Dünsten oder dämpfen

15. März 2013

Wird Gemüse gekocht, ist es eine Weile mit kochendem Wasser in Kontakt. Bei dieser Methode gehen viele wichtige Nährstoffe verloren. Schonender sind die Methoden Dämpfen oder Dünsten. Hierbei bleiben die Nährstoffe nicht nur erhalten, das Gemüse bleibt auch knackiger und frischer.

Wie lang die jeweilige Methode anzuwenden ist, ist vom Gemüse abhängig. So braucht weiches Gemüse wie Spinat nur rund 1 Minute um fertig zu sein, Broccoli hingegen 5 bis 10 Minuten.

Dünsten

Bei dieser Methode badet das Gemüse sozusagen im eigenen Saft. Es wird etwas Wasser oder Fett im Topf erhitzt, das Gemüse hinzugegeben und dann, ganz wichtig, der Deckel geschlossen. Nur so kann die entsprechende Temperatur im Topf entstehen und das Aroma verfliegt nicht. Bei einer anderen Methode wird das Gemüse samt Gewürzen in einem Bratschlauch oder in Alufolie im Backofen gedünstet, wodurch das Aroma noch intensiver wird.

Dämpfen

Beim Dämpfen bleibt der ursprüngliche Zustand des Gemüses fast vollständig erhalten. Hier wird mit einem Wasser-Luft-Gemisch bei ca. 100 Grad gegart. Das Gemüse wird entweder direkt in den mit wenig Wasser befüllten Topf gegeben oder es wird ein spezieller Dämpfeinsatz benutzt. Auch in diesem Fall ist es wichtig, dass der Deckel geschlossen wird, damit der Dampf nicht entweicht. Im Handel gibt es aber auch extra Dampfgarer oder Schnellkochtöpfe, mit denen man diese Art des Garens einfach anwendet.

 

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