17 Sandwichmaker im Vergleichstest

Kulinarische Kreativität zwischen zwei Toast- scheiben

21. Dezember 2017

Das Sandwich wird schon seit alters als idealer Snack verstanden. Woher aber kommt das Sandwich überhaupt? Sicher ist man sich dessen nicht; erzählt wird aber, dass sich der vierte Earl of Sandwich, ein Graf des britischen Adels des 18. Jahrhunderts, mit Käse und Wurst versehene Brote servieren ließ, um seine Kartenspiele nicht zum Speisen unterbrechen zu müssen. Gerade in Australien etablierte sich später das Broteisen; zwischen seinen eisernen Platten hielt man die mit Zutaten beschickten Brotscheiben über loderndem Feuer und röstete sie so leicht an. Als private Haushalte schließlich mit Strom gespeist wurden, entwickelte sich das elektrische Pendant. Der Amerikaner Charles Champion ließ sich im Jahre 1925 den ersten Sandwichmaker patentieren; sieben Jahre später wurde der erste Sandwich-Toaster von der australischen Firma Breville serienmäßig vertrieben.

Interessanterweise sollte es noch bis in die frühen siebziger Jahre dauern, bis der Sandwichmaker dann in allen Küchen seinen festen Platz fand und von zahlreichen Unternehmen ins Sortiment aufgenommen wurde. In den Jahren der schnellen Imbissküche begann man die Vorteile zu schätzen, denn Sandwichmaker sind Spezialisten, die durch einfache Handhabung und Geschwindigkeit überzeugen. Einfach das Toast mit den entsprechenden Zutaten belegen und für  einige Minuten in den Toaster geben. Fertig ist die leckere Mahlzeit! Ob als schnelle Alternative zu einer vollwertigen Mahlzeit, auf dem Kindergeburtstag oder beim spontanen, gemütlichen Beisammensein – es gibt stets Gelegenheiten für den Genuss eines Sandwichs. Ein gut verschlossenes Sandwich kann ohne großen Aufwand aus der Hand gegessen werden und bei der Zusammenstellung der Zutaten sind der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt. Kross und gleichmäßig sollte das Resultat sein. Wir haben 17 Sandwichmaker auf diese Fähigkeiten getestet. Der Blick richtet sich zudem auf den Aspekt der Reinigung, denn Krümel oder ausgetretener Käse sollten nach Möglichkeit gut zu entfernen sein, statt einem die Freude am Genuss zu verleiden. Geprüft wurden dabei reine Sandwichtoaster wie auch multifunktionale Geräte, die über zusätzliche Aufsätze, wie Waffeleisen oder Kontaktgrill verfügen.

wie funktioniert ein sandwichmaker

Sandwichmaker, (Tisch-)Grills und Waffeleisen ähneln sich in Aufbau und Funktion. Sie sind quasi Geschwister und dies ist sicherlich einer der Gründe, warum viele Geräte mittlerweile sämtliche Funktionen in sich vereinen.

Der gewöhnliche Sandwich-Toaster besteht aus zwei Teilen, die in der Mitte mit einem Scharnier A verbunden sind. Im Inneren des Gehäuses finden sich die eigentlichen Heizkörper, die mit Hilfe von Heizstäben B die darüber befindlichen Heizplatten C aufheizen. Die Sandwiches werden zusammengepresst, geröstet und in die vorgegebene Form gedrückt. Sandwichmaker gibt es mit verschiedentlich gestalteten Heizplatten (bspw. mit Dreiecks-, Muschel- oder stilisierten Toast-Formen). Die meisten sind inzwischen mit einer Antihaftbeschichtung versehen, was die Reinigung erleichtert. 

Eine nur selten beachtete Komponente ist der Verschluss D des Gerätes. Hier sollte auf Stabilität geachtet werden. Teilweise werden variable Verschlüsse verbaut, die auch kein Problem mit üppiger beladenen Sandwiches haben. Kontrollleuchten signalisieren, wann das Gerät die notwendige Temperatur erreicht hat und je nach Modell auch, wann die (empfohlene) Röstzeit vorüber ist. Üblicherweise dient ein Temperaturregler als Schutz gegen Überhitzung. Die Heizelemente schalten sich entsprechend an und aus. Einige wenige Modelle verfügen über eine Taste, um das Gerät ein- und auszuschalten. Die meisten Sandwichmaker schalten sich jedoch, sobald sie Strom erhalten, von selbst ein.

betrieb

Betrieb
Die Sandwiches sollten sorgfältig und mit der gebotenen Vorsicht auf die Backform gelegt werden.

vorsicht

Vorsicht
Der Abstand zwischen Griff und Gehäuse sollte ausreichend sein, um ungewollte Berührungen zu vermeiden.

 Praxis & Co. – … das sollten Sie beachten!

  • Vor dem ersten Gebrauch sollten die Geräte circa zehn Minuten vorgeheizt werden.
  • Die Geräte sollten niemals ohne eingesetzte Platten aufgeheizt werden.
  • Es empfiehlt sich, auch antihaftbeschichtete Heizplatten einmalig mit etwas Öl auszustreichen.
  • Die ersten Sandwiches sollten nicht verzehrt werden.
  • Die Reinigung sollte erst erfolgen, nachdem das Gerät vollständig abgekühlt ist.
  • Sandwiches und Käsereste sollten vorsichtig von den Heizplatten gelöst werden. Es sollten keine Metallgegenstände verwendet werden. Stattdessen können Holz-, Melamin- oder Silikonschaber genutzt werden. Dies schützt die Beschichtung und erhöht die Lebensdauer des Gerätes.
  • Bei der Reinigung schwer zugänglicher Stellen können ein Pinsel oder eine weiche Zahnbürste hilfreich sein.
  • Trotz Antihaftbeschichtung kann es ab und an doch vorkommen, dass sich Reste auf der Platte festsetzen. Dann können die Backplatten mit pflanzlichem Öl eingerieben werden. Fünf bis zehn Minuten einwirken lassen und die Reste dann mit einem weichen Tuch oder Küchenkrepp entfernen.

Getestete Produkte

  • Tefal Snack Time 2PL SW341B
  • Unold SANDWICH-TOASTER Quadro 48480
  • WMF LONO Sandwich Toaster
  • Cloer Sandwichmaker 6219
  • Emerio XXL Sandwichtoaster ST-111153
  • Korona Sandwichmaker Muschel 47017
  • Melissa 3 IN 1 Sandwichmaker 16-24-0093
  • Domo Familien-Sandwichtoaster DO9064C
  • Russell Hobbs Fiesta 3 in 1 Sandwichtoaster 22570-56
  • Severin Multi-Sandwich-Toaster mit Grillplatten SA 2968 08M16 / schwarz-chrom
  • Clatronic ST 3628 Sandwichtoaster
  • Klarstein Trinity 3in1 Sandwich Maker, 10027063 (rot)
  • Syntrox Germany Sandwich Maker SM-1600W-XLC
  • Rosenstein & Söhne Sandwich- und Burger-Maker mit 3 Etagen
  • Ok. Sandwichmaker OSM 1111, schwarz
  • Exido 3-in-1 SANDWICH-, WAFFLE & PANINI MAKER 12-24-0006
  • ProfiCook PC-ST 1092 Sandwichtoaster

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