So frittieren Sie richtig

26. Februar 2013

Für all jene, welche sich fragen, welches Öl sich zum Frittieren eignet und wann dieses ausgetauscht und entsorgt werden soll, haben wir an dieser Stelle einen kleinen Ratgeber verfasst. Lesen Sie, welches Öl geschmacksneutral ist und wann ein Austausch des Frittieröls angebracht ist.

Welches Öl zum Frittieren?

Zum Frittieren eignen sich ausschließlich Fette und Öle, welche sich unter Einwirkung von Hitze nicht zersetzen und dementsprechend einen Rauchpunkt von mindestens 170 °C haben müssen. Meistens werden Palm- und Kokosfett sowie Raps-, Sonnenblumen- und Sojaöl zum Frittieren verwendet, da sie einerseits die geforderte Hitzestabilität aufweisen und andererseits geschmacksneutral sind. Wegen seines intensiveren Eigengeschmacks wird in der asiatischen Küche jedoch auch gern Erdnussöl verwendet.

Öl austauschen und entsorgen

Altes Frittieröl Links ist frisches Öl zu sehen, im rechten Glas verbrauchtes Öl.

Sowohl festes Frittierfett als auch flüssige Öle müssen von Zeit zu Zeit gewechselt werden. Einen fixen Richtwert, wann das Öl in der Fritteuse gewechselt werden muss, gibt es so allerdings nicht, denn ein nötiger Austausch hängt von der Benutzung der Fritteuse ab. In der Regel weisen jedoch der Geruchs- und Geschmacksinn auf einen notwendigen Ölwechsel hin. Fängt das Öl beim Erhitzen merklich an zu rauchen oder schmecken die frittierten Speisen nach „altem Fett“, dann muss es in jedem Falle gewechselt werden. Auch wenn es bereits sehr dunkel ist, empfiehlt sich ein Austausch. Gießen Sie das alte Öl nicht in den Ausguss, sondern entsorgen Sie es in einem entsprechenden Behältnis mit dem Hausmüll. TIPP: Verlängern Sie die Lebensdauer Ihres Frittieröls, indem Sie es nach jedem Durchgang filtern (z.B. Küchenpapier), um grobe Verunreinigungen zu entfernen. Bewahren Sie es in einem dicht schließenden, lichtundurchlässigen Gefäß auf.

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