinzu kaufen, um mehr Variationen bei den Nudelformen zu erlangen. Ein anderes Modell verfügt praktischerweise über eine integrierte Waage, mit welcher das eingefüllt Mehl abgewogen und die restlichen Zutatenmenge ermittelt wird. Hier zeigte sich allerdings, dass diese Ausstattung nur solange zuverlässig arbeitet, bis es zu einer Störung kommt. Im Vergleichstest zeigte sich auch, dass die Zutaten nicht bei allen Modellen einheitlich vermengt oder ausgegeben werden, so wurde beispielsweise bei einer Nudelmaschine der Teig bei der Ausgabe an den Behälterrand gedrückt und so nicht mehr erfasst.

Die manuellen Modelle im Einsatz

Wird der Nudelteig lieber mit der Küchenmaschine, dem Handmixer oder von Hand geknetet und eine kleinere Auswahl an Nudelarten bevorzugt, sind elektrische Nudelmaschinen vollkommen ausreichend. Mit diesen lässt sich der Teig weiter verknetet, bis er die richtige Konsistenz aufweist, um dünn ausgewalzt zu werden. Dabei wird der Teig wiederholt durch zwei Walzen ausgerollt, deren Abstand immer weiter verschmälert wird, um schließlich eine dünnen Nudelplatte zu erhalten. Hierbei zeigte sich, dass nur eines der getesteten Modelle eine glatte, einheitlich dünne Teigplatte zu erstellen, während bei den übrigen Modellen der Teig Vertiefungen und Abdrücke aufwies. Auch das Schnittergebnis der aufsteckbaren Schneidwalzen fällt bei den Modellen unterschiedlich aus, dass bei manchen Nudelmaschinen in unserem Vergleichstest feine Bandnudeln schneller reißen und verkleben als bei anderen.

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Getestete Produkte

Nudelmaschinen

  • Häussler PN 100
  • Philips Avance Collection Pastamaker HR2358/12
  • Rosenstein & Söhne Pasta-Maker Nudel- Maschine NM-400 mit Teigkneter

Manuelle Nudelmaschinen

  • Gefu 28230 Profi-Pastamaschine PASTA PERFETTA NERO
  • JOLTA Scheffler Royal Kitchen SC-PM 150
  • Klarstein Siena Pasta Maker

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