Natürlicher Pflanzenschutz

13. Juni 2013

„Vorsicht ist besser als Nachsicht“ könnte das Motto von Gärtnern sein, die gerne ohne Chemie im Garten auskommen möchten. Denn in erster Linie geht es ums Vorbeugen. Das betrifft nicht nur die nötige Bodenpflege, sondern auch die Auswahl der Pflanzen und deren passenden Standort.

Anbei ein paar Tipps, um Schädlinge ohne Pestizide vom Garten fern zu halten.

Stärken gegen Schädlinge und Krankheitsbefall

  • Ein gesunder Boden hält auch die Pflanzen besser gesund. So ist dieser im Frühjahr mit reifem Kompost zu versorgen. Das erhöht den Humusgehalt und verbessert die Bodenstruktur.
  • Mit Mulch blühen Pflanzen auf, deren natürlicher Standort der Wald oder der Waldrand ist.
  • Pflanzen kommen besser klar, wenn sie für die örtlichen Bodenverhältnisse und das vorherrschende Klima geeignet sind. Diese sind nicht so anfällig wie Pflanzen, die für andere Gegenden geeigneter sind.
  • Auch die Standortwahl ist ausschlaggebend, ob sich Pflanzen gut entwickeln. Rosen die zum Beispiel hauptsächlich im Schatten stehen, gehen kaum auf und werden schneller krank. Neben guten Lichtverhältnissen ist auch eine gute Luftzirkulation wichtig, damit kein Laub auf den Pflanzen liegen bleibt und nach Regen die Blätter schneller trocknen, damit kein Pilz entsteht.
  • Zur besseren Belüftung sollten die Pflanzen auch weit genug auseinander stehen. Genügend Abstand mindert auch das Übergreifen von Krankheiten.

Foto: Uwe Wagschal/pixelio.de

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