Staubsauger für Allergiker

13. Juli 2012

Die Aufnahme von Feinstaub über die Atemluft kann bei manchen Menschen allergische Reaktionen wie Husten, Schnupfen, Atemnot oder tränende Augen auslösen. Die Luft in Wohnräumen ist dabei um ein Vielfaches mehr mit Schadstoffen belastet als die Außenluft. Trotz dieser Leiden müssen auch Allergiker ihre Räume regelmäßig reinigen und den Staubsauger zum Einsatz bringen. Wichtig ist in diesem Fall eine saubere Ausblasluft der Staubsauger.

Um zu vermeiden, dass aufgesaugte Partikel wieder in die Räumlichkeiten gelangen, verfügen einige Staubsauger über verstärkte Filtersysteme. Gerade für Allergiker ist dabei ein sogenannter HEPA-Filter (High Efficiency Particulate Airfilter) wichtig, der mikroskopisch kleine Schwebstoffe wie Bakterien oder Milbenkot zurückhält; diese Filter wurden bereits um 1940 erstmalig eingeführt, um radioaktive Partikel aus der Raumluft zu entfernen. Raucher oder Besitzer von Haustieren sollten dagegen auf einen Aktivkohle-Filter achten: Dieser kann schlechte Gerüche binden.

So funktioniert ein HEPA-Filter

Staubsaugerfilter mit DiffusionseffektDiffusionseffekt.

Staubsaugerfilter mit SperreffektSperreffekt.

Staubsaugerfilter mit TrägheitseffektTrägheitseffekt.

Das Filtersystem besteht aus Glasfasermatten; um die Fläche zu vergrößern, sind diese meist wellen- oder zackenförmig in den Rahmen (meistens aus Holz oder Metall) montiert. Der Vorgang der Filterung kann auf verschiedene Arten erfolgen:

Diffusionseffekt

Sehr kleine Partikel stoßen mit den Filterfasern zusammen und bleiben daran haften.

Sperreffekt

Kleinere Partikel folgen dem Luftstrom und bleiben an der Filterfaser hängen, wenn sie dieser zu nahe kommen.

Trägheitseffekt

Größere Partikel folgen aufgrund ihres Volumens nicht dem Luftstrom um die Filterfaser herum, sondern prallen dagegen und bleiben haften.

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