10 Isolierflaschen im Test 2021

Für wundervoll-warmen Genuss – auch inmitten des Winters

25. Februar 2021

Ob es sich nun um einen intensiven Americano, einen an lieblich-süßen Aromen reichen Chai Masala oder schließlich um einen pralle Wachheit verheißenden Yerba Mate handelt: Für viele von uns ist der regelmäßige Genuss von Getränken außerhalb unseres Haushalts mittlerweile zur Selbstverständlichkeit avanciert. Sie sind immer zur Hand, einerlei ob im Auto, in Bus und Bahn oder während des Wanders draußen in der Natur. Wer individuelle Ansprüche an die Qualität seines Getränks stellt und daher nicht mit demjenigen vorliebnehmen will, was die örtliche Gastronomie so alles an to-go-Optionen anbietet, sollte sich eine moderne Isolierflasche ins Haus holen: Mit einer solchen lassen sich die Getränke so, wie man sie letzten Endes auch zu sich nehmen will, schon innerhalb der häuslichen vier Wände vorbereiten und anschließend mitnehmen. Die meisten von ihnen sind dank des außen vorhandenen Metalls vollkommen stabil und widerstehen einem Großteil aller Strapazen, zu denen es außer- und auch innerhalb des Haushalts kommen kann, wie bspw. versehentlichen Stößen. Sie sollten sich sicher verschließen lassen und in allen Situationen dicht halten, sodass man sich auch draußen keinerlei Gedanken um seinen Rucksack, seine Tasche o. ä. machen muss. Der Markt hält mittlerweile viele Modelle in allen nur vorstellbaren Farben und Formen bereit: Manche von ihnen kommen schon von Werk aus mit einem wunderbar-leichten Trinkbecher daher. Wir hatten in den letzten vier Wochen zehn verschiedene Isolierflaschen im Test, davon sechs Modelle mit einem Trinkbecher und vier ohne einen solchen (€min – €max: 12,87 – 31,95 €). Wie sich die Isolierflaschen verwenden lassen, wie sicher sie ihren Inhalt wirklich in sich einschließen und wie wirksam sie dessen ursprüngliche Temperatur halten, lesen Sie hier!

Isolierflaschen sind aber nicht nur deshalb wertvoll, weil sie die ursprüngliche Temperatur der in ihnen enthaltenen Getränke viele Stunden stabil halten können, man mit ihnen also quasi immer in den Genuss wunderbar-warmer Getränke – im Herbst und Winter – oder köstlich-kalter Getränke – im Frühjahr und Sommer – kommen kann. Sie zu verwenden ist auch sehr viel ressourcenschonender und daher auch aus Gründen des Umweltschutzes heraus sinnvoll: Durch all die verschiedenen to-go-Optionen, die 58 % aller Menschen hierzulande mehr oder minder regelmäßig in Anspruch nehmen, werden allein in Deutschland pro Jahr 1,6 Milliarden to-go-Becher aus Papier und Polyethylen verbraucht. Sie herzustellen vereinnahmt alljährlich 17.500 Tonnen Papier und 1.000 Tonnen Polyethylen und ist mit einem immensen CO2-Ausstoß von rund 48.000 Tonnen verbunden. All dies ließe sich vermeiden, wenn die Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Getränke in einem immer wieder verwendbaren Isolierbecher (vgl. ETM TESTMAGAZIN 11/2020, S. 68 – 82) oder in einer Isolierflasche mit sich nähmen.

Isolierflaschen – Technik im Detail –

Aufbau Isolierflaschen 

Warum die Temperaturen in einer Isolierflasche viele Stunden stabil bleiben, lässt sich durch ihre doppelte Wandkonzeption erklären: Sie enthalten von innen einen Kolben A, der regelmäßig aus Edelstahl oder aber aus Glas besteht. Ein Großteil aller im Test vertretenen Modelle ist von innen edelstählern: Allein der Hersteller Rotpunkt nimmt hier mit Glas vorlieb (vgl. S. 49). Beide Materialien haben andere Stärken und Schwächen: Während Glas die Wärme schwächer leitet, ist es natürlich sehr viel sensibler gegenüber Stößen. Edelstahl wiederum ist vollkommen sicher, leitet die Wärme indes bis zu 16 mal so stark wie Glas.1 Die äußeren und die inneren Wände der Flaschen sind immerhin in der Mitte des Modellkörpers nicht miteinander verbunden: Hier besteht vielmehr ein Vakuum. Diesem Vakuum ist es zu verdanken, dass die Wärme nicht zu schnell von innen nach außen – bei warmen Getränken – oder von außen nach innen – bei kalten Getränken – wandern kann: Schließlich sind in einem solchen keine Moleküle vorhanden, die als Transportvehikel der Wärme dienen könnten. Die Verschließmechanismen unterscheiden sich von Modell zu Modell. Während manche von ihnen mit einem normalen Schraubverschluss daher kommen, haben andere spezielle Klickverschlüsse in petto B, die sich per Tastendruck – schnell und simpel – auch mit nur einer Hand bedienen lassen. Manche Modelle, wie bspw. dasjenige von WMF (vgl. S. 48), können mit einem 360°-Auslass prunken, sodass sich aus allen Positionen heraus sicher aus- bzw. einschenken lässt. Außerdem unterscheiden sich die Modelle noch in einem Weiteren: Während bei der Mehrheit von ihnen (von emsa, Leifheit, Primus, Rotpunkt, SIGG und WMF, vgl. S. 48 und 49) schon von Werk aus ein Trinkbecher C über dem Auslass als weiterer Verschluss vorhanden ist, müssen die anderen Modellen (von Carlo Milano, Mameido, Milu und Rosenstein & Söhne, vgl. S. 50 und 51) ohne einen solchen auskommen: Trinkbecher sind vor allem dann wertvoll, wenn man die Flaschen auch an Orten zu verwenden plant, an denen keine Tassen o. ä. zur Hand sind, bspw. während des Radelns in der Natur.

1 Edelstahl bietet hier einen λ-Wert von circa 15, Glas einen solchen von rund 0,8.

Getestete Produkte

  • Carlo Milano Design-Thermo-Isolierflasche mit Klick-Verschluss, Edelstahl, 650 ml, NX8877
  • emsa Senator 1,0 L Isolierflasche (618101600)
  • Leifheit Isolierflasche Coco 750 ml Edelstahl
  • Mameido Edelstahl-Trinkflasche Marble Gold
  • Milu MSB01-1000ml
  • Primus Vacuum Bottle
  • Rosenstein & Söhne Doppelwandige Vakuum-Isolierflasche aus Edelstahl, 750 ml, BPA-frei, NX8876
  • Rotpunkt 80 ANDREAS
  • SIGG GEMSTONE 0,75 L
  • WMF Motion Isolierflasche 1,0 l

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