Schreibschrift vs. Grundschrift

13. Juni 2013

Noch heute gibt es diese Schreibhefte, welche die Schreibschrift vermitteln sollen. Nach dem Alphabet unterteilt sind die einzelenen Buchstaben aufgeführt und nachzuschreiben. Im Zeitalter der Computer, Tablet, Notebooks und Smartphones wird nun darüber diskutiert, ob die Schreibschrift nicht eine unnötige Belastung ist.

Stift und Zettel finden immer weniger Gebrauch, zum Notieren von Informationen. So ziehen einige Pädagogen und Experten als Alternative eine Grundschrift in Erwägung, die aus Druckbuchstaben besteht.

Kaum noch Kontakt zur Schreibschrift

Die Schreibschrift stand schon vor dem imensen Gebrauch von diversen Schreibprogrammen, SMS, E-Mail und Co. Zur Debatte. Nun haben gerade junge Leute aber noch weniger mit ihr zuschaffen. Seit 2011/12 können die Grundschulen in Hamburg selbst entscheiden, ob sie nur noch die Druckschrift oder auch die Schreibschrift unterrichten. In anderen Bundesländern wird dieses Modell getestet. Die Schreibschrift ist jedoch nicht einfach nur ein Kulturgut, sie soll auch zur Entwicklung des Gehirns beitragen. So synchroniesiere sie beispielsweise die rechte und die linke Gehirnhälfte.

Quelle: pressetext.com
Foto: Dieter Schütz/pixelio.de

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