Tee richtig zubereitet

22. Februar 2016

Der Tee gehört zu den weltweit beliebtesten Getränken; schließlich gibt es zahlreiche Aromen, mit denen wirklich jeder Gaumen bedient werden kann. Die ursprüngliche Teepflanze stammt aus China; sie bildet die Grundlage aller traditionellen Teesorten. Die weitere Behandlung der Teepflanze nach ihrer Ernte bestimmt, welche Teesorte entstehen soll. Zwar wird die Teepflanze regelmäßig getrocknet; ob man die Blätter dabei aber oxidieren lässt oder nicht, bestimmt letztlich darüber, ob schwarzer Tee (Oxidation) oder grüner Tee (keine Oxidation) produziert werden soll. Je nach Teesorte ist auch eine andere Zubereitung des Tees vonnöten, um den perfekten Teegenuss zu erzielen.

Zu den berühmtesten Sorten des grünen Tees zählen Gunpowder, Sencha und Li Zi Xiang. Der grüne Tee ist besonders empfindlich und sollte nicht mit kochendem Wasser aufgebrüht werden. Die enthaltenden Vitamine und Wirkstoffe gehen sonst verloren. So sind manche japanischen grünen Teearten nur für eine Zubereitung mit 50 °C heißem Wasser geeignet. Die meisten anderen grünen Tees werden aber bei 70 bis 80 °C zubereitet.

Zu dem weißen Tee gehören die Sorten Pai Mu Dan und Mee Sum. Auch der weiße Tee ist recht sensibel und wird daher am besten bei 70 bis 85 °C aufgebrüht.

Oolong Tee ist bei der Herstellung teilweise oxidiert worden und damit weniger empfindlich. Dennoch sollte auch hier das Wasser nicht sprudelnd kochen, sondern besser bei einer Temperatur von 75 bis 90 °C liegen.

Schwarzer Tee dagegen ist vollständig in der Herstellung oxidiert und damit widerstandsfähiger. Dieser Tee wird mit siedendem Wasser zubereitet; nur bei der englischen Zubereitung wird er heiß aufgebrüht, aber nicht gekocht.

Oft werden grüne Tees oder eine Mischung aus grünen und schwarzen Tees aromatisiert wie Jasmintee oder Rosentee. Auch diese aromatisierten Tees werden entsprechend der jeweils zugrundeliegenden Teesorte zubereitet.

Weltweit gibt es zahlreiche Verfeinerungsmöglichkeiten, sodass man nicht jeden Tee pur trinkt. Als Süßungsmittel stehen traditionell Zucker, Kandis, Honig oder Sirup mit auf dem Teetisch. Aber auch Milch, Sahne oder frische Zitrone können zum Verfeinern von Tee verwendet werden.

Wasserhärte vom Aufguss

Zum Aufgießen von Tee wird am besten weiches Wasser verwendet, da nur so der Tee sein volles Aroma entwickeln kann. Bei Wasser mit mittlerem Kalkanteil bekommt der Tee eine Trübung und auch der Geschmack verändert sich. Bei sehr hartem Wasser bildet sich sogar ein Film auf dem Tee. Daher sollte in Regionen mit kalkhaltigem Wasser das Leitungswasser am besten vorab gefiltert werden, damit sich auch der volle Teegenuss entwickeln kann. Eine andere Möglichkeit ist es, das Wasser für 2 bis 3 Minuten aufkochen zu lassen, damit sich der Kalk absetzt und durch den Filter in der Schütte des Wasserkochers aufgefangen wird.

Alles für den perfekten Tee

In den von uns für das ETM TESTMAGAZIN 01/2016 getesteten Frühstückssets befinden sich auch Wasserkocher. Mit zwei davon lassen sich verschiedene Temperaturen einstellen, ein Gerät hat sogar einen Wasserfilter – ideal für Teetrinker.

Für alle die ihren Tee mit gefiltertem Wasser zubereiten möchten, empfehlen wir unseren Test von Tisch-Wasserfiltern.

/www/htdocs/w00bc79c/domains/2018_etm-testmagazin-de